Geschichten von Leid, politischen Missständen und Menschenrechtsverletzungen, aber auch von zivilgesellschaftlicher Arbeit und politischem Widerstand – davon erzählt die „Bühne für Menschenrechte“. Mit dokumentarischen Theaterstücken will der Berliner Verein mehr öffentliche Aufmerksamkeit für Menschenrechtsfragen schaffen. Am Samstag, 19 Uhr, wird im Großen Dollingersaal in Regensburg (Altes Rathaus) mit den „Asyl-Monologen“ die erste Produktion aufgeführt. Asyl-Suchende erzählen dabei von ihrem Leben, von den in Deutschland fast alltäglichen Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang mit Asylpolitik, aber auch davon, wie sie nie aufgegeben und sich erfolgreich gewehrt haben. Kritiken nach den ersten Aufführungen in Berlin und Hildesheim bescheinigen dem Stück einerseits spannend und mitreißend zu sein, anderseits ein realistisches „Panorama über Hintergründe, Gegenwart und Aussichten von Asyl in Deutschland“ (taz) zu zeigen, „oft traurig und bedrückend, aber auch kämpferisch“. Vorbild der Bühne für Menschenrechte ist die 2006 gegründete britische Organisation „Actors for Human Rights (AFHR)“. Innerhalb von fünf Jahren wurde dort ein Netzwerk aus 600 professionellen Schauspielerinnen und Musikern aufgebaut, das mit mittlerweile neun Produktionen – über Asylsuchende, alte Menschen, politische Gefangene oder Obdachlose – auch in Belgien, Australien, Norwegen oder Irland aufgetreten ist. Auch die noch junge Bühne für Menschenrechte will ein solches Netzwerk aufbauen. Bei der Aufführung in Regensburg kooperieren die Berliner mit dem hiesigen ueTheater. Beginn: 19 Uhr. Eintrittspreise ab 5,60 Euro.

„Oh Du, mein Ackermann!“

Was waren das noch für Zeiten, als Kasperlhausen den Nabel der Welt und König Hans das Maß aller Dinge darstellten – doch das ist nun vorbei. In seinem neuen Kasperlstück für Erwachsene („Kasperl stoppt die Finanzkrise“) lässt Larifari-Macher Christoph Maltz Regensburg hinter sich und seine Puppen auf der großen Bühne der Landes-, Bundes- und Weltpolitik tanzen.

Der Kasperl, der Aufklärer und das Bankenzinsluder

Der Kasperl ist die letzte Hoffnung der bayerischen Staatsregierung. Als deren offizieller Bevollmächtigter soll er die verwirrende Finanzkrise aufklären – und stoppen. Ende September bringt Larifari-Macher Christoph Maltz ein Theater-Stück voll erlesener Prominenz auf die Bühne. Ein Muss für alle Fans und Betroffenen der bayrischen, deutschen, griechischen und globalen Finanzkrise.

Buchbesprechung: Brief an mein Leben

Das Thema Burnout betrifft derzeit viele Menschen: von der Angestellten im öffentlichen Dienst über den Lokführer und die Krankenschwester bis zum Manager. Und eben auch die Professorin für Kommunikationswissenschaft Miriam Meckel, die ihre Erfahrungen in einem Buch verarbeitet. Wer sich aber erhofft hat, in diesem Buch von einer gescheiten, belesenen und intellektuellen Frau neue Erkenntnisse […]

Buchbesprechung: Schindlerjüdin

Mit „Schindlerjüdin“ hat Raimund Mader seinen zweiten Kriminalroman mit dem Regensburger Kommissar Adolf Bichlmaier vorgelegt. Wie schon im ersten Band „Glasberg“ (fast alle Titel des Gmeiner Verlagsprogramms bestehen aus einem einzigen Wort und werden auf der Homepage in alphabetischer Reihenfolge präsentiert) liegt die Lösung für die aktuellen Verbrechen weit in der Vergangenheit. In „Schindlerjüdin“ wird […]

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