"Trendwende"

Koalition probt Abkehr von investorenfixierter Wohnungspolitik

Auf dem Areal der früheren Prinz-Leopold-Kaserne sollen 60 Prozent der Wohnungen von der Stadtbau errichtet werden. Den Rest der Flächen will man nur noch in Erbpacht vergeben.

Auf dem 15 Hektar großen Areal der Prinz-Leopold-Kaserne startet die Koalition eine „Trendwende“. Foto: pm

Wenn die Jusos eine Entscheidung ihrer Mutterpartei als „Trendwende“ loben, dann muss das nicht unbedingt verwundern. Doch tatsächlich könnten die momentanen Pläne der Bunten Koalition unter Federführung der SPD-Fraktion einen Wechsel in der auf Bauträger und Investoren fixierten Regensburger Wohnungspolitik markieren.

60 Prozent für die Stadtbau

Bereits in den nächsten Wochen wird die Stadt das etwas mehr als 15 Hektar große Areal der Prinz-Leopold-Kaserne vom Bund erwerben. 600 Wohnungen könnten dort ersten Ermittlungen des Planungs- und Baureferats entstehen. Laut einer aktuellen Pressemitteilung hat sich die Koalition nicht nur darauf geeinigt, „mindestens 60 Prozent“ als öffentlich geförderten Wohnungsbau umzusetzen, sondern diese rund 360 Wohnungen komplett von der eigenen Tochter, der Stadtbau GmbH, errichten zu lassen. Damit reagiere man auf die „gegenwärtig großen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum“, so SPD-Fraktionschef Klaus Rappert.

Konkret sollen nach derzeitigen Planungen allerdings nur 20 Prozent der Wohnungen für die unteren Einkommensstufen EOF I und II gebaut werden, 40 Prozent für die höhere Einkommensstufe EOF III. Inwieweit dies tatsächlich dem aktuellen Bedarf entspricht, bleibt abzuwarten. Die derzeitigen Anträge für geförderten Wohnraum bestätigen dies bislang nicht.

Erbpacht statt Verkauf

Auch ein weiteres Versprechen, das die Koalition bereits nach ihrer Klausur im Januar gegeben hatte, soll auf der Prinz-Leopold-Kaserne eingelöst werden: Die übrigen Grundstücke für Geschosswohnungsbau wolle man nicht mehr verkaufen, sondern nur noch in Erbpacht vergeben, sagt Ludwig Artinger von den Freien Wählern.

Die vier von der Bunten Koalition: Horst Meierhofer, Klaus Rappert, Margit Kunc und Ludwig Artinger. Fotos: as

Derzeit befindet man sich zwar erst im Anfangsstadium – am morgigen Dienstag soll im Planungsausschuss des Stadtrats zunächst der Bebauungsplan für die Prinz-Leopold und die 18 Hektar große Pionierkaserne – gefasst werden, allerdings werden laut den aktuellen Bekundungen der Koalition nun endlich einige der Forderungen umgesetzt, die Experten schon lange erheben: mehr Eigenentwicklung bei Immobilien, mehr geförderter Wohnungsbau, Erbpacht statt Verkauf. „Idealerweise stehen auf der Prinz-Leopold-Kaserne in fünf Jahren Häuser“, hatte Horst Meierhofer (FDP) bereits vor geraumer Zeit erklärt.

Emanzipation vom Bauträger-OB?

Hans Schaidinger beim Spatenstich auf dem Marinaquartier. Foto: IZ

Speziell unter Oberbürgermeister Hans Schaidinger herrschte noch eine andere Philosophie in Sachen Wohnungsbau wie das Beispiel Marinaquartier eindrucksvoll zeigt. Diese 6,9 Hektar große städtische Fläche – der Alte Schlachthof – wurde zu einem (offiziell nie bestätigten) Quadratmeterpreis von rund 37 Euro verschleudert. Die vollmundig angekündigte Marina gibt es nicht – aus Kostengründen. Öffentlich geförderte Wohnungen gibt es nicht – aus fadenscheinigen Gründen. Und auf dem letzten noch unbebauten Fleckchen dort entstehen unter Regie des Erlangener Bauträgers Sontowski & Partner unter dem wohlklingenden Namen „Marina Bricks“ die derzeit wohl teuersten Eigentumswohnungen in ganz Regensburg – Anlage- und Prestigeobjekte statt Wohnraum.

Auch die Bunte Koalition konnte sich anfänglich nicht zu der nun angekündigten Trendwende durchringen: Auf dem Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne ging nur der kleinere Teil an die Stadtbau GmbH, das Gros der Wohnbauflächen wurde an die Bauteam Tretzel GmbH verkauft, wenngleich die Mieten hier zumindest gedeckelt wurden.

„Klimaneutrale Energieversorgung“

Neuerungen auf der Prinz-Leopold-Kaserne soll es auch in punkto Energieversorgung geben. Diese soll laut Margit Kunc (Grüne) „weitestgehend klimaneutral erfolgen“ – eine Verbesserung zum Nibelungenareal, wo die Energie vermittels stromgeführten Blockheizkraftwerken erzeugt wird, die mit Erdgas befeuert werden und wo jede Menge Energie vernichtet, d.h. als ungenutzte Wärme an die Umwelt abgegeben wird.

Auf der Pionierkaserne soll diese Trendwende fortgesetzt werden, versprechen die Koalitionäre. Deren Ankauf vom Bund ist allerdings, laut der morgigen Verwaltungsvorlage, frühestens 2028 möglich. Die Regensburger Jusos, die diese Entscheidung in einer eigenen Pressemitteilung zunächst mit viel Lob für ihre Mutterpartei bedenken („Trendwende), sprechen allerdings auch davon, dass dies „nicht mehr sein“ könne „als ein erster Schritt in die richtige Richtung“. Weiter heißt es: „Der von der Fraktion nun eingeschlagene Kurs muss aus Sicht der Jusos verstetigt und verschärft werden.“

Hoffnung für den neuen Stadtbau-Chef?

Ab Oktober der neue Mann bei der Stadtbau: Götz Keßler. Foto: Leppert/Stadt Regensburg

Ein erster Schritt dürfte dabei eine bessere Finanzausstattung der Stadtbau GmbH sein. Auch das hatte die Koalition nach ihrer Klausur im Januar versprochen. Bei der städtischen Tochter tritt ab Oktober mit Götz Keßler ein neuer Geschäftsführer seinen Dienst an. Unter Geßlers Federführung wurde laut städtischer Pressemitteilung 2016 das Umsetzungskonzept „Wohnen für Alle“ erstellt, in dessen Rahmen innerhalb kürzester Zeit rund 250 Wohnungen im Sofortprogramm für die Landeshauptstadt München erstellt wurden.

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Kommentare (52)

  • corazondemelon

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    Wo ist denn da der Wurm drin?
    Ankauf „frühestens 2028 möglich“- sagt die Verwaltungsvorlage und
    „Idealerweise stehen auf der Prinz-Leopold-Kaserne in fünf Jahren Häuser“ – also 2024 -sagt das ich-will-eine-autogerechte-Stadt Fossibärli Meierhofer von der FDP.

  • Mr. T.

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    Na, geht doch! Aber da muss erst ein OB im Gefängnis und vor Gericht landen, bis das mit dem Umdenken funktioniert. Scheiss die Spenden an, solche Taten bringen mehr Wähler als eine millionenschwere Kampagne!

  • Einfädlerin

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    1. April: Da gehört diese Meldung hin!

  • Mr. T.

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    Einfädlerin, das könnte natürlich sein. Haben sie mich erwischt. Aber macht man mit so einem ersten Thema Witze? ;-)

  • Giesinger

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    Einfädlerin, hättest nicht noch bis Mitternacht warten können?

  • R.G.

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    Ich verstehe die Begeisterung nicht.
    Subjektgeförderte Wohnungen für obere Einkommensklassen („Akademikerwohnungen“) des Mittelstandes zu bauen, ändert genau gar NICHTS am hohen Mietspiegel.

    Menschengerechte Wohnbaupolitik geht andersrum.
    Sie stellt sich Menschen in verschiedenen Lebenslagen und Einkommensklassen vor, gemäß der künftig erwartbaren Verteilung, bezieht Arbeitslose und Zuwanderer ein, und entwickelt für sie erschwingliche, bezahlbare Mietmodelle/Wohnbauten.

    Es wäre nett, wenn die Politiker die Einkommensklassen durch Nennung von Berufsbildern veranschaulichen würden.
    Beispiele wie,
    /beim Lebensmittelmarkt um die Ecke, mit 2 Kindern,
    Alleinerzieher/in, 30 (oder mehr) Stunden Vertrag, 37 Jahre alt, Nettoverdienst €…=Einkommensklasse … nach Regensburger Berechnung;
    junges Ehepaar, sie Logopädin, er Vorarbeiter im Krankenstand, Nettoverdienst €…=Einkommensklasse … nach Regensburger Berechnung;
    Krankenschwester ,4 Berufsjahr in einer Pflegeinrichtung,
    sie Architektin, er Jurist, Nettoverdienst €…=Einkommensklasse … nach Regensburger Berechnung;
    Schreiner, angestellt in einer Fabrik, verlobt, Nettoverdienst €…=Einkommensklasse … nach Regensburger Berechnung;
    Handlanger, 24 Jahre, und seine Freundin, Friseuse, 18 Jahre alt, Nettoverdienst €…=Einkommensklasse … nach Regensburger Berechnung;
    Seniorin, vormals Verkäuferin, aufgrund zu hoher Miete aus der großen Wohnung ausgezogen, nun auf Günstigeres angewiesen, Nettorente €…=Einkommensklasse … nach Regensbiurger Berechnung…..

    Welche Wohnungsart und Förderungsklasse wäre mit welchem Gehalt (von den Menschen der Fallbeispiele) zu mieten?

    Mir scheint, wurscht wie es genannt wird, geplant wird beinahe nur, was der Schicht der Berufspolitiker und ihren Freunden am meisten nützt.

    Wo sollen die unteren Einkommensklassen, ein Gutteil davon in Handwerks- und Sozialberufen sowie im Handel tätig, wohnen?
    Um den Subjekt-Wohnbaugeförderten reicheren Mietern den Hintern auswischen zu dürfen, aus einem ärmeren Viertel weit draußen zwei Stunden zur Arbeit nach Regensburg fahren?

  • Lothgaßler

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    Ich tippe auch auf einen Aprilscherz, spät aber doch noch.

  • Piedro

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    Interessant wäre auch zu wissen wie viele dieser Wohnungen auch für Erwerbslose „angemessen“ sind. (RG: die haben Sie glatt vergessen.) Was sich die unteren Einkommensklassen so gerade eben noch leisten können ist oft schon zu teuer für die Leistungsträger. Ein Umzug wird nicht genehmigt, wer trotzdem so eine Wohnung bezieht bekommt (wenigstens für die Dauer des Bewilligungszeitraums, und durch widerrechtliche Bescheide in der Regel anhaltend) nur die bisherige Miete erstattet, bekommt die Kosten für den Umzug nicht erstattet, erhält kein Darlehen für die Kaution, und ab da werden alle Nachzahlungen für Nebenkosten abgelehnt. Das hat schon viele ruiniert und hoch verschuldet, der Gerichtsvollzieher lässt dann nicht lange auf sich warten. Bestimmt gibt es auch in Regensburg schon etliche Bürger, die einen Teil der Miete vom Regelsatz begleichen müssen, also unterversorgt sind was Nahrung, Kleidung, gesellschaftliche Teilhabe angeht.

    Vielleicht sind Erwerbslose in den neuen Wohnanlagen auch gar nicht vorgesehen und man möchte, dass die sich lieber irgendwo im Landkreis ansiedeln.

    Ich glaube nicht, dass Herr Aigner hier für einen Aprilscherz zeichnet, dazu wäre der Witz zu platt, da würde ich mir schon Hintergründigeres erwarten… Wir werden sehen.

  • Auch a Regensburger

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    Endlich gibt es eine Reaktion auf die Missstände und die Stad wirkt aktiv in dee Wohnungspolitik mit.
    Freut mich sehr. Weiter so.

    Was ich jedoch sehr kritisch sehe ist, dass dadurch die sozialen Ungleichgewichte in der Stad weiter wachsen werden.
    Bereits jetzt ist der Osten das soziale Auffangbecken. Nibelungenkaserne soll ja auch schon hoher Anteil an Sozialwohnungen gebaut werden.

    Um dauerhaft gleich gesunde Stadteile zu bekommen, muss unbedingt der Sozialwohnungsanteil vor allem im Westen und Norden forciert werden.

    Aber jetzt erstmal ein sehr gutes Zeichen. Hoffentlich ist dies der Start für eine von der Stadt gesteuerte und bürgerfeundliche Wohnungspolitik.

  • Ungläubiger

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    Kommentar gelöscht. Entscheiden Sie sich für ein Pseudonym.

  • Eingeborener

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    Das ist keine ,trendwende‘, sondern nur ein versuch, die Mittelschichten-Wähler der ,bunten koalition‘ zurückzuholen. Nach der 2/3 Niederlage beim RKK -Bürgerbegehren merkten sie , dass ihre Oberschichtenpolitik nicht mehr toleriert wird.
    @RG , sehr trefflich !

  • Eingeborener

    |

    …und sollte das ein Aprilscherz sein: Wehe dem Stefan Aigner (:

  • Markus Frowein

    |

    Sieht für mich nach Mogelpackung aus – ist ja bald wieder eine Wahl und so …

  • Dieter

    |

    Der Wahlkampf hat also begonnen.
    Mal sehen, ob es in diese Richtung weitergeht und vor allem was am Ende realisiert wird.
    Interessant wird auch wer die restlichen 40% bebaut und ob es da auch eine Sozialquote geben wird.

  • Edeltraud Krain

    |

    Zu RG
    -aus einem ärmeren Viertel weit draußen zwei Stunden zur Arbeit nach Regensburg fahren?-
    Es dürfte sich wohl jeder glücklich schätzen, der nicht in einer teureren, vollgestopften Stadt in Mief und Staub leben muss, wo Kinder und Alte zwischen rücksichtslosen Autos und Fahrräder ihr Leben fristen müssen.

  • R.G.

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    @Edeltraud Krain
    Sie mein, besser zwei Stunden auf dem Weg zur Arbeit großteils im Stau sitzen, oder bis zur doppeltenZeit in öffentlichen Verkehrsmitteln zubringen?

  • Lenzerl

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    Für mich kein Aprilscherz, sondern endlich mal eine positive Nachricht! Endlich ein Umdenken in Sachen Flächenverkauf – wenn auch sicher noch lange nicht ausreichend. Aber schon geht an allen Ecken das Gemecker wieder los …

  • Dugout

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    @ Edeltraut:
    Kleiner Tipp,
    ersetzens doch ihren MERIAN Reiseführer 1968 durch die neuere Ausgabe von 2009

  • Regensburgerin

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    Die Entscheidung der Koalition hört sich gut an, aber der Teufel steckt wie so oft im Detail. Eins solche Herausforderung hat die Stadtbau bisher noch nicht bewältigt. Daran wird sich der neue Geschäftsführer beweisen können. Er kommt von einer Münchner Wohnungsbaugesellschaft, die von der SPD politisch geführt wird. Der Münchner Stadtrat befasst sich im Gegensatz zum Regensburger alljährlich mit seinen Gesellschaften und deren Zuschussbedarf, der nicht gering ist. Inwieweit Effizienz neben Effektivität dabei diskutiert werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Effizienz entscheidet über den Zuschussbedarf, dem, was jeder Regensburegr Steuerzahler je Wohnungseinheit drauflegt, der Wohlhabende Einfamilienhausbesitzer genauso wie der in einer freifinanzierten Wohnung lebende Geringverdiener. Nicht alle, die einen Anspruch auf eine Sozialwohnung haben, werden nämlich eine erhalten können. Gerechtigkeit wird sich wie sooft im Leben nicht herstellen lassen. Bis der Beschluss wirksam werden wird, wird viel Wasser die Donau hinab fließen. Nach dem Grunderwerb müssen die vorhandenen Bauten abgebrochen werden und muss das Gelände auf Altlasten untersucht werden und diese müssen beseitigt werden. Danach erfolgt die Erschließung, inzwischen kann die Stadtbau die Planung erarbeiten und die Bauleistungen ausschreiben. Im Gegensatz zu privaten Bauträgern hat sie bei der Ausschreibung die Regeln des Vergaberechts zu beachten.
    Es wäre toll, wenn es der Stadtbau gelänge preiswerte Mietwohnungen für Bürgerinnen und Bürger zu errichten, die kaum eine Chance auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt haben.

  • SabineF

    |

    Das ist Regensburger Stadtentwicklung in biblischen Dimensionen: 2028 geplanter Grundstückskauf, bis 2031 Entwicklung, 2039 letztes Haus fertiggestellt.

  • mkv

    |

    Hans-Jochen Vogel hat in der jüngsten Vergangenheit öfters an diese Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1967 erinnert; davon ein Auszug:

    „Die Tatsache, daß der Grund und Boden unvermehrbar und entbehrlich ist, verbietet es, seine Nutzung dem unübersehbaren Spiel der freien Kräfte und dem Belieben des Einzelnen vollständig zu überlassen; eine gerechte Rechts- und Gesellschaftsordnung zwingt vielmehr dazu, die Interessen der Allgemeinheit beim Boden in weit stärkerem Maße zur Geltung zu bringen als bei anderen Vermögensgütern. Der Grund und Boden ist weder volkswirtschaftlich noch in seiner sozialen Bedeutung mit anderen Vermögenswerten ohne weiteres gleichzustellen; er kann im Rechtsverkehr nicht wie eine mobile Ware behandelt werden.“

    BVerfGE 21, 73 (74) Beschluß des Ersten Senats vom 12. Januar 1967 – 1 BvR 169/63 – Randziffer 23

    Ich habe die aktuelle Arbeit Vogels, er ist hochbetagt, * 1926, und diverse Initiativen in München hier zusammengestellt
    https://www.aktionboss.de/hans-jochen-vogels-letzter-kampf

  • gustl

    |

    Bei 60% für die Stadtbau bleiben noch 19% für BTT, 19% für IZ, 1% Schmack und 1% Genossenschaft Werkvolk eG. 100% der Stadtbau Aufträge gehen an Rödl & Herdegen Bauunternehmen. Dann ist ja alles gut!

  • Bertl(Original)

    |

    Das Bild in der Zusammenstellung und mit den Physiognomien sagt mir alles über die Vergangenheit und Zukunft des Regensburger Wohnungsmarktes.

  • Mathilde Vietze

    |

    Die Stadt kann wirklich planen, was sie will: Es finden sich immer ein paar Ewig-
    meckerer, die alles kaputtreden. Es findet ja nur deshalb mancher in jeder Suppe
    ein Haar, weil er vorher den Kopf so lange schüttelt, bis eins hineinfällt.

  • Piedro

    |

    @Mathilde Vietze
    Gnä Frau, so ist das in der öffentlichen Diskussion. Jeder kann selbst beurteilen, was er von Einwänden, Vorschlägen, Befürchtungen etc. hält. Oder von eher zynischen oder sarkastischen Wortmeldungen. Unterm Strich haben Sie es leider versäumt sich zu diesem Artikel zu äußern und beziehen sich lieber auf die Kopfschüttler. Schade. Aber es hat halt jeder seine eigenen Prioritäten.

  • Mr. B.

    |

    Liebes RD-Team, woher kommt die Zahl „37 Euro pro Quadratmeter am Marina-Quartier“?
    Sollte dies nur annähernd zutreffen, wäre dies ja der „Superwahnsinn!“

  • R.G.

    |

    @Mathilde Vietze

    Als ich in sehr jungen Jahren in einer Firma eines Politikers arbeitete, erklärte man uns gleich bei der Einschulung, wie man sich in der Öffentlichkeit auszudrücken habe, damit man unserem Chef in seiner Position nicht schade.

    Ich kann in Ihren häufig harten und pauschalisierenden Urteilen gegenüber sachlichen Meinungsäußerungen „aus dem Volk“ nicht erkennen, dass man Sie zu einem vorbildhaften Diskutierverhalten angeregt hätte, aufgrund Ihres häufig verächtlichen Tons gegenüber Usern von regensburg-digital befürchte ich vielmehr, eine rau(h)e Ausdrucksweise gehöre vielleicht in einigen politischen Kreisen Regensburgs zur gewählten Umgangsart, besonders dann, wenn man die leidigen Fakten einer Idee strikt nicht hinterfragt sehen möchte.

    Durch ein christlich-sozialistisches, von innerem Engagement geprägtes Posten hätten sie andrerseits einige Stimmen für die Partei gewinnen können.

    Wahlwerbung hartnäckig versäumt.

  • Piedro

    |

    @mkv
    von der verlinkten Seite:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42920344.html

    Weia, ich war sowas von baff! Dann habe ich wieder hoch gescrollt und meine Verblüffung legte sich, wandelte sich in Bedauern. Der Artikel ist von 1972.

    Herr V., Sie sind ein böser Mensch! ;)

    Nur weniges aus dieser Zeit erscheint heute fortschrittlich. Ein Dokument verpasster Gelegenheit die der Gesellschaft viel hätte ersparen können. Inzwischen ist D-Land ein Paradies für ausländische Investoren, von Investmentfonds über Oligarchen bis hin zum organisierten Verbrechen. Gut gemacht, ihr Ritter des Neoliberalismus.

    Fast 50 Jahre später kommen diese Ideen wieder auf Tisch.

    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/M-nchner-Zukunftsdialog/Brauchen-wir-ein-neues-soziales-Bodenrecht-.html

    Immerhin. Als Beispiel wird die Stadt Wien genannt (der größte Vermieter in Europa). Dazu sollte man auch wissen, dass der Magistrat von der Regierung aus FPÖ und ÖVP gerade massiv unter Druck gesetzt wird, betreffs sozialpolitischer Einschränkungen, auch betreffs sozialer Wohnungspolitik. Im Nachbarland findet gerade ein Umbruch statt, der Millionen schlechter stellt und nachhaltig entrechtet. Es erscheint fraglich wie lange sie „die Roten“ in Wien dagegen stellen können.

    Das positivste Beispiel für soziale Entwicklung in Europa ist derzeit Portugal, das alles anders macht als D-Land (und erst recht Austria) und deshalb regelrecht aufblüht.

    https://kontrast.at/portugal-wirtschaft-rechtspopulisten/

    Auch Spanien geht einen ähnlichen Weg und wird bald Erfolge vorweisen.

    https://kontrast.at/spanien-mindestlohn/

  • Mathilde Vietze

    |

    Werter „.R.G.“ Ich schreibe immer meinen vollen Namen und mache mich dadurch
    angreifbar, während andere sich hinter einem Pseudonym verstecken.
    Ihr umfänglicher Kommentar bedarf einiger Richtigstellungen: Ich habe noch nie
    sachliche Außerungen, auch wenn ich anderer Meinung war „verächtlich gemacht.“
    Wenn Sie aber der Meinung sind, daß auf RD nur „besorgte Bürger mit sachlichen
    Argumenten“ posten, dann können wir wohl nicht zusammenkommen.
    In meiner 50jährigen Parteizugehörigkeit zur SPD habe ich anderslautende Meinungen
    immer akzeptiert, nicht aber die „Meinungen“ von Berufsquerulanten, die sich nur
    zu allem und jedem negativ äußern.

  • Stefan Aigner

    |

    @R.G.
    @Mathilde Vietze

    Bitte keine persönlichen Auseinandersetzungen, die völlig abseits des Themas sind.

  • Lothgaßler

    |

    Jetzt ist das doch kein Aprilscherz!
    Sogar in Minga wollens Grundstücke nur noch auf Basis Erbpacht vergeben (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/grundstuecke-gewerbe-verkauf-erbbaurecht-stadtrat-1.4393555).
    Nun denn, dann möge das gute Werk vollbracht werden, dafür sehe ich das städtische Geld zigfach lieber ausgegeben als für das Continental-Fußballstadion. Leider ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein, es muss mehr kommen, solls Auswirkungen auf die Stadt haben.

  • Spenderherz

    |

    Angesichts der Klage von Tretzel-BTT gegen die Staatsanwaltschaft (Prozesstermin vorm Verwaltungsgericht ist der 23. Juli, 9 Uhr. Öffentlich.) wäre es vielleicht sicherer für Koalitionäre, nach gewohnter Manier und der Erfahrung geschuldet alles (100%) an Tretzel zu vergeben. Nicht dass das nachher als „Pflichtverletzung“ geahndet wird.

  • Mr. T.

    |

    Soenderherz, dass passt schon so. Tretzel hat ja nicht mit jedem keine Unrechtsvereinbarung.

  • Giesinger

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte ein bisschen sachlicher.

  • Burgweintinger

    |

    @ Lothgaßler

    Warum schießen Sie eigentlich gegen das Fußballstadion? Schießen Sie auch gegen das defizitäre Theater oder die zuschussbedürftigen Bäder auch?

  • Lothgaßler

    |

    @Burgweintinger:
    Das Fußballstadion dient einzig dem Profisport und ist eine Subventionierung ohne Nutzen für die Allgemeinheit. Mir erschließt sich nicht wirklich, weshalb dafür die Stadt satte zweistellige Millionenbeträge ausgeben musste und bis einschließlich des Abrisses einen finanziellen Klotz am Bein mitschleppen muss. Was hätten dafür schöne Wohnungen gebaut werden können!
    Nur zur Erinnerung: Der Profifußball generiert über Fernseh- und Werbegelder viel Geld (auch über Rundfunkbeiträge) und verteilt dies bekannt ungerecht unter den Profimannschaften (2. und 3. Liga gehören dazu).
    Die Förderung des Breitensports hat meinen Segen genauso wie die Förderung der Kunst, in all ihren Ausprägungen. Ich hoffe auch für diese Aspekte ist Platz im zukünftigen Baugebiet.

  • Stefan Aigner

    |

    @Lothgassler und Burgweintinger

    Und jetzt ist es auch mal gut mit dem Stadion.

  • Burgweintinger

    |

    Hmm, ich wußte nicht, dass das Theater in Regensburg ein Laientheater ist…, ebenso wusste ich nicht, dass die Bademeister alle ehrenamtlich unterwegs sind…

    irgendwie habe ich den Eindruck, dass Ihre Argumentation, Herr Lothgassler, sehr emotional und nicht sachlich geführt ist…

    es rennen im Durchschnitt über 11 tsd Zuschauer in das S.

    Wieviele gehen in das Theater im Durchschnitt? Und jetzt vergleichen Sie mal den Zuschuss pro Besucherkopf beider Einrichtungen…

    Zum Artikel: Ich hoffe auch, dass der Artikel kein Aprilscherz war und hoffe nur, dass dies wirklich so umgesetzt wird.

  • Altstadtkid

    |

    :o) aber 37€ für’s Marinaquartier war wirklich die größte Lumperei von Allen!!!
    Und das ist leider kein Scherz

  • gropius

    |

    Hoffentlich werden in der Prinz-Leopold-Kaserne dann nicht weiterhin diese öffentlichen Bedürnisanstalten ähnlichen Bricks-Kacheln verbaut. Das ganze „Marina Quartier Schlachthof Areal“ sieht mit diesen gefliesten Wänden schon aus wie ein riesiger Ausblutraum.

  • Mr. B.

    |

    @Altstadtkid
    Weißt du hierzu näheres? Wenn es so war, dann hat das mit „Lumperei“ nichts mehr zu tun.
    Ich glaube, dann würde es eher in Straftatbestände münden und alle Verantwortlichen haben es gewusst oder geduldet!

  • Politischer Seelenstriptease » Regensburg Digital

    |

    […] kritisiert der OB die Anonymität in den sozialen Medien, zitiert einen Kommentar aus dem Forum von regensburg-digital, kritisiert anschließend erneut die SZ, um dann nachzulegen: „Dafür kriege ich morgen wieder […]

  • Altstadtkid

    |

    @Mr. B
    Ich kenne auch nur die Berichterstattung von RD, aber anscheinend wurde das Areal
    an eine österreichische Bank vehökert , die es dann nach einiger Zeit mit einer kleinen Marsche an das IZ weiterverkaufte.
    Wenn das nicht „riecht“, dann stinkt es schon
    Begründung für war das das ganze Gelände extrem kontaminiert sei :o)
    Der IZ Chef hat sich ja dann das Kongresszentrum persönlich gesichert, dass Ihm die Stadt für relativ viel Miete über Jahre hinweg abmietet.

  • Rudy

    |

    Kommentar gelöscht. Zur Klarstellung: Die Fläche des Alten Schlachthofs wurde nicht von einer österreichischen Bank gekauft, sondern von der C.A. Immo. Details dazu stehen alle im verlinkten Text zum Marinaquartier. Insofern erübrigen sich anderweitige Spekulationen.

  • Mr. B.

    |

    @Altstadtkid
    Danke für Ihre Antwort.

  • Mieterbund Regensburg e.V.

    |

    Kommentar zum Artikel „Trendwende – Koalition probt Abkehr von investorenfixierter Wohnungspolitik vom 01.04.2019

    Geht es tatsächlich um die Schaffung bezahlbarer Wohnungen, wenn laut Pressebericht der Koalition auf dem ehemaligen Gebiet der Prinz-Leopold-Kaserne im Stadtosten 360 öffentlich geförderte Wohnungen durch die Stadtbau-GmbH entstehen sollen?

    Dreh- und Angelpunkt ist die Mietbelastung für diejenigen Personen, die Anspruch auf das besondere Wohngeld im Rahmen der einkommensorientierten Förderung (EOF) haben, deren Einkommen also innerhalb der gesetzlich festgelegten Einkommensgrenzen liegt.

    Die Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne werden dem Vernehmen nach frühestens in fünf Jahren zur Verfügung stehen. Niemand weiß, wie sich bis dahin die Mietpreise und Betriebskosten entwickeln. Man kann allerdings davon ausgehen, dass Mieten und Betriebskosten weiter steigen.

    Für die Wohnungen der Stadtbau-GmbH auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne wurde die durchschnittliche Erstvermietungsmiete auf 8,30 Euro pro Quadratmeter festgelegt. Mieter der Einkommensstufe I erhalten eine Zusatzförderung von monatlich 2,30 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Berechtigte Mieter zahlen demnach 6,00 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommen die in den öffentlichen Verlautbarungen geflissentlich nicht thematisierten Betriebskosten, die in Regensburg bei 2,52 Euro/Quadratmeter/Monat (siehe Betriebskostenspiegel für Regensburg) liegen. Die Mietbelastung je Quadratmeter beläuft sich somit auf 8,52 Euro.

    Unter Zugrundelegung dieser Zahlen müsste z.B. ein alleinstehender Rentner mit einem Jahreseinkommen von maximal 14.000,00 Euro für eine 52 Quadratmeter große Wohnung (2 Zimmer, Küche, Bad) monatlich 443,04 Euro bezahlen, also ca. 38 Prozent seiner monatlichen Rente. Ein Ehepaar mit Kind käme bei einem Jahreseinkommen von maximal 26.000,00 Euro Jahreseinkommen für eine 75 Quadratmeter große Wohnung (3 Zimmer, Küche, Bad) auf eine monatliche Mietbelastung von 639,00 Euro, somit ca. 30 Prozent des monatlichen Einkommens.

    In der Einkommensstufe II betragen die jährlichen Einkommensgrenzen für den beispielhaft genannten Personenkreis 18,300,00 Euro bzw. 34.500,00 Euro und in der Einkommensstufe III
    22.600,00 Euro bzw. 43.000,00 Euro.

    Nach derzeitigen Planungen sollen auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne nur 20 Prozent der Wohnungen für die unteren Einkommensstufen EOF I und II gebaut werden, 40 Prozent für die höhere Einkommensstufe EOF III.

    Der Mieterbund Regensburg bezweifelt, dass die Stadt, sollte es tatsächlich zur Verwirklichung des Projekts kommen, damit einen Beitrag zur Entlastung des Regensburger Wohnungsmarktes leistet.

    08. April 2019

    Mieterbund Regensburg e.V.

  • Piedro

    |

    @Mieterbund Regensburg e.V.
    Vielen Dank für diesen detaillierten Einblick.

    Wenn ich nachfragen dürfte: sind die Wohnungen damit auch angemessen im Sinne des SGBII? Oder sind Erwerbslose bei diesem sozialen Bauprojekt von vorn herein ausgeschlossen, nach den derzeitigen Kriterien?

  • Mieterbund Regensburg e.V.

    |

    Eine Angemessenheit im Sinne des SGB II dürfte wohl eher nicht gegeben sein, da der Unterschied zwischen den tatsächlich zu zahlenden Unterkunftskosten und den Leistungen z.B. der Arbeitsagentur doch zu groß ist und aus den übrigen Unterhaltskosten des Leistungsempfängers zu erbringen wäre. Aber grundsätzlich besteht kein Ausschluß Erwerbsloser.

  • Koalitionär

    |

    Ursprünglich haben wir vereinbart: „Die Konversionsflächen im Bereich der ehemaligen Kasernenanlagen nördlich der Landshuter Straße sollen von der Stadt erworben und selbst entwickelt werden.
    Die Flächen sind für Wohnungsbau, verträgliche gewerbliche Nutzungen
    und notwendige kommunale Infrastrukturen vorgesehen. Neben den klassischen Wohnformen wie geförderter Mietwohnungsbau, Regensburger Modell und Eigentumswohnungen, vornehmlich zum Selbstbezug, sollen auch
    genossenschaftliches Bauen und alternative Wohnformen wie Generationenwohnen und inklusive Wohnmodelle möglich sein. “

    Was interessiert uns unser Geschreibsel von gestern?

  • SabineF

    |

    Beim Thema „Schaffung von bezahlbarem Wohnraum“ stellen die Koalitionäre gerne da, dass in Regensburg 2018 insgesamt 1.212 Wohnungen fertig gestellt wurden. Näher betrachtet ist das eigentlich nur schwer verdaulich: Diese Wohnungen bringen Regensburg unter die deutsche TOP 10 der Rendite-Immobilien.

    Aber immerhin sind laut Stadtverwaltung davon 253 geförderte Wohnungen. Und 21% klingt zuerst ganz nett. Allerdings wurden in der ganzen Zeit von 2014 bis 2018 insgesamt nur 511 geförderte Wohnungen (2017 sogar nur 22) fertiggestellt und 201 entfielen in dieser Zeit aus der Bindung (2017 waren es 40).

    Also seit 2014 gerademal netto 310 „bezahlbare Wohnungen“. Echt traurig, was die Bunte Koalition geschafft hat.

  • Joachim Datko

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    Zu SabineF 15:17

    Zitat: „Beim Thema „Schaffung von bezahlbarem Wohnraum“ stellen die Koalitionäre gerne da, dass in Regensburg 2018 insgesamt 1.212 Wohnungen fertig gestellt wurden.“

    Dagegen müsste man den Netto-Zuzug setzen. Nach einer Tabelle der Stadtverwaltung, bei der die Einträge 2016 enden, ist der Zuzug massiv:
    Nettozuzug Regensburg 2016: Deutsche +846, Ausländer +3.022.

    Zitat: „Diese Wohnungen bringen Regensburg unter die deutsche TOP 10 der Rendite-Immobilien.“

    Die Wohnungen entlasten den Wohnungsmarkt, auch wenn damit Geld verdient wird. Dort, wo viel Geld verdient wird, erhält das Finanzamt einen beträchtlichen Teil.

    Zitat: „Allerdings wurden in der ganzen Zeit von 2014 bis 2018 insgesamt nur 511 geförderte Wohnungen (2017 sogar nur 22) fertiggestellt und 201 entfielen in dieser Zeit aus der Bindung (2017 waren es 40).“

    Man sollte den Erwerb von Wohneigentum massiv fördern. Deutschland und die reiche Schweiz haben die geringste Wohneigentumsquote in Europa.
    Wohnungen, die aus der Mietbindung nach mehreren Jahren wieder herausfallen, bleiben nicht dauerhaft günstig. Zudem bleibt man als Mieter immer abhängig.

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