SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 26. März 2020

Forscher der Universität Regensburg und der Universität Mainz liefern erste Ergebnisse zum Herunterfahren des öffentlichen Lebens gegen die Corona-Pandemie in Deutschland. In einer offiziellen Stellungnahme heißt es nun: “Die Maßnahmen zeigen erste Wirkungen.”

Seit 14. März finden keine Fußballspiele mehr statt. Diese und andere Maßnahmen zeigen laut den heute präsentierten Forschungsergebnissen Wirkung. Foto: Susanne Goldbrunner

Seit Samstag dem 14. März finden keine Bundesligaspiele mehr statt, fast alle anderen
Sportveranstaltungen einschließlich des Amateurbereichs wurden abgesagt, seit Montag den 16. März sind in fast allen Bundesländern Schulen und Kindergärten geschlossen. Und seit kurzem gelten deutliche Ausgangsbeschränkungen. Ob all diese Maßnahmen greifen und tatsächlich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verlangsamen können, das konnte bisher niemand so recht sagen. Forscher der Universität Regensburg und der Universität Mainz legen nun erste belastbare Ergebnisse vor. Ihr Fazit in einer offiziellen Stellungnahme: „Es ist soweit, dass wir statistisch gesichert sagen können, dass die Maßnahmen offenbar gegriffen haben.“

Hotline vernetzt Freiwillige und Hilfesuchende

Regensburger Nachbarschaftshilfe soll ein überregionales und dauerhaftes Netzwerk werden

Binnen kürzester Zeit hat eine Gruppe von Freiwilligen mit der Regensburger Nachbarschaftshilfe ein Netzwerk aufgebaut, um Hilfesuchende und Helfer zu vernetzen. Das Angebot soll nun noch breiter gestreut werden, auch über die Landesgrenzen hinaus, und auch nach der Corona-Pandemie eine feste Institution werden.

Eindrücke aus der Landeshauptstadt

Ein Arzt im Corona-Bereitschaftsdienst erzählt

Unser Gastautor kennt einen Arzt in München, der im Corona-Bereitschaftsdienst tätig ist und hat ihn für regensburg digital befragt. Wir veröffentlichen dieses Gespräch insbesondere, weil uns unter anderem einige Anfragen wegen Verzögerungen bei angekündigten Tests durch niedergelassene Ärzte erreicht haben, aber auch, weil es oft lange dauert, bis man bei einigen Stellen telefonisch durchkommt. Insofern liefert dieses Gespräch auch für Regensburg einen Eindruck über die Gründe.

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