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Umfrage zur Kommunalwahl III: Die Mehrheit denkt positiv

Wie sehen die Regensburgerinnen und Regensburger die Wohnungssituation? Wie gut kommen Sie mit ihrem Geld aus? Wie sehen sie die Zukunft der Stadt? Muss in Sachen Umwelt- und Klimaschutz etwas unternommen werden? Einschätzungen von Wählerinnen und Wählern zur Situation in Regensburg. Der dritte Teil unseres Meinungsbildes zur Kommunalwahl am 15. März.

Für unser Meinungsbild zur Kommunalwahl hat der Wissenschafter Dr. Herbert Endres (Universität Regensburg) zwischen 19. Februar und 4. März über 2.000 potentielle Probanden angeschrieben und am Ende 160 qualifiziert ausgefüllte Fragebögen ausgewertet, in denen Regensburger Wählerinnen und Wähler um ihre Einschätzung zu einigen großen Themen in der Stadt Regensburg gebeten wurden. Das sind die Ergebnisse.

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I. Geteiltes Bild bei der Wohnungssituation

Dreigeteilt ist die Sicht der Befragten auf ihre persönliche Wohnungssituation. Ein gutes Drittel schätzt die Lage als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein, wiederum fast genau so viele Befragte kommen zu der gegenteiligen Auffassung, sie sehen ihre Wohnsituation „gut“ oder sogar „sehr gut“. 31,9 Prozent schließlich schätzen ihre Situation als weder gut noch schlecht ein.

II. Kulturelles Angebot: Die Mehrheit ist zufrieden

Für manche mag es überraschend kommen, für andere eine Bestätigung sein: Eine deutliche Mehrheit von über 60 Prozent hält das kulturelle Angebot in Regensburg für „gut“ oder sogar „sehr gut“. Lediglich etwas mehr als zehn Prozent beurteilen es als „schlecht“ oder „sehr schlecht“. Ein knappes Drittel der Befragten schlägt sich auf keine dieser beiden Seiten.

III. Ein Viertel sieht Nachholbedarf bei Integration

Die gute Nachricht vorneweg: In den Augen von rund 40 Prozent der Befragten funktioniert die Integration von Ausländern in der Stadt Regensburg „gut“ oder sogar „sehr gut“, ein Viertel von ihnen kommt allerdings genau zur gegenteiligen Einschätzung. Für über ein Drittel der Befragten funktioniert die Integration weder „gut“ noch „schlecht“.

IV. Die Mehrheit blickt positiv in die Zukunft

Über die Hälfte der von uns Befragten hält die Zukunftsaussichten von Regensburg für „gut“ oder „sehr gut“. Lediglich rund 15 Prozent sehen eher schwarz. Ein knappes Drittel ist weder himmelhochjauchzend noch zu Tode betrübt.

V. Umwelt: Übergroße Mehrheit sieht Handlungsbedarf

Die dauerpräsente Diskussion über Umwelt- und Klimaschutz und die Fridays for Future-Bewegung bildet sich deutlich bei unserer Umfrage ab. Über 80 Prozent der Befragten sehen bei diesem Thema Nachholbedarf bei der Stadt Regensburg, von diesen wiederum mehr als die Hälfte sogar „großen“ bzw. „sehr großen“.

VI. Über 20 Prozent kommen schlecht mit ihrem Lohn aus

Licht und Schatten bei der finanziellen Situation der Befragten: Immerhin kommen über 38 Prozent von ihnen mit dem verdienten Geld in der Stadt Regensburg „gut“ oder sogar „sehr gut“ aus, für weitere rund 40 Prozent scheint es kein beherrschendes Thema zu sein. Dennoch: Mehr als 20 Prozent geben an, dass sie mit dem Geld, das sie in Regensburg „schlecht“ bzw. „sehr schlecht“ zurecht kommen.

Unser Meinungsbild zur Wahl – Hintergründe

So setzt sich unsere Stichprobe zusammen

Was kann die Umfrage leisten – ein Interview mit Dr. Herbert Endres

Alle Ergebnisse im Überblick (vollständig ab Sonntag, 8. März 2020)

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Kommentare (2)

  • Ehemals Student

    |

    Ein gutes Drittel sind also die Mehrheit? (So formuliert unter I und III) Interessant. Gespannt, wen dann morgen “die Mehrheit” wählt.

  • Stefan Aigner

    |

    @ehemals Student

    Ich habe diese Formulierungen korrigiert. Gemeint war die relative Mehrheit, aber das ist tatsächlich missverständlich und so wie es formuliert war falsch. Danke.

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