15 Besetzer, ein beleidigter Rektor

Die Besetzung an der Uni Regensburg nimmt immer groteskere Züge an. Heute gegen elf Uhr schlugen rund 20 Studenten ihr Lager auf dem Gang vor dem Büro von Rektor Thomas Strothotte auf und erklärten das Verwaltungsgebäude für besetzt. „Eineinhalb Monate wurden uns Gespräche versprochen. Passiert ist nichts. Jetzt wollen wir eine klare Aussage”, so ein Student. „Wenn Herr Strothotte nicht mit uns reden will, dann soll er es sagen.” Man werde das Gebäude nicht eher verlassen, bis man ein vernünftiges Angebot bekomme. Senkung der Studiengebühren und Abschaffung der Anwesenheitspflicht schwebt den Besetzern dabei vor. Rektor Strothotte bleibt wortkarg. Er fordert die Studis zum gehen auf, sperrt sich anschließend in seinem Zimmer ein und schmollt für einige Stunden. Die (wieder einmal) angedrohte Räumung lässt (wieder einmal) auf sich warten – obwohl die Polizei bereits vor Ort ist und auf eine Aussage des Rektors wartet, obwohl die Besetzer genau darauf zu warten scheinen. Was Strothotte vor hat, scheinen aber selbst engste Mitarbeiter nicht zu wissen. „Er kommuniziert nicht”, so eine Mitarbeiterin der Universitätsverwaltung. Während sich im Verwaltungsgebäude die Situation zuspitzt und Studis – mit Megaphon und Papphellebarde bewaffnet – vom Dach ihre Forderungen über den leeren Campus rufen, räumen Universitätsmitarbeiter den Hörsaal H2 leer. Der war seit einer Woche wieder rund um die Uhr besetzt (ein Räumungsultimatum verstrich folgenlos), musste aber heute aufgegeben werden. Die Zahl der Besetzer ist zu gering, um H2 und Verwaltungsgebäude unter ihre Ägide zu bringen. Kanzler Blomeyer holt kurzfristig die Kohlen für seinen Chef aus dem Feuer. „Räumen Sie den Gang, gehen Sie in den Senatssaal, dann besorge ich Ihnen den Rektor für ein Gespräch”, verspricht er den Besetzern. Die folgen dieser Aufforderung prompt. Flugs ist der Gang aufgeräumt. Man begibt sich in den altehrwürdigen Senatssaal. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit beginnen gegen 14.30 Uhr die Verhandlungen. Keine 20 Minuten später ist es auch schon wieder damit vorbei. Strothotte stürmt beleidigt aus dem Saal. Den halten nun 15 Studierende besetzt. Die IG Metall hat sich derweil solidarisch erklärt und „über eine Luftbrücke” vom gegenüberliegenden Studentenhaus Pizzen ins Verwaltungsgebäude schicken lassen. „Grill ist auch schon aufgebaut. Wir halten durch”, lautet die dramatische Meldung der Besetzer via Twitter. Die Verwaltung hat auf die Situation bereits reagiert. Das Verwaltungsgebäude ist abgeriegelt. Alle Toiletten bis auf eine wurden versperrt. Kanzler Blomeyer will, so verlautet, noch einmal das Gespräch mit den Besetzern suchen. Thomas Strothotte soll bereits Strafanzeige gegen die Besetzer gestellt haben. Die diskutieren unterdessen darüber, unter welchen Bedingungen sie das Verwaltungsgebäude wieder verlassen wollen.

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Kommentare (14)

  • Besserwisser

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    Alleine die Anzahl der Studenten zeigt, dass aus dem Massenprotest eine Veranstaltung einiger weniger geworden ist, die kein Gehör mehr findet und keinen Rückhalt mehr hat.
    In meinen Augen hat diese ganze H2-Besetzerei um der Besetzung Willen ein großes dazu beigetragen, dass jeder mittlerweile negativ über „die da“ denkt. Das eigentliche Ziel ist aus dem Fokus geraten, linke Weltverbesserungsziele und Studium für alle ohne jegliche Kosten in der Vordergrund gerückt.

    Man hätte auch eine Mitgestaltung bei den Studienbeiträgen fordern können, anstatt vehement gegen sie zu wettern. Aber dieses verbissene Stellunghalten hat zu Stillstand auf beiden Seiten geführt. Strothotte hat keinen Bock mehr und die restlichen Studenten sind auch nur noch genervt.

  • Medizinstudentin

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    @Besserwisser:
    Woher willst du wissen, dass die Studenten dort keinen Rückhalt mehr haben? Von mir haben sie immernoch meine stille Untersützung. Den meisten hat einfach das Durchhaltevermögen und wahrscheinlich auch die Zeit gefehlt. Aber ein paar sind eben dabeigeblieben, und machen so lange weiter, bis sie etwas erreicht haben. Das ist doch super, und anders hätte die ganze Besetzung ihren Sinn nachträglich verloren!
    Also, Respekt von mir an die, die immernoch dabei sind! Macht weiter so, Danke euch!

  • No ja

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    @Besserwisser:
    Na ja, so ganz stimmt das nicht:
    ZITAT: „linke Weltverbesserungsziele und Studium für alle ohne jegliche Kosten in der Vordergrund gerückt.“

    Die Personen, die im H2 ausharrten und die letzten Wochen dort verbrachten, waren überwiegend meilenweit von den in der Öffentlichkeit gerne ihnen zugeschriebenen „linken Weltverbesserungszielen“ entfernt. Was auch imemr das heißen soll, immerhin ist das letztendlich lediglich eine gängige Keule gegen politisch Andersdenkende. Wer die letzten Wochen einmal sich die Mühe machte im H2 persönlich den Diskussionen beizuwohnen, der wird den „Besetzern“ diese Ferne zu linken Idealen zu fast 95% attestieren können. Ganz so einfach ist es also nicht. Wobei ich persönlich gerne radikalere Positionen die letzten Wochen und Monate dort gesehen hätte und nicht ständig dieses Weichspülen und den suchenden Konsens. Wo die Besetzer damit gelandet sind, sieht man ja nun allzu gut: Sie haben sich de facto selbst abgeschafft, sehr viele Unterstützer haben sich bereits vor langer Zeit zurückgezogen, weil die Ideale und der Kern der Besetzung zu diffus bis mitunter nicht vorhanden war.

    Und was dein „Studium ohne jegliche Kosten“ angeht: Der Ruf und die Forderung nach einer möglichst breiten und freien Bildung, ist kein Schlachtruf der reinen Linken, sondern seit jeher humanistisches Ideal. Und dur wirst vielleicht lachen: Aber jeder, der von dieser Art Selektion einmal annähernd betroffen war (und dazu zähle ich mich auch vor vielen Jahren), der weiß wie wichtig diese Forderungen insbesondere in einem zunehmend sich kommerzialisierenden und über Drittmittel fremdbestimmten Forschungsalltag sind. Freie Bildung ist also mehr als der „Geiz ist geil“-Spruch unserer Zeit und unsere Akademiker.

  • tommy

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    @besserwisser
    Ne, so einfach ist das nicht. Die Forderungen der aktiven StudentInnen an den deutschen Unis und in ganz Europa (im Herbst und vor allem im Dezember letzten Jahres) waren so dumm nicht. Gemeinsam wurde erstmal die grundsätzliche Abschaffung aller Studiengebühren gefordert.
    Sehr klug wie ich finde.

    @alle

    Was hier in Regensburg läuft, ist in der Tat niemandem mehr vermittelbar.

    Die sogenannten „BesetzerInnen“ haben sich von Anfang an jeglicher grundsätzlicher Kritik an bürgerlicher Bildung verschlossen.

    Jedwede Kritik an der sogenannten „Besetzung“ wurde mit dem Hinweis „dann komm doch hoch und gestalte mit!“ abgeblockt.

    Von Anfang an hat diese sogenannte H2-Besetzung mit den Verantwortlichen von Politik und Universität, pseudo-stellvertretend, diskutiert.

    Als ob die Frage der Bildung im Kapitalismus mit Pigs wie Strothotte oder dem Vater des Kriegstreibers Guttenberg zu diskutieren wäre.
    Offensichtlich ging und geht es den Apologeten um ihr EIGENES Studium.
    Die Forderung, mit Strothotte im sogenannten basisdemokratischem Plenum schon lange abgequatschte, also die Forderung nach einem billigerem Studium für sich selbst oder gerade noch für die Regensburger KommilitonInnen, ist auch heute noch Hauptthema der „Aktivisten“.

    Dass sie sich damit völlig unsolidarisch mit den studierenden Menschen in Deutschland und ganz Europa zeigen, scheint diesem Haufen nicht einmal aufzufallen.
    Die sogenannten BesetzerInnen an der Regensburger Uni, also dieser mittlerweile überschaubare Haufen, fordert ein bezahlbares Studium nur für Regensburger StudentInnen. An die bundesweite Forderung nach Abschaffung aller Studiengebühren scheint mensch sich nicht mehr zu erinnern.

    Viel furchtbarer ist aber etwas Anderes:
    Diese paar Leute möchten, und das schreiben dieselben ganz öffentlich, einen Polizeieinsatz an der Regensburger Universität provozieren.
    Dass die Bullen alles was emanzipatorisch ist, alles was Stunk macht, räumen, ist doch klar. Wenn viele Menschen sich gegen unfassbare Zustände wehren, dann schickt der Staat, in diesem Fall die Unileitung, die Bullerei um Widerstand zu brechen.
    Die FreundInnen in Frankfurt wurden so geräumt, die GenossInnen in Paris auch…. (wie an vielen anderen Orten…).
    Euch wollen die Bullen und die Unileitung aber nicht räumen. Denkt mal nach warum!
    Der Versuch von euch, über eine Bullenräumung aus eurer selbstverschuldeten Scheiße rauszukommen, ist ersteinmal verständlich.
    Wenn die Polizei aber ersteinmal, wegen so einem politisch reaktionärem Dumpfsinn, in die Uni gegangen ist, dann ist dass für viele Generationen nach euch ein richtiges Problem!
    Einmal Bullen in der Uni – immer Bullen in der Uni.

    Hört endlich auf mit eurem Scheiß und fangt an dieses Land, diese sogenannte Bildung – den Nationalismus, Kapitalismus und all den anderen Fuck anzugreifen!

  • Joachim Datko

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    „Studienbeiträge“ sind kontraproduktiv

    Zu 1. März 2010 • 10:43 PM
    „Man hätte auch eine Mitgestaltung bei den Studienbeiträgen fordern können, anstatt vehement gegen sie zu wettern. “

    Studenten sollen lernen und nicht auf Studiengebühren arbeiten.

  • Beobachter

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    @tommy

    Die Wortwahl „Bullen“ spricht Bände. Haben Sie eigentlich eine Vorstellung wie paradisiesisch die Bedigungen für Studenten in D. sind, wenn Sie einmal Ihren Blick über den eigenen Tellerand hinaus wagen würden?
    @all
    Ich habe selbst vor 6 Jahren an der Universität Regensburg studiert (vor BA-MA) – und da war auch vieles nicht gerade ideal gelöst. Aber: wer mit den Widrigkeiten an deutschen Hochschulen nicht klarkommt, die Bildung im Prinzip geschenkt bekommt – der dürfte sich wundern, wenn er mit der Realität im Arbeitsleben konfrontiert wird. Da können sie gerne protestieren, es interessiert nur niemanden. Man akzeptiert was einem geboten wird oder fliegt auf die Schnauze – so einfach ist die Welt.

  • Besetzer

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    Ob die gestrige Besetzung des Verwaltungsgebäudes ein Erfolg war bleibt meiner Meinung noch abzuwarten.
    Eine Abschaffung der Studiengebühren wie von Thommy u.a. gefordert ist auf inneruniversitärer Ebene nicht möglich, da dies der Landtag beschließt. Was allerdings möglich ist, ist eine Senkung auf bis zu 300€, wie bereits an der Uni Bamberg geschehen.

    Den „Verlust“ des H2 betrachte ich als weniger tragisch. Für die Semesterferien hatte er als Protestmittel ohnehin ausgedient. Jedoch hat das ausharren dort Erfolge gebracht. Die Hochschulleitung blamierte sich ein ums andere Mal mit abgelaufenen Ultimaten. Darüber hinaus konnten wir auch am Hochschultag erfolgreich Flagge zeigen. Der H2 war durchgehend gut besucht von interessierten Schülern und anderen Besuchern.

    Ich persönlich war am Wochenende selbst unterwegs und war in den Plenas, die die Besetzung der Verwaltung beschlossen, nicht anwesend. Ich habe dazu eine sehr differenzierte Meinung. Dennoch akzeptiere und unterstütze ich aber generell Entscheidungen, die das Plenum trifft. Sei es ohne oder mit mir. Meine MitbesetzerInnen haben mein Vertrauen und es freut mich eine Äußerung wie die der Medizinstudentin zu lesen.

    Darüber hinaus möchte ich (als Besetzer) mein Erstaunen darüber bekunden, dass die gestrige Aktion in den Semesterferien überhaupt durchführbar war. Dass der Campus in dieser Zeit entsprechend leer war, verwundert micht nicht.

    Zu guter letzt möchte ich noch sagen, dass ich mehrfach kopierte Neztkommentare auf Pressemeldungen nicht gerade als geeignetes Mittel ansehe, um eine antikapitalistische, antinationale und sorgenfreie Welt und/ oder Studium zu kreiren. (@thommy)

    @Beobachter noch zusätzlich: die Frage ist immer in was für einer Gesellschaft man denn leben möchte. Zu deinem Kommentar möchte ich schlussendlich doch noch ein wenig Polemik anfügen:
    Willkommen im neuen Obrigkeitsstaat der knappen Ressourcen in dem Wenige das Geld von vielen horten und verschleudern.

    Eine Herzliche Einladung an alle zur AG-Schüler DEMO am kommenden FREITAG (05.03.10) um 14.00 Uhr am DOMPLATZ. Dort wird man sehen, wieviel Rückhalt die Bewegung noch hat!

    Bis bald und vielen Dank für die durchaus willkommene kritische Berichterstattung über uns.

    Michi

  • grace

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    @ Beobachter
    wenn Sie uns schon so herrlich einfach die Welt erklären:
    schon mal an einer ausländischen Uni studiert? Nicht nur vom Hörensagen?
    wenn ja, dann würden Sie von Kalauern wie „paradiesische zustände .. in D.“ schnell Abstand nehmen.

    apropos „protestieren, es interessiert nur niemand…“: Schon mal was von Gewerkschaften (z.B.) gehört?

  • Roland Hornung

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    Ich hatte ja selbst schon im besetzten Hörsaal zwei “ alternative Vorlesungen “ gehalten. die Studierenden dort sind sehr engagiert und sehr vielseitig interessiert. Wer sie in irgendeine Ecke drängen wll, gehört selbst in die Ecke gestellt :-)
    Euer Roland Hornung

  • Beobachter

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    @Besetzer, @grace:

    Ich kann die Anliegen der Studenten verstehen, aber ich erlaube mir eine relaistische Sicht der Dinge:
    1. Der Mehrheitsgesellschat ist es absolut sch…egal, ob Studiengebühren erhoben werden oder ob die bedigungen gut sind. Wir werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erleben wie sich der Wohlstand massiv verringern wird. Dem Bürger an sich sind die Studenten und die Zukunftsentwicklungen relativ egal – ausser die eigenen Kinder oder Enkel sind betroffen, aber keiner bekommt den Hintern hoch um tatsächlich was zu ändern. (Das alte Übel der parlamentarischen Demokratien)

    2. Verglichen mit anderen – vergleichbaren – Industriestaaten finden Sie in D. sehr gute Zustände – bezogen auf Niveau und Kosten. Vor allem wenn man Studiengänge aus MINT und Medizin heranzieht. Die anderen Fächer haben das Problem aus meiner Sicht zwar auch wichtig zu sein, aber der Wirtschaft ist das egal. Entweder das Wissen aus dem Studiengang ist unmittelbar verwertbar oder der betreffende Absolvent ist für die Wirtschaft nicht zu gebrauchen (grob formuliert.)

    3. Bitte keine Vergleiche mit Ländern wie etwa Norwegen, die aufgrund ihres Ölreichtums keine vergleichbaren Finanzierungsprobleme haben. In Ländern wie etwa den USA ist das Niveau auf staatlichen Hochschulen auch nicht gerade das beste und in den meisten Fällen auch nicht umsonst. Gute oder sehr gute Universitäten bieten eine hervorragende Betreuung bzw. Ausbildung – aber dafür haben sie dann als Absolvent einen riesen Berg Schulden am Hals! Und wenn Sie dann in mittern einer längeren Rezession fertig werden haben sie wirklich Probleme.

    4. Dank Globalisierung konkurrieren wir alle zunehemend mit Osteuropa, Indien und China. In wenigen Jahrzehnten werden diese Staaten auch in der Bildung aufgeschlossen haben und dann wirtschaftlich so stark werden, dass wir froh sein können nicht umgekehrt wirtschaftlich kolonialisiert zu werden.

  • StudentUnterDruck

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    @Beobachter: Die Welt zerfällt nicht nur in „Petro-States“ und „Non-Petro-States“! Auch Finnland hat ein besseres Bildungssystem als Deutschland, und dort lag in den 90ern die Wirtschaft vollkommen am Boden. Veränderungen im Bildungssystem – gute wie schlechte – sind eine Frage des politischen Willens.

    @Beobachter: Darüber hinaus ist der schlecht informierten Mehrheit so einiges Egal, was ihr nicht egal sein sollte. Betreffen tut der Ausbildungsstand der Bevölkerung nämlich alle Bürger, sei es in Form von Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft. Angesichts Deiner Furcht vor einer Bedrohung aus dem Fernen Osten, schiene dies nötiger denn je.

    @Besserwisser war wahrscheinlich am Mittwoch nicht im Hörsaal, als Gewerkschaftler, Schüler, Parteimitglieder, Betroffene und Besorgte neben dem Vater des Verteidigungsministers, innerhalb weniger Stunden nach bekanntwerden des „Ultimatums“, ihre Solidarität ausdrückten. Es ist anzunehmen, dass der Rektor aufgrund dieses Rückhalts in breiten Schichten der Bevölkerung von einer Räumung absah.

    @Roland Hornung, @alle: Vielen Dank für Unterstützung und Symphathien!

    Nach kurzer Verschnaufpause geht’s weiter.

    M.R.

  • grace

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    Eines darf es gar nicht geben: Gute Bildung nur für Privilegierte (siehe Hamburg).
    Auch nicht: Leuchtturmuniversitäten, die die Politik mit reichlich Steuergeldern abfüttert,
    die sich die Studis aber aussuchen nach dem Motto: „wir wollen unter uns bleiben“
    Der Rest wird in kaputtgesparten Massenunis zu B_irgendwas verschult.
    Wie soll sich da der gewöhnliche Studi die von den Unternehmern so gewünschten Soft Skills aneignen?

  • student_

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    Bevor man immer internationale Vergleiche heranzieht, sollte man sich mal in Deutschland umschauen.

    In Regensburg wird auch für Dinge gekämpft, die in anderen Bundesländer selbstverständlich sind:
    Ein Studium ohne Studiengebühren und eine Verfasste Studierendenschaft

  • Tommy

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    @beobachter

    „Die Wortwahl “Bullen” spricht Bände.“

    Richtig, ganze Bibliothekenwände – sprechen Bände. War ja auch absichtlich so gewählt, die Wortwahl „Bullen“.

    Aber um nicht unverschämt zu wirken, guck ich mal über Ihren berühmten Tellerrand hinaus.
    Bereit?

    …..flics….

    …..pigs…

    Richtig geraten!
    In Frankreich werden die Bullen Flics genannt. In den USA u.a. Pigs.
    In beiden genannten Ländern kämpfen StudentInnen seit vielen Jahren für eine menschengerechte, kostenlose Bildung für alle. Und nicht nur für das.
    In beiden Ländern machen die Flic-pig-Bullen was sie gelernt haben und tun sollen: Den Widerstand von Menschen mit Gewalt brechen.

    Warum ich das schreibe, werter „Beobachter“?
    Nur für dich und deinen nationalen Durchfall.

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