SOZIALES SCHAUFENSTER

Kommentar

Die Uni Regensburg lädt zum Superspreader-Event

„Wie die vergangenen Monate zeigen, nimmt die Universitätsleitung die Gefahren und Auswirkungen der Pandemie sehr ernst und betont die Notwendigkeit zum konsequenten Einhalten von Maßnahmen zu deren Eindämmung.“ Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg. Foto: Alexander Woiton/Universität Regensburg

Ganz Deutschland befindet sich im Lockdown. Ganz Deutschland? Nein. Eine kleine Provinzuniversität lässt es sich nicht nehmen, kurz vor Weihnachten Präsenzprüfungen mit hunderten von Studentinnen und Studenten abzuhalten. Dem Wissenschaftsministerium ist das egal.

Die Gastronomie ist dicht, die Schulen sind dicht, Geschäfte abseits des täglichen Bedarfs sind geschlossen und der 50köpfige Stadtrat tagt im weitläufigen und bestens belüfteten Marinforum und sagt dennoch aus Infektionschutzgründen die Haushaltsdebatte ab. In weiten Teilen der Regensburger Altstadt herrscht Maskenpflicht, ab 21 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Der Ministerpräsident rät Betrieben zu vorgezogenen Betriebsferien und Homeoffice, Privatpersonen mögen sich doch vor dem Weihnachtsbesuch noch eine Woche in Selbstquarantäne begeben, um an Heiligabend mit Eltern und Großeltern feiern zu können – ohne Ansteckungsgefahr.

Doch an der Universität Regensburg scheint man in einer anderen Realität zu leben. Zwar ruht der Vorlesungsbetrieb, doch kurz vor Weihnachten sollen dort noch mehrere Präsenzprüfungen mit Dutzenden von Studentinnen und Studenten stattfinden, die dazu aus allen Teilen Bayerns und darüber hinaus anreisen müssen, sofern sie nicht ein Semester verlieren wollen. Denn: Eine Verschiebung dieser Prüfungen hält man bei der Unileitung nicht für angezeigt.

Jan Kleine, Sprecher von Uni-Präsident Professor Udo Hebel, erklärt gegenüber der MZ, dass man es sich nicht leicht gemacht habe, dass es auch Studenten gebe, die Präsenzprüfungen eingefordert hätten und dass man da eben eine „Abwägungsentscheidung“ getroffen habe. Mit ihrem Hygienekonzept habe die Universität gute Erfahrungen gemacht. Und überhaupt: Kein Ausbruchsgeschehen sei auf den Lehr- oder Prüfungsbetrieb zurückzuführen gewesen. Eine bizarre Aussage angesichts der Tatsache, dass die Gesundheitsämter in Bayern – Stand heute – gerade einmal 16 Prozent aller Infektionsketten überhaupt nachvollziehen können. Mit dieser Logik – immerhin abgesegnet durch eine Universität – könnte man Geschäfte und Gastronomie sofort wieder öffnen. Was man nicht sieht, gibt es nämlich auch nicht. Das Wissenschaftsministerium hält sich laut MZ aus alledem raus und verweist auf die Eigenverantwortung der Uni.

Am Dienstag – zwei Tage vor Heiligabend – sollen sich nun laut einer aktuellen Aufstellung von heute, die unserer Redaktion vorliegt, beispielsweise über 200 Studentinnen und Studenten – passenderweise welche der Medizin – für 45 Minuten im Audimax treffen, um eine Teilprüfung in mikroskopischer Anatomie zu schreiben. Knapp 100 weitere werden auf zwei weitere Hörsäle verteilt. Wartezeit vor dem Saal nicht mitgerechnet, Hin- und Rückfahrt per Bus oder Bahn nicht mitbedacht.

Am 15. Dezember, vor drei Tagen, hat Präsident Hebel sich mit einem Statement „zu Äußerungen aus der Mitgliedschaft der Universität Regensburg im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie“ an die Öffentlichkeit gewandt. Einleitend heißt es dort:

„Wie die vergangenen Monate zeigen, nimmt die Universitätsleitung die Gefahren und Auswirkungen der Pandemie sehr ernst und betont die Notwendigkeit zum konsequenten Einhalten von Maßnahmen zu deren Eindämmung. Sie wird auch weiterhin die Mitglieder der Universität darin unterstützen, dass die Wissenschaft ihre wichtige Aufgabe bei der Bewältigung dieser großen, alle Bereiche unserer Gesellschaft tangierenden Herausforderung übernehmen kann und die Universität damit ihrer besonderen Verantwortung nachkommt.“

Leider geht es in Hebels Schreiben nur um „Äußerungen aus der Mitgliedschaft der Universität“ (mutmaßlich um die Artikel-Serie des Psychologie-Professors Kuhbandner, der seit April regelmäßig Zahlen und Maßnahmen „evidenzbasiert“ mit Professoren-Titel bezweifelt und die Pandemie schon mehrfach abgesagt hatte), nicht um Handlungen. Denn würde es darum gehen und würde Hebel seine eigenen Worte ernst nehmen, dann könnte auch die Universität Regensburg nicht umhin, ihrer „besonderen Verantwortung“ dadurch gerecht zu werden, die Präsenzprüfungen abzusagen anstatt ein potentielles Superspreader-Event nach dem Motto „Wird schon schiefgehen“ abzuhalten.

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Kommentare (28)

  • joey

    |

    was machen denn die anderen Unis?

  • Stefan Aigner

    |

    @joey

    Scheint unterschiedlich zu sein – oft finden sich noch (kurze Online-Suche) keine Lockdown-Aktualisierungen:

    – einige verschieben, z.B. Erlangen und Passau
    – einige wohl nicht
    – digitale Prüfung scheint es kaum zu geben

  • Noice

    |

    Schade, die Studierenden haben ja dann gar keine Möglichkeit zur Selbstquarantäne, bevor sie ihre Großeltern o.ä. sehen. Genau das wird doch grade empfohlen. Schon irgendwie schwach. Und dann auch noch von der medizinischen Fakultät

  • Ihrchen

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    Auch hier gibt es Unterschiede. Die Rahmenprüfungsordnung für das WS (Stand 23.11.2020) gibt den Dozentinnen und Dozenten durchaus die Möglichkeit digitale Prüfungen abzuhalten.

  • JW

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    Das ist doch wirklich unglaublich. Er hatte ein Jahr Zeit ein passendes Konzept und erarbeiten und hat auf voller Linie versagt. Den sollte man direkt rausschmeißen!

  • Skyrider

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    Nach dem “gemütlichen Beisammensein” von 2 CSU Ministern (Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer) und 3 weiteren CSU Abgeordneten(Petra Loibl, Harald Kühn und Andreas Jäckel), unter Missachtung der Abstandsregeln, im Landtags Restaurant, den weitreichenden Ausnahmen vom Ausgangsverbot nach 21:00 Uhr für kirchliche Veranstaltungen an Weihnachten, kommt es doch auf ein paar mehr oder weniger Infektionen nicht mehr an…..! Bin nur mal gespannt, ob solche Veranstaltungen im öffentlichen Raum, genauso konsequent kontrolliert und etwaige Verstöße geahndet werden, wie es zurzeit im privaten Bereich geschieht.
    Der Coronabeauftragte der Staatsregierung, Hermann, “wünscht” sich von den Kirchen, eine Einhaltung der Ausgangssperren nach 21:00 Uhr. Wenn ich mir hier die angekündigten Gottesdienstzeiten an Heiligabend so ansehe, wird dies zum Großteil auch ein Wunsch bleiben. Als Begründung, wird hier von MP Söder, auf das Grundrecht der freien Religionsausübung verwiesen. Im privaten Bereich siehts da, wie hinlänglich bekannt, jedoch ganz anders aus. Ich für meinen Teil, würde mir eine Gleichbehandlung aller, durch die Einschränkungen betroffenen Bürger wünschen. “Klientelpolitik”, war aber schon immer eine Stärke der CSU………..

  • Edeltraud Lautenschlager

    |

    Ich weiß von Beschäftigten diese katastrophale Situation.
    Gerade von Medizinern ist dies UNVERANTWORTLICH.
    Es sollte des Öfteren kontrolliert werden!!!!

  • Melona

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    Ich finde es katastrophal, dass die kontaktfreie (!) Ausleihe der Uni Bib eine Woche früher schließt, ohne Vorwarnung mit riesigen Hin und Her, niemand kennt sich aus. Aber eine Präsenzprüfung lässt diese schreckliche Uni zu. Es ist so irrsinnig. Die einen können über Weihnachten nicht an ihren Arbeiten arbeiten, die anderen dürfen zu Hunderten eine Prüfung im selben Raum ablegen.

  • Michi

    |

    @ Skyrider: In Bayern gibt es für Gottesdienste an Weihnachten keine Ausnahme von der nächtlichen Ausgangssperre.

  • Heinz-Dieter

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    Die Uni leistet sich auch diesen mitunter zweifelhaften Blog: mitdenken.ur.de

    Dort finden sich neben juristischen Betrachtungen zur Corona-Politik auch Recht dünne Bretter bohrende Schülerzeitungsaufsätzchen zum Thema “Man darf ja gar nicht seine Meinung sagen”. Auch wurde dort ein Appell gegen die “Cancel Culture” geteilt, auf der Liste der Unterstützer findet sich das übliche rechtslibertäre Klientel aus dem achgut-Dunstkreis. Tichy, Bolz, Lengsfeld, Homburg, Matussek, Reitschuster, Steinhöfer usw. Ganz schön ungustiös, auch wenn nicht alle auf der Liste derart abgedriftet sind…

  • Max

    |

    Ich verstehe den hier gezeigten Unmut nur begrenzt. Seit einem Jahr wurden von der Universität Regensburg Hygienekonzepte ausgearbeitet, die besonders von Menschen die im medizinischen Sektor studieren und arbeiten auch eingehalten werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine unangekündigte Hausparty, sondern um eine Prüfung mit Sicherheitsabständen, voller Aufklärung aller Kontaktdaten und durchgängiger Maskenpflicht. Die Prüfung wurde nur zugelassen, da bereits im Februar und März die Physikums-Prüfungen der Human- und Zahnmedizin stattfinden. Da derartige Prüfungen aber bereits während der ersten Welle nicht verschoben wurden, ist es nötig die Prüfungen jetzt abzuhalten. Ich verstehe die Kurzsichtigkeit mancher Menschen nicht: Wollen Sie wirklich später von einem Arzt behandelt werden, der nur Online-Prüfungen gemacht hat, weil Sie es ungerecht fanden, dass andere Menschen ihrer Ausbildung nachgegangen sind? Das Gesundheitheitssystem in Deutschland ist doch ohnehin schon, wie immer wieder betont wird kurz vor dem zusammenbrechen, und da wollen Sie nun auch noch eine ganze Generation von Online-Ärzten à la ‘Tut mir leid, das war während der Corona-Pandemie, das habe ich nur einmal aus dem Internet abgeschrieben’ in die Welt setzen?

  • R.G.

    |

    @Max
    Wenn man die Regensburger Uni als kleines Bildungsangebot für ein sich Stadt nennendes Großdorf am Regen und drei Weiler anglegt, versteht sich, dass jeder knapp trotz der Corona-Einschränkungen an Weihnachten bis zur Uni findet, notfalls tut es ein Traktor oder ein Zugochse.
    Eine Uni mit dem Anspruch, überregional respektiert sein zu wollen, wird Studenten von etwas oder sehr viel weiter weg haben.
    Die müssen nun zu den absoluten Stoßzeiten des Jahres nach Regensburg zur Prüfung und von da zurück fahren, in überfüllten Bahnen oder Bussen oder in Autos, möglichwerweise gelenkt von Menschen, denen ein streng kontrollierender Polzist das Recht absprechen kann, Chauffeurdienste zu leisten.
    Beherbung bei Bekannten, damit man am nächsten Tag ausgeruht antreten kann, ist durch die COVID-19 Einschränkungen so gut wie verunmöglicht.
    Hätte man es soliden Bauern überlassen, den Termin festzusetzen, wären sie wahrscheinlich draufgekommen, dass es ein beseres Datum gibt , als eines im Hauptheimreiseverkehr vor dem Fest, und das Problem von fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten rund um die Prüfung wäre ihnen auch aufgefallen

  • R.G.

    |

    @
    JW
    sagt:
    “Den sollte man direkt rausschmeißen!”

    ; )
    Gestatten, ich glaube, Sie haben da auch was missverstanden, Lockdown heißt, alle Bürger wo reinschmeißen, nicht raus.

  • Bea

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    also weil ich es selbst erlebt habe: bei 200 Studenten kann man nicht die Hygieneregeln und Abstände einhalten. Funktioniert nicht! Natürlich gibt es Studenten, die darauf achten, aber eben auch diese, denen es total egal ist. Ich sehe die Gefahr bei der Anreise/Abreise und das Betreten/Verlassen des Hörsaales! Ich spreche wirklich aus Erfahrung, das hat die letzten Male bei den Prüfungen NIE geordnet hingehaun! Gutes hygienekonzept hin oder her, die Umsetzung ist hier von Bedeutung!;)

  • Mane K.

    |

    @max:
    Ich würde gerne von einem Arzt behandelt werden, der was kann und der weiß, was er tut.
    Wenn ich mir da die Aussagen einiger Mediziner der letzten Monate so anschaue, ist die Ausbildung ohnehin nicht besonders hochwertig. Da kommt es dann auf diese eine Prüfung nun wirklich nicht mehr…

  • Student

    |

    Bin Student und es bereitet mir sehr große Sorge, wie sich die Universitäten aktuell verhalten und es bis auf diesen Artikel keinen interessiert.

    Ab dem 4. Januar 2021, beginnen die Präsenzprüfungen und dieses Semester ist absolut nicht mit den Sommerprüfungen vergleichbar.

    Im Sommer wurde hauptsächlich Online geschrieben + der Prüfungszeitraum verlängert + für Studenten mit Symptomen die ihre Mitmenschen schützen gab es keine Nachteile.

    Nun im Winter gibt es nur 1 Prüfung online an der ganzen Fakultät. Tausende Kontakte werden wegen den Prüfungen an Uni, Wohnheime und WGs stattfinden. Es werden täglich mehrere Prüfungen im Gebäude abgehalten (1 Stunden zum Lüften und Reinigen) bis die nächste Gruppe hineindarf. Wir können uns von den Prüfungen nicht mehr abmelden/zurücktreten und müssen damit rechnen, dass die Prüfungskommission diese Atteste/begründen Rücktritte nicht akzeptieren muss.

    Es mag sein, dass die Prüfungen kein erhöhtes Risiko birgt aber hat sich schon mal jemand überlegt wo diese übernachten und wie Studenten mit Bus und Bahn zur Prüfung kommen sollen?

    Das Gesundheitsamt weiß zumindest mal nicht, das mehr Studenten zurück an die Uni kommen. Hier wird korrektes Verhalten der Uni vorausgesetzt. Im UmkehrSchluss sagt die Uni, das Gesundheitsamt hat das Hygienekonzept vom Sommer für ausreichend sicher erklärt. Solange es erlaubt ist werden Präsenzprüfungen durchgeführt.

    Plan B könnte sein: Situation durch die bayrischen zertifizierten Online-Prüfungen zu entschärfen – nieeeeemals! Niemals, die Professoren bestehen auf ihr Recht der “Freien Lehre“ und somit auch auf die Präsenzprüfung.

    Ich wünsche mir selbst Glück 🍀

  • Student

    |

    Wollte noch hinzufügen. In einer Präsenz/online-Prüfung, wird kein Medizinstudent noch was lernen. Es ist lediglich die Reproduktion von Wissen in kurzer Zeit. Können und Anwenden sollten diese in Präsenz-Unterricht erlernen. Eine Note sagt hoffentlich nichts über spätere fachliche Qualität aus.

    Selbst bin ich BWL Student, es gibt keinen Grund warum Studiengänge die ohne praktische/Laborarbeit auskommen, in dieser Situation an die Uni zu zitiert werden.

    Wenn ich tausende meine, dann ist dies ungefähr die Hälfte der 3.000.000 Millionen eingeschriebenen Studenten die sich die nächsten Wochen auf die Reise zur Präsenzprüfung machen.

  • Ein Student

    |

    Die Maßnahmen gehören sowieso längst beendet. Diese sinnfreien Regeln sind für das Leben die Wirtschaft und die Demokratie schädlich. Aber schon klar, wenn unsere tolle Regierung sagt, die Pandemie ist ganz ganz schlimm wird das natürlich ohne sich selbst darüber zu informieren nachgeplappert.

  • auch_ein_regensburger

    |

    @ Student
    Für jemanden, der seinen Lebensunterhalt einmal mit geistiger Arbeit verdienen will, ist Ihr letzter Beitrag bemerkenswert dämlich.

  • Student

    |

    @auch_ein_regensburger

    hoffe du meintest “Ein Student”.

    Mit dem Beitrag von “Ein Student” hab ich nichts zu tun.

    Bei solchen dämlichen Aussagen wie die von “Ein Student” verschlägt es mir immer die Sprache. Weiss nie wo ich da Anfangen soll – weil dem fehlt ja wirklich jegliches Basisverständnis.

  • Mr. T.

    |

    Ja, da sieht man mal, was für einen Riesenunterschied so ein kleiner unbestimmter Artikel machen kann. Hochgradig konstruktiv – und kaum kommt das ‘Ein’ davor, schwupp strunzdumm.

  • Anja

    |

    In Würzburg fanden auch am 19.12 die Klausuren für mehrere Hundert Studenten (Mediziner/Biologen usw.) statt. Unbegreiflich.!

  • Student

    |

    Das traurigste was ich heute gelesen habe.
    16 Lehrer/Erzieher haben sich nachweißlich während ihres Dienstes angesteckt und sind daran verstoben. Jeder einzelne tot so unnötig.
    An der Dualen Hochschule haben sich die ersten während der Prüfung angesteckt.

    Einzig die Hochschule München scheint sich der aktuellen Lage und ihrer Pflicht für den Schutz von Mitarbeiter und Studenten zu sorgen bewusst.

    Die HS München hat alle Präsenzprüfungen ab dem 04.01.21 untersagt. Bietet bewachte Online-Klausuren aus der neuen Rahmenprüfungsordnung an. Wer bedenken bezgl. Datenschutz hat, kann diese auch in den EDV Räumen der HS ablegen.

    Keine Lösung wird 100% und ideal sein. Den Umständen entsprechend sollten die Prüfungen verschoben, online oder abgesagt werden. Auch wenn dies für Studenten bedeutet, dass sich ihre Studienzeit verlängert. Die Gesundheit muss Vorrang überall dort haben wo es möglich ist.

  • R.G.

    |

    Nachts hatte ich frisch gelesen, die Regierung Trump habe bewusst ein “Herdimmunity”-Konzept verfolgt, und der sich nicht abwählen lassen wollende Präsident, der das verantworte, werde 2024 nochmals antreten.
    Es war daher für mich logisch, sofort nachzusehen, was sich in LittleLittle Great Manhattan on the Rain Neues im Umgang mit der Chinaflue tut:
    Die Uni ruft weltmännisch zum Superspreaden!
    Was heißt, wer sich dabei tödlich ansteckt, hat die Aufnahme in’s nächste Semester echt nicht verdient!

  • Ein Student

    |

    Kommentar gelöscht. Diese Schallplatte wurde jetzt schon oft genug gespielt.

  • XYZ

    |

    Zu Anja 22.1, 15.05 und Student 16.27
    Bitte differenzieren: Medizin- und Bio-Studenten können weniger im home-office unterrichtet oder geprüft werden. Bei rein schriftlichen Klausuren wie bei Juristen mag es anders aussehen, gibt aber auch noch mündliche Prüfungen. Die jüngere Tochter steht vor dem bachelor in Biochemie und ständig im Labor, aber regelmässige Tests und sogar ein Begleitschein für die Polizei, falls sie mal später heimkehren muss. So geht es auch.

  • XYZ

    |

    Nochmals zu Anja:
    Es ist mir nicht klar, ob es sich um schriftliche Prüfungen zum Physikum in Würzburg handelte, da fallen manche durch. Das geht gesetzt den Fall auch digital. Es gibt bei der ärztlichen Ausbildung einen vorklinischen schriftlichen Teil, dann Praxis und zuletzt eine mündliche und praktische Prüfung, die kaum digital zu bewerkstelligen, und dann erst Arzt.

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