Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Beiträge mit Tag ‘Nationalsozialismus’

Erinnerungen an die Ganghofersiedlung

Die westlichste Stadt der Ukraine

Fast 2.000 Ukrainerinnen und Ukrainer suchen derzeit in Regensburg Zuflucht. Was heute vielen unbekannt sein dürfte: Schon einmal wurde Regensburg zu einer „kleinen Ukraine“. Die Uni Regensburg zeigt darüber diese Woche einen Film von 1982.

Von den Holzbalkonen und Holzwäscheleinen in den kleinen Gärten der Ganghofersiedlung ist heute nichts mehr übrig. Das Viertel wurde modernisiert. Quelle: Europaeum

Die Fassade weiß gestrichen, vor ein paar Jahren erst saniert. Auch die akkurat sitzenden dunkelgrünen Fensterläden im Erdgeschoss der Hausnummer 11 zeugen von der Veränderung. Vor dem Haus in der Franz-von-Kobell-Straße, benannt nach einem bedeutenden Mineralogen des 19. Jahrhunderts, steht der Regensburger Slawistik-Professor Walter Koschmal mitten in der Ganghofersiedlung. „Heute sind die Häuser fast alle grundsaniert und modernisiert“, sagt er.

Staatliche Organisation von 213 Morden

Einblick in die Bürokratie des Terrors

213 jüdische Männer, Frauen und Kinder wurden am 4. April 1942 aus Regensburg in die Vernichtungslager im Osten deportiert. Niemand von ihnen überlebte. Zum 80. Jahrestag wurde vor Tatorten in Verwaltungsstellen und Behörden aus den Akten derjenigen gelesen, die diesen Massenmord mitorganisierten und die Verteilung des geraubten Vermögens – bei einer „Topographie des letzten Weges“.

Bildungsausschuss

Debatte um Straßennamen: OB brüskiert Bildungsreferent Hage

Bei der Debatte zum Umgang mit problematischen Straßennamen im Bildungsausschuss wird klar: Abgesehen von der CSU begrüßen alle Fraktionen die Einsetzung eines Expertengremiums und eine breite Einbindung der Öffentlichkeit. Die Oberbürgermeisterin versucht derweil, Kritik am Koalitionspartner zu vermeiden – und brüskiert damit ihren Bildungsreferenten.

„Skandalös“

Straßenumbenennungen: CSU contra OB, Grüne contra CSU

Die CSU spricht von einer „unendlichen, ärgerlichen Geschichte“, die Grünen werfen der CSU „skandalöses“ Verhalten vor. Doch die Vorlage, die Bildungsreferent Hermann Hage dem Bildungsausschuss vorlegen will, hört sich gar nicht schlecht an – auch wenn die Diskussion über den Umgang mit belasteten Straßennamen schon recht lange dauert.

Frauen Union will Umbenennung

NS-Multifunktionär als Namensgeber

Während die Stadt Regensburg derzeit systematisch Straßen, Plätze und Parks überprüft, um historisch problematische und belastete Namen zu identifizieren, fordert die Frauen Union, den Karl-Freitag-Park nach Alt-Bürgermeisterin Hildegard Anke zu benennen. Beim Namen des 1928 eröffneten Parks im Stadtsüden ist tatsächlich einiges schiefgelaufen.

drin