Zuhörer bejubeln AfD-Rechtsaußen

AfD-Höcke im Aurelium: „Die Strafe Gottes“ und ihre Gläubigen

Begleitet von breitem Protest begeistert AfD-Rechtsaußen Björn Höcke seine Anhängerschar im Aurelium mit einfachen Bildern vom „Wir gegen die Anderen“.

Zeichnet das Bild eines drohenden Massenansturms, gegen den nur eine „Festung Deutschland und Europa“ hilft: der rassistische Nationalist Björn Höcke. Foto: Jan Nowak

Von Stefan Aigner und Martin Oswald

„Die da draußen sollte man an die russische Grenze schicken, um gegen Putin zu kämpfen. Wir wollten den Konflikt nicht, sondern ihr. Weil es Euch der Obama befohlen hat. Ihr könnt ja in Berlin nicht einmal einen richtigen Flughafen bauen. Soll Euch der Putin zeigen, wie man das richtig macht? Warum antworten Sie mir nicht? Haben Sie keine Argumente?“

Der Journalist von der Tageszeitung kann einem leid tun.

Als er um kurz nach 20 Uhr im großen Saal des Aurelium auf das Eintreffen von Björn Höcke wartet, wird er von einem der rund 350 Besucher lautstark mit dessen Sichtweisen bombardiert, während dieser sich begeistert unter zustimmendem Gemurmel und Gelächter seiner Sitznachbarn auf seine Krachlederne klatscht. Erst das mehrfache, eher sanfte Eingreifen eines Ordners bringt den Mann halbwegs zum Verstummen.

„Despotie“, „Kollaborateur“, „linksgrün Utopiebesoffene“

Aber schön ist es doch, wenn man der „Medienhetzmeute“ und damit auch gleich den „linksgrün Utopiebesoffenen“, den „Altparteien“, der „Despotie Angela Merkels“ und dem „Kollaborateur Seehofer“, um eine kleine Auswahl an Schlagworten zu nennen, die später noch von der Bühne kommen, mal so richtig die Meinung geigen kann. Hier ist man unter sich, hier hat sich – abgesehen von ein paar wenigen Interessierten, die sich diesen Höcke einfach mal so anschauen wollen – in der übergroßen Mehrheit ein harter Kern von Anhängern versammelt.

Im Gespräch mit Medienvertretern: Bürgermeister Christian Hauner (li.) und sein Stellvertreter Jan Kirchberger. Foto: Bothner

Schon vor dem Eintreffen des Fraktionschefs der Thüringer AfD werden ein paar Mal Höcke-Sprechchöre angestimmt, später, als ihr Idol auf der Bühne spricht, springt das Gros der Anwesenden mehrfach von seinen Plätzen auf, um ihm frenetisch zuzujubeln. „Der Flügel“, strammrechte nationalistische Plattform der AfD, hat heute eingeladen. Entsprechend ausgerichtet ist das größtenteils auswärtige Publikum. Auf dem Parkplatz stehen Autos mit Nummernschildern aus Deggendorf, Kelheim und München.

Zwischen 800 und 1.500 Menschen protestierten gegen die AfD-Veranstaltung. Foto: as

Draußen vor dem Lappersdorfer Kulturzentrum, abgeschirmt durch Absperrgitter und Bereitschaftspolizei: der Gegenprotest. Zwischen 800 (Polizeiangaben) und 1.500 (Veranstalter) Menschen haben sich hier versammelt, um ihre Ablehnung zu bekunden. Etwa die Hälfte von ihnen ist zuvor in einer Art Regensburg Rave oder Lappersdorfer Loveparade von Regensburg aus unter Bassgewummer in die Nachbargemeinde gezogen.

In Lappersdorf selbst haben die örtliche SPD, aber auch Pfarrer Alexander Huber zur Teilnahme aufgerufen. „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“, so der Geistliche, der Höcke als eine „Schande für Deutschland bezeichnet.

Eine kleine „Loveparade“ zog von Regensburg nach Lappersdorf. Foto: Bothner

Rednerinnen wie die Landtagsabgeordnete Margit Wild, Maria Scharfenberg oder Sebastian Koch geißeln Höckes „Angriff auf die Demokratie“ oder kritisieren Benjamin „Bananen“-Nolte, Regensburger Spitzenkandidat der AfD, als denjenigen, „der uns das hier eingebrockt hat“ und als „Mann, der keinen Nutzen für die Region und im Maximilianeum nichts zu suchen hat“.

Bürgermeister erntet draußen Kritik und drinnen Lob

Dazwischen Musik und Sprechchöre, die sich vornehmlich gegen die AfD, aber auch gegen den Lappersdorfer Bürgermeister Christian Hauner richten, der die Veranstaltung am Gemeinderat vorbei genehmigt hatte, ohne diesen wenigstens zu informieren. Im Aurelium wird der Marktgemeinde im Allgemeinen und Hauner und dessen Stellvertreter Jan Kirchberger im Speziellen mehrfach für diese Vorgehensweise gedankt.

Der Platz vor dem Aurelium war phasenweise zu knapp für die Gegendemo. Foto: Baumgärtner

Hauner steht zusammen mit Kirchberger zwischen Aurelium und Gegendemo und verteidigt gegenüber Medienvertretern seine Entscheidung. Juristisch habe man ja keine andere Möglichkeit gehabt, so sein Tenor. Aber natürlich dürfe man gegen die AfD, die er persönlich ja auch ablehne, demonstrieren. „Und so wie es aussieht, läuft das Ganze ja friedlich ab.“

Zu kleineren Rangeleien kommt es aber doch. Einige AfD-Anhänger nehmen nicht den Hintereingang, sondern bahnen sich schimpfend und rempelnd ihren Weg durch die Gegendemo. Einen älteren Mann mit längeren Haaren müssen zwei Polizeibeamte kurzzeitig abführen, um größere Auseinandersetzungen zu verhindern. Am Ende stehen Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung. Ansonsten bleibt es nach Polizeiangaben friedlich – abgesehen von einigen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.

Einmal musste die Polizei einschreitet. Es wird wegen wechselseitiger Körperverletzung ermittelt. Foto: Jan Nowak

Auch bekannte Rechtsextreme sind da

Wie zu erwarten war, mischen sich auch einschlägig bekannte Rechtsextremisten unter die Besucher im Aurelium. Einige Aktivisten der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ wollen Björn Höcke hören. Auch Willi Wiener, einst NPD-Chef und Kopf der „Autonomen Nationalisten“ in Regensburg und später Faktotum bei den Pius-Brüdern ist angereist und trägt auf seinem T-Shirt Kreuzzugsparolen zur Schau.

Ein bulliger Mann mit Tätowierungen droht einem Journalisten im Vorbeigehen Schläge an. Ein etwa 50jähriger mit NPD-Shirt wird zunächst vom Ordner, dem Abensberger Kreisvorsitzenden der AfD, abgewiesen und wenige Minuten später, nach einem Kleidungswechsel, problemlos eingelassen. Jetzt sei er ja ein „ganz normaler Bürger“, heißt es zur Rechtfertigung. Eine Polizeibeamtin fällt einem Besucher der AfD-Veranstaltung freudig um den Hals. Journalisten werden von einem Mann, der die Bändchen an der Einlasskontrolle verteilt, als Antifa-Aktivisten tituliert.

Auch der frühere Regensburger NPD-Chef Willi Wiener ließ sich Björn Höcke nicht entgehen. Foto: Jan Nowak

Es dauert bis kurz vor 22 Uhr, ehe Höcke schließlich zu seinen Anhängern spricht. Zuvor kommen die Spitzenkandidaten für die Landtagswahl zu Wort, mit denen er unter den Klängen des Defiliermarsches ins Aurelium eingezogen ist. Es ist bemerkenswert, dass alle im Wesentlichen nur ein Thema kennen: Die „Masseneinwanderung“, die Deutschland bedrohe und an der die „Altparteien“ schuld seien. Und schuld an alledem sei an vorderster Front – es ist Landtagswahlkampf – natürlich die CSU mit ihren „Maximalopportunisten“ Seehofer und Söder.

Lediglich der Oberpfälzer Spitzenkandidat Roland Magerl, einst bei der SPD, die er „auf den Scheiterhaufen der deutschen Politikgeschichte“ wünscht, und Betriebsratsvorsitzender in Weiden, geht kurz auf anderen Punkte – Pflegenotstand und Leiharbeit – ein. Doch auch Magerls Schwerpunkt liegt auf der bedrohten öffentlichen Sicherheit, für die er ebenfalls die „Masseneinwanderung“ verantwortlich macht.

Von Zucker und schwarzem Kaffee

An dieser Monothematik ändert auch die Deggendorferin Katrin Ebner-Steiner nichts, als sie die zehn Punkte vorträgt, die das Programm der AfD ausmachen sollen. Es geht um Grenzen und nationale Währung, gegen die „Gender-Ideologie“, Kritik an den anderen, ohne eigene Lösungsvorschläge. „Wollen wir Deutschen uns auflösen wie Zucker in schwarzem Kaffee?“, fragt sie. „Nein! Nein!“, brüllt ihr der Saal unter Jubel und Beifall entgegen.

Der aus Oberbayern rekrutierte Regensburger Spitzenkandidat Benjamin Nolte schließlich verlegt sich auf provozierendes Vokabular und entsprechende Parolen, parliert sichtlich von sich selbst angetan von „Multikultifetischisten“, der „grünen Päderastenpartei“ und den „ungewaschenen Berufsdemonstranten“ vor der Tür. Viel Gelächter, viel Applaus erntet Nolte damit und bereitet die richtige Stimmung für den sehnlichst erwarteten Hauptredner.

Will sich nicht in Kaffee auflösen: Katrin Ebner-Steiner. Foto: Witzgall

Frenetischer, minutenlanger Beifall und „Höcke, Höcke“-Rufe begleiten dessen Gang auf die Bühne. Und Björn Höcke hat den Saal im Griff, spielt mit seinen Zuhörern. Sie seien hier beim „Flügel“, bei den „Aufrechtesten unter den Aufrechten“, denen, die ihre Heimat noch lieben und sich der „Despotie Angela Merkels“ entgegenstellen würden, verspricht er ihnen. 

Höcke zeichnet Untergangsszenario

Höcke argumentiert nicht, er liefert, abgesehen von ein paar Tipps für seine Parteifreunde, auch keine programmatische Rede zur Landtagswahl ab. Es ist eher ein Umschmeicheln der Anwesenden, etwa wenn er sagt, dass die Bayern-Hymne eine der schönsten sei, ein Anheizen, wenn er dazu aufruft, dass „Renitenz und ziviler Ungehorsam“ oberste Bürgerpflicht seien und immer wieder besorgt Höcke das Angst machen vor „den Anderen“, denen man sich entgegenstellen müsse.

Dabei liefert er Anekdote um Anekdote, die belegen soll, das Deutschland kurz vor dem Untergang stehe – angesichts des fehlenden Patriotismus, des Islam, der „Masseneinwanderung“, der „Herrschaft des Unrechts“, jenes Seehofer-Ausspruchs, den Höcke immer wieder genüsslich zitiert. Kaum ein Satz, der nicht mit Beifall oder zustimmenden Rufen bedacht wird.

Begeisterte Zuhörer

Fast rührselig zeichnet Höcke das Bild einer Heimat mit Werten und Traditionen, die noch echte Begegnungen mit Menschen möglich mache. „1.000 Jahre“ sei den Deutschen diese Heimat zueigen und – das sei oberste moralisch Pflicht – man müsse diese seinen Kindern weitergeben. Doch Deutschland drohe eine „kulturelle Kernschmelze“ durch Massenzuwanderung aus Afrika.

Immer wieder Standing Ovations und „Höcke, Höcke“-Rufe im Aurelium. Foto: as

Die Bevölkerung dieses Kontinents sei nämlich, so Höcke, „kulturell bedingt sehr wanderwillig“, eine Abwandlung seiner früheren Erklärung, derzufolge es rassisch bedingt verschiedene Ausbreitungstypen gebe. Er ist ein wenig vorsichtiger geworden in seiner Wortwahl, nicht bei seiner Bildsprache.

Man müsse sich Deutschland und Europa gegen den Ansturm von außen als „temporäre Festung“ vorstellen, so Höcke weiter, ansonsten würden irgendwann Menschen durch „verwaiste Bibliotheken, Parlamentssäle und Hörsäle“ gehen und sich fragen, wie sich eine solche Hochkultur einfach so habe „hinwegfegen lassen“.

Untergangsszenarien und deren Lösung

Das Bild, das Höcke während seiner gut 40minütigen Rede in verschiedensten Variationen und rhetorisch mitreißend zeichnet, bleibt immer dasselbe: Wir gegen die anderen. Die Zerstörer des Vaterlands gegen die aufrechten Patrioten. Die fremden Horden gegen die Hochkultur Deutschlands. Und für alles gibt es in dieser Logik eine einfache Lösung: die AfD. Alle anderen Politiker werden wie selbstverständlich und eher in Nebensätzen und Randbemerkungen als „korrupt“, „despotisch“, „krank“ oder „Verräter“ tituliert. Das gefällt. Das kommt an. Immer wieder zustimmendes Gelächter, Gemurmel und Geklatsche.

Deutschland stehe „kurz vor einer historischen Zäsur“ dringt der Höcke gegen Ende auf die Anwesenden ein. „1987 konnte auch niemand glauben, dass 1989 die Kraft des Volkes ein korruptes und diktatorisches Regime hinwegfegen wird.“ Laute „Höcke, Höcke“-Rufe und viel Applaus beschließen die Rede. Fast alle Anwesenden sind von den Plätzen aufgesprungen und huldigen begeistert ihrem Idol.

Mehrfach haben Redner an diesem Abend davon gesprochen, dass die AfD eine Partei sei, vor der die anderen „die Hosen voll“, vor der sie Angst hätten. Die AfD sei eine „Strafe Gottes für die CSU“, so Katrin Ebner-Steiner. Angst vor dieser Strafe machen nach dem Abend im Aurelium nicht nur die Redner, sondern auch deren begeistert Zustimmung blökender Mob.

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Kommentare (50)

  • auch_ein_regensburger

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    Billige Parolen für schlichte Gemüter. Pfarrer Huber trifft es ganz gut, wenn er Höcke als „Schande für Deutschland“ bezeichnet, seine Anhänger miteinbezogen.

    Ich habe mich ja schon öfer gefragt, wer eigentlich so blöd ist, dass er auf so einen Schmarrn reinfällt. Wenn ich Willi Wiener sehe, hat sich diese Frage erledigt.

  • mkv

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    AfD = Fortsetzung der neoliberalen Politik – Lesetipp

    Den der AfD zujubelnden Mitbürgern sei der Hinweis auf den auch von dieser Partei verfolgten Neoliberalismus gegeben, eine religions-gleiche Politikrichtung, welche die Gesellschaft spaltet und den Reichtum von unten nach oben verteilt, ohne Rücksicht auf die Ausbeutung der Natur mit ihren negativen Folgen für unsere Lebensgrundlagen.

    Der Neoliberalismus ist die „größte Gegenaufklärung der Geschichte, er dominiert das ökonomische Denken der Eliten und lässt keine Alternativen zu.“

    So gesehen ist bereits der Name der AfD eine Art Fake. Hinzu kommen immerwährende „Vogelschisse“ ihrer Funktionsträger, so dass eine „Heilung“ der Verhältnisse von dieser rechts-außen-seitigen Partei nicht zu erwarten ist.

    Allen Mitbürgern, die mit der AfD lieb-äugeln, sei das Buch von
    Stephan Schulmeister mit dem Titel:

    „Der Weg zur Prosperität; Ecowin Verlag, Salzburg/Wien 2018; 480 S., 28,– €

    empfohlen. Der Autor macht deutlich:

    „Der Neoliberalismus, für Schulmeister die größte Gegenaufklärung der Geschichte, dominiert das ökonomische Denken der Eliten und lässt keine Alternativen zu. Ethik und Moral haben in diesem Denksystem keinen Platz, die neoliberalen „Therapien“ für Krankheiten, die das System selbst verursacht hat, verschlimmern die Symptome jedoch nur und führen zu Arbeitslosigkeit, prekärer Beschäftigung, sozialer Unsicherheit und Armut.“

    Diese Rezension des Buches finde ich hilfreich:

    Die Wut des Ökonomen
    In seinem neuen Buch rechnet Stephan Schulmeister ausführlich mit dem Neoliberalismus ab.
    von Florian Gasser
    https://www.zeit.de/2018/22/der-weg-zur-prosperitaet-stephan-schulmeister-neoliberalismus

  • shadowchaos

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    @Autor
    „Eine Polizeibeamtin fällt einem Besucher der AfD-Veranstaltung freudig um den Hals.“
    Was wollen Sie mit diesem Satz bitte sagen oder zu verstehen geben?
    @auch ein Regensburger
    ja diese Aussage hat der nette Herr Pfarrer aber sehr schnell relativiert bzw. nur noch auf Herrn Höcke bezogen nach dem Ihm doch etwas Kritik auch von Seiten der normalen Lappersdorfer entgegen schlug…..
    @mkv
    wenn ich richtig informiert bin, sind Linke (Thüringen), Grüne (BW) oder die SPD (große Koalition) bereits seit Jahren in Machtpositionen und somit ein Teil oder sogar das Establishment….ich habe in den letzten Jahren aber nicht das Gefühl gehabt, dass von diesen aber all zu viel für den einfachen Bürger zu erwarten gewesen wäre….Wer soll Ihrer Meinung nach den für eine Heilung der Verhältnisse sorgen?? Die Grauen Panther???

  • blauäugig

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    @shadowchaos
    Für die einfachen Bürger wird sich die AfD sicher nicht einsetzen.
    Oder ist das Schweizer Rentensystem, welches die Quasieinwanderin Weidel forderte, im Sinne der Geringverdiener? Erwarten Sie, dass die von Storch was für den Plebs tut, außer das Gefühl vermitteln, dass es eine Schicht gibt, auf die der einfache Bürger noch herabschauen kann? Oder glauben Sie, Gauland steht nach 40 Jahren in der CDU für frische Ideen?
    Die Forderungen an eine Steuerreform, welche die AfD stellte, wäre wie erwartet Besserverdienenden zugute gekommen. vgl. z.B. https://www.welt.de/wirtschaft/article154708196/AfD-entlastet-Besserverdiener-und-reisst-Loch-in-Haushalt.html

  • auch_ein_regensburger

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    @ shadowchaos
    Wie wäre es, wenn Sie zuerst einmal versuchen, den Inhalt der Kommentare zu erfassen, auf die Sie meinen antworten zu müssen? Habe ich oben irgendetwas anderes geschrieben, als dass Pfarrer Huber sich mit seinem Ausspruch auf Höcke und seine Jubelperser bezieht?

  • wahon

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    Erwachsene Menschen, die einem geistigen Hochstapler wie Bernd Höcke zujubeln – das ist die „Alternative für Deutschland“?
    Unglaublich, wie tief die politische Kultur gesunken ist.
    „Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten“ (Karl Kraus)

  • shadowchaos

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    @auch ein Regensburger
    ja und ich habe geschrieben, dass der Pfarrer seine Aussage so nicht stehen gelassen und relativiert hat…bzw. die „Jubelperser“ außen vor gelassen und nicht mehr erwähnt hat….bitte richtig lesen und nicht immer gleich den betroffenen und missverstandenen spielen….
    @blauäugig
    das habe ich auch nicht gesagt bzw. geschrieben. bitte interpretieren sie nicht dauernd….
    ich wollte von mkv lediglich wissen wer den die Probleme seiner Meinung nach lösen soll oder wird, da ja vom Establishment nicht zu erwarten ist……

  • joey

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    Gauland selbst hat zu WE den Trend klar ausgedrückt. Hier ist nicht eine bürgerlich konservative Partei, sondern jemand, der sich leidenschaftlich mit der Erinnerungskultur beschäftigt – in katastrophaler Weise. Man bemüht sich nach Kräften, ein parlamentarischer Fliegenschiß zu werden – 15% kriegt man so nicht.

    Daß Höcke hier eingeladen wurde, paßt in dieses Konzept.
    Wenn nun „Zucker in schwarzem Kaffee?“ kommt, glaube ich daß das so gesagt wurde, es paßt auch dazu.

    Übrigens: die 1000 Jahre sind deutlich mehr. Etwa ab 450 nach Christus kam die starke Einwanderung der germanischen Völker hierher. Wir üben Rechnen. Oder ist es nur eine Anspielung auf das 1000jährige Reich, das in seinen 12 Jahren als größtmöglicher Schiß alles versaut hat?

    Ja, die derzeitige Einwanderung aus Afrika bringt Deutschland und Afrika zugleich nichts. Das hat aber nichts mit „Kaffee“ zu tun. Sachliche Kritik geht in grobem Rassismus unter.
    Ebenso ist die Forderung nach Reduzierung und Zeitbegrenzung im Parlament, Volksabstimmungen etc. völlig richtig für eine Bürgergesellschaft.

    Verräter ist die AfD selbst. Sie hat Vertrauen nicht verdient. Gut, daß den selbstberauschten Nazis jetzt schon die Gäule durchgehen.

    Gut, daß die Veranstaltung stattgefunden hat. So wissen nun alle Bescheid.

  • dugout

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    Die Schreiber des Artikels hätten diesen auch schon vorab tippen können . Manchmal weiß man eh bis ins Detail was kommt.
    Es ist wieder ein Beweis mehr dafür wie sich nicht nur die Partei mehr und mehr radikalisiert, sondern auch die Anhänger. Das angereiste „Volk“ ist nicht mehr all zu weit vom Mistgabel schwingenden Lynchmob entfernt , steht nach der Lektüre des Artikels zu befürchten.
    Noch im Dezember titelten mehrere Zeitungen nach dem AfD Parteitag:
    „Gemäßigter AfD-Flügel zufrieden: Höcke nicht vom Tisch .
    Mit „Höcke“ ist das Parteiausschlussverfahren gemeint. Mittlerweile gibt es keinen nennenswerten „gemäßigten Flügel“ mehr und das Höcke- Verfahren“ ist selbstverständlich vom Tisch.
    Noch vor einem Jahr hätte sich ein Höcke wohl kaum irgendwo außerhalb der DDR einer 350 köpfigen grölenden Fanblase sicher sein können, sei sie auch von halb Bayern angereist.
    Heute wird selbst der widerlichste völkische Dreck hier verteidigt. Von Menschen die Antifaschisten „Brüllaffen“ nennen und gleichzeitig einem Rassisten zujubeln!

  • auch_ein_regensburger

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    @ shadowchaos
    Zu Ihrer Beruhigung: Ich fühle mich weder missverstanden noch bin ich betroffen. Ich wundere mich nur über die Sinnlosigkeit Ihrer Kommentare. Offensichtlich sind Sie weder in der Lage, andere Kommentare zu verstehen, noch Ihre eigenen. Zuviel Durcheinander im Schatten?

  • Tobias

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    Eigentlich ein bekanntes Bild, über das man im Kern weniger hätte berichten müssen:
    Höcke und Willi Wiener (!, ist das ein Künstlername? Wer heißt denn so?) rattern ihre zusammengesetzten Floskeln herunter und ist damit – buchstäblich – in der „Echo chamber“. Wer hätte das erwartet, dass die Leute da drin genau das auch hören wollten?

    Draußen ist, wie in Berlin, weniger Protest als Loveparade-Feeling, bei dem es meist um das „coole Dabeisein“ für ein paar nette Facebook-Likes geht, um das Event an sich, so gut wie nicht um Politik, sonst wäre die Zahl kleiner.

    Insgesamt also the same procedure as always.

    Bleibt nur die Frage, wen ich denn sonst noch wählen soll? \__( °. °)__/
    CDU geht gar nicht, weil Merkel und Merkel 2.0 mit ihrer Appeasement-oder-Aussitzen-Strategie nicht an der Spitze eines (noch) Industrielandes gehört. Da hängt arg zu viel zurück, Digitalisierung etc. Ich warte seit 2 Monaten auf meine digital bearbeitete Lohnsteuerrückzahlung… Strompreise, Dieselaffäre, das ist alles Merkel-Mist.
    Grüne kann man total vergessen, inzwischen Establishment das für gewöhnlich gegen alles ist und mit ihren verkorksten und realitätsfremden Ansichten eigentlich nur die Preise für alles nach oben treiben möchte, etwa bei den Energierohstoffen. Claudia Roth ist eine Hetzerin erster Güte, Deutschlandhasserin – verletzt damit ihren Amtseid – und läuft mit Linksradikalen in der Gegend rum (Analogie zu Höcke anyone?!)
    Die SPD ist nahe der AfD. Wenn die AfD schon „nix“ ist, dann ist die SPD „Nix + ein wenig mehr“. Mehr EU (nicht Europa!) und mehr Migranten – Nö. Das sehen ja sehr viele Bürger so.
    Die FDP hat große Schnittmengen mit der AfD was finanzpolitische Dinge angeht, aber seit der fehlgeschlagenen Jamaika-Koalition… Das war ein Dämpfer.

    Mir bleibt bis auf weiteres nur die Kaffe-und-Milch-Partei; Hunderttausende der ehemals Groko-Wähler taten dies auch. Alles versteckte Nazis, die seit den 70ern nur auf diesen Augenblick gewartet haben, nicht wahr? Die Zeiten ändern sich, in ganz Europa, aber für einige die Welt ist einfach – auf beiden Seiten des Spektrums. . . :-)

  • Shadowchaos

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    @dugout
    Also ich habe niemandem zugejubelt und werde auch keine Rassisten verteidigen…..nur Ihre “ Antifaschisten“haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen
    – erhöhte Polizeipräsenz aufgrund des von diesen ausgehenden Bedrohungspotentials
    – hohe Kosten für die Gemeinde aufgrund der Arbeiten im Rahmen der Vorbereitung und Nachbereitung der Gegendemonstration
    – kein Respekt vor dem Eigentum anderer Leute hier Verschmutzung der Straße sowie diverser Gärten auf der Marschstrecke
    – Einschränkungen für die Lappersdorfer hinsichtlich des Verkehr Richtung Innenstadt
    – sowie Lärmbelästigung am Samstag Abend

    die skandierten Parolen, dass anwesende Klientel sowie die gezeigten unflätigen Gesten, haben sicher auch nicht gerade dazu beigetragen Rassismus und Intoleranz die Stirn zu bieten sowie den gemeinen Bürger von den ehrenwerten Absichten der Antifa zu überzeugen….

  • mkv

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    Neoliberalismus und AfD (II.)

    Die AfD macht keinen Versuch, bestehende Probleme auch nur in Ansätzen einer Lösung zuzuführen. Bei ihr verbindet sich beides, das Neoliberale und das Völkische. Der Kitt ist das Autoritäre. Wer kann das wollen?

    Nicht nur für die Mit-Bürger und Besucher der Lappersdorfer Veranstaltung:
    Ein Lesetipp, die letzte Seite (linke Spalte) und dann von vorne.

    Oellers, Björn (2018): Neoliberalismus und AfD,
    in: Kritiknetz – Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
    https://www.kritiknetz.de/images/stories/texte/Oellers_Neoliberalismus_und_AfD.pdf

    Anschließend kann man wissen und erkennen, dass die notwendige Abwendung vom die Strukturen unseres Staates zerstörenden NEOLIBERALISMUS nicht (!) durch die AfD erfolgen wird, ist sie doch selbst Teil dieser in die Sackgasse führenden Irrlehre.

    Wenn dem aber so ist, dann ist jegliche Wahl der AfD ein no-go!

  • Shadowchaos

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    @auch ein Regensburger
    Das Freut mich, dass Sie sich nicht missverstanden fühlen oder gar betroffen sind.
    So sinnlos können meine Kommentare ja nicht sein, sonst würden Sie mir darauf nicht antworten.
    Wenn ich alle Kommentare verstehen würde, müsste ich auch keine Fragen stellen, auf die ich aber leider noch keine zufriedenstellenden Antworten erhalten habe….

  • blauäugig

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    @Tobias
    „Die SPD ist nahe der AfD. Wenn die AfD schon „nix“ ist, dann ist die SPD „Nix + ein wenig mehr“.“
    Ja, die Nahles verwendet inzwischen manches Mal dieselben Parolen („Wir können nicht alle bei uns aufnehmen.“ – als ob das irgendwer gefordert hätte!), und natürlich muss die Partei den Eindruck gegen sich gelten lassen, den die Vorsitzende damit hinterlässt. Es wird ein spannendes Rennen um Platz 2 bei der Landtagswahl, ich vermute, dass die SPD viertstärkste Kraft wird.

  • ExRA

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    Es gibt keinen Aspekt in der „Lappersdorf-Höcke-Affäre“, der deutlicher zum Ausdruck bringt, wie verpeilt unsere Gesellschaft mittlerweile ist, daß ausgerechnet ein katholischer Priester nun plötzlich zu den „Guten“ zählt und für die Plattitüde „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“ allenthalben Beifall und Zustimmung erntet. Was für ein Quatsch! Der gute Mann wacht doch schon alleine wegen seiner Religionszugehörigkeit jeden Morgen in einer Glaubens-Diktatur auf und geriert sich als Retter der Demokratie! Divide et impera! Wer immer noch nicht kapiert hat, daß dieses Spiel von den jeweils herrschenden Mächten seit ewigen Zeiten gespielt wird und daß das bis in alle Ewigkeit so weitergeht, wenn wir uns immer GEGENEINANDER hetzen lassen, links gegen rechts, bunt gegen braun, dem wird man auch problemlos weiterhin einen „Rechtsruck“ als größte Gefahr in Deutschland verkaufen können, dem man sich als „wahrer Demokrat“ entgegenstellen muß – schon alleine aus einer christlichen Verpflichtung heraus (!?). Höcke und Konsorten können einen anwidern, keine Frage, aber wer sich allen Ernstes einreden läßt, diese Leute könnten unsere Gesellschaft kapern und ein neues 1000-jähriges Reich errichten, dem nimmt die Angst vor diesem Popanz „Wehret den Anfängen“ den klaren Blick darauf, zu erkennen, daß unsere Demokratie in weitaus größerem Maße von denjenigen gefährdet wird, die sie „schützen“ wollen. Herr, laß Hirn regnen! Nix für ungut! :-)

  • joey

    |

    @Tobias
    nun, die FDP hat offenbar begriffen, daß eine Koalition nach Typ Merkel der sichere Untergang ist. Für die Landtagswahl steht Josefa Schmid auf Platz 3. Sie hat klare Position bezogen. Nicht gegen „Kaffee“, sondern gegen Wurschteln, Lügen und Verschweigen. Ich würde sie nun nicht zum großen Star ausrufen, aber sie zeigte wenigstens schon mal Haltung.

    mkv preist die neue Wagenknecht Bewegung. Was daran nun „Fremdarbeiter“ Lafontaine ist, möchte ich nochmal sehen. Wagenknecht hat sich aber schon ziemlich frei geäußert, auch wenn mkv das wohl entrüstet… Fremdarbeiter brauchen wir nicht, aber Leute mit Realismus. Vielleicht kommt ja was nach, was die freiwerdenden AfD Kontingente sammelt.

    Die AfD begann als Professoren Partei (mit mittlerweile erfüllten Vorhersagen zum Euro), Höcke und Poggenburg werden auf dem Müllhaufen landen, wo die anderen Möchtegern hingekommen sind: 1-2% sind zu wenig fürs Überleben einer Partei. Nehmen Sie schon mal Abschied.

    Übrigens: man darf Wahlzettel auch ungültig machen, falls man keinen davon will. Schreiben Sies drauf, die Wahlhelfer (oft Politiker) werden es schon mitkriegen.

  • eingeborener

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    @ ExRa: Sehr trefflich. Unter dem Motto ,Wehret den Anfängen,,‘ wird eine , Einheitsfront‘ mit genau denen gesucht, die mit ihrer ganz ,normalem‘ Poliktik in den letzten Jahrzehnten eben die Verunsicherung und Angst geschaffen haben, auf der die AfD nun hochschwimmt.
    Man könnte glatt meinen, bei uns ist die AfD an der Regierung, nicht die CDU/CSU/SPD

  • Barnie Geröllheimer

    |

    „Anschließend kann man wissen und erkennen, dass die notwendige Abwendung vom die Strukturen unseres Staates zerstörenden NEOLIBERALISMUS nicht (!) durch die AfD erfolgen wird, ist sie doch selbst Teil dieser in die Sackgasse führenden Irrlehre.“
    Falsch, es ist nicht der Neoliberalismus (das glauben nur die Sozialisten, da es der Gegenentwurf zur eigenen Ideologie ist), sondern diese elende Öko-Sozi-Multikulti-Politik der Bundesregierung, die unsere Gesellschaft an den Rand des finanziellen und moralischen Ruins bringen wird. Wenn alle Kassen geleert sind, die Reglementierung jede Selbständigkeit im Keim erstickt, und der Letzte seine geistige Freiheit an die politische Korrektheit abgegeben hat, werdet Ihr feststellen, das man im Öko-Sozialismus nicht leben kann.
    Die AFD und vielleicht noch die FDP sind die einzigen Partein, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen.

  • Gizmo

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    Fragt sich, was der Haufen geantwortet hätte, wenn er seinem anscheinenden Vorbild nach gefragt hätte: Wollt ihr den totalen …

  • Gizmo

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    @Barnie Geröllheimer
    zu ihrem „Wenn alle Kassen geleert sind..“Aller Erfahrung nach bringen Leute wie sie selten was in die Kassen ein.

  • R.G.

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    Alle hier, mich eingeschlossen, zeigen wir den Lappersdorfern mit unseren klugen Postings, Protestwählen bringt endlich Aufmerksamkeit!

    Mit minimalen Hausverstand kann man sich die grundsätzliche Wohnungsnot im Umraumn aufgrund der steigenden Mietpreise bei Verknappung des Angebotes gut ausmalen, dazu die finanziellen Probleme vor und seit Bau des Veranstaltungs-Etwas.

    Die alteingesessenen Parteien interessiert das nicht, wie die Realauswirkungen sind, sie verteidigen trotzig Konzepte.

    Durch das Kreuzerl für die einzige überhaupt noch, wenn auch Parolen sprechende Partei (und wenn sie mit Rezepten der Zwanziger- und Dreißigerjahre daherkommt, die Illusion hilft zu glauben, die Vierziger blieben diesmal aus) rettet man sich noch ein, zwei Jahre vor den dem totalen Ignoriertwerden der vergangenen Jahre folgenden Bedrückungsgefühlen.

    Was genau sagt die neue, ebenso rücksichtslos liberale Partei, die geschickt unsere Schwierigkeiten wegradiert, indem sie uns glauben lässt, Flüchtlinge weg hieße, Deutschland wäre wieder gesund und paradiesisch Wirtschaftswunderland?

    Sie sagt zu den wirklich uns drängenen Sorgen und Nöten: Nichts!
    Aber sie ist so beflissen Märchenonkelhaft, dass man friedlich einschlafen kann im Glauben, sie hätte was Gutes mitgebracht.

    Hauptsache, es ist nicht mehr so unerträglich laut im Hirnkastl vor lauter begründeten Sorgen vorm Morgen.
    Nichts mehr wichtig beim seligen Wegdämmern ins Träumewunderland…..

  • mkv

    |

    Als Feedback auf den pauschal argumentierenden @Barnie G., der offenbar unlustig ist, sich in die „Sache“ einzulesen und in der „Sache“ zu streiten, einige Hinweis, die die Notwendigkeit des kollektiven Handelns beinhalten, wozu nichts von der AfD „kommt“:

    Christiane Grefe / Harald Schumann
    Der globale Countdown
    Gerechtigkeit oder Selbstzerstörung – Die Zukunft der Globalisierung
    http://www.langelieder.de/lit-countdown08.html

    und die jüngsten Warnungen des Niederbayern Schellnhuber
    https://www.pik-potsdam.de/members/john/copy_of_cv

    auch in dieser SZ-Serie
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/serie-das-anthropozaen-das-subjekt-menschheit-1.3964136

  • Harry K.

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    Hallo alle, insb. mkv,
    nein, die afd ist nicht „neoliberal“. Neoliberalismus ist Freihandel, ökonomischer Wettkampf, Standards schleifen und deshalb Vereinzelung, Konsumatömchen in der Shopping-Mall. Neolib. ist „There is no such thing as society“! Rechtspopulismus will, dass sich Menschen ZUGEHÖRIG fühlen – und weil das ein wesentliches Element menschlichen Daseins ist, funktioniert Nationalismus. Die afd baut ihre Erfolge auf dem schwachsinn neoliberaler Apologeten.
    Und bitte lest folgenden Text: https://www.zeit.de/kultur/2017-09/afd-wahlkampf-alice-weidel-beatrix-von-storch-rassismus-umgang/komplettansicht

  • Jürgen

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    @Shadowchaos (4. Juni 2018 um 16:09 )
    Ich weiß nicht wovon Sie hier schreiben. Ihre Aussagen klingen eher spekulativ. Aber jetzt im Detail:
    „Also ich habe niemandem zugejubelt und werde auch keine Rassisten verteidigen…..nur Ihre “ Antifaschisten“ haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen
    – erhöhte Polizeipräsenz aufgrund des von diesen ausgehenden Bedrohungspotentials“
    -> Höcke hat sich daran in seiner Rede ergötzt. Die einzige Randale die ich bei dieser Veranstaltung erlebt habe ging von zwei AfDlern. Sonst war alles friedlich. Außerdem wurde unser Pfarrer, weil er wegen seinen Aussagen offenbar Drohungen erhielt, auch geschützt.
    „– hohe Kosten für die Gemeinde aufgrund der Arbeiten im Rahmen der Vorbereitung und Nachbereitung der Gegendemonstration
    – kein Respekt vor dem Eigentum anderer Leute hier Verschmutzung der Straße sowie diverser Gärten auf der Marschstrecke“
    -> Wie uns aus der Gemeinde berichtet wurde, hinterließ die Veranstaltung außerordentlich wenig Müll. Die Veranstalter haben hinterher noch selbst aufgeräumt. Die jungen Leute von heute sind wohl zu Öko um Ihre Erwartungen zu erfüllen.
    „– Einschränkungen für die Lappersdorfer hinsichtlich des Verkehr Richtung Innenstadt
    – sowie Lärmbelästigung am Samstagabend“
    -> Dult, Straßenfeste (gibt’s auch in Lappersdorf), Fronleichnamsprozessionen,, Jazzweekend und, und, und! Wollen Sie das auch anprangern?
    „die skandierten Parolen, dass anwesende Klientel sowie die gezeigten unflätigen Gesten, haben sicher auch nicht gerade dazu beigetragen Rassismus und Intoleranz die Stirn zu bieten sowie den gemeinen Bürger von den ehrenwerten Absichten der Antifa zu überzeugen….“
    -> Auf Seiten der AfD habe ich solche Gesten mehrfach gesehen. Auf Seiten der Demonstranten jedoch nicht. Stefan Aigner hatte jedoch die bessere Aussicht und kann hierrüber genaueres sagen.

    Keine einzige Aussage von Ihnen kann ich bestätigen und ich war da.
    Sind Sie sicher dass Sie da waren?

  • mkv

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    „Wortwahl“ – „Bildsprache“

    Über die Sprachlenkung
    https://www.mediensprache.net/de/essays/9/
    http://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42752/sprache-zur-ns-zeit?p=all

    Heiko Maas ist zuzustimmen:

    Denn »wenn die schweigende Mehrheit weiter schweigt, dann wird in den sozialen Medien und auf der Straße immer mehr der Eindruck erweckt, dass es mehr Rechtspopulisten und Rechtsextreme gibt, als das in Wirklichkeit der Fall ist«, sagte Justizminister Heiko Maas, »deshalb müssen alle aus der schweigenden Mehrheit die Gardinen, hinter denen sie stehen, zurückziehen, das Fenster aufmachen und sich nicht nur anschauen, was auf der Straße geschieht, sondern sich einmischen und den Mund aufmachen.«

    Im oben verlinkten Essay heißt es:

    „In der Rechts­radika­lisierung des gegenwärtigen Sprach­gebrauchs, der durch rechte politische Eliten und Milieus entfacht und funk­tio­nali­siert wurde und wird und der ein­ge­bettet ist in den Kontext der Aus­höhlung der liberalen, freiheitlichen Gesell­schafts­ordnung, besteht die Gefahr einer schrittweisen Erosion der Gesellschaft und eines ideologisch-propagandistischen Erfolgs, der darin besteht, die potenziellen Anhänger rechtsradikaler und -populärer Gruppierungen sehen und glauben zu lassen, was sie zu sehen und glauben wünschen. Den Radikalisierungstendenzen entgegenzuwirken ist ebenso schwierig, wie notwendig.“

  • mkv

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    Gegen @ Harry K. ist natürlich die AfD marktradikal und neoliberal.

    Ich verweise auf den Gewerkschaftler Dietl und zitiere:

    Unterstützung der Agenda 2010 und der Leiharbeit

    Er zeigt auf, dass die AfD flügelübergreifend sowohl die Agenda 2010 als auch die Leiharbeit unterstützt.

    Die Ausgrenzung und Selektion von sozial Benachteiligten nach vermeintlichen Leistungskriterien zum Wohle von Weltwirtschaft und Volk fügt sich in die sozialdarwinistische Ideologie der völkischen Antikapitalisten ebenso ein wie in das marktradikale Denken neoliberaler Hardliner.
    Stefan Dietl

    Quelle:
    https://www.heise.de/tp/features/Es-reicht-nicht-die-AfD-als-neoliberal-zu-entlarven-3810377.html?seite=all

  • EX REGENSBURGER

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    Naja, Shadowchaos „Wer soll Ihrer Meinung nach den für eine Heilung der Verhältnisse sorgen??“ Rhetorische Frage, denn Shadowchaos hat wohl ne Idee, wer der „HEILand“ sein sollte. Die AFD ist zwar – zumindest was einige Mitglieder angeht (nicht alle) – nahe am „Heil!“ rufen, aber die Verhältnisse wird sie nicht heilen. Nehmen wir doch mal ein konkretes Beispiel: Die explodierenden Mieten, üble Sache. Ok, das hatten die „etablierten Parteien“ nicht so ganz mit der Mietpreisbremse etc. im Griff. Was schlägt die AFD vor? Die Vermieter enteignen u. einen sozialverträglichen Mietpreis diktieren? Was würde sonst noch was bringen, ihr Schlauberger, die Ihr offenbar alles wisst? Das Problem ist hier: Es ist verdammt schwierig, für ALLE Parteien, für den Gesetzgeber etc.. Da gibt’s keine heilsbringenden Rezepte. Das sind Marktmechanismen: Hohe Nachfrage – (Miet)Preis steigt. So einfach ist das u. so schwierig zu „heilen“.
    Und den Supersozialen unter Euch möchte ich sehen, wenn er Wohneigentum hat, vermieten will u. dann sagt: „Naja, der Markt würde 1500.- für die Wohnung bringen, ist unsozial, ich verlange mal 700.- pro Monat“. Macht 800.- Euro „Verlust“ pro Monat, sind im Jahr 9600.- weniger. Und – wenn der Vermieter dazu nicht bereit ist, was würde passieren, wenn der Staat käme u. sagen würde: „Du verlangst nur 700.- im Monat, sonst kommt die Polizei vorbei“. Volksaufstand oder Einsicht?
    Das Einwanderungsthema ist z.Zt. künstlich hochgepus(c)ht, es kommen nur noch wenige. Das Problem können getrost Griechenland u. Italien ausbaden (Ironie). In 1-2 Jahren ist das für die Allgemeinheit kein großes Thema mehr u. die Einthemapartei AFD wird absaufen wie die Piraten.
    Aber: Was machen wir, wenn der Meeresspiegel in den nächsten Jahren um 2 Meter steigt u. Millionen von Flüchtlingen irgendwohin müssen, weil ihr Land überflutet wird? Drängen wir die wieder ins Meer zurück?

  • M;athilde Vietze

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    Ein großes Lob an die beiden Pfarrer aus
    Lappersdorf und Kareth. Sie haben keinen
    falschen Autoritätsglauben; sie haben dem
    Herrn Bürgermeister offen gesagt, daß er
    hier schwer gefehlt hat. Jetzt kann der dann
    zum Ordinariat laufen und sich ausheulen.

  • shadowchaos

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    @Jürgen
    „Die einzige Randale die ich bei dieser Veranstaltung erlebt habe ging von zwei AfDlern. Sonst war alles friedlich. Außerdem wurde unser Pfarrer, weil er wegen seinen Aussagen offenbar Drohungen erhielt, auch geschützt.“
    -Na die Dame die um 1400 auf die Laterne geklettert ist, hat ja auch nur zur Erheiterung beigetragen….. Pfarrer wurde beschützt? Ah ok…. Na wenn Sie meinen….
    – Wie uns aus der Gemeinde berichtet wurde, hinterließ die Veranstaltung außerordentlich wenig Müll…/ Wenn das die Gemeinde als wenig Müll tituliert, dann wundert mich gar nichts mehr…..
    -Auf Seiten der AfD habe ich solche Gesten mehrfach gesehen. Auf Seiten der Demonstranten jedoch nicht ….na da ist wohl jemand auf dem linken Auge blind

    Mir ist es ja eigentlich egal, wenn Sie meinen das Ihre Veranstaltung der richtige Weg war die von Ihnen angeprangerten Missstände zu beseitigen bzw. der Gefahr die von der AFD ausgehen soll zu begegnen, dann machen Sie ruhig so weiter…. Aber spätestens bei der Landtagswahl und einem AFD Ergebnis von 13 % +, sollte Ihnen dann aber auffallen vielleicht doch den falschen Weg beschritten zu haben und beim gemeinen Bürger doch nicht auf den erwarteten Rückhalt gestoßen zu sein…..

    @Ex Regensburger
    Eine Verbesserung der Situation von einer Partei alleine zu erwarten ist Utopisch…. Die gesteigerten Mieten sind hier ein gutes Beispiel für Fehler die von allen Parteien aus unterschiedlichsten Interessen begangen wurden….sozialverträgliche Mieten können nicht einfach diktiert werden hier ist ein Zusammenwirken sämtlicher politischer Akteure notwendig um einen gemeinsamen Konsens zu erreichen…..

  • mkv

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    „… vermehrte Gewalt infolge vermehrter Umweltveränderungen infolge des Klimawandels.. “

    Die Politk der AfD ist: Kleines Caro und ja, einfach dumm.

    Nicht zwingend, aber regelmäßig ist er Weg in mehr Abschottung auch mit (mehr) Gewalt verbunden. Zumal wenn, wie bei der AfD, die Gefahr besteht, dass eine verräterische Sprache die Hemmschwelle zur Gewalt herabsenkt.

    Die AfD verbreitet Angst vor Entfremdung etc: Dabei ist Fakt, dass die reichen Länder vor 10 Jahren weltweit noch ein Viertel der Flüchtlinge aufnahmen; heute sind es 14 Prozent.
    (siehe nachverlinkten heutigen Artikel von Welzer in der SZ)

    Darüber hinaus ist Abschottung iVm mit Nationalismus kein Mittel der Wahl, um die global bestehenden Proleme anzugehen.

    Um künftigen Millionen-Wanderungen aus dem Süden (derzeit sind 65 Millionen auf der Flucht vor: Klimaerwärmung, Dürre, Verlust der Lebensgrundlagen, Kriegen) entgegen zu wirken, sind z.B. sehr große Aufforstungen das Gebot der Stunde [Seit 2011: „Bonne Challenge“ (1)] , um die fortschreitende Erwärmung mit den vorerwähnten Folgen zu stoppen.

    Der jährliche Beitrag dieser globalen Vereinbarung verlangt der Bundesrepublik etwa 9 Milliarden ab: Hat jemand gelesen, dass die AfD dieses Projekt unterstützt, gar fordert, es zu forcieren?

    Welzer:
    „Die Welt steht zu Beginn des 21. Jahrhunderts also mehr unter Umwelt- und Klimastress denn je, aber Wege zu einer zivilisierten Stressbewältigung werden kaum gesucht. Die Suche gilt vor allem der Bewahrung und Sicherung von Besitzständen, weshalb Abschottung das dominante Rezept darstellt.

    Das macht die reichen Gesellschaften nicht glaubwürdiger und entwertet zunehmend auch das zivilisatorische Modell des demokratischen Rechtsstaats. Global befindet sich dieser Typ von Gesellschaft nach einer langen Aufstiegsbewegung gerade auf dem Rückzug. Es ist kaum zu erkennen, wie sich das westliche, demokratische Gesellschaftsmodell so modernisieren könnte, dass es seinen Standard von Freiheit, Sicherheit und Demokratie bewahrt, zugleich aber ein weniger zerstörerisches und, global betrachtet, weniger ungerechtes Naturverhältnis entwickelt.“
    (2)

    —-

    (1)
    http://www.bmu.de/service/natur-naturschutz-biologische-vielfalt-download/artikel/hintergrundinformationen-zur-bonn-challenge-20/

    Deutschland spielt dabei eine Vorreiterrolle.
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/deutschland/Wie-B%C3%A4ume-die-Atmosph%C3%A4re-entlasten-sollen-article3696616.html

    (2)
    Welzer
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/serie-das-anthropozaen-wer-vom-klimawandel-spricht-darf-vom-kapitalismus-nicht-schweigen-1.4001415-2
    (Beide SZ-Seiten sind Grundlagen für Diskussionen, politische Stammtische)

  • ExRA

    |

    Frau Vietze! Die Pfarrer von Lappersdorf und Kareth haben keinen „falschen Autoritätsglauben“ und „großes Lob“? Katholische Pfarrer??? Deren scheinbar weltoffene und „liberale“ oberste Autorität auch weiterhin evangelischen Ehepartnern von Katholiken die Kommunion verweigert? Also bei Ihnen tue ich mich immer extrem schwer, Sie als Diskussionspartner ernst zu nehmen. Verstehen Sie überhaupt die Beiträge der anderen Leser? Oder sind Sie garnicht Frau Vietze? Das hatten wir doch schon mal – jetzt steht da ein Strichpunkt nach dem „M“ Ihres Vornamens. Wieder vertippt oder fake-Account? Ich tippe auf fake. Oder Satire. :-)

  • blauäugig

    |

    @shadowchaos
    Einfacher Bürger, gemeiner Bürger, kommt gleich der versorgte Bürger?
    Das AfD-Ergebnis ist eher eine Folge der CSU-Politik, und ich hoffe doch, dass die CSU-Verluste deutlich größer werden als die AfD-Gewinne. Das hat bei der Bundestagswahl ja auch geklappt, und ist für mich ein Zeichen, dass Söder und die SPD auf dem Irrweg sind, wenn sie durch Übernahme der Forderungen der AfD Wähler gewinnen wollen. Ich gehe davon aus, dass sie ihre bisherigen Wähler an kleinere Parteien verlieren.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu ExRA: Vielleicht war meine Auissage verkürzt: Die beiden Pfarrer haben sich nicht gescheut, eine „Autorität“ wie den Herrn Bürgermeister, der ja diesen Hetzer einge-
    laden hat, anzugreifen. Und dafür gebührt ihnen Lob. Alles übrige, was Sie da geschrie-
    ben haben, gehört nicht zu diesem Thema.

  • mkv

    |

    Wer tut was für die Schwächeren und Ausgegrenzten in unserer Gesellschaft – die AfD?

    Welche „Fraktionen fordern, Sanktionen im Hartz-IV-System und Leistungseinschränkungen bei der Sozialhilfe abzuschaffen und die Beratung der Arbeitslosengeld-II-Beziehenden zu verbessern?“

    Die AfD?

    Es sind Die Grünen und Die Linke.

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw23-pa-arbeit-soziales/555092

    Zehntausende Kinder und Jugendliche sind von den Hartz-IV Sanktionen betroffen, was tut die AfD dagegen?
    http://www.deutschlandfunkkultur.de/verbaende-fordern-stop-von-hartz-iv-sanktionen.265.de.html?drn:news_id=889502

    Diese unter Führung und Verantwortung der Regierung Merkel immerwährenden Verstöße gegen Artikel 1 des Grundgesetzes müssen aufhören. Dazu ist Druck von unten notwendig, und zwar nicht via „flexibler Solidarität“ (Merkel), sondern via unbedingter. In diesem Sinne erscheint die von Wagenknecht/Lafontaine für den Herbst angekündigte

    linke Sammlungsbewegung als der richtige Schritt, um die Mehrheiten im Bundestag schrittweise zu verändern.

  • blauäugig

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    @Vietze
    So ein Schmarrn.
    Lappersdorfs Bürgermeister hat Höcke und Co. nicht eingeladen, lediglich eben den Raum nicht verwehrt.
    Aus meiner Sicht wäre das leicht möglich gewesen, dann hätte die Versammlung woanders stattgefunden.
    Im übrigen stellt ja auch die SPD einen Bürgermeister in Lappersdorf, koaliert also sogar mit der (Wut)bürgerliste des 3.Bürgermeisters Kirchberger, der die Veranstaltung ermöglichte.
    Geht daran die Koalition in die Brüche oder verzichtet die SPD weiterhin auf eine klare Position – trägt also die Vergabe mit und ruft zur Demo dagegen auf?

  • Mr. T.

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    Klar, mkv, die NSAfD hat mit Abstand das sozialdarwinistischste und unsozialste Programm aller Parteien. Abervon den neuen Linken erwarte ich nicht allzuviel. Ich befürchte da viel unangenehmen Beifang. Gespannt bin ich auf mut bei der Wahl.
    http://www.mut-bayern.de

  • Mathilde Vietze

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    Zu „blauäugig“ – Wie dem auch sei: Jedem Bürger und erst recht jedem
    Kirchenmann, der sich öffentlich gegen rechts positioniert, zolle ich
    meinen Respekt.

  • Steve Berger

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    Genau „mkv“ die Linken. Unter deren Vorgänger Partei durfte im Osten aufwachsen. Hast keinen Schimmer was bedeutet für Freiheit auf Straße zu gehen.

  • mkv

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    Wer daran denkt, die AfD zu wählen, sollte sich auch Gedanken machen über deren Parteifinanzierung, zumal wenn er im Raum Regensburg zuhause ist.

    Ein Zitat aus dem Bericht:
    Parteispenden: Wer stoppt die intransparenten Geldflüsse zugunsten der AfD?

    „AfD versucht Transparenzregeln auszuhebeln
    Wenn die AfD und Jörg Meuthen mit ihrer Leugnung einer Parteispende durchkommen, wäre das Gift für unsere Demokratie. Denn dann könnten Konzerne, Vermögende oder ausländische Regierungen Wahlkampagnen für eine Partei, im Wissen der Partei und unter Mitwirkung der Partei organisieren, ohne dass die Öffentlichkeit erfährt, wer dahinter steckt.“

    https://www.lobbycontrol.de/2018/06/parteispenden-wer-stoppt-die-intransparenten-geldfluesse-zugunsten-der-afd/

  • Sebastian

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    Kommentar gelöscht. Wenn Sie unsere Autoren beleidigen wollen, dann tun Sie das bitte woanders.

  • Regensburgerin

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    Es ist immer noch zu wenig Demonstration und zu wenig Aufstand.
    Auch gestern bei der Demo gegen ANKER-Zentren waren nur wenige junge Menschen da. Wo sind alle Ehrenamtliche und Kirchen? Sie sind doch Hauptwähler, auf sie hören die Parteien, nicht auf diese engagierte junge Leute.. War überhaupt die Presse dabei?
    AFD kann bis jetzt nur reden, aber CSU setzt diese Reden um. Man muss auch die stoppen, vor allem in unserem wunderschönen Bayern.

  • blauäugig

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    @Regensburgerin
    Warum haben Sie mit den Parolen die Ehrenamtlichen und Kirchen verschreckt?
    Von einem Demoaufruf „Hauptsache, es knallt!“ lass ich mich sicher nicht motivieren.
    Ja, eine der Demonstrationen, die sich in Lappersdorf vereinigt haben, stand auch schon unter diesem Motto, das war aber nicht die, wo ich dabei war.
    Immerhin kann man Menschen mit Krach vertreiben, aber nicht die Gebäude
    Wenn das „Wegbassen“ gegen die AfD (und nicht gegen das Aurelium) helfen hat sollen, dann auch gegen die Flüchtlinge oder wie war das gemeint?

  • „Wegbassen“

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    @Regensburgerin: wahrscheinlich war der DJ gestern nicht so bekannt wie der letztes Wochenende… ;-)

  • joey

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    @Regensburgerin
    vielleicht will halt keiner den Aufstand, schon gar nicht den?

  • mkv

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    Wie weiter gegen rechts?

    Eine Orientierung liefert
    https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2018/juni/debatte-oder-protest-wie-weiter-gegen-rechts

    Zitat:
    Es würde auch kaum angenommen werden, denn dieses „thymotische“ Element ist bekanntlich, wie der Sloterdijk-Schüler und MdB Marc Jongen propagiert, das Lebenselixier der Neuen Rechten. Ein Verzicht darauf würde sie ihrer schärfsten Waffe berauben. Und das weiß sie.
    Zitat Ende

    https://de.wikipedia.org/wiki/Thymos

  • Rainer Wehpunkt

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    Ist doch ein gutes Zeichen, wenn man in Deutschland noch eine andere Meinung äußern darf, als die von Frau Merkel und ihrer Anhängerschaft.
    Und natürlich darf sich die Anhängerschaft von Frau Merkel darüber empören. Man nennt das ‚Meinungsfreiheit‘, siehe auch Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auf freie Meinungsäußerung‘ rsp. Artikel 5 Grundgesetz.

    Um es mit Voltaire zu sagen: „Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzten, dass du es sagen darfst.“
    Wer damit Schwierigkeiten hat, muss über seine Toleranzfähigkeit wohl noch einmal nachdenken.

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