Wegen selbst auferlegter Fristen steht Bad Abbach im Grunde vor der Wahl: Therme schließen oder dem Investor InterSpa vertrauen – mit hohem Risiko. Im Zweckverband gibt es nun einen Antrag, um Zeit zu gewinnen.
Ungewisse Zukunft für die Kaiser Therme. Foto: Kurverwaltung Bad Abbach/Tourismusverband Ostbayern
Der Markt Bad Abbach steckt in der Zwickmühle. Für eine eigene Sanierung der Kaiser Therme fehlen der Gemeinde das Geld und der Rückhalt im Zweckverband. Dort hält der Bezirk Niederbayern die Mehrheit – und lehnt mit Verweis auf knappe Kassen eine Sanierung in Eigenregie ab. Die erhoffte Rettung durch den Stuttgarter Investor InterSpa, noch Ende September verkündet, wirkt inzwischen fraglich.
Zu zahlreich sind die Probleme, die andere Kommunen mit dem Unternehmen schildern. Manches davon war bekannt. Vergangene Woche bündelte eine Recherche des Manager Magazins weitere Fälle und zeichnete ein verheerendes Bild der Unternehmensgruppe und ihrer Verlässlichkeit, auch gegenüber der öffentlichen Hand (unser Bericht). Jetzt drängt die Zeit.
Nach einem Monat Pause holzen sich Adam Lederway und Stefan Aigner durch ein buntes Potpourri an Themen und erzählen Hintergründe zu vielen Geschichten, die seit Ende September erschienen sind.
Alexander Irmisch (SPD) fühlt sich „moralisch unter Druck gesetzt“. Lisa Brenner (Volt) wird „etwas emotional“. Und Jakob Friedl (Ribisl) fühlt sich „persönlich gekränkt“. Auslöser ist ein Antrag der Linken im Regensburger Stadtrat, das „13. Gehalt“ für Stadträtinnen und Stadträte zu streichen.
Steht der schon für ausgemacht gehaltene Verkauf der Kaiser-Therme in Bad Abbach an einen Stuttgarter Investor auf der Kippe? Eine Recherche des Manager Magazins erschien jedenfalls mitten in die laufenden Verhandlungen hinein – für die einen zur rechten Zeit, für die anderen zur Unzeit.
Im Schnitt 16 Prozent mehr Gebühren müssen Gastronomen künftig für Freisitze bezahlen. Für die teils scharfe Kritik an der Erhöhung im Sommer fand Stadtrat Horst Meierhofer deutliche Worte.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht lud den Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen ins Kolpinghaus ein. Während der Corona-Pandemie überwarf der Professor sich mit seiner Uni. Seitdem hat er wenig Berührungsängste mit der extremen Rechten. Seine Thesen könnte man diskutieren, wäre da nicht diese Absolutheit und dieses Geraune.
Wann kommt es zu Anpassungen beim Bauturbo-Beschluss. Und zu welchen? Darüber wird in der Koalition gerade diskutiert. Eine geplante Evaluation und mehrere konkrete Projekte kamen nicht auf die Tagesordnung der aktuellen Sitzung des Planungsausschusses.
„Alarmierend“ nennt die Regensburger Bundestagsabgeordnete Carolin Wagner die Ergebnisse der Umfrage des Marburger Bundes am Universitätsklinikum Regensburg. Sie und ihre Kolleginnen aus dem Landtag fordern, zusammen mit den Beschäftigten eine Betriebsvereinbarung zu erarbeiten.
Mit einer Mischung aus Zweckoptimismus, Realismus und Galgenhumor stellte Sebastian Karnatz die Pläne für ein Stadtmuseum Regensburg bei einer öffentlichen Diskussion vor. Mit Mut zur Lücke, kostensparend und ressourcenschonend will der Leiter der städtischen Museen aber schon jetzt die Identifikation der Regensburger mit ihrem Museum erhöhen.
Die City’s Garden GmbH in der Markthalle am Dachauplatz ist insolvent und muss die Flächen räumen. Die Verpächterin Stadtwerk will sich von dem Konzept verabschieden und sucht nach einer neuen Nutzung. Zwei Untermieterinnen, deren Betriebe gut laufen stehen dadurch vor dem Ruin.
Bis Ende 2027 will der Strohhalm, Hilfsverein für Obdachlose und Bedürftige, ein neues, größeres Gebäude bauen. Die Anlaufstelle in der Altstadt wird dann geschlossen. Der Spatenstich soll demnächst stattfinden. Doch noch fehlen dem Verein 1,25 Millionen Euro.
Die Ergebnisse sind repräsentativ. Laut einer Umfrage des Marburger Bundes fühlen sich über 80 Prozent der Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Regensburg chronisch überlastet. Sie berichten von Gefährung der Patientensicherheit und Beinahe-Fehlern. Vertrauen in den Vorstand hat fast kein Mediziner.
Die Jubiläumsausstellung des Kunst- und Gewerbevereins und der flankierende Katalog belegen eindrucksvoll, dass der Verein sich nicht mit seiner NS-Vergangenheit auseinandersetzen will. Den Gestalter der Ehrenbürgerurkunde für Adolf Hitler stellt man aus, ohne seine Rolle zu thematisieren. Die Gründe dafür reichen tief.
Welche Bedeutung hat der Baumschutz? Der Rechtsstreit um die Fällung einer imposanten Stieleiche im Stadtwesten könnte zum Musterfall werden. Das Umweltamt hatte die Fällung genehmigt, das Amtsgericht schob dem einen Riegel vor. Nun folgt die Berufung vor dem Landgericht Regensburg. Und dann die Revision vor dem Bundesgerichtshof?
BSW-Politiker Klaus Ernst kritisiert eine Annäherung des BSW an die AfD – Landeschefin Freihoffer nennt das Ablenkung. Auslöser sind die Wahl des AfD-Politikers Rausch mit BSW-Stimmen in Sachsen-Anhalt und ein Auftritt der BSW Fraktion beim Compact-Dinner.
Das erste große Bauturbo-Projekt ist genehmigt. Auch die Grünen stimmen zu, fordern aber spürbare Änderungen für die Zukunft. Der Bauturbo setze falsche Anreize für die soziale Durchmischung und verursache Kosten bei der Stadt.
Seit August 2024 ist der Leere Beutel in ein Gerüst gehüllt. Der Grund: Schäden am Dach, die sich bei Untersuchungen als immer schwerwiegender herausstellten. Nun steht fest: Die Arbeiten werden sich bis ins Jahr 2028 hinziehen.
Einsam, gelangweilt und in Verschwörungserzählungen verstrickt: ein Rentner postete Ursula von der Leyen mit Hakenkreuz-Armbinde und hatte vor Gericht zunächst gar kein Einsehen.
Die Stadt spricht von einer „Ausnahmesituation“ in der Zulassungsstelle. Doch tatsächlich scheinen die Beschäftigten dort chronisch überlastet zu sein.
Als einzige Regierungsbezirke in Bayern bieten die Oberpfalz und Mittelfranken keine anonyme Spurensicherung für Betroffene von Vergewaltigungen an. Dabei gibt es dafür einen Rechtsanspruch – und die Hemmschwelle, die Täter anzuzeigen sinkt dadurch deutlich.