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Die Stadt Regensburg hat die Verhüllung des König Ludwig-Standbilds untersagt. Grundlage ist eine etwas dürftige Stellungnahme der Restaurationsfirma.

Hier strotzte er noch vor Kraft und Standfestigkeit: Der in Gurte gespannte König Ludwig bei seiner Aufstellung 2010. Tragisch: Jetzt verträgt er nicht einmal mehr ein Bettlaken. Foto: archiv/ Staudinger

Hier strotzte er noch vor Kraft und Standfestigkeit: Der in Gurte gespannte König Ludwig bei seiner Aufstellung 2010. Tragisch: Jetzt verträgt er nicht einmal mehr ein Bettlaken. Foto: Archiv/ Staudinger

In Regensburg gibt es ein „Amt für Reiterstandbildschutz“? Nicht nur der Künstler Jakob Friedl ist über diese Formulierung in einem Bescheid des Ordnungsamts der Stadt Regensburg gestolpert. Wie viele Mitarbeiter sich wohl mit dem Schutz der mannigfaltigen Reiterstandbilder in Regensburg beschäftigen? Was die wohl gerade tun, wenn diese vielen Reiterstandbilder alle sicher sind? Eine kurze Rückfrage klärte das Missverständnis allerdings auf – wohl ob der tagelangen Beschäftigung mit Regensburgs berühmtesten Reiterstandbild – jenem von König Ludwig am Domplatz – kam das Amt für Denkmalpflege durch einen Schreibfehler zu solch ungeahnten Ehren.

"Die Ersatztrasse ist tot." Auch schon gemerkt?

Tod eines Zombies

Die Ersatztrasse ist tot – kaum zu glauben, dass das die MZ und der letzte Rest der Stadtverwaltung nach ein paar Jahren jetzt auch mal gemerkt haben.

So einfach geht's!

Regensburg Haber: Wolbergs untersagt weitere Konflikte

Ein „Vermittler“ oder auch „Mittler“ ist, das sagt uns der Duden, „jemand, der vermittelnd zwischen verschiedenen Personen, Parteien o. Ä. auftritt“. Und so liest sich die Überschrift, unter der Oberbürgermeister Joachim Wolbergs am heutigen Donnerstag eine Pressemitteilung verschicken hat lassen, durchaus erfreulich: „’Unterschiedliche Meinungen sachlich vertreten’ – OB Wolbergs als Vermittler“.

Eine Trauerrede von Harald Klimenta

In Regensburg wird die Demokratie beerdigt

Üblicherweise berichten wir im Nachhinein von Veranstaltungen, bei dieser ist eine Ausnahme notwendig. Denn es wird die Demokratie beerdigt, und ob danach noch freie Meinungsäußerungen zulässig sind – wer weiß. Spaß beiseite. Am morgigen Samstag (26.9.) beerdigt das aus über 25 Gruppen und Initiativen bestehende “Stop TTIP – Regensburger Bündnis” die Demokratie. Soweit käme es zumindest in den Augen des Bündnisses, wenn die obskuren Handelsabkommen TTIP und CETA Realität werden. Zu der Aktion wird ein Sarg begleitet von Trauermusik und schwarz gekleideten Trauergästen durch die Altstadt getragen. An sieben Plätzen wird Station gemacht und eine Trauerrede gehalten.

Kommentar eines Mitbegründers des "Bündnis gegen rassistische Umtriebe"

Fight back, eine Demonstration als Appell

Zur Fotostrecke der DemonstrationBerlin-Marzahn, Neustadt an der Waldnaab, Weissach im Tal, Nauen, Döbeln, Parchim, Leipzig, Berlin-Reinickendorf, Salzhemmendorf, Aue – diese Liste der alleine in den letzten sieben Tagen bekannt gewordenen Orten, an denen Anschläge auf geflüchtete Menschen und deren Unterkünfte stattfanden, ist lange nicht vollständig.

Bürgertheater, W1, Livekultur

Der letzte Kericht (vor der Sommerpause)

Wenn die Regensburger CSU schon pressewirksam McDonalds-Filialen besucht und das Wochenblatt abstruse politische Sexartikel veröffentlicht, ist klar: In Regensburg sind nun auch die Letzten urlaubsreif. Darum nun noch einmal vor der Sommerpause: Ein bisschen Kulturelles aus der vergangenen Woche, übersichtlich gehäufelt für den schnellen Überblick.

con_Temporary, Friedl, Jazz

Kulturkericht im Sommerloch

Es ist schon da, das Sommerloch: Kultur kann einem gestohlen bleiben, wenn die Sonne brennt. Die eine Hälfte des potenziellen Kulturpublikums bleibt lieber zu Hause im kühlen Altbau, ein Viertel sitzt an der Donau und zerwirft Bierflaschen (das kehre ICH nicht weg!) und das letzte Viertel ist zumindest geistig bereits in Urlaub.

Doch kein con_Temporary im KARE

Ein (klitzekleines) Häuflein Kulturkericht

Regensburg ächzt unter der Affenhitze, die Donau dampft und die Altstadt hat sich so langsam vom Bürgerfest erholt. Für Kunst und Kultur hatte da in den vergangenen Tagen kaum jemand einen Nerv, und wenn, dann waren es Touristenmeuten mit Audioguides und Spiegelreflexkameras im Anschlag.

Bürgerfest, KARE, Friedl

Kulturkericht der Woche

Vergangenes Wochenende hielt das Bürgerfest Regensburg fest in seinem Würgegriff. Nach unzähligen Wolfgang-Petry-, Alpenrock- und AC/DC-Medleys, tonnenweise Fisch am Stiel und Hektolitern an Bier war in der Nacht von Sonntag auf Montag aufräumen angesagt. Auch Regensburg Digital beteiligt sich artig und kümmert sich um den kulturellen Kericht.

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