Weil die Gemeinde Wenzenbach für das Gebiet am Roither Berg einen verfassungswidrigen Bebauungsplan beschlossen und bis heute nichts unternommen hat, fordert der Insolvenzverwalter der Grundstücksentwicklungs GmbH knapp 3,9 Millionen Euro von der Kommune.
Blick von unten auf den Roither Berg. Im Vordergrund: Die Energieversorgungszentrale, die das Neubaugebiet versorgen sollte. Foto: Archiv
Das Baugebiet am Roither Berg ist ein Stachel im Fleisch der Gemeinde Wenzenbach. Insolvenzen und Prozesse, ein Drama um die Wärmeversorgung der Hausbesitzer – und nun eine Millionenforderung, die Folgen für die dortigen Häuslebauer haben könnte.
Das geht aus einem Schreiben des Insolvenzverwalters der Roither Berg Grundstücksentwicklungs GmbH hervor, das unserer Redaktion vorliegt. Demnach verlangt Michael Ertl von der Rechtsanwaltsgesellschaft Dr. Karg & Kollegen 3.879.622,68 Euro von der Gemeinde im Nordosten von Regensburg.
90 Minuten bei Musik, Getränken und nicht nur Politik: Seit letztem Dezember haben wir die OB-Kandidatinnen und -Kandidaten zum Live-Gespräch ins Studio von Ghost Town Radio eingeladen. Alle sind gekommen. Mit Ingo Frank (Die Partei) haben wir diese Gesprächsreihe am Mittwoch abgeschlossen. Hier nochmal alle Kandidaten in der Reihenfolge ihres Erscheinens.
Mehrfach vorbestraft, auf Bewährung und immer wieder aggressiv – trotzdem verurteilt das Amtsgericht Regensburg einen 43-Jähriger erneut zu einer Bewährungsstrafe. Wesentlicher Grund: eine psychische Erkrankung. Der Mann hatte letztes Jahr unter anderem zwei Männer auf der Steinernen Brücke bedroht.
Letzten Mittwoch lud die Regensburger SPD in den Spitalgarten zur Wahlkampfveranstaltung. Stargast war Lars Klingbeil – Vizekanzler, Finanzminister und SPD-Vorsitzender.
Karl Friedrich Esser und Hans Kapfinger: Michael Hellstern referierte über die Anfänge von MZ und PNP beim Historischen Verein im Runtingersaal in Regensburg. Die Tageszeitung interessiert das nicht.
Die Stadt hat in der Alten Mälzerei die Kapazitäten auf die strengeren Werte der Baugenehmigung von 1988 zurückgestuft – existenzbedrohend für das Kulturzentrum. Wie kam es dazu und wie geht es jetzt weiter.
Eine drastische Begrenzung der Besucherzahlen bringt das Kulturzentrum Alte Mälzerei in Gefahr. Die einen sprechen von neuen Bestimmungen. Die Stadt hält dagegen: Die Zahlen gelten seit fast 40 Jahren. Nur: Den Behörden fiel das zuvor offenbar jahrzehntelang nicht auf.
18 Millionen Euro fordert der Regensburger Energieversorger, der mehrheitlich der Stadt gehört, von seinen beiden Ex-Vorständen. Bei ersten Termin sah es nicht gut aus für Stadt und REWAG. Nun hat die Versicherung der Ex-Vorstände ein neues Angebot vorgelegt.
Was die genaue Ursache für das Feuer im Jagdschloss Thiergarten war, bleibt ungeklärt. Am naheliegendsten ist ein technischer Defekt, vorsätzliche Brandstiftung schließen die Ermittler aus.
In den letzten Monaten wurde OB-Kandidatin Lisa Brenner (Volt) mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. Die Anschuldigungen kamen von einem ehemaligen Parteimitglied. Was ist ihre Sicht der Dinge? Und wie geht man mit so etwas um?
Nach Kritik an einem polemischen Artikel der Regensburger Stadtzeitung mit rechtsradikalen Anklängen ließ CSU-OB-Kandidatin Astrid Freudenstein eine Wahlkampfwerbung dort entfernen. Doch damit scheint es nicht getan. Auf der Seite des Veranstalters Peter Kittel geht es recht enthemmt zu.
Erfolg für die CSU: Eine Mehrheit im Umweltausschuss stimmt dafür, Videoüberwachung für städtische Wertstoffstandorte zu prüfen. Nicht weil es viel bringen würde, sondern weil man von der Debatte genervt ist.
Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadt Regensburg das Naturkundmuseum Ostbayern übernommen. Seitdem ist es geschlossen. Wie lange? Unklar. Eine Mängelliste sieht erheblichen Sanierungsbedarf. Doch schon bei weitaus weniger Geld für das Naturkundemuseum gab es vor zwei Jahren Widerstand von Teilen der CSU.
Die Zeit wird knapp: Deshalb haben wir unsere Termine bei Ghost Town Radio ausgebaut. Am Sonntag ab 18.30 Uhr kommt mit CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein die Favoritin für die OB-Wahl am 8. März. Tags darauf unterhalten wir uns mit Christian Janele, Kandidat der CSB.
Deutliche Lockerungen für Bauherren sollen die Wende beim Wohnungsbau bringen – so ein Antrag von CSU, SPD, Freien Wählern, Brücke, FDP und CSB. Scharfe Kritik kommt von ÖDP und Grünen. Das sei ein „Kniefall vor den Bauträgern“.
Heimspiel für die CSU, ein harter Stand für die anderen Stadträte. Bei einem Ortstermin in Margaretenau machen Anwohner ihrem Ärger über die bereits beschlossene Sperrung der Georg-Herbst-Straße für Autos Luft.
Nach Einwänden der Regierung der Oberpfalz und einer Blockade der Mittel im Nachtragshaushalt hat die Stadt Regensburg nun 30.000 Euro an Sea-Eye übergeben – als Aufstockung einer Spendenaktion.
Eine Kontroverse über die Definition von Antisemitismus bei Volt Europa erreicht Regensburg und bringt auch OB-Kandidatin Lisa Brenner in Bedrängnis. Für scharfe Vorwürfe gegen sie fehlen konkrete Belege, doch die Stellungnahme von Volt Regensburg sorgt auch nicht für Aufklärung.
Die Stadtbau Regensburg braucht Geld von der Stadt, um ihrer Aufgabe nachzukommen und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das sehen bei einer Befragung durch das Armutsforum alle OB-Kandidaten so – außer Astrid Freudenstein (CSU).
Die 40-Prozent-Quote für geförderten Wohnraum steht in der Kritik von Bauträgern. Die CSU plädiert für eine Aussetzung. Andere Fraktionen lehnen dies ab. Jetzt steht nächste Woche ein Kompromissvorschlag des Planungsreferenten auf der Tagesordnung.