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Beiträge mit Tag ‘Bauen’

Seit über einem Jahr zieht sich der Rechtsstreit zwischen einem Bauträger und der städtischen Wohnbautochter um eine Hauptwasserleitung, die beim Verkauf eines Grundstücks nicht erwähnt wurde. Jetzt hat eine Wohnungskäuferin den Bauträger wegen der daraus resultierenden Verzögerungen verklagt.

Der Ende 2021 fertiggestellte Neubau an der Wöhrdstraße 55. Die Genese des Gruindstückskaufs zieht nun die nächste Klage nach sich. Foto: Aigner

Darüber, ob die Stadtbau GmbH wegen einer „vergessenen“ Wasserleitung bei einem Grundstücksgeschäft gegenüber dem Bauträger Rudolf Ring schadenersatzpflichtig ist, hat das Landgericht Regensburg bislang nicht entschieden. Der Rechtsstreit zieht sich bereits seit über einem Jahr hin, außergerichtliche Gespräche nicht mitgerechnet. Ring beziffert den Schaden, der durch all die Verzögerungen entstanden ist und den er von der städtischen Tochter ersetzt haben will, auf 736.451 Euro.

Derweil wird nun auch die Ring GmbH von einer Eigenheim-Käuferin verklagt, weil deren Wohnung erst mit zwei Jahren Verspätung fertig geworden ist. Für Zins- und Mietzahlungen (jeweils rund 39.000 Euro), Verteuerung bei Schreinerarbeiten (8.967 Euro) und außergerichtliche Anwaltskosten (2.500 Euro) fordert die Frau insgesamt 90.281,90 Euro. Am Montag traf man sich nun vor Richterin Ruth Koller.

Klage wegen sechsstelligen Schadens

Städtische Schlamperei gefährdete Wasserleitung, schädigt Unternehmer und verteuert Wohnraum

Eine wichtige Trinkwasserleitung für Regensburg hätte beschädigt werden können, einem Bauunternehmer entstand ein sechsstelliger Schaden und die entsprechenden Wohnungen wurden deutlich teurer: Dass die Stadt Regensburg beim Verkauf eines Grundstücks einiges verbockt hat, scheint klar. Ob sie dafür zur Verantwortung gezogen wird, bislang nicht.

„Illegale Abfallablagerung“

Streit um Schmack-Berg im Gleisdreieck geht vor Gericht

Acht Jahre ist es her, seit der damalige Oberbürgermeister mit den Schmack-Brüdern das Stadtviertel „Dreibrücken“ vorgestellt hat. Seitdem ging es mit dem entsprechenden Bebauungsplanverfahren, das sagt die Stadt selbst, „substantiell nicht wesentlich“ voran. Über eine gewichtige Frage entscheidet nun das Gericht.

Kostensteigerung um 25 Prozent

Siemens-Gymnasium: Neubau des Osttrakts wird erneut deutlich teurer

Als 2019 der Grundsatzbeschluss für einen Neubau des Osttrakts des Werner-von-Siemens-Gymnasiums fiel, war von geschätzten Kosten von 47,4 Millionen Euro die Rede. Ins aktuelle Investitionsprogramm wurden auf Basis eines Wettbewerbsverfahrens 58 Millionen eingestellt. Und nun sind die Kosten erneut gestiegen – auf 73,1 Millionen.

Eröffnung um ein Jahr verschoben

Wöhrdbad-Sanierung: Architekt kündigte wegen ausbleibender Zahlungen

Die Verzögerungen bei der Sanierung des Wöhrdbads werden wohl noch die Gerichte beschäftigen. Der Anwalt des ehemals mit den Planungen betrauten Architekten spricht von nicht gezahlten Honoraren, deretwegen er die Zusammenarbeit beendet habe. Das Stadtwerk macht Mängel für die Zurückhaltung von Geldern geltend.

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