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„Wahrheit ist grundsätzlich nicht rechtswidrig“, kostet aber Geld…

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Wenn einem Journalisten nichts etwas bedeutet, bedeutet der Journalismus nichts. (…) Haltung heißt: für etwas einstehen, Haltung heißt: sich nicht verbiegen lassen, nicht von kurzfristigen Moden, nicht von unrealistischen Renditeerwartungen. Haltung heißt, sich von der Nähe zur politischen Macht nicht korrumpieren zu lassen.

Heribert Prantl

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 11. April 2008 gibt es regensburg-digital.de. Seit fast fünf Jahren stehen wir – das sind ein hauptamtlicher Redakteur und mehrere freie Journalistinnen, Journalisten und Fotografen – für eine unabhängige, mutige und kritische Berichterstattung zu Themen, die in anderen (vor allem lokalen) Medien gar nicht (Beispiel: Plagiate und andere Abgründe: Die Doktorarbeit von Verdienstkreuzträger Karlheinz Götz), kaum (Beispiel: Wie Krankenhäuser Verhütung verhüten) oder immer etwas anders vorkommen.

Wir stehen für selbst recherchierte Geschichten abseits des drögen Termin-, Gefälligkeits- und Heipsdideipsdi-Journalismus und geraten dabei auch immer wieder ins Visier von Abmahnungen und Klagen (zuletzt: Bernd Schottdorf).

Mehrfach haben wir Missstände bei Grundstücksgeschäften (Beispiel Hotel Jakob, Beispiel Donauauen), in größeren Unternehmen (Beispiel BMW) und Organisationen (Beispiel: Demütigung in Serie) aufgedeckt. Seit Jahren berichten wir über das Verhalten der Diözese Regensburg im Missbrauchsskandal. Regelmäßig beschäftigen wir uns mit dem Verhalten der Regensburger Justiz (Beispiel: Kurzer Prozess mit psychisch Krankem), der rechten Szene in der Region  und der Situation von Flüchtlingen. Wir geben intensive Einblicke in die Kommunalpolitik und liefern akribische Recherchen zur Regensburger Stadt- und NS-Geschichte (Beispiel: Josef Engert). Wir waren eines der ersten Medien, dass von Anfang an auf die dubiosen Praktiken des Porno-Abmahners Thomas Urmann hingewiesen hat. 

Bundesweite Resonanz, teure Prozesse

Mehrfach wurde unsere Berichte bundesweit aufgegriffen (hier eine Auswahl) und mehrfach wurde deshalb in der Vergangenheit schon versucht, uns mit teuren Gerichtsprozessen mundtot zu machen.

Ein Rechtsstreit mit dem Rüstungskonzern Diehl um die korrekte Bezeichnung einer hauseigenen Bombe endete 2009 mit einem Vergleich (Hier unsere Presseerklärung).

2010 durften wir uns mit dem Möbelkonzern XXXLutz vor Gericht treffen, weil wir dessen beschämenden Umgang mit Angestellten aufgedeckt haben. Das Verfahren haben wir auf ganzer Line gewonnen. Zitat aus dem Urteil: „Wahrheit ist grundsätzlich nicht rechtswidrig.“

Wenig später mussten wir uns über zwei Instanzen mit der Diözese Regensburg auseinandersetzen, weil wir über Geldzahlungen an Missbrauchsopfer berichteten. Im Dezember 2012 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass unsere Berichterstattung rechtens war.

Auch der sehr klagefreudige Labormilliardär Bernd Schottdorf bemüßigt, uns über das Anwaltsbüro des CSU-Hardliners Peter Gauweiler mit Abmahnungen das Leben schwer zu machen.

Im vergangenen Jahr war es ein prügelnder Neonazi, der uns einschüchtern wollte.

Wir bauen auf Sie!

„Diese Zeitschrift ist ganz ohne Kapital gegründet worden, nicht aus prinzipiellen Gründen, sondern weil kein Kapital da war.“

Erich Mühsam, 1911 im Vorwort seiner Zeitschrift „Kain“

Um solche Verfahren durchzustehen, unsere Unabhängigkeit zu bewahren und weiter kritisch berichten zu können, stützen wir uns nur zu einem geringen Teil auf Werbeanzeigen. Weniger als die Hälfte unserer (bislang noch bescheidenen) Einnahmen stammt aus der Werbung. In erster Linie – zu 70 Prozent – setzen wir auf die freiwillige Unterstützung durch unsere Leserinnen und Leser – Sie.

Das funktioniert zum Einen über PayPal oder Flattr (unter den Artikeln oder rechts in der Seitenleiste).

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Stefan Aigner, Herausgeber und presserechtlich verantwortlicher Redakteur von Regensburg Digital. Foto: Hubert Lankes

Stefan Aigner, Herausgeber und presserechtlich verantwortlicher Redakteur von Regensburg Digital. Foto: Hubert Lankes

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Sie haben dadurch keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung. Sie haben auch nicht die Möglichkeit, ihren Beitrag steuerlich abzusetzen (In den Augen des Finanzamts ist unsere Arbeit nicht gemeinnützig. Egal. Das macht uns umso unabhängiger.).

Sind Sie auch an einem Medium interessiert, dass unabhängigen Journalismus betreibt, vernachlässigte Themen und Informationen aufgreift und das dabei keinen Hehl daraus macht, zu politischen und gesellschaftlichen Zuständen eine Haltung zu haben?

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Unsereiner ist nichts Besonderes, hält seinen Beruf aber für den schönsten.

Horst Czerny, „Kommissar aus der Hölle“, Redaktionsleiter der Straubinger Woche

 

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Kommentare (12)

  • erik

    |

    Frage, ich hab zwar selber nichts, lebe selbst von der Hand in den Mund, möchte aber auch spenden, kann man auch Einmalspenden per Überweisung tätigen ohne dem Förderverein beizutreten?

  • Eine Welt ohne Mitleid

    |

    „Der Kommissar aus der Hölle“ empfiehlt in dieser Welt ohne Mitleid dringend: Mitglied werden und spenden! And so do I.

  • Matthias Stacho

    |

    Hallo Stefan,
    habe heute dank der Süddeutschen von Dir und Deiner Arbeit gehört und möchte Dir dafür meinen Respekt zollen !!!
    Gleich eine Frage zum leidigen Thema:
    Priester und Ministranten.
    Mitte September 2007 gab es nach dem Gottesdienst in der Kirche in Inkofen eine Pressekonferenz zu o.g. Thema be-
    treffende Vorfälle in dieser Gemeinde.
    Solltest Du Dich damit befasst haben, würde ich mich über eine Info sehr freuen.
    Herzliche Grüße
    Matze

  • Maurus

    |

    Hallo Matthias,
    Ich war auf der Pressekonferenz in Riekofen.
    Habe auch einen Mitschnitt.
    Wie kann ich Dir helfen?

  • Twix Raider

    |

    Kuckst du hier, Dieter Hildebrandt nutzt für sein ähnliches Projekt „Störsender“ ein Portal:

    http://www.startnext.de/stoersender

    Die monatlichen Fixkosten sollten als Finanzierungsziel ja erreichbar sein, da könntest du eine Art Abo schalten. Versuch macht vielleicht nicht reich, aber kluch.

  • Rudolf Schmitzer

    |

    Herr Aigner,

    Gratulation zu dem Umstand, dass nun auch die Süddeutsche Zeitung von Ihrer journalistischen Tätigkeit in Regensburg und Umgebung Kenntnis genommen und hierüber berichtet hat.
    Mach Sie weiter so!

    Mit freundlichen Grüßen

    Rudolf Schmitzer

  • grace

    |

    Hallo Herr Aigner
    greetz zu dem bericht über sie und r-dig in der süddeutschen!
    das sind doch schöne feiertage!

  • norbert e. wirner

    |

    kann man!

    ist doch auch schön, sowas!

  • peter

    |

    ich moechte alle jemals vom allgemeinen abmahnwahn betroffenen bitten, ein wenig geld in richtung RD zu schicken. Denn es ist meine feste meinung, das herr urmann nur deshalb NICHT wieder ungestraft davonnkam, weil auf diesen portal ausdauernd und aktuell berichtet wurde.
    Denn ansonnsten ist das halt nach dem ersten aufregen immer im allgemeinen rauschen untergegangen.
    vgl. blog „hirntorsionen.ch“
    http://www.hirntorsionen.ch/2013/12/redtube-massenabmahnugen-ein-betrugsfall-von-internationalem-ausmass-2/

    zitat:Laufend aktualisiertes Dossier! Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014

    Aber eben das dranbleiben macht den unterschied
    (wie in vielen anden faellen eben auch, plakativtes beispiel eben RK-kirche und missbrauch)

    Ansonnsten mach mit deiner super arbeit weiter stefan, alles gute!

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