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164 Millionen, knapp ein Viertel der gesamten Investitionen bis 2024, will die Stadt Regensburg in Schulen stecken. Von den Stadträtinnen und Stadträten werden die Pläne einhellig begrüßt. Enttäuscht zeigt sich die Ministerialbeauftragte für Realschulen – denn insbesondere dieser Bereich ist von Streichungen und Verschiebung betroffen.

“Den Rückstau von Jahrzehnten abarbeiten”. OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Foto: Peter Ferstl/Stadt Regensburg

„Verschiebung der Maßnahme (…) wegen fehlender Personal- und Finanzressourcen.“ Dieser Satz findet sich, in verschiedenen Variationen, häufiger im Auszug des Investitionsprogramms (IP) für die kommenden fünf Jahre, über den die Regensburger Stadträtinnen und Stadträte im Bildungsausschuss am Mittwoch beraten mussten. Auch wenn die Corona-Krise nicht explizit genannt wird, werden deren Auswirkungen angesichts der Sparvorschläge der Verwaltung darin deutlich. Mehrere Sanierungs- und Baumaßnahmen im Schul- und Bildungsbereich fallen den Einsparungen zum Opfer. Teils werden sie nur um ein oder zwei Jahre, teils auf unbestimmte Zeit verschoben.

Freigemessen, aber nicht unbedenklich

In Schwandorf wird Müll aus AKWs verbrannt

Vor kurzem machte das „Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien“ (BüfA) bekannt, dass in der Müllverbrennungsanlage Schwandorf sogenannter „freigemessener“ Müll aus dem ehemaligen fränkischen Atomkraftwerk Grafenrheinfeld entsorgt wird. Umweltverbände und Ärzte sehen in dieser gängigen Praxis enorme Risiken.

Sportamt greift durch

Alkoholverbot am Weinweg

Die Stadt Regensburg ist um ein Verbot reicher. Weil es in den letzten beiden Wochen zu Verunreinigungen gekommen sei, gilt künftig an der Städtischen Sportanlage am Weinweg (außer am Kiosk) ein „allgemeines Alkoholverbot“.

Urteil im Prozess gegen Christian F.

„Nüchternes Kalkül“: Lebenslänglich für den Mörder von Maria Baumer

Die 2. Strafkammer des Landgerichts Regensburg verurteilt Christian F. wegen Mordes an seiner früheren Verlobten Maria Baumer zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Das Gericht sieht niedrige Beweggründe und Heimtücke als Mordmerkmale und stellt zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

Kundgebung "Schwangerschaftsabbruch ist Grundversorgung"

Staat und Kirche in der Gebärmutter unerwünscht

Anlässlich des weltweit stattfindenden Safe Abortion Day (28. September) fand in Regensburg etwas verspätet am 3. Oktober eine von der feministischen Gruppe Eben.widerspruch und Pro Familia organisierte Kundgebung statt. Sie stand unter dem Motto „Schwangerschaftsabbruch ist Grundversorgung“. Etwa 60 Personen fanden sich dazu am Samstagnachmittag auf dem Neupfarrplatz ein.

Streik

ver.di legt städtischen Busverkehr lahm

Rien ne va plus – nichts geht mehr: Das hieß es ab Dienstagfrüh für den städtischen Busverkehr. Die Gewerkschaft ver.di hatte zum bundesweiten Warnstreik aufgerufen und in zahlreichen Städten den Busverkehr lahmgelegt. Auch in Regensburg verließ ab den Morgenstunden kein einziger Bus das Betriebsgelände in der Bajuwarenstraße.

Gedenken der Opfer der NS-Krankenmorde

Regensburg erhält weitere Stolpersteine – und eine Stolperschwelle

Vor rund 13 Jahren wurde in Regensburg die Stolpersteininitiative des Evangelischen Bildungswerkes ins Leben gerufen. Diese macht es sich seitdem zur Aufgabe, das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig Stück für Stück zu erweitern. Am Montag verlegte dieser im Gedenken an Opfer der NS-Euthanasie-Programme neun weitere Stolpersteine im Stadtgebiet sowie eine Stolperschwelle auf dem Gelände des Bezirksklinikums.

Verteidiger blitzt mit Beweisantrag ab

Baumer-Prozess vor Abschluss

Am 6. Oktober soll nach Plan des Landgerichts Regensburg das Urteil im Prozess um den Tod von Maria Baumer gesprochen werden. Morgen sollen das psychiatrische Gutachten und die Plädoyers vorgetragen werden. Ein (vielleicht letzter) Beweisantrag von Christian F.s Verteidiger Michael Euler wurde heute abgelehnt.

Filmfestival HARD:LINE

Die Grenzen des Kinos

Zum achten Mal fand in den vergangenen Tagen das Regensburger Horror-Filmfestival HARD:LINE statt. Aufgrund der Corona-Pandemie einerseits in äußerst reduziertem Rahmen im Ostentorkino und anderseits als Streaming-Angebot online. Ob diese hybride Form eine Dauerlösung auch nach Corona werden könnte? Festivalchef Florian Scheuerer lehnt das ab.

Safe Abortion Day

Abtreibung – Mythen und zu wenig Ärzte

Seit 2011 wird am 28. September der „Safe Abortion Day” weltweit begangen. Das Datum verweist auf das am 28. September 1871 in Brasilien verabschiedete „Gesetz des freien Bauches” (portugiesisch: Lei do Ventre Livre). Dieses legte fest, dass von Sklavinnen zur Welt gebrachte Kinder frei sein sollten. Heutzutage wird an diesem Datum für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen demonstriert. regensburg-digital sprach mit Claudia Alkofer von pro familia über das Thema Abtreibung und bestehende Mythen.

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