SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 30. September 2020

Geplanter Stellenabbau

Erneuter Protest vor Conti-Werk

Dienstagabend organisierte die Gewerkschaft IG Metall vor dem Werkstor von Continental eine Mahnwache. Es ist die dritte Streikaktion seitdem bekannt ist, dass der kriselnde Autozulieferer deutschlandweit bis zu 13.000 Stellen streichen möchte. „Es ist fünf vor zwölf“, so die Message.

Mitarbeiter von Continental legten hunderte Grablichter vor das Werkstor. Noch geben sie nicht auf. Foto: bm

Es ist Dienstagabend 22.30 Uhr. In einer halben Stunde endet die Spätschicht im Continental-Werk in der Siemensstraße. Bereits jetzt trudeln allmählich die Kolleginnen und Kollegen der Nachtschicht ein. Mit warmem Kaffee und einem alkoholfreien Bier zur Stärkung warten bereits Vertreter der IG Metall. „Wir wollen noch einmal ein deutliches Signal nach Hannover senden“, wiederholt Rico Irmischer, Geschäftsführer der IG Metall in Regensburg, gelegentlich das Anliegen. Dort tagt am Dienstag und Mittwoch der Aufsichtsrat von Continental. Themen sind dabei der geplante bundesweite Stellenabbau und die komplette Schließung des Reifenwerks in Aachen – 1.800 Angestellte sind dort beschäftigt.

Streik

ver.di legt städtischen Busverkehr lahm

Rien ne va plus – nichts geht mehr: Das hieß es ab Dienstagfrüh für den städtischen Busverkehr. Die Gewerkschaft ver.di hatte zum bundesweiten Warnstreik aufgerufen und in zahlreichen Städten den Busverkehr lahmgelegt. Auch in Regensburg verließ ab den Morgenstunden kein einziger Bus das Betriebsgelände in der Bajuwarenstraße.

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