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Mit Durchalteparolen und Medienschelte schart sich die Regensburger SPD hinter den Oberbürgermeister. Der begibt sich in die Märtyrerrolle.

Blinder Kadavergehorsam: Bundestagskandidat Tobias Hammerl und Parteivorsitzende Margit Wild stellen sich bedingungslos hinter Joachim Wolbergs. Foto: Archiv/ Aigner

Blinder Kadavergehorsam: Bundestagskandidat Tobias Hammerl und Parteivorsitzende Margit Wild stellen sich bedingungslos hinter Joachim Wolbergs. Foto: Archiv/ Aigner

Die Kosten für den zurückliegenden Wahlkampf der Regensburger SPD nähern sich langsam der Million-Schallmauer. Zwischenzeitlich hat Oberbürgermeister Joachim Wolbergs eingeräumt, dass man „700.000 bis 800.000 Euro“ ausgegeben habe. Allein die Mittelbayerische Zeitung soll nach Informationen unserer Redaktion an die 100.000 Euro für Wahlwerbung erhalten haben.

"Gewählt, um Träume zu erfüllen." Joachim Wolbergs nach der gewonnenen Stichwahl im März 2014. Foto: Archiv/ Baumgärtner
CSU wehrt sich gegen Wolbergs' Andeutungen

Schlegl zur Spendenaffäre: „Wir hatten kein Panama-Konstrukt.“

Schmack, Tretzel und Immobilien Zentrum heißen die drei Bauunternehmen, gegen die die Regensburger Staatsanwaltschaft – neben dem Oberbürgermeister – wegen möglicherweise illegaler Parteispenden ermittelt. Wolbergs‘ früherer Gegenkandidat Christian Schlegl wehrt sich derweil dagegen, „von ihm in den Dreck gezogen zu werden“.