SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 20. Mai 2020

Mindestens 37 Menschen haben sich in einer Flüchtlingsunterkunft in Regensburg mit dem Covid 19-Virus angesteckt. Seit heute gilt für die 289 Bewohnerinnen und Bewohner offenbar eine Ausgangssperre. UPDATE: Zwischenzeitlich gibt es eine Stellungnahme der Regierung, die wir am Ende des Textes komplett veröffentlichen.

Beengte Verhältnisse: Ein grundsätzliches Problem in Flüchtlingsunterkünften. Die Folge: eine hohe Ansteckungsgefahr. Symbolbild: Archiv

Die Stadt Regensburg verweist auf die Regierung der Oberpfalz und auch das Staatliche Gesundheitsamt will sich vor einer Auskunft erst mit der Regierung abstimmen – fest steht aber, das bestätigen zwei von einander unabhängige Quellen sowie die Bürgerinitiative Asyl: Die Flüchtlingsunterkunft in der Dieselstraße in Regensburg ist ein Corona-Hotspot. Bislang wurden 37 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Covid 19-Virus getestet. Laut BI Asyl handelt es sich dabei um rund die Hälfte aller bisher getesteten Personen. Insgesamt leben 289 Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft.

"Äußerst niedriger Pauschalbetrag"

Gebühren und Freisitze: Kommt die Stadt den Wirten entgegen?

Sollen die Sondernutzungsgebühren für die coronagebeutelten Gastronomen in Regensburg erlassen werden? Dürfen sie ihre Freisitzflächen erweitern? Bislang standen die Zeichen eher auf Ablehnung. Andere Städte gehen andere Wege. Am 28. Mai wird das Thema nun im Stadtrat debattiert. Die Beschlussvorlage der Verwaltung lässt aber auf sich warten.

Glosse

Richtig trinken in der Krise

Auch wenn die Einschränkungen für die Gastronomie derzeit Schritt für Schritt gelockert werden – die Rückkehr zu einem Nachtleben in Clubs und Bars, wie man es in der Vergangenheit kannte, verbunden mit erlesenen Getränken, liegt noch in weiter Ferne. Deshalb ein Ratschlag vom Profi.

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