Nach Kritik an einem polemischen Artikel der Regensburger Stadtzeitung mit rechtsradikalen Anklängen ließ CSU-OB-Kandidatin Astrid Freudenstein eine Wahlkampfwerbung dort entfernen. Doch damit scheint es nicht getan. Auf der Seite des Veranstalters Peter Kittel geht es recht enthemmt zu.
Das Umfeld, in dem sich die Werbung von OB-Kandidatin Astrid Freudenstein bewegt. Jetzt interveniert die CSU-Politikerin. Screenshots: Regensburger Stadtzeitung
„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR), finanziert mit Zwangsgebühren aller potentiellen Nutzer, ist unterwandert von einem krakenartigen, nachgerade mafiösen Netzwerk aus fanatischen, hochbezahlten und als ‘Journalisten’ getarnten Linksaktivisten. So zumindest die Meinung eines immer größer werdenden Teils der Bevölkerung. Und dieser Teil fühlt sich nahezu täglich vom manipulativen Treiben diverser Protagonisten vom Schlage Böhmermann, Hayali, Reschke oder Miosga bestätigt. ‘Umerziehungsjournalismus’ und ‘Meinungsterror’ sind da noch die eher schwachen Vokabeln, mit der Kritiker die jeweiligen Formate der genannten Personen klassifizieren.“
Selbst scharfe Kritiker von Astrid Freudenstein würden nicht auf die Idee kommen, dass die OB-Kandidatin der CSU eine solche Haltung vertritt – und dass sie einen solchen Text im Internet veröffentlichen oder auch nur unterstützen würde. Wortwahl und Duktus passen eher zum rechtspopulistischen Pöbelmedium Nius oder dem rechtsextremen Compact.
Erfolg für die CSU: Eine Mehrheit im Umweltausschuss stimmt dafür, Videoüberwachung für städtische Wertstoffstandorte zu prüfen. Nicht weil es viel bringen würde, sondern weil man von der Debatte genervt ist.
Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadt Regensburg das Naturkundmuseum Ostbayern übernommen. Seitdem ist es geschlossen. Wie lange? Unklar. Eine Mängelliste sieht erheblichen Sanierungsbedarf. Doch schon bei weitaus weniger Geld für das Naturkundemuseum gab es vor zwei Jahren Widerstand von Teilen der CSU.
Die Zeit wird knapp: Deshalb haben wir unsere Termine bei Ghost Town Radio ausgebaut. Am Sonntag ab 18.30 Uhr kommt mit CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein die Favoritin für die OB-Wahl am 8. März. Tags darauf unterhalten wir uns mit Christian Janele, Kandidat der CSB.
Deutliche Lockerungen für Bauherren sollen die Wende beim Wohnungsbau bringen – so ein Antrag von CSU, SPD, Freien Wählern, Brücke, FDP und CSB. Scharfe Kritik kommt von ÖDP und Grünen. Das sei ein „Kniefall vor den Bauträgern“.
Heimspiel für die CSU, ein harter Stand für die anderen Stadträte. Bei einem Ortstermin in Margaretenau machen Anwohner ihrem Ärger über die bereits beschlossene Sperrung der Georg-Herbst-Straße für Autos Luft.
Nach Einwänden der Regierung der Oberpfalz und einer Blockade der Mittel im Nachtragshaushalt hat die Stadt Regensburg nun 30.000 Euro an Sea-Eye übergeben – als Aufstockung einer Spendenaktion.
Eine Kontroverse über die Definition von Antisemitismus bei Volt Europa erreicht Regensburg und bringt auch OB-Kandidatin Lisa Brenner in Bedrängnis. Für scharfe Vorwürfe gegen sie fehlen konkrete Belege, doch die Stellungnahme von Volt Regensburg sorgt auch nicht für Aufklärung.
Die Stadtbau Regensburg braucht Geld von der Stadt, um ihrer Aufgabe nachzukommen und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das sehen bei einer Befragung durch das Armutsforum alle OB-Kandidaten so – außer Astrid Freudenstein (CSU).
Die 40-Prozent-Quote für geförderten Wohnraum steht in der Kritik von Bauträgern. Die CSU plädiert für eine Aussetzung. Andere Fraktionen lehnen dies ab. Jetzt steht nächste Woche ein Kompromissvorschlag des Planungsreferenten auf der Tagesordnung.
Gut integriert, erfolgreich absolvierte Deutschkurse und Arbeitsangebote aus der Pflege – dennoch soll eine Familie mit drei Kindern nach Äthopien abgeschoben werden. Ein Versuch am Mittwoch scheiterte am Flughafen. Die Schulfamilie an der Pestalozzi-Grundschule will das nicht hinnehmen.
Die Audi BKK hat sich bereit erklärt, nun doch die Kosten für die außerklinische Intensivbetreuung von Neven Pirk zu übernehmen. Zuvor war der öffentliche Druck auf die Krankenkasse gestiegen.
Knapp ein halbes Jahr nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gegen die frühere Tafel-Vorsitzende Jonah L. erhebt die Staatsanwaltschaft Regensburg Anklage. Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher bestätigte das unserer Redaktion.
Der siebenjährige Neven Pirk braucht dringend eine außerklinische Intensivbetreuung – sonst droht akute Lebensgefahr. Vier Jahre wurde das von der Krankenkasse übernommen. Doch nun schaltet die Audi BKK auf stur – mit fadenscheiniger Begründung.
18 Jahre saß Irmgard Freihoffer im Regensburger Stadtrat. Die meiste Zeit für die Linke. Ihr Wechsel zum Bündnis Sahra Wagenknecht hat nun das politische Aus für Freihoffer besiegelt.
Die Gruppe „Scientists for Future“ stellte am 14. Januar den Klimaaufruf mehrere Fachgesellschaften in Regensburg vor. Es gibt zehn konkrete Forderungen an die Politik. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion, begleitet von einer hitzigen Fragerunde.
Nach der Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe im November 2024 muss sich Manfred H. seit heute wieder vor Gericht verantworten. Erneut geht es um nicht gezahlte Sozialabgaben – und um Steuerhinterziehung.
Nach einem Brand bei dem Postdienstleister City-Mail erheben Beschäftigte schwere Vorwürfe. Akkus, die das Feuer auslösten, wurden demnach nicht ordnungsgemäß gelagert. Beschäftigte wurden unmittelbar nach dem Feuer ins Gebäude geschickt, um es auszuräumen – trotz der offenkundigen Gesundheitsgefährdung ohne Schutzausrüstung.