Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Autor Archiv

Angebohrt und mutmaßlich vergiftet hat ein Unbekannter zehn Spitzahorn bei der Kleingartenanlage Ostbahnhof.

Die Ahornallee entlang der Kleingartenanlage Ostbahnhof wurde mutwillig vergiftet. Foto: Bund Naturschutz

Mindestens 30 Jahre alt sind die rund zehn Spitzahornbäume am westlichen Rand der Kleingartenanlage Ostbahnhof nach Schätzungen des Bund Naturschutz Regensburg. Sie wurden am Fuß angebohrt und mit hoher Wahrscheinlichkeit vergiftet. Die Schäden könnten so schwerwiegend sein, dass die kleine Allee absterben wird.

„Unter Umständen handelt es sich um eine Umweltstraftat, die zur Anzeige gebracht werden muss“, sagt der BN-Vorsitzende Raimund Schoberer. Er hat die Stadt Regensburg um Prüfung gebeten. Dort geht das Umweltamt „aufgrund des Geruchs und der Wirkung der vorgefundenen Flüssigkeit auf die Umgebung des Bohrlochs“ davon aus, dass wohl ein Herbizid in die Bohrlöcher gespritzt wurde, um die Bäume abzutöten.

Debatte um einen NS-Karrieristen

Regensburger Herbstsymposion und die Causa Boll: Kontroverse ohne Inhalt

Eine eigene Sektion und mehrere Vorträge widmete das Regensburger Herbstsymposion der „Ära Boll“. Vor einer offensiven Auseinandersetzung mit der Rolle Bolls scheut die renommierte Veranstaltung zurück. Befremdlich wirkt der Versuch, Bolls Rolle im Nationalsozialismus als Kontroverse abzuhandeln, ohne den Nationalsozialismus und die Rolle des NS-Multifunktionärs zu thematisieren. 

Antisemitismus in der Nachkriegszeit

„Todesursache: Mord: Tod durch Erwürgen“

Im Rahmen eine Gedenkstunde anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht stellte die Journalistin und Autorin Waltraud Bierwirth neue Recherchen zu Morden an Mitgliedern der Jewish Community im Regensburg der Nachkriegszeit vor. Stammten der oder die Täter aus dem Umfeld der Polizei?

drin