Warum Volt zur Kommunalwahl in Regensburg antreten will. Gastautor Robert Riedl hat sich darüber mit Gwydion Enbarr unterhalten. Der Lehrer für Deutsch als Fremdsprache kandidiert auf Listenplatz 2 bei Volt für den Regensburger Stadtrat. Wenn – ja, wenn sie es schaffen, bis zum 19. Januar 430 Unterschriften zu sammeln. Die Crux? Wer unterschreiben will, muss zu den Öffnungszeiten in eines der Regensburger Bürgerbüros; denn, nur dort ist das Unterschreiben möglich.
Enbarr tritt auf Listenplatz 2 für Volt bei der Kommunalwahl an – sofern die Partei genügend Unterschriften sammeln kann. Foto: rr
Von Robert Riedl
Es ist kurz vor Silvester. Ich bin in einer Wohnung im Stadtosten. Dort sitze ich auf einer Couch, trinke Tee und unterhalte mich mit Gwydion Enbarr. Der Lehrer kandidiert für die Partei Volt. Er und seine Mitstreiterinnen wollen in den Regensburger Stadtrat. Das besondere an ihrer Partei: Sie ist paneuropäisch. Das langfristige Ziel der Partei: die Vereinigten Staaten von Europa.
Supranationalismus und Kommunalpolitik – wie passt das zusammen? Um das zu verstehen, bin ich hier. Enbarr erzählt von seiner Kindheit im bayerischen Wald, unvermittelt bezeichnet er sich als „Waidler“. Aber, sagt er: zum Bayerischen Wald gehört eben auch der Šumava – der Nationalpark auf tschechischer Seite. Zusammen bilden sie den Böhmerwald.
Vier große wissenschaftliche Fachgesellschaften appellieren an die Politik, Klimaschutz und Klimaanpassung schneller und entschlossener als bisher voranzutreiben. Das ist ein äußerst ungewöhnlicher Schritt. Am 14. Januar stellen die Scientists for Future Regensburg den Klimaaufruf öffentlich vor und laden zur Diskussion mit Fachleuten ein. Hier erklären sie, worum es genau geht.
Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir SPD-Stadtrat Alexander Irmisch bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Wie funktionieren gewisse Abläufe in der Verwaltung? Wie ist es so mit der Zusammenarbeit im Stadtrat? Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang (Foto: pm).
Als Artist in Residence hat sich die ukrainische Künstlerin Anastasiia Leliuk mit einem Stück Regensburger Nachkriegsgeschichte befasst, das kaum bekannt ist: mit der ukrainischen Community in der Ganghofer-Siedlung.
Erleichterungen für Pflegedienste forderte die CSU am Dienstag im Planungsausschuss. Doch am Ende blieb von dem Antrag nicht viel übrig. Er wurde für erledigt erklärt.
Ist es sinnvoll, parteipolitische Veranstaltungen aus städtischen Räumen zu verbannen? Am Schreiberhaus in Stadtamhof entspann sich eine Debatte um diese Frage.
Der Freistaat unterstützt das Vorhaben, die Landkreise im Einzugsbereich stehen dem Vorhaben positiv gegenüber und das Spendenaufkommen kann sich sehen lassen – doch dem Verein Frauen helfen Frauen fehlt noch immer Geld, um ein Gebäude für ein zusätzliches Frauenhaus erwerben zu können.
Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir CSU-Fraktionschef Michael Lehner bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Wie funktionieren gewisse Abläufe in der Verwaltung? Wie ist es so mit der Zusammenarbeit im Stadtrat? Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang (Foto: Staudinger).
Alles kann, nichts muss: der Haushaltsentwurf, mit dem die scheidende Oberbürgermeisterin um eine Mehrheit wirbt, soll für alle zustimmungsfähig sein. Wirkliche Prioritäten gibt es nicht mehr.
Die Sperrung eines kurzen Straßenabschnitts in Margaretenau für den Pkw-Verkehr gerät zum Wahlkampfthema. Für das Planungsreferat und die Mehrheit des Stadtrats ist es eine Lösung für mehr Verkehrssicherheit. Für CSU-Chef Michael Lehner ist es eine Bestätigung dafür, „dass der Autofahrer zum Bösen erklärt“ werde.
ÖDP, Brücke und Grüne fordern ein Programm zur aktiven Wohnraumakquise durch die Stadt. Es gibt erfolgreiche Vorbilder. Der Antrag wird nächste Woche im Planungsausschuss diskutiert.
Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir Grünen-Fraktionschef Daniel Gaittet bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Wie funktionieren gewisse Abläufe in der Verwaltung? Wie ist es so mit der Zusammenarbeit im Stadtrat? Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang (Foto: Andrea Fuchs).
Nach dem Offenen Brief der Bauträger steht das Regensburger Baulandmodell zur Diskussion. Das Schreiben enthält gute Ansätze zur Diskussion, erwähnt aber das wesentliche Problem nur nebenbei – die Vorgehensweise wirkt wie ein Ultimatum im Kommunalwahlkampf. Heute treffen sich Stadträte und Planungsreferent.
Ghost Town Radio: Am Sonntag geht es ab 18.30 Uhr haben wir Ex-OB Joachim Wolbergs bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Wie funktionieren gewisse Abläufe in der Verwaltung? Wie ist es so mit der Zusammenarbeit im Stadtrat? Mal sehen, wohin uns das Gespräch so führt.
Muss der Vermittler haften, wenn ein Handwerker abzockt? In einem Einzelfall könnte es nun zu einem Zivilprozess kommen, bei dem diese Frage geklärt wird. Involviert: ein Regensburger Unternehmen mit Verbindungen zum derzeit angeklagten „Handwerker-Engel“ Thomas M.
Es ist ein Schreiben, das den Kommunalwahlkampf wesentlich mitbestimmen wird. Zehn namhafte Akteure aus der Regensburger Immobilienwirtschaft attackieren die Stadt und fordern: das Baulandmodell mit Sozialquote muss in dieser Form weg.
Das Universitätsklinikum Regensburg hat eine Anwaltskanzlei eingeschaltet. Das Wissenschaftsministerium hält sich bedeckt. Doch aus der Ärzteschaft mehren sich Klagen über steigenden Druck.
Bei Heizungsgesetz und Windkraft kursieren viele Unwahrheiten und Emotionen. Diese Verunsicherung führe zu einer Abwartehaltung, die teuer werden kann, mahnt Ludwig Friedl.
Noch mindesten bis März 2026 wird der Prozess wegen mutmaßlichen Betrugs mit Handwerkervermittlung dauern. Derweil melden sich immer wieder Verbraucher wegen ähnlich gelagerter Fälle – und immer wieder gibt es Verbindungen nach Regensburg.
Trotz Kritik der Rechtsaufsicht zahlt die Stadt Regensburg 30.000 Euro an Sea-Eye – rechtssicher, sagt die OB. Die Rechtsaufsicht selbst hat dafür den Weg aufgezeigt.