Teure Hotelerwartungsfläche

Nochmal 2,8 Millionen: Gifthaus in der Maxstraße muss saniert werden

Wegen Formaldehyd und Keimen im Trinkwasser muss die Stadt Regensburg ihr Ende 2014 gekauftes Gebäude in der Maximilianstraße für 2,8 Millionen Euro sanieren. Zuvor war die Belastung lange heruntergespielt worden.

14 Millionen-Ankauf ohne Vorprüfung: das „Hotel auf Vorrat“ in der Maxstraße.

Es sollte der strategisch wichtige Kauf einer werthaltigen Fläche sein: Doch mittlerweile zeichnet sich zunehmend ab – beim ehemaligen HVB-Gebäude in der Maximilianstraße 26, das die Stadt Ende 2014 erworben hat, wurden Millionen verschleudert.

Überteuerter Kaufpreis

Im Oktober 2016 wurde bekannt, dass es im Vorfeld des Kaufs keinerlei Wertgutachten für die Immobilie gegeben hatte. Unbestätigten Informationen zufolge soll damals eine Summe von 14 Millionen Euro geflossen sein, für ein Gebäude, dessen Wert Immobilienkenner auf „deutlich unter elf Millionen“ Euro taxieren.

Anschließend mehrten sich die Nachrichten über Schadstoffbelastung in dem Gebäude. Das städtische Umweltamt musste wegen überhöhter Formaldehydwerte ausziehen. Recherchen von regensburg-digital ergaben: Seit August 2016 müssen die Bewohner – einer Anordnung des Gesundheitsamts folgend – mit Wasser aus Kanistern versorgt werden. Immer wieder gab es Beschwerden über die mangelhafte städtische Informationspolitik gegenüber den Betroffenen.

Wörtlich heißt es in der Anordnung:

„Das Wasser aus der Wasserversorgungsanlage für das o. g. Wohnanwesen ist bis auf weiteres nur in abgekochtem Zustand zu verwenden. Hierunter fällt auch das Wasser für die Körperpflege und -reinigung, Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen, Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen.“

Formaldehyd und Keime im Wasser

Die Stadt Regensburg hatte das Problem zunächst heruntergespielt, doch ungeachtet dessen den Handlungsbedarf erkannt. Laut einer Verwaltungsvorlage, die der Bauausschuss am kommenden Dienstag beschließen soll, muss das Gebäude nun umfassend saniert werden. Die Kosten werden mit 2,8 Millionen Euro beziffert.

In der Vorlage ist nun die Rede davon, dass bereits Mitte 2016 „teils erhebliche Überschreitungen der von der „World Health Organisation“ (WHO) angegebenen Richtwerte für Formaldehyd“ in den unteren drei Geschossen festgestellt wurden. „Bei der parallel durchgeführten Untersuchung des Trinkwassers wurden teilweise erhebliche Überschreitungen der Werte für Keime, Blei und Eisen festgestellt“, heißt es weiter. Das städtische Amt für Gebäudeservice habe „teilweise erhebliche Mängel des Trinkwasserinstallationsnetzes“ festgestellt, die man zunächst nur „in Teilbereichen“ verbessern habe können. Erstmals wird in der Vorlage nun klipp und klar festgehalten, dass „eine umfassende Sanierung der Trinkwasserinstallation (…) umgehend von Nöten“ sei. In den ersten drei Obergeschossen sei zudem eine „umfassende Schadstoffsanierung notwendig“.

Über 17 Millionen Euro für eine Hotelfläche in spe

Inklusive der Instandsetzung von elektrotechnischen und sanitären Anlagen rechnet das Amt für Gebäudeservice aktuell mit Kosten von 1,8 Millionen Euro. Eine weitere knappe Million Euro sei für die „zusätzliche funktionale Überplanung der beiden Obergeschosse und zusätzlich eines Teilbereichs des Erdgeschosses“ notwendig, die durch das Amt für Integration und Migration bezogen werden sollen. Da die nun notwendigen Arbeiten die Möglichkeiten des Amts für Gebäudeservice übersteigen, werden externe Ingenieurbüros durch die Stadt beauftragt, was schließlich zu einer Gesamtsumme von rund 2,8 Millionen Euro führt.

Bereits Mitte 2015 wurde in einer Verwaltungsvorlage eine Summe von 280.000 Euro veranschlagt, um den maroden Brandschutz auf Vordermann zu bringen. Im späteren Haushaltsplan ist sogar von 520.000 Euro die Rede.

Nimmt man den nicht bestätigten Kaufpreis von 14 Millionen und die aktuell notwendige Investition von 2,8 Millionen Euro hat man zwischenzeitlich bereits über 17 Millionen Euro in das Gebäude gesteckt. Die Immobilie wurde von der Stadt übernommen, so heißt es in einer Stadtratsvorlage, „wie es liegt und steht“. Die Mängel bei Brandschutz und Betriebstechnik, die eigentlich schon vom Voreigentümer hätten behoben werden müssen, wurden erst nach dem Kauf festgestellt, ebenso die nun immer mehr zu Tage tretende Belastung.

Bemerkenswert bei all diesen Summen: Die Stadt hatte die Immobilie Ende 2014 erworben, um sich die 1.900 Quadratmeter große Fläche als möglichen Standort für ein Hotel im Zuge des Baus eines Kultur- und Kongresszentrums auf dem Ernst-Reuter-Platz zu sichern. „Das Grundstück hat strategische Bedeutung für die Stadtentwicklung und wird seine Werthaltigkeit auch in Zukunft behalten“, begründete Wirtschafts- und Finanzreferent Dieter Daminger damals die Entscheidung für den teuren Blindkauf.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (24)

  • Markus Frowein

    |

    Erst mal ein paar Millionen zum Fenster rauschmeißen und ein paar hundert Bäume
    absägen, um dann nachher noch viel mehr Millionen in eine Totgeburt zu investieren.
    Hauptsache, der Investor wird reich und die Bürgermeistertochter kriegt ’ne Wohnung.
    Manchmal komme ich mir vor, wie in einem Comic, aber der reale ist nicht so lustig. :P

  • Dieter Brust

    |

    Wer hat’s gemacht?

  • Joachim Datko

    |

    14.000.000 € Kaufsumme geteilt durch 1.900 qm Grundfläche ergibt ungefähr 7.400 € pro qm Grund. Der Bodenrichtwert in der Kaufingerstraße (Münchner Zentrum) beträgt 60.000 Euro je Quadratmeter, Tendez steigend. Die 7.400 € in der Maxstrasse könnten jetzt schon ein sehr realistischer Wert sein. Wichtig ist in diesem Fall die zentrale Lage des Grundstücks, das Gebäude ist sekundär. Habe ich recht?

  • Cogito ergo sum

    |

    Zwei Umstände kommen mir bei diesem Dauerbrenner reichlich merkwürdig, dann aber doch nicht unerklärlich vor:

    1. Trotz der derzeitigen Korruptionsaffäre scheint offenbar niemand in der Regensburger Politik diesen Geschäftsvorgang irgendwie merkwürdig zu finden. Insbesondere das diesbezügliche Schweigen der CSU-Fraktion ist inzwischen unüberhörbar laut….

    2. Ebenso kommt offenbar niemand in Verwaltung, Stadtrat oder politischer Öffentlichkeit auf die – mehr als naheliegende – Idee, dass die Stadt hier auch mal gewährleistungsrechtliche Schadensersatzansprüche geltend machen könnte. Im Übrigen nicht nur gegenüber dem Verkäufer, sondern auch dem Vermittler. Und vermutlich spätestens an dieser Stelle wollen die beiden großen Fraktionen keine schlafenden Hunde wecken….. Jedenfalls nicht vor Verjährung.

  • Lothgaßler

    |

    @Joachim Datko:
    Insoweit schon, als es nur ums Grundstück geht, denn das Gebäude in eine Hotelanlage umzuwandeln ist irrsinnig.
    Aber bei Ihren Berechnungen fehlt nun noch der Abriss, den wird die Stadt sicherlich spendieren. Auch eine realistische Einschätzung zur Wertentwicklung in Regensburg wäre angebracht: Mit München Zentrum kann man das nicht vergleichen. Und noch etwas: Der zukünftige Investor wird das Filetstückchen nur dann übernehmen, wenn denn auch das sündhaft teure RKK kommt, und selbst dann wird dieser Investor sich sehr zurückhalten beim Preis bzw. die Stadt wird ihm kräftig entgegen kommen.

    Aus meiner Sicht ist dieser Kauf sehr grenzwertig. In jedem Fall muss ein Auge auf die Entwicklung geworfen werden: Wer wird das Grundstück kaufen, zu welchen Konditionen, und welche Rollte spielt Hr. Daminger in diesem Spiel?!

  • R.G.

    |

    Zur Ausschreibung: Wie lautet sie genau?

    Handelt es sich lediglich um die Sanierung bereits festgestellter Mängel mit irgendwelchen modernen Materialien inkl. Verwendung von Folien, Schäumen etc, oder um eine Befundung des gesamten „Sick Building“ durch umweltanalytische Labors, die nachweislich von Umweltmedizinern/ Klinisch Ökologischen Kliniken weitergebildet wurden und über langjährige Erfahrung verfügen?

    Wurde ein Baubiologischer Standard bei der Sanierung zur Bedingung gemacht?

    Haben alle Bewohner den Hausstaub auf mindestens über 150 Materialien untersuchen lassen dürfen/können?

    Wurden allen Bewohnern jetzt schon Luftreinigungsgeräte mit Hepa Filtern zur Verfügung gestellt?

    Wurde den Betroffenen der Kontakt mit dem Lehrstuhl bzw. der Klinik für Umweltmedizin in Dallas empfohlen?
    http://www.ehcd. com

    Wird seitens der Stadt Vorsorge getroffen, dass erkrankte Bewohner bei Entwicklung typischer Symptome eines Sick Building Syndroms vor Psychiatrisierung aktiven Schutz brauchen?

    Wurde mit der Internen der Universitätsklinik München Kontakt aufgenommen, um sie auf mögliche Zuweisung von an Sick Building Syndrom Erkrankten vorzubereiten?

    Wurde für eventuell in dem kranken Gebäude heranwachsende Kinder die Arbeitsmethode der Dr. Doris Rapp als Mindeststandard festgelegt, damit die kleinen Betroffenen nicht fälschlich als psychisch Gestörte eingestuft werden?

    Wenn die Wasserleitungen seit längerem nur eingeschränkt genutzt werden sollen und dürfen, könnten Legionellen darin fröhliche Urständ feiern. Wurde darauf untersucht?

  • MATH

    |

    Wenn ich mich nicht irre, dann war das doch frueher einmal auch eine Domspatzenimmobilie. Gekauft vom damaligen Geld der ‚Etterzhausener Domspatzenschule…

  • mkv

    |

    Gutachten? Thema für den Stadtrat. Tagebuch anlegen!

    Wurde vor dem Kauf ein Gutachten eingeholt, das den Ist-Zustand des Anwesens dokumentierte? Wer trug nach Feststellung aller Mängel das Risiko versteckter weiterer Mängel? Wer hat den Kaufvertragsentwurf vorbereitet? Wer hat diesen eingesehen und ggf. welche „Nachbesserungen“ verlangt? Wer hat dem Vertrag zugestimmt, ihn unterschrieben?

    Der Grundsatz des sparsamen und effektiven Wirtschaftens: Wer hat dessen Einhaltung zu kontrollieren und ggf. entsprechende Maßnahmen zu ergreifen?

    Es ist Wahljahr.

    So wie die Landtagswahl näher rückt, so steigt die Macht des Bürgers, will man doch dessen Stimme. Auch wenn die Kommunalwahl noch 2 Jahre hin … ist. Der Regensburger wird gewiss ;-( nichts vergessen … auch wenn er allmählich Gefahr läuft, den Überblick zu verlieren. Tagebuch führen, Links von r-d. abspeichern und auf Wiedervorlage kurz vor den Wahlen.

    Jedermann kann bei der Bürgermeisterin den Antrag stellen, der Stadtrat möge beschließen, Anbahnung und Abschluss des Kaufvertrags nebst Mängelfeststellung auf ihre Rechtmäßigkeit zu untersuchen, um ggf. Schadensersatzansprüche zu realisieren.

    —–

    Artikel 61 Bay. Gemeindeordnung
    Grundsatz des sparsamen Wirtschaftens
    Absatz 2 Satz 1 lautet:
    „(2) 1Die Haushaltswirtschaft ist sparsam und wirtschaftlich zu planen und zu führen.“

  • Mattihas

    |

    Stadt Regensburg verbrennt weitere Steuergelder in mehreren Millionen Euros Wahnsinn.

    SPD wie CSU in Regensburg dürfen nicht mehr gewählt werden in der Zukunft.

    Leiters des Liegenschaftsamtes der Stadt Regensburg sollte man sofort entlassen. Möchte gar nicht wissen was dieses Amt in Regensburg mit Steuergelder noch ausgegeben hat habe gehört fast weitere 70 Mio Euro.

  • Joachim Datko

    |

    Zu Mattihas 20:59 „Stadt Regensburg verbrennt weitere Steuergelder in mehreren Millionen Euros Wahnsinn.“

    Geld wird nicht verbrannt, es hat nur ein anderer. Man darf auch nicht die Größenordnung der eigenen Kasse mit einer öffentlichen Kasse vergleichen. Der Gesamthaushalt von Regensburg beträgt dieses Jahr 905.000.000. Die öffentliche Hand hat noch dazu den Vorteil, dass ein Teil des ausgegebenen Geldes über Abgaben und Steuern schnell wieder zurückfließt.

  • Günther Herzig

    |

    @Markus Frowein, 09.03.2018

    “ Hauptsache, der Investor wird reich und die Bürgermeistertochter kriegt ’ne Wohnung.“
    Was ist das mit der Bürgermeistertochter?
    Bitte erklären Sie mir das! Danke!

  • R.G.

    |

    @mkv
    Unabhängig von der Lösemittelproblematik, bei vor 1995 sanierten Gebäuden ist außerdem mit einem möglichen Asbestproblem,
    bei ab 1.12.2013 erworbenen Gebäuden mit bereits durchsanierten Waserrohren, sprich restlos entfernten Bleirohren zu rechnen. Weil von der EU so vorgeschrieben.

    Zwar sollen im süddeutschen Raum schon mehr als ein Jahrhundert keine Bleirohre zugelassen gewesen sein, aber möglich ist ein erfolgter Einbau, z.B. bei nicht fachgerechten Sanierungen während des Krieges und in der armen Zeit danach, erfahrungsgemäß nicht.

    Wäre dennoch ein Gebäude mit Altlasten verkauft worden, hätte das nicht extra im Kaufvertrag wertmindernd angeführt werden müssen, berechend die Kosten einer Sanierung, plus die Entsorgung des gesamten Bauschutts als Sondermüll, plus, worauf gerne vergessen wird, einer zu bereitstellenden Schutzkleidung für alle Arbeiter in der Sanierungsphase, plus Mietentgang für die Dauer der Renovierung?

    Ist in Kaufverträgen zu sehen, ob den erwart- und vermeidbaren Schadstoffproblematiken Raum gegeben wurde? Holte man überhaupt ein Trinkwassergutachten ein? Gab man es dem Käufer weiter?

    Wenn ein kirchlicher Träger noch, nach sagen wir mal 2012, verkauft hätte, mit schadstoffbelasteten Trinkwasserrohren, müsste man dann von der Verantwortung ausgehen, dass in kirchlichen Schulen, Internaten und Büroräumen eine Überprüfung des Trinkwassers bzw. Tests vom Staub auf Schadstoffbelastungen, dringendst geboten wären?

    Anders gesagt: Ist es möglich, dass Kinder und Jugendliche in kirchlichen Einrichtungen/geschichtsträchtigen Gebäuden, noch mit Schadstoffen, insbesondere mit Blei belastetes Wasser trinken?

  • R.G.

    |

    Korrektur:
    aber möglich ist ein erfolgter Einbau, z.B. bei nicht fachgerechten Sanierungen während des Krieges und in der armen Zeit danach, erfahrungsgemäß.

  • Alibaba

    |

    Für was hat die Stadtverwaltung Regensburg so hoch dotierte Ingenieure, Juristen, BWLer, Amtsleiter und Referenten. Würde so etwas einem oder mehreren in der freien Wirtschaft passieren, wären alle ihren Job los. Aber bei der Stadt soll oder darf man Fehler machen, wie man will.

  • Bla Bla Bla

    |

    So ein Krampf über die sog. freie Wirtschaft. Die Diesel-Schummler sind natürlich ‚alle ihren Job los‘, oder?

  • Markus Frowein

    |

    @ Günther Herzig (10. März 2018 um 06:22)

    Was haben Sie an meiner Art von Sarkasmus nicht verstanden. War doch eindeutig.

  • Mr. T

    |

    Bla Bla Bla, die Diesel-Schummler sind (bis auf ein paar Bauernopfer) deswegen nicht ihren Job los, weil sie den Kunden (und die Umwelt) zum Vorteil ihrer Brötchengeber beschissen haben. Hier ist der Fall ganz anders. Hier wurde die Bürgerschaft Regensburg durch ihre gewählten Stellvertreter und deren Erfüllungsgehilfen benachteiligt.

  • Markus Frowein

    |

    @ Günther Herzig (10. März 2018 um 06:22)

    Entschuldigen Sie bitte, ich habe aus Versehen ein Fragezeichen durch einen Punkt
    ausgetauscht. Natürlich hätte ich auch die Bezichnung „Bürgermeistertochter“ durch
    die Bezeichnung „Bürgermeister-Ex-Frau“ oder „Bürgermeisteroma“ oder „Investor“
    durch „Bürgermeister“ oder „Bäume“ durch „kritische Berichterstattung“ austauschen
    können. Versuchen Sie es doch auch einmal, denn Austauschen macht Spass. Tauschen
    Sie zunächst „Wolbergs“ gegen „Schaidinger“ aus und danach „Maltz-Schwarzfischer“
    durch „Rieger“ und dann noch „SSV Tretzel“ gegen „SSV Jahn“ oder andersherum, wie es Ihnen beliebt. Merken Sie jetzt, dass alles austauschbar ist. Haben Sie es verstanden?

  • Georg

    |

    @Mr. T ‚Hier ist der Fall ganz anders‘. Tatsächlich?
    Sprechen wir in einiger Zeit mal darüber in welcher Liga die deutsche Automomobilbranche noch eine Rolle spielt.

  • Joachim Datko

    |

    Zu Mr. T 21:42 „[…] Hier ist der Fall ganz anders. Hier wurde die Bürgerschaft Regensburg durch ihre gewählten Stellvertreter und deren Erfüllungsgehilfen benachteiligt.“

    Auch wenn das Objekt zu einem hohen Preis gekauft wurde und noch hohe zusätzlich Kosten dazukommen, ist nicht gesagt, dass bei schnell steigenden Immobilienpreisen ein Verlust eingetreten ist.

    Zu vorsichtige Entscheidungsträger sehen entgangenen Gelegenheiten hinterher. Es gibt viele Menschen, deren Lebensweg im Nachhinein aus entgangenen guten Möglichkeiten besteht.

  • Lothgaßler

    |

    @Joachim Datko:
    Ihre Worte „Entgangene Gelegenheiten“ und „schnell steigende Immobilienpreise“ klingen doch nach Spekulation. Dergleichen gehört nicht zur Aufgabe einer Stadtverwaltung und eines Stadtrats. Zudem unterstellen Sie, dass die Stadt Grundstücke mit ordentlich Gewinn an Investoren verkauft. Das war in der Vergangenheit nicht so. Interessant scheint mir, dass die ehemaligen Eigentümer diese „Gelegenheiten“ nicht sehen konnten und mögliche Investoren (Hotelbetreiber) diese „Gelegenheiten“ bis heute nicht sehen (sonst hätten die selbst die günstige Gelegenheit genutzt). Oder steht der Investor schon bereit und hat die Stadt mal eben das Grundstück kaufen lassen? Aber welchen Vorteil hätte der Investor dann, wenn nicht… (Sie wissen schon).

  • Barnie Geröllheimer

    |

    Oooch, das wird gemacht wie beim Marina-Forum. Die kaufen von der Stadt die Liegenschaft, die Stadt zahlt die Sanierungskosten und ein erfahrener Pächter steht nach Abschluß der Prozeßlichkeiten bereit…
    Never change a winning team. Don´t touch a running system.

  • Lothgaßler

    |

    @Barnie Geröllheimer:
    Doch, zieh den Stecker raus!

  • HerrB

    |

    1.
    Ich fragte mich damals , warum im Treppenhaus die Fenster offen waren und dieser
    2m lange Trog ( mit altem Erdreich angehäuft ) und das Fensterbrett mit Müll und Taubenkacke übersäht war
    und das Umweltamt das alles so gesehen hatte und auch nach dem Kauf niemand ändern wollte änderte.(!?)
    Äusserst seltsam.
    Die Laboruntersuchungen hätten also so nie richtig bewertet werden können , da die wirklich gefährlichen Keime von Aussen kamen .

    Aber anscheinend hatten die Mitarbeiter ja einen Beweis, dass sie vom Formaldehyd
    Kopfweh bekamen,nicht von der Taubenkacke.

    Nun gut , das Wasser spielt dann noch eine weitere Rolle.Das ist klar.
    Dazu hätte man aber sehr schnell eine neue Leitung vorab provisorisch
    verlegen oberhalb können.

    2.
    Der Preis 7500 scheint mir zu hoch , da das Gebäude ja sichtlich
    renovierungsbedürftig war.
    Und wer das nicht gesehen hat , auch ohne Gutachter, der darf nie wieder
    einen Job als Beamter ausführen , weil das sieht echt ein Blinder.

    Mit München würde ich das Dorf Ratisbona hier nicht vergleichen.
    Schon gar nicht mit diesen angeblichen Spitzenpreisen in der Innenstadt,
    wo viele Firmen schon 100 Jahre erfolgreich verkaufen.
    Davon ist Regensburg innenstadt noch weit entfernt und leider haben sie
    alte kleine Hersteller etc.. kaputt gehen lassen.
    Die wurden teils ersetzt durch angebliche „Nature“ Geschäfte , die auch nur Plastik
    aus Asien verkaufen und ihren Sitz in Frankreich haben, also letztendlich hier nichts
    zurücklassen , ausser PVC Müll.

Kommentare sind deaktiviert