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Beiträge mit Tag ‘Landgericht Regensburg’

Schadenersatzprozess eines Ex-Domspatzen gegen das Bistum Regensburg: Es wirkt, als wolle die Kirche ein Exempel statuieren und eine Botschaft an andere Betroffene von Gewalt und Missbrauch senden: Wenn  ihr von uns Schadenersatz fordert, der über das hinausgeht, was wir euch zugestehen, müsst ihr euch warm anziehen.

Bischof Rudolf Voderholzer führte mit Matthias Podszus „ein seelsorgliches Gespräch (…) von denkbar höchster Stelle.“ Und mehr gibt es auch nicht – so der Standpunkt des Bistums Regensburg. Fotos: Staudinger/as

 

Die Botschaft an Betroffene von Gewalt und Missbrauch ist klar: Wenn du mehr forderst, als wir bereit sind zu geben, machen wir es dir so schwer wie möglich. Anders lässt sich das Verhalten des Bistums Regensburg im Rechtsstreit mit dem früheren Domspatzen Matthias Podszus nicht interpretieren.

Der heute 43-jährige Podszus fordert Schadenersatz und Schmerzensgeld von der Kirche. Zwischen September 1991 und Juli 1993 war der damals achtjährige Junge im Internat der Domspatzenvorschule in Pielenhofen untergebracht.

18 Millionen Schadenersatz gefordert

Millionen-Klage gegen Ex-Vorstände: Landgericht Regensburg sieht hohes Prozessrisiko für die REWAG

Droht der groß angekündigte Prozess gegen ihre beiden Ex-Vorstände für die REWAG zum Debakel zu werden? Das Gericht lässt durchblicken, dass es viele Forderungen für zu hoch und zweifelhaft hält. Doch vergleichsbereit scheint das städtische Unternehmen nicht zu sein – ein hohes Kostenrisiko.

Landgericht Regensburg

Vergewaltiger kommt mit Bewährungsstrafe davon

Vom Amtsgericht Regensburg wurde ein heute 34-Jähriger wegen Vergewaltigung zu zwei Jahren und vier Monaten verurteilt. In der Berufungsverhandlung muss sein Strafverteidiger mit ihm und Verwandten diskutieren, um genügend Geld für eine Entschädigung des Opfers zusammenzubekommen. Das Ziel: eine Bewährungsstrafe.

Über 200 Fälle

Wucher und Betrug im Bandenstil: Anklage gegen „Handwerker-Engel“ vor dem Landgericht Regensburg

Fast 3.000 Euro für die Reinigung einer Couch, über 2.000 Euro für den Schlüsseldienst, Handwerker, die Kunden massiv bedrängen, kassieren und keine Leistung erbringen. Vor dem Landgericht Regensburg stehen vier Angeklagte, die über ein Konglomerat an internetseiten, Telefonnummern und teils erfundenen Firmen hunderte von Verbrauchern abgezockt haben sollen.

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