SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 7. Dezember 2020

Ästhetisch ansprechend bauen und dabei auch noch das Klima und nebenbei den Geldbeutel der Mieterinnen und Mieter schonen. Mit diesen Aufgaben sieht sich die städtische Tochter Stadtbau GmbH schon seit längerem konfrontiert. Geschäftsführer Götz Keßler sieht das Unternehmen für die Aufgaben aber gut gerüstet. Im Gespräch mit regensburg-digital gab er einen Einblick in laufende und geplante Projekte.

Götz Keßler ist seit Mitte 2019 Chef der Stadtbau. Zuvor war er unter anderem in München im Wohnungsbau tätig. Foto: bm

Herr Keßler, der Wohnungsbau steht wie viele andere Branchen vor tiefgreifenden Veränderungen. Der Klimawandel spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie das Thema Mieten und die damit verbundene Soziale Frage. Wie kann ein kommunales Unternehmen wie die Stadtbau alledem gerecht werden?

Es sind viele Parameter, die uns derzeit vor verschiedene Herausforderungen stellen. Das macht diesen Job aber gerade so spannend. Es wäre eine einfache Übung, für wenig Geld irgendwo Häuser hinzustellen. Wir wollen aber im besten Fall drei Kriterien erfüllen: Die Gebäude sollen klimaverträglich, gestalterisch attraktiv und trotzdem möglichst kostengünstig sein. Die dabei auftretenden Widersprüche gilt es zu lösen. Wenn wir uns damit intensiv auseinander setzen, dann dauert der Prozess natürlich deutlich länger und wir müssen den Fokus mehr auf eine abgestimmte und intelligente Planung legen. Ich denke, dass wir letzten Endes damit aber mehr erreichen können, um den veränderten Bedingungen begegnen zu können.

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