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Eine Kritik der Journalismuskritik

…wer ist eigentlich Auftraggeber dieses Kommentars?

Halten Sie den Kopp Verlag, Compact, KenFM, Russia Today, Deutsche Wirtschafts Nachrichten und irgendwelche Youtube-Kanäle für wahrhaftige, ehrliche, unabhängige und neutrale Berichterstatter und vor allem für die letzten tapferen Hüter der Presse- und Meinungsfreiheit? Ja? Dann leiden Sie vermutlich an Paranoia und sollten sich dringend vom Computer fernhalten und einen Eimer Globuli einnehmen.

Von Martin Oswald

Morgen Martin OswaldWenn sich Verlagshäuser, Tages- und Wochenzeitungen, Magazine, Rundfunkanstalten, Online-Medien, Reichsbürgerinnen, Truther und allerlei andere Verschwörungstheoretiker, Friedensmahnwachteln und überhaupt irgendwie alle auf ein Urteil einigen müssten, wäre es dieses: Es steht nicht gut um den Journalismus. Die Motivlagen und Begründungen wären bzw. sind dabei freilich völlig unterschiedlich, aber die diffuse Sorge um Bestand, Qualität und Glaubwürdigkeit teilen viele, selbst die Verrücktesten unter ihnen. Über den Zustand der Medien und des Journalismus ist längst eine breite, teils allgemeine, teils spezifisch geführte Debatte im Gange (z. B. hier, hier und hier). Da wird man ja wohl auch seinen Senf dazu geben dürfen. 

Ehrung für Peter Welnhofer

Eine Medaille für Sitzfleisch

35 Jahre Stadtrat, 22 Jahre Landtag, 16 Jahre CSU Kreisvorsitzender, Leiter mehrerer Ausschüsse – so liest sich die politische Bilanz von Peter Welnhofer. Der 65jährige hat vergangenes Wochenende die Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg erhalten. Dafür wurde er von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs mit viel Lob bedacht. Wir ergänzen einige Lücken, die in der Laudatio fehlen.

Die CSU entdeckt ihr Herz

Die Stunde der Heuchler

Die „kleinen Leute“ sind ein Steckenpferd der CSU. Erst hat man jahrelang gegen deren Interessen regiert, jetzt spielt man sich zu deren Anwalt auf. Was die Partei derzeit rund ums Nibelungenareal veranstaltet, ist pure Heuchelei. Zeit, um an ein paar Dinge zu erinnern.

Der MZ ist ein Gemälde aufgefallen

Der künstliche Skandal

Es ist vielleicht nicht das schönste Gemälde Regensburgs, mit Sicherheit aber das geheimnisvollste: das Triptychon „Rotunde“ im Plenarsaal des Rathauses. Ein paar Jahre nachdem es aufgehängt und kontrovers diskutiert wurde, ist auch der Mittelbayerischen Zeitung aufgefallen, dass man irgendetwas darüber schreiben könnte.

Diskussion um neuen Mietspiegel

Frag ned so blöd, Depp!

Schmerzfrei muss man schon sein, wenn man im Stadtrat häufiger nachfragt. Es kann nämlich sein, dass andere Stadträte, die alles sofort kapieren, einem dann schon zeigen, wo der Bartl den Most herholt. Das zeigte die Diskussion um den neuen Mietspiegel vergangene Woche.

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