SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 21. März 2020

Was Corona für karitative Organisationen bedeutet

„Die Notversorgung sicherstellen“

Verschiedene karitative Einrichtungen versuchen derzeit zumindest den Notbetrieb aufrechtzuerhalten. Während die Tafel aktuell wieder etwas verschnaufen darf, fahren Drugstop und andere Organisationen ihre Angebote in vielen Teilen herunter.

Auch Hilfsbedürftige sind von der Corona-Pandemie stark betroffen. Symbolfoto: Wikimedia Commons

Die Corona-Pandemie bleibt das beherrschende Thema. Rettungsmaßnahmen für Konzerne, Kleinunternehmer und Freiberufler werden aufgezogen und auch erste Überlegungen wie Minijobern geholfen werden kann, existieren. „Es gibt Hoffnung“, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier in der aktuellen „Hart aber Fair“-Sendung. Der CDU-Politiker versucht Mut zu machen. „Wir haben so viele Reserven, dass wir versprechen können, alles zu tun, damit kein Arbeitsplatz und kein gesundes Unternehmen wegen Corona verloren geht und schließen muss.“

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ist derzeit vor allem in der Rolle des Krisenmanagers unterwegs und hat vor vier Tagen Soforthilfen für Selbstständige in Höhe von zehn Milliarden Euro verkündet. Doch es gibt noch weitere Mitmenschen, die von all diesen Hilfen nichts bekommen werden und für die „die Pandemie zur Existenzfrage“ wird, wie es Geli Tangermann in der Welt schreibt. Die Journalistin berichtet, dass Obdachlose in Hamburg mittlerweile um ihre Grundhygiene fürchten, da immer mehr Angebote wie Duschen geschlossen werden. „Während man sich in der gesamten Republik im Akkord die Hände wäscht, bangen andere um ihre Grundhygiene“, so Tangermann.

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