SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 9. April 2020

Städtischer Hilfsfonds für Künstler hilft nicht

250.000 Euro Corona-Hilfe – und niemandem hilft’s

250.000 Euro schwer ist das „Corona-Notfall-Programm“, das die Stadt für freie Künstlerinnen und Künstler aufgelegt hat. Das Problem: Auf Unterstützung aus diesem Topf hat praktisch niemand Anspruch.

“I survived the crisis and all I have lost is my fucking job”. Prophetische Skizze von Jörg Hala zu einer Ausstellung im Kunstverein Graz 2011. Foto: as

Es hörte sich so gut an. Bereits Ende März hatte die Stadt Regensburg ein 250.000 Euro schweres „Corona-Notfall-Programm“ für Künstlerinnen und Künstler angekündigt, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für diese zu mildern. „Unbürokratisch und schnell“ wolle man so all jenen helfen, „die von den staatlichen Notfallprogrammen des Bundes und des Freistaates nicht erfasst werden, aber dringend Hilfe zum Erhalt ihrer Liquidität benötigen“, kündigte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer an.

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