SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 10. Dezember 2020

Im bayernweiten Vergleich steht Regensburg zwar noch gut da, allerdings ist seit heute klar: Im Zuge der zweiten Welle der Corona-Pandemie sind in Stadt und Landkreis mittlerweile mehr Menschen gestorben als während des Ausbruchsgeschehens im Frühjahr und Sommer. Hintergrund dürfte insbesondere sein, dass Senioren- und Pflegeeinrichtungen nun deutlich mehr Infektionen verzeichnen als zwischen März und Juni.

Das Dashboard des Robert-Koch-Instituts meldet heute für den Landkreis Regensburg 36 Corona-Tote – ein Sprung um acht Fälle, von denen aber lediglich einer dieser Woche zugeordnet wird.

36 Menschen, die bislang in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind, weisen das Dashboard des Robert-Koch-Instituts und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am heutigen Donnerstag für den Landkreis Regensburg aus. Im Vergleich zu den am Vortag veröffentlichten Zahlen ist das ein Sprung um acht Todesfälle. Zusammen mit den 21 Toten – ein Plus von zwei im Vergleich zum Vortag – im Stadtgebiet Regensburg liegt die Gesamtzahl der Menschen, die im Raum Regensburg als Zusammenhang mit Corona verstorben gemeldet wurden damit bei 57.

Interview mit Christoph Högl vom Coronahilfswerk

„Wir müssen die Kröte Corona und ihre Folgen schlucken, nicht nur abbusseln.“

Im März als lokale Nachbarschaftshilfe in Regensburg gestartet, ist das Corona-Hilfswerk mittlerweile zu einem deutschlandweiten Netzwerk geworden, über das sich tausende Helfer in weit über 100 Gruppen organisieren – komplett ehrenamtlich. Ein Gespräch mit Mitbegründer Christoph Högl über die Entwicklung dieses Netzwerks, negative und positive Erfahrungen zur Zusammenarbeit mit offiziellen Stellen, unseriöse Angebote und Kuhhandel, und warum es mittlerweile einen eigenen Forschungszweig in Zusammenarbeit mit der Universität in Berkeley gibt.

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