SOZIALES SCHAUFENSTER

Neue Studien zu Gewalt bei den Domspatzen

Studien zu Domspatzen: Eine Absage an alle Ausflüchte

Zwei weitere Studien zu Gewalt und Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen untermauern die These eines Systems, in dem der Chor alles und das individuelle Schicksal der Schüler allenfalls wenig bedeutet hat. Bei der Vorstellung der Untersuchungen wählen die Macher deutliche Worte – zu Georg Ratzinger, Gerhard Ludwig Müller und im Hinblick auf gängige Rechtfertigungsmuster.

Das Domspatzen-Gymnasium in der Theobald-Schrems-Straße. Foto: Werner

3.785.000 Euro an sogenannten „Anerkennungsleistungen“ hat das Bistum Regensburg an 376 Betroffene von körperlicher und sexualisierter Gewalt bei den Domspatzen bezahlt. An der Schule selbst soll es bald ein Mahnmal für sie geben. Alles Ergebnisse eines Aufbegehrens der Betroffenen, das 2010 seinen Anfang nahm, trotzdem von den Verantwortlichen noch lange unter den Teppich gekehrt und verharmlost wurde, ehe es schließlich unter anhaltendem öffentlichem Druck unter Bischof Rudolf Voderholzer zu einem Kurswechsel kam. Nach dem Abschlussbericht von Rechtsanwalt Ulrich Weber, der 2017 die Schilderungen von über 500 Opfern als „hoch plausibel“ eingestuft hatte, wurden am Montag nun eine historische und eine sozialwissenschaftliche Studie zu den Vorgängen an der Vorschule der Domspatzen in Etterzhausen, dem Musikgymnasium und dem Internat zwischen 1945 und 1995 vorgelegt.

„Der Chor zuerst“

Bereits der Titel der historischen Untersuchung von Professor Bernhard Löffler und Dr. Bernhard Frings, die im Oktober als Buch erscheinen soll, beinhaltet ein wesentliches Ergebnis: „Der Chor zuerst“. Die Struktur der Verantwortlichkeiten bei den Domspatzen sei derart verwickelt angelegt worden, dass ein unvoreingenommener Blick von außen erschwert worden sei, sagt Löffler. Doch das sei allenfalls eine Erklärung, und längst keine Entschuldigung. Die mangelnde Kontrolle habe auch mit dem „bewussten Wegschauen“ durch übergeordnete Instanzen – Kultusministerium und Regierung der Oberpfalz – aber auch einem Teil der Elternschaft zu tun. Intern „war der Chor immer wichtiger als das Wohl der Kinder“. Es sei um gute Stimmen für die Domspatzen gegangen, nicht um individuelle Schicksale.

Johann Meier, Leiter der Domspatzen-Vorschule in Etterzhausen: „Persönliche Deformationen, die nur als Sadismus zu bezeichnen sind“. Foto: SWR/ Mona Botros

Vor allem, aber nicht nur an der Vorschule sei „Gewalt Bestandteil der alltäglichen Erziehungspraxis“ gewesen. Relativierungen, denen zufolge körperliche Züchtigung damals noch als etwas Normales angesehen worden sei, erteilt Löffler eine deutliche Absage. „All das lag weit jenseits der ohnehin irritierend großzügigen Rechtsnormen.“

„Ausgeschlossen, dass Ratzinger nichts vom Prügelregime Meiers wusste“

Professor Löffler: „Die Gewalt bei den Domspatzen war mehrheitlich nicht etwa Folge der reformorientierten ’68er-Pädagogik‘, sondern Teil eines Erziehungsalltags, der weit vor 1968 etabliert worden war und von Neuerungen lange Zeit gerade nicht oder kaum berührt wurde.“ Foto: Werner

Mit Blick auf Johann Meier, den langjährigen Leiter der Vorschule in Etterzhausen, spricht Löffler von „persönlichen Deformationen, die nur als Sadismus zu bezeichnen sind“. Bei Georg Ratzinger, Bruder von Papst Benedikt XVI. und Domkapellmeister von 1963 bis 1994, könne man zwar nicht von einem solchen sadistischen System sprechen. Allerdings seien auch bei ihm „Gewalt, Jähzorn, harte Körperstrafen und psychische Demütigung“ an der Tagesordnung gewesen. Zwar werde Ratzinger von ehemaligen Schülern teils auch als verbindlich und wohlwollend beschrieben. „Das galt aber erst, wenn die Chorprobe vorbei war.“ Darüber hinaus halten es die Macher der Studie für „ausgeschlossen, dass Ratzinger nichts vom Prügelregime Meiers wusste“.

Löffler ist es zudem wichtig, mit einem weiteren Mythos aufzuräumen, den unter anderem der emeritierte Papst Benedikt XVI. in den Raum gestellt hatte: „Die Gewalt bei den Domspatzen war mehrheitlich nicht etwa Folge der reformorientierten ’68er-Pädagogik‘, sondern Teil eines Erziehungsalltags, der weit vor 1968 etabliert worden war und von Neuerungen lange Zeit gerade nicht oder kaum berührt wurde.“

„Pointierte Personalisierung“ sorgte  für Aufmerksamkeit

Gerhard Ludwig Müller: „problematische Umgangsformen“. Foto: Archiv/Staudinger

Ein Randaspekt der historischen Untersuchung beschäftigt sich mit der öffentlichen und medialen Rezeption der Zustände bei den Domspatzen. Lange Zeit hätten das Ansehen und der Erfolg des Chores alles andere überdeckt. Zwar habe es immer wieder kritische Erzählungen gegeben, persönliche Erfahrungen und Erinnerungen. „Überdies wurden lange vor 2010 Fälle von schwerer körperlicher und sexualisierter vor Gericht verhandelt oder in Zeitungen thematisiert.“ Zu keinem Zeitpunkt aber sei daraufhin breiter diskutiert worden. „Nie kam es zu großer öffentlicher Empörung, zum Skandal.“

Dass es 2010 schließlich so weit kam, machen Löffler und Frings an mehreren Gründen fest: Die Domspatzen standen nun nicht mehr allein, sondern waren nur ein besonders exponierter Fall von vielen im Bundesgebiet. „Hier wurde ein Gesamtkomplex verhandelt mit einer beschleunigenden Rückwirkung auch auf die Causa Domspatzen.“ Zum zweiten habe es in Regensburg die Möglichkeit zur pointierten Personalisierung gegeben: einerseits anhand von „Papstbruder“ Georg Ratzinger, andererseits – und hier wird Löffler erneut deutlich – durch den früheren Bischof Gerhard Ludwig Müller. Dessen „problematische Umgangsformen“ mit Betroffenen und Teilen der Presse hätten dem Thema zusätzlich Resonanz verschafft. Im Oktober soll die 370 Seiten starke Studie von Löffler und Frings als Buch erscheinen.

„Totale Institution“

Noch einmal 30 Seiten dicker ist die öffentlich zugängliche sozialwissenschaftliche Analyse zur Gewalt bei den Regensburger Domspatzen, die von der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden (KrimZ) erstellt wurde. Ebenso wie Löffler und Frings haben auch deren Macher auf die Vorarbeiten von Ulrich Weber zurückgegriffen. Zusätzlich haben sie 26 Interviews mit Betroffenen geführt.

Vor allem mit Blick auf die Vorschule Etterzhausen sprechen Professor Martin Rettenberger, Lisanne Breitling und Dr. Matthias Rau immer wieder von einer „Totalen Institution“, die alle Lebensbereiche der Schüler steuerte und kontrollierte. Physische, psychische und sexualisierte Gewalt sowie Vernachlässigung seien bis 1992 zu allen Tages- und Nachtzeiten allgegenwärtig gewesen. Mit dem Wechsel aufs Gymnasium habe diese Gewalt über die Zeit dann tendenziell abgenommen.

Die Wissenschaftler haben vier Typen von Gewalttätern bei den Domspatzen ausgemacht:

Den „expressiven Typ 1“, der physische Gewalt nicht zielstrebig, sondern vor allem als Folge von Überforderung in der Öffentlichkeit angewandt habe – beispielhaft dafür: Georg Ratzinger.

Ihm, Ratzinger, bescheinigt Rettenberger auf Nachfrage keine Fähigkeit zur Einsicht. Der frühere Domkapellmeister sei so lange Teil des Systems gewesen, dass es hier um nichts Rationales mehr gehe, sondern darum, das frühere Tun irgendwie zu rechtfertigen und darin etwas Positives zu sehen. „Ich würde da auch in Zukunft keine plötzlichen Einsichten erwarten.“

Georg Ratzinger: „Keine plötzlichen Einsichten zu erwarten.“ Foto: Archiv/Staudinger

Den „instrumentellen Typ 2“, der physische Gewalt gezielt als Mittel der Einschüchterung und Disziplinierung einsetzte.

„Typ 3“, der physische und sexualisierte Gewalt mit hoher Zielstrebigkeit einsetzte, um zu disziplinieren oder einfach nur zu demütigen und narzisstische Neigungen auszuleben – Johann Meier, den langjährigen Leiter der Vorschule, nennen die Macher der Studie als Beispiel.

„Typ 4“, der mit hoher Zielstrebigkeit nach Opfern sucht, um an ihnen sexualisierte Gewalt auszuüben.

Müllers These „völlig verfehlt“

Professor Rettenberger: „Zunächst einmal geht es um Gewalt und nur ein kleiner Teil hat eine sexuelle Konnotation.“ Foto: Werner

Rettenberger räumt in diesem Zusammenhang mit einer weiteren Behauptung auf, die insbesondere vom früheren Regensburger Bischof Müller immer wieder in den Raum gestellt wird: dem angeblichen Zusammenhang zwischen sexualisierter Gewalt und Homosexualität. Eine solche These sei zwar nicht neu, „die kam immer wieder mal in den letzten Jahren“, so Rettenberger. „Ich halte sie in diesem Kontext aber für völlig verfehlt.“

Gerade bei der vorliegenden Untersuchung sei es wieder einmal sehr deutlich geworden, dass es bei Gewalt nicht nur um sexuellen Missbrauch gehe. „Zunächst einmal geht es um Gewalt und nur ein kleiner Teil hat eine sexuelle Konnotation.“ Für den überwiegenden Teil sei sexueller Missbrauch „eine zusätzliche Möglichkeit, um zu demütigen und Gewalt nochmal zu steigern“. Die Erklärung, dass man, wenn man eine sexuelle Orientierung, „welche auch immer“, nicht ausleben könne, sich an Schwächeren vergreifen würde, „das mag laienpsychologisch nachvollziehbar sein, wir sehen das aber nur für einen sehr, sehr kleinen Teil der Täter“.

Systembedingte „moralische Verwahrlosung“

Bei den Domspatzen habe es sich in der Vergangenheit um ein „in sich geschlossenes soziales System“ gehandelt, mit eigenen „moralischen oder vielleicht auch amoralischen Maßstäben“, lautet das Fazit der Studienmacher. Hier hätten sich Gewaltstrukturen gebildet, ohne die Möglichkeit, von außen einzugreifen. Matthias Rau spricht in diesem Zusammenhang auch von „moralischer Verwahrlosung“. Man müsse die Strukturen in den Fokus nehmen. Diese seien relevanter als Einzelpersonen, „auch wenn diese natürlich für ihre Taten verantwortlich sind“.

Das heutige Präventionskonzept der Domspatzen sei „zumindest grundsätzlich geeignet, gewaltpräventiv zu wirken“. Optimierungsmöglichkeiten sehen die Wissenschaftler bei der Einbindung externer Experten, bei der Weiterentwicklung und Evaluation der Maßnahmen und der Überprüfung, ob die Umsetzung der Maßnahmen tatsächlich gelebt wird.

„Prävention, Prävention, Prävention“

Wie schon häufiger in der Vergangenheit wiederholt Bischof Voderholzer auch am Montag sein tiefes Bedauern und Mitgefühl für die Betroffenen. „Prävention, Prävention, Prävention“, bekräftigt er mit Blick auf die Zukunft. Ein System zur Evaluation von Präventionsmaßnahmen gibt es allerdings bis heute nicht. Er habe deshalb bereits einen „Präventions-TÜV“ angeregt, so Voderholzer. 

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Kommentare (51)

  • Ehemaliger Etterzhausener

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    Alles was ich damals in Etterzhausen erlebt habe, das verfolgt mich bis heute in die Gegenward! Ich erinnere mich: Damals packte der Direx Meier einen anscheinend aufmüpfigen blonden Jungen am Kragen und schmiß den Jungen mit seinem gesammten Körper gegen einen Heizkörper im Heim. Alles fand im Altbau statt. Der Junge blutete dann sofort so sehr am Kopf. Blutüberströmt lag der Blonde Junge dort in seiner Blutlache. Dieser Blonde Junge hat bis heute eine dementsprechende Narbe am Kopf, eben als großes Erinnerungssück von unserem Direx Meier abbekommen. Dieser Saftladen hat mir meine Zukunft genommen. Meine Eltern mussten damals Monat für Monat ( für 2 Schulzeiten ) nur diese teueren Pensionen bezahlen. Aus mir wurde nicht das, was ich eigentlich hätte werden wollen. Mir wurde einfach so damals in Etterzhausen auch diese Geige zum spielen aufgeschwatzt, obwohl ich nie diese Geige spielen wollte.
    Wir hatten damals nichts zu sagen, nur der Direx Meier schaffte an! Diese dortigen Ungerechtigkeiten! Dieses willkürliche Procedere, und das einen jeden Tag. Täglich mussten wir dort in Etterzhausen in die dortige Kirche, in die dortige Hauskapelle gehen, obwohl wir Buben damals auch noch nicht ausgeschlafen waren. Das Essen war dort in Etterzhausen sehr sehr dürftig! Am Sonntag bekamen wir immer nur 1 Semmel zum Frühstück. Einmal in der Woche bekamen wir Fleisch mit viel viel Soße und Reis. Die Paula, unsere damalige Köchin in Etterzhausen, war eine sehr sehr liebe Frau. Sie hat uns immer auch vor Meiers Eskapaden beschützt, und Sie hat dem Meier immer wieder auch mit einem gewissen Ton so sehr Zunder gegeben.
    Wir bekamen langezogene Fleischfäden zu Essen, und das war unser damaliges Fleisch!
    Dieses Einteilen in sogenannte Klassen, oder Kasten – wie bei den Indern – verfolgt mich noch bis heute. Einige meiner damaligen Mitschüler sind damals aber mit diesem System sehr gut gefahren. Sie hatten einen bestimmten Namen, und deren Eltern damals auch einen ensprechenden Status oder Beruf. So waren die Einteilungen……

  • Mr. B.

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    @ Ehemaliger Etterzhausener
    Ihre Schilderung hört sich einfach grausam an!!
    Und das Schlimmste ist, dass niemand eingriff und natürlich schon gar nicht, die von ihnen im letzten Absatz beschriebene Personengruppe!!!
    Zitat: „Sie hatten einen bestimmten Namen, und deren Eltern damals auch einen entsprechenden Status oder Beruf.“

  • cF

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    Die Wochenzeitung DIE ZEIT meldet in ihrem aktuellen Parallelbericht am Ende:
    „Kritik gab es auch am früheren Regensburger Bischof und Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Dieser hatte zwar eine Aufarbeitung in die Wege geleitet. Den Dialog mit den Opfern suchte er indes nicht. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, forderte deshalb eine Entschuldigung von Müller.“

    Wie wird der Kardinal auf diesen Appell reagieren?

    „Würde und Eigenwert kommt allem Leben zu, das Selbstzweck ist. Eine Sonderstellung hat der Menschen nur insofern inne, als nur er allein die Fähigkeit hat Verantwortung zu übernehmen. Dafür bedarf es jedoch der Entwicklung einer gefühlsmäßigen Haltung, einer Sensibilität für den an ihn ergehenden Appell. Nicht in der Pflicht, die den Menschen durch ein Gesetz nötigt, liegt hier der Antrieb zur Verantwortungsübernahme, sondern im Verantwortungsgefühl, das sich aus einer Herzensbildung heraus speist.“
    MMag. Dr. Susanne Moser, in: „Das Prinzip Verantwortung bei Hans Jonas“ – philosophie.ch –

  • cF

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    AZ-Verleger Martin Balle schrieb im März dieses Jahres in:
    „Gerhard Ludwig Müller: Der Kardinal Fehler“:
    „Aber im weltweiten Missbrauchsskandal der Kirche war genau dieses Amt [Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre]gefordert; und weil der Bischof, der jetzt schon Kardinal war, meinte, dass die Kirche unbefleckt sei wie einstmals die Gottesmutter Maria, wurde er auch dort zur akuten Fehlbesetzung. Für ihn gab es gar keinen Missbrauchsskandal, so hatte er es ja auch in Regensburg schon gehalten.“

  • Hutzelwutzel

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    So sehr diese Fortführung der Aufarbeitung bzgl. der „Domspatzen“ zu begrüßen ist, so wenig blickt man bisher auf andere kirchliche Einrichtungen der Diözese. Dort hatte Ähnliches stattgefunden, ganz ohne Georg Ratzinger, den Papstbruder. Eine „totale Institution“ ist die Röm.-Kath. Kirche noch immer bzw. ist deren Existenzberechtigung. Dies sagte mit ähnlicher Wertung sogar der geschasste Kardinal GLM (nachdem er zum Ex geworden war).
    Trotzdem traue ich GLM nicht zu, die Verzögerung der Aufklärung von sich aus vorgenommen zu haben. Wie auch der aktuelle Bischof Voderholzer scheinbar nicht im gesamten diözesanen Bereich aufklären (lassen) darf. Fragen wir warum, und fragen wir nach dem „Cui bono“. Nur dann kann man so etwas für die Zukunft etwas besser verhindern. Sonst schadet es zwar der Kath. Kirche und dem Ansehen des em. Papstes, aber es hat nicht allzuviel Nutzen. Denn den Opfern Geld zu geben, darum dürfte es nie gegangen sein.

  • Piedro

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    Unbefleckt. Nach Jahrhunderten gewaltsamer Eroberung und „Christianisierung“, Völkermord, dem Vernichten ganzer Kulturen, Unterdrückung, Folter und Mord, skrupelloser Machtpolitik, Kolaboration mit Faschisten und permanentem Missbrauch Schutzbefohlener, nicht nur in unserer Zeit. Ich kann dieses Selbstverständnis nicht nachvollziehen. Würde ich an die Verdammnis glauben, ich glaubte die hochwürdigen und niedereren Amtsträger dieser Sekte hätten ein First Class Ticket ins Untergeschoss des Universums.

  • Dipl.-Atheist

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    Einen kleinen, aber sehr wesentlichen Aspekt erwähnt bspw. die Süddeutsche in ihrem heutigen Bericht (www.sueddeutsche.de/bayern/regensburger-domspatzen-missbrauch-1.4534605):
    „[…] die Erzieher im Internat lange ohnehin kaum bis gar keine pädagogische Ausbildung hatten.“

    Eignung qua Amt eben, für Dipl.-Theol. und andere Hauselfen.
    Dieser Mief hielt ja bekanntlich bis in die 2000er an.
    Von denen tummeln sich dort auch heute noch so manche unter der klerikalen Schirmherrschaft ihres großen Vorsitzenden, wie der (vor „wir sind was ganz besonderes“ nur so strotzenden) Homepage zu entnehmen ist.

    Sei’s drum. Die pädagogischen Quoten-Damen können das hoffentlich einigermaßen ausgleichen, den Schülern ist’s zu wünschen.
    In diesem Zusammenhang: https://www.kununu.com/de/regensburger-domspatzen/a/TkVgV1l0 (geschrieben 2014.. Sie wissen schon, da steht ne 2 davor.. Nix 50er!)

    Guten Appetit!

  • Dipl.-Atheist

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    Btw: Was macht eigentlich seine Heiligkeit Lord GLM inzwischen?
    Man hört gar nix mehr..

  • Haimo

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    Bis jetzt warte ich immer noch auf das von GV Fuchs versprochene Foto mit dem angeblich entfernten Ehrentitel MSGR von J. Meier auf seinem Grabstein in Falkenstein. Fuchs wollte mich auf dem Laufenden halten, bekommen habe ich natürlich nichts. J. Meier rechnete seinerzeit die Kosten für den Ausflug mit Ratzinger auf seinem Privatkonto ab. Ich besitze eine Zahlungsaufforderung dafür 60 DM zu löhnen und das in einem Serienbrief von Meier an alle Eltern. Was mich ebenfalls aufregt, ist die Haltung des Regensburger Stadtrates, der sich quer durch alle Parteien für die Erhaltung der Ehrenbürgerwürde von Th. Schrems und die nach ihm benannte Strasse stark macht. Unterschrieben von der Bürgermeisterin einsehbar auf meinem Facebook Accont https://www.facebook.com/haimo.herrmann
    Haimo Herrmann
    Anerkanntes Missbrauchsopfer des Bistums Regensburg _ 1962-1964 Etterzhausen

  • xy

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    Kardinal Müller sollte ganz klein mit Hut das kratzige Büßergewand anlegen und den Rest seiner Tage als Eremit in einem Kloster verbringen anstatt den sich ständig selbst feiernden großen Bücherschreiber zu geben und dort ständig gelehrte Bibelsprüche zu zitieren, die niemand versteht, am wenigsten er selbst. Und wenn er schon so halbseidene Bücher schreibt, dann sollte er wenigstens dafür sorgen, dass ein anständiger Anmerkungsapparat vorhanden ist, der dem nicht-theologischen Leser, der immerhin schlanke 18 EUR für sein neuestes Machwerk „Römische Begegnungen“ bei Pustet auf den Kassentisch gelegt hat, z. B. erklärt, was die Zitatstellen „IgnSmy“ und „IgnRom“ (S. 9) bedeuten. Es kann ja nicht jeder ein klandestin quasselnder Kardinal sein…

  • B.M.

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    Dass mit diesen beiden Untersuchungsergebnissen endlich die Rolle der obersten Verantwortlichen analysiert und genannt wurden, war überfällig. Was ich in den Berichten vermisse, ist die Rolle des Lehrkörpers. Ich halte es nicht für möglich, dass Lehrkräfte, die Jahrzehnte in dieser Institution gearbeitet haben, nichts mitbekommen haben von Gewalt und sexuellen Übergriffen. Aber wohl kein Schulleiter oder auch nur einfacher Lehrer hat wirksam etwas unternommen und den Opfern zur Seite gestanden.
    Ich hatte in einem Zeitaufschnitt des untersuchten Zeitraumes privat Kontakte mit Lehrern des Domspatzen-Gymnasiums. Und ich kann heute – nachdem die Opfer an die Öffentlichkeit gingen – viele Bemerkungen und Verhaltensweisen dieser Lehrkräfte einordnen mit dem Ergebnis, dass dieser Personenkreis über das Wesentliche informiert gewesen sein muss. Haben sie geschwiegen, weil sie Angst im ihren Arbeitsplatz hatten? Haben sie nach aussen hin mitgespielt, um als Elite zu gelten, wenn sie bei den Domspatzen unterrichten? Oder waren sie einfach nur feige und haben die ihnen anvertrauten Kinder im Stich gelassen?
    Ein Aufstand der Überzahl der Lehrkräfte hätte viel Leid verhindert.

  • Mathidle Vietze

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    Zu „Dipl.- Atheist“ – Gerhard Ludwig Müller zieht als beleidigte Leberwurst durch die
    Gegend und bezichtigt alle, die nicht bereit sind, nach seiner Pfeife zu tanzen, den
    „Glauben zu verwässern.“ Jetzt hat er sogar ein Buch geschrieben, worin er den Va-
    tikan heftig kritisiert. Müllers Aktivitäten sind sehr durchsichtig. Wütend darüber,
    daß er keine Macht mehr hat, verbrämt er seinen Zorn in religiösen Phrasen.

  • Vae victis

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    Körperliche und sexualisierte Gewalt wird sowohl zur Erniedrigung des besiegten Feindes und offensichtlich auch in der privaten und institutionellen katholischen Erziehung angewendet.

    Die Gefahr ist: Im strengen Katholizismus Erzogene neigen später selbst zur Anwendung von Gewalt zur Befriedigung der eigenen Defizite. Täter waren meist vorher auch Opfer.

    Aus Angst vor Bestrafung, Scham und Uneinsichtigkeit wird über gemeinsam Erlittenes und Ausgeübtes geschwiegen. Darin sind sich Georg Ratzinger, Gloria Thurn und Taxis und Gerhard Ludwig Müller einig. Sie werden dafür in der Hölle schmoren.

    Es ist wie eine Überlebensstrategie: Die eigene Straftat wird nicht als Straftat angesehen!

  • Eingeborener

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    Pfeiffer, seinerzeit Leiter des Kriminologischen Instituts Nds. warf dem Generalvikar und Kanzler des Bistums Regensburg Fuchs( siehe Kritik in Wikipedia) vor ein paar Monaten im Interview mit der ZEIT vor, dass er Mitverantwortlich für das Scheitern der geplanten grossen Missbrauchsstudie ist, weil er von Pfeffer forderte, dass die Kirche über die Veröffentlichung der Studie entscheide. Solange solche Leute an der Macht sind, bezweifle ich, dass eine umfassende Aufarbeitung nebst Konsequenzen für die noch lebenden Vertuscher stattfinden. Die Domspatzen waren nur ein kleiner Teil der in kirchlichen Händen Missbrauchten.

  • Lothgaßler

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    Immerhin, sogar die katholische Amtskirche bewegt sich. Ein kleiner Schritt für die bei den Domspatzen Gequälten, ein großer Schritt für die Menschheit.
    Was schmerzlich bleibt ist die Tatsache, dass die (Haupt-) Täter straflos bleiben, wohl auch weil die Wissenden damals nicht den Mut hatten einzugreifen. Zur stillen Mahnung an die „Aufsichts-“ Behörden und zur Buße sollten diese je ein Exempar der beiden Studien erhalten, mit Umlaufzettel, damit jeder quittieren kann, das er diese auch gelesen hat.

  • Franz D

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    Etterzhausen bis 1974. Immer wieder frage ich mich im Kreuzerlassgepraegten Bayern, wo ist die Polizei, der Richter, die Justiz, die endlich durchgreift und ohne Ausnahme gruendlichstcermuttelt und Konsequenzen zieht. Warum kann so eine ueberfuehrte Institution weiter Jugend und Kinderarbeit betreiben? Warum geht das? Ich schäme mich für diese Doppelmoral unser Volksvertreter

  • xy

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    Ist doch alles längst verjährt. Da ist nichts mehr mit „gruendlichstcermuttelt und Konsequenzen zieht“

  • Christian Feldmann

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    „cF“ hier an mehreren Stellen

    Der bei den meisten RD-Followern übliche Verzicht auf Klarnamen sorgt bisweilen für ärgerliche Situationen. Ich habe immer unbefangen bzw. aus grundsätzlichen Erwägungen meinen Klarnamen Christian Feldmann verwendet, werde jetzt aber gern mit einem (oder einer?) gewissen „cF“ verwechselt, zumal der Herr oder die Dame – sicher ohne jede böse Absicht – mein Kürzel „CF“ verwendet, unter dem ich seit Jahrzehnten in etlichen Medien publiziere. Peinlich – wieder gewiss ohne Absicht -, wenn „cF“ über den Missbrauchsskandal bei den „Domspatzen“ schreibt und die „ZEIT“ zitiert (in der ich letztes Jahr einen Riesenartikel zum Thema veröffentlicht hatte) und dann auch noch den Verleger Balle zitiert (in dessen Zeitungen ich regelmäßig in der Wochenendbeilage publiziere). B i t t e ein anderes Pseudonym kreieren … „FC“ wäre doch schön!!!
    Herzlichen Dank.
    Christian Feldmann, Schriftsteller und Journalist

  • Angelika Oetken

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    @Ehemaliger Etterzhausener,
    wissen Sie, ob die Köchin Paula noch lebt bzw. ob sie Aufzeichnungen, Fotos, mündliche Erinnerungen hinterlassen hat? Sie muss Einiges zu berichten gehabt haben. Es war doch die Rede von prominentem Besuch, dein Monsignore Johann Meier des Abends häufiger in seinen Privaträumen im Internat empfing.

  • Angelika Oetken

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    Die Gebrüder Ratzinger wurden im Grundschulalter auf das Studienseminar St. Michael in Traunstein geschickt, eines dieser für die damalige Zeit typischen, als „Paterpressen“ bezeichneten Internate. Was hat man(n) dort wohl mit den Jungen gemacht? Was lernten sie dadurch über ihre Kirche und das Priesteramt?

  • Angelika Oetken

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    Zu den Opfern, die im Kuratorium sitzen: inwieweit sie die bisher ungezählten Betroffenen repräsentieren, die die Einrichtungen des Bistums Regensburg bisher produziert hat, ist die Frage. Auch die Unabhängigkeit und Zielsetzung dieser Kommissionäre sollte von souveräner Stelle aus untersucht werden. An einer echten Aufklärung der komplexen Kriminalität werden die für die Domspatzen Verantwortlichen wenig Interesse haben. Wie viele Absolventen dieser Einrichtung wurden später Priester, wer steht mehr oder minder unmittelbar beim Bistum oder korrespondierenden Stellen in Lohn und Brot? Wie viele Domspatzenschüler waren Peergewalt ausgesetzt und/oder haben sie selbst verübt? Was ist mit den sozialwissenschaftlichen Daten: Krankheitsfolgen, Sterberaten (Suizid), Suchterkrankungen, sozialer Status, Erwerbsbiografien, Neigung zu häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten…

  • Mathilde Vietze

    |

    Ich, Jahrgang 1940, bin auch katholisch sozialisiert. Soweit ich mich allerdings zurück-
    erinnern kann, habe ich vernünftige Pfarrer und Kapläne erlebt, die mir die Frohbot-
    schaft n i c h t als Drohbotschaft verkauft haben. Wer versucht hat, mir die Freude
    am Glauben zu vergällen, waren vielmehr jene alten Betschwestern, die sich für die
    besseren Christen hielten und sich befugt fühlten, mich „auf den rechten Weg“ zu
    bringen. Den Pfarrern waren diese Weiber auch zuwider.

  • Naru

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    Mit einem ehrlichen Eingeständnis schon bei Bekanntwerden der ersten Missbrauchsfälle im Frühjahr 2010 wäre den Domspatzen ein erheblicher Ansehensverlust erspart geblieben. Irrelevante Verweise auf die heute deutlich bessere Situation im Internat können nicht überdecken, was damals geschehen ist. Das penetrante zynische Dementieren, Beschwichtigen, Ablenken hat dem Ansehen des Hauses mehr Schaden zugefügt als der Missbrauchsskandal selbst.

  • S.G.

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    Betreff: Artikel von der Mittelbayerischen Zeitung

    https://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/der-chor-stand-ueber-allem-21705-art1808140.html

    Es heißt im Text….
    Denn das, was das Bistum im Aufarbeitungsgremium inzwischen gemeinsam mit den Opfern auf den Weg gebracht hat, hat längst Vorbildcharakter.

    Ich weiß nicht woher diese Mittelbayerische Zeitung diese Informationen hat. Diese Leute im Aufarbeitungsgremium der Regensburger Domspatzen, oder diese Opfervertreter, diese vertreten nicht alle Domspatzenopfer. Ich weiß nicht warum die Presse andauernd sowas schreibt. Mich vertreten Sie auch nicht. Sie vertreten nur eine kleine Gruppe von Leuten, die sich einige Male in Dietfurt, oder in Münchner Wirtshäusern vielleicht öfters getroffen haben. Was viele auf den Zeiger geht, ist, dass die Opferzahlungen für die vielen Domspatzenopfer von Anfang an nicht richtig aufgestellt wurden. Was wollen die vielen Opfer heute auch mit 5.000 Euro Entschädigung – Geld? Dieses Bistum Regensburg soll bitte die Opfer heute richtig und anständig entschädigen und richtig ausbezahlen. Es heißt, diese Gruppe der Opfervertreter hat versagt. Der RA Weber aus Regensburg, der RA der die Aufarbeitung dieser Domspatzen Geschichten bearbeitet hat, hat diese Gruppe von alten Leuten alle zusammen gestellt. Mehr weiß ich dazu auch nicht. Auch gibt es einen Opfervertreter, der auch schon Redakteur von der Mittelbayerischen Zeitung war. Also passt da wieder alles zusammen. Jetzt nach den neuen Studien kann man heute auch schreiben, dass man dieser heutigen Institution.Domspatzen keine schutzbefohlenen Kinder mehr anvertrauen kann.
    Auch muß man sich fragen, was die Opfer heute mit einer Statue oder einem Mahnmahl in der Reichsstraße machen sollen. Einmal zu Besuch kommen und weinen?
    Und, was der Bischof Voderholzer gestern vorgelesen hat stimmt so auch nicht. Mein Kenntnisstand ist, dass es sehr viele,viele viele Widersprüche zu den Entschädigungszahlungen gegeben hat. Auch wurden einige, einige abgelehnt. Da gab es Post von Generalvikar Michael Fuchs, der bis heute keine Appbrobation zum Thema Kirchenrecht hat. Er hat aber auch schon mehrere Missbrauchsanträge bearbeitet und zum Thema Kirchenrecht gelesen. Ist so!
    Da soll sich noch ein jeder dazu auskennen…..

    Denn es heißt im Text:
    Denn das, was das Bistum im Aufarbeitungsgremium inzwischen gemeinsam mit den Opfern auf den Weg gebracht hat, hat längst Vorbildcharakter.

  • B.M.

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    Kommentar gelöscht. Bitte keine Unterstellungen.

  • Dieter

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    Was Gerhard Ludwig Müller in der letzten Zeit so macht?
    Er und Gloria trafen sich, laut Spiegel, mit Steve Bannon. Dem Trump/Breitbart-Bannon.
    Wer also noch Zweifel hatte, wessen Geistes Kind diese „ehrenwerte Gesellschaft“ ist, sollte noch einmal in sich gehen.

    PS: Ein Kirchenaustritt kostet nicht viel, geht schnell und tut nicht weh. Ganz im Gegenteil.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Dieter“ – Wenn alle vernünftigen Katholken austräten, würde man ja Müller und
    Konsorten das Feld überlassen. Einen größeren Gefallen könnte man denen ja gar
    nicht tun. Und – weil gute Medien immer wieder über diese Herrschaften berichten,
    soll ja der „gute Katholik“ nur „anständige Zeitungen“ (= Hofberichterstattungs-
    blätter) lesen. Zum Glück ist heute auch kaum ein Katholik bereit, dies zu tun; die
    Gläubigen sind mündig geworden.

  • aucheinehemaliger

    |

    Die Studien behandeln den Zeitraum von 1945-1995 und die Verfasser hatten keinen direkten Zugriff auf Unterlagen. Und trotzdem ist es schlimm genug.

  • Piedro

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    @aucheinehemaliger
    „…und die Verfasser hatten keinen direkten Zugriff auf Unterlagen.“

    Hatten sie nicht. Warum nicht? Hier geht es um schwere Verbrechen, und die Staatsanwaltschaften bescheiden sich damit die Beweise in kirchlichen Archiven zu belassen. Trennung von Kirche und Staat? Nicht wirklich. Wo bleiben die Hausdurchsuchungen, Vorladungen, staatlichen Ermittlungen, die in jedem anderen Täterkreis längst erfolgt wären?

  • Mr. T.

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    Frau Vietze, es wäre ja super, wenn die anständigen Katholiken den Katholiban nicht kampflos das Feld überlassen würden, aber drin bleiben und die Ewiggestrigen weiter ihr Unheil treiben zu lassen, bedeutet, diese zu legitimieren. Also entweder drin bleiben und aufräumen oder raus und sie sich selbst marginalisieren lassen. Wenn GLM und Co. die letzten Übriggebliebenen einer ehemaligen Weltreligion wären, würde ihnen niemand mehr Relevanz beimessen. Warum sollen sich die anständigen Christen nicht anderweitig sammeln oder ihren Glauben und ihre Hoffnung auf Erlösung in kleinen Gruppen ausleben?

  • Ehemaliger Etterzhausener

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    Jetzt wo alles raus ist, fehlen dem Bistum Regensburg anscheinend wieder die Worte. Vieles war schon seit 2010 bekannnt, aber viele Themen wurden geblockt und, oder in die Länge gezogen. Zudem wissen wir ja auch alle wer damals auch das Sagen hatte ,eben die damaligen Bischöfe von Regensburg. Außerdem wurde schon 2010 ausführlich gemeldet, dass der damaliger Direx Meyer von der damaligen eigenständigen Etterzhausener Stiftung der Regensburger Domspatzen immer wieder in der Nacht die Buben von der Toilette wegzog, und in seine dortige Dienstwohnung brachte. Dieses Thema wurde auch von Anfang an vertuscht. Klar wollte man nur diese Institution Regensburger Domspatzen schützen, und auch retten, mehr aber auch nicht.
    Ratzinger war von 1. Februar 1964 bis 1994 Domkapellmeister und man muß sich auch wirklich heute fragen, was die damaligen Bischöfe von Regensburg zum Thema Domspatzen gemacht, bzw. unternommen haben. Niemand kann mir heute erzählen, dass die damaligen leitenden Bischöfe, Bischof Rudolf I. Graber von1962 bis 1982 und Bischof Manfred Müller von 1982 bis 2002, nichts von all dem gewußt haben.
    Das Bistum Regensburg steht heute in der Verantwortung und kann dieses Thema eigentlich nie wieder gut machen. Da ist der Wurm drinnen, auch mit dieser gesammten Aufarbeitung der Regensburger Domspatzen. Alleine Etterzhausen war damals von 1970 bis 1980 ein derartiger Abkassierladen. Viele Domspatzeneltern durften nur diese teueren Schulpensionen bezahlen, und viele Buben wurden dann wieder weg geschickt. So ein Saftladen ist das!
    Der DKM Büchner von heute ist jetzt aus dem Schneider , da er ja jetzt in die Pension geschickt wurde. Leute, diese Domspatzenaufarbeitung dauert jetzt schon 10 Jahre und ich frage mich immer wieder, wie dieses Bistum Regensburg wirklich mit diesem Thema
    umgeht. Ich erinnere mich; Der Pressesprecher Clemens Neck vom Bistum Regensburg sagte damals vor fast 10 Jahren: Gerechtigkeit für die Opfer.
    Heute nach 10 Jahren sogenannter Aufarbeitung muß man über diese Intitution Regensburger Domspatzen nur noch den Kopf schütteln.

    #
    @ Angelika Oetken
    Ob die Paula , die damalige Köchin von Etterzhausen heute noch lebt , das weiß ich leider auch nicht. Sie müßte aber heute vielleicht schon bis 100 Jahre alt sein.
    ……..Es war doch die Rede von prominentem Besuch, dein Monsignore Johann Meier des Abends häufiger in seinen Privaträumen im Internat empfing……
    –Ja das stimmt auch, das war schon ab dem Jahr 1969, wo der Direx Meier damals in seiner dortigen Dienstwohnung immer in der Nacht auch Besuch hatte.
    Zu diesem Thema gibt es auch Hinweise und Indizien…
    Zitat: JA, die zwei R. trieben sich dort ab 1969 immer in der Nacht in Meyers Wohnung herum.
    Auch dieses Thema wurde eben bis heute nicht aufgearbeitet.
    Die Frau Dr. Böhm, damalige Missbrauchsbeauftrgte vom Bistum Regensburg verstarb ja dann auch urplötzlich, und dann schlief das große Thema leider ein.
    Schock im Bistum Regensburg: Missbrauchsbeauftragte stirbt völlig überraschend
    https://www.wochenblatt.de/news-stream/regensburg/artikel/63783/schock-im-bistum-regensburg-missbrauchsbeauftragte-stirbt-voellig-ueberraschend
    Tja, Das Bistum von Regensburg muss sich auch einmal heute hinterfragen, was Sie eigentlich wirklich möchten. So tun als ob, das geht leider nicht.
    Wo ein Wille , dort auch ein Weg.
    Nicht immer dann von der Kanzel herunter predigen, und so tun als ob.

    yep!

  • Stefan Aigner

    |

    Die Verfasser hatten laut eigener Aussage natürlich Zugriff auf die Unterlagen.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Mr. T.“ – Mit dem „Aufräumen“ ist das so eine Sache: Was glauben Sie, wie diese
    Katholiban dann zu Märtyrern hochstilisiert würden und eine Menge Gefolgsleute
    hätten. Müller z.B. kann zetern, soviel er will und weil ihn kein seriöses Blatt mehr
    ernst nimmt, postet er neuerdings bei „Junge Freiheit“ und „Freie Welt,“ Gazetten,
    in denen sich auch die Nazis tummeln. Und in der Bischofskonferenz war Müller
    schon immer ein Äußenseiter, der von den anderen zähneknirschend geduldet
    wurde. Das hat ihm weher getan, als wenn er „draußen“ gewesen wäre.

  • Ursula F.

    |

    Ich wohnte damals mit meinen Eltern eben Anfang der 70s auch in Etterzhausen bei Regensburg. Ich kann Ihnen heute schreiben, dass alle Erwachsenen von Etterzhausen und von Nittendort es wußten, was der Priester Johann Meyer dort droben auf dem Berg mit den Buben alles machte. Ich finde, dass eben alle Erwachsene es damals wußten, weil eben auch fast täglich über die Domspatzen damals in Etterzhausen geredet wurde.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Grundschule_der_Regensburger_Domspatzen
    Alle wussten es! Der Bürgermeister, die Gemeinderäte und die Mitbewohner von Etterzhausen und Nittendort.
    Heute in der Gegenward gehört Etterzhausen zu Nittendorf. siehe Wikipedia
    Am 1. Juli 1972 wurde der Ort nach Nittendorf eingemeindet.[3] Bis 1982 befand sich hier das Internat und Grundschule der Regensburger Domspatzen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Etterzhausen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nittendorf
    Mich schmerzt es heute so sehr, wenn ich lesen muss, dass alles dort droben auf unserem Berg mit den vielen Buben noch schlimmer war, als das , was die Leute unten im Dorf erzählten. Ich erinnere mich, dass unten in der Metzgerei, eben neben der Naab, diese Metzgerei gehört zu der dortigen Wirtschaft, dass man dort schon immer mit einem gewissen Geratsche alles neue von Etterzhausen und vor allem alles auch von den Domspatzen erfuhr. Damals gab es auch in Etterzhausen eine Jugendgang, die sich auch sehr sehr oft mit dem damaligen Priester vom Domspatzenheim anlegte. Auch bekam man sehr oft mit, dass der Domspatzenpriester die Buben derart verprügelte und diese mit derartigen Verletzungen zum Doktor gebracht wurden. Das alles kann man nicht vergessen oder auch heute verdrängen. Damals hörte man auch immer die älteren Leute in Etterzhausen reden, dass der Priester oben droben auf dem Berg die „“ Buama so schloggt““. Man kann das ganze Thema heute auch nicht wegreden, oder schönreden. Auch möchte ich gleich vermerken, dass eben auch das Bistum Regensburg dieses Ausmaß der Dinge von diesem Domspatzenheim alles gewußt haben muss!!!. Denn wir haben das ganze Ausmaß der Dinge von diesem Domspatzenheim von damals oben droben auf dem Berg wirklich derart falsch eingeschätzt. Damals war aber auch der Standpunkt, dass man gegen die katholische Kirche nichts böses sagt und man sich auch nicht den Mund verbrennt.

    Lieben

    I.
    Und wie mag die Liebe dir kommen sein?
    Kam sie wie ein Sonnen-, ein Blütenschein,
    kam sie wie ein Beten? – Erzähle:

    Ein Glück löste leuchtend aus Himmeln sich los
    und hing mit gefalteten Schwingen groß
    an meiner blühenden Seele….

    II.
    Das war der Tag der weißen Chrysanthemen, –
    mir bangte fast vor seiner schweren Pracht…
    Und dann, dann kamst du mir die Seele nehmen
    tief in der Nacht.

    Mir war so bang, und du kamst lieb und leise, –
    ich hatte grad im Traum an dich gedacht.
    Du kamst, und leis wie eine Märchenweise
    erklang die Nacht….

    (Rainer Maria Rilke)

  • aucheinehemaliger

    |

    @Stefan Aigner
    Man durfte wirklich selbst in die Archive der Domspatzen und des Ordinariates und war nicht angewiesen auf das, was man ausgehändigt bekam?

  • Stefan Aigner

    |

    @aucheinehemaliger

    Ich habe keinen Grund, an den Aussagen z.B. von Herrn Löffler zu zweifeln, zumal er den freien Zugang – selbst zu Personalakten – ausdrücklich betont und sich sehr kritisch, z.B. zu G.L. Müller geäußert hat. Alles andere sind Verschwörungstheorien. Wenn Sie mehr wissen, dann immer her damit, aber bitte nicht irgendwelche Vermutungen zu Tatsachen erklären.

  • aucheinehemaliger

    |

    Das ist tatsächlich ein Fortschritt.
    Bleibt noch die Frage, was war vor 1945 und nach 1995?

  • Ehemaliger Etterzhausener

    |

    Jetzt nach den Studien ist das Antlitz von den 2 Ratzinger,s erloschen.
    Und wer ist daran interessiert? Das juckt doch eh keinen heute in der Gegenward. Der Münchner Merkur schrieb zum Thema zB. der Studien nur 17 Zeilen in der Tageszeitung. Der BR hat jetzt schon die Funktion der Kommentare gesperrt. usw.
    Die Maschinerie läuft, alles ist verknüoft und vernetzt. Mir wurde auch gesagt, dass das bayerische Ministerium auch über die Angelegenheit vieler Domspatzenthemen eben Bescheid wisse.
    Dort wo kein Kläger, da auch kein Richter
    Missbrauch bei Domspatzen: Chor-Erfolg stand über allem
    https://www.br.de/nachrichten/bayern/missbrauch-bei-domspatzen-chor-erfolg-stand-ueber-allem,RWwuPYX

    # auch ein ehemaliger
    Zum Thema Christian Heiß ist immer noch nicht die Tinte trocken.
    https://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Ein-Gredinger-rueckt-an-die-Spitze-der-Domspatzen;art596,4126583

  • aucheinehemaliger

    |

    Ich möchte noch darauf hinweisen (auch wenn ich dann evtl. endgültig als Verschwörungstheoretiker gelte), dass es schon vorgekommen ist, dass bei Politikern oder Firmen Akten, Festplatten, Laptops usw. plötzlich auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Derartige Missgeschicke wären bei der Kirche auch denkbar. Zeit war genug.

  • Angelika Oetken

    |

    Kommentar gelöscht. Bleiben Sie beim Thema.

  • Angelika Oetken

    |

    Kommentar gelöscht. Bleiben Sie beim Thema.

  • Ehemaliger Etterzhausener

    |

    Gewalt und Missbrauch bei Domspatzen
    „Es schmerzt mich und es tut mir in der Seele weh!“
    https://www.wochenblatt.de/kirche/regensburg/artikel/293805/es-schmerzt-mich-und-es-tut-mir-in-der-seele-weh
    Ich glaube dem Bischof Voderholzer überhaupt nichts mehr!
    Diese Institution Regensburger Domspatzen braucht 10 Jahre bis sie in die Gänge kommen und ein wenig Ihre sogenannte Vergangenheit aufarbeiten.
    In Etterzhausen hat man uns damals die Zukunft genommen und unsere Eltern einfach ausgenommen und abkassiert! u.a. wegen der damaligen Wirtschaftlichkeit!
    (( Meine Geige aus Etterzhausen verfolgt mich bis heute noch ))
    Heute gibt es Zuschüße von allen Seiten und man spricht von der modernen Schule
    in Regensburg bei den Domspatzen.
    Jede Zahl hat ein Gesicht
    So ein Saftladen ist das“!

    Übersicht der Aufwendungen und Erträge
    der Regensburger Domspatzen im Jahr 2017:
    Aufwendungen 10,0 Mio. €

    Erträge
    9,6 Mio. €
    Elternbeiträge 1,4 Mio. €
    gesetzliche Zuschüsse

    3,6 Mio. €
    Domkapitel Regensburg / Diözese Regensburg 2,9 Mio. €
    Sonstiges 1,7 Mio. €

    Jede Zahl hat ein Gesicht
    https://www.zahlengesichter.de/stiftung-regensburger-domspatzen
    # Im dortigen Menü findet man noch Zachlreiche Infos zum Thema #

    Lateinische Weisheit
    Docendo discimus.
    Durch Lehren lernen wir.
    unbekannter Verfasser

  • Thik

    |

    @Mathilde Vietze 24. Juli 2019 um 08:05
    „Zu „Dieter“ – Wenn alle vernünftigen Katholken austräten, würde man ja Müller und Konsorten das Feld überlassen.“

    Das halte ich so nicht für schlüssig. Wer sich ernsthaft die Frage stellt, ob die römisch-katholische Kirche das wirklich vertritt, was er für katholischen Glauben hält, der kann auch außerhalb dieser Kirche tätig sein, auch in organisierter Form, auch in kirchlich organisierter Form. Ich weise zum Beispiel auf die Altkatholiken hin.

    Soweit mit dem Feld aber die materielle Seite gemeint ist, also die Staatsleistungen, die Dominanz im Sozial- und Gesundheitssystem trotz minimalen finanziellen Beitrags und so weiter, stimme ich zwar zu, dass das Feld nicht überlassen werden soll, aber die Konsequenz muss sein, dieses Feld zu entziehen. Auch dafür kann man sich aber außerhalb dieser Kirche engagieren.

  • Thik

    |

    @aucheinehemaliger 25. Juli 2019 um 21:49
    „Ich möchte noch darauf hinweisen (auch wenn ich dann evtl. endgültig als Verschwörungstheoretiker gelte), …“

    Die Sorge ist, glaube ich, neuerdings unbegründet. Seitdem die Festplattenbeseitigungsaktion der ÖVP damit gerechtfertigt wird, man wolle Leaks verhindern, was impliziert, dass man den Beamten, die für die reguläre Beseitigung zuständig gewesen wären, nicht vertraut, haben wir nun auch dieses Statement einer rechtskonservativen Noch-Regierungspartei, dass man zum Selbstschutz davon ausgehen muss, dass der Staatsapparat zum Schaden der Bürger illegal handelt.

    Zitat des ÖVP-Generalsekretärs Nehammer

    „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“

    https://www.derstandard.at/story/2000106617954/oevp-generlsekretaer-begruendet-reisswolf-aktion-mit-angst-vor-leaks

  • Magno Meier

    |

    Ich finde mich in den Veröffentlichungen Seitens des BR und andere ÜBER dieses beiden Studien leider nicht wieder. Ich stoße mich daran, dass der Erfolg über dem Wohl des Kindes stand. Als Kinder wurden wir nach sozialen Stand, Background und evtl. Begabung ausgesucht. Besondere Kinder waren von den übrigen Kindern teils abgeschirmt. Z.B einen C. v. d. H. habe ich nie im „Gehege“ gesehen. Wichtig wäre für mich wo, wann diese beiden Studien einsichtbar wären.

  • Nocheinüberlebender

    |

    Ja, also: Die Kirche gibt eine Untersuchung in Auftrag und ich werde als Fallbeispiel dort in diesem Bericht behandelt und die Kirche findet es trotzdem/immer noch nicht notwendig, das Leid, dass ich durchlitten habe, anzuerkennen! Was läuft da schief? Sind sich die Verantwortlichen denn wirklich darüber bewusst, was sie tun oder muss ich sagen, wie allgemein bekannt ist: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun – der erste Satz am Kreuz. Da war Jesus von seinen engsten Weggefährten verraten worden…

  • Stefan Aigner

    |

    @Magno Meier

    Die eine Stunde ist im Text verlinkt, die andere erscheint – wie erwähnt- im September als Buch.

  • Etterzhausener Domspatz

    |

    Nach der Vorstellung der Studien wurde 1 Tag später bei den Domspatzen in Regensburg in der Reichstrasse ausfühlich im Wolfgangssaal der Abschied von Büchner gefeiert.
    Den Umgang mit der großen Schuld muß man aber schon noch lernen.
    https://www.idowa.de/inhalt.regensburg-umgang-mit-schuld-domspatzen-behaupten-sich-trotz-skandal-im-bistum.35af2073-2c52-4cc0-8972-8eb0bae6189f.html
    Diese heutigen Zeitgenossen haben in keinster Weiße einen großen Respekt zum Thema und feiern schon wieder großartig.
    Die SZ aus München, geschrieben von Rudolf Neumaier, auch ein ehemaliger Regensburger Domspatz, schreibt mit zum Thema, ““ Der Wolfgangsaal platzte aus allen nähten.
    https://www.sueddeutsche.de/bayern/regensburger-domspatzen-roland-buecher-abschied-1.4541303
    Was im Artikel fehlt: Es fehlt der Respekt zum Thema zur Gewalt und Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen. Die Regensburger Domspatzen haben eine sehr große Scheidungsrate. Auch geht nicht hervor, dass sehr viele Domspatzen entweder Bi Sexuell oder auch Pedophil sind. Was passiert mit den sehr vielen ehemaligen Domspatzen die Priester wurden? Das alles fehlt und ist auch so sehr ausschlaggebend. Wenn der Büchner mit vielen Themen , Details , den Indizien oder auch mit seinen Wahrheiten nichts damit zu tun hat, dann muß man sich fragen, was er in den letzten 25 Jahren alles gemacht hat. Auch fehlt das Thema Vaseline, etc…
    https://www.sueddeutsche.de/bayern/regensburger-domspatzen-roland-buecher-abschied-1.4541303

    Wenn der Büchner mit all dem ja nichts zu tun hat, dann muß er heute im Ruhestand auch wissen, das dieses System Regensburger Domspatzen vielen tausend Domspatzen ( in Etterzhausen waren es ja über 2000 ) unser Leben zerstört und kaputt gemacht hat.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article123998190/Schande-der-Kirche-haelt-den-Vatikan-im-Griff.html

  • GSSG

    |

    Kommentar gelöscht. Ihre Behauptungen zu dem HVB-Gebäude sind falsch.

  • GSSG

    |

    Präventionen bei den Regensburger Domspatzen….
    Noch mehr Kontrollen bei den Buben im Domspatzen – Internat durchzuführen, finde ich zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nicht angemessen. Man ist ja dort der gläserne Patient, wenn man dort jetzt bei den Domspatzen den ganzen Tag immer nur überwacht wird.
    Was ist das dort für ein Leben? Man sollte bitte alle dortigen Mitarbeiter wirklich auf Herz und Nieren prüfen, bevor man Sie dort weiterhin für die Institution Regensburger Domspatzen arbeiten läßt. Wenn man dort immer nur auch ehemalige Regensburger Domspatzen einstellt, die nach Ihrer Studienzeit dort auch im Internatsbereich der Regensburger Domspatzen arbeiten wollen, dann finde ich, dass man dort sofort handeln muss. Eine Vielzahl der dortigen Täter aus der Vergangenheit waren Priester und oder auch dortige Mitarbeiter der Regensburger Domspatzen. So wird sich dort in Regensburg mit dieser Institution wirklich nichts mehr ändern. Der neue DKM soll auch ein ehemaliger Domspatzenschüler sein. So wird dieses komplexe Thema wirklich nicht mehr zur Ruhe kommen.

    —Missbrauch durch Priester und dann?
    Richter Gottes.
    —Die geheimen Prozesse der Kirche

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