SOZIALES SCHAUFENSTER

Debatte um Tennisplatzerweiterung

Tennis-Klub wehrt sich gegen Kommerz-Vorwürfe

Die Debatte um eine mögliche Erweiterung der Tennisplätze des Regensburger Tennis-Klubs (RTK) zulasten der Städtischen Sportanlage am Weinweg geht in die nächste Runde. Der RTK bestätigt, Flächen für drei Tennisplätze in Erbpacht von der Stadt übernehmen zu wollen. Vorstand Andreas Pindl sieht seinen Verein aber besonders von Brücke-Stadtrat Tom Mayr falsch dargestellt. Bedarf nach Kommunikation scheinen jedenfalls alle Beteiligten zu haben.

In seiner aktuellen Vereinszeitung zeigt sich der RTK zuversichtlich bald neue Tennisplätze zu haben. Foto: Screenshot Aufschlag 2020

Von Stefan Aigner und Martin Oswald

„Das ist unterstes Niveau.“ Mit diesen Worten reagiert RTK-Vorstand Andreas Pindl auf Aussagen von Brücke-Stadtrat Tom Mayr in der Sitzung des Sportausschusses vom vergangenen Dienstag. Wie berichtet, wurde dort über eine mögliche Erweiterung der Tennis-Plätze des Regensburger Tennis-Klubs (RTK) debattiert. Diese würde auf Kosten der Städtischen Sportanlage am Weinweg gehen, die mit dichtem Belegungsplan von zahlreichen anderen Vereinen genutzt wird.

Laut einer Wortmeldung Mayrs in der besagten Sitzung glaubten aber selbst RTK-Mitglieder, mit denen er gesprochen habe, nicht, dass ein Mangel an Tennisplätzen herrsche. Der Verein wolle demnach eher weg vom Breitensport hin zu mehr Kommerzialisierung. Dem Stadtrat zufolge sei auch zu hören, dass es mit dieser Erweiterung nicht genug sein soll, „weil man entsprechend expandieren möchte und weil man der angesehenste Verein in Regensburg werden möchte“. Da gebe es wohl einen „Wettbewerb mit dem Tennisclub Rot Blau“, der „auf dem Rücken des Breitsports“ ausgetragen werden solle.

„Keine Ahnung, was für ein Verein wir sind“

Wer so etwas behaupte, „der hat keine Ahnung, was für ein Verein wir sind“, ärgert sich RTK-Vorstand Pindl. Tatsächlich sei man an die Stadt herangetreten mit dem Wunsch, seine Plätze auszuweiten. Seit 2011 sei die Mitgliederzahl von 210 auf aktuell 555 angestiegen. „Darunter befinden sich über 200 Kinder, die mit dem Fahrrad zum Training oder Spielen kommen.“ Während im bayerischen Durchschnitt die Belegung bei 37 Mitgliedern pro Tennisplatz liege, seien es beim RTK 80 Aktive, die sich einen Platz teilen müssten. „Dass wir da nach Erweiterungsmöglichkeiten suchen, liegt doch auf der Hand“, so Pindl. Und das habe nichts mit einer Hinwendung zur Kommerzialisierung zu tun oder mit einem angeblichen Wettbewerb mit dem Tennisclub Rot Blau. „Nichts gegen den Tennisclub, aber das ist eine völlig andere Ausrichtung. Damit haben wir nix am Hut.“

Dass die Debatte nun etwas hitziger verläuft, dürfte auch auf ein Kommunikationsdefizit von städtischer Seite zurückzuführen sein. Tatsächlich hatte Hermann Hage, vor dem Amtsantritt Astrid Freudensteins noch zuständiger Sportreferent, dem RTK zugesagt, Erweiterungsmöglichkeiten zu prüfen. Bereits vor „eineinhalb oder zwei Jahren“ gab es Pindl zufolge entsprechende Gespräche. Doch die betroffenen Vereine am Weinweg wurden darüber weder informiert noch gefragt. Sie erfuhren davon aus der Vereinszeitung des RTK. Zuvor hatte es monatelang Gerüchte gegeben.

Halbes Feld in Erbpacht an den RTK?

Offiziell bekannt wurden die Pläne erst am Dienstag, nachdem die Grünen im Stadtrat einen Bericht von der Verwaltung zum Thema eingefordert hatten. Ein halbes Fußballfeld hat die Stadt Ausführungen von Sportamtsleiter Johann Nuber am Dienstag nun im Auge, um dem RTK die Erweiterung um drei weitere Tennisplätze zu ermöglichen – unter der Voraussetzung, dass „Ersatzmöglichkeiten“ für die am Weinweg trainierenden und spielenden Vereine zur Verfügung stünden. Das sei „locker zu verkraften“, wenn man es schaffe ein bis zwei Vereine umzusiedeln.

Die Sportanlage aus der Luft. Die geplante Tennis-Erweiterungsfläche ist rot markiert. Bild: Stadt Regensburg, Markierung: om

Doch während es bereits Pläne gibt, welches Feld die Stadt in Erbpacht an den RTK abtreten wird und Gespräche, ob und inwiefern der Tennis-Klub sich an der notwendigen Versetzung der erst 2015 für 80.000 Euro installierten Flutlichtanlage beteiligen wird, sprach die Stadt mit den betroffenen anderen Vereinen nicht. Erst in einem knappen Antwortschreiben auf einen Brief von zehn Vereinen und Verbänden, die um Trainings- und Spielkapazitäten besorgt sind, räumte Oberbürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer den Sachverhalt ein. Ohne dabei auf Details einzugehen.

Erweiterungslösung am Runden Tisch?

Dass sich die Weinweg-Nutzer angesichts dessen vor den Kopf gestoßen fühlen, versteht auch RTK-Vorstand Pindl. Das sei sicher nicht gut gelaufen, kommentiert er. Und auch wenn Pindl deutlich bemüht ist, niemanden vor den Kopf zu stoßen, klingt doch durch, dass er hier die Verantwortung mehr bei der Stadtverwaltung als bei seinem Verein sieht.

Klärungs- und Kommunikationsbedarf scheinen mittlerweile alle Seiten zu haben. Bürgermeisterin Astrid Freudenstein hat in der Sportausschusssitzung angekündigt, mit den Betroffenen Gespräche zu führen. Grünen-Stadtrat Daniel Gaittet, der den Berichtsantrag im Ausschuss gestellt hat und Verständnis für Erweiterungswünsche des RTK zeigt, schlägt vor, auch an anderen Orten und nicht nur am Weinweg nach geeigneten Flächen für neue Tennisplätze zu suchen. Die Grünen würden sich auch an einer Lösung beteiligen. „Vielleicht ist es Zeit für einen Runden Tisch,“ so Gaittet gegenüber unserer Redaktion.

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Kommentare (55)

  • Tom Mayr

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    In der Sache Weinweg, Tennis vs. Fußball:
    Es ist richtig, dass ich mich aufgrund eigener Affinitäten eher bei den Fußballern zuhause fühle. Am Weinweg wurde ich 2005 deutscher Meister auf der DAM. Dort spielen unter der Woche weit mehr Mannschaften als in der Ausschussitzung aufgelistet. Die Fußballplätze nehmen mehr Menschen (aus verschiedenen Sportarten) in Anspruch, als die Tennisplätze. Aber es ist auch richtig, dass ich mich nicht persönlich mit den Verantwortlichen des Vereins RTK in Verbindung gesetzt habe. Das war vermutlich ein Fehler. Sollte ich da jemandem zu nahe getreten sein, dann tut mir das leid. Fakt ist aber, dass ich von mehr als einem Mitglied des Tennisvereins mitgeteilt bekommen habe, dass eine Erweiterung der Tennisplätze für den normalen Spielbetrieb in deren Augen nicht zwingend notwendig erscheint. Das ist natürlich auch nur eine subjektive Meinung, das ist mir schon bewusst. Ich möchte hier nur klarstellen, dass ich nicht einfach etwas daher gesagt habe oder irgendetwas erfunden habe – wie käme ich dazu? -, sondern eine Meinung aus dem Verein selbst kommuniziert habe. Dass meine Äußerung so hohe Wellen schlägt, überrascht mich etwas. Das zeigt mir aber, dass wohl Redebedarf besteht. Aber Frau Bürgermeister hat ja einen Runden Tisch zugesagt. Und letztendlich interessiert ja eh niemanden wirklich, welche Meinung ich dazu habe. Also lasst uns miteinander reden. Grüße, Stadtrat Mayr.

  • Simon L.

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    Ja,der Herr Nuber! In der Aufzeichnung der Sitzung habe ich schon gemerkt, dass er dieses Vorhaben durchdrücken und alles verharmlosen will. Bei der Fr. Freudenstein hatte ich persönlich die selbe Auffassung! Es gibt noch nichts schriftliches „nur“ ein Versprechen! Quasi,alles halb so wild! Kein Verein vom Weinweg möchte seine Heimat verlieren und zum Umzug gezwungen werden. Zu Herrn Pindl vom RTK kann ich nur sagen, es ist sehr unsportlich im Geheimen die Belegzeiten des Platzes zu notieren um mehr Druck aufbauen zu können. Spätestens da hätten sie merken müssen, hier spielen nicht nur ein paar Fußballer. Woher das alles bekannt ist? Es gibt beim RTK Sportler, die sich von diesen Methoden distanzieren wollen. Und genau aus diesem Grund ist die Aussage vom Stadtrat Mayr kein “unterstes Niveau”, wie Herr Pindl es sagt, sondern die Befürchtung einiger Tennisspieler aus der eigenen Reihe! Sehr fragwürdig finde ich es auch, dass die Bürgermeisterin Zeit hat, sich mit dem RTK zu treffen und die Sportler vom Weinweg mit einem kurzen Zweizeiler abgspeist. Und zum Schluss noch als kleine Randnotiz. Es geht hier um einen Platz, der als Einziger in ganz Regensburg von Privat zu festen Zeiten gebucht werden kann! Meine Damen und Herren der Politik, sucht einfach nach anderen Lösungswegen!

  • Kine

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    Kommentar gelöscht. Bitte nicht persönlich werden.

  • R.G.

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    *.“ Während im bayerischen Durchschnitt die Belegung bei 37 Mitgliedern pro Tennisplatz liege, seien es beim RTK 80 Aktive, die sich einen Platz teilen müssten. „Dass wir da nach Erweiterungsmöglichkeiten suchen, liegt doch auf der Hand“, so Pindl. ”
    Naheliegender wäre, in andere Stadtteile zu expandieren.
    Damit Kinder von überall eine Chance haben.

  • Mr. T.

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    Ein halber Fußballplatz. Und die zweite Hälfte des Fußballplatzes wird dann als Ausgleich in Burgweinting geschaffen – mit zwei Autobahnen dazwischen. Wenn man den halben Platz opfert, ist immer der ganze weg. Der RTK fordert, dass andere Sportler, die dort ihren Sport betreiben, irgendwoandershin in und um Regensburg ausweichen sollen. Dann radelt dann halt das Kind aus dem La Serena-Ghetto nicht mehr an den Weinweg, sondern nach Schwabelweis. Warum aber nicht selber an einem anderen Standort expandieren? Vielleicht käme das sogar für einige Mitglieder gelegener oder würde weitere erschließen …

  • waldemar

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    *wehrt sich gegen Kommerz-Vorwürfe*
    Ist doch letztendlich Wurst, es geht immer um den schnöden Mammon.

  • Charlotte

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    @ Tom Mayr
    Sollten Sie als Stadtrat nicht Neutralität bei der Bewertung von Sachverhalten an den Tag legen? Es ist erstmal nicht relevant, ob Sie eine persönliche Affinität zum Fußball haben. Ganz im Gegenteil, da Sie das explizit kommunizieren, wäre es gegeben, hier bewusst zu kommunizieren, dass sie nicht neutral sind. Und wie kommen Sie darauf, dass Ihre Äußerungen als Stadtrat keine hohen Wellen schlagen? Fast hat man ein wenig die Befürchtung, dass Ihnen noch nicht klar ist, dass man als Stadtrat immer auch gleich mit jeder Aussage eine ‚öffentliche Person‘ ist und private Meinungen nicht mehr existieren.
    Nun zum eigentlichen Thema: es ist schon weit hergeholt, einem Verein gleich Kommerzialisierungsabsicht zu unterstellen. Ich schätze es sehr, wenn Vereine und ehrenamtliche Unterstützer eine regelmäßige Betreuung von Jugendarbeit und Freizeitgestaltung übernehmen. Aufgrund der hohen Mitgliederzuwächse scheint die Vereinsarbeit exzellent zu sein. Und Tennis ist eine Sportart, die oftmals auch gleich die gesamte Familie mit einbindet. Dass der Tennissport wieder an Beliebtheit gewinnt, ist doch toll.

    Jetzt noch ein Blick auf den Flächenverbrauch: Für mich erscheint es nur als fair, ein wenig Fläche an den Verein RKT abzugeben. Auf dem Bild sind große Rasenflächen/ Fußballfelder zu sehen, da wird es doch möglich sein, das entsprechend zu organisieren. Dann stimmen auch die Proportionen wieder. Im Sinne einer sportlichen Fairness vielleicht.

  • R.G.

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    Eine Debatte über Tennis gegen Fußball, ist auch eine über Lärm.
    Ja, Fußballer auf einem Rasenplatz und ihre Zuschauer sind zu hören. Da nahe an meiner Wohnung ein Club ist, weiß ich das sehr gut.
    Ich hätte statt dieser hier eine schönere zu kleinerem Preis im gleichen Viertel haben können, direkt neben mehreren Tennisplätzen, die damals im Bau waren. Irgendwie hat mich das verunsichert. Heute bin ich über meine intuitive Entscheidung froh. Die Anrainer von dort sind wirklich fix und fertig vom lauten Schlaggeräusch bei allen Spielern, und den animalischen Schreien eines Teils der Tennisspieler.

    Es wird im Artikel erwähnt, die vielen Kinder des Tennisclubs kämen mit dem Rad. Soviel Hirn habe ich beim Lesen, um mir ausrechnen zu können, dass der Großteil von ihnen mal den Führerschein machen und ein Auto haben wird. Hurra! – da darf der Rest der Grünflächen dann Parkplätzen weichen.

    Ein Hauptpunkt am Sport ist die körperliche Ertüchtigung, ein gleich wichtiger, das Erlernen von Fairness im Sport und durch ihn für das Leben draußen.
    Wenn ein Tennisverein andere Sportarten an unangenehmere Plätze, die ihm selbst nicht genug sind für eine Expansion, verweisen und die anderen Sportler aus Vereinen und der Breite vor ziemlich vollendete Tatsachen stellen möchte, lernen die Kinder und Jugendlichen, WIE MAN JEMANDEN WEGMOBBT. Das ist für mein Verständnis das komplette Gegenteil von Fairness.

    Welche Sport nochmal pflegen die Politiker in Regensburg und ihre Kinder?

  • R.G.

    |

    @Charlotte
    schreibt: ” Aufgrund der hohen Mitgliederzuwächse scheint die Vereinsarbeit exzellent zu sein. Und Tennis ist eine Sportart, die oftmals auch gleich die gesamte Familie mit einbindet.”

    Mitgliederzuwächse kann man, wenn man eine Expansion vorbereitet, klug organisieren. Aber lassen Sie uns zum Hauptpunkt gehen:
    Welche Familie, mit welchem Verdienst, somit welche Einkommensklasse, kann sich für Eltern und Kinder die für den Tennisport nach (!) Expansion übliche Vereinsgebühr samt Material- und Kleidungskosten leisten?
    Diese kleine Minderheit, die das kann, will der Mehrheit noch etwas wegnehmen.

  • GSH

    |

    Es ist einfach zunächst positiv zu bewerten, dass ein Verein sich weiterentwickeln möchte.
    Wir haben ein Problem mit Vereinsarbeit und massiv rückläufigen Mitgliederzahlen. Sehr damit zu kämpfen hat der Breitensport Fußball. Wer nutzt die Fußballplätze weiter oben am Weinweg? Unabhängig von Regensburg: Schau’mer mal in die Gemeinden des Landkreises: Jedes Dorf hat einen Fußballplatz, aber keine Mannschaften mehr.

  • Alfons

    |

    @ Tom Mayr
    Sollten Sie als Stadtrat nicht Neutralität bei der Bewertung von Sachverhalten an den Tag legen?
    Zu Charlotte möchte ich sagen, dass es um Haltung geht. Ich erwarte von einem Stadtrat, dass er eine Position bezieht und diese begründet. Dies hat Herr Mayr gemacht. Argumente abgewogen und sich für die Interessen verschiedener Vereine im Gegensatz zu den Interessen eines Vereins ausgesprochen.
    Sehe ich im übrigen genauso. Daher ausdrücklich ein Respekt, Herr Mayr.
    Die bayernweiten Zahlen. Wenn man davon ausgeht, dass seit 20 Jahren die Mitgliederzuwächse der bayrischen Tennisvereine gesunken sind, im Vergleich zur Hochzeit so um die 90 er Jahre (BumBum und Steffi Grafzeit) dann ist der aktuelle Vergleich nicht Ausdruck einer Überfüllung der Plätze sondern ein zurück zu einer guten Auslastung. Zudem können Tennisvereine so war es bei meinem in den 90 er Jahren durchaus steuern, wieviele Neumitglieder sie aufnehmen. Und wenn tatsächlich ein hoher Bedarf vorhanden ist, dann könnte man sinnvollerweise auch über neue Flächen in anderen Stadtteilen nachdenken. Die Neumitglieder werden mit Sicherheit nicht alle aus nächster Umgebung des Tennisclubs kommen.
    Die Vorgehensweise und Kommunikation der Stadtverwaltung ist äußerst unglücklich und wie Charlotte es nennen würde, nicht neutral. Ich sage, dazu die Stadtverwaltung hat Position bezogen für die Einzelinteressen eines Vereins gegen die Interessen verschiedener anderer Vereine und somit auch gegen den Grundgedanken der Sportanlage West im allgemeinen, nämlich verschiedensten Gruppen die Möglichkeit ihren sportlichen Aktivitäten nachzugehen zu ermöglichen.
    Dann schauen wir mal wie sich die Fr. Freudenstein positioniert?

  • H. Müller

    |

    Es würde in die falsche Richtung gehen, die Sportarten Tennis und Fußball gegeneinander auszuspielen.
    Wenngleich ich persönlich (auch aus meinen Erfahrungen als Jugendtrainer) den Fußball für die integrativere und sozial bedeutsamere Sportart halte, habe ich als Sportler auch Respekt und Anerkennung für alle anderen Sportarten und freue mich für jede(n), die/der unabhängig von Alter oder Status Freude in ihrer/seiner Art der sportlichen Betätigung findet.

    Ich möchte zum besseren Verständnis des Luftbildes kurz auf die aktuelle Situation am Weinweg eingehen.

    Obwohl davon scheinbar fünf zu sehen sind, gibt es dort zur Zeit nur zwei vollwertige Fußballplätze.
    Der im Stadion kann im Regelbetrieb nicht genutzt werden, da dort (meines Erachtens auch zurecht) die Leichtathleten die Priorität haben und z.B. die ins aus geschossenen Bälle bei Hürdenlauf und Stabhochsprung für zumindest Verwirrung sorgen würden (ähnlich beim Speerwurf, allerdings eher zulasten der Fußballer).
    Zudem leuchtet das dort neu geschaffene Flutlicht nicht das Spielfeld aus.

    Der marode Kunstrasenplatz ist keine ernsthafte Alternative, der nördlich davon gelegene Rasenplatz zu klein für einen Spielbetrieb.

    Bleiben also nur die beiden westlichen Rasenplätze, und ausgerechnet von denen soll einer jetzt geopfert werden. Es bliebe also für die gesamte Anlage nur mehr ein echter Fußballplatz übrig.

    Alle Mannschaften, die dort spielen, seien es Vereine mit Leistungsanspruch oder eher unterklassige (das sind die Meisten), oder auch Hobbymannschaften und Bunte Liga, aber auch Schulmannschaften, können nicht nur ein Lied davon singen, wie es ist, zu seinem Termin aufzutauchen, und der zugesagte Platz ist bereits belegt.

    Dies geschieht leider sehr regelmäßig, und meistens muss dann untereinander eine Einigung gefunden werden, bei der viele verärgert sind. Und dies übrigens bei voller Bezahlung der Nutzungsgebühren.

    In meinen Betrachtungen ging es bis hier nur um Fußball, Tennis und Leichtathletik, aber auch viele andere Sportarten haben am Weinweg ihre Heimat gefunden und dürfen nicht vernachlässigt werden.

    Dieses Miteinander hat aber auch eine große soziale Komponente und es ist aus der Sicht aller Nutzer absolut unverständlich, dass der Allgemeinheit hier heimlich ein Teil abgezwackt werden soll und unwiederbringlich verloren geht.

    Wie ich an andere Stelle schon geschrieben habe, muss eine Lösung gefunden werden, bei der keine Gruppe oder Sportart bevorzugt wird, und bei der die Stadt die Hoheit über das Gelände behält, so dass die kommunale Anlage demokratisch, transparent und gerecht genutzt werden kann!

  • Oli K

    |

    Zuvörderst geht es doch hier darum, dass das Gelände Teil der städtischen Sportanlage ist. Eine Stadt ist meines Erachtens dazu verpflichtet gerade den Breitensport und Hobbysport zu fördern. Meines Wissens trainieren am Weinweg nicht nur Vereinsfussballer, sondern auch Leichtathleten, Rugby- und Lacrossespielerinnen und darüberhinaus ist die Sportanlage das Zuhause für Spiele der Bunten Liga, für Betriebsmannschaften (BMW, Siemens) sowie für andere Hobbymannschaften, denen es ansonsten fast unmöglich wäre einen geeigneten Austragungsort für ihre Wahlsportart zu finden. Den reibungslosen Ablauf für diese Sportvielfalt sehe ich hier in Gefahr.

  • Christian

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    Genau, “im Sinne einer (sportlichen) Fairness!”
    Die war hier leider offensichtlich zu keinem Zeitpunkt gegeben.
    Welche Methoden sind das denn bitte?
    Wir haben mehr Mietglieder, brauchen mehr Platz/Fläche, also nehmen wir uns den/die einfach nebenan. Das sprechen wir “unter vier Augen” ab, ohne den anderen Vereinen Bescheid zu sagen. Welche Hand wäscht da welche? Kann man nicht mehr miteinander reden? Zusammen nach Lösungen suchen?
    Was ist denn, wenn in 10 Jahren die Mitgliederzahlen beim Tennis wieder sinken sollten und bei den anderen Vereinen steigen sie?
    Wird dann der Rasenplatz zurückgebaut?
    Sport – egal welcher – muss betrieben werden und man braucht Platz dafür, aber man nimmt ihn doch nicht gegenseitig weg. Oder lagert Leute aus. Nach dem Motto: Geh doch woanders hin, wenn du weiterspielen möchtest. Ich möchte gar nicht sagen, an was mich solche Methoden erinnern…
    Zamhocken, Lösungen suchen, GEMEINSAM, für den SPORT!

  • Burgweintinger

    |

    @GSH
    “jedes Dorf hat einen Fußballplatz aber keine Mannschaften mehr”

    Oh man ist das blöd und unvollkommen…

    Was wollen Sie damit sagen, dass jedes Dorf einen Tenniplatz hat, wo drei Hanseln rumlaufen? Oder wollen Sie sagen, dass jedes Dorf mal einen Tennisplatz hatte, aber jetzt nicht mehr? Oder soll jetzt jedes Dorf, das einen Fußballplatz hat, aber keine Mannschaften mehr, den Fußballplatz umwandeln in einen Tennisplatz, weil eine neue Bobele/Grafwelle (Gott bewahre uns davor) kommt?

    @Charlotte
    “etzt noch ein Blick auf den Flächenverbrauch: Für mich erscheint es nur als fair, ein wenig Fläche an den Verein RKT abzugeben. Auf dem Bild sind große Rasenflächen/ Fußballfelder zu sehen, da wird es doch möglich sein, das entsprechend zu organisieren. Dann stimmen auch die Proportionen wieder. Im Sinne einer sportlichen Fairness vielleicht.”

    Was für ein Quark: Sie müssen den Flächenverbrauch pro aktiven Spieler ansehen…
    Zum Mitrechnen, derzeit sind es angeblich 80 pro Platz (wie das geht bei 550 Mitglieder und 7 Platzen ist mir ein Rätsel, aber EGAL), wenn jetzt 2 Plätze hinzukommen, sind es 62 bzw. 56 bei 3 Plätzen.

    Wissen Sie wie die Platzbelegung jetzt ist auf den Rasenplätzen das Drei bis Vierfache!

    Also wenn die Tennisbegeisterten mehr Platz brauchen, dann müssen Sie dorthingehen wo mehr Platz ist und nicht andere verteiben…

    … komisch irgendwie kommt mir jetzt der parkende SUV im Parkhaus in den Sinn, der immer zwei Parplätze braucht, aber nur für einen bezahlt…

  • Anna

    |

    Herr Mayr trifft den Nagel genau auf den Kopf,
    ich glaube jeder der die Situation bisschen kennt weiß, dass Herr Mayr in der Stadtratssitzung genau das ausgesprochen hat was Sache ist. In jedem Tennisverein den ich kenne werden an bestimmten Tagen im Sommer zwischen 18:00 und 20:00 die Plätze knapp. In jedem anderen Tennisverein wartet man halt dann ein Stündchen oder man spielt Doppel.
    Deshalb unsere Bezirkssportanlage die seit Jahrzehnten der sportliche Treffpunkt diese Stadt ist unwiederbringlich zu zerstören halte ich für Wahnsinn. Der kleine RTK hat bereits jetzt eine der größten und modernsten Tennisanlagen der Oberpfalz. Dieser ganze Plan kann aus meiner Sicht überhaupt nichts mit einer sachlichen Bewertung zu tun haben. Mich würde auch einmal interessieren wer diese ganzen neuen Plätze denn bezahlen sollte? Hätten die Bürger am Ende mit ihren Steuergeldern oder Bürgschaften ihre eigene Aussperrung auch noch selbst finanzieren sollen? Also mich erinnert dieser ganze Stil mit den angeblichen Missverständnissen und diesen falsch verstandenen Zusagen die auch noch beinahe durch den Stadtrat gerutscht wären noch bevor die betroffenen Vereine überhaupt richtig informiert wurden nicht an Breitensport. Mich erinnert das eher an gerissene Geschäftsleute und Hinterzimmer.
    Lieber Herr Mayr, liebe Fraktion der Grünen bitte habt auf das was da am Weinweg läuft auch weiterhin ein wachsames Auge uns nennt die Dinge beim Namen. Ich glaube ohne Euch wäre die halbe Stadt am Weinweg plötzlich die nächsten 40 oder 50 Jahre vor Mauern und Zäunen gestanden.

  • Wiebke Po

    |

    @Tom Mayr
    “Und letztendlich interessiert ja eh niemanden wirklich, welche Meinung ich dazu habe”

    Ernsthaft? warum machen sie dann den Mund überhaupt auf, wenn sie wissen/glauben, dass es niemanden interessiert? Wie dämlich ist das denn? Und warum lassen sie sich in den Stadrat wählen, wenn ihre Meinung nix zählt?
    Das klingt für mich verdammt nach mimimi….
    ich muss @charlotte recht geben. hier hat anscheinend jemand noch nicht kapiert, dass er im Stadtrat hockt und JEDE Aussage von ihm jetzt als Vertreter des Stadrats gesehen wird.

    Aber es gibt eine Lösung dafür. Äusserns sie sich nicht mehr. Weder in sozialen Netzwerken noch im Stadtrat und sitzen sie ihre Zeit ab.
    Oder haben Sie ein paar Eier in der Hose und stehen zu ihren Aussagen von denen Sie sehr wohl wissen, welche Auswirkungen diese haben. Oder sie sind dämlicher als ich dachte.

  • highwayfloh

    |

    Gemach, Gemach! Wenn ich es recht in Erinnerung habe, sollte doch am Weinweg ein Sportgelände für die Leichtatlethen mit entsprechenden Laufbahnen und Halle entstehen…

    Ist hier der _wahre_ Grund für den Konflikt zu suchen?

  • Günther Herzig

    |

    @Franzi (anderer Thread: Vage Zusage oder konkrete Pläne?)
    Der RTK hieß früher RRTK (Regensburger Ruder- und Tennisklub mit großer Tradition) und residierte am Schopperplatz, Oberer Wöhrd. Viele werden das attraktive Fachwerkhaus mit Zugang zum Schopperplatz kennen, in dem sich die Ruderboote befanden. Soweit ich mich erinnere, gab es in den 50-er Jahren 5 Plätze. Ein Teil an der östlichen Grenze war, glaube ich, gepachtet von der evangelischen Wohltätigkeitsstiftung und musste irgendwann zurückgegeben werden.
    Die Mitgliederstruktur wies in dieser Zeit schon erhebliche Überalterungsspuren auf. In diesem Club zu sein galt vielen als Nachweis in Regensburg einer gehobenen Bevölkerungsschicht anzugehören. Entsprechend dünkelhaft verhielten sich manche damals.
    Von Jugendarbeit in dieser Zeit zu sprechen ist eine monströse Übertreibung. Wenn, wie aus dem Artikel zu entnehmen, heute allein 200 Kinder Tennis lernen und spielen, -bei Kindern und Jugendlichen immer mit dem Ziel Wettkämpfe zu bestreiten-, ist das eine phantastische Entwicklung (Boris Becker und Steffi Graf sei Dank)
    Eine Tennisanlage zu bauen oder zu entwickeln ist wahrscheinlich erheblich schwieriger, als einen Fußballverein zu gründen. Und wenn die vielen Kinder in der Lage sind ihren Tenniscourt mit dem Fahrrad zu erreichen, statt mit Hilfe von Helikoptereltern, wie das oft beim Fußball zu beobachten ist, stellt das einen eigenen Wert dar.

    Apropos: Eine Pferderennbahn gab es schon mal. Was mit diesen Flächen passierte, könnte am besten Volker Tretzel erklären.

    @Burgweintinger (Tennis-Klub wehrt sich gegen Kommerz-Vorwürfe)
    Wenn man das so umrechnen soll, dass berechnet wird, welche Sportart den geringeren Flächenbedarf hat und um wieviel mehr Sportler vorhandene Flächen nutzen können, dann liegt es doch nahe, alle für Sport geeigneten Flächen den Schachspielern zuzuschlagen.. Einige, die hier kluge Gedanken mitteilen, haben offensichtlich keinerlei sportliche Vergangenheit und dann auch keine Affinität zum Sport an sich. Die Tennisspieler leiden immer noch darunter, dass ihr Sport früher als elitär galt, wie später auch Golf, und damit echten proletarischen Malochern ein Dorn im Auge war. Und die unter Neidkomplexen leidenden Mitbürger mit Proletariats-Hintergrund sind offensichtlich noch nicht ausgestorben. Vielleicht werden Sie aber schon auf einer roten Liste geführt, als eine vom Aussterben bedrohte Spezies.

  • GSH

    |

    Lieber Burgweintinger,

    was ich damit sagen möchte: Sportplatzbau, und hier besonders Fußballplatz, sollte auch den Entwicklungen im Vereinssport angepasst werden. Oder möchten Sie verneinen, dass es im BFV einen erheblichen Rückgang der Mannschaften, besonders im Jugendbereich (siehe JFG) gibt? Die Zahlen im BLSV geben das Selbe her.

  • Tom Mayr

    |

    @Wiebke Po: Starke Rede! Schönes Niveau. Aber nicht meins. Wenn Sie – falls möglich – den Gedanken weiter spinnen, dann kommen Sie am Ende auf „Opposition“ und „Regierung“. Derweil freue ich mich, dass meine Meinung einen so fruchtbaren Diskurs angefacht hat. Beste Grüße.

  • Wiebke Po

    |

    @Tom Mayr
    Ich weiß, mein obesity ist Höher.
    Was soll der Regierungs/Oppositionskrampf?
    Sie denken eine Meinung findet nur Beachtung wenn man in der Regierung ist? Dann brauchen wir also keine Opposition, weil ihnen ja keiner zuhört? Meinten Sie das? Mag sein dass in Ihrem Verein nur das Wort ihres Vorsitzenden gilt und keine widersprüchliche Meinung geduldet und gehört wird.
    Das ist aber nicht was ich unter Opposition verstehe. Die ist wichtig und Wird sehr wohl wahrgenommen.

    Aber ich freue mich dass sie sich über einen Diskurs freuen.
    Anscheinend lernen Sie dazu.

  • Skyrider

    |

    @Wiebke Po
    Tom Mayr hat meinen vollsten Respekt, als Stadtrat wie auch in der Sache. Er hat klar Stellung bezogen, im Gegensatz zu anderen Stadträten, die sich bei dem für manchen unangenehmen Thema, wieder mal “wegducken” Fr. Freudenstein als zuständige Sport Bürgermeisterin flüchtet sich in “windelweiche Aussagen”, auch für OBin Schwarzfischer entwickelt sich das Thema immer mehr zum Problem.
    Wer einem gewählen Mitglied des Stadtrats “Dämlichkeit” unterstellt, sollte sich selber mal den Spiegel vors Gesicht halten.
    @Charlotte
    “Ich schätze es sehr, wenn Vereine und ehrenamtliche Unterstützer eine regelmäßige Betreuung von Jugendarbeit und Freizeitgestaltung übernehmen. Aufgrund der hohen Mitgliederzuwächse scheint die Vereinsarbeit exzellent zu sein.”
    Tolle Aussage! Das machen die anderen Vereine auch, da bin ich mir sicher. Dieser Umstand rechtfertigt aber noch lange nicht die Forderung, andere Abteilungen die das Gelände gemeinsam nutzen, umzusiedeln. Auch an Ihre Adresse: Tom Mayr hat genau das Richtige getan. Er hat S E I N E Meinung geäußert, ob als Privatmann oder Stadtrat.
    ist unrelevant. Warum sollte er “Neutral” sein? “Ja Sager”sind doch in der derzeitigen “grauen Koalition” schon genügend vorhanden.
    Ich hoffe die “Brücke” und die Grünen bleiben an der Sache dran, hier hilft anscheinend nur öffentlicher Druck und eine ausführliche Berichterstattung bei Regensburg Digital.

  • R.G.

    |

    Wenn man das Verjagen der Mehrheit von dieser Stelle durch eine besser situtierte Minderheit von Sportlern, zum Beispiel durch einen Tennisspieler-Verein, gestattet, wird die an den Rand gezwungene Mehrheit vom nächsten zugewiesenen Platz wieder verjagt werden dürfen.

    Das ist eine grundsätzliche Frage von großer Brisanz.

  • Burgweintinger

    |

    Lieber GSH,

    sicherlich soll Platzbau an langjähriger Nutzung und Entwicklung angepasst werden, aber konkret an diesem Standort eben unpassend, will sagen, der Tennisverein benötigt sicherlich mehr Platz, aber nicht auf Kosten der anderen, die eben diesen Platz auch brauchen, es sind ja keine Brachflächen, sondern intensiv genutzte Flächen anderer Sportler.
    Warum siedelt der Tennisverein nicht um, wo er eben langfristig eventuell auch einen Centre Court mit dem Namen “Görges” anlegen kann.

    @Herzig, wirklich rührend Ihr Erguss, Sie armer Proletarier liegen aber auch hier mit Ihrem Beispiel (Schachspieler) falsch, denn Sie haben die Läufer vergessen.

    Übrigens, die Trabrennbahn war fürstlich und die Stadt wollte damals (Ende80, anfang 90) mal wieder nicht den ausgerufen Preis bezahlen…, somit hat Tretzl zugeschlagen, ein Meilenstein in seiner (finanziellen) Entwicklung, der Rest ist bekannt.

  • Günther Herzig

    |

    Im Artikel erscheint mehrfach als Zitat oder Aussage nicht namentlich genannter Mitglieder, der Verein sei dabei ausgerichtet zu werden auf Kommerzialisierung. Und ich kann absolut nicht entschlüsseln, was damit gemeint ist. Wenn sich im Verein Tendenzen erkennen lassen, mit dem Breitensport nichts zu tun haben zu wollen, bedeutet das nach meinem Verständnis auch die Aufgabe des Wettkampfsports, sichtbar am Fehlen einer zielorientierten Jugendarbeit. Sollte das so sein, was ich nicht genau beurteilen kann, hat sich der Verein dazu bekannt zu einer Einrichtung für gutsituierte Bürger auf dem Weg zu einer auskömmlichen Rente zu werden.

    Nach meiner Meinung steht einem Verein dieser Prägung, falls die kolportierten Bemerkungen darüber, wie der Verein sich selbst sieht, zutreffen, nicht die Teilhabe an öffentlich bereitgestellten Sportflächen zu.

    Mag sein, dass der RTK, in seiner Zeit als RRTK zu den angesehensten Vereinen gehörte. Der Begriff Verein wurde gerne vermieden zu Gunsten der Bezeichnung Klub (Club). Fraglich ist, wer die Definition für „angesehen“ lieferte. Früher hatte das wohl mehr mit Geld und Einfluss zu tun,

    Sportlich wurde der RTK schon vor Jahrzehnten von Rot-Blau, hervorgegangen aus der Tennisabteilung der Regensburger Turnerschaft mit einer Sportanlage direkt neben dem Goethe-Gymnasium, überholt, ich meine nicht mehr einholbar.

    Ich war circa 30 Jahre Mitglied im RRTK. nach meiner Erinnerung seit dem Jahr 1955. In den Jahren ab 1963 dürfte ich kaum mehr in diesem Verein wahrgenommen worden sein, zum einen, weil ich nach dem Schulabschluss bedingt durch Wehrdienst und Studium nicht mehr anwesend war, aber später auch, weil ich den Eindruck hatte die bestimmenden Mitglieder des Klubs seien eher aus gesellschaftlichen Gründen interessiert an den Möglichkeiten in der Stadtgesellschaft eine prominente Rolle zu spielen. Deshalb habe ich lieber mit dem leider verstorbenen Rudi Schels und ein paar anderen den 1. Squash Club Regensburg gegründet (1978/1979).
    Und was soll jetzt zu beanstanden sein an der Sicht des Stadtrats Mayr?

  • Wiebke Po

    |

    @Skyrider
    Da freut sich der Herr Mayr bestimmt, dass er ihren Respekt und ihre Unterstützung hat.
    Ich habe übrigens nicht behauptet dass die anderen Stadträte sich besser verhalten, die schreiben hier aber keine dummen Kommmentare. ( ich beziehe mich ausdrücklich auf den : meine Meinung interessiert keinen Satz )
    Mir ist auch neu dass man einen bestimmten IQ nachweisen muss um in den Stadtrat gewählt zu werden. Auch als intelligenter Mensch kann man übrigens dumme Dinge sagen und tun.
    Ich bin mit meinem Spiegelbild meistens zufrieden. Danke der Nachfrage.

  • Markus Feilner

    |

    Warum überrascht es niemanden mehr, dass die für Sport verantwortliche Bürgermeisterin schweigt, solange es der betuchteren Klientel nutzt? Es wäre so offensichtlich richtig, hier den Fehler des Amtsvorgängers zu korrigieren. Und so einfach, wenn man nicht andere Ziele verfolgt als das was im Mandat steht.
    Ich habe Tennis gespielt, spiele am Weinweg Fußball. Den Platz teilen wir mit American Football, Rugby und anderen Sportarten, die so modern/innovativ sind, dass ich mir ihren Namen nicht merken kann. Regensburg hat massiv zu wenig Rasenplätze für den Breitensport. Von Hallen ganz zu schweigen.
    Klar, dass die Partei der Besserverdienenden aka CSU da lieber ein paar Tennisplätze für die wenigen schaffen will. Disclaimer: Tennis ist nicht mehr der Sport der Oberschicht, aber eben weit weniger Sportler pro Hektar, und in der Regel spielen da halt keine Hartz-4-Empfänger. Ich bin für den Breitensport für alle und den Erhalt der Sportanlagen am Weinweg – für alle. Danke, Ihr Grünen! Hoffentlich klappt das und die Vetternwirtschaft setzt sich nicht durch.

  • Markus Feilner

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    Da fällt mir noch was auf. Ist es vielleicht möglich, dass Frau F. mit all den Jobs in Berlin, Regensburg und woanders vielleicht schlicht keine Zeit hat, sich um derlei Details zu kümmern? Ich sage jetzt nicht das Wort “Überforderung”, aber wollte man sich nicht auf die Belange der Bürger hier konzentrieren? Auch in dieser Causa hier sehe ich davon Nichts. Ich bin gespannt und warte ab. Immerhin ist sie ja am Ende verantwortlich.

  • Thomas Hübner

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    Es wäre sehr schade, wenn es am Weinweg bald weniger Rasenplätze gäbe.
    Ich spiele dort auch gern Fußball, ganz entspannt hobbymäßig, und genieße den Umgang mit wahrscheinlich über hundert (!) anderen, die ich dort immer mal wieder treffe. Der Weinweg ist also nicht nur einfach ein Sportplatz, sondern eine Begegnungsstätte ersten Ranges. (Dort treffen sich Vereinsfußballer, Hobbykicker, LaCross-Spieler, Rugbyspieler, und sicher noch viele andere, ein buntes Volk.) Das hat man vielleicht bei den Planungen der Stadt nicht bedacht?
    Allerherzlichsten Dank an den Stadt Mayr, der sich dafür einsetzt, die Rasenplätze am Weinweg zu erhalten!

  • Untertan Giesinger

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    Kommentar gelöscht. Bleiben Sie beim Thema. Beachten Sie unsere Regeln.

  • Rita Blümel

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    Die jetzige Nutzung ist ökologisch mauseToT. Wenn 2 sich streiten sollte man doch diese Fläche sinnvoller Nutzen und dort ein kleines Biotop errichten.

  • Charlotte

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    @Skyrider
    Wieso diese Aggressivität? Das macht mich generell skeptisch.

    Herr Mayr selbst hat bereits eingeräumt, dass er sich vorher erstmal bei den Verantwortlichen kundig hätte machen sollen. Das ist doch erstmal eine gute Erkenntnis. Und dass andere Stadträte und die Bürgermeisterin der bürgerlichen Koalition das gerade tun, bevor sie sich mit Halbwissen äußern, finde ich lobenswert und nicht verwerflich. Mit Ja–Sager–Mentalität hat das nichts zu tun. Immerhin geht es um Vorgänge aus der letzten Legislaturperiode!

    Und ich bleibe dabei, wer sich als Stadtrat äußert, muss seine Äußerungen abwägen, da es keine Unterscheidung privat und öffentlich mehr gibt – der Preis des Amtes.

    Da beim RKT 200 Kinder und Jugendliche Sport treiben ist auch abzuwägen, wer einfacher einen anderen Weg beschreiten kann. Mir scheint es schwieriger, einen gesamten Verein mit über 500 Mitglieder ´umzusiedelnˋ, als beispielsweise einzelne Bunte Liegen oder Betriebssportgruppen, die ausschließlich aus Erwachsenen bestehen. Die sind wesentlich mobiler und ich kann nur sagen, für mich wäre es kein Problem. Ich hätte Verständnis und würde selbstverständlich einen anderen Ort akzeptieren. Soviel Flexibilität kann man doch erwarten, oder was spricht dagegen?

    @ Alfons
    Haltung – finde ich richtig, wenn man alle Fakten kennt und die Argumente aller einbezieht. Das hat ja lt. Herrn Mayr selbst noch nicht stattgefunden

    @Anna
    Tennisplätze sind natürlich nicht nur zwischen 18.00–20.00 Uhr belegt. Ich weiß nicht, woher sie die Information haben. Vormittags spielen häufig Senioren und Menschen, die nicht oder Teilzeit arbeiten, Kindertrainings finden nachmittags statt. Abends tummeln sich dann eher die Berufstätigen.

  • Yak

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    Wer die Sportanlage am Wein kennt, der weiß, dass die vier Sportplätze sehr stark frequentiert sind.
    Der Hauptplatz ist die Heimstätte des SWC. Auf diesem Gelände wird täglich Leichtathletik trainiert und am Wochenende werden Spiele von höherklassigen Fußballmannschaften ausgetragen.
    Der Kunstrasenplatz ist in die Jahre gekommen und ähnelt eher einer Betonlandschaft. Ich hoffe die Stadt wird diesen bald erneuern.
    Der Platz 3 wurde in den letzten Jahren am meisten genutzt. Ist man z.B vor 12 Monaten über den Rasen gelaufen, konnte man es gar nicht glauben, dass man hierauf verletzungsfrei trainieren und Wettkämpfe austragen kann.
    Um diesen Platz 3 zu schonen, wurde die meisten Trainingseinheiten auf den besagten Platz 4 verlegt und in eine Flutlichtanlage investiert. Es entstand ein Art Trainingsplatz.
    Nebenbei wurden dem Platz 3 und Platz 4 ein Mähroboter spendiert.
    Durch die trocknen Sommer der letzten Jahre und die defekte Bewässerungsanlage waren beide Plätze in einem sehr schlechten Zustand.
    Aufgrund der diesjährigen hohen Niederschläge und durch die trainingsfreien Corona Zeiten und den Mährobotern zeigten die beiden Plätze dieses Jahr plötzlich ihre wahre Schönheit. Nach Jahre langen Wartes konnte man es kaum glauben hier fast 15 Jahre heimisch zu sein.
    Als ich hörte, dass die Stadt auch die 30 Jahre alte Bewässerungsanlage für alle Plätze instand setzt und als Zugabe den Mährobotern nun auch noch der richtige Weg zeigt wird, indem in diesen Tagen die Begrenzungskabel auf den Platz 3 und 4 vergraben werden, war ich hoch erfreut.
    Die Sportanlage am Weinweg bekommt ihren zweiten Frühling. Auch einen trocknen Sommer und die vielen Trainingszeiten der verschiedenen Sportarten kann die Anlage nun standhalten. Eine Bezirksportanlage die ihren Namen verdient.
    Und nun dies: Der Platz 4 (ein Teil) soll an den RTK abgegeben werden! Nachdem so viel für ihn getan wurden ist! Spätestens dann wird man nicht mehr auf den Platz 3 verletzungsfrei Breitensport ausüben können.
    Über die Art und Weise der Kommunikation zwischen Stadt, Tennisverein und Weinwegnutzern wurde bereits genügend geschrieben. Einige Betroffene am Weinweg waren schon bei der Installation der Bewässerungsanlage 1991 dabei.

  • HansW

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    Ja, eine hitzige Debatte, mehr emotional als argumentativ, wie ich finde. Aber auch ich möchte meinen Senf dazu geben:

    1. Tom Mayr: sie haben eine Affinität zum Fussball, wurden selbst am Weinweg Deutscher Meister, sind aber in der Sache völlig neutral? Wirklich? Sie zitieren angebliche Mitglieder des Vereins, die sich gegen die Sache von RTK aussprechen? Wer sollte denn das gewesen sein und was gesagt haben? Das ist das selbe als würde ich jetzt schreiben: “Ich kenne aber Fussballer die sagen, es gibt genug Plätze in Regensburg und die werden eh kaum genutzt.” Eine tolle Aussage für einen Politikter, gratuliere!

    2. Mal ehrlich, welche Argumente liegen denn wirklich auf dem Tisch:

    Für die Erweiterung Tennis auf Kosten des halben Fussballplatzes:
    -RTK hat 550 Mitglieder davon 200 Jugendliche
    -der Durchschnitt in Bayern von Tennisspieler zu Plätzen liegt bei 38, bei RTK bei 80
    – die Kinder können mit dem Radl zur Anlage fahren
    -man kann einen Tennisclub mit jetzt 7 Plätzen nicht so einfach umsiedeln. Wohin denn?

    sonst wurden keine genannt.

    Gegen die Erweiterung und für die Erhaltung des Fussballplatzes:
    – Tennis ist ein (angeblich) elitärer Sport
    – die Minderheit setzt sich gegen die Mehrheit (Freizeitfussball, Rugby, American Football, Lacrosse) (Leichtathletik ist im Stadion) durch.
    – Tennis ist laut, weil die Bälle so knallen und die Spieler sooo laut stöhnen
    – es ist unfair, sich zu notieren, wie viele Leute auf dem Rasenplatz hinter der Tennisanlage Sport treiben
    – was ist wenn in 10 Jahren die Mitgliederzahlen wieder abfallen
    – deshalb die Bezirkssportanlage unwiderbringlich zu zerstören ist Wahnsinn und vermutlich muss der Bürger das auch noch bezahlen
    -” Wenn man das Verjagen der Mehrheit von dieser Stelle durch eine besser situtierte Minderheit von Sportlern, zum Beispiel durch einen Tennisspieler-Verein, gestattet, wird die an den Rand gezwungene Mehrheit vom nächsten zugewiesenen Platz wieder verjagt werden dürfen.Das ist eine grundsätzliche Frage von großer Brisanz.”
    – RTK kann ja auch woanders hingehen.

    DAS ALLES UND NOCH VIEL MEHR,… sind die Argumente pro Fussball (jetzt mal ganz ehrlich, darum gehts doch oder wollt ihr mir im Ernst erklären ihr wisst was Lacrosse ist?)

    Sorry Leute, ihr redet von Fairness und was ist lese ist Polemik. Wenn ein Sportverein, der mehr Mitglieder, mehr Jugendliche, mehr Entwicklungspotential, mehr Ideen hat, nicht unterstützt wird um expandieren, warum bitte sehr gibt es dann das Jahngelände auf dem Grund, der früher von Post Süd genutzt wurde? Umgekehrtes Szenario, keiner ist dagegen, weil: Es ist Fussball!

    Wieso vertreibt die Minderheit die Mehrheit? Ok, in Augen mancher Menschen ist es verwerflich, sich an den Zaun zu stellen und aufzuschreiben wieviele Leute auf dem Rasenplatz trainieren. Aber, braucht man diese Zahlen nicht um die Sache objektiv zu bewerten, so wie es verantwortungsvolle Politiker tun sollten? Nach Argumenten suchen und nach denen entscheiden? Oder danach, wer am lautesten schreit? Wie viele Leute, treiben denn dort Sport, wann und wie oft? Wer wettet mit mir, ich sage, es sind weniger als 550 und weniger als 200 Kinder und Jugendliche. Wer ist also Mehrheit und wer Minderheit?

    Tennis ist laut, Fussball nicht?? Wirklich, wart ihr schon mal draussen, wenn bei einem Freizeitturnier, den ganzen Tag die Musik aus den Lautsprechern spielt?

    Die jungen Fussballer wollen auch mit dem Radl zum Platz fahren. Aber, trainieren dort überhaupt Jugendliche, Fussball, Rugby, American Football, Lacrosse und was auch immer?? Wie viele denn?? Wo sind die Zahlen?

    Also wenn ich die Kommentare lese, mein Fazit ist:
    1. Fussball ist immer zu fördern. Auch wenn es (relativ) wenige Freizeitspieler im Gegensatz zu relativ vielen Tennispielern sind. (Welcher Fussballclub in Regensburg und Umgebung hat mehr als 550 Mitglieder und mehr als 200 Kinder? Ausser dem Jahn, keiner? Ich weiß es nicht, sagt es mir)
    2. Es ist eine Neiddebatte. Tennis ist (angeblich) elitär. Ist es wirklich so, dass dort die Leute alle nur in SUVs zum Sport kommen bzw. die Mamas ihre Kinder damit vorfahren? Gibt’s das beim Fussball nicht und ist das wirklich ein Argument?
    3. Die Bezirkssportanlage Weinweg wird unwiderbringlich zerstört. Ist das wirklich so? Wenn ich auf das Bild schaue sehe ich 5 Fussballplätze. Ok, einer für die Leichtathletik, einer ist ein Allwetterplatz (ist der für Freizeitspieler unter ihrer Würde?) es bleiben 3, nur auf dem Bild. Weg soll, ein halber. Ok, für Turniere und Wettkampfspiele fehlt der. Aber, wie oft spielen die Leute dort 11 gegen 11 Fussball, wie viele Leute spielen dort Rugby oder Lacrosse? Vielleicht ist ihnen mit einem halben Platz auch schon geholfen?

    Wie jeder der bis hierher gelesen hat natürlich bemerkt hat. Ich bin Tennisspieler. Deshalb weiß ich aber auch, dass Hr. Mayr unrecht hat, wenn er sagt, die Erweiterung der Plätze ist nicht notwendig. Wenn das abgelehnt wird, dann bitte überzeugt mich mit Argumenten, mit Zahlen nicht mit Polemik, vagen Aussagen oder damit dass man für Fussball immer alles tut, die andern kommen dann an 2. oder 3. Stelle, egal wie viele, wie gut, wie erfolgreich sie sind.

    Übrigens @RG, die Frage welchen Sport pflegen in Regensburg Politiker und ihre Kinder, die kann ich beantworten. Sie spielen alle Fussball oder sie sind Fans. Sonst gäbe es hier keine (ehemalige) Conti Arena die jetzt wieder Jahnstadion heisst. Und noch eines. Wieso gibt es, auf dem ehemaligen Gelände von SG Post Süd, ein Trainings- und Sportzentrum des Jahn? Genau aus dem gleichen Grund warum jetzt RTK expandieren möchte. Weil sie mehr Mitglieder, mehr Spieler, mehr Jugendliche haben. Weil sie vieles besser gemacht haben als andere Vereine in Regensburg (Fussball oder andere Sportarten). Das Gleiche (in einer winzigen Ausführung) soll aber jetzt einem anderen regensburger Verein verwehrt werden. Warum? Es gibt nur eine Antwort und keine anderen Argumente.

    WEILS NICHT FUSSBALL IST!!

    Viele Grüße an Euch alle

    Hans

  • Achim

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    Dankeschön T. Mayr. 👍 Thomas Hübner und H. Müller – besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

  • G.Lalas

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    @HansW oh mei,da Hans! Langer Text und trotzdem haben sie anscheinend nicht verstanden um was es hier eigentlich geht. Der Jahn und Post/Süd haben damals fusioniert. Ich war damals 19 Jahre alt und Spieler beim Jahn. D.h. der Jahn hat niemanden vertrieben. Und keiner sagt, ihr Tennisverein soll nicht unterstützt werden. Hier gehts nicht um Tennis vs Fußball. Baut doch eure Plätze wo ihr wollt. ABER ihr wollt das jetzt auf Kosten anderer Sportler machen und das zeigt mir, die Verantwortlichen aus ihrem Verein sind keine Mannschaftssportler. Ihr solltet euch schämen das auch noch zu rechtfertigen! Und ja, ich finde es grob unsportlich die Belegzeiten über fremde Plätze zu notieren um mir einen Handschlag vom Hage abzuholen und die Sportler dort vertreiben zu wollen. Wie ekelhaft und rücksichtslos! Eine Vetternwirtschaft ist das, nichts anderes!
    Und auch ich kenne Tennisspieler vom RKT, die das zu 100% so sehen!

    Und die Mitgliederzahlen bzw. den Belegungszahlen gehts hier auch nicht. Da wären wir im übrigens weit über euren 550/80. Nicht von einem Verein. Aber von denjenigen, die diesen Platz oder das Gelände benutzen.

    Und ja, ich weiß was Lacrosse ist. Wer am Weinweg Sport betreibt, weiß das!

    Ja, wir spielen nicht nur 11 gegen 11 sondern 15 gegen 15 oder mehr. Bei den Rugbymannschaften sind es noch mehr. Ein halber Platz reicht da natürlich aus, da haben sie recht! Ist doch beim Tennis nicht anders. Da ist man max. zu viert. Sollte doch auch eine Hälfte reichen? Behaupte ich jetzt einfach mal so in meinem Egoismus!

    Neiddebatte? 😁 Das kann nur ein SUV Fahrer sagen!

    Und sie sind wieder einer, der die Plätze nur von oben kennt! Wenn sie die Sportanlage schon einmal betreten hätten, würde sie es nicht u. a. ins lächerliche ziehen, dass der Kunstrasen unser nicht würdig sei. Der Zustand ist sehr schlecht. Trotzdem lieben wir unsere Anlage! Und eine Stadt wie Regensburg braucht eine Bezirkssportanlage für den Breitensport und keine halben Sachen.

    Warum eigentlich, wenn die anderen Tennisvereine rückläufige Zahlen haben, macht der RTK keine Spielgemeinschaft,wie wir am Weinweg? Wir teilen und nehmen nicht weg. Ihr füllt damit andere freie Plätze und andere Vereine verdienen dabei vllt. noch etwas Geld. Ich wohne in Oberisling und die Plätze dort sind meiner Meinung nach nicht einmal zu 50% belegt. Seien sie mal ehrlich,wäre das nicht die einfachste Lösung für alle? Hat das vielleicht dann doch was damit zu tun, dass ihr zum Schluss eine Traglufthalle draufsetzen wollt?
    Passt bestimmt super ins Landschaftsbild an der Donau. Die Anwohner und der Campingplatz werden sich freuen.

    Ich war bei der Sitzung am Dienstag als Zuschauer dabei. Bei den Belegungszeiten, die Herr Nuber vorgestellt hat, wurde absichtlich oder unabsichtlich oder durch Unwissen, kann ich nicht sagen, einiges weggelassen.

    Eine Platzbegehung wäre vllt auch mal eine gute Idee für die Fr. Schwarzfischer und die Fr. Freudenstein. Ihr kennt bestimmt auch nur das Luftbild. Aber bitte lasst den Nuber daheim!

    LIEBEN Dank an die Grünen und die Brücke!
    Ihr setzt euch für die richtige Sache ein! Schön das ihr da nicht mitspielt 👍

    Viele Menschen, viele Vereine, EINE Bezirkssportanlage! Ihr könnt nicht trennen was zusammengehört!

  • Der Neutrale

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    Ich habe in dieser Diskussion keinerlei persönliche Befindlichkeiten, aber mich treibt etwas anderes an, um hier zu kommentieren.
    Hier sind eindeutig zwei Lager unterwegs, die sich gegenseitig in ihren Posts die größeren Schandtaten und Gemeinheiten vorwerfen. Neiddebatten werden aufgemacht und ein Stadtrat wird wegen Neutralitätsverletzung angeklagt (Warum das ein Problem sein soll, erschließt sich mir nicht. Eine explizite Stellungnahme ist doch quasi Amt gewünscht. Aber das steht auf einem anderen Blatt.)

    Kurzum: Regensburger*innen gegen Regensburger*innen! Menschen, die eigentlich nur friedlich ihren jeweiligen Leidenschaften nachgehen wollen, gehen hier aufeinander los.

    Wo liegt der Hund begraben? Einzig und allein beim skandalösen und unentschuldbaren Vorgehen der Stadtverwaltung und ihrer Beauftragten (hier: Sportamt), welche im stillen Kämmerlein eine Nutzungsänderung geplant hatten. Völlig dahingestellt sei, ob eine Nutzungsänderung nötig, gerecht oder nachhaltig ist. Ob der Tennisclub oder die Breitensportler das Gelände “mehr” brauchen, spielt keine Rolle. Die Stadt hat es von hinten bis vorne verbockt und darf nun die Suppe auslöffeln.

    Ob eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung noch möglich ist, wage ich auf Grund der offensichtlich verhärteten Fronten arg zu bezweifeln. Zu emotional aufgeladen lesen sich die Beiträge.

    Dass hauptamtliche Vertreter der Kommune es im Jahr 2020 noch nicht geschnallt haben, wie moderne Kommunalpolitik mit Bürgerbeteiligung auszusehen hat, macht mich fast sprachlos. Eim von vornherein transparentes Verfahren hätte bestimmt die jetzt aufgetretenen Ressentiments (SUV-Fahrer!) im Keim erstickt.
    Wie gesagt, für mich unverzeihlich, dass Zusagen gegeben werden (und nichts anderes ist passiert, sonst hätten die Tennisler das in ihrem Magazin nicht so offensiv beworben), ohne die Betroffenen ins Boot zu holen.

  • Joachim Datko

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    Ein Weg zur Effizienz!

    Zu G.Lalas 08:03 – “Ihr solltet euch schämen das auch noch zu rechtfertigen! Und ja, ich finde es grob unsportlich die Belegzeiten über fremde Plätze zu notieren […]”

    Es schadet wohl selten, zu kontrollieren, ob eine Ressource genutzt wird.

  • Flo H.

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    @ Joachim Datko: es schadet definitiv, wir sind doch hier nicht bei der Stasi!

  • HansW

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    @G.Lalas Gratuliere, Du weißt tatsächlich was Lacrosse ist, aber dass Tennis ein Mannschaftssport ist weißt Du nicht oder Du willst es halt nicht wissen. RTK hat alleine 16 Mannschaften von Kindern und Jugendlichen.
    Ja, sicher spielt man Fußball 11 gegen 11 oder Rugby 15 gegen 15. Wenn aber beim wöchentlichen Training nur 10 Leute da sind… oder 15 … Du sagst jetzt sicher das passiert nie. Ich habe das oft gesehen, auch dass sie sowieso quer übers Feld Fußball spielen. Ist ja auch nicht schlimm. Es ist nur die Belegung der Plätze nicht so wie du es sagst. Aber wenn man das beobachtet oder notiert, grob unsportlich, oder? ;-)

    Und mehr als 550 Leute spielen und trainieren sicher auf der Anlage, klar. Aber nicht auf dem Grundstück (dem halben oder ganzen Platz) um das es geht, sondern auf dem gesamten Areal.

    Es ist wie ich oben schon erwähnt habe, wenig Argumente, viel Polemik!

    @Der Neutrale
    Danke, genauso ist es. Die Stadtverwaltung hätte alle Seiten informieren und mit ihnen reden müssen. Dann wäre es gar nicht so weit gekommen wie es jetzt ist, dass der Konflikt so groß ist. Und die haben jetzt natürlich das Problem das aufzulösen.

    Und, Du hast völlig Recht, es wurde eine mündliche Zusage gegeben, dass ein halber Platz abgegeben werden kann, wenn die beiden anderen (gegenüber Barmherzige Brüder und Burgweinting) fertig sind. So wie es auch im andern Artikel stand.

    Ich finde, deshalb gibt es auch keinen Grund sich zu schämen. Im Gegenteil, wer schon mal in irgendeinem Sportverein mitgearbeitet hat, weiß wie schwer es ist neue Mitglieder zu finden und zu bekommen. Und wenn ein Verein stetig wächst und das schafft, auch über längere aufeinander folgende Jahre, macht er auch viel richtig.

    Egal ob G. Lalas das jetzt so sieht oder nicht.

    @Joachim Datko
    Danke, so ist es.

  • HansW

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    @G. Lalas
    Eines wollte ich noch kommentieren. Du warst Spieler beim Jahn als sie mit SG Post Süd fusioniert haben? Der Jahn hat niemanden vertrieben? Ich hatte eine Kollegin, die damals Abteilungsleiterin bei SG Post Süd war, aber nicht Fußball. Die hatten das anders empfunden. Und Post Süd hatte damals viele andere Abteilungen.

  • Anna

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    Kann mir irgendwer erklären, wieso der RTK nicht den neuen Platz in Burgweinting oder bei den Barmherzigen Brüdern nimmt? Oder irgendeinen anderen Platz und nicht gerade das Herzstück so vieler Menschen aufgrund der Lage?!

    Es geht auch darum, dass man den Menschen mit einem Schlag alles nimmt! Euch ist schon klar, dass es hier um Jahrzehnte gewachsene Mannschaften geht, die dort einfach ihren Lebensmittelpunkt haben.?!!

    Soll jemand, der seit Jahren dort wohnt und sich über seinen Sport freut, jetzt nur wegen euch paar Hanseln statt mit dem Rad oder zu Fuß mit dem Auto nach Burgweinting fahren?! Garantiert wird das einige zum Aufgeben des Sports bringen, weil es einfach sowas gibt wie das Gewohnheitsrecht und Tradition, die man einem Menschen nicht einfach so eben nimmt! Deshalb ist es auch so emotional, weil es den Menschen so viel bedeutet! Aber ihr seid „neu“ gewöhnt euch doch woanders ein!

    Sollte sich die Stadt das wirklich trauen und diese himmelschreienden Unverschämtheit umsetzen- trägt sie für ewig den dicken Stempel „Unfähig und korrupt“ auf der Stirn. Und erntet den Hass vieler Menschen.

    Dass ihr mit Fakten keinerlei Chance habt zu gewinnen, zeigt euer dreckiges Vorgehen! Das jetzt alleine der Stadt in die Schuhe zu stecken ist auch etwas arm. Beim Aufschreiben der angeblichen Zeiten hätte es sicherlich mal Zeit für ein Gespräch gegeben. Aber sobald hier eine transparente, ehrliche Kommunikation beginnt und von beiden Parteien geprüfte Zahlen vorliegen, is der Kaas sowieso gegessen für euch.

    Ich persönlich kenne niemanden vom RTK. Aber nach solchen Kommentaren grausts mir und meine Kinder werden bei solchen Leuten garantiert nie Tennis lernen!

  • G.Lalas

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    Ach,Hans! Du alter Polemiker! Dann bringt das jetzt überhaupt nichts weil du alles falsch verstehen möchtest!
    Ich greife in keinster Weise eure Vereinsarbeit an. Ich hab auch schon Jugendmannschaften trainiert, Turniere organisiert usw. Es ist nicht das Thema. Und ich hab gesagt, die RTK Führung spielt keinen Mannschaftssport. Oder was sagt man zu so einem Verhalten? Ich nehm mir da jetzt mal was von anderen weil wir sind ja evtl. viel mehr und kennen da jemanden der das möglich macht? Und am besten wir sagen denjenigen einfach nichts. Die werden’s dann schon merken.
    Wie gesagt, einfach nur ekelhaft!

    Das Sportamt muss entscheiden, ist der Platz ausgelastet oder nicht. Und das ist er! Kein RTK, der natürlich im eignen Interesse zählt und handelt und kein Dr.Hage im Alleingang! Nicht in Regensburg und nicht mit uns!

    Wenn wir quer über den Platz spielen dann nie weil wir nur 10 Mann sind sondern eher 30-40 Mann und wir 4 Mannschaften machen müssen. Das kannst du jetzt glauben oder nicht.

    …so long! Auf gehts Herr Oberpolemiker😉

  • highwafloh

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    Hmh, ich hab so die ganzen Kommentare, die inzwischen zu diesem Thema eingegangen und veröffentlicht wurden quergelesen und ich kann mich des Eindrucks nicht Erwehren, dass hier z.T. eine “öffentliche (persönliche) Abrechnung” zwischen diversen Abteilungen, respektive deren Mitglieder stattfindet, dies hier auf RD.

    An diejenigen, welche offenbar Mitglieder des Vereins und der unterschiedlichen Spaten sind, die sich derzeit offenbar konträr gegenüberstehen:

    Haltet Ihr es nicht für besser, eine solche Diskussion / Auseinandersetzung intern zu führen im Rahmen einer ausserordentlichen Generalversammlung aller Vereinsmitlieder uns Vereinssparten, als hier eine (halb)-öffentlich eine Schlammschlacht zu führen, welche dem Gesamtverein, als auch den jeweiligen Sparten mehr Schaden als Nutzen bringt?

  • Josh McRae

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    Was ist eigentlich mit dem 2 weiteren (auf dem Luftbild grünen) Tennisplätzen unterhalb des großen Stadions? Könnte man da nicht mit den vorhandenen Bespielern (ich habe erfahren, dass das nicht so viel sein sollen) nicht eine gemeinsame Lösung finden, bevor man, nur um 2 Tennisplätze zu bauen ein komplettes Fußballfeld lahmlegt???

    Das muss man sich mal vorstellen. Da werden 2 Plätze (auf denen zusamen max. 8 Leute spielen) gebaut und im gleichen Zug (max.) 30 Leute vertrieben? Erklär mir da mal einer die Rechtfertigung bitte.

    Wie ich schon in meinem anderen Beitrag ( https://www.regensburg-digital.de/vage-zusage-oder-konkrete-plaene/22072020/ ) erwähnt habe gehts hier einzig und alleine um Priviliegienkorruption!

  • R.G.

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    @highwayfloh
    meinte,” ich kann mich des Eindrucks nicht Erwehren, dass hier z.T. eine “öffentliche (persönliche) Abrechnung” zwischen diversen Abteilungen, respektive deren Mitglieder stattfindet, dies hier auf RD.”

    Wenn in einer Familie die Geschwister in der Weise miteinander kämpfen, liegt es sehr häufig daran, dass die Eltern die Kinder gegeneinander auspielen.

    Die Verantwortung für diese Art von verzweifelten Diskussionen der Ausgespielten haben die Verantwortlichen bei der Stadt!

  • Alois Pleintinger

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    @HansW

    … “Das Gleiche (in einer winzigen Ausführung) soll aber jetzt einem anderen regensburger Verein verwehrt werden” …

    Hier will niemand dem Tennisverein etwas verwehren.
    Wir wehren uns lediglich dagegen, dass über unsere Köpfe hinweg von eben diesem Tennisverein und dem Sportamt entschieden wird, wo wir in Zukunft Fußball spielen können/dürfen/sollen.

    Wir spielen seit über 20 Jahren auf dieser städtischen Anlage und sind Bürger dieser Stadt,
    da wird es erlaubt sein, dass wir unser Sicht der Lage darstellen:
    Auf einem halben Platz lassen sich keine Ligaspiele austragen.
    Auf einem halben Platz lässt sich kaum Trainieren.
    Der Platz ist speziell im Herbst und Frühjahr immer voll ausgelastet.
    Ich wohne in Regensburg, wenn ich in Burgweinting Fußballspielen will ziehe ich nach Burgweinting.
    Am Katharinenhof ist noch nichts fertig, gibt es dazu schon irgend eine Planung?

    Aus diesen Gründen sind die bisher aufgezeigten Alternativen sind für mich nicht überzeugend.

  • Rettich

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    Vorab: Als Tennisspieler nutzte ich bereits die Anlage des RTK, als ehemaliger Fußballspieler auch die Bezirkssportanlage Weinweg.
    Für Interessierte, nachfolgend der Link zur Sitzung des Sportausschusses vom 21.07.2020 (Audiodatei ab Minute 26).
    https://www.regensburg.de/rathaus/stadtpolitik/stadtrat/aufzeichnungen-der-stadtratssitzungen/oeffentliche-sitzung-des-sportausschusses-vom-21-07-2020

    Bürgermeisterin Dr. A. Freudenstein erfuhr offenbar erst durch den Aufschrei in der Öffentlichkeit von den Erweiterungsplänen und den Zusagen an den RTK. Dr. Freudenstein betonte mehrfach, es gebe keine konkreten Planungen, die betroffenen Vereine wurden daher noch nicht informiert. Da ist ihr ihr Amtsleiter Herr Nuber wohl einen Schritt weiter. Die von ihm geschilderten Planungen gehen schon sehr ins Detail (z.B. der RTK kommt für die Kosten Umbau Flutlicht auf).
    Herrn Nuber referierte zu Anfang seiner Ausführungen von 5 nutzbaren Fußballplätzen. Tatsächlich nutzbar für den Spielbetrieb sind, je nach Sportart, den es gibt neben Fußball auch noch andere Sportarten, wahrscheinlich 1 – 2 Plätze.
    Das Stadion ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, vom SWC in Gebrauch und der SWC wird freiwillig keine Trainingszeiten für andere Sportarten abtreten.
    Die weiteren Rasenplätze sind nur für Trainingseinheiten oder Sportfeste geeignet.

    Zur Kommerzialisierung: RTK Vorstand Pindl verwehrt sich gegen den Vorwurf der Kommerzialisierung. Das klingt in seiner aktuellen Club Zeitung, Seite 54 „Vision 2020“, aber anders.
    Hier ist nicht mehr von 200 radelnden Kindern die Rede sondern von hochintensiven Trainingsprogrammen und Profitennis.

    Irritierend finde ich auch die Ausführungen von Herrn Nuber, die geplanten Tennisplätze sind in einem Landschaftsschutzgebiet unbedenklich. Nach meinem Verständnis versiegeln Sandplätze den Boden und die neue Traglufthalle kommt ja auch noch in ein paar Wochen.
    Gibt es hier keine Einwände vom Umweltamt?

    In der Gesamtschau ist die Entscheidung wohl schon gefallen.
    In einem Beitrag führte Stadtrat Holler aus, die dann betroffenen Fußballvereine sollen eine Veränderung doch positiv sehen.
    Auch wurden durch Herrn Nuber bereits mehrere andere Sportplätze als zukünftige Spielorte für die dann betroffenenen Vereine angepriesen.
    Über eine alternative Spielstätte für den RTK verloren CSU/ SPD und Amtsleitung kein Wort.

    Ursprünglich wollte ich neutral zur Thematik ein paar Gedanken einbringen, ist mir aber leider nicht gelungen.
    Und wenn ich beim RTK jetzt keinen Platz mehr buchen kann, beim ESV ist immer was frei.

  • Sophie

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    @Rettich: danke für den Link.

    Nach Anhören des öffentlichen Sportausschusses bin ich gleich noch wütender. Frau Freudenstein sagt doch tatsächlich lachend- weil ihr einer widersprochen hat, es gäbe keine Zusage: es gibt sehr wohl eine Zusage, an die sich auch gehalten wird! Die Zusage, es zu prüfen und Alternativen zu schaffen, wobei Herr Nuber es wohl eher als Zusage, den Platz zu bekommen verkauft oder verstanden hat. Alternativen für den RTK scheinen jedenfalls nicht geprüft zu werden oder auf dem Plan zu stehen. Aber Kommunikation ist ja oft ein Sender-Empfänger-Problem.

    Ein paar Minuten vorher nennt sie es sogar ein Versprechen, das gegeben wurde von Herrn Dr. Haage. Und da wundert sich noch irgendwer, dass hier alle stinksauer sind?! Ein Handschlag im Hinterkämmerchen weil irgendwer irgendwen kennt von dem der sich irgendwann einen Vorteil verspricht oder bereits erhalten hat. Oder aufgrund welcher Fakten und Untersuchungen wurde dieses Versprechen gegeben?! Kann das bitte mal auf den Tisch?! Oder wäre die Wahrheit zu peinlich für euch?!

    Sie sagt sogar, sie hätte schon mit Herrn Nuber eine Platzbegehung vorgenommen. Klingt alles sehr unkonkret und äußerst verständlich (nicht!!!!!) , dass Frau Freudenstein so tut, als überrasche sie die Emotionalität so sehr.

    Aber is klar, die CSU ist es eben nicht gewohnt, bei ihren Geschäften gestört zu werden! Bin gespannt, was euch dieses Mal zur Ablenkung einfällt!

    @Hans: Bitte schreib einfach nichts mehr.

  • Peter Datz

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    Der Vorstand des RTK Hr. Pindl wird zitiert, dass er die Verantwortung für das Kommunikationsdefizit bezüglich der Einbeziehung der Benutzer der Sportplätze am Weinweg vornehmlich bei der Stadtverwaltung sieht.
    Nein, Herr Pindl, machtpolitisch zur Durchsetzung ihrer Ziele der Erweiterung der Tennisanlage, war die Vorgehensweise die Gruppierungen und Vereine , die die Bezirkssportanlage nutzen, nicht miteinzubeziehen, vermutlich genau die Richtige.
    Einer demokratischen Diskussions- und Auseinandersetzungskultur, und ja, auch eines sportlichen Fair-Plays unter Sport-Nachbarn entspricht es meiner Meinung nach nicht.
    Dafür tragen auch Sie Verantwortung.

  • GSH

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    @HansW: Tut zwar hier nix zur Sache, aber Sie haben definitiv Recht: Jahn und Post/Süd war keine Fusion. Es war eine feindliche Übernahme und Verdrängung, sonst wäre der Jahn spurlos von der Landkarte verschwunden. Ein finanzielles Desaster übernimmt einen top geführten Verein auf dessen Gelände.

    Zur aktuellen Diskussion: Wer nutzt denn eigentlich die “alten” Jahn Trainingsplätze am Weinweg gegenüber der BiMaMü. Dem FreienTUS gehören die nicht mehr, oder? Also, die vorderen zwei Plätze mit Zugang von der Schillerwiese. Hinter der Kompoststelle.

  • G.Lalas

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    @GSH warum? Wollt ihr da auch einen halben Platz ergaunern?
    Ich würd da gleich mal die Belegzeiten mitschreiben.
    Das Gelände teilen Sich der Freier Tus und die Jahnjugend.

  • GSH

    |

    @G. Lalas

    Cool down, Brauner. Es ist eine Frage zur Nutzung dieser Plätze von mir als Außenstehender. Die Regensburg Phoenix American Fottball trainieren ja auch auf dem Ausweichplatz des FreienTus, nachdem die Mitgliedschaft der Abteilung Amercian Football beim ESV 1927 gekündigt wurde.

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