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Erfolg für die CSU: Eine Mehrheit im Umweltausschuss stimmt dafür, Videoüberwachung für städtische Wertstoffstandorte zu prüfen. Nicht weil es viel bringen würde, sondern weil man von der Debatte genervt ist.

Dürfte nicht videoüberwacht werden: der zugemüllte private Container von TEXAID und AWO. Foto: Staudinger

Zwölf Seiten umfasst sie – die juristische Abhandlung des Regensburger Umweltamts zur Frage, ob eine Videoüberwachung von Wertstoffcontainern zulässig ist, um illegale Müllablagerungen einzudämmen. Die CSU fordert das seit bald einem Jahr. Im Oktober stellte die Fraktion den entsprechenden Antrag. Laut Auskunft des Bayerischen Landesbeauftragten für Datenschutz sei eine Überwachung zulässig, heißt es dort. Was nicht in dem Antrag steht: nur unter engen Voraussetzungen und innerhalb schmaler Grenzen.

Das gemeinsame Fazit von Umweltamt und Ordnungsamt fällt klar aus: „Einem geringen Nutzen der Videoüberwachung steht (…) ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bürger gegenüber.“ Grundsätzlich sei zweifelhaft, ob die strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben überhaupt erfüllt werden können.

Erheblicher Sanierungsbedarf

Zum 65. Jubiläum: Stadt Regensburg schließt Naturkundemuseum – macht es jemals wieder auf?

Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadt Regensburg das Naturkundmuseum Ostbayern übernommen. Seitdem ist es geschlossen. Wie lange? Unklar. Eine Mängelliste sieht erheblichen Sanierungsbedarf. Doch schon bei weitaus weniger Geld für das Naturkundemuseum gab es vor zwei Jahren Widerstand von Teilen der CSU.

Integrationswille wird nicht belohnt

„Kinder brauchen Freunde, keine Abschiebung.“ An der Pestalozzi-Grundschule Regensburg kämpft man für das Bleiberecht einer Familie.

Gut integriert, erfolgreich absolvierte Deutschkurse und Arbeitsangebote aus der Pflege – dennoch soll eine Familie mit drei Kindern nach Äthopien abgeschoben werden. Ein Versuch am Mittwoch scheiterte am Flughafen. Die Schulfamilie an der Pestalozzi-Grundschule will das nicht hinnehmen. 

Ermessensentscheidung gegen ein Kind

Nicht oft genug in Lebensgefahr – Krankenkasse Audi BKK verweigert schwerkrankem Jungen (7) dringend notwendige Betreuung

Der siebenjährige Neven Pirk braucht dringend eine außerklinische Intensivbetreuung – sonst droht akute Lebensgefahr. Vier Jahre wurde das von der Krankenkasse übernommen. Doch nun schaltet die Audi BKK auf stur – mit fadenscheiniger Begründung.

Behörden wirken desinteressiert

Nach Großbrand hochgiftiger Akkus bei City-Mail Regensburg: Beschäftigte ohne Schutz ins Gebäude geschickt

Nach einem Brand bei dem Postdienstleister City-Mail erheben Beschäftigte schwere Vorwürfe. Akkus, die das Feuer auslösten, wurden demnach nicht ordnungsgemäß gelagert. Beschäftigte wurden unmittelbar nach dem Feuer ins Gebäude geschickt, um es auszuräumen – trotz der offenkundigen Gesundheitsgefährdung ohne Schutzausrüstung.

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