SOZIALES SCHAUFENSTER

FDP und CSB überlegen noch

Stichwahl: Grüne, ÖDP, Linke und Ribisl empfehlen Maltz-Schwarzfischer

Nach „Brücke“ haben sich nun auch Grüne, ÖDP, Linke und Ribisl festgelegt: Für die Stichwahl am 29. März empfehlen sie unisono, für Gertrud Maltz-Schwarzfischer zu stimmen. Keine Empfehlung wird es von den Freien Wählern geben. Andere Parteien beraten noch.

Stichwahl mit Damen: am 29. März fällt die endgültige Entscheidung zwischen Astrid Freudenstein (li). und Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Foto: Staudinger

„Trotz inhaltlicher Konflikte haben wir Gertrud Maltz-Schwarzfischer immer als kooperativ und kompromissbereit erlebt“, sagt Benedikt Suttner von der ÖDP. Auch gebe es bei der SPD-Bürgermeisterin mehr Anzeichen für eine soziale und ökologisch ausgerichtete Politik als bei ihrer CSU-Konkurrentin Astrid Freudenstein. Deshalb habe sich seine zukünftige Fraktion via Telefonabstimmung auf eine Wahlempfehlung für Maltz-Schwarzfischer geeinigt.

Vier Gruppierungen pro Maltz-Schwarzfischer

Damit haben sich mittlerweile vier der künftig im Stadtrat vertretenen zwölf Gruppierungen im Vorfeld der Stichwahl positioniert. Bereits am Mittwoch war der Brücke-Verein um Joachim Wolbergs mit einer Empfehlung für das derzeit nur kommissarische Stadtoberhaupt vorgeprescht. Am Donnerstagnachmittag zog dann Jakob Friedl, der nach anfänglichen Unklarheiten bei der Auszählung überraschend doch noch in den Stadtrat einzieht, nach. „Die Ribisl-Partie empfiehlt Gertrud Malz Schwarzfischer als Oberbürgermeisterin und würde sich über Stefan Christoph und ganz besonders über Benedikt Suttner als weitere Bürgermeister freuen“, heißt es in einer Mitteilung Friedls.

Kurz vor Mitternacht folgten dann die Grünen, nach der CSU die zweitstärkste Fraktion im neuen Stadtrat. Bei der ersten virtuellen Mitgliederversammlung der Regensburger Grünen überhaupt habe sich nach der neuen Fraktion und dem Stadtvorstand auch die Basis der Partei für eine Wahlempfehlung zugunsten von Maltz-Schwarzfischer ausgesprochen, heißt es in der entsprechenden Mitteilung. Man wolle die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mit der Bürgermeisterin weiterführen, so der Grünen-Spitzenkandidat Stefan Christoph.

Die Mehrheitsbildung im neuen Stadtrat werde nach Einschätzung der Stadtvorsitzenden und Neu-Stadträtin Theresa Eberlein zwar „schwierig“ werden. „Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir unsere Ziele von Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe am besten mit Gertrud Maltz-Schwarzfischer erreichen können.“

Freie Wähler: “Die Wähler sind frei.”

Noch keine Entscheidung gibt es bei der FDP. „Wir werden das am Wochenende mit dem Kreisverband und der Fraktion besprechen.“ Ähnlich äußert sich auch Christian Janele (CSB). Für ihn persönlich sei die nun anstehende Stichwahl so oder so schwierig. Man werde sich aber intern noch abstimmen. Und auch in der Partei DIE PARTEI will man noch Rücksprache halten, wie Neu-Stadtrat Ingo Frank uns schreibt. „Wir schwanken noch zwischen Wolbe Rgs und Twitter PIG.“

Festgelegt haben sich hingegen die Freien Wähler. „Wir werden keine Wahlempfehlung aussprechen“, sagt Fraktionschef Ludwig Artinger. „Wir heißen nicht umsonst Freie Wähler und auch die Wähler sollen frei entscheiden.“ Das habe man Astrid Freudenstein und Gertrud Maltz-Schwarzfischer auch so kommuniziert.

Nachtrag:

Zwischenzeitlich hat sich auch Irmgard Freihoffer (Linke) für die Wahl von Maltz-Schwarzfischer ausgesprochen.

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Kommentare (30)

  • Taxifahrer

    |

    Die Empfehlungen waren alle erwartbar. Ich persönlich werd auch die OB wählen, da ich mir von ihr mehr Maßnahmen im Bereich der Sozialpolitik verspreche.

  • Ferdinand Klemm

    |

    Hier zeigt sich in welche Richtung sich Regensburg weiterentwickeln möchte!
    Ökologisch progressiv in die Zukunft mit den Grüne Regensburg, Brücke Ideen verbinden Menschen e.V., der SPD Regensburg, ÖDP Regensburg, DIE LINKE.Regensburg und Malkampfzentrale.

    Hoffentlich wird auch Die PARTEI Regensburg sich für diesen Kurs begeistern.

    Vielen Dank an alle diese Menschen, die Zukunft gestalten wollen und nicht in der Vergangenheit verharren wollen.

  • Arbeiter

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte keine nicht belegbaren Behauptungen.

  • KW

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    Leider gibt es immer noch keine eindeutige Distanzierung zu Herrn Wolbergs.
    Was zur Folge haben wird, dass durch dessen eiskaltes Taktieren vermutlich die nächsten sechs wenn nicht gar 12 Jahre in Regensburg die CSU wieder das sagen haben wird. Und das dann mithilfe von Wählern aus dem Nicht-CSU Spektrum, die unter körperlichen Schmerzen die CSU-Kandidatin ankreuzen werden, in der Hoffnung dadurch das noch Schlimmere Übel eines durch die Hintertür wieder in eine Entscheidungsträger-Roller kommenden Herrn Wolbergs zu Verhindern.
    Wobei dann sogar noch das absolute Horror-Szenario möglich wäre:
    CSU OBin mit einem 3. BM Wolbergs
    Bitte, Bitte liebe SPD, Grüne, ÖDP, Linke, (FDP?):
    Bringt ein eindeutiges, am besten gemeinsames Statement, dass es mit euch keinen 3. BM Wolbergs geben wird!
    Ribisl, für den ich mich sehr freue dass er es in den Stadtrat geschafft hat, führe ich nicht auf, da man von ihm weiss, dass ein 3. BM Wolbergs kein Thema ist.

  • Julian86

    |

    Zustimmung und Anregung für eine Sonderaufgabe für Stadtrat Wolbergs

    Für mich sind das erfreuliche Nachrichten. Ja, schon der ehemalige Referent Dr. Stöberl hatte vor Jahren einen Aufsatz geschrieben, der von “Kooperation statt Konfrontation” handelte. So auch die Grünen im Hinblick auf die gemeinsame Arbeit mit BM M-S. Und Suttner bringt es auf den Punkt, wenn er das Soziale und die Ökologie betont; deren Bedeutung für die sozial-ökologische Wende auch auf Ebene der Kommunen ist die Quintessenz, um die Klimakrise [“extremsten Krise … , die wir kennen (Winfried Wolf)] und die notwendig zu treffenden politischen Entscheidung im Rahmen der Stadtentwicklung zügig auf den Weg zu bringen. Die Zeit hierfür wird immer knapper, nachdem die aktuelle Wirtschaftskrise plus Corona-Krise für lange Monate, wenn nicht Jahre die gesellschaftlichen Kräfte absorbieren wird.

    Für diesem Hintergrund kann ich den von vielen erklärten Vertrauensvorschuss in Richtung BM M-S nur gutheißen. Und Stadtrat Wolbergs könnte öffentlich erklären, dass er sich beispielsweise über eine ihm vom Stadtrat zugewiesene Sonderaufgabe beim verstärkten Aufbau des sozialen Wohnungswesen glücklich schätzen würde. Ich traue ihm zu, sich in einer solchen Rolle bestens zurecht zu finden, zu seinem eigenen und zum Wohl des Regensburger Gemeinwesens.

  • Johann

    |

    Egal, wer letztendlich das Rennen macht und welche Koalition ins Rathaus einzieht, ich bin sicher, dass sich alle ihrer besonderen Verantwortung bewusst sind und im Sinne der Stadt und der Regensburgerinnen und Regensburger eine gute Politik machen werden.

    Eine Distanzierung zu Herrn Wolbergs wäre mehr als wünschenswert. Dieser ist klar abgewählt worden und ich hoffe nicht, dass er es jetzt durch Taktieren und Geschachere wieder zum 3. Bürgermeister schafft. Herr Wolbergs ist bereits 2x verurteilt worden und auch in diesem Verfahren ist mit einer Verurteilung zu rechnen.
    Die früheren Aussagen von Herrn Wolbergs, sich im Falle einer Verurteilung oder im Falle einer Wahlniederlage aus der Politik zurückziehen, sind ja wohl nur leere Worthülsen. Eine Erneuerung und ein Neustart kann nur ohne JW gelingen. Zu sehr würde JW die Bevölkerung, die Stadt und die Verwaltung spalten.

  • joey

    |

    Für mich wäre die große Frage (bei Wahlentscheidung): was hat MaltzS in der Wolbergs Affäre gewußt?
    Die bekannten Tatbestände waren nur in einem entsprechenden Umfeld möglich. Denn viele Entscheidungen gingen durch den Stadtrat. Wer jetzt die Köpfe der Vergangenheit wählt, braucht sich nicht wundern, wenn am Ende Wolbergs wieder “da” ist.

    Regensburg kann sich entscheiden. Der Entscheid ist zu respektieren. Lachen ist aber erlaubt.

  • Mr. T.

    |

    Vielleicht ist mein Mostrich zum Thema im anderen Thread hier besser aufgehoben:

    Unglaublich, schon richtig lächerlich, wie sich die Freudensteinler hier positionieren, um Wähler gegen GMS zu beeinflussen wegen der Möglichkeit, dass sie – entgegen ihrer klaren Aussage – Wolbergs Relevanz, gar als dritter BM verschaffen könnte. Um dann wen zu wählen? Freudenstein, die sich mit ihren Spezlaktionen noch unverfrorener ihr zukünftiges, reichhaltiges Auskommen gesichert hat als Wolbergs mit seinem Wahlantritt? Die mit denen engstens verspezelt ist, die jahrelang das korrupte System in Regensburg auf die Spitze getrieben haben und jetzt über Wolbergs lachen, weil erst über ihm ihr System zusammengebrochen ist. Abgesehen von jeglicher Kompetenz und Führunsgfähigkeit (und ich fange jetzt nicht an, Verkehrsministerium mit dem Job von drei Bürgermeistern zu vergleichen), wenn es einem um Unkorrumpierbarkeit geht, ist GMS mit Abstand die beste Wahl. Wenn einem anderes wichtig ist, kann man sicher Gründe für Freudenstein finden. Ich überleg auch, sie zu wählen, da ich mir mit GMS Tempo 100 in der Roten-Hahnen-Gasse sicher abschminken kann ;-)

  • Ein Wähler

    |

    @Mr. T.: jetzt mal eine Frage von mir

    Hat Frau Maltz-schwarzfischer in den letzten drei Jahren die Stadt und ihre Verwaltung geführt oder hat sie die Verwaltung einfach gewähren lassen?
    Da sie sicher auch in Regensburg leben, ist es fast eine rhetorische Frage.
    Ich billige ihr ein Einarbeitungsjahr ein, doch danach kamen auch keine Impulse von ihr, nichts ging voran und das zwei Jahre lang (außer diese „altstadtsperrung“, aber das hatten wir ja schon.)
    Übrigens haben sich die Personalkosten der Stadt in der letzten / dieser Legislaturperiode von 160 Mio auf 240 Mio erhöht.
    Also ich bin weit davon entfernt Frau Maltz schwarzfischer und der SPD Beifall zu spenden und sie weitere 6 Jahre die Stadt so weiter leiten zu lassen.
    Ob Frau Dr. Freudenstein besser ist? Ich weiß es nicht, kann es nur hoffen, bin wie gesagt der Meinung, sie würde die Stadt besser leiten und zwar über die parteigenzen hinweg. Auf kommunaler Ebene halte ich die Grenzen der parteienidiologie eh für Quatsch. Es geht hier um die Bürger Regensburgs und zwar um alle.
    Wie schon mal gesagt ich bin nicht bei der CSU. Ich habe Frau Maltz schwarzfischer genauso meine Stimmen gegeben wie , dr. burgeroder Herrn Christoph- halt den Personen, die ich für die fähigsten Stadträte halte.
    Aber jetzt geht es um die Leitung der Stadt, der Verwaltung und des Stadtrates mit seinen 12 Parteien.
    Wir brauchen jetzt an der Spitze frischen Wind und jemand von dem ich glaube, dass sie das es hinbekommt.
    Von Frau Maltz schwarzfischer weiß ich, dass sie das nicht kann.
    Sie hatte jetzt drei Jahre Zeit mich vom Gegenteil zu überzeugen.

  • ein wähler

    |

    Kommentar gelöscht. Es wird redundant.

  • KW

    |

    Danke für den Hinweis auf das TVA Duell.
    Mein Eindruck:
    In den ersten ca. 10 min betreibt Frau Freudenstein einen sehr unseriös wirkenden Corona-Angst-Wahlkampf. Das ist ziemlich schlechter Stil in der aktuellen Situation. Nebenbei bemerkt werden nicht unwesentliche Rahmenbedingen gerade von einem gewissen Herrn Söder vorgegeben.
    Insgesamt gibt Frau Maltz-Schwarzfischer einen sehr kompetenten Eindruck ab.
    Bei min 44:00 kommt die von mir so sehr ersehnte Aussage “kein BM W. mit mir” von der SPD-Kandidatin.
    Ich persönlich habe nun entschieden nicht gegen inneren Widerstand Frau Freudenstein zu wählen, sondern definitiv Frau Maltz-Schwarzfischer.
    Trotzdem wünsche ich mir noch mehr klare Aussagen gegen Wolbergs in einer Position, die über die eines einfachen Stadtrates hinausgeht. Und zwar auf all den Kanälen die aktuell ja nur genutzt werden können (facebook, instagram, RD etc. pp).

  • R.G.

    |

    Danke für den Hinweis auf das TV Duell.
    Frau Gehupft und Frau Gesprungen diskutieren.

    Klar ist dadurch, weshalb die “Bruecke” Maltz-Schwarzfischer empfiehlt. Weil man bei ihr die Brücke über den Grieser Spitz bekommt.
    Beim Wohnbau meint sie, wie Wolbergs, es bestehe dringender Bedarf für Bau von Wohnraum für alle Einkommenschichten, auch für Gut/Bestverdiener.
    (So allerdings senkt man die sehr hohen Regensburger Mieten/Kaufpreise nicht, das geschähe nur wenn man den über Jahre versäumten geförderten Wohnbau und einen sozialen Wohnbau, z.B. vergleichbar mit den Wiener Gemeindewohnungen der früheren Jahre – schnell und in hohem Umfang durchziehen würde.)

    Keplerareal:
    GSM: Massive Verbauung kommt bei ihr nach Auflassung des Interims-Busbahnhofs offensichtlich sicher.

    Freudenstein: Will dort ein Leuchtturmprojekt, in der Höhe des jetzigen Objekts(!), unbedingt Frequenz in diese Gegend bringen, dort soll urbanisiert (=betoniert) werden, keinesfalls Grüngürtel schließen, das wäre schlecht.
    (Gruß an die Bauindustrie von beiden Damen. Gehupft wie gesprungen.)

    “Klimafit” kommen mir beide nicht vor.
    “Sozial” scheint bei beiden durch die Erwähnung von Almosen für die Tafel abgedeckt zu sein.

  • Giesinger

    |

    Hier im Forum wird ja tatsächlich Wahlkampf betrieben, gell @Mr.T!
    Ich als Nicht-Regensburger rede mich da vielleicht leicht.
    Ich habe noch nie im Leben die CSU gewählt, ebensowenig die SPD. Das waren bisher immer schwarze und rote Tücher für mich. Aber hier im TV-Duell gewinnt für mich tatsächlich Frau Dr. Freudenstein. Wäre ich nun noch Regensburger, ich würde sie glatt wählen (und damit zum ersten Mal im Leben die CSU).
    Es wird spannend bleiben.

    Zu joey 21. März 10:21

    “Wer jetzt die Köpfe der Vergangenheit wählt, braucht sich nicht wundern, wenn am Ende Wolbergs wieder „da“ ist.”
    ——–
    Genial!
    Das wäre doch endlich mal ein gelungener Slogan für die brjecke:

    Er ist wieder da!

  • R.G.

    |

    Weiter mein Eindruck zu den beiden Damen Gehupft und Gesprungen im TV-Duell.

    Beide wirken auf mich angesichts der neuen Herausforderungen wie politische Ziehkinder der typischen Ältere-Herren-Riege in den Bürgerlichen Parteien CSU und SPD (ja, ich weiß), wozu ich natürlich die ÖDP mit zähle. Es ist wie ein Schauen in seltsam fremd gewordene, oberflächlicher gewesene Zeiten.

    Gelingt es, in den Corona-Einschränkungen junge Menschen aus beinahe allen Parteien in die Hilfsteams zu bekommen, könnte für die Stadt ein Realitätsschub erreicht werden, der sich zu den führenden Stadtpolitikerinnen hin mitteilt.
    Die Gefahr dabei, dass lediglich Kompetenz in Organisation von Almosenarbeit wächst, nicht eine Vision von einer wieder durchgängig Sozial(er organisiert)en Gesellschaft.

    Erinnerungen an die Zeit, als es sie noch mehr gab als jetzt, könnten ein Teil der älteren Menschen zu unserem Vorteil einbringen, wenn man sie bäte, aus ihrer Absonderung zwecks Infektionsvorbeugung, ihr Wissen mit der Jugend zu teilen.
    Ich kann mir lockere Gesprächstermine wieTelefonate, Skypen usw. vorstellen, wo von Aufbruchszeiten im Menschlichen berichtet wird. Ein Teil der Jungend wird aus gesundheitlichen Gründen von den körperlichen Hilfsdienst-Gruppentätigkeiten ausgeschlossen bleiben müssen, dennoch möchte sie “mit dabei” sein. Sie wäre bei diesen “Gesprächen” gut eingesetzt.

    “Das Klima zuerst”, war eine Reihenfolge, die jetzt schon nicht mehr trägt.
    Große Herausforderungen des Klimawandels wie neu auftauchende Infekte, tragen sich nur in einer solidarischen Gesellschaft gut.

  • ein Wähler

    |

    auf die Gefahr hin, mal wieder gelöscht zu werden
    (obwohl – den link zu TVA hat Herr Aigner noch gebracht)

    also – das TVA Duell hat genau das bestätigt, was ich die ganze Zeit schreibe.
    Dr. Astrid Freudenstein: klar und prägnant
    Frau Maltz Schwarzfischer: umständlich und defensiv

    Was mir auch aufgefallen ist, das sie (GMS) sich nicht mal an die vorgegebene Minute bei der Beantwortung der Fragen halten konnte und trotzdem schaffte sie es nicht, die Frage in der Zeit zu beantworten.
    Beispiel gefällig? gleich die zweite Frage. Ich weiß immer noch nicht, wo Frau Maltz Schwarzfischer die Unterschiede zwischen sich und Frau Dr Freudenstein sieht. Sie war zu sehr damit beschäftigt, sich für die Antwort von Frau Freudenstein zu rechtfertigen.
    Wie so gesagt, bei dieser Stichwahl geht es darum, welcher Kandidat besser für den OB Sessel geeignet ist und damit soll es von meiner Seite auch gut sein. Ich denke mein Standpunkt ist klar.

    Ok, einen habe ich noch :)
    Was mich aber wirklich geärgert hat, ist die Antwort von Frau Maltz Schwarzfischer auf die Domplatzsperrung und den anderen Verkehrmaßnahmen in der Altstadt.
    Frau Dr. Freudenstein meinte, dies wäre beschlossen worden ohne die Wirtschaft mit an Bord zu holen.
    Frau Maltz Schwarzfischer behauptete, dies stimme nicht, denn diese Maßnahmen wären alle am runden Tisch der Altstadt besprochen worden, man hätte dazu Stellung nehmen können, alle wären informiert worden.

    Wie ist es wirkliuch gelaufen?
    In Regensburg, in der nichts mehr wirklich schnell geht, lief es folgendermaßen ab:

    Das Konzept wurde an einem Termin des Runden Tisches der Altstadt vorgestellt. Die Verteter der verschiedenen Verbände hatten ab dem Abend genau 2 Wochen Zeit Stellung dazu zu nehmen (Bem: eine Woche von den zwei Wochen waren Herbstferien).
    Es wurden also in Windeseile Stellungen geschrieben und an das Rathaus gesendet.
    Und alle – IHK, Altstadtgastronomen, Hotelverein, Einzelhandel usw. haben dieses Konzept in der Form nicht befürwortet.
    Dann hört man nichts mehr vom Rathaus über das weitere geplante Vorgehen.
    Bis an einem Mittwoch dann am Dom und an diversen anderen Stellen Schilder aufgestellt wurde und ein Regensburger Ladeninhaber auf Nachfrage die Information von den Arbeitern bekam: ja – die Schilder sind für die Domplatzsperrung am Mittwoch in der einer Woche.
    Sofort wurden am Donnerstag Mails und Anfragen von den Regensburger Kaufleuten, Hotelverein usw. an die Stadt geschickt mit der Bitte um Aufklärung.
    Und die Stadt bestätige die Domsperrung und die Umsetzung der anderen Verkehrsmaßnahmen in der Altstadt.
    Na ja – und eine Woche später wurde der Dom gesperrt.

    Für mich ist das eine bodenlose Frechheit- zum einen wie es zur Domplatzsperrung kam und zum anderen die Antwort von Frau Maltz Schwarzfischer in dem TV-Duell.

    Soll es wirklich so weitergehen?

  • highwayfloh

    |

    @ein Wähler:

    Sie können unbesorgt sein, nachdem sich jetzt die entsprechenden Feinstaubwerte auch in Regensburg nachweislich massiv verbessern und verbessert haben, kann die Umweltzone und das Tempolimit in der Weissenburgerstraße wieder aufgehoben werden… .

    Doch halt, da war doch noch was…

    ach ja … schon Mist, wenn es freie Straßen gibt und man gerne duchbrettern würde, es aber nicht geht, weil es die Vernunft und die aktuelle Situation einfach verbietet… .

    Und darüber hinaus, weshalb muss man per se mit dem Auto ums Verrecken durch die Altstadt kurven?

    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel und laße es endlich mal die Bedürftigen treffen, danke!

  • Burgweintinger

    |

    @ein Wähler

    wenn es nach Ihnen geht, soll der Neupfarrplatz und der Arnulfplatz wieder in Parkpklätze umgewandelt werden… Damals war das Geschrei auch groß, als beschlossen wurde, dass diese nun Autofrei werden…
    konservativ sein ist kacke in Zeiten wo sich viele Dinge ändern…

    Im TVA aktuell Duell ist GMS klar die Siegerin, wesentlich mehr im Geschehen und Detailwissen!
    Freudenstein hat nur Angstparolen parat! Und nochmals, wer sich nicht mal von einem Herr Lehner distanziert und diesem Herrn auch noch einen vorderen Listenplatz in der Kommunalwahl zugesteht, kann nicht OB werden.
    Freudenstein ist das weibliche Ebenbild eines Scheuers! Und wer will schon Scheuer?!

  • HaltetDenDieb

    |

    Kommentar gelöscht. Wenn Sie strafrechtliche Vorwürfe oder Verdachtsmomente benennen, dann bitte korrekt.

  • HaltetDenDieb

    |

    Staatsanwaltlich ermittelt wird auch 2020 gegen die CSU-Granden Rieger, Schlegl, Kittel, Schaidinger wegen diverser Vorwürfe vgl. u.a. https://www.regensburg-digital.de/anklagen-gegen-csu-politiker-gericht-kommt-nur-langsam-zu-potte/12022020/ , von denen sich die lokale Parteiprominenz keineswegs mehr distanziert hat, als fotografischen Abstand zu halten vgl. https://www.regensburg-digital.de/routinierter-wahlkampfauftakt-der-csu/13012020/ Wer ehrliche Korruptionssorgen hat, für den dürfte auch diese Amiga unwählbar sein.
    Lokalen Unionspolitiker*innen, die – im Gegensatz zu FDP-Meierhofer – kürzlich schwiegen zur Unionskooperation mit der AfD bei einer Ministerpräsidentenwahl, ist sehr viel leichtfüßiger eine klammheimliche Kooperation mit der Brücke zuzutrauen.

  • Franzl

    |

    Danke für den Link zum TVA-Duell!
    Was ich schon vorher vermutet habe, ist für mich nun Gewissheit: Frau Freudenstein ist fachlich und vor allem charakterlich ungeeignet, die Stadt zu führen. Die Vorwürfe hinsichtlich der Corona-Maßnahmen sind in der aktuellen Situation an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten.
    Sie erinnert mit ihrer überheblichen Art an ihren Spezl, den überaus unfähigen Verkehrsminister Scheuer.
    Gott bewahre uns davor!

  • Mr. B.

    |

    Zu Franzl
    23. März 2020 um 06:39| #
    “Was ich schon vorher vermutet habe, ist für mich nun Gewissheit: Frau Freudenstein ist fachlich und vor allem charakterlich ungeeignet, die Stadt zu führen. Die Vorwürfe hinsichtlich der Corona-Maßnahmen sind in der aktuellen Situation an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten.”

    Könnten zu diesem Vorwurf vielleicht Insider mehr und genauer dazu berichten.
    Könnte vielleicht R-D hierzu z. B. am Uniklinikum näher nachfragen.

    Ich persönlich habe nämlich auch gehört, das hier das sog. Krisenmanagement in Zusammenarbeit z. B. mit den Conaineraufbauten sehr schnell, besonnen und gut reagiert haben.
    Man darf ja nicht vergessen, dass wir mit solchen Vorfällen keinerlei Erfahrungen haben.
    Da würde sich doch die Frage erlauben, wenn andere vorher schon viel mehr wussten, warum sie ihr Wissen dann nicht schon früher eingebracht haben.
    Sonst stinkt das Ganze wirklich stark nach Wahlkampf und ob das zum jetzigen Zeitpunkt angebracht ist, soll jeder für sich selbst entscheiden!
    Ich glaube, dass hierzu eine Aufklärung, noch vor der Stichwahl, zwingend erforderlich ist, um die wirkliche Wahrheit herauszufinden!
    Für mich (kein Parteisoldat) war nämlich der Vorwurf von Fr. Dr. Fr. an Fr. M.-S. auch mehr als verständlich!

  • AblativusAbsolutus

    |

    Astrid Freudenstein oder Maltz-Schwarzfischer als OB – das ist für mich die Wahl zwischen Pest und Cholera. Dass ich zähneknirschend bei der Briefwahl meine Stimme Freudenstein gegeben habe, liegt daran, dass sie sich in Regensburg in leitender Position noch nicht blamiert hat (mangels Möglichkeit dazu) und mit ihr zumindest die Hoffnung besteht, dass sie ja wirklich etwas frischen Wind und Dynamik reinbringt.
    Maltz-Schwarzfischer dagegen hatte seit Wolbergs “Abdankung” Möglichkeit genug sich als Macherin zu präsentieren. Und hat das nie getan. Bei allen Berichten über sie, egal in welchen Medien, hat sie sich immer hinter der Verwaltung verschanzt und nie eigene Entscheidungen getroffen oder durchgesetzt. Da könnte die Stadt Regensburg ja auch gleich einen Dienststellenleiter zum OB machen, das Ergebnis wäre das Gleiche.
    Eine Erfahrung bestärkt mich noch in meiner Einschätzung von Maltz-Schwarzfischer als inkompetente und entscheidungsschwache “Mitläuferin”: Meine Tochter hatte zusammen mit mehreren Mitschülern einen Besuch bei Maltz-Schwarzfischer im Rathaus gemacht. Dort durften die Schüler Fragen stellen. Wie mir meine Tochter und ein paar ihrer Freundinnen danach erzählten: Maltz-Schwarzfischer wusste auf rein gar nichts eine Antwort, sondern soll mehrmals geantwortet haben: Da muss ich erst die Verwaltung fragen. Außerdem hielten die Mädchen Maltz-Schwarzfischer für absolut arrogant. Vielleicht trifft hier ja doch die alte Weisheit zu: Kindermund tut Wahrheit kund – aber eine inkompetente und arrogante Parteisoldatin will ich nicht als OB. Darum doch lieber Astrid Freudenstein.

  • Hindemit

    |

    @ein Wähler: Wenn man Ihre Post so liest muss man Ihnen unterstellen, die eigene Stadt schlecht zu kennen. Der Großteil der neuen Stellen geht auf das rapide Wachstum Regensburgs (es leben mittlerweile über 170.000 Menschen hier, Tendenz stark steigend) und veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen (nur z.B. Kinderbetreuung) zurück. Der Baudruck ist enorm. Die Altstadt gehört nicht (nur) den Altststadtkaufleuten und den unverbesserlichen Autoposern. Sie kennen offensichtlich auch nicht das Wahlergebnis im Bereich Altstadt, da macht die CSU keinen Stich. Wer soll den über Verkehrsberuhigung und Aufenthaltsqualität abstimmen? Die die mit dem Auto aus egomanischen Gründen rein wollen, oder die Menschen die drin leben? Der individuelle motorisierte Verkehr in der Altstadt und deren Randbezirke ist deutlich zu reduzieren, dann wird es besser für alle. Parkplätze zu Märkten und attraktiven öffentlichen Plätzen umgestalten, so wie es früher schon mal war. Die Jugend geht voran, kommen sie doch mit!

  • Ein wähler

    |

    @hindemit: ich stutze ja schon bei ihrer Wortwahl, wenn sie Menschen charakterisieren, die zum Einkaufen, zur Physiotherapie, zum Anwalt,… und so weiter mit dem Auto in die Stadt kommen . Bei ihnen sind das:
    -Unverbesserliche autoposer,
    – die , die mit dem Auto aus egomanischen Gründen in die Stadt wollen.
    Also ich glaube so jemandem zu folgen wird schwierig.

    Da sie ja meine Posts aufmerksam gelesen haben, Frage: wie fanden sie denn das Vorgehen der Stadt bei der Umsetzung der „altstadtsperrungen“

    Sollten die Gewerbetreibenden in der Altstadt auch mitentscheiden wie sie die Stadt weiterentwickelt oder nur die Menschen, die darin leben.? Apropos wie kommen diesen Menschen eigentlich in die Altstadt? Alle mit dem Fahrrad? Da werden ja mir einem Schlag eine Menge Anwohnerparkplätze verfügbar.

    Was haben sie denn für Konzepte für „eine deutliche Reduzierung des motorisierten Verkehrs in der Altstadt und in den Randbezirken?
    Und bitte jetzt keine Verbote sondern Konzepte

  • Hindemit

    |

    @ein Wähler: Unglaublich wie Sie hier versuchen, falsche Behauptungen auf zu stellen.
    Man kann kaum glauben, dass das ernst gemeint sein soll. Alle Gruppierungen, die Sie in Ihrer Antwort aufgezählt haben-und als deren Anwalt Sie sich hier generieren- sind eben NICHT ausgeschlossen. Lesen der kritisierten Schilder würde hier weiterhelfen: Lieferverkehr, Handwerker, Anwohner, Hotelgäste und Arztbesuche sind und BLEIBEN möglich! Unglaublicher plumper Versuch hier die Tatsachen zu verdrehen und typischer CSU-Stil. Polarisieren und Spalten mit falsche Aussagen. Umweltverbund massiv ausbauen (kostenlos) MIV in gleichem Maße einschränken.

  • ein wähler

    |

    @Hindemit: “Unglaublicher plumper Versuch hier die Tatsachen zu verdrehen” – also ich verdrehe hier gar nichts – ich arbeite nur mit ihren Kommentaren – Kostprobe gefällig? Anbei ihre beiden einzigen Kommentare zu den Autofahrern in der Altstadt:
    1 “Die Altstadt gehört nicht (nur) den Altststadtkaufleuten und den unverbesserlichen Autoposern.”
    2. “Wer soll den über Verkehrsberuhigung und Aufenthaltsqualität abstimmen? Die die mit dem Auto aus egomanischen Gründen rein wollen, oder die Menschen die drin leben?”
    Von Handwerkern, Hotelgästen,… steht bei ihnen nichts – bei ihnen gibt es nur die Menschen, die in der Altstadt leben und die, die mit dem Auto aus egomanischen Gründen rein wollen.
    Wer polarisiert denn hier?
    Wenn Sie es anders meinen, dann schreiben sie das auch.
    Sonst wird es schwierig mit der “Jugend folgen”
    Auch ist mir aufgefallen, dass sie nicht auf meine Fragen geantwortet haben.
    Noch so ein Problem was mir bei Dikussionen mit Befürwortern der Altstadtsperrung u.ä. immer wieder auffällt:
    Senden – immer gerne
    Empfangen – nein danke

    Schade, Schade

  • Hindemit

    |

    Letzte Replik an @ein Wähler, auch um die geplagte Redaktion zu entlasten. Habe kein Interesse an Diskussionen mit schlecht informierten Querulanten.
    1. Sie haben im Bezug auf den Domplatz mit Ihrem Post den Eindruck erweckt, der vom Stadtrat mit breiter Zustimmung gefasste Beschluss (seit 10 Jahren diskutiert) schneide
    die Altstadt ab, bzw. die Altstadtkaufleute (Hotels, Ärzte etc.) ab und diese stehen vor dem Ruin.
    2. Ich gehe davon aus, dass sich Leute bevor sie sich öffentlich in Kommentarspalten zur Lokalpolitik äußern, einen Überblick über die Fakten (in diesem Fall die zahlreichen Ausnahmen der Sperrung; Parkhaus unter den Schwibbögen bleibt anfahrbar; Anwohnerparkplätze werden ausgebaut; Handwerker, Hotelgäste, Bewegungseingeschränkte und ÖPNV kommen nach wie vor rein) verschaffen. In Ihrem letzten Post deuten Sie an, dass sich das -was wegen Presseberichten, Schildern etc. – als allgemein bekannt vorausgesetzt werden darf/muss – bei Ihnen scheinbar nicht gilt. Peinlich!
    3. “Auch ist mir aufgefallen, dass sie nicht auf meine Fragen geantwortet haben.”
    Wie auch- ist schwierig, denn Themenhopping scheint ein Hobby bei Ihnen zu sein.
    In Wirklichkeit gehen Sie in Ihren zahlreichen “Antworten” auf kein Argument ein, daß Ihnen zur Diskussion angeboten wird (weiterhin erreichbare Altstadt und zahlreiche Ausnahmen; aktuelle demokratische Untermauerung der Maßnahme durch die Wählerschaft; Herausforderung durch dynamisches Wachstum der Stadt).
    4. Unter diesen Bedingungen macht eine weitere Diskussion mit Ihnen leider keinen Sinn.
    5. Danke an die Redaktion für die Veröffentlichung und Moderation der Kommentare, man ahnt wie aufreibend das sein muss.

  • Sybille

    |

    Eigentlich sollten anbetrachts der zur Wahl stehenden Personen, de Stimmzettel durchkreuzt abgegeben werden. das wäre die einzig richtige Reaktion, weil beide Bewerberinnen mit den gegebenen politischen Verhältnissen es nicht schaffen werden, Regensburg voran zu bringen.

  • Altstadtkid

    |

    Bitte nochmal zum Thema Domplatz: Da waren 15 Parkplätze die immer noch besetzt sind.Sonst ist doch kein Mensch auf den Domplatz gefahren um Einkäufe zu erledigen.
    Die PS Poser sind allerdings gerne am Wochenende eingefallen und hatten Ihren Treffpunkt vor der alten Post, und um die ist es nun wirklich nicht schade, falls sie nicht immer noch rumposen.(Zwischen Verordnung und Realität ist ja bei uns oft eine große Lücke) Und der Idiotenkreisel in der Goliathstrasse wird hoffentlich leicht beruhigt

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