SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 14. Mai 2021

Beleidigungen sind an der Tagesordnung, Maskenverweigerer und übervolle Märkte auch – Supermarkt-Beschäftigte aus Regensburg schildern, wie sie seit Beginn der Corona-Pandemie unter Druck stehen. Von den Behörden fühlen sie sich alleingelassen. „Die Kunden dürfen alles. Wir dürfen nichts.“

Verena Schneider fühlt sich alleingelassen – von ihrem Arbeitgeber, aber auch von den Behörden. Wir haben ihren Namen ebenso geändert wie den von Kolleginnen, mit denen wir gesprochen haben. Sie arbeiten alle in Regensburger Filialen des Discounters Lidl und beklagen sowohl mangelnden Infektionsschutz für die dort Beschäftigten als auch fehlende Rückendeckung durch Filial- und Regionalleiter. „Die Kunden dürfen alles. Wir dürfen nichts“, fasst Schneider ihre Wahrnehmung seit Beginn der Pandemie zusammen.

Interview

Forderung: Der „Green Deal Regensburg“ muss konkret werden

Der „Green Deal Regensburg“, den die Stadt am 20. April verkündet hat, ist unzureichend. Die verkündeten Maßnahmen passen nicht zu den Zielen, die damit erreicht werden sollen. So lauten die Botschaften eines Offenen Briefes, den 26 Regensburger Gruppierungen diese Woche an Umweltbürgermeister Ludwig Artinger geschrieben haben. Weil einige der Forderungen, die darin formuliert sind, wenig konkret klingen, haben wir mit einem der Unterzeichner gesprochen.

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