SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 19. März 2020

In der aktuellen Situation ist es ein notwendiger Prozess, die gewohnten Verhaltensweisen zu erkennen und anzupassen. Mit die wichtigste Veränderung heißt: Abstand halten.

Neulich an der Kasse im Supermarkt: Eine ältere Frau leert ihren Einkaufsbeutel auf das Warenband aus. Immer wieder blickt sie kritisch um sich und kontrolliert, ob die anderen Menschen auch tatsächlich Abstand halten, wie es auf den Schildern direkt an und auch schon vor der Kasse empfohlen wird. Während die anderen Menschen geduldig und mit reichlich Abstand warten, bezahlt die ältere Frau, räumt ihre Sachen zurück in den Beutel und tappst langsam davon, nicht ohne ein zufriedenes und dankbares Nicken zurückzulassen. An den Kühlregalen sieht die Situation derweil etwas anders aus. Dort greift ein Mann nach einer Packung Sojajoghurt, flankiert von einem Pärchen, das schnell noch die darunter gelagerte Butter einkaufen möchte. Abstand wäre hier zwar auch geboten. Doch es ist eben auch ein Prozess, die gewohnten Dinge derzeit selbst zu erkennen und anzupassen.

"Equal Pay Day"

77 Tage ohne Lohn arbeiten – für Frauen ganz normal

Der 17. März ist in Deutschland kein Tag wie jeder andere. Denn bemessen an den Durchschnittslöhnen und auf das Jahr hochgerechnet verdienen Frauen erst ab diesem Tag tatsächlich Geld. 77 Kalendertage beträgt damit die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern derzeit in Deutschland. Am 17. März, dem Equal Pay Day, wird jährlich auf genau diese mangelnde Gleichheit hingewiesen.

Fraktionsstärke wird geändert

Mehrheit im neuen Stadtrat einig: Kein Fraktionsstatus für die AfD

In der Geschäftsordnung des neuen Stadtrats wird die notwendige Zahl von Stadträten für eine Fraktion von zwei auf drei erhöht werden. Darauf hat sich eine deutliche Mehrheit bereits jetzt festgelegt. Eine Verschiebung gibt es bei den Stadtratsmandaten: Malkämpfer Jakob Friedl zieht nun doch in den Stadtrat ein – der Leidtragende: Hannes Eberhardt von der ÖDP.

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