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Wegen selbst auferlegter Fristen steht Bad Abbach im Grunde vor der Wahl: Therme schließen oder dem Investor InterSpa vertrauen – mit hohem Risiko. Im Zweckverband gibt es nun einen Antrag, um Zeit zu gewinnen.

Ungewisse Zukunft für die Kaiser Therme. Foto: Kurverwaltung Bad Abbach/Tourismusverband Ostbayern

Der Markt Bad Abbach steckt in der Zwickmühle. Für eine eigene Sanierung der Kaiser Therme fehlen der Gemeinde das Geld und der Rückhalt im Zweckverband. Dort hält der Bezirk Niederbayern die Mehrheit – und lehnt mit Verweis auf knappe Kassen eine Sanierung in Eigenregie ab. Die erhoffte Rettung durch den Stuttgarter Investor InterSpa, noch Ende September verkündet, wirkt inzwischen fraglich.

Zu zahlreich sind die Probleme, die andere Kommunen mit dem Unternehmen schildern. Manches davon war bekannt. Vergangene Woche bündelte eine Recherche des Manager Magazins weitere Fälle und zeichnete ein verheerendes Bild der Unternehmensgruppe und ihrer Verlässlichkeit, auch gegenüber der öffentlichen Hand (unser Bericht). Jetzt drängt die Zeit.

„Scheinheilig“, „asozial“, „Mist“

„13. Gehalt“ für Regensburgs Stadträte streichen: Linken-Antrag sorgt für Verärgerung und Kritik

Alexander Irmisch (SPD) fühlt sich „moralisch unter Druck gesetzt“. Lisa Brenner (Volt) wird „etwas emotional“. Und Jakob Friedl (Ribisl) fühlt sich „persönlich gekränkt“. Auslöser ist ein Antrag der Linken im Regensburger Stadtrat, das „13. Gehalt“ für Stadträtinnen und Stadträte zu streichen.

Vortrag im Kolpinghaus

„Staatsfunk“, „Journalisten-Komplizen“ und Geraune: Professor rechnet beim BSW Regensburg mit den Leitmedien ab

Das Bündnis Sahra Wagenknecht lud den Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen ins Kolpinghaus ein. Während der Corona-Pandemie überwarf der Professor sich mit seiner Uni. Seitdem hat er wenig Berührungsängste mit der extremen Rechten. Seine Thesen könnte man diskutieren, wäre da nicht diese Absolutheit und dieses Geraune.

Neuer Chef der Museen redet Klartext

„Mit kleinen Kuchenstücken“ zum Stadtmuseum Regensburg: Das Warten auf den großen Aufschlag ist vorbei

Mit einer Mischung aus Zweckoptimismus, Realismus und Galgenhumor stellte Sebastian Karnatz die Pläne für ein Stadtmuseum Regensburg bei einer öffentlichen Diskussion vor. Mit Mut zur Lücke, kostensparend und ressourcenschonend will der Leiter der städtischen Museen aber schon jetzt die Identifikation der Regensburger mit ihrem Museum erhöhen.  

Pachtkonstrukt mit fatalen Folgen

Hilferuf aus der Regensburger Markthalle: Zwei erfolgreichen Gastronominnen droht unverschuldet der Ruin

Die City’s Garden GmbH in der Markthalle am Dachauplatz ist insolvent und muss die Flächen räumen. Die Verpächterin Stadtwerk will sich von dem Konzept verabschieden und sucht nach einer neuen Nutzung. Zwei Untermieterinnen, deren Betriebe gut laufen stehen dadurch vor dem Ruin.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Ein Misstrauensvotum ohne Konsequenzen

Fast 100 Prozent der befragten Ärzte am Uniklinkum haben so gut wie kein Vertrauen in den Vorstand, doch der bekrittelt lieber die Umfrage als sich selbst. Der frühere Betreiber der Markthalle mag es gern vulgär und nimmt in Kauf, dass Kritik daran die neuen Betreiber trifft. Und was Unkritisches: Morgen startet das QUEER-Streifen-Filmfestival.   

Marburger Bund

Umfrage am Uniklinikum Regensburg: Ärzte am Limit, Patientensicherheit gefährdet, kein Vertrauen in den Vorstand

Die Ergebnisse sind repräsentativ. Laut einer Umfrage des Marburger Bundes fühlen sich über 80 Prozent der Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Regensburg chronisch überlastet. Sie berichten von Gefährung der Patientensicherheit und Beinahe-Fehlern. Vertrauen in den Vorstand hat fast kein Mediziner.

100 Jahre Jahresschau

81 Jahre Abwehr: Der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und sein Umgang mit NS-Belastungen

Die Jubiläumsausstellung des Kunst- und Gewerbevereins und der flankierende Katalog belegen eindrucksvoll, dass der Verein sich nicht mit seiner NS-Vergangenheit auseinandersetzen will. Den Gestalter der Ehrenbürgerurkunde für Adolf Hitler stellt man aus, ohne seine Rolle zu thematisieren. Die Gründe dafür reichen tief.

Nachbar geht in Berufung

„Wegen grundsätzlicher Bedeutung“: Streit um Stieleiche in Regensburg könnte Rechtsgeschichte schreiben

Welche Bedeutung hat der Baumschutz? Der Rechtsstreit um die Fällung einer imposanten Stieleiche im Stadtwesten könnte zum Musterfall werden. Das Umweltamt hatte die Fällung genehmigt, das Amtsgericht schob dem einen Riegel vor. Nun folgt die Berufung vor dem Landgericht Regensburg. Und dann die Revision vor dem Bundesgerichtshof?

Kolumne

Morgen, Regensburg! Holocaustvergleich und Gedenken an Hamas-Terroristen – wenn die Linksjugend plötzlich schweigt

Scharf kritisiert hat die Linksjugend Solid unseren Bericht zur Gedenkkundgebung für die Opfer des 7. Oktober 2023 und einem Gegendemonstranten. Als wir sie um Stellungnahme zu Postings des Mannes in den sozialen Medien bitten, folgt donnerndes Schweigen. Der Aktivist schickt eine Stellungnahme.

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