Von heute auf morgen hat Kulturreferent Wolfgang Dersch dem Bayerischen Jazzinstitut den Stuhl vor die Tür gestellt und eine neue künstlerische Leitung angekündigt. Das kann man vielleicht machen, aber nicht so.
Wissen Sie, ich habe keine Ahnung von Jazz. Insofern kann ich auch nicht beurteilen, ob etwas dran ist an der Kritik, die man in Regensburg gelegentlich von lokalen Vertretern der Szene hört. Manchen ist das Bayerische Jazzweekend zu provinziell, manchen zu elitär. Oder irgendetwas anderes passt eben nicht. Im Großen und Ganzen kann ich mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass manche Kritik eher persönlichen Befindlichkeiten, jahrzehntelang gewachsenen Konfliktlinien und irgendwelchen Begehrlichkeiten und Eifersüchteleien geschuldet ist, als dem, was das Bayerische Jazzinstitut da jedes Jahr organisiert hat. Und vielleicht stimmt es ja doch, wenn der ausgewiesene Jazzkenner Ssirus W. Pakzad dem Bayerische Jazzweekend zuletzt bescheinigte, dass selbst äußerst kundige Szenekenner dort immer wieder Entdeckungen machen können und dass es wieder einmal ein Volksfest des Jazz gewesen sei.
Kultursommer in Regensburg! In Zusammenarbeit mit unserem Provider IN-Solution GmbH verlosen wir deshalb Karten für die beiden HEIMATRON-Konzerte von Roger Rekless am Freitag, 27. August, am Grieser Spitz und Cari Cari am Dienstag, 31. August, im Thon-Dittmer-Palais.
Am Wochenende startete auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne die kulturelle Zwischennutzung. Mindestens bis Ende 2022 wird auf einem Teilstück des Areals der neugegründete Kulturviertel e.V. ein Testlabor für kreative Köpfe bieten.
Am Freitag stellten die Stadt Regensburg, die HTW GmbH und die Agentur WR Events konkrete Pläne für den Kultursommer 2021 vor. Außerdem wurde der Prüfeninger Schlossgarten wiedereröffnet – als Veranstaltungslocation. „Dass wir das nicht alleine stemmen können, ist eh klar,“ sagt Kulturreferent Wolfgang Dersch am Freitag bei der Pressekonferenz im Prüfeninger Schlossgarten. Mit WR Events […]
Am Dienstag berät der Umweltausschuss über die Umgestaltung des Ostparks. Stadtrat Jakob Friedl sieht hier Chancen für ein sozio-kulturelles Stadtteilprojekt. Am Freitag stellte er seine Idee in der Grünanlage vor.
Der Kultursommer 2021 wurde bereits auf der Seidenplantage eröffnet. Das Programm und die genauen Spielorte lassen bisher noch auf sich warten. Mindestens 100 Veranstaltungen an dezentralen Orten erwartet die Stadt aber während des gesamten Sommers. Es gibt auch zahlreiche weitere Open-Air-Angebote.
Social Distancing und gemeinsames Tanzen. Eher ein Widerspruch. Am vergangenen Samstag sorgte das für eine ganz besondere Spannung. Im Ostpark feierte das Tanzstück „Summertime“ Premiere.
Schon das ganze Jahr über lädt die Stadt dazu ein, den öffentlichen Raum künstlerisch zu nutzen und zu erforschen. Nun soll eine neukonzipierte Stadtkarte auch bereits vorhandene und nicht selten etwas versteckte Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts entdecken helfen.
Bis Ende 2022 sollen auf der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne (PLK) sämtliche Gebäude abgerissen und das Areal für ein neues, modernes Stadtquartier vorbereitet werden. Doch schon jetzt wagt die Stadt auf einem Teilstück ein Experiment, das Vorbildcharakter bekommen könnte.
Der Sommer 2021 könnte in Regensburg trotz Corona einiges zu bieten haben. Im Rahmen des Projekts Kultursommer sind Bühnen im ganzen Stadtgebiet geplant – die größte davon auf der Jahninsel. Ein Projekt mehrerer Altstadtgastronomien im Stadtpark steht ebenfalls kurz vor der Genehmigung.
Darauf hat Regensburg lange gewartet. Der Kultursommer kann endlich beginnen. Während das Stadttheater im Ostpark und am Hafen mittlerweile seine Open Air-Bühnen aufgebaut hat, startete die DEZ-Bühne vergangenen Donnerstag bereits mit einem Best-Off eines großen deutschen Humoristen.
„Neustart Kultur“ heißt das Förderprogramm, dank dem in den letzten Monaten auch in Regensburg mehrere Konzerte und Veranstaltungen zu vernünftigen Gagen stattfinden konnten. Zunächst nur online im Stream. Doch nun soll es bald wieder mit Live-Konzerten weitergehen. Vier Beispiele.
Das Erdgeschoss des städtischen Sanierungsfalls Maxstraße 26 soll für mindestens ein Jahr ein selbstorganisiertes sozio-kulturelles Zentrum werden. Das beschloss der Kulturausschuss des Regensburger Stadtrats vergangene Woche einstimmig. Auch eine Weiterführung über den derzeit geplanten Zeitraum hinaus ist nicht völlig ausgeschlossen.
Mit Kunst ein wenig die Welt verbessern. Das versucht die Regensburger Künstlerin Maria Maier derzeit mit einem Benefiz-Projekt. Was es damit auf sich hat, hat sie uns bei einem Telefonat erzählt.
Vor 50 Jahren wurde das Ostentor-Kino von Werner Hofbauer als Programmkino eröffnet. Heute wäre Werner Hofbauer, der am 16. Oktober 2020 gestorben ist, 75 geworden. Eine Hommage.
Siebzig Jahre „Die Sünderin“: Am 22. Februar 1951 war die Stunde Null des freien Kinos in Regensburg. Demonstranten trotzten den Mullahs von der Freiwilligen Selbstkontrolle.
Bei der diesjährigen Ausgabe des ehemaligen Heimspiel Filmfestes wollte man vieles anders machen – gar so viel dann aber auch wieder nicht. Wegen der Corona-Pandemie wurde das heuer in „Transit“ umbenannte Regensburg Film-Festival in den vergangenen Monaten als Hybrid – im Kino und online – geplant, muss aufgrund der neuerlichen Kinoschließungen aber komplett im Stream stattfinden.
Solidarität im Lockdown: Statt selbst um Unterstützung zu bitten, sammeln die Kinos im Andreasstadel Spenden für ausgewählte Künstler, Kultureinrichtungen und Gastronomen. Schon drei Mal fanden kein Konzert, keine Party und kein DJ-Event statt, für die man Tickets erwerben kann.