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Manche Dinge sollten deutlich schneller gehen und mir ist nicht klar, warum das nicht klappt. Manche Rede würde besser nicht gehalten und mir ist nicht klar, warum man solchen Zeitgenossen auch nur ein Wort glaubt. Und manche Projekte sollte man einfach ausprobieren – wird schon klappen.

1. Durchlaucht für diese Woche durch

Eigentlich wollte ich hier etwas Längeres zum Besuch von Gloria von Thurn und Taxis bei der Buchmesse in Halle schreiben – selbst die FAZ ließ Durchlauchts Auftritt fassungslos zurück. Mehrere Leser haben uns den Artikel zugeschickt (hier die FAZ hinter Bezahlschranke und hier ein frei zugänglicher Text zur Buchmesse bei Endstation Rechts). Aktuell gibt es außerdem ein Porträt in der SZ von ihr (hier hinter Bezahlschranke).

Weil ich aber den Ermahnungen Rechnung tragen will, nicht allzu viel über die Krawalladlige zu schreiben und wir ihr und den geistigen Brandstiftern an ihrem Rockzipfel aus aktuellem Anlass einen eigenen Text gewidmet haben, bleibe ich hier bei den Niederungen des gemeinen Volkes. Deutlichere Kommentare zu den Auswürfen von Pegida-Peter, Nius und Orbán habe ich mir nach etwas Bedenkzeit (und auf eindringlichen Rat hin) gespart.

Kurze Pause
In eigener Sache

Wir machen Sommerpause

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Redaktion verabschiedet sich voraussichtlich bis Ende August in die Sommerpause. Während dieser Zeit erscheinen keine Beiträge und auch das Forum wird ab kommender Woche nicht mehr moderiert. Ein paar kleine Ergänzungen zu Recherchen, die gerade aktuell sind, wollen wir aber weiter unten doch noch erwähnen. 

Trotzdem ein Wahlkampfthema

Kaufhof Regensburg: Das Märchen vom Islamzentrum ist nun auch offiziell geplatzt

Die geschickt platzierte Nachricht sorgte Anfang des Jahres für Aufregung, Ängste und rassistisch unterlegte Hetze: Dabei war recht rasch klar, dass es sich bei den angeblichen Plänen für ein Islamzentrum im ehemaligen Kaufhof-Gebäude um einen Trick handelte, mit dem die Stadt zum Kauf der Immobilie gedrängt werden sollte. Nun sind diese Pläne auch offiziell Geschichte, auch wenn manche es immer noch glauben wollen.

Filmtipp

Kommt Sigmund Freud zum Papst

Der neue Papst ist in sein Amt eingeführt, mit Pauken und Trompeten. Tja, schade. Wieder eine verpasste Gelegenheit, die 1,4 Milliarden katholischen Schäfchen der Welt einmal mit sich allein zu lassen, einmal führerlos auf sich selbst zurückzuwerfen. Das gibt’s leider nur im Film, mit dem heiligen Papst Melville, der ausbüxt, der seinen jubelnden Anhängern mitteilt, dass er nicht mitspielt in der jahrtausendealten Schmierenkomödie namens Papsttümelei.

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