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Eine ungewöhnliche Situation: die Stadtverwaltung muss über den Weg einer Pressemitteilung Fragen eines mitregierenden Bürgermeisters und einer mitregierenden Fraktion beantworten, die diese wiederum via Pressemitteilung aufgeworfen haben. Dabei geht es um den Kostenvergleich, ums autonome Fahren und Platooning.

Ludwig Artinger, Kerstin Radler und Christoph Schießl outeten sich vergangene Woche in einer anderthalbseitigen Pressemitteilung als Gegner einer Stadtbahn. Fotos: Stadt Regensburg/ fullhousecompany

Die Aufregung innerhalb der Koalition ist nach wie vor groß angesichts des Umstands, dass sich nach der CSU auch die Fraktion der Freien Wähler letzten Mittwoch, eineinhalb Wochen vor dem Bürgerentscheid, öffentlich von dem Projekt Stadtbahn Regensburg distanzierte. Zwischenzeitlich stellt SPD-Fraktionschef Thomas Burger vernehmlich die weitere Zusammenarbeit mit den beiden Koalitionspartnern in Frage.

Doch auch innerhalb der Stadtverwaltung scheint man nicht sonderlich amüsiert gewesen zu sein von den Aussagen und Fragen, die Ludwig Artinger, Kerstin Radler und Christoph Schießl kurz vor knapp in ihrer anderthalbseitigen Pressemitteilung aufgeworfen haben.

Versuchter Mord

Stoß von Steinerner Brücke in Regensburg: Staatsanwaltschaft beantragt Unterbringung in der Psychiatrie

Als versuchten Mord aus ausländerfeindlicher Gesinnung stuft die Staatsanwaltschaft einen Stoß ein, den ein 28-Jähriger einem jungen Mann aus Syrien letzten Oktober auf der Steinernen Brücke versetzt haben soll. Der fiel fast sieben Meter in die Tiefe. Der Beschuldigte soll zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen sein.  

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