Wochenrückschau

Die Ausladung der Woche

Welche Konsequenzen eine kritische Betrachtung der Schlossfestspiele haben kann, was sich in Sachen Spendenaffäre so tut und warum die Flüchtlingsunterkunft Königswiesen nun vorerst doch nicht kommt, lesen Sie in unserer Wochenrückschau.

Fürstliche Ausladung

Keine offenen Arme für Theaterkriterinnen: Gloria von Thurn und Taxis. Foto: Archiv/ Staudinger

Keine offenen Arme für Theaterkriterinnen: Gloria von Thurn und Taxis. Foto: Archiv/ Staudinger

Live-Ticker, Videoübertragungen und Lobhudelei so weit das Auge reicht: Die Berichterstattung von Mittelbayerischer Zeitung und dem mittlerweile eng verbundenen Wochenblatt zu den fürstlichen Schlossfestspielen sind ein berichterstatterischer Kotau vor dem Hause Thurn & Taxis. Das wäre für sich genommen noch nichts Neues. Als „Medienpartner“ darf man eben keine freche Lippe riskieren und überhaupt ist es doch viel schöner, wenn sich alle miteinander vertragen, auf dass die Werbeeinnahmen sprudeln.

Wie es Nicht-Medienpartnern geht, die nicht in den Lobpreis einstimmen wollen/ müssen, durfte diese Woche „Samt & Selters“ erfahren. Seit September 2015 liefern die beiden Macherinnen Judith Werner und Tina Lorenz auf diesem Blog eine, wie sie es nennen, „nüchterne Theaterkritik“. Und so waren sie auch rasch für die Schlossfestspiele akkreditiert, um dort zum Auftakt der Oper Carmen zu lauschen. Das Fazit der Autorin Judith Werner:

„Drei Stunde gähnende Langeweile, ein Schnupfen und die Erkenntnis, dass die überregionale Presse dem Opernauftakt der Schlossfestspiele aus gutem Grund keine große Aufmerksamkeit schenkt.“

Das war dann wohl etwas zu nüchtern. Wie Samt&Selters via Twitter mitteilen, wurde die Akkreditierung unmittelbar nach Veröffentlichung dieser Kritik zurückgezogen. Das Blog sei dann doch zu zu unbedeutend, habe es in der entsprechenden Mail geheißen. Ach so.

Kein Flüchtlingsheim beim JUZ Königswiesen

DSCF5091Protest, vor allem von Aussiedlern, hatte die Entscheidung des Oberbürgermeisters hervorgerufen, neben dem Jugendzentrum Königswiesen eine Flüchtlingsunterkunft zu errichten. Bei mehreren Diskussionsveranstaltungen offenbarten Teilnehmer ein breites Repertoire an Vorurteilen und Ignoranz. Mit Flugblättern abseits der Tatsachen wurde auf Unterschriftenjagd gegangen. Ein Kelheimer Neonazi veröffentlichte im Internet den Steckbrief eines Pfarrers, der sich für die Unterkunft ausgesprochen hatte. Jetzt hat die Stadt Regensburg den Bau der Unterkunft vorerst zurückgestellt. „Entgegen den ursprünglichen Erwartungen stagnieren die Zahlen der neu ankommenden Flüchtlinge seit einiger Zeit. Aus diesem Grund ist der Neubau einer Gemeinschaftsunterkunft am Standort Dr.-Gessler-Straße aktuell nicht erforderlich“, so OB Wolbergs. Ob der Standort wieder aufs Tapet komme, hänge von der weiteren Entwicklung der Flüchtlingszahlen ab.

Wolli-Wochen

Solidaritätsadressen, Applaus, Medienschelte: In der SPD scheint der Rückhalt für Joachim Wolbergs (hier bei seiner Wahl zum Oberbürgermeister) ungebrochen. Foto: Archiv/ Starzinger

Solidaritätsadressen, Applaus, Medienschelte: In der SPD scheint der Rückhalt für Joachim Wolbergs (hier bei seiner Wahl zum Oberbürgermeister) ungebrochen. Foto: Archiv/ Starzinger

Etwas zur Ruhe gekommen ist die Berichterstattung zur Spendenaffäre rund um Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und drei namhafte Regensburger Immobilienunternehmen. Über den Ausraster des Veranstalters Peter Kittel dürfen die Journalisten der MZ ja traditionell nicht berichten (enger Freund des Herausgebers) und auch das Wochenblatt schweigt derlei tot, seit sich Herausgeber Herbert Zelzer mit Kittel verbrüdert hat.

Die engen Verbandelungen von SPD-Fraktionschef Norbert Hartl zu Baulöwe Volker Tretzel, dessen Unternehmen allein rund 350.000 Euro zum Wolli-Wahlkampf beigesteuert haben soll, hatte Anfang Juli zwar die Süddeutsche Zeitung ausführlich dargelegt, aber in die Regensburger Lokalberichterstattung hat all dies bislang noch keinen Eingang gefunden.

Aus der CSU-Pressemitteilung: "Vom Generalsekretär Andreas Scheuer gab es viel Lob für die gute Arbeit der Regensburger CSU." Foto: pm

Aus der CSU-Pressemitteilung: „Vom Generalsekretär Andreas Scheuer gab es viel Lob für die gute Arbeit der Regensburger CSU.“ Foto: pm

Immerhin sorgte die Regensburger CSU diese Woche dafür, dass das Thema wieder etwas aufflackerte. Beim politischen Frühschoppen am Sonntag fühlte sich just Stargast – Generalsekretär Dr. tschech. Andreas Scheuer – bemüßigt, angesichts der Spendenaffäre den „Vertrauensverlust der Menschen in die gesamte Politik“ zu beklagen. Is scho recht, Herr Scheuer.

Gehaltvoll ist dagegen eine Meldung des Bayerischen Rundfunks, derzufolge Bundestagspräsident Norbert Lammert die Spenden für den Wolli-Wahlkampf nun ebenfalls einer Prüfung unterziehen will. „Jeder Vorgang, der Anhaltspunkt für mögliche Verstöße gegen die rechtlichen Bestimmungen des Parteiengesetzes vermittelt, wird von der Bundestagsverwaltung geprüft“, so Lammert zum BR.

Die Regensburger SPD bleibt sich derweil in blinder Wolbergs-Gefolgschaft treu. Auf die Idee, dass es unabhängig von irgendeiner strafrechtlichen Relevanz zumindest erklärungsbedürftig ist, wenn sich ein SPD-Oberbürgermeister in einer Stadt mit extremen Mangel an bezahlbarem Wohnraum seinen Wahlkampf fast ausschließlich von Immobilienunternehmern sponsern lässt und das in einer Dimension wie sie auf Landesebene nicht vorkommt, braucht man ja nicht zu kommen.

„Live“ aus dem Stadtrat

Diese Woche fand eine Sitzung des Kulturausschusses statt. In der abgespeckten Version des Projekts „Live aus dem Stadtrat“ gibt es mittlerweile keine Live-Übertragungen mehr. Allerdings können die Sitzungen des Planungsausschusses und des Kulturausschusses mit etwas Verzögerung (ein bis zwei Tage) angeschaut werden. Hier geht es zur Video-Seite der Stadt Regensburg. Anschauen, bevor das Projekt völlig abgeschafft wird.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (66)

  • eduard fuchs

    |

    Ich finde es toll wie gefühlvoll Sie dieses heikle Thema korrekt behandeln. Nur, in Regensburg bestimmen nur bestimmte Bestimmer die -leider- unreale Situation. Es wird nur berichtet was berichtet werden darf.
    Ich denke da an Erdogan.
    Regensburg schlafe weiter.

  • Regensburger

    |

    Naja, die SPD hat ja auch zwischenzeitlich erkannt, daß Wolbergs zu Unrecht beschuldigt wurde. Immerhin soll der Schatzmeister, der ihn verpfiffen hat, zurücktreten. Komisch, dass dazu überhaupt niemand recherchiert. Es gibt schon entsprechende Beschlüsse. Recht so!

  • joey

    |

    Schlossfestspiele als neues Verona? Nicht einmal Bregenz juckt die großen Feuilletonisten, so daß man es schon im James Bond unterbringen mußte. Wie klein also ist dieser Fürstin Spiel.

    Welch hohe Bühne aber wird uns von der SPD Landesleitung gezeigt? Der tragische Held, dem in Nibelungentreue seine Vasallen folgen? In brennender Halle bis zum Tode gegen „übelwollinde“ Medienhorden fechtend, die versteckten Schätze von (Tr-)Etzel ins schweigende Grab zu nehmen? Der Schatzmeister als treuer Hagen, dem das Gesetz den Verrat befahl? Oder war es gar ein Pronold, diese Sagengestalt, die immer wieder aus den Bauten Berlins erscheint und Respekt für 18 Prozent Sonntagsfrage einfordert…?

    Des Königs Wiesen bleiben frei für der Jungen Ballspiel und anderer Mädchen Tand. Die Weisen aus dem Morgenland haben hier keine Herberge gefunden. So erfüllet sich des Herren Wort zum Sonntag…sfrühschoppen.

    In diesem Sinne: wen interessieren da noch Diskussionen im Stadtrat, ist doch sowieso alles vorab verkauft…

  • blauäugig

    |

    @Regensburger Sie haben ein seltsames Rechtsverständnis. Es hängt nicht an einem Beschluss der SPD, ob Wolbergs zu Unrecht beschuldigt wurde.
    Da Sie nun schon zum wiederholten Mal auf den Beschluss – bzw. neuerdings die Beschlüsse – hinweisen, nennen Sie doch Quelle, Gremium und Wortlaut, um zu dokumentieren, wie diese Partei tickt.

  • Mathilde Vietze

    |

    Erstens ist niemand verpflichtet, die Schloßfestspiele zu
    besuchen.Wenn aber einem MZ-Journalisten persönlich
    die eine oder andere Aufführung gefallen hat, dann ist
    das für ihn erfreulich, aber für die übrigen Kulturinte-
    ressierten nicht mehr als eben eine Information.

  • Manta

    |

    Die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis,sollte lieber mehr ein großes Herz zeigen an die Stadt Regensburg Bevölkerung oder Migranten.Ich könnte mir den ehemaligen CSU Integrationsbeauftragen Bora Ataman vorstellen bei diesen Festspielen einer von uns vom Volk,das die Fürstin Gloria den berühmten ,,Bora Ataman,, einladen sollte wäre bestimmt sehr interessanter als immer nur die selben Personen wie Wolbergs,Dr.Rieger oder Vanino oder von verschieden Parteien (Stadträte) der Stadt Regensburg wie langweilig.

    Es lebe Bora Ataman the King of Bayern.

  • Joe Kermen

    |

    @joey: Mit ihnen ist eine Ordungs- und Standesgemäße Führung der Regensburger Stadtchronik wohl gesichert ;-)

    @topic: Soviel schöne kleine Heimatstolpersteine, da fühlt man sich ja schon fast wohl.
    Die Ausladung von Samt&Selters ist ja an und für sich schon ein Witz. Nun ja, wobei die Erklärung gar nicht mal weit von der Wahrheit entfernt liegt, bezweifle ich doch irgendwie das viele Samt&Selters-Leser/innen zum Publikum der Schlossfestspiele gehören bzw. gehören werden. Naja, gönnen wir den fleißigen und nüchternen Kritikerinnen doch die wohl verdiente Auszeit.

    Dann ist ja gut, dass die (Flüchtlings-)Krise überstanden ist, nicht MEHR fremde Menschen kommen, die Internationale Lage (z.B. in der Türkei) derart stabil ist, dass man auch für dich nächsten Jahre nicht mit Flüchtlingswellen rechnen muss und der Weltfrieden in Greifbarer nähe ist. – Vorbereitung sieht anders aus.

    So ungern dass jeder Berichterstatter hört, ganz gleich ob Nüchtern (haha, verstanden?!), auf Anti-Wolli-Kurs oder ganz allgemein Sensationsgeil. Zur möglichen Spendenaffäre wird´s erst dann wieder was zu Berichten geben, wenn was neues passiert, was aller voraussicht erst zum Ende der Ermittlungen sein wird. Und ich für mein Teil bin froh drüber.
    Ich bin Fan der Stadtratsaufzeichnung und wenn ich dran denke schaue ich gerne rein. Leider denk ich nur selten dran. In diesem Sinne: Danke RD für den Hinweis, kann wenn passend öfters verlinkt werden.

  • Regensburger

    |

    @blauäugig: Ich habe aus sicherer Quelle, dass der Staatsanwalt nicht mehr Kassier sein soll. Ein Landtagsabgeordneter, der mit der Sache zu tun hat, hat das in Amberg beim Parteitag erzählt. Die Revisoren sollen das schon beschlossen haben. Warum sonst ist der Denunziant denn völlig abgetaucht? Man könnte ja mal bei ihm, den Revisoren oder Herrn Pronold zu dem Thema nachfragen. Die Medien schlagen aber lieber auf Wolbergs ein!

  • Otto Normalbürger

    |

    @Regensburger

    Es war doch zu erwarten, dass die SPD den Kassier, der die „Bestechungspendensaffäre Wolbergs“ ans Tageslicht brachte, von seinem Posten entfernt. UND, was soll es die Presse nun groß interessieren, ob der Herr nun noch Kassier ist oder nicht, es ist eine Personalie am Rand, mehr nicht.
    Rechtsbewußtsein und Kritikfähigkeit bei der Regensburger SPD: Fehlanzeige! So viel Demokratieverständnis hat die Partei nun auch wieder nicht. Schließlich war man doch stolz auch mal wieder was zu melden zu haben, in Bayerns Großkommune. Wie man diesen Erfolg erreicht hat, juckt doch keinen der Parteioberen, Gesetz hin oder her. Das Volk vergisst schnell und wenn man den Fall Wolbergs nur lange genug verschleppt, hat das demente Wahlvölkchen dies eh bald verdaut. Dem EX-OB ist ein fettes Ruhegehalt in Höhe von mehreren Tausend Euro sicher. Er ist ja noch jung und kommt bestimmt bei seinen Spezln als Immobilienberater und Immobilienverkäufer unter. Und Hartl hat ja seine schöne neue Tretzel-Immobilie. Oder hat er mehrere? Was hat er eigentlich dafür bezahlt?

    Bayern-SPD zeigt beim Landesparteitag in Amberg die Reihen fest geschlossen, sogar der eigentlich für sein Rechtsbewußtsein bekannte MdL Schindler Franz gibt Rückendeckung.
    Der kurze Aufwind kann sich aber schnell als lauter Schuss nach hinten erweisen. Die Umfragezahlen für die SPD-Bayern zeigen dies deutlich. Innerhalb der Stammwählerschaft der SPD gibt es genügend ausländerfeindliche Tendenzen, so dass eine Abwanderung an eine AfD ebenso logisch erkennbar ist. Die prozentuale Annäherung an die erstarkenden Grünen ist also nur noch eine Frage der Zeit.

  • Mr. T

    |

    Regensburger, der „Denunziant“ hat ja wohl Bescheid sagen müssen, nachdem ihm da was aufgefallen ist. Er hätte sich strafbar gemacht, wenn er da was verschwiegen hätte. Und dass da Spenden in erheblicher Höhe extra gestückelt wurden, um die Herkunft zu verschleiern, ist ja eine Tatsache. Das hat auch kein Pronold erfunden.

  • eduard fuchs

    |

    @Otto Normalbürger:
    Der Normalbürger hat die Sachlage völlig richtig dargestellt. Danke.
    Eigentlich geht es doch überhaupt nicht mehr um die sog. Spenden. Das alles klärt die Bundestagtagsverwaltung, das Finanzamt (darauf freue ich am am meisten) und die Strafvollzugsbehörden.
    Keiner der bisherigen Kommentatoren blickt hinter die viel größere Schw…..; nämlich, dass Hartl / Wolbergs mit dem Trachtengruppenchef (was sagt da die CSU, die sich schämen müßte)) einen TretzelMann in die Stadtbau hievte und die denTretzelChef in den VerwRat der Sparkasse wählte. Hier hat Wolli seinem Partner zwei unschätzbare Dienste erwiesen. In MioHöhe!!! Der Herr Volker Tretzel musste sicherlich vor Lachen über diese Dämlichkeiten gebrüllt haben.
    Dazu hätte ich einmal gerne die Aussage der Wolbergsfreunde gehört. Oder kapieren die das nicht?

  • Regensburger

    |

    Wolbergs wird öffentlich Woche für Woche vernichtet, der Kassier darf geräuschlos zur Seite treten. Der sollte sich eigentlich wegen Verleumdung verantworten müssen. Jetzt bekommt er auch noch eine goldene Brücke, indem argumentiert wird, als Staatsanwalt dürfe er nicht Kassier sein. Die SPD in München sollte sich lieber öffentlich bei Wolbergs für ihren wichtigtuerischen Kassier entschuldigen. Das Problem geräuschlos zu erledigen, ist armselig, passt aber zur Partei auf Landesebene.

    Nochmals: Warum ist der feine Herr denn seit Beginn der sog. Affäre Wolbergs völlig abgetaucht? Den wird sein schlechtes Gewissen plagen oder der Ärger der Partei verfolgen.

    Vielleicht hat Schindler Wolbergs öffentlich verteidigt, weil er weiß, dass bei den Ermittlungen nichts rauskommt? Vielleicht hat er ihn gerade wegen seines Rechtsbewußtseins in Schutz genommen? Die 2 sollen ja nicht gerade politische Freunde sein. Das spricht doch Bände! Ob wirklich gestückelt wurde, wird sich zeigen

  • Otto Normalbürger

    |

    @Regensburger

    Entschuldige mal. Aber du hast keine Ahnung und ebenso kein Rechtsverständnis, wie deine Regensburger Parteigenossen.
    Die bis jetzt bekannten Fakten und Zusammenhänge sind so eindeutig, das man nicht mehr Orakeln muss.

    Nicht der Kassier ist der Beschuldigte, sondern Wolbergs. Der Kassier verdient höchste Achtung. Ohne solche Menschen (Journalisten und Whistle-Blower) blieben solche Vorgänge unentdeckt und umgeahndet.

  • hutzelwutzel

    |

    „Generalsekretär Dr. tschech. Andreas Scheuer“

    Also bitte mal! Tschechien kann nichts dafür, wenn die einen „Doktorgrad minimalus“ anbieten. Anders, wenn diesen jemand für sich hernimmt, um falsch glänzen zu wollen. Noch dazu wie es scheint als Nachfahre ehem Heimatvertriebener? Wenn dem so ist, ist die Sache ja besonders pikant.

    —-
    Schlossfestspiele? Gibts die noch? ;-)
    Ja, ja, Journalismus und Kritik in Bayern nur in homöopathischen Dosen, und vorher gut abgesprochen. Wo kämen wir da hin, wenn Regensburg – Oberpfälzische Provinz-, äh Bezirkshauptstadt dieses kulturelle Glanzlicht verlieren würde?
    Wo sollen den die Oberpfälzer Prominenten noch flanieren, wenn man die auf keinen anderen roten Teppich läßt?
    Ebenso wie mir scheint die „Opernfestspiele Nürnberg“ ;-) (Mußte jetzt mal sein!)

  • hutzelwutzel

    |

    Wie gut, dass man sich seit einiger Zeit auch in der Oberpfalz alles ausleihen/ leasen kann, was einen groß und mächtig erscheinen läßt. Sonst ist man eben Vorstand, Politiker oder Beteiligte(r) einer GmbH & X nix nix, schon strahlt auch die Provinz. ;-)

  • Regensburger

    |

    @Normalbürger: Wir werden ja sehen, wer sich länger im Amt hält, unser OB oder der Denunziant aus seiner Partei. Gut, dass sich die Regensburger Bürger nicht davon beeindrucken lassen, dass Woche für Woche die gleichen unbestätigten Vorwürfe berichtet werden (auch in diesem Artikel), und Wolbergs weiter die Treue halten. Auch die Partei in München kommt endlich zu Vernunft und stellt sich hinter ihn, wie der Landesparteitag gezeigt hat. Pronold hat zu lange geschwiegen und muss endlich Schadensbegrenzung betreiben – für die SPD und für Wolbergs, der von einem Apparatschik zu Unrecht beschuldigt wurde!

  • eduard fuchs

    |

    @Regensburger:
    Ihre vehemente Verteidigung wird zur philippka gegen Wolbergs!
    Denn, die Bestimmung des § 333 StGB mit den Folgen bringt den Nachweis, den die StA für den § 334 StGB zur Anklage so dringend benötigt.
    Und: Meinen Sie nicht auch, dass alle Kommentierungen hier nicht auch von der Polizei/StA mit Genuß gelesen wird?

  • Mathilde Vietze

    |

    Ich habe Franz Schindler, MdL in all den Jahren, wo ich ihn kenne,
    als einen der geradlinigsten und glaubwürdigsten (aber auch unbe-
    quemsten) Genossen erlebt, die mir begegnet sind. D e r redet
    keinem nach dem Mund. Und, was noch interessanter, aber weithin
    unbekannt ist: Zwischen Schindler und Wolbergs bestand noch nie
    ein inniges Freundschaftsverhältnis, um es mal höflich auszudrücken.
    Wenn er ihn aber trotzdem verteidigt hat, so deswegen, weil Schindler
    den Begriff Solidarität noch ernst nimmt.

  • Matthias B.

    |

    Solidarität mit jemandem, der krumme Dinger dreht (Spenden stückeln, die Wahrheit erst sagen, wenn erdrückende Beweise auf dem Tisch liegen …) nennt man schlichtweg Dummheit.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Matthias B.“ Ich würde mal gerne wissen, woher Sie Ihre Weisheiten haben.
    Und Solidarität ist k e i n e Dummheit, sondern eine ehrenwerte Sache.
    Es wäre gut, wenn Sie sich informieren würden und nicht nur das nachplappern
    würden, was andere Ihnen vorsagen.

  • Mr. T

    |

    Na ja, vielleicht kommt ja raus, dass Wolbergs gar keine Spenden von Immobilienunternehmen bekommen hat und das Ganze nur ein böser Komplott vom Schatzmeister und dem Wochenblatt war. Dann rieselt Asche auf so manche Häupter.

  • joey

    |

    @Wollis Verteidiger
    Solidarität gibt es nur mit Leuten, die offensichtlich unschuldig sind. Das ist bei Wolbergs nicht so klar. Es gibt ja einige unstrittige Fakten, über die sich Regensburger SPD Wähler empören können: der Wahlkampf hat eine immense Summe gekostet und wurde durch Spenden von Bauträgern und seltsamen Krediten finanziert.

    Die juristische Klärung ändert nichts an der politischen Katastrophe: die Köpfe wurden ausgetauscht… aber auch die Politik?

    Welche Varianten hätte die SPD: Wolbergs absägen lassen und Neuwahlen riskieren oder „Solidarität“, die wohl nichts anderes ist als ein Kohl/Merkelsches Aussitzen – im Anbetracht, daß die CSU Regensburg auch kein Vertrauen verdient. Willkommen im Schmutztümpel der Politik… die alte Leier, sind alle die Gleichen?

    Na, dann freut Euch auf Alternativen, die zwangsläufig entstehen werden, wenn Demokratie noch funktioniert. Irgendwelche Bürgerlisten, Alternative für Regensburg oder freie Kälber, Initiative Recht und Ordnung oder Freibier für alle.

  • semmeldieb

    |

    ach, jetzt lasst doch endlich mal das spekulieren und warten wir ab!

    ich habe den mann noch nie gemocht – aber ich reisse mich doch jetzt auch zusammen!

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Joey“ Solidarität heißt nicht, die Fehler des anderen zu leugnen, sondern einen,
    von dem man immer fair und anständig behandelt wurde, in der Krise nicht fallen-
    zulassen oder gar mit Dreck zu bewerfen.

  • joey

    |

    @Mathilde Vietze
    was heißt hier Dreck…? Es geht um eine politische Frage: wie unabhängig kann jemand unter diesen Umständen sein? Diese Frage darf man stellen, denn das Geld ist ja geflossen – ob das Versteckspiel legal war, ändert nichts an der politischen Detonation.

    Es geht hier nicht um Lappalien wie gehinzte Qualifikationen, Guttenbergsche Doktorarbeiten … und diese Leute sind schon politisch nicht zu halten gewesen. Hier geht es um viel Geld. Wenn Tretzel für den Fußballverein sponsort, kann das Werbewirkung haben. Spenden für Politiker, die zudem irgendwie geheim gehalten werden, sind einfach nur extraverdächtig.

    Wie die Koalition da jetzt mit Wolbergs weitermachen will, oder was mit Solidarität hier konkret sonst gemeint ist, erschließt sich mir nicht. Das hier ist keine sozialdemokratische Solidarität zu und unter den kleinen Leuten, das riecht eher nach dem Ganoven Ehrenwort Kohls oder der Treue Schröders zu seinem offensichtlichen Käufer. Kleiner Hinweis: das waren in der Regel die Vorboten von krachenden Wahlniederlagen und großem ethischen Flurschaden.

  • Lothgaßler

    |

    Kulturelles:
    Gut, dass es so viele Events in dieser Stadt und im Umland gibt. Die Hofberichterstattung um die Schloss-Festspiele fallen mir da gar nicht auf. Es ist wie bei der Berichterstattung zur Dult: alles reine Werbung.

    an alle Sozn-Freunde:
    Natürlich dürft ihr eurem Wolli alles verzeihen, schließlich ist er OB geworden. Das und nix anderes ist Ziel einer jeden Partei: politische Macht mit Zugang zu den Fleischtöpfen. Der OB ist allerdings so etwas wie ein gewählter führender Angestellter auf Zeit, d.h. der OB „gehört“ nicht der SPD und die Fleischtöpfe gehören der Stadtgesellschaft, die bemerkenswerten Vorgänge sind deshalb auch keine „Interna“.
    Aber auch die „Interna“ haben es in sich und sollten mir mal von einem Sozi erklärt werden: Wie geht es an, dass der Vorsitzende eines Ortsvereins seinem Verein sein Privatdarlehen überträgt und seinen Ortsverein damit maßlos überschuldet? War das vorher schon so ausgemacht, hat der Vorsitzende mit seiner Frau diesen Antrag zur Abstimmung eingebracht, und wer hat diesem Antrag zugestimmt? Wäre ich Mitglied dieses Ortsvereins, ich würde mich hintergangen fühlen und das Wort Untreue in den Mund nehmen. Frau Vietze: So etwas würden Sie in Ihrem Ortsverein niemals zulassen!

  • Regensburger

    |

    Auch wenn es heute wichtigere Nachrichten gibt: Ich habe gestern erfahren, dass Wolbergs sein Büro schließen muss. Die Mitarbeiterinnen verlieren ihren Job. Das hat die SPD wirklich super hingekriegt, nicht nur Wolbergs zu vernichten, sondern sein Personal gleich mit. Moderne Form von Sippenhaft. Und das alles wegen eines Denunzianten und ein paar unbewiesenen Spekulationen. Spätestens jetzt müssen endlich Köpfe rollen. Wild, Schindler u. Rinderspacher, bitte übernehmen Sie. Dem Parteivorsitzenden fehlt scheinbar der Charakter.

  • Matthias B.

    |

    Das Verhalten der (nicht nur) Regensburg-SPD hat geradezu etwas sektenmäßiges. Die Äußerungen der bedingungslos solidarischen M. Vietze belegen das.
    Was mir echt Sorge macht: die kleinen Koalitionspartner (Grüne, Freie Wähler, FDP-ler, Linke, Piratin) schlucken wohl jede noch so dicke Kröte, halten still, geben Solidaritätsbekundungen ab, um ihr Zipfelchen der Macht nur ja zu behalten.

  • Mathilde Vietze

    |

    Es ist schon erstaunlich, wie manche aus all den Kommentare, die nicht ihre alleinseligmachende Meinung wiedergeben, immer nur das herauslesen, was
    ihnen in ihr Weltbild paßt. Schuldig ist der, den ein Gericht dafür befunden hat,
    nicht aber, wenn selbst ernannte Richter Gerüchte und Verdächtigungen herumposaunen. Anonym läßt sich das doch so schön machen, da ist man
    unangreifbar.

  • blauäugig

    |

    @Regensburger: Welches Büro schließt Wolbergs? Doch nicht das des OB. Sondern das des von ihm in die Überschuldung getriebenen Ortsverbands. Dann sollten Köpfe rollen, und zwar auch seiner.

  • Mathilde Vietze

    |

    Konstruktive Kritik ist für das gesellschaftliche und politische Leben unverzichtbar.
    Wenn aber manche ihr vor Hass triefendes Gift absondern, darf man schon
    Rückschlüsse auf ein Vakuum an exponierter Stelle ziehen.

  • Lutherer

    |

    Bei der Unschuldsvermutung handelt es sich um eine widerlegliche Vermutung. Das bedeutet zum einen, dass jeglicher „strafrechtlicher“ Kommentar, der den Betroffenen als schuldig hinstellt unfug ist. Gleicher vollkommener Unfug ist jedoch genauso der Kommentar, der die strafrechtliche Schuldlosigkeit auf eine widerlegliche Vermutung stützt. Während eines laufenden Verfahrens ziemt sich das einfach nicht! Beides erscheint hier vom Hass getrieben – gegen wen sich der jeweilige Hass auch richtet. Daher sollten wir uns doch alle mal in dem üben, was man offensichtlich (siehe oben) verlernt haben: Mund halten und abwarten! Politisch steht das Ergebnis schon fest: Es waren die andern!

  • Regensburger

    |

    @Lutherer: Das Problem ist nur, dass das schäbige Verhalten des Kassiers schon jetzt echte Konsequenzen für echte Menschen hat, nämlich für die Mitarbeiterinnen von Wolbergs. Aber das muss den ja nicht kümmern, ist ja schließlich Beamter. Einfach nur traurig, dass so jemand immer noch in der SPD sein kann.

  • Mathilde Vietze

    |

    Werter Matthias B. Vielen Dank für Ihre Beiträge. Nachdem Sie sich so
    liebevoll meiner annehmen, hätte ich einen Vorschlag: Bringen Sie doch
    bitte mal was Neues! Aus Ehrerbietung Ihnen gegenüber habe ich näm-
    lich Ihre bisherigen Weisheiten auswendig gelernt.
    Ich versichere Ihnen hiermit meine untertänigste Hochachtung!

  • Lutherer

    |

    @Regensburger: Ich kann zwischen dem Handeln des Kassiers und den durch den SPD-Ortsverein oder sonst wen gekündigten Mitarbeitern keinerlei Zusammenhang sehen oder herstellen. Wer letztlich einen Fehler gemacht hat und wem letztendlich das Geld ausgegangen ist, um die Leute zu zahlen, kann ich beim besten Willen nicht sagen – ich weiß es schlicht nicht. Ich kann Ihnen daher leider nicht folgen. Die Vermutung der Schuldlosigkeit muss doch auch für den Kassier gelten. In der Konsequenz Ihrer Sichtweise dürfte Wolbergs ja dann auch nicht mehr in der SPD geschweige OB sein – oder? Denn ihm wird auch „nur“ etwas vorgeworfen!

  • joey

    |

    richtig Mathilde Vietze: ob Wolbergs „schuldig“, also dienst- und strafrechtlich wegen Gesetzesverstößen zu belangen ist, entscheidet ein Gericht und kein online Forum oder ein Ortsverein.
    Daß aber Tretzel und seine Abhängigen eine ungewöhnlich hohe Summe gespendet haben und anschließend einen ungewöhnlich großen Auftrag bekommen haben, dürfte ja wohl mittlerweile unstrittig sein.

    Über die politischen Konsequenzen daraus urteilt jeder Mensch (selbst) und darf sich (danke Stefan Aigner) in Foren dazu äußern.

    Ich selbst finde es erschreckend, daß überhaupt so viel für den Wahlkampf ausgegeben wurde. Das kommt mir langsam wie der US Politkapitalismus vor, wo derjenige die Vorwahlen gewinnt, der die meisten Großspenden sammelt. Sehen wir Wolbergs mal tragisch: er hat offenbar seine Partei und auch sich voll aufs Spiel gesetzt.

    Kann mir ein Sozialdemokrat hier erklären, wie und wo das ausgegebene Geld eigentlich wieder reinkommen kann?

  • Mr. T

    |

    Regensburger, welches Büro wurde denn zugemacht? Oder ist das wieder nur so ein Geschafel wie mit dem Kassenprüfer, der rausgeschmissen wurde?
    Kann ja nur das Wahkampfbüro in der Clermont-Ferrant-Alle sein. Und das wurde schon lange zugemacht. Braucht es ja auch nimmer, weil der Wahlkampf vorbei ist. Deswegen ist es zu. Was sollten auch die Vorwürfe damit zu tun haben? Die Vorwürfe haben bisher nur Wolbergs‘ Ruf geschadet – nicht mehr und nicht weniger. Es hat ihn noch nichts gekostet. Der Kassenprüfer hat Unregelmäßigkeiten entdeckt und diese zur Überprüfung gemeldet – ein ganz normaler Vorgang. Danach haben die Spender zugegeben, gespendet zu haben, und Wolbergs hat zugegeben, Spenden von diesen Unternehmen angenommen zu haben. Dann hat Wolbergs zugegeben, seinen Wahlkampf noch mit Privatgeldern (für die er einen Kredit aufgenommen hat) finanziert zu haben, weil die Spenden nicht gereicht haben. Bestechlichkeit hat ihm noch keiner vorgeworfen; der Verdacht steht allerdings ob der Höhe im Raum und wird derzeit geprüft. Wolbergs ist nach wie vor in Amt und Würden und wir werden alle sehen, was herauskommt. Irgendwas zwischen einem Gschmackl, dass noch eine Zeit lang haften bleibt, und einer Haftstrafe – je nachdem, was wirklich war oder nachgewiesen wird. Sollte wirklich eine Bevorteilung der Spender stattgefunden haben, triffts aber nicht nur ihn, sondern hoffentlich auch die, die das System vor Jahren schon eingeführt haben.
    Die Sache mit dem Ex-Mitarbeiter eines Spenders würde ich gar nicht so hoch aufhängen, denn auch hier gilt, dass man nicht davon ausgehen darf, dass dieser bei der Stadtbau nicht nur Maulwurftätigkeiten ausführen soll. Sonst dürfte ja auch nie ein Arbeitnehmer zu einer konkurrierenden Firma wechseln. Der Aufsichtsratsposten hat da schon eher ein Gschmackl.
    Ich würde mich übrigens freuen, wenn nix dran ist, da ich Wolbergs immer noch für den besseren OB halte.

  • Regensburger

    |

    @Mr. T: Schauen Sie doch mal unter http://www.joachimwolbergs.de/?page_id=277 nach, wenn Sie die Fakten nicht kennen. Wolbergs hat nicht nur Wahlkampf gemacht, sondern ist auch seitdem mit einem Büro für die Bürger da (jetzt am St.-Georgen-Platz). Allerdings nur noch ein paar Wochen, weil er das dank der SPD und ihres Denunzianten jetzt schließen muss. Die Bürger verlieren eine Ansprechstelle, die Mitarbeiterinnen ihren Job. Ganz hervorragende Bilanz. Das alles wegen an den Haaren herbeigezogener Vorwürfe. Großes Kino!

  • Stefan Aigner

    |

    @Regensburger Das Büro war nie eine Ansprechstelle für die Bürger, sondern eine fortgesetzte Wahlkampfzentrale über den Kopf des SPD-Kreisverbands hinweg. Dass der Landesschatzmeister der SPD hier von Ihnen permanent als „Denunziant“ beschimpft wird und als das eigentliche Problem wahrgenommen wird, weil er seiner Pflicht als Garant der Rechtspflege nachgekommen ist, ist symptomatisch für die blinde Kritiklosigkeit mit der die Regensburger SPD dieser Angelegenheit begegnet.

  • Mr. T

    |

    Es gibt aber keinerlei Begründung, warum er das jetzt Bürgerbüro genannte Büro DESWEGEN zu machen muss wenns so wäre.

  • Regensburger

    |

    @Mr. T: Das ist doch eigentlich klar. Nachdem die unsägliche öffentliche Debatte über Spenden Privatpersonen und Unternehmen von ihrem verfassungsmäßigen Recht abhält, eine Partei durch Spenden zu unterstützen, wird wohl das Geld für den Weiterbetrieb fehlen. Es wird wohl noch eine Kündigungsfrist geben, die einzuhalten ist, dann ist Schluss. Der Zusammenhang mit der sogenannten „Affäre“ liegt auf der Hand.

    @Stefan Aigner: Die Regensburger SPD geht nicht kritiklos mit der Sache um, sondern lässt sich von der öffentlichen Treibjad nur nicht beirren. Haben Sie sich eigentlich mal mit den Mitarbeiterinnen in Wolbergs unterhalten, mit welchen Anliegen sie dort tagtäglich zu tun haben? Mit Wahlkampf hat das nichts zu tun. Randbemerkung: Wenn die bayerische SPD, wie sich am Verhalten ihres Kassiers zeigt, nicht ein Mindestmaß an Geschlossenheit aufrecht halten kann, waren die letzten Wahlergebnisse auf Landesebene noch lange nicht das Ende der Fahnenstange (nach unten). Leider wird sich Wolbergs auch, wenn die Ermittlungen eingestellt sind, von dem Rufmord, den die eigene Partei ausgelöst hat, politisch nicht so leicht erholen können. Das gilt auch für die verdienten Personen, die ebenfalls durch den Dreck gezogen wurden und werden (Hartl, Tretzel). Und ich bleibe dabei, jemanden mit solch dünnen Vorwürfen bei den Behörden hinzuhängen und dann abzutauchen, ist ein Ausdruck beispielloser Charakterlosigkeit und Feigheit. So jemand ist in einer politischen Partei schlicht fehl am Platze. Vielleicht will er seine Karriere ja bei der CSU fortsetzen. Aber auch dort ist für Denunzianten kein Platz.

  • blauäugig

    |

    @Regensburger:
    So wild, wie Sie um sich schlagen, könnte ich mir vorstellen, dass auch Ihnen das Dreckwasser bis zur Nase reicht und Sie bald absaufen.

    Für Leute mit Ihrem Rechtsverständnis sollte in keiner Partei Platz sein, die was mit „sozial“ oder „demokratisch“ im Namen hat, es spricht aus Ihren Kommentaren doch sehr die Haltung raus: egal was der Regierende gemacht hat, es ist richtig.

    Wenn die SPD irgendwann in mittlerer bis ferner Zukunft noch einmal eine OB-Wahl in Regensburg gewinnen will, sollte sie schleunigst konstruktiv zur Aufklärung beitragen und sich von den Mitgliedern distanzieren, die Funktionäre als Denunzianten bezeichnen, wenn diese ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen.

    Es würde Ihnen im Übrigen sicher nicht gefallen, wenn der Schatzmeister öffentlich die Verdachtsmomente erläutern und so erst recht eine Diskussion entfachen würde.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Regensburger“ – Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihren sachlichen Beitrag.
    Nein, die SPD-Basis ist weiß Gott kein Ja-Sager-Gremium: Wolbergs bekommt
    – von diesem Fall völlig abgesehen – bei jeder sich bietenden Gelegenheit die
    Meinung gesagt und das ist auch richtig so. Sollten nun die Genossen, nachdem
    es bereits die Spatzen von den Dächern pfeiffen, daß es sich hier um einen
    Racheakt handelt, auch noch auf Wolbergs eindreschen?

    Zu „blauäugig“ – Woher glauben Sie zu wissen, daß „Regensburger“ ein SPD-Mit-
    glied ist? Und – die SPD würde sich bestimmt „riesig freuen“, einen Mann wie
    Sie zum „Genossen“ zu haben.

  • joey

    |

    @Mathilde Vietze
    Racheakt? Ja, aber das macht die Verfehlung nicht weniger.

    Nochmal das politische Problem, damit es auch eingefleischte Parteigenossen verstehen:
    Tretzel muß irgendwas davon haben… na was wohl. Das Geld muß irgendwo wieder rein. Das Vertrauen ist beschädigt. Nun kann man einige direkt Verantwortliche opfern oder gleich die ganze SPD Regensburg.

    Das Thema Grundstücke ist in Regensburg wichtig, da kann sich eine Partei nicht einmal offene Fragen leisten. Gerade die SPD hat keine Prozente mehr zu verschenken, die Leute werden wählerisch. Das macht das taktische Verhalten des Landesvorstands noch seltsamer, es hätte sicher stillere Wege gegeben. Wer nun dem Schatzmeister die Schuld gibt, der behauptet, nicht bis drei zählen zu können. Das meinen Sie wohl mit den Spatzen, die ich noch nicht gehört habe, ich beschränke mich auf das Lesen … und Zählen.

  • Regensburger

    |

    Frau Vietze bringt die Sache auf den Punkt. Der feine Herr Kassier bewegt sich seit 20 Jahren im Umfeld des noch feineren Herrn Landesvorsitzenden. Und wie das Verhältnis von Herrn Pronold zu OB Wolbergs ist, hat ja auch RD schon erkannt (http://www.regensburg-digital.de/plaudereien-ueber-wohnungspolitik-und-ein-abstruses-versprechen/29012016/). Auch wird man sich sicher denken können, dass die richtigen Aussagen von Wolbergs zu einer Obergrenze von Flüchtlingen Anfang des Jahres, die der offiziellen Parteilinie widersprachen, sicher im hohen Landesverband nicht gerade zu Begeisterungsstürmen geführt haben dürften.

    Wir werden ja sehen, wem die Geschichte Recht geben wird …

  • Bert

    |

    Mit Wolbergs bis zum Endsieg. Neuer SPD-Slogan

  • Ronald McDonald

    |

    @ Regensburger 25.07.2016, 17:27h

    Ich kannte „die Fakten [auch] nicht und habe doch mal nachgeschaut“ unter Ihrem Joachim-Wolbergs-Reinknieer-Link.
    Nicht weil ich einfach mal wissen wollte, was ich ohnehin schon weiß („Wolbergs hat nicht nur Wahlkampf gemacht“), sondern um zu erfahren, was mein mit meiner Stimme damals beschenkter Reinknieer-Woli denn „jetzt am St.-Georgen-Platz in einem Büro für die Bürger [für die Bürgerinnen offensichtlich nicht ?!]“ so macht.

    Also angeklickt und reingeschaut: ja, nochmals danke, auch für den Tipp!
    Irgendwie altbacken und seit 2014 recht abgestanden, die Woli-Tätschelmutti Mathilde Vietze würde von ewiggestrig schreiben – das dort Verzeichnete.

    Nehmen wir ein Beispiel:
    Was tut sich denn unter „DER KONTAKT“ im Jetzt, also heute?
    „Joachim Wolbergs kniet sich rein“, oben und unten, immer noch und das lächelnd; ich habe bei sich-produktiv-Reinknieenden bislang noch kein Lächeln bemerken können, denn sich-reinknieen bedeutet Arbeit, vielleicht nicht am Polit-Schreibtisch flankiert von zwei ansehlichen Damen – leider noch ohne Mighigru-Teint.
    Schauen wir weiter mal rein, bei „DAS AKTUELLSTE“:
    „Hossa! Die Rote Schlager Parade!“ (Stand 18.11.2015/30.01.2016)
    „Roter Fasching – Atemlos durch die Nacht“ (Stand 31.01.2015)

    „Danke-Infostände“ (Stand 05.04.2014)
    „Abgabe der Stimme“: „Meine Frau Anja und ich haben gewählt … jetzt noch einige Termine … werde ich heute Abend im kleinen Kreis auf das Ergebnis warten … herzlichen Dank an alle … ich bin sehr gespannt!“ (Stand 2014)
    „Letzter Abend vor der Stichwahl“ (Stand 29.03.2014)
    „Neueröffnung Foto-Zacharias“ (Stand 29.03.2014)

    Mein lieber Herr (SPD-)Gesangsverein! Wenn das die ausgewiesene Arbeitsleistung des Woli-Reinknieer-Bürgerbüros am St.-Georgen-Platz war und ist, dann ist es allerdings „nur noch ein paar Wochen [zuviel], wenn er das dank der SPD und ihres Denunzianten jetzt schließen muß“.
    In der Tat: „Ganz hervorragende Bilanz … Großes Kino!“ – Sie haben’s erkannt.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Ronald Mc Donald“ – Vielen Dank für Ihr herrliches Kompliment!
    Endlich hat mal ein weiser Mensch erkannt, was für eine gute Seele
    ich doch bin. Wolbergs wird das freilich ganz anders sehen: Der hält
    mich nämlich für eine Krawallkatze.

  • eduard fuchs

    |

    Das Büro, von dem in einigen Kommentaren die Rede ist, wird sicherlich in Regensburg Am St. Georgen Platz 6 sein. Dort steht an der Eingangstüre: SPD OV Stadtsüden, Joachim Wolbergs. Es sollen dort derzeit 4 weibliche Mitarbeiter beschäftigt sein, die die 22 Mitglieder des OV betreuen. Die 4 Mitarbeiter werden sicher gut zu werkeln haben, um ihr Tagespensum zu erfüllen.
    Das Büro, das nach Angaben der Hauseigentümerin für horrendes Geld umgebaut werden mußte/sollte -es war mal die Herberge einer Metzgerei- eignet sich schon, wenn Frau MdL Wild mit einziehen würde.
    Rechnet man Miete und Gehälter, dann kostet der Spaß mtl. so um die 10.000 Euro. Oder laufen die Gehälter über den städt. Haushalt?
    Weiter fragt sich nun der Steuerzahler mit Namen Bürger wie er daran beteilgt sein könnte.
    Ach ja, eine Dame von den vieren könnte man sich sparen, wenn Frau Vietze ihren Schreibtisch dort bezieht.

  • blauäugig

    |

    Na, kaum schmiert jemand der Krawallkatze Honig ums Maul, wird sie halt zahm. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Vögel, die sie pfeiffen hört, wirklich Spatzen sind, und wirklich von den Dächern. Sie ist ja auch die einzige, die Kommentare vom „Regensburger“ sachlich findet. Ich schiebe diese Marotten einfach mal auf das Alter. Und die Angst, nach Wolbergs schlicht keinen SPD-OB mehr zu erleben.

  • hutzelwutzel

    |

    @Mathilde Vietze:
    Dann sind Sie aber eine der sehr wenigen Personen, die MdL Franz Schindler bisher überhaupt kennen lernen durften. Aus meinem Bekanntenkreis – und der Nichtbeantwortung von Anfragen – weiß ich, dass sich dieser Mann – wie die meisten anderen dieser PolitikerInnen in Bayern (CSU,FWG,FDP,SPD et. al.) – nur nach außen präsentieren, aber dem Volk nicht zugänglich sind. Außer natürlich wenn wieder mal Wahlen anstehen.

  • Mathilde Vietze

    |

    Also, ich selbst halte mich nicht für so wichtig, wie einige der Kommentatoren es tun,
    aber sei’s drum!
    Zu „Eduard Fuchs“ – Sie meinen also, ich sollte auf meine alten Tage in besagtem Büro
    „um Gottes Lohn“ arbeiten?
    Zu „blauäugig“ – Also, auf ihr reizendes Kompliment muß ich doch reagieren und mich
    herzlich bedanken. Sie haben mich genau richtig charakterisiert: Ich bin eine alte
    Schachtel, die nichts mehr so richtig kapiert und dankbar dafür ist, daß so kluge
    Männer wie Sie ihr sagen, wo’s lang geht. Und außerdem zerbreche ich mir jeden
    Tag den Kopf des Herrn Wolbergs (hab‘ ja sonst nichts zu tun) und d e r honoriert
    mir das fürstlich. Noch Fragen?

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu ‚“Hutzelwutzel“ (Ist das eine Figur aus der Märchenwelt
    der Gebrüder Grimm?):
    Wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen hätten, wäre Ihnen nicht ent-
    gangen, daß ich Franz Schindler u.a. als einen sehr unbequemen Zeitgenos-
    sen geschildert habe. Der redet weder jemanden nach dem Mund, noch
    klopft er jedem plump-vertraulich auf die Schulter, aber er ragt aus der Masse
    (auch der SPD-Politiker) heraus als eine geradlinige, (mitunter brummige) und
    glaubwürdige Persönlichkeit. Und – er wird trotz all seiner Ecken und Kanten
    geschätzt.

  • joey

    |

    @MathildeVietze
    ich halte Sie (wirklich) für eine sehr intelligente und seriöse Dame – und durch Ihre sonst parteimäßig recht unabhängigen Kommentare hier auch für eine wichtige Stimme.

    Darf ich Sie da (nochmal) direkt fragen: was glauben Sie, wie Tretzel die hohen Spenden wieder reinkriegt? Was macht aus Wolbergs einen Mehrwert von mehreren hundert tausend Euro? Oder möchte Tretzel wirklich etwas für die Stadt tun, Heimatliebe in recht bemerkenswerter finanzieller Höhe – gepaart mit einer ganz besonderen stillen Bescheidenheit? Sollte man Tretzel nicht sogar ein Denkmal bauen, Straßen oder gar die Arena nach ihm benennen?

  • Otto Normalbürger

    |

    @Ihr mit eurer Vietzelei.

    Derweil bleibt sie nicht stehen, die Zeit.
    Noch ist die Spenden-Lava zäh-warm, schon posiert die Immobilienwirtschaft wieder mit Ihrem offiziellen Vertreter bei der Stadt Regensburg. Na geht doch.
    Wohl dem der einen Wolbergs an der Schaltstelle positioniert hat.
    Wann sind die nächsten Wahlen?
    Steht das Konto schon fest?
    Sie wissen ja, wir unterstützen sie doch gern!
    Die SPD Stadtsüden wirds wohl nicht mehr sein, oder?

    http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/stadtteile/kumpfmuehl-ziegetsdorf-neupruell/seniorendomizil-bau-geht-flott-voran-21357-art1408698.html

    In Regensburg lässt sich herrlich viel Geld verdienen.
    An den aus dem ganzen Bundesgebiet zuströmenden Gutverdienern der Ingenieurs-Etagen bei Conti, BMW, Krones & Co., dem aus dem Angsteuropa hereinfliessendem Blut-, Flucht- und Schwarzgeld, ebenso wie an den Alten Menschen dieser Stadt.
    Unterschied: Die einen können, die anderen müssen.
    Weil städtische Alternativen für altersgerechtes Wohnen für den Markt geopfert werden. Denn „in Zeiten, in denen viel Geld zu verdienen ist“ macht es keinen Sinn dem Markt Zwänge aufzuerlegen.

    Wenn sie das wollen, dann gehn sie doch rüber? In die DDR, verdammt noch mal.

  • blauäugig

    |

    Wie üblich ist es denn, dass ein Ortsverband (hier: „Stadtsüden“) ein Büro unterhält in einem ganz anderen Stadtteil (hier: St.-Georgen-Platz in der Altstadt)? Ist es ein Wildern in fremden Gefilden, um auch ein paar Mitglieder zurekrutieren, oder nur ein Indiz, wie weit man sich auch örtlich von den Wählern im eigenen Stadtteil entfernt hat?

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Joey“ Vielen Dank für Ihren Beitrag. Gerne würde ich Ihnen Ihre Frage korrekt beant-
    worten, kann es aber leider nicht, weil ich mit dem Geschehen nicht befaßt war und
    bin. Und – ich fände es Ihnen gegenüber unfair, sie einfach mit irgendeiner Antwort
    abzuspeisen, nur um meiner „Pflcht“ Genüge getan zu haben.
    Ich kann nur vermuten, daß ein gewiefter Geschäftsmann wie Tretzel nicht so naiv ist
    zu meinen, mit einer großen Wahlkampfspende könne er jetzt im Gegenzug ein Riesen-
    geschäft machen. Möglicherweise hat er Wolbergs einen besseren politischen Stil
    zugetraut. Mir ist lediglich bekannt, daß ein von Tretzel gestellter Bauantrag von der
    Stadt unnötig in die Länge gezogen wurde, sodaß Tretzel in Schwierigkeiten geriet.
    Die damalige Zusammenkunft im Hotel Wiendl war keine „Schönwetter-Sitzung“, da
    ging’s zur Sache. Und obwohl Wolbergs sich sehr offen äußerte und keine Frage un-
    beantwortet ließ, kann ich Ihnen Ihre Frage trotzdem nicht zu Ihrer vollen Zufrieden-
    heit beantworen. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

  • Ronald McDonald

    |

    @ blauäugig 27.07.2016, 16:23h

    Angesichts dieser Seite hier: http://www.joachimwolbergs.de/?page_id=277, muß es sich um eine Parteiinstitution für workshoppen und thinktanken handeln.
    Die Damen Schüling, Stieglitz und Thurow organisieren das Büro, die Dame Diplom-Informatikerin (!) Walk leitet das Büro; wer dort tatsächlich arbeitet und nicht nur büroorganisiert oder diplominformatorisch leitet, ist leider nicht ausgewiesen.
    Ich mutmaße, das wird der oben und unten abgebildete Sich-Reinknieer-Woli sein, der nach seinem körperlich ungemein auslaugenden 24-Stunden-Job, Beliebtester-OB-Regensburgs-aller-Zeiten zu sein, die restlichen Stunden seines Arbeitstages die dort für IHN büroorganisierten diplomierten Informationen in schweißtreibendes Workshoppen und Thinktanken (oder vielleicht auch Thinkzanken, was seine innerparteiliche Arbeit anbelangt) umsetzt.
    Denkbar wäre freilich auch eine völlig andere Funktion dieses dann als „Parteibüro SPD OV Stadtsüden“ getarnten Der-Woli-kniet-sich-rein-Unternehmens, nämlich als persönliches Führer-, äh, OB-Feldhauptquartier für die zu erwartenden parteiinternen Grabenkämpfe und offenen Feldschlachten mit der Staatsanwaltschaft beim LG Regensburg.
    Dann gäbe der Namenzusatz „Dipl.-Inf.“ der dann mutmaßlichen OB-Feldhauptquartiersbüroleiterin Walk einen völlig anderen Sinn: Diplom-Infanteristin.
    Was dann sicherlich eine wohlüberlegte personalstrategische Entscheidung gewesen wäre; schließlich, siehe hier http://www.joachimwolbergs.de/?page_id=273, unter „DER JOACHIM“ dort „MEIN POLITISCHER WEG …“ dort „Nach der Schulzeit habe ich meinen Zivildienst abgeleistet, der damals noch 15 Monate gedauert hat [was für eine unverschämte gesellschaftspolitische Zumutung ?!]“, hat der derzeit noch Beliebteste-OB-Regensburgs-aller-Zeiten selbstverschuldet als damals sogenannter Drückeberger keine militärische Grabenkampf- und Feldschlachterfahrung.

  • joey

    |

    @Mathilde Vietze
    vielen Dank für Ihre Antwort, sie ist im Rahmen der Situation und Möglichkeiten sehr gut formuliert, mehr kann man dazu wohl auch nicht sagen.

    Übrigens leidet nicht nur Tretzel unter unnötig in die Länge gezogener Bauanträge. Das Problem fällt in Stadt und LKr. Regensburg auf – anderswo (z.B. Straubing, Deggendorf, Eichstätt…) kriegt man schneller bzw überhaupt seine berechtigte Genehmigung.

  • tom

    |

    @ Frau Vietze

    Bemerken Sie eigentlich nicht den Widerspruch in ihrem letzten post?

    Sie gestehen dem Unternehmer Tretzel zu, dass er ein gewiefter Geschäftmann ist und mutmaßen dann, dass er einen enormen Betrag spendet, nur weil er Wollbergs einen bessern politischen Stil zutraut.

    Finden sie das nicht selbst ein wenig lächerlich?

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Tom“ – Und wie geruhen Sie mir zu erlauben, wie ich posten
    darf? Ihre Weisheit ist für mich unverzichtbar, deshalb bitte ich
    ergebenst um Ihre Anweisungen.

  • Norma

    |

    Hab mal ne Frage. Kann man die ‚Diskussion‘ mit Mathilde Vietze und den anderen Pappenheimern (hutzelwutzel,joey,tom…)
    endlich beenden?

  • Lothgaßler

    |

    @Norma, hutzelwutzel, Mathilde Vietze, viele andere:
    Die Diskussion gehört nicht beendet, sondern auf einer persönlich präsenteren Ebene fortgeführt. Ich schlage eine für Diskurs geeignete bayerische Einrichtung vor: den Biergarten.

  • Mathilde Vietze

    |

    Nachdem den Kommentatoren eh nichts Neues mehr
    einfällt und nur das bisher schon gesagte in anderer
    Formulierung wiedergekäut wird, hätte ich auch nichts
    dagegen, wenn die Debatte beendet würde. Es wird
    sich sicher keiner finden, der deshalb mit mir in den
    Biergarten gehen möchte, oder doch?

Kommentare sind deaktiviert