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Autor Archiv

Kurz vor dem Bürgerentscheid positionieren sich CSU und Freie Wähler in zwei Pressemitteilungen deutlich gegen die Stadtbahn. SPD-Fraktionschef Thomas Burger spricht von einem „Schlusspunkt“ der Koalition.

Sieht die Zeit gekommen, um über einen Schlusspunkt der Koalition zu sprechen: SPD-Fraktionschef Thomas Burger. Foto: Archiv/Bothner

„Reines Dagegen ohne eigene Perspektive.“ So nennt SPD-Fraktionschef Thomas Burger das Vorgehen seiner Koalitionspartner von CSU und Freien Wählern in Sachen Regensburger Stadtbahn. Dass die CSU sich gegen das im Koalitionsvertrag vereinbarte Projekt ausspricht, ist schon länger bekannt, kürzlich hatte sich auch der in der Öffentlichkeit zu dem Thema bislang schweigsame Bürgermeister Ludwig Artinger (Freie Wähler) öffentlich als Stadtbahn-Gegner geoutet.

Diesen Mittwoch, keine zwei Wochen vor dem anstehenden Bürgerentscheid am 9. Juni, verschickten nun beide Fraktionen nahezu zeitgleich entsprechende Pressemitteilungen, in denen sie das Verkehrsprojekt frontal angreifen. Bemerkenswert: Beide Fraktionen haben sämtliche Stadtbahn-Beschlüsse bislang durchweg mitgetragen.

Versuchter Mord

Stoß von Steinerner Brücke in Regensburg: Staatsanwaltschaft beantragt Unterbringung in der Psychiatrie

Als versuchten Mord aus ausländerfeindlicher Gesinnung stuft die Staatsanwaltschaft einen Stoß ein, den ein 28-Jähriger einem jungen Mann aus Syrien letzten Oktober auf der Steinernen Brücke versetzt haben soll. Der fiel fast sieben Meter in die Tiefe. Der Beschuldigte soll zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen sein.  

Debatte um einen NS-Karrieristen

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Eine eigene Sektion und mehrere Vorträge widmete das Regensburger Herbstsymposion der „Ära Boll“. Vor einer offensiven Auseinandersetzung mit der Rolle Bolls scheut die renommierte Veranstaltung zurück. Befremdlich wirkt der Versuch, Bolls Rolle im Nationalsozialismus als Kontroverse abzuhandeln, ohne den Nationalsozialismus und die Rolle des NS-Multifunktionärs zu thematisieren. 

Antisemitismus in der Nachkriegszeit

„Todesursache: Mord: Tod durch Erwürgen“

Im Rahmen eine Gedenkstunde anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht stellte die Journalistin und Autorin Waltraud Bierwirth neue Recherchen zu Morden an Mitgliedern der Jewish Community im Regensburg der Nachkriegszeit vor. Stammten der oder die Täter aus dem Umfeld der Polizei?

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