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regensburg-digital Meinungsbild zur Kommunalwahl

Sonntagsfrage zur Kommunalwahl: Freudenstein liegt deutlich vorn

Welche Partei würden Sie wählen und welchen Oberbürgermeister bzw. welche Oberbürgermeisterin, wenn kommenden Sonntag Kommunalwahl wäre? Auf diese beiden Fragen liefern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Umfrage ein mindestens teilweise überraschendes Ergebnis.

Elf OB-Kandidaten und zwölf Parteien und Wählervereinigungen stellen sich am kommenden Sonntag zur Wahl.

CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein hat bei der Wahl um das Oberbürgermeisteramt mit gut 30 Prozent die Nase vorn, gefolgt von einem dicht beieinander liegenden Duo: Irmgard Freihoffer (Linke) und Stefan Christoph (Grüne). Zwei Prozent dahinter und fast gleichauf: Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) und Ludwig Artinger (Freie Wähler). 

Horst Meierhofer (FDP) führt dann die Gruppe der dahinter liegenden OB-Kandidaten an. Es folgen Jakob Friedl (Ribisl) und Joachim Wolbergs (Brücke), die sich ein Kop-an-Kopf-Rennen um Platz 7 liefern. Abgeschlagen: Christian Janele (CSB), Benedikt Suttner (ÖDP) und Ingo Frank (DIE PARTEI).

Die SPD schmiert bei der Stadtratswahl auf etwas mehr als fünf Prozent ab und liegt gleichauf mit der FDP. Auch hier hat die CSU die Nase mit gut 23 Prozent klar vorn, gefolgt von den Grünen. Die AfD kommt auf fast 16 Prozent und wäre drittstärkste Kraft im neuen Stadtrat. Es folgen die Freien Wähler und die Linke. Von den Wählervereinigungen und Parteien hinter SPD und FDP ist die „Ribisl Partie“ mit 4,5 Prozent am stärksten.

So sieht zumindest das Ergebnis der Wahlumfrage aus, die der Wissenschaftler Dr. Herbert Endres für regensburg-digital durchgeführt hat – keine Prognose, allerdings ein qualifiziertes Meinungsbild der von ihm ausgewerteten Stichprobe.

Inwieweit es mit der Einschätzung bei uns in der Redaktion übereinstimmt, lassen wir unkommentiert. Uns ist aber bewusst, dass diese Ergebnisse deutlich von anderen, bisher veröffentlichten Umfragen abweichen. Trotz möglicher Verzerrungen lassen sich aus der Erhebung innerhalb dieser Stichprobe aber auf jeden Fall Tendenzen ablesen.

„Um die Aussagekraft dieser Umfrageergebnisse bei der Sonntagsfrage zu optimieren, haben wir diejenigen, die angegeben haben, dass sie sich sehr unsicher sind bei ihrer Wahl aus der Auswertung herausgenommen“, erklärt Endres. „Zusätzlich haben wir gefragt, wie sicher sich die Befragten sind, ob sie zur Wahl gehen, um die Aussagekraft bzw. Bedeutung der Umfrageergebnisse zur Sonntagsfrage ins richtige Licht zu rücken.“ Immerhin: Fast 75 Prozent geben an, „sehr sicher“ oder „sicher“ an der Wahl teilzunehmen.

Es handle sich um eine überschaubare Stichprobe, betont Endres. „Deshalb können einzelne Stimmen oder Antworten das Ergebnis natürlich leichter verzerren als bei größeren Stichproben.“ Das Ergebnis der ÖDP beispielsweise, die bei dieser Umfrage keine Stimme erhalten hat, halten wir in der Redaktion für eine Verzerrung, die der Überschaubarkeit unserer Stichprobe geschuldet ist.

Wie wichtig ist die Reihenfolge auf dem Wahlzettel?

Endres hatte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch zu den Motiven für ihre Wahlentscheidung – Beruf, Parteizugehörigkeit etc. – befragt. Bemerkenswert dabei: Der Aussage

„Ich wähle den jeweiligen Oberbürgermeisterkandidaten/die jeweilige Oberbürgermeisterkandidatin bei der Kommunalwahl, weil er/sie einer/eine der ersten auf der Liste der Oberbürgermeisterkandidaten ist.“

stimmten 40 Prozent der Befragten zu.

„Das sollte zumindest zum Nachdenken anregen“, so Endres. Es gibt beispielsweise eine Studie, die belegt, dass der Ort des Wahllokals die Wahlentscheidung beeinflussen kann. „Unser Ergebnis könnte nun ein Indiz dafür sein, dass die Reihenfolge der Kandidaten auf dem Wahlzettel Einfluss auf die Wahlentscheidung haben könnte. Um einen Zusammenhang wissenschaftlich bestätigen zu können, müsste man im nächsten Schritt ein Experiment durchführen.“

Unser Meinungsbild zur Wahl – Hintergründe

So setzt sich unsere Stichprobe zusammen

Was kann die Umfrage leisten – ein Interview mit Dr. Herbert Endres

Alle Ergebnisse im Überblick (vollständig ab Sonntag, 8. März 2020)

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Kommentare (45)

  • Arno Nym

    |

    Erst habe ich mir gedacht: „Mmh, könnte ich mir vorstellen.“ dann habe ich gesehen dass die AfD 16% hat. das kann ich wiederum nicht glauben – und damit steht für mich das ganze Meinungsbild in Frage….

  • Ahnungsloser

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    Es ist auch eher nicht vorstellbar, dass die Spitzenkandidatin der Linken bei der Kommunalwahl mit Frau Freudenstein in die Stichwahl kommt.
    Ebenso halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass die Ribisl-Party nahe an die 5% gelangt.

  • AblativusAbsolutus

    |

    0 Prozent für ÖDP? Das kann und wird hoffentlich nicht stimmen. Das bestärkt meine Zweifel an dieser ganzen Studie, die ich habe, seit der erste Bericht dazu auf rd Erschienen ist. Dass die ÖDP keine Chance bei der Bürgermeisterwahlen hat, ist klar. Aber im Stadtrat wird ihre gute und solide Politik der letzten Jahre hoffentlich belohnt werden.

  • Mrs. Universa

    |

    Herr Wolbergs und Brücke: Lassen Sie sich davon nicht verunsichern oder gar bremsen! Diese Umfrage ist mitnichten repräsentativ! Das scheinen auch die Redakteure zu vermuten. Dass sie sie trotzdem veröffentlichen, ist schäbig.

  • Giesinger

    |

    @Arno Nym:

    Ich kann es schon glauben und freue mich nun über dieses Umfrageergebnis.

  • Mr. T.

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    Mrs. Universa, was ist daran schäbig? Es wird ja auch auf die Schwächen ob des offensichtlich teilweise weit von der Realität entfernten Ergebnisses hingewiesen.
    Oder vermuten Sie bloß wieder, dass es hier nur darum geht, Wolbergs nieder zu schreiben? Diese NSAfDeske Opferrolle nervt langsam gewaltig. Das hätte er nicht nötig und macht ihn immer unsympathischer. Was sollte dann erst der Suttner zu dem Ergebnis sagen?
    Das größte Problem an der Umfrage scheint zu sein, dass n einfach viel zu klein ist.

  • Mr. Zwa

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    Warum nicht auch noch ein paar Voraussagen von Kartenlegern und Astrologen? RD nähert sich mit dieser Art von Informationen leider sehr der Boulevardpresse. Wenn überhaupt hätte man das Ergebnis nach der Wahl veröffentlichen können, um die Aussagekraft zu prüfen. Aber so riecht es nach Meinungsmache. Schade!

  • Jedermann

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    Mrs. Universa, aber sie glauben sicher die Umfrage die Herr Wolbergs gerne veröffentlicht. Bei der er angeblich vorne bzw. mit der CSU gleichauf ist?

    Das, das wiederum glaube ich nicht.

  • Mr. T.

    |

    Alle bislang veröffentlichten Umfragen sind ziemlich schwach. Das positive an dieser ist, dass sie deutlich transparenter veröffentlicht wird, und man eher sehen kann, woran es hapert. Bei den anderen wird einfach nur ein Ergebnis veröffentlicht, von dem keiner weiß, wie es zustande kam.

  • Piedro

    |

    @Mrs. Universa
    „Diese Umfrage ist mitnichten repräsentativ! Das scheinen auch die Redakteure zu vermuten. Dass sie sie trotzdem veröffentlichen, ist schäbig.“
    Das vermutet die Redaktion nicht nur, das steht im Artikel und wurde schon im Vorfeld gesagt. Schäbig wäre es, das Ergebnis nicht zu veröffentlichen, weil das Ergebnis nicht passt. Und schäbig ist es andere zu beflegeln, weil einem das Ergebnis nicht passt.

  • highwayfloh

    |

    Bezüglich dieser Umfrage und den damit verbundenen Kommentaren möchte ich ein paar Sätze dazu sagen:

    Repräsentantiv ist relativ zu sehen, jedoch kann man eine grundsätzliche Tendenz erkennen, in welcher politischen Gemütslage sich die Bevölkerung derzeit bewegt.

    Wenn jedoch gesagt wird – weil man die Augen vor der Realität verschliesst – dass man das Ergebnis (insbesondere bezüglich der AFD) nicht glauben kann / möchte – diejenigen seien gewarnt:

    Es funktioniert nicht, dass man die Augen vor den Tatsachen verschliesst. Ja, unsere Gesellschaft hat sich verändert. Leider auch dahingehend, das politisches rechtes Gedankengut immer mehr Akzeptanz und Unterstützung findet. Dies sollte jeden aufrechten Demokraten zur absoluten Wachsamkeit aufrufen und auch dazu, dass man, selbst wenn dabei lange Freundschaften draufgehen, sich aktiv „gegen“ „rechts“ bekennt und positioniert.

  • Mt. B.

    |

    Zu Mrs. Universa
    8. März 2020 um 13:02| #

    Hätte der Herr supend. Ex-OB während seiner Amtszeit auch nur ansatzweise so regiert, wie es jetzt auf seinen Wahlplakaten steht und er verkündet., dann würde er natürlich jetzt auch anders dastehen.
    Die schwarze Allmacht sollte damals gebrochen werden und eine Wende herbeigeführt werden. Ging ziemlich schief, oder?

  • Julian86

    |

    Bei der vorletzten Zwischenüberschrift: „Wie wichtig ist die Reihenfolge auf dem Wahlzettel?“ heißt es weiter unten: „Um einen Zusammenhang [zwischen Erstlistung und Willensentscheidung] wissenschaftlich bestätigen zu können, müsste man im nächsten Schritt ein Experiment durchführen.“

    Für dieses Experiment, das nicht näher erläutert wird, hier ein Gedankenansatz: Zum „gerechten“ Ausgleich erhält der auf dem Wahlzettel die OB-Liste anführende Kandidat eine Art Platzhalter, etwa einen BESENSTIEL, in der jeweiligen Farbe der Partei.

    Nicht glauben aber vermuten tue ich, um meine kleine Politik-Welt wieder in die Vertikale zu kriegen: Bei der OB-Tabelle haben sich zwei Kommatas je um eine Stelle verschoben: Bei Freudenstein zu weit nach rechts, bei Suttner zu weit nach links. Nach „Korrektur“ hätten wir dann einen 5er-OB-Kampf auf gleicher „Prozent-Höhe“.

    Jetzt mal im Ernst: Träfen die Ergebnisse bei den Parteien in etwa zu, zeigte sich die politische Gesamtausrichtung der Regensburger Wähler als konservativ/rechts/rechtsaußen mit über 50% (CSU, FW und AfD). Und das wäre allein wegen derer fehlenden Kompetenz dieser Parteien beim Klimaschutz eine Hiobsbotschaft.

  • kb

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    0 % für die ÖDP ist schon eine massive Verzerrung, die auf weitere Verzerrungen bei dieser Meinungsumfrage hindeutet – und damit den Wert der ganzen Aktion in Frage stellt.

  • Mathilde Vietze

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    Wart‘ mer’s ab!

  • joey

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    das Ergebnis der linke überrascht mich im ersten Blick. Dann kam mir in den Sinn, daß die Grünen ja ebenso nahe am Korruptionssumpf stehen (müssen was gemerkt haben). Dann sind also Protestwähler zur linke gewechselt. Ribisl kostet sicher auch noch was bei den Grünen.

    @Julian: das der „Klimaschutz“ keine Mehrheit hat, könnte schon sein. Die Leute brauchen ihr Auto.

  • Stachelbaer

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    Toller Erfolg in beiden Tabellen für Friedl 4,7 % und fürs Ribisl 4,6%.

  • Fragensteller

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    2000 Probanden wurden angeschrieben!
    160 qualifiziert ausgefüllte Fragebögen ausgewertet!
    Und dann nicht mal eine Stimme für die ÖDP?
    2014 hat die ÖDP knapp 7% erreicht und sechs Jahre mit 3 Stadträten eine gute Oppositionsarbeit geleistet. Bei der Umfrage ist das keinem aufgefallen?
    Das nenn ich mal eine objektive Auswahl der Befragten!

  • highwayfloh

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    Kommentar gelöscht. Ihre Spekulationen gehen von völlig falschen Voraussetzungen aus. Deshalb hier nochmals zur Klarstellung:

    regensburg-digital war bei der Durchführung der Umfrage in keiner Weise involviert.
    Die Auswahl oder Rekrutierung etc. der Probanden erfolgte nicht über unsere Seite/unter unseren Lesern oder Kommentatoren.
    Die Adressen stammen aus externen Datenbanken, auf die wir weder Zugriff noch Einfluss haben.
    Details dazu stehen auch noch hier: https://www.regensburg-digital.de/ein-fundiertes-meinungsbild-zur-kommunalwahl/25022020/

  • Piedro

    |

    @Fragensteller
    Sowohl zur Auswahl der Befragten als auch zur Selektion für die Auswertung wurde doch alles mitgeteilt. Auch, dass die Umfrage nur im Ansatz repräsentativ ist und lediglich ein Meinungsbild darstellt. Es wurde mit den verfügbaren Mitteln alles getan, um eine objektive Fragestellung und Auswertung zu gewährleisten.

  • XYZ

    |

    Das erinnert mich an die schönen Redensarten da liegt der Hund im Argen oder der Hase im Pfeffer: Konklusionen = Schlussfolgerungen können logischerweise nur stimmen wenn die Prämissen = Voraussetzungen zutreffen – da ist manches nicht so ganz repräsentativ, aber lassen wir uns trotz der interessanten Statistik am 15.03. überraschen.

  • XYZ

    |

    Nebenbei zu ergänzen – hoffentlich nicht wieder am Thema vorbei – solche Wahlumfragen laufen wie Marktumfragen ab: ein Produkt soll getestet werden, sei es marktwirtschaftlich oder politisch. Die Abnehmer oder Wähler entscheiden, da ging so manches daneben. Immerhin besteht in R ein parteiübergreifender Konsens namentlich zu Verkehr und Wohnung, das lässt trotz Wahlausgang auf eine Koalition hoffen.

  • XYZ

    |

    Noch nebenbei: die AfD dürfte gegenüber der ÖPD völlig überbewertet sein, erstere vertritt keine kommunale Interessen, letztere sehr wohl.

  • Mary

    |

    Ich denke, dass die Auswahl der Befragten schon der Gesellschaft entsprechend objektiv getroffen wurde, aber die Anzahl der erhaltenen Antworten wohl sehr gering war.

  • Represent

    |

    Am meisten sagen diese ganzen Artikel doch über gewisse Zusammenhänge und die Zusammensetzung der Stichproben aus:

    (Aus mehreren Artikeln zusammen getragen): Die meisten haben ein Netto-Einkommen über 3000, viele gar über 4000 Euro, sehr viele leben im Eigenheim oder Eigentumswohnung, blicken zuversichtlich in die Zukunft.

    1. Ist doch klar, dass die CSU/konservativ wählen, die wollen diesen Zustand ja bewahren/konservieren

    2. Ich glaube beim Besten Willen nicht, dass der größte Teil (oder auch nur annähernd) die Hälfte der ca. 150.000 Einwohner Regensburgs in diesen Verhältnissen lebt. Also entsprechend wählt.

    Die Realität wird sich dann am 15.3. zeigen. Blinder Fanatismus/Protestwählerei ist auch nicht zu unterschätzen, gut möglich, dass AFD so hin kommt und für Bru-Ecke und He-Bisl noch mehr drin ist.

  • Taxifahrer

    |

    Diese Umfrage ist wissenschaftlich gesehen so unseriös, fass man die Ergebnisse getrost in die Tonne kloppen kann. Wobei die 4 Prozent für Wolbergs schon ok wären.

  • Dominik Müller

    |

    Wer waren die 4, welche für die Brücke gestimmt haben?
    Ich denke, dass insbesondere bei der „Queen“ einfach die Nerven blank liegen, weil die Blase bald platzt.
    Ob jetzt diese Umfrage mit gerade mal 151 ausgewerteten „Stimmzetteln“ oder jene von den Regensburger-Nachrichten – welche bei der OB-Wahl Wolbergs und Maltz-Schwarzfischer bei 24 und Freudenstein bei 19 % sieht – realistischer scheint, ist spannend, mein Tipp: beim Mitbewerber Filter-Verlag wurde mehr gefiltert als hier.

  • R.G.

    |

    Die Umfrage zeigt vermutlich ein relativ stabiles Wahlverhalten bei den Wählern der CSU.

    Bei den vormaligen Wählern der SPD sehe ich großes Misstrauen und den unbedingten Wunsch, die großen Zwei nicht mehr alleine agieren zu lassen. Eine negative Bewertung von Maltz-Schwarzfischer ist das nicht, sie könnte in einigen Jahren durchaus stark genug für eine Spitzenposition sein.

    Wie man durch die Umfrage bereits sieht, ist ein Protestwählen, Voten für eine kleinere zur Kontrolle gewillte Partei, ohne dabei die Stimme zu verschenken oder der AfD geben zu müssen, möglich. Eine starke Opposition würde die Großparteien den Sorgen der Bürger wieder zugewandter machen müssen.

    Es wird wesentlich davon abhängen, ob die Verdrossenen und Abgehängten dazu ermuntert werden können, zur Wahl zu gehen.
    Mittels Verabredung, privat organisierten Fahrtendiensten, Teilen eines Taxis, gemeinsame Radtour zum Wahllokal etc.
    Vergesst nicht auf die etwas Hilfe brauchenden Menschen mit Rollator oder Rollstuhl, helft ihnen, und bietet AlleinerzieherInnen am Wahltag Hilfe bei er Kinderbetreuung an, damit auch sie ihre Stimme abgeben können!

  • Mr. T.

    |

    R.G., man sollte nicht versuchen, aus der Studie zu viel herauszulesen. Genauso abwegig das Ergebnis der ÖDP ist, genauso abwegig kann dann auch das der CSU oder der NSAfD sein. Selbiges gilt auch für bruecke und Ribisl auch wenn sie nicht ganz so abwegig scheinen.

    Und bei Ihrem Aufruf zur Unterstützung bei der Wahl haben sie ein wohl ganz unbekanntes Instrument vergessen, dass es vielen Menschen deutlich erleichtert, an der Wahl teilzunehmen: die Briefwahl! Das ist wesentlich einfacher als Fahrdienst oder Kinderbetreuung. Die kriegen auch Alleinerziehende und Rollstuhlfahrer problemlos hin. Helft diesen Menschen, da wo sie es wirklich nötig haben.

  • Arno Nym

    |

    @highwayfloh das hat weniger was mit verschließen der Augen vor der Realität zu tun, als mit der Betrachtung der Wahlergebnisse der AfD bei den letzten Wahlen in Regensburg. Da waren sie weit weg von 16% und ich sehe nicht warum sich das geändert haben sollte. Der Wahlkampf war mau, die Facebook Seite der AfD kopiert nur Posts von anderen Seiten, meist ohne jeglichen Bezug zu Regensburg, sondern nur Bundespolitik und Flüchtlingshetze.
    Klar kann das Protest sein, als „einzige“ Partei die nicht im Korruptionsskandal irgendwie mit drinhängt – aber nur weil sie bisher nicht im Stadtrat war….
    Mit Geld und Spenden haben sie es ja Auch nicht so, Siehe Weidel/Meuthen…

  • Giesinger

    |

    Wie schön, daß es da noch den 15. März gibt.
    Ich habe natürlich schon gewählt. Schon wegen Corona alleine, per Briefwahl.
    ——-
    Eventuell themenfremd @Stefan Aigner, zum facebook-Ausbruch von Herrn Wolbergs letzten Freitag. Wollen Sie sich dazu äußern, oder ist es Ihnen zu blöd?

  • Stefan Aigner

    |

    @Giesinger

    Letzteres. Es ist hanebüchen.

  • Hans

    |

    die möglichen Prozentzahlen aus 160 Teilnehmer (100%) sind zB
    3,75%
    4,38%
    5,00%

    weitere Zahlen s.u. Ribisl hat 4,6% und 4,7%, ist gar nicht möglich, auch nicht durch Rundung. Bei der Freihoffer stimmts auch nicht.
    5,63%
    6,25%
    6,88%
    7,50%
    8,13%
    8,75%
    9,38%
    10,00%
    10,63%
    11,25%
    11,88%
    12,50%
    13,13%

  • Stefan Aigner

    |

    @Hans

    Bei den Umfragen zum OB gab es unter Berücksichtigung der beschriebenen Einschränkungen 149, bei den Parteien 151 auswertbare Fragebögen. Diese Zahlen finden sich (etwas klein) auf den Bildtafeln. Daraus entstanden die Berechnungen und Rundungen.

  • Samson

    |

    Wenn Frau Freudenstein einen Neuanfang will sollte sie mal in der eigenen Partei aufräumen.
    Und die Umfrage ist eben eine Umfrage.
    Wenn die MZ eine Umfrage unter den Wählern macht, dat die CSU die absolute Mehrheit.
    Und vielleicht hatte man eben 2000 Wähler nehmen sollen.
    Ich verstehe die Aufregung aber nicht.

  • Piedro

    |

    @Stefan Aigner
    „Letzteres. Es ist hanebüchen.“
    Kann man so sagen. Danke für den Hinweis, Giesinger, das ist wirklich ein erheiternders Stück Zeitgeschichte. Darf ich mich trotzdem dazu äußern, auch, wenn dieses Epos hier nicht Thema ist? Immerhin sieht sich Herr W. in irgendwelchen anderen Umfragen ganz vorn…

    Die Ratschläge an Unternehmer und Stadträte sind nahezu absurd. Tun sie nicht was sie tun, weil sonst… Als würden alle gestückelte Spenden und Scheinrechnungen einsammeln, sich die Bude von Spendern renovieren lassen, als sei eine To-do-Liste an einen Amtsträger ganz normal. Als sei Politik allein schon ein Grund in den Fokus der Ermittler zu geraten…

    „Es gibt Medien die sagen von sich sie seien die vierte Gewalt.“
    Wirklich lustig! Nicht manche Medien sagen das von sich, sondern die Pressefreiheit ist genau Sinn dieser vierten Gewalt. Und „dieser Onlineblogger“ profitiert von der Berichterstattung über die Korruptionsprozesse. Wie verwerflich! Ich finde es super, dass „dieses Medium“, das durch objektive und anhaltend detaillierte Berichterstattung, die ihresgleichen sucht, auch wirtschaftlich davon profitiert. Die eigene Arbeit zahlt sich aus – wenn sie ehrlich und transparent ist und nachvollziehbar gewürdigt wird. Deshalb sollen die Fördervereinspenden zwingend veröffentlich werden, weil „der Blogger“ sonst nicht glaubwürdig ist? Ja wo samma denn, Herr W.? Das zuständige Finanzamt wird schon wissen was rein kommt, da wird nix gestückelt und am Gesetzgeber vorbei eingesackelt. Sollte eigentlich reichen, oder nicht? Und wenn sich der Aigner von seinen Förderern mal die Hütte tapezieren ließe wäre das auch nicht wirklich ein Skandal. Der dürfte das. Sowas aber auch. Zumal sich „Die Brücke“ auch mit den ihr passenden Artikeln auf der Webseite schmückt.

    Och, der Friedl ist ganz kleinlaut geworden? Wer’s glaubt… Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit. (von Ludwig Hevesi) Der Friedl wird sich bestimmt nicht für dieses Plakat genieren, und der Journalistenkünstler hat es gut auf den Punkt gebracht. Und jetzt will er auch noch ein Buch schreiben? So ein Bösling! Und dann könnte der Friedl den Gröbaz auch noch überholen… Na, wenigstens geniert er sich…

    „Wegen mir kann man Parteispenden abschaffen.“ Da hat er vergessen sich die Pappnase aufzusetzen. Abschaffen ist eine Sache, annehmen eine andere. Die Brücke finanziert ihre Plakate nicht mit Krediten.
    Wolli darf sich freuen, dass „dieser Onlineblogger“ weit mehr Stil und Ethos hat als er selbst, sonst würde halb Regensburg einen Lachkrampf nach anderen kriegen.
    „Bei den Umfragen die es gibt und von denen ich etwas halte bin ich entweder immer an erster oder an zweiter Stelle.“ An der Stelle hätte er aufhören können, die beste Pointe immer zuletzt, dann das Publikum die Zugabe fordern lassen. Die immer gleichen Krokodilstränen zerdrücken langweilt.

  • Mr. B.

    |

    Es könnte aber auch sein, dass die ganz reichen Bewohner CSU wählen und ein wenig FDP, die Neureichen die Brücke und ein wenig SPD und beim Rest da schaun ma mal und lassen uns überraschen!!
    Das könnte vielleicht die ganzen Korruptionsfälle wiederspiegeln?

  • XYZ

    |

    Nochmals die mehrfarbigen Balken zur OB-Wahl zu Gemüte geführt. Die AfD erscheint da nicht mangels überzeugenden Kandidaten. FW/SPD/FDP und auch Grüne haben sich in der vergangenen Periode nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Brücke poltert los und bewirkt dadurch nur das Gegenteil. Ohne Statistik läuft es m.E. psychoanalytisch gesehen jedenfalls bei der direkten Wahl des/r OB auf eine nicht belastete Personen hinaus.

  • XYZ

    |

    Pardon, vertippt: nicht vorbelastete Personen sind m.E. die Frauen F. und M-S, letzere hat das handicap der SPD, mal sportlich gesehen . . .

  • Julian86

    |

    2020 – 2014 Vergleich

    Aktuell etwa 115 000 Wahlberechtigte, jeder darf 50 Stimmen vergeben.

    2014:
    Stimmberechtige 109654
    Wähler 54464 (49,7%)

    Schaut man sich die Einzelheiten an, so überrascht doch sehr, wie wenige Stimmen die „Kleineren“ erhielten. Z.B. die FW nur 3653, ähnlich ÖDP.
    https://www.kommunalwahl2014.bayern.de/tabg3362000.html

    Ich bin mal gespannt, wie sich die Verhältnisse auf die Wahlbeteiligung auswirken: Ob sich noch mehr Bürger abwenden oder ob es eine im Vergleich zu 2014 stärkere Wahl-Beteiligung geben wird. Wird zudem der C-Virus Bürger von der Wahl abhalten?

    OB-Wahlen 2014
    Bei der OB-Wahl 2014 erhielten bei 54484 Wählern:
    Artinger 3127, Suttner 1644.
    https://www.kommunalwahl2014.bayern.de/tabs4362000.html

  • Riafan

    |

    Hurra, Hurra

    SPD bei 5,3 %, meine Voraussage ist das die SPD deutlich unter 10%
    kommt- aber 5,3 % in dieser Prognose- das ist ja der Hammer
    Vielleicht schafft es ja die SPD auf 4,9 oder 4,5 %

  • Rengsburger

    |

    Die 5 % für Herrn Wolbergs wären ein starkes Zeichen gegen Vorteilsnahme im Amt.

    Hoffen wir das es so kommt und der Spuck bald ein Ende hat.

  • Andreas

    |

    Eine überschaubare Stichprobe? Wie viele Leute wurden denn befragt? Wenn man ein auf 5% genaues Ergebnis haben will, muss man schon fast 700 Regensburger befragen. Dieses Niveau scheint mir hier nicht einmal erreicht.

  • Julian86

    |

    Vielleicht findet sich ja nach einer „grundstürzenden“ Wahl in R eine von der jungen, jüngeren Generation dominierte wie parteiübergreifende Klima-Schutz-Koalition, die schrittweise aber beständig („immerwährend“) den notwendigen Umbau unserer Art zu leben und zu produzieren vorantreibt.

    Die passende „Wahl-Lektüre“:
    „The Future We Choose: Surviving the Climate Crisis“
    Christiana Figueres, Tom Rivett-Carnac

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