Geordneter Rückzug aus Etterzhausen und Pielenhofen

Das Bistum zahlt Schmerzensgeld für Körperverletzungen

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Legte einen umfassenden Zwischenbericht vor, durfte aber nicht interviewt werden: Angelika Glaß-Hofmann. Foto: Archiv/as

Legte einen umfassenden Zwischenbericht vor, durfte aber nicht interviewt werden: Angelika Glaß-Hofmann. Foto: Archiv/as

Völlig überraschend kündigte das Bistum Regensburg am Dienstag an, für die erlittenen körperlichen Misshandlungen in der Domspatzen-Vorschule Etterzhausen und Pielenhofen Schmerzensgeld zu zahlen. Nach Angaben des Ordinariats seien Schüler von 1953 bis 1992 vor allem vom ehemaligen Direktor Johann Maier regelmäßig so schwer verprügelt worden, dass strafrechtlich gesehen Körperverletzung vorliege. 72 ehemalige Schüler, die sich seit März 2010 mit Berichten an das Ordinariat gewendet hätten, sollen nun ein Schmerzensgeld in der Höhe von 2.500 Euro erhalten. Die in den Regensburger Domspatzen-Einrichtungen körperlich Misshandelten scheinen leer auszugehen. Wie schon im November letzten Jahres vorgelegten Bericht zu sexuellen Missbrauch, schweigt sich das Ordinariat erneut über die vielfach und gleichlautend beklagten Regensburger Vorfälle aus.

Gewalttaten in Etterzhausen und Pielenhofen

Auf der gestrigen Pressekonferenz gaben Generalvikar Michael Fuchs und der Bistumssprecher Clemens Neck eine Kehrtwende bekannt. Die bis zuletzt und neulich in der ARD-Dokumentation von Mona Botros von Beauftragen des Ordinariats mit Händen und Füßen verteidigte Vorgehensweise, nur Leid aus sexuellen Misshandlungen anzuerkennen, wurde ohne weitere Erklärung aufgegeben. Nun soll auch Leid aus körperlichen Misshandlungen anerkannt werden, falls diese als strafrechtlich verjährte Körperverletzung einzustufen ist. Mit dieser Entscheidung verlässt das Regensburger Ordinariat die rigide Richtlinie der Deutschen Bischofskonferenz.

Die vom Bistum Beauftragte Ansprechpartnerin für körperliche Gewalt Angelika Glaß-Hofmann legte einen umfassenden Zwischenbericht über die systematischen Züchtigungen und Körperverletzungen in Etterzhausen und Pielenhofen vor. Als Co-Autor trat der schon seit März 2010 zur Klärung von Körperverletzungsdelikten hinzugezogene Nürnberger Rechtsanwalt Dr. Andreas Scheulen auf.

Auszug aus dem Jahrgangsbericht der Regensburger Domspatzen1965/66

Auszug aus dem Jahrgangsbericht der Regensburger Domspatzen1965/66

In Etterzhausen, und ab 1981 in Pielenhofen, betrieb die Stiftung „Etterzhausen der Regensburger Domspatzen“, in der seit 1964 auch Georg Ratzinger als Domkapellmeister vertreten war, eine Internatsschule, die Nachwuchs für die Regensburger Domspatzen-Einrichtungen rekrutieren sollte.

Von 1953 bis 1992 wurde die Schule für die dritte und vierte Klasse von dem Priester Johann Meier geleitet. Laut dem vorliegenden Zwischenbericht haben sich in den vergangenen fünf Jahren 72 ehemalige Schüler dieser Einrichtung mit Vorwürfen der Körperverletzung gemeldet. Die ehemaligen Schüler haben demnach übereinstimmend von körperlichen Übergriffen in erheblichem Umfang in der Zeit von Direktor Johann Meier berichtet.

Der Gewalttäter Johann Meier: Direktor an der Vorschule in Ettertzhausen. Foto: SWR/ Mona Botros

Der Gewalttäter Johann Meier: Direktor an der Vorschule in Ettertzhausen. Foto: SWR/ Mona Botros

Es sei „regelmäßig ohne, mit und aus geringfügigen Anlässen bestraft“ worden: „Prügelstrafen, Schläge mit der Hand und mit den Fäusten in das Gesicht und auf den ganzen Körper, teilweise bis die Kinder zu Boden gingen, und Schläge mit Gegenständen“, wie einem Schlüsselbund. Sogar während der Messe. Darüber hinaus sei den Schilderungen von Betroffenen zu entnehmen, dass „weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vorschule – teils bereits vor 1953 – ebenfalls besonders erheblich zugeschlagen haben“. Einer habe „einen Siegelring getragen, den er vor dem Schlagen gedreht habe, um die Wucht der Schläge zu verstärken“. Es habe permanenter Angstzustand geherrscht. Sogenannte Bettnässer seien besonders demütigend bestraft worden: unter anderem mit Flüssigkeitsentzug und Verspottungsritualen der Klassenkameraden.

Angelika Glaß-Hofmann und Andreas Scheulen betrachten die übergebenen und persönlich geschilderten Geschehnisse in vollem Umfang als glaubhaft. Neu sind sie allerdings nicht – entsprechende Berichte gehen seit Jahren durch alle Medien.

Bewertung und Empfehlung durch Dr. Scheulen

In seiner rechtlichen Würdigung bewertet Rechtsanwalt Scheulen die erhobenen Vorwürfe als Tatbestand der Körperverletzung. Die durchgeführten bestrafenden Maßnahmen seien „schon damals nicht durch das Züchtigungsrecht gerechtfertigt“ gewesen und teilweise „auch mit einem gefährlichen Werkzeug begangen“ worden. So zum Beispiel mit einem Schlüsselbund. Als weitere Tatbestände nennt er: Beleidigung und Verstöße gegen das Postgeheimnis.

Da strafrechtlich mittlerweile alles verjährt sei, empfiehlt Scheulen dem Bistum Regensburg, „erlittenes Leid anzuerkennen und dies mit einer pauschalen Anerkennungsleistung zum Ausdruck zu bringen, deren Höhe sich an den regelmäßig von deutschen Gerichten bei vergleichbaren Beeinträchtigungen als Schmerzensgeld zuerkannten Beträgen orientiert.“ Zudem sollten therapeutische Hilfen angeboten und geklärt werden, „warum über einen so langen Zeitraum in einer kirchlichen Einrichtung in diesem Maße gegen alle Grundsätze einer christlichen Pädagogik verstoßen werden konnte.“

In so einer vorbehaltslos und extern durchgeführten Untersuchung dürfte einige Brisanz liegen.

Ausrichten an den Empfehlungen Scheulens

Generalvikar Michael Fuchs machte deutlich, dass sich das Bistum „an den Empfehlungen des beauftragten Rechtsanwalts Dr. Andreas Scheulen ausrichten“ wird. Man wolle sofort mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen und 2.500 Euro Schmerzensgeld anbieten. Fuchs bittet „alle Betroffenen, sich an Angelika Glaß-Hofmann zu wenden, soweit weitere Vorwürfe zu erheben sind oder aus anderen Gründen das Gespräch gesucht wird.“ Laut Generalvikar Fuchs lasse das Bistum Regensburg „im Anschluss seine Aufarbeitungstätigkeit von einer unabhängigen Stelle prüfen“.

Vers

Versprach, auch Einwände von Kritikern zu berücksichtigen: Generalvikar Michael Fuchs. Foto: Archiv/ as

Fuchs möchte, dass bei dieser Stelle „auch die Kritiker der Vorgehensweise des Bistums Regensburg ihre Einwände zur Geltung bringen können“. Ebenso solle die Frage dabei geklärt werden, „warum im Vorschulinternat Etterzhausen/ Pielenhofen über einen derart langen Zeitraum Straftaten dieses Ausmaßes und dieser Schwere begangen werden konnten“. Die Öffentlichkeit werde man darüber unterrichten. 

In Regensburg Misshandelte ausgeblendet?

Michael Sieber von der Betroffenen-Initiative intern-at meinte gegenüber dem Bayrischen Rundfunk, die breite öffentliche Reaktion auf die ARD-Dokumentation Mona Botros habe „das Bistum genötigt, sich mit dem Thema jetzt erstmals öffentlich zu befassen“. Das sei „eine absolute Kehrtwende.“

Regensburg-Digital gegenüber monierte Sieber, dass im vorliegenden Zwischenbericht die Körperverletzungen in den Regensburger Einrichtungen der Domspatzen – Internat, Chor und Gymnasium – nicht berücksichtigt worden seien. Sieber geht zudem davon aus, dass etwa zwanzig Präfekten, Lehrer, Musiklehrer und Instrumentallehrer brutal gezüchtigt haben. Seinen Schätzungen zufolge könnte es sich hierbei um ein- bis zweitausend gezüchtigte und körperverletzte Domspatzen handeln. Sollte sich diese Sichtweise durchsetzen und sich auch alle Betroffenen melden, müsste das Bistum etwa das 20fache an Schmerzensgeldzahlungen für Körperverletzungen leisten: überschlagen etwa vier Millionen Euro.

„Eine offene Aufklärung und Aufarbeitung aller Missstände“ sei jedoch ohne externe Fachleute und einer organisatorischen Beteiligung von Betroffenen nicht zu erreichen – so Sieber resolut (hier die komplette Stellungnahme von intern-at als pdf).

Betroffener: 2.500 Euro sind indiskutabel

Wolfgang Blaschka ist einer der ehemaligen Domspatzen-Schüler, die sich 2010 schriftlich an das Ordinariat gewandt und detailliert Prügel-Exzesse in Regensburg und Etterzhausen geschildert haben. Die auf der Pressekonferenz angebotenen 2.500 Euro Schmerzensgeld findet er viel zu wenig und indiskutabel.

Blaschka, der von sich sagt „1965 sowohl die ‚Hölle‘ von Etterzhausen als auch ab 1967 das „Kaff‘ in Regensburg am eigenen Leib erlebt und gespürt, durchlitten und halbwegs ungebrochen überstanden“ zu haben, hat sich anlässlich der ARD-Doku Sünden an Sängerknaben auch an die Schülermitverwaltung des Domgymnasiums gewandt. In seinem Brief, in dem er sich als Gesprächspartner anbietet, spricht er von Sadismus und sexuellen Übergriffen auch in den Regensburger Einrichtungen und zwar bis weit in 1980er Jahre hinein (Der Brief als PDF-Download).

Sogar im ersten Zwischenbericht der Bistumsbeauftragten Glaß-Hofmann vom 30. März 2010 war noch die Rede von Schülern, die zu den Regensburger Domspatzen kamen und von körperlicher Züchtigung berichten, „die sie in der Regel in den Rahmen des Üblichen (Ohrfeige) und zum Teil darüber hinaus gehend einordneten“ (der Bericht als PDF). Des Weiteren sprach der damalige Bericht von Misshandlungen seit 1945. Oder von Straftaten der Körperverletzung, die drei mutmaßliche Täterinnen und Täter begangen haben sollen: eine Ordensschwester, ein Lehrer und eine studentische Hilfskraft bzw. Erzieher.

Die angekündigte Vorgehensweise dürfte rechtlich und moralisch nicht aufrecht zu halten sein. Denn neben den in den Regensburger Einrichtungen gezüchtigten, gibt es noch viele weitere kirchliche Institutionen, in denen ebenso körperverletzende Prügelstrafen an der Tagesordnung waren. So zum Beispiel das von einem Priester geleitete Kinderheim in Kallmünz. Von all diesen Vorfällen will der seit gestern vorliegende Zwischenbericht offenbar nichts mehr wissen. Der Focus ist ausschließlich auf das Domspatzeninternat in Etterzhausen und Pielenhofen gerichtet.

Ein Ort, an dem Kindheiten zerstört wurden, aber nicht der einzige:  die ehemalige Domspatzen-Vorschule in Ettertzhausen: Foto: SWR/ Mona Botros

Ein Ort, an dem Kindheiten zerstört wurden, aber nicht der einzige: die ehemalige Domspatzen-Vorschule in Ettertzhausen: Foto: SWR/ Mona Botros

Teure Flucht?

Offenbar hofft man im Ordinariat, die Domspatzen-Einrichtungen in Regensburg dadurch aus der Schusslinie zu bekommen, indem man jene in Etterzhausen und Pielenhofen offensiv preisgibt und Schmerzensgeld für die dortigen Übergriffe bezahlt. Die Predigt von Bischof Voderholzer Ende Januar 2015 stützt diese Erklärung, als er von einer Hölle in Etterzhausen und Pielenhofen und zwei einzelnen Tätern sprach und die Betroffenen um Vergebung bat. Zu diesem Zeitpunkt war Voderholzer der Bericht von Glaß-Hofmann und Scheulen offenbar längst vorgelegen.

Leidender in der Wagenburg: Bischof Rudolf Voderholzer. Foto: Archiv/ Staudinger

Sprach von der Hölle in Etterzhausen und Pielenhofen: Rudolf Voderholzer. Foto: Archiv/ Staudinger

Zur Anerkennung des Leids durch körperliche Misshandlungen und zu Schmerzensgeldzahlungen dürfte sich das bischöfliche Ordinariat erst in den letzten Tagen entschieden haben. Etwas überstürzt wirkt dieser Kurswechsel allerdings schon. Während man die Antragsteller zur Anerkennung von Leid aus sexuellen Übergriffen eigens gefertigte Anträge nebst Eidesstaatlicher Erklärung ausfüllen und unterschreiben lässt, hat man den eher zufällig gesammelten körperlich Misshandelten ohne Antrag und Versicherung eine Leistung von etwa gleicher Höhe versprochen. Als weiteres Problem dürfte auftreten, dass es nicht wenige Betroffene gibt, die – wie zum Beispiel Alexander Probst – glaubhaft schildern, sowohl in Etterzhausen als auch in Regensburg körperverletzend gezüchtigt und missbraucht worden zu sein. Im Anerkennungsverfahren des Klosters Ettal wurden solche Poly-Traumatisierten folgerichtig und unumstritten mit höheren Geldzahlungen bedacht.

Bleibt die Frage, wie viele der ehemaligen Domspatzenschüler aus den Einrichtungen in Etterzhausen, Pielenhofen und Regensburg der Aufforderung von Generalvikar Fuchs folgen und sich mit Berichten über ihre körperverletzenden Peinigungen an das Bistum wenden. Die geordnete Rückzug Ordinariats aus Etterzhausen und Pielenhofen und die Ablenkung von den Regensburger Zuständen könnte misslingen und teuer werden.

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Kommentare (36)

  • Veronika

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    Danke für diesen aktuellen Bericht! Habe mich insofern auch bereits woanders mitarbeitend „ausgelassen“.
    Ist es aber „Schmerzensgeld“, das hier gezahlt werden soll? Denke eher es ist juristisch gesprochen ein „Schuldanerkenntnis“ mit dem sich die Diözese Regensburg nun endlich einmal zu deren Schuld bekennt, aber auch erstmalig bindet. Nun ist der Weg offen, diese Dinge juristisch auf dem Klagewege aufzuarbeiten.

    Schönes Bild mit Bischof i. R. Walter Mixa im Schatten des Regensburger Generalvikars Fuchs. Manchmal sagt ein Bild eben mehr als tausend geschriebene Worte.

  • Veronika

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    „Warnung“ an die Empfänger des „Geldsegens“: Nur nichts unterschreiben außer einem Empfangsbekenntnisses für die 2500.– Kröten. Sollte umfangreicheres Material zur Unterschrift vorgelegt werden, ein Smartphone-Foto genügt, und dann an RD – meine Empfehlung.

  • Schaf

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    Werners letzter Satz entwertet seinen verdienstvollen Bericht.

    Es geht nämlich eher indirekt um Geld, direkt um die verlorene Ehre der r.-k. Amtskirche.

    Deren vermutete moralische Überlegenheit rechtfertigte nämlich, ihr den Betrieb von Kindergärten, Klinken und Sozialeinrichtungen zu überlassen, auch wenn sie weit weniger als 90% der Gesamtkosten trug und dies marktwirtschaftlichen Wettbewerb verzerrte (Oligopole).

    Vor der dummen Floskel „teuer“ wäre zudem die Relation zum Vermögen der verschachtelten r.-k. Einrichtungen im Bistum zu betrachten. Ein Vergleich könnte auch helfen zu nordamerikanischen Ausgleichszahlungen nach Missbrauchsfällen und zu dortigen Relationen zum Vermögen.

  • Veronika

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    @Schaf:
    !. Meinen Sie wirklich, dass Herr Werner nicht darum weiss, dass es nur um das Ansehen der RKK geht?
    2. Als „dumm“ würde ich das Wort „teuer“ auch nicht sehen. „Teuer“ sehe ich in dem Zusammenhang, dass das letzte Fünckchen Vertrauen welches man in diese Organisation setzt, nun endgültig verspielt werden könnte und sicher auch verspielt werden wird.
    3. Nordamerika. Hier meinen Sie sicher die beispielhafte Arbeit einer mehrere Staaten umfassenden Anwaltssozietät, die Ende vergangenen Jahres die Erzdiözese Minneapolis in die Knie gezwungen hatte?
    Die Amerikaner brauchten im Gegensatz zu den Deutschen nie eine Kirche die nach der Liedstrophe von Rainhard Mey (1994) nach dem Motto im Staat mitarbeitete „halt Du sie dumm, ich halt sie arm!“
    Unsere Politgrößen in Bayern scheinen dies zu brauchen, damit der Jenseitsglaube das Elend erträglicher macht, welches einige dieser von den eigenen Bürgern gewählten Politgrößen deren Bürgern immer wieder antun.
    Millionnen und Abermillionen in Klöstersanierungen stecken, aber in München nicht einmal ein gescheites Opernhaus bauen können. Ein Regensburger Historisches Museum bauen, ohne dafür passende Exponate zu haben. Da kommt sicher mehr zur RKK und zum Bayernpapst Benedikt XVI. rein, als sonstige Bayerische Geschichte.
    Solange es aber genügend Abnickerinnen und Abnicker gibt, wird sich erst mit zunehmenden Migration auch hier etwas ändern. Dann kommt das große Erwachen, das ich schon für das derzeit nur migrierenden Christen entgegengebrachte Kirchenasyl profezeien kann. Unser Bundesinnenminister ist nicht grundlos ungehalten, denn entweder gibt es dieses Asyl für alle oder für niemanden.

  • Mathilde Vietze

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    Eben weil es um das Ansehen der gesamten katholischen
    Kirche und die vielen integeren Priester geht, muß der Sau-
    stall lückenlos aufgearbeitet werden. Und – die Geldempfänger
    sollen sich ja nicht zu weiteren Unterschriften nötigen lassen.

  • Keidel-Aparcev

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    2.500 € Soll das ein Witz sein? diese 2.500 € sollten sie sich in den Hintern stecken.
    Ich kann nur hoffen, dass diese Summe, womit sich die Kirche frei kaufen will, um weiterhin diese Kriminellen auf ihre Schäfchen anzusetzen, von den Opfern nicht akzeptiert werden wird.
    Das Schlimme ist, das die wirklich integeren Priester unter diesen Brüdern besonders leiden.
    Ich kann nur jedem Katholiken empfehlen. Raus aus diesem Sumpf.

  • Resch

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    @ Keidel-Aparcev,
    diese 2500 Euro sind wirklich ein sehr großer Witz.
    _
    @ Frau Petra ,
    ich möchte Ihnen hier und heute noch eine Geschichte aus dem vorigen Jahrhundert erzählen. So vor knap über 50 Jahren, da ereignete sich in in der damaligen eigenständigen Stiftung Etterhausen , damalige Vorschule der Regensburger Domspatzen, eben ein derartiger Vorfall.
    Ein damaliger dortiger Angestellter hatte daraufhin dann sofort das Bistum und den damaligen Generalvikar persönlich darüber verständigt und unterrichtet.
    Hätten die dortigen Verantwortlichen damals schon ihre Hausaufgaben gemacht, dann wäre es mit dem Etterzhausen dort und mit dem damalien Direx Meyer dann nicht so weit kommen müssen.
    Gut , man hat dann das Thema dort in Regensburg dann nur zur Kenntnis genommen, und der damalige Mitarbeiter dort von Etterzhausen , der wurde dann sofort vom ehemaligen Minsignore Direktor Johann Meyer , eben dann sofort entlassen.

    Ich bitte um Kenntnisnahme!

  • Haimo

    |

    Nach einem halben Jahrhundert und zwei erfolglosen Versuchen schon 1995 und 2010 habe ich es vor zwei Wochen nochmals versucht im Bistum Gehör zu finden . Anlass war der Film “ Sünden an den Sängerknaben “ . Das Ergebnis war fatal . Zwar erhielt ich sofort Antwort aber meine Aussagen wurden falsch wiedergegeben . Ich machte sofort klar , dass es mir nicht um Geld geht , sondern ich auf einer Entschuldigung bestehe . Heute besteht nur eine Bedrohung für mich . Ich könnte ja mal durch einen Unfall in die Lage kommen in einer kirchlichen Einrichtung zu landen . Das wäre der Horror für mich .

  • Resch

    |

    @ Haimo ,
    Ich verstehe nicht wirklich Deinen Text von oben!
    _
    Das Ergebnis war fatal.
    Zwar erhielt ich sofort Antwort aber meine Aussagen wurden falsch wiedergegeben.
    ________________________________________________________________________________________
    @ Frau Petra ,
    hier nochmals eine Geschichte aus dem vorigen Jahrhundert.
    Auch so vor 50 Jahren , da gab es damals in Etterzhausen eine sehr junge Küchenmagd. Die wirklich sehr fleißige junge Küchenmagd kam damals dann in andere Umstände , und musste dann unter Zwang beim damaligen Johann Meyer , ehemaliger Internatsdirektor der eigenständigten Stiftung der Regensburger Domspatzen, Ihre Beichte ablegen. Übersetzt heißt das , dass diese Küchenmagd vom Meyer zur Beichte damals genötigt wurde.
    Nach dieser Beichte , wurde diese damalige junge Küchenmagd vom Direx Johann Meyer entlassen. Es wurde dann im Haus vom Direx Meyer erzählt , dass die Küchenmagd auf der Dult war , dort einen jungen Mann hatte , mit dem Sie damals in,s Kornfeld ging.
    Betreff: Beichtgeheimnis?
    _
    Der Johann Meyer machte damals auch schon mit den vielen Küchenangestellten was er wirklich wollte. Alle damals, ob schutzbefohlene Buben , oder auch das ganze damalige Hauspersonal , war damals schon der großartigen Tyrannei von diesem kranken Meyer Johann großartig ausgesetzt.
    Es hieß, dass die vielen Küchenangestellten damals in Etterzhausen auch ehemalige Heimkinder waren, also konnte man mit denen auch damals schon machen was man wollte.
    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Brutale-Pruegel-bei-den-Domspatzen;art1172,292026
    ___________________________________________________________________________________________
    Ich finde , dass der Zug mit den Domspatzen heute eben großartig schon abgefahren ist.
    Diese heutige Stiftung mit dem Herrn DKM Büchner , müssten ganz einfach mehr Respekt zum Thema zeigen , und eben ausführlich die Vergangenheit aufarbeiten!
    ( Die Odenwaldschule läßt grüßen )
    Auch verstehe ich nicht, wenn eben auch der heutige DKM Büchner im Stiftungsvorstand der heutigen Regensburger Domspatzen verweilt , warum er heute nicht den nötigen Respekt aufbringt , auch richtig auf den Tisch haut , und das damalige heute eben richtig aufarbeitet.
    Aber dennoch kann es schon sein, wenn schon die Diözese Regensburg alles anscheinend zum Thema deligiert , die Leute alle in der Reichstrasse , heute zum Thema wirklich nichts sagen dürfen, …usw.
    http://www.domspatzen.de/de/chor/institutionen/stiftung.html
    _
    Auch mit dem neuen Mitsingkonzert , oder dem Tag der offenen Türe, werden sie heute im 21. Jahrnundert, in keinster Wiese großartig für neuen Nachwuchs sorgen.
    Ich würde heute das Domspatzengymnasium großartig ausbauen, aber dafür komplett dieses Domspatzeninternat für immer schließen.

    cu

    http://www.domspatzen.de/de/chor/aktuelles/detail/article/mitsingkonzert.html

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/die-domspatzen-aber-bitte-mit-sahne/1203665/die-domspatzen-aber-bitte-mit-sahne.html

    http://www.domspatzen.de/de/chor/aktuelles/detail/article/tag-der-offenen-tuer-24115.html

  • Schaf

    |

    Keine Recherche zu nordamerikanischen Ausgleichszahlungen nach Missbrauchsfällen und zu dortigen Relationen zum Kirchenbruttovermögen?

    @“in einer kirchlichen Einrichtung zu landen … wäre der Horror“
    Die uralten Orden leisten längst keine Sozialarbeit mehr. In kathol. Kindergärten würde ich dennoch öfter verkorkste Frauen- und Männerideale erwarten, in kathol. Kliniken weniger Respekt vor dem Patientenwillen, in kathol. Hierarchie mehr moralisierende Heuchelei (Missbrauchsaufsicht).

    Auch ich suche weder islamische, noch christliche Kindergärten, Schulen, Kliniken, Sozialeinrichtungen, sondern weltanschaulich neutrale.

  • Resch

    |

    Diese 2500 Euros sind wirklich ein sehr großer Witz,
    Kein Geld der Welt kann das von damals jeh wieder gut machen.
    Ich war damals in Etterzhausen auch nur so ein 1 A Prügelknabe , und man hat mir
    damals dort meine Zukunft genommen , und meine Eltern haben Sie damals auch nur
    wegen den Pensionen abgemolken.

    Sehr geehrter Herr Bischof von Regensburg , was bitteschön möchte ich jetzt
    mit diesen 2500 Euros anfangen?
    Man sollte dieses Bistum auf min. 100 oder gleich 200 Millionen Euros verklagen, denn nur so kann man diese Vergangenheit ausführlich heute richtig aufarbeiten.
    Auch fehlt zum Thema auch ein Bericht einer externen Stelle , so wie es auch
    das Kloster Ettal gemacht hat.
    http://www.ipp-muenchen.de/files/ipp_ettalbericht_2013.pdf
    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/ettal-bewaehrung-fuer-benediktiner-pater/1203463/ettal-bewaehrung-fuer-benediktiner-pater.html
    __
    Und , so wie man draußen hört , agieren draußen ein paar selbständige Splittergruppen zum Thema Domspatzen. Würde man alle in ein Boot holen und auch ausführlich nur an einen Strang ziehen, dann wäre heute vielleicht der Erfolg zum Thema auch mehr garaniert.

    Da muss nach 5 Jahren zuerst eine TV Doku kommen, damit sich das Bistum
    Regensburg zum Thema endlich auch bewegt.

    Und wenn die Domspatzen von heute auch wirklich das Gespräch suchen, und auch
    die Opfer von damals heute auch wirklich einladen, dann ist das für mich in keinster Weise auch erst gemeint, weil nämlich ganz einfach nur der Respekt zum Thema fehlt.
    Das ist so , und das weiß auch der DKM Büchner.
    ) man hört da nämlich draußen in Regensburg so einiges zum _Thema (

    http://www.bistum-regensburg.de/aktuelle-themen/zwischenbericht-des-bistums-regensburg-zu-beschuldigungen-von-straftaten-koerperlicher-gewalt/#undefined
    __

    Quid de quoque viro et cui dicas, saepe videto.
    Überlege oft, was du über jemanden sagst und wem du es sagst.
    Epistulae 1,18,67 (an Protinus)

  • Resch

    |

    Betreff: Beitrag in der ARD am Montag den 16. März 2015 , um 23.30 Uhr

    Video: Vorschau auf „Das Schweigen der Männer“ ( 16.3., 23:30 Uhr im Ersten )

    16.03.15 | 01:25 Min. | Verfügbar bis 16.03.15

    „Wir wollen Klarheit und Transparenz über diese dunkle Seite in unserer Kirche“, sagte Bischof Ackermann im Namen der katholischen Bischöfe, als er im März 2014 ein interdisziplinäres Forschungsprojekt vorstellte. Die Wissenschaftler erhielten den Auftrag, die zahlreichen Kindesmissbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufzuarbeiten. Ein Jahr danach ist es Zeit für eine Zwischenbilanz: Wie ehrlich meint es die katholische Kirche wirklich mit der Aufarbeitung? Wie groß ist das Ausmaß des Skandals? Die Autoren Birgit Wärnke und Sebastian Bellwinkel haben hinter die Mauern der katholischen Kirche geschau

    http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/vorschau-auf-das-schweigen-der-maenner-16-3-23-30-uhr-im-ersten-100.html

  • Angelika Oetken

    |

    „Zudem sollten therapeutische Hilfen angeboten und geklärt werden, „warum über einen so langen Zeitraum in einer kirchlichen Einrichtung in diesem Maße gegen alle Grundsätze einer christlichen Pädagogik verstoßen werden konnte.“

    Die Hinweise von Dr. Scheudel sind grundsätzlich richtig.

    Die Frage ist aber, wer hier eigentlich therapeutische Hilfe braucht. Menschen, die innerhalb der Institution Katholische Kirche viel Verantwortung tragen und Macht innehaben und durch ihr Verhalten zeigen, dass sie ihr nicht gewachsen sind. Oder Männer, die als Kinder sadistisch gefoltert und sexuell ausgebeutet wurden und diese Menschenrechtsverletzungen wie die meisten der vielen Menschen, die Ähnliches erlebt haben, irgendwie aus eigener Kraft verarbeitet haben. Bzw. mit Hilfe kassenfinanzierter Therapien. Auf die jeder gesetzlich Versicherte in diesem Land ein Anrecht hat.

    Was ich mich darüber hinaus frage ist, was ich unter den Grundsätzen einer christlichen Pädagogik zu verstehen habe. Bzw. seit wann die gelten.

    Besonders ist nicht, dass in Etterzhausen und im Domspatzeninternat misshandelt und missbraucht wurde. Das war in vielen ähnlichen Einrichtungen genauso. Die Berichte der Opfer und die wenigen wissenschaftlichen Berichte, die bislang existieren legen das nahe.
    Hervorzuheben ist, dass die Betroffenen sich nicht haben einschüchtern lassen und weiterhin eine Aufklärung, Aufarbeitung und Genugtuung für die an ihnen begangenen Menschenrechtsverletzungen einfordern.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Angelika Oetken

    |

    Der Sexualpsychologe Christoph Ahlers hat dafür eine plausible Erklärung: „Der Täter ist Repräsentant einer moralisch höher stehenden Organisation. Wie soll ich denn das irgendjemandem erzählen? Es kann ja nicht sein, dass er ein Täter ist, dann wäre ja Gott ein Täter, denn den repräsentiert er ja. Das macht mich stumm und zwar noch stummer als es mich machte, wenn der Missbrauch außerhalb der Kirche stattfände.“
    http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch-kirche-101.html

    Diese Fragestellung, nämlich ob Gott ein Täter ist, finde ich in dem Zusammenhang sehr interessant.

    Denn einige der kirchlichen Funktionäre führen an, dass die Institution Katholische Kirche keine Verantwortung für die privaten Sexualverbrechen ihrer Kleriker und sonstiger Angehöriger trage. Folglich auch für Schäden nicht aufkommen müsse.

    Aber: wenn Gott der Täter ist, dann ist die Haftungsfrage doch ganz eindeutig. Der Chef der RKK, der Papst ist der Stellvertreter Jesu Christi. Und wenn man an den Verursacher nicht direkt rankommt, haften die Erben….

    Ein Problem weniger in diesem ganzen Missbrauchsschlamassel.

  • Irene Keidel-Aparcev

    |

    Die katholische Kirche hat ihre eigenen Glaubenssätze. Mit christlichen Grundsätzen hat das nichts zu tun. Auch nicht im pädagogischem Bereich. In der katholischen Kirche gilt das Dogma und nicht die Aussage Christus. Das sind zwei verschiedener Paar Schuhe.
    Allein, das sie einen Stellvertreter Christus hat, der sich „Heiliger Vater “ nennen lässt, zeigt, wie wenig sie von dem Worte Christus hält. In der Bibel steht ausdrücklich:
    “ Du sollst Gott deinen Herrn anbeten und ihm allein dienen. “
    Es hat sich überdies gezeigt, dass diese Leute mit „Macht“ nicht umgehen können und darum aus dem Verkehr gezogen werden müssten. Und zwar umgehend!
    Aber daran denkt keiner. Und es ist absolut nicht garantiert, dass in Zukunft keine Missbrauchsfälle mehr auftreten und viele Kinder die Leidtragenden sein werden.
    Nur sie werden wie auch in der Vergangenheit wieder vertuscht werden.
    In der Bibel steht: “ Und wer einem dieser Kleinen , die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.“Markus 9 – 42
    In irgendeiner Stadt hat man dann als Mahnmal einen Mühlstein aufgestellt. Aber ich habe keine Ahnung mehr, wo und das wird die zukünftigen Täter auch nicht abschrecken, die glaube ich es nicht einmal für notwendig halten würden, einer Therapie zuzustimmen. Es ist ja auch nicht so, dass sie unbedingt krank sind, sondern ihre Sexualität nicht in einer Beziehung ausleben können. Darum müssten sie sofort aus diesem Beruf verbannt werden.
    Es wurden ja nur die Fälle eingestanden, die recherchiert wurden oder von den Opfern angezeigt worden sind. Und für wie ernst die katholische Kirche diese Missbrauchsfälle hält, sieht man an der Entschädigung. 2.500,00 €
    Die Schamlosigkeit dieser Vatikan AG kennt keine Grenzen.
    Ich habe keine Hoffnung, dass sich da was ändern wird. Glücklicherweise gehöre ich diesem Verein nicht an. Und die ihm angehören, müssten sofort austreten. Damit wäre das Problem gelöst.
    Leider haben oder hätten dann die darunter zu leiden, die ihre Arbeit verantwortungsvoll machen.

  • Angelika Oetken

    |

    „Es ist ja auch nicht so, dass sie unbedingt krank sind, sondern ihre Sexualität nicht in einer Beziehung ausleben können.“

    @Irene Keidel-Aparcev,

    selbst die Frage, ob ein bestimmter Tätertyp unter den Missbrauchspriestern häufiger ist als in der Allgemeinbevölkerung ist ja noch nicht geklärt. Auch welche kirchlichen Strukturen die systematische sexuelle Ausbeutung begünstigen.

    Alles Grundlagen wirksamer Prävention. Wundersamerweise brüsten sich die katholischen Funktionäre bei jeder Gelegenheit mit ihren angeblich ach so wirksamen Präventionskonzepten. Dabei müssten sie ja eigentlich zugeben, dass sie gar nicht so genau wissen, vor wem genau sie Kinder schützen wollen.

    Ich behaupte, dass es ihnen ziemlich klar ist. Sie wollen nur nicht, dass das öffentlich thematisiert wird.

    Mit der Zweitauflage der Missbrauchsstudie der DBK geht es ja genauso wenig voran, wie vor drei Jahren mit der von Prof. Pfeiffer konzipierten.

    Jahrzehntelang hat man die Personalakten der Priester lange aufbewahrt, um die im Zweifelsfall erpressen zu können. Mit irgendwelchen Sexkontakten die die hatten. Oder eben mit ihren Missbrauchsverbrechen.

    2010 setzte dann das große Schreddern ein.

    Sowieso: wer sagt denn, dass das, was in den kirchlichen Akten steht wahr ist? Bei einer Organisation deren Funktionäre uns in den vergangen Jahren demonstriert haben, wie kreativ sie mit der Wahrheit umgehen?

    Eigentlich sollte das genügen, was die Opfer der Kirche zu berichten haben. Es gibt genug davon.

    Das Ganze ist eine Sache für die Unabhängige Aufarbeitungskommission, die Ende Januar vom Bundestag beschlossen wurde.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Angelika Oetken

    |

    „Bischof Rudolf Voderholzer machte bei seiner Predigt im Dom klar: Nach dem Tod werden sich die Täter von damals vor ihrem Schöpfer verantworten müssen.“
    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Brutale-Pruegel-bei-den-Domspatzen;art1172,292026

    Nein, so einfach ist das wohl doch nicht.

    Ich verweise noch mal auf die Stellungnahme des Sexualpsychologen Christoph Ahlers, der maßgeblich am Projekt „Kein-Täter-werden“ beteiligt ist. Deren Einrichtungen sind mittlerweile über das ganze Land verstreut und werden sicherlich auch von vielen Täterpriestern besucht. Es ist ja im Recollectio-Haus schließlich nicht für alle Platz http://www.recollectio.abtei-muensterschwarzach.de/index.html
    Und an eine stationäre sollte sich immer auch eine ambulante Therapie anschließen.

    “Der Täter ist Repräsentant einer moralisch höher stehenden Organisation. Wie soll ich denn das irgendjemandem erzählen? Es kann ja nicht sein, dass er ein Täter ist, dann wäre ja Gott ein Täter, denn den repräsentiert er ja. Das macht mich stumm und zwar noch stummer als es mich machte, wenn der Missbrauch außerhalb der Kirche stattfände.”
    http://www.tagesschau.de/inland/missbrauch-kirche-101.html

    Nur Bischof Vorderholzer und seine Kollegen können ihren Gott rehabilitieren. Wie sollte er sich gegenüber sich selbst sonst entschulden?!?

    Sprich: der Missbrauch geschah nicht im Paradies, sondern hier auf Erden. Vor noch nicht all zu langer Zeit. Zu höchst irdischen Zwecken, von denen auch die Kirchenfunktionäre von heute profitieren.

    Wer bestellt zahlt. Oder?

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Irene Keidel-Aparcev

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    „Das macht mich stumm und zwar noch stummer als es mich machte, wenn der Missbrauch außerhalb der Kirche stattfände.”
    @Anglika Oetken
    Ich nehme auf Grund Ihrer Äußerungen an, dass Sie Katholiken sind und kann sehr gut verstehen, wie entsetzt Sie sind. Oder wie Sie sagen „stumm“ und noch “ stummer“ , weil
    diese Taten von Mitarbeitern einer religiösen Organisation ausgehen.
    Wie ich schon schrieb, habe ich mit organisierten Religionsgemeinschaften – nicht nur der katholischen – nichts am Hut. Und ich bin mir ziemlich sicher – dass Gott, falls es einen gibt, ,mit dieser Bande nichts, aber gar nichts gemein hat .
    Wenn jetzt Herr Vorderholzer von Vergebung durch Gott spricht, ist das meiner Ansicht blablabla.
    Soviel ich weiss, können die Katholiken ihre Sünden beichten und dann sind sie vergeben. Also brauchen sie Gott doch gar nicht. In der Bibel steht allerdings an keiner Stelle, dass Gott sich durch einen Stellvertreter vertreten lässt und dass man einem Menschen seine Sünden beichten kann, die dann durch Gott vergeben werden.
    Wozu brauche ich dann einen Menschen ; ich doch direkt mit Gott sprechen.
    Aber genau dieses Gehabe drückt aus, dass es nur um Macht geht.
    Ich weiss nicht, wie gut Sie die Bibel kennen. Lesen Sie einfach in einer unabhängigen Bibel.
    Und Sie brauchen keine „Religionsgemeinschaft“ mehr.

  • Angelika Oetken

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    „Ich nehme auf Grund Ihrer Äußerungen an, dass Sie Katholiken sind und kann sehr gut verstehen, wie entsetzt Sie sind.“

    @Irene Keidel-Aparcev,

    ich bin nicht religiös und wurde als Kind protestantisch erzogen. Allerdings nur recht oberflächlich. Sprich: Religion bzw. Glauben bedeutet mir persönlich nichts.

    Das Zitat mit dem „stumm“ stammt aus der NDR-Doku und ist von Christoph Ahlers.

    Ich bin selbst Betroffene, allerdings von Missbrauch innerhalb des familiären Umfeldes. Stehe aber seit Jahren mit Opfern verschiedener anderer Tatorte im engen Austausch. Darunter auch solchen der Katholischen Kirche.
    Vom Verhalten und den Einstellungen der Kirchenfunktionäre bin ich weder überrascht, noch entsetzt. Sie agieren im Grunde genauso wie alle anderen Verantwortlichen oder MittäterInnen. Ganz egal, ob es sich um Missbrauch in Familien, Vereinen, Schulen, Heimen, Internaten, innerhalb von Medizin und Therapie oder sonstwo handelt.

    Die verschiedenen Tatorte haben mehr gemeinsam, als sie unterscheidet.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Irene Keidel-Aparcev

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    “ Die verschiedenen Tatorte haben mehr gemeinsam, als sie unterscheidet.“
    @ Angelika Oetken

    Die Aussage, dass Sie selbst Betroffene sind, erklärt mir jetzt auch Ihr großes Wissen
    hierüber.
    Ich habe mir einiges von Christoph Ahlers heruntergeladen und kann nur wiederholen, dass ich nach wie vor entsetzt bin, da sich das Verhalten dieser Organisationen in keiner Weise verändert zu haben scheint.
    Sie befassen sich sicherlich seit Jahren mit Missbrauchsfällen und sind somit über nichts mehr überrascht.
    Für das, was Ihnen passiert ist, scheinen Sie mir außergewöhnlich souverän zu sein.
    Kann man so etwas überhaupt je verarbeiten? Ich weiss nicht, wie ich reagieren würde.
    Ich würde so gerne helfen, fühle mich aber nur ohnmächtig.

    Liebe Grüße sendet Ihnen
    Irene Keidel-Aparcev, Berlin-Charlottenburg

  • Angelika Oetken

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    Liebe Frau Keidel-Aparcev,

    Danke für Ihre Wertschätzung meiner Expertise ;-)

    Um sich Wissen über das Phänomen der sexuellen Ausbeutung und Misshandlung von Kindern und Jugendlichen anzueignen, muss man nicht unbedingt selbst betroffen sein. Auch wenn viele ExpertInnen zum Thema Missbrauchsopfer sind. Sich aber leider bisher die wenigsten öffentlich als solche outen.

    Das hat allerdings auch gute Gründe. Missbrauch ist gleichermaßen weit verbreitet wie tabuisiert. Opfer gelten traditionell als beschädigt. Unsere Tradition schreibt ihnen eine defizitäre Opferpersönlichkeit zu. Da sich die Marginalisierung und Diffamierung nicht nur auf die Betroffenen selbst, sondern auch auf deren Umfeld bezieht, ziehen es die meisten Opfer vor, sich als solche nicht zu erkennen zu geben.

    Verlässliche Zahlen über die Verbreitung von Missbrauch gibt es bisher nicht. Aber wenn man die oberen Grenzen des bisher erhobenen statistischen Materials anlegt, dann ergibt sich daraus, dass jeder achte Erwachsene in unserem Land in Kindheit und/oder Jugend sexuellen Missbrauch im strafrechtlich schweren Sinne erlebt hat. Definition hier: http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__176a.html

    Hinzu kommen dann noch die vielen Übergriffe, die unter „gewöhnlichen“ sexuellen Missbrauch fallen http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__176.html

    D.h. bei diesen Zahlen kann man von einer kollektiven Erfahrung sprechen. Für die wir allerdings bisher nur eine vollkommen unzureichende Kultur damit umzugehen entwickelt haben.

    Ich führe das darauf zurück, dass sexuelle Übergriffigkeit in der Vergangenheit einen wichtigen sozialen Zweck erfüllt hat. Nun leben wir aber nicht mehr im Altertum, wo es wichtig war, dass Menschen unkompliziert und mehr oder minder willkürlich verpaart werden konnten und trotzdem eine möglichst große Anzahl an Nachkommen produzierten, sondern in der jüngeren Neuzeit. Und können uns einen etwas würdigeren Blick auf Sexualität, Beziehung und Geschlechterrollen leisten.

    Was den Umgang der Verantwortlichen innerhalb der Katholischen Kirche mit der systematisch betriebenen Missbrauchskriminalität in ihren Reihen angeht, gibt es aus deren Sicht gute Gründe genauso zu reagieren wie sie es tun. Kämen die Zusammenhänge, Ursachen und Details wirklich ans Licht, wären diese Leute zu einem Großteil ihren Job los. Und könnten eben nicht wie so manch einer ihrer laizierten Missbraucherkollegen in einem kirchlichen Unternehmen unterschlüpfen. Die gäbe es nämlich auch nicht mehr….

    Diese überflüssig gewordenen Kleriker wären als ehemalige Funktionäre der Katholischen Kirche so stigmatisiert, wie ihre Organisation lange Zeit ihre Opfer diffamiert und ausgegrenzt hat.

    Ich glaube nicht, dass diese Herr-Schaften darauf wirklich scharf sind…

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

    P.S. hier finden Sie Informationen zu wirksamen Traumatherapien
    http://www.degpt.de
    http://www.emdria.de

    Therapie kann bei der Bewältigung helfen, ist aber nicht der einzige Weg mit Schwierigkeiten umzugehen und sie zu überwinden

  • Irene Keidel-Aparcev

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    „Ich führe das darauf zurück, dass sexuelle Übergriffigkeit in der Vergangenheit einen wichtigen sozialen Zweck erfüllt hat.“

    Liebe , verehrte Frau Angelika Oetker,
    diesen Satz kann ich überhaupt nicht verstehen. Es gibt doch keine Entschuldigung dafür.

    Therapie kann bei der Bewältigung solcher Probleme helfen, vorausgesetzt, man trifft auf einen guten Therapeuten. Sonst tritt eher das Gegenteil ein.Man fühlt sich noch schuldiger.

    Man muss nicht selbst betroffen zu sein, um sich das Wissen darüber anzueignen.
    Ich habe viel darüber gelesen und mich auch damit auseinander gesetzt. Aber letzten Endes bleibt man doch fassungslos zurück.
    Darum versteh ich auch den o.a. Satz nicht.
    Sie schreiben weiter : „Kämmen die Zusammenhänge, Ursachen……..Großteil ihren Job los.“
    Inzwischen ist doch einiges bekannt geworden und auch Namen sind bekannt.
    Trotzdem verlieren die Leute ihren Job nicht. Sie werden ja auch nur teilweise von öffentlichen Gerichten angeklagt, weil man immer versucht, den „Abwasch in der Familie“zu regeln.
    Unter diesem Müller in Regensburg, der ja besonders viel vertuscht haben soll, soll es nach mehreren Wiederholungen von Missbrauch eines Priesters zu einer Anklage vor dem Landgericht gekommen sein.
    Also Namen sind bekannt. Auch in Trier unter Ackermann soll ein Fall zur öffentlichen Anklage gekommen sein.
    Das sind natürlich nur Tropfen eines Wasserfalls, aber warum kommen die immer wieder damit durch, die Sachen vertuschen zu wollen und sich nicht einmal schämen, diese Menschen mit einem Trinkgeld abzuspeisen ?
    Warum folgt kein Aufschrei? Warum werden diese Organisationen nicht zur Rechenschaft gezogen?
    Warum ist es möglich, Fachleute, wie Pfeiffer, einfach abzusägen?
    Warum wird von Seite der Politik so wenig getan. Die guckt doch geradezu zu.

    Ja, die Politik treibt ja noch die Kirchensteuer für diese Vereine ein und von den allgemeinen Steuern werden die Gehälter und die Ausbildung des Nachwuchses finanziert.

    Dabei spielt es keine Rolle , ob man Atheist, Moslem oder Buddhist bin. Ich unterstütze mit meinen Steuern kirchliche Organisationen, ob ich will oder nicht .
    Man hat es nicht für nötig gefunden, dieses Gesetz, welches jetzt ca. 200 Jahre alt ist, abzuändern. Die meisten Leute wissen nicht einmal etwas davon.
    Ich kann das alles nicht nachvollziehen.

    Irene Keidel-Aparcev

  • Angelika Oetken

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    “Ich führe das darauf zurück, dass sexuelle Übergriffigkeit in der Vergangenheit einen wichtigen sozialen Zweck erfüllt hat.”

    Liebe , verehrte Frau Angelika Oetker,
    diesen Satz kann ich überhaupt nicht verstehen. Es gibt doch keine Entschuldigung dafür.“

    @Irene Keidel-Aparcev,

    meine Bemerkung war auch nicht als Entschuldigung gemeint. Sondern als Erklärung dafür, dass wir traditionell blinde Flecken haben, wenn es um sexuellen Missbrauch geht. Hintergrund: die menschliche Sexualität galt lange Zeit als unrein, sofern sie mit Lustgefühlen verbunden war. Sie sollte rein dem Zweck der Fortpflanzung dienen. Dabei waren zwischen Mann und Frau die Rollen klar verteilt. Er war der Aggressor, sie Objekt. Schon das implizierte Gewalt, Scham, Ausbeutung, Schmerz, Angst und ein schlechtes Gewissen in Bezug auf alles Sexuelle.
    Und das war auch so gewollt. Die Menschen sollten sich für ihre Sexualität schämen und es sollten auf keinen Fall zu enge und tragfähige Beziehungen zwischen Männern und Frauen entstehen.
    Heißt: schon in der „normalen“ Sexualität zwischen Erwachsenen war sexuelle Ausbeutung und Misshandlung ein wesentlicher Bestandteil.

    Das begleitet unsere Kultur bis heute. Auch wenn wir uns das selten bewusst machen. Aber bedenken Sie nur einmal den Hype um „Shades of grey“.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Angelika Oetken

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    „Warum folgt kein Aufschrei? Warum werden diese Organisationen nicht zur Rechenschaft gezogen?“

    @Irene Keidel-Aparcev,

    vielleicht weil die Römisch Katholische Kirche eine große Organisation mit viel politischer Erfahrung und einer entsprechenden Vernetzung ist?

    Ich weiß nicht, wie viele der Menschen, die im Raum Regensburg was zu sagen haben, Domspatzenabsolventen sind. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es genug sind, damit sich die Verantwortlichen im Bistum vor Aufklärung und den entsprechenden Konsequenzen geschützt wissen.

    Das zu ändern ist aber keine Aufgabe der Politiker, sondern der Bürgerinnen und Bürger. Zum Beispiel in ihrer Funktion als WählerInnen.

    Gegen Machtmissbrauch vorzugehen, ist ein Projekt, das alle angeht.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Irene Keidel-Aparcev

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    Sehr geehrte Frau Oetker,
    die Misogynie hat ihren Ursprung bereits in der Mythologie. Es ist die Geschichte de Frauenhasses. Aristoteles war einer der erbitterten Frauenhasser aller Zeiten. “ Die Frau sei nichts anderes als ein verstümmelter Mahn.“
    In der griechische Mythologie begründete sich der Frauenhass auf die Angst. Allein die römischen Frauen hatten zeitweise das Zepter in der Hand.
    Das hat sich dann durch viele Jahrtausende fortgesetzt – auch durch Freud – worüber Simone de Beauvoir schreibt und existiert bis in die heutige Zeit.
    Angefangen bei Aristoteles, der katholische Kirche, kirchliche Organisationen überhaupt – über Jack the Ripper – König Lear bis zu James Bond. Es hat sich also nicht viel geändert.
    Und viele Frauen spielen weiterhin freiwillig mit, ohne sich dessen bewusst zu sein.
    Das ist das traurige. Sie sind es, die die Kirchen füllen und sich den Unsinn dieser Männerwelt anhören,, sich als Sexobjekt verkaufen und damit meine ich die die Prostituierten. Sich kirchlich trauen lassen – ihre Kinder taufen lassen und zu guter Letzt auch meinen – Frauen mehr als Männer, ohne den Segen der Kirche nicht sterben zu können. Das ist tief in den meisten Menschen verankert und daran muss man ein Brecheisen legen, denn Jesus selbst war kein frauenfeindlicher Mensch.
    Die Frauenfeindlichkeit in der Bibel rührt bereits von frauenfeindlichen Männern.
    Ich bin der Überzeugung, dass der Grundstein für MIßbrauch schon sehr früh gelegt wird, wo Kinder noch hilflos sind. Erwachsene nutzen ihre Stellung aus, anstatt an der Seite der Kinder zu stehen.
    Es gibt ein wunderbares Busch darüber. „Misogynie“ Die Geschichte des Frauenhasses von Jack Holland. LESENSWERT!
    Eltern wären eigentlich dazu da, den Kindern von Kindesbeinen ein Selbstwertgefühl zu vermitteln.
    Da ich selbst ein ausgesprochenes Papakind war, war mein Verhältnis zu männlichen Bezugspersonen fast immer ein gutes, bis auf die üblichen Enttäuschungen, die jeder hat – Mann oder Frau – Frau oder Mann.

    Irene Keidel-Aparcerv
    P.S. Was heißt eigentlich „VG ?“

  • Irene Keidel - Aparcev

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    Entschuldigen Sie, ich habe Ihren Namen falsch geschrieben. Dann ist mir ein weiterer Fehler unterlaufen. Es muss heißen: „…. sich als Sexobekt verkaufen und damit meine ich NICHT die Prostituierten.“
    Verzeihen Sie vielmals . Ich hatte einen langen Tag und schon sehr viel geschrieben.

    Irene Keidel-Aparcev

  • Angelika Oetken

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    @Irene Keidel – Aparcev,

    die Geschichte des gegenseitigen Hasses von Frauen und Männern auf- und untereinander wäre mindestens eine Tagung wert. Es gab und gibt ja jede Menge Veranstaltungen und Veröffentlichungen dazu. Aber die werden meistens nur innerhalb der eigenen Profession oder Weltanschauung diskutiert.

    Ansonsten ist es natürlich so, dass es auch eine entlastende Wirkung hat, wenn man die Verantwortung für eigene Lebensentscheidungen, dessen Gestaltung und die Folgen davon abgibt. Oder eben auf das jeweils andere Geschlecht überträgt.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Der Bischof bereut. Wird auch das Bistum Buße tun? » Regensburg Digital

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    […] als unglaubwürdig diffamierten und beleidigten. Das begann sich zwischenzeitlich zu ändern. Mit pauschalen Anerkennungszahlungen an ehemalige Vorschüler in Etterzhausen und Pielenhofen von 2.…. Doch daraus allein konnte nichts Vernünftiges werden, denn es geht um Transparenz, nicht um […]

  • Angelika Oetken

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    Apropos „Geld“: was ist denn nun dran an dem Gerücht, bei Regensburg handele es sich um die reichste Diözese der Welt?

    Der BR brachte diesen Bericht http://www.br.de/nachrichten/erzbistum-muenchen-sechs-milliarden-100.html

    Allerdings weisen die verschiedenen Bistümer vermutlich nur das aus, was ihnen offiziell gehört und was sie deklarieren müssen.

  • Die Verfehlungen des Monsignore Mai » Regensburg Digital

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    […] neben dem Leid der sexuell Missbrauchten auch das der körperlich Misshandelten anerkennenswert. 2.500 Euro als finanzielle Anerkennungsgeste wurden in Aussicht gestellt und, soweit bekannt, in all… Allerdings nicht den Betroffenen aller kirchlichen […]

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