SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 29. Mai 2020

Bereits am 8. Mai hatte das Staatliche Gesundheitsamt für Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Dieselstraße wegen Corona-Fällen ein Betretungsverbot für Schulen angeordnet. Doch die Information erreichte zumindest nicht alle Betroffenen. Diese gingen zum Teil noch zur Arbeit. Erst am 19. Mai wurden die 289 Bewohnerinnen und Bewohner unter Quarantäne gestellt und eine Ausgangssperre verhängt.

Der Ausbruch in der Dieselstraße (Foto) und der Dependance des Ankerzentrums in der Pionierkaserne trieb die Infektionszahlen in Regensburg am Montag deutlich nach oben.

Auch wenn Regensburg wegen der Ausbrüche in Flüchtlingsunterkünften nach wie vor bundesweiter Corona-Hotspot ist: Es scheint keine allzu große Gefahr zu bestehen, dass die Infektionszahlen in den nächsten Tagen noch allzu stark ansteigen. Der Grund: Bislang wurden in der hauptsächlich betroffenen Flüchtlingsunterkunft in der Dieselstraße keine weiteren Tests durchgeführt. Damit bleiben über 200 der insgesamt 289 Bewohnerinnen und Bewohner vorerst ungetestet. Und die Zahlen – aktuell 50,1 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner – steigen so auch nicht mehr sonderlich an. 

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