SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Stadtentwicklung’

Wohin mit dem Baustellenverkehr?

Probleme bei Schulneubau auf Sandberg

Für rund 50 Millionen Euro plant die Stadt auf dem Sallerner Berg ein neues Schulzentrum. Doch dessen Umsetzung birgt enorme Schwierigkeiten. Anwohner befürchten bereits das Schlimmste, sobald der Baustellenverkehr durch ihre Straßen holpert.

Völlig ungeeignet für den Baustellenverkehr? Anwohner der Erzgebirgstraße befürchten enorme Schäden. Foto:bm

Es ist alles andere als eine leichte Aufgabe vor der der Regensburger Stadtrat im Oktober steht. Um den Bau des neuen Schulzentrums an der Hunsrückstraße im Stadtnorden realisieren zu können, muss zunächst geklärt werden wie für die kommenden fünf Jahre der Baustellenverkehr geregelt werden kann. Dabei geht es tatsächlich um weitaus größere Probleme als „nur“ ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Bleibt man bei den ursprünglich geplanten Routen über die Erzgebirgstraße, die Straße im Reichen Winkel und die Hunsrückstraße könnte es in den Folgejahren zu Bewegungen im porösen Untergrund und dadurch zu erneuten Bodenabsenkungen kommen. Bei der möglichen Alternative, einer temporären Baustellenzufahrt über die Chamer Straße müsste in ein bestehendes Naherholungsgebiet eingegriffen werden. Zudem befürchten die dortigen Anwohner eine weitere Zunahme des Verkehrsaufkommens.

„Grün, sozial und nachhaltig"

Großprojekt soll Stadtosten aufwerten

Mit der Siegerehrung der drei Gewinnerentwürfe endete am vergangenen Donnerstag der Ideenwettbewerb für die Neunutzung der ehemaligen Prinz-Leopold- und der Pionierkaserne. Die Vorstellung der Architekturentwürfe ist zugleich der Startschuss für die nächste Phase des Prestigeprojekts im Osten der Stadt. Läuft alles nach Plan, sollen bereits in wenigen Jahren 380 Wohnungen bezugsfertig sein. Wie es danach weitergeht, ist derzeit allerdings noch unklar.

Vorschläge für Fahrradbrücke vorgestellt

Entwürfe für Holzgartensteg bringen keine Befriedung

Drei Entwürfe für den geplanten Holzgartensteg haben es im derzeit laufenden Planungswettbewerb in die zweite Runde geschafft. Am Mittwochabend stellte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer die drei Sieger vor – der offizielle Startschuss für eine Bürgerbeteiligung, die vom 3. bis zum 15. Februar läuft.

Keine Räume für alternative Kultur

Ist das verwertbar oder kann das weg?

Regensburg versteht sich als lebendige Stadt, reich an Kultur. Doch blickt man einmal genauer auf das Treiben vor Ort, macht sich eine gewisse Nüchternheit breit. Denn für subkulturelles Leben wird es seit Jahren immer schwieriger, unter dem ökonomischen Druck zu bestehen. Wer nicht verwertbar ist, muss meist selbst schauen, wo noch Platz ist. Wie beispielsweise der Kunstverein Graz.

Expedition und Vortrag zur Stadtforschung

“Unglaublich spannend”

Am Dienstag veranstalteten das Kulturamt und der Architekturkreis Regensburg im Degginger einen Vortrag der Stadtforscher Christian Scheler (Hamburg) und Sebastian Bührig (Berlin) zur tags zuvor durchgeführten sogenannten „Expedition Real-Stadt“. Der Anspruch war dabei Regensburg möglichst abseits gewohnter Pfade zu entdecken und dadurch einen anderen Blick auf die Stadt zu bekommen.

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