SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Stadtentwicklung’

Ästhetisch ansprechend bauen und dabei auch noch das Klima und nebenbei den Geldbeutel der Mieterinnen und Mieter schonen. Mit diesen Aufgaben sieht sich die städtische Tochter Stadtbau GmbH schon seit längerem konfrontiert. Geschäftsführer Götz Keßler sieht das Unternehmen für die Aufgaben aber gut gerüstet. Im Gespräch mit regensburg-digital gab er einen Einblick in laufende und geplante Projekte.

Götz Keßler ist seit Mitte 2019 Chef der Stadtbau. Zuvor war er unter anderem in München im Wohnungsbau tätig. Foto: bm

Herr Keßler, der Wohnungsbau steht wie viele andere Branchen vor tiefgreifenden Veränderungen. Der Klimawandel spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie das Thema Mieten und die damit verbundene Soziale Frage. Wie kann ein kommunales Unternehmen wie die Stadtbau alledem gerecht werden?

Es sind viele Parameter, die uns derzeit vor verschiedene Herausforderungen stellen. Das macht diesen Job aber gerade so spannend. Es wäre eine einfache Übung, für wenig Geld irgendwo Häuser hinzustellen. Wir wollen aber im besten Fall drei Kriterien erfüllen: Die Gebäude sollen klimaverträglich, gestalterisch attraktiv und trotzdem möglichst kostengünstig sein. Die dabei auftretenden Widersprüche gilt es zu lösen. Wenn wir uns damit intensiv auseinander setzen, dann dauert der Prozess natürlich deutlich länger und wir müssen den Fokus mehr auf eine abgestimmte und intelligente Planung legen. Ich denke, dass wir letzten Endes damit aber mehr erreichen können, um den veränderten Bedingungen begegnen zu können.

Schulzentrum am Sallerner Berg

„Es ist nicht völliger Wahnsinn, da was zu bauen.“

Ein neues Schul-Förderzentrum am Sallerner Berg soll kommen. Das beschloss der Bildungsausschuss am Mittwoch gegen die Stimmen von ÖDP, Brücke und DIE PARTEI. Mittlerweile geht man von rund 79 Millionen Euro für das „größte Schulprojekt in Regensburg“ aus. Eine Kostensteigerung um fast 30 Millionen. Viele Punkte bleiben weiterhin unklar. Die Stadträte mussten ihren Beschluss ohne Gutachten fassen.

„Grün, sozial und nachhaltig"

Großprojekt soll Stadtosten aufwerten

Mit der Siegerehrung der drei Gewinnerentwürfe endete am vergangenen Donnerstag der Ideenwettbewerb für die Neunutzung der ehemaligen Prinz-Leopold- und der Pionierkaserne. Die Vorstellung der Architekturentwürfe ist zugleich der Startschuss für die nächste Phase des Prestigeprojekts im Osten der Stadt. Läuft alles nach Plan, sollen bereits in wenigen Jahren 380 Wohnungen bezugsfertig sein. Wie es danach weitergeht, ist derzeit allerdings noch unklar.

Vorschläge für Fahrradbrücke vorgestellt

Entwürfe für Holzgartensteg bringen keine Befriedung

Drei Entwürfe für den geplanten Holzgartensteg haben es im derzeit laufenden Planungswettbewerb in die zweite Runde geschafft. Am Mittwochabend stellte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer die drei Sieger vor – der offizielle Startschuss für eine Bürgerbeteiligung, die vom 3. bis zum 15. Februar läuft.

Keine Räume für alternative Kultur

Ist das verwertbar oder kann das weg?

Regensburg versteht sich als lebendige Stadt, reich an Kultur. Doch blickt man einmal genauer auf das Treiben vor Ort, macht sich eine gewisse Nüchternheit breit. Denn für subkulturelles Leben wird es seit Jahren immer schwieriger, unter dem ökonomischen Druck zu bestehen. Wer nicht verwertbar ist, muss meist selbst schauen, wo noch Platz ist. Wie beispielsweise der Kunstverein Graz.

Expedition und Vortrag zur Stadtforschung

“Unglaublich spannend”

Am Dienstag veranstalteten das Kulturamt und der Architekturkreis Regensburg im Degginger einen Vortrag der Stadtforscher Christian Scheler (Hamburg) und Sebastian Bührig (Berlin) zur tags zuvor durchgeführten sogenannten „Expedition Real-Stadt“. Der Anspruch war dabei Regensburg möglichst abseits gewohnter Pfade zu entdecken und dadurch einen anderen Blick auf die Stadt zu bekommen.

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