SOZIALES SCHAUFENSTER

"Corona Rebellen" demonstrieren

Ohne Mundschutz und Mindestabstand gegen „Coronadiktatur“

Das zweite Wochenende in Folge versammelten sich am Samstag sogenannte „Corona Rebellen“ zu einem „spontanen Spaziergang“ gegen die staatlichen Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie. Reden gab es keine, es wurde lediglich kollektiv gesungen. Durch Gespräche und schriftliche Äußerungen offenbarte sich allerdings erneut ein Sammelsurium verschiedener Verschwörungstheorien und Diktaturphantasien. Die Regensburger Polizei agierte angesichts des Demonstrationsgeschehens überrumpelt, planlos und widersinnig.

Kaum Masken, kaum Mindestabstand bei den „Corona Rebellen“. Die Polizei stört sich daran nicht. Foto: om

Von Michael Bothner und Martin Oswald

SUPPORT

„DDR 2.0“, „Sklave“, „Maulkorb“. Es sind solche Botschaften, mit denen einige Personen am vergangenen Samstag ihre Ablehnung gegenüber der mittlerweile bundesweit geltenden Maskenpflicht und den Corona-Maßnahmen insgesamt zum Ausdruck bringen wollen. Der Großteil der rund 180 Anwesenden verzichtet hingegen gänzlich auf das kleine Stück Stoff. „Ich lasse mir keinen Maulkorb anlegen“, heißt es etwa.

Aufruf zum „Spaziergang gegen die Coronadiktatur und für unsere Grundrechte“. Bild: Screenshot Facebook

Wie bereits eine Woche zuvor, als sich 30 Personen auf dem Haidplatz einfanden, habe man sich auch diesmal „lediglich zu einem spontanen Spaziergang getroffen“. Viele halten demonstrativ das Grundgesetz in der Hand, als kurz nach 15 Uhr auf das Zeichen von Ines G., die ebenfalls am 25. April vor Ort war, die Nationalhymne und anschließend eine Adaption von „Die Gedanken sind frei“ gesungen wird.

Entsprechende Liedtexte wurden zuvor von einigen Anwesenden verteilt. Die beiden Lieder werden später noch einige Male wiederholt und jeweils mit lautem Applaus quittiert.

Mundschutz als „Unterjochung“

Spontan ist das alles nicht. Seit Tagen wurde in Chatgruppen und über Social Media der „Spaziergang gegen die Coronadiktatur und für unsere Grundrechte“ beworben. Die Regensburger Polizei hat die unangemeldete Versammlung trotzdem nicht auf dem Schirm und zeigt sich bei einem später folgenden Großeinsatz überfordert und planlos. Dazu später mehr.

Die neue Sklaverei: Mundschutz. Foto: bm

Auf dem Haidplatz vergleichen derweil ein paar „Corona Rebellen“ den Mundschutz mit der Haltung von Sklaven und sehen die in Geschäften, im ÖPNV und bei Versammlungen verordnete Schutzmaßnahme als weitere „Unterjochung der Menschen durch die Regierung“. Letztere stecke dabei mit „Eliten unter einer Decke“, ist sich ein Teilnehmer sicher. Auf Nachfrage, wer diese Eliten seien, kommt er auf den amerikanischen Milliardär George Soros zu sprechen, verstummt dann plötzlich und wendet sich ab. „Sie berichten ja nur wieder, was Sie wollen.“

„Strippenzieher“ Bill Gates

Wie schon am vorangegangenen Samstag ist es vor allem Microsoft-Gründer Bill Gates an dem sich die Gemüter erhitzen. „Gib Gates keine Chance“ ist vereinzelt auf Taschen, gelben Warnwesten und kleinen Schildern zu lesen. Immer wieder sind auch entsprechende Aussagen von den Teilnehmenden zu hören, die Gates als Strippenzieher hinter Pharmakonzernen, den Regierungen und nicht zuletzt den Medien betrachten.

Dass die Medien „gleichgeschaltet“ und mittlerweile „von Bill Gates instrumentalisiert sind, das ist doch überall nachzulesen“, gibt eine Frau etwas fassungslos auf Nachfrage an. Allerdings: „Sogar in den Mainstream-Medien wird doch bereits kritisch über Corona und Gates berichtet.“

Gewarnt wird an diesem Nachmittag auch vor einem „Evidenz-Fiasko“, vor „Panikmache“, „Impfwahn“ und einer „DDR 2.0“. Eine ältere Frau wird später mit ernster Miene davon sprechen: „Das ist nur noch ein Polizeistaat.“ Andere „Rebellen“ stellen die gesundheitlichen und epidemiologischen Gefahren des Corona-Virus infrage und verweisen auf umstrittene Experten wie Wolfgang Wodarg und Bodo Schiffmann, die schließlich nachgewiesen hätten: „Das ist alles nicht viel schlimmer als eine Grippe und da geht doch auch niemand mit einer Maske vor die Türe.“

Eine „aufgewachte Demonstrantin“ rechnet vor: 1933 = 2020

Immer wieder wird auch auf den früheren Radiomoderator und heutigen Betreiber von KenFM Ken Jebsen verwiesen. Kurzzeitig kommt es unter Teilnehmerinnen gar zu einer Diskussion darüber, warum Jebsen, der ebenfalls die Existenz des Virus und dessen Gefahr anzweifelt und vor einer Diktatur warnt, denn so negativ dargestellt werde. „Das ist nun mal ein Antisemit“, erklärt eine Frau, die sich selbst mit einem Papier „Gegen Gesundheitsfaschismus, Nazis und Ken FM“ positioniert und auf ihr Gesicht „Kein Maulkorb“ geschrieben hat.

Die Gleichung der „Coronadiktatur“: 1933 = 2020. Foto: bm

Es ist eine heterogene Ansammlung von Personen aller Altersgruppen. Verbindende Elemente scheinen vor allem das Misstrauen gegenüber Medien, Wissenschaftlern und der Politik und die Angst vor einer „Coronadiktatur“ zu sein. Besonders deutlich zeigt dies ein NS-Vergleich auf der Jacke einer Frau: „1933 = 2020 AUFWACHEN.“ Auf Nachfrage gibt sie zu verstehen: „Ja, ich setze das ganz klar gleich. Das ist nichts anderes mehr.“ Niemand widerspricht.

In den Telegram-Chatgruppen „Corona Regensburg“ und „Nicht ohne uns“ – die in direkter Verbindung zur „Kommunikationsstelle demokratischer Widerstand“ steht – wurden im Vorfeld neben der Bewerbung des „Spaziergangs“ auch konkrete organisatorische Überlegungen, wie etwa der Umgang mit Medien, angestellt und diskutiert. Von der Mitnahme von Schildern wurde etwa unter dem Aspekt eines nicht gewünschten Versammlungscharakters abgeraten. Die Versammlung war nicht angemeldet.

Verschwörungstheorien in Gruppenchats und Facebookprofilen

Wiederholt wurden in den Gruppen auch Spekulationen zu Bill Gates und insbesondere zur extrem rechten Verschwörungsideologie QAnon geteilt. Diese leugnet nicht nur die Corona-Pandemie als solche, sondern behauptet die Existenz eines elitären Kinderhändlerrings, der in geheimen US-Militärbasen Kinder gefangen hält, um sie für die Gewinnung eines Verjüngungselixiers zu missbrauchen und zu töten.

Facebook-Postings von Mitorganisatorinnen (links) und in Chatgruppen geteilte Inhalte. Bild: Screenshots

Mit dieser Erzählung, die mitunter das antijudaistische Motiv der Ritualmordlegenden im Mittelalter aufgreift, beschäftigte sich unter anderem auch der Attentäter von Hanau, der am 19. Februar dieses Jahres zehn Menschen ermordete. Mittlerweile finden die Veröffentlichungen von QAnon immer mehr Reichweite und werden von Prominenten wie Xavier Naidoo und zuletzt dem Koch und Kochbuchautor Attila Hildmann populär verbreitet.

Auf den Facebook-Profilen mehrerer Akteure der Regensburger „Corona Rebellen“, die sowohl in den Chatgruppen als auch vor Ort bei den Versammlungen als Mitorganisatoren in Erscheinung treten, werden häufig Inhalte mit Bezug zu QAnon und Beiträge neurechter Medien wie einGESCHENKT.tv oder Compact empfohlen. Auch die Behauptung, Deutschland sei ein besetztes Land, eine beliebte Verschwörungsideologie der Reichsbürgerszene, ist dabei ein wiederkehrendes Motiv.

Zweite Versammlung meditiert gegen Corona-Maßnahmen

Zurück zum Haidplatz. Kurz nach Beginn der Versammlung rufen mehrere Personen die Teilnehmer zu einem als „Spaziergang“ betitelten Demonstrationszug über die Plätze Regensburgs auf. Über den Bismarckplatz soll es in Richtung Neupfarrplatz gehen. Dort, auf dem Karavan-Denkmal über dem Grundriss der im Jahr 1519 zerstörten Regensburger Synagoge, haben zeitgleich andere „Corona Rebellen“ eine Versammlung angemeldet, um gegen die Infektionsschutzmaßnahmen zu meditieren.

Polizeikette an einer Engstelle, um Verordnung zum Infektionsschutz durchzusetzen. Foto: om

Als sich der Demozug der Meditationsversammlung nähert, fahren plötzlich die Regensburger und die Bereitschaftspolizei mit mehreren Fahrzeugen vor und sperren per Polizeikette den Durchgang auf Höhe der Bachgassen. „Die Motivation der Ansammlung [war] zu diesem Zeitpunkt unklar,“ so das Polizeipräsidium in einer späteren Pressemitteilung. Lediglich die Versammlung auf dem Neupfarrplatz sei bekannt und genehmigt.

Planloser Polizeieinsatz

Nachdem die Polizei weder im Vorfeld noch während des Geschehens etwas von dem Haidplatz-Protestzug mitbekommen haben will, stoppt sie auf widersinnige Weise für etwa eine Viertelstunde an einer stark frequentierten Engstelle in der Altstadt den „Spaziergang“ mit über 150 Personen, um eine Verordnung zum Zwecke des Infektionsschutzes durchzusetzen.

Letztlich wird die spazierende Versammlung wieder singend zum Haidplatz geschickt. Gegen Ines G. wird als Verantwortliche „ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Bayerische Versammlungsgesetz und das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.“

Gegenprotest mit Transparent „Gegen jeden Antisemitismus“. Foto: om

Währenddessen fahren Polizeifahrzeuge Wahlenstraße und Untere Bachgasse ab. Die Einsatzkräfte wirken überfordert, laufen orientierungslos hin und her. Wieder am Haidplatz, nun kurz vor 16 Uhr, entrollt eine Handvoll Gegendemonstranten in einiger Entfernung ein Transparent mit der Aufschrift „Gegen jeden Antisemitismus.“ Vereinzelt suchen Corona-Spaziergänger die Diskussion.

Als die Gegendemonstranten schließlich abziehen, eilen Polizeibeamte hastig nach, um einige zu fassen. Personalien werden aufgenommen. Sie hätten sich zu schnell vom Haidplatz entfernt, heißt es. Die „Corona Rebellen“ dürfen derweil mit deutlich über 50 Personen und kaum beachtetem Mindestabstand unbehelligt weitersingen. Die Gedanken sind in der „Coronadiktatur“ schließlich frei.

Print Friendly, PDF & Email

Trackback von deiner Website.

SUPPORT

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (43)

  • Kim

    |

    Gibt es Infos, ob gegen die Dame im gelben Mantel ein Strafverfahren gemäß §130 Abs 3 StGB eingeleitet wird? Dort heißt es: „Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.“
    Der dort aufgeführte Paragraph im VStGB beschreibt im Wesentlichen die Shoa. Jedenfalls mit der Beschriftung „1933=2020“ und der verbalen Gleichsetzung ist doch die Verharmlosung der NS-Herrschaft nicht zu übersehen, oder verstehe ich den Paragraphen total falsch?

  • Günther Herzig

    |

    Ach Gott, wie mitleiderregend! Aber sowas muss es wohl auch geben. Und jetzt unterläuft Söder heimtückisch , um Kritik zum Verstummen zu bringen die Proteste, indem er Lockerungen anordnet. Das wird den braven Protestierern nicht gefallen. Ganz viel früher haben solche Sektierer ein Schiff bestiegen, um dieses Land der Repression zu verlassen. Länder, die man aus diesen Gründen ansteuern könnte, gibt es nicht mehr. Das ist schade!

  • Günther Herzig

    |

    @Kim
    mit dieser Deutung der Absonderungen einer dummen Frau, können Sie berühmt werden, wollen Sie das?

  • Kim

    |

    @Günther Herzig – ich weiß nicht, ob die besagte Frau dumm ist oder nicht, möchte ihr dahingehend nichts unterstellen. Was ich ihr aber – aufgrund dessen, was sie auf ihrem Mantel geschrieben hat und was sie gesagt hat (und ich vertraue dabei auf die korrekte Berichterstattung von rd) – unterstelle, ist dass sie die gegenwärtige Situation mit den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus mit einem Regime vergleicht, das um die 6 Mio Jüdinnen und Juden und viele andere ermordete.
    Und das geht meiner Auffassung (von Moral und Strafgeseztbuch) nach überhaupt nicht. Und mein Kommentar war darauf bezogen, dass ich wissen will, ob gegen die Frau ermittelt wird, oder ob das unwiedersprochen so stehen gelassen wird. Weil das ist, was ich will. okay?

  • Jong

    |

    @Kim

    Ich vermute es kommt auf die Intention der Dame an, ob sie nun das 3. Reich verharmlosen wollte oder die aktuellen Beschränkungen dramatisieren wollte. Man wird wohl letzteres annehmen dürfen.

    Persönlich finde ich den Vergleich allerdings auch geschmacklos.

  • Kim

    |

    @Jong Danke – das erscheint mir plausibel, wenn auch nicht zufriedenstellend.

  • Michael

    |

    Die einzigen die konsequent auf Masken und Mindestabstand geachtet haben waren die Gegendemonstranten und ausgerechnet diesen wird hinterher gehetzt und die Personalien aufgenommen?
    Da weiss man welche Prioritäten die Polzei in Bayern setzt. Lieber Informationen über vermeintlich subversive Personen gewinnen als Gesundheitsschutz durchsetzen und eine NICHT ANGEMELDETE VERSAMMLUNG WÄHREND EINER PANDEMIE zu verhindern, unfassbar!

  • KW

    |

    Schlimm auf was für Gedanken Menschen kommen wenn sie zuviel Zeit haben. Ein weiterer Grund die Corona-Massnahmen schnellstmöglich wieder zu lockern.
    Dann werden die verkannten Retter unserer Grundrechte sich wieder mit anderen Dingen beschäftigen können.
    @Michael
    Undifferenziertes Polizei-Bashing unter Verwendung von Begriffen wie „nachhetzen“ halte ich für mindestens so schlimm wie den Glauben an diverse Verschwörungstheorien. Noch dazu wenn man offensichtlich gar nicht selber dabei war.

  • Günther Herzig

    |

    @Kim
    Sie selbst können für Ermittlungen sorgen durch Übersendung einer Strafanzeige direkt an die Staatsanwaltschaft. Probieren Sie es ruhig selbst die Anzeige zu formulieren. Wenn sie mir einen Entwurf übersenden, werde ich Ihn für Sie in die richtige Form bringen. Versenden sollen Sie die Anzeige selbst. Verlangen Sie (bitte) ihnen das Aktenzeichen bekannt zu geben. Mail: guenther.herzig@ra-herzig.de

  • Mr. T.

    |

    Attila Hildmann ist jetzt auch bei den Querfrontdeppen mit dabei?
    Am liebsten würd ich mir ne Leberkässemmel holen und kotzen…

    Vielleicht sollte mal so einer wie Ken Jebsen die „Wahrheit“ verbreiteten, dass man durch konsequentes Luftanhalten Corona und jede andere elitengemachte Gefahr neutralisieren kann.

  • auch_ein_regensburger

    |

    @KW
    Oh mei, hat mal wieder jemand gewagt, die Polizei zu kritisieren? Das geht natürlich gar nicht! Manchmal frage ich mich schon, wo diese spezifisch deutsche Lust am Untertanen-Dasein eigentlich herkommt.

  • R.G.

    |

    Mein großer Wunsch an alle Menschen mit Intelligenzquotieten über 70, bitte verwendet das Wort „Verschwörungstheorien“ nicht mehr.

    Entgegnet Ideen in ganzen Sätzen, schreibt sinnvolle Begründungen für eure Meinungen, lasst eure ganzen sprachlichen Fähigkeiten spielen!

  • Mathilde Vietze

    |

    Und wenn dann von der ganzen Herde auch nur einer krank wird, ist natürlich nur
    der „böse Staat“ schuld.

  • joey

    |

    Die Gegendemonstranten „gegen jeden Antisemitismus“ lobe ich, eine gute Reaktion.

    Rezept für einen Umsturz zur Diktatur: (alles historische Zitate)
    1. es gibt einen drohenden Weltuntergang: Pest, Antichrist, Bolschewismus, … Klimakatastrophe
    2. Lösung Technokratie: Räte, Tugendausschüsse, Zentralkomitee entscheiden auf Basis der „Wissenschaft“ (Rassekunde war auch mal eine Wissenschaft)
    3. radikale Maßnahmen erforderlich: Beenden jeder Diskussion. Leugner, Ketzer, Volksfeinde sind zum Schweigen zu bringen. Demokratie ist eine Zumutung und muß jetzt mal hinten anstehen, bis die Pest besiegt und der Krieg gewonnen ist.

    So lange es Ketzer gibt, ist die Welt noch in Ordnung. Auch wenn sie überhaupt nicht Recht haben, sind sie insgesamt ein gutes Zeichen für eine funktionierende Freiheit.
    Ich bin für „Söder“ aber auch für die Anwälte, die dagegen geklagt haben. Das ist kein Widerspruch, sondern Heimatliebe: einigkeit und RECHT UND FREIHEIT für das deutsche Vaterland.

  • GW

    |

    Boah, ham die alle ein Rad ab.

  • R.G.

    |

    Danke für die privaten Mails, die sich über meine Rechtschreibfehler aufregen.
    Zur Erklärung, erstens kann ich ohnehin nicht gut deutsch, zweitens habe ich Coronas wegen als frühesten Augenarzt-Termin einen Tag im Dezember zugeteilt erhalten. Brillenlos (weil ich unbedingt auf den Gläsern sitzen musste) habe ich die Freiheit eines Narren, ich tippe gelegentlich auf dem Pulli unseres Hundes rum, optisch würde ich es gar nicht merken, dass das keine Tastatur ist. Ich kann Buchstaben auslassen oder ungewollte zufügen, für mich sieht alles grauverschwommen perfekt aus.
    ; ) Also, es liegt meistens nicht nur an meinem Intelligenzquotie(n)ten.

  • Bipp

    |

    Ein Bekannter hat zum Thema den Verdacht geäußert: „Mit dem Wirus da, glaub´ i, derbröselts die Depperten z´erst“ – Selbstverständlich nur zitiert und keinesfalls meine eigene Meinung!

  • KW

    |

    @auch_ein_regensburger
    Ich sprach von „undifferenziertem Polizei-Bashing“, garniert mit Vokabeln wie „nachhetzen“ und explizit gerichtet an den Kommentator @Michael der scheints noch nicht mal dabei war.
    Aber trotzdem danke für Ihre Einordnung meinerseits als deutsch-lustigen Untertan. War mir selbst darüber noch gar nicht bewusst aber man lernt ja nicht aus :-)

  • Lothgaßler

    |

    @Kim und @Herzig:
    1933 gilt als das Jahr der Machtergreifung. Judenfeindlich waren zu dieser Zeit nicht nur die Nazis, daran sei erinnert. 1933 = 2020 mit dem Zusatz „Aufwachen“ ist keinesfalls eine Verharmlosung nationalsozialistischer Untaten oder ein Zeichen von Antisemitismus.

  • KW

    |

    @R.G.
    Zu Ihrem Wunsch in den Kommentaren seine ganzen sprachlichen Fähigkeiten rauszuhauen:
    Der eine schreibt in jedem Kommentar eine halbe Dissertation der andere drückt sich eher kurz und knapp aus.
    Solange keiner absichtlich Lügen verbreitet oder schwer beleidigend wird etc. ist mMn beides akzeptabel. Lesen MUSS man ja eh nichts, basiert alles auf Freiwilligkeit.

  • Günther Herzig

    |

    @Lothgässler
    es ist immer interessant, wer Dir antwortet, in diesem Fall Kim und mir. Keine/r von uns hat eine Verharmlosung gesehen: Das zu unterstellen ist bösartig. Dass im Jahr 1933 die Machergreifung war, ist uns auch bekannt. Also, was wollten Sie uns eigentlich sagen?

  • Marf

    |

    Das bleibt also von der Stadt, wenn die Studenten weg sind.

  • J.H.

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte keine Links zu unseriösen Seiten ohne Impressum.

  • Lothgaßler

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte keine persönlichen Auseinandersetzungen.

  • niemand

    |

    Die Frau auf dem Bild mit „Sklave“ auf der Maske muss dringend einen Nachholkurs Geschichte besuchen. Wer sich heutzutage in Deutschland aufgrund einer Maskenpflicht mit Sklaven (die unmenschlich ausgenutzt und missbraucht wurden/werden) gleichsetzt, macht sich wirklich lächerlich.
    Ich bin erstaunt, wie viele Menschen an der „Demo“ teilnahmen. Danke für die Berichterstattung.
    Wieso wurden denn von der Polizei nicht die Personalien der Personen aufgenommen, die sich nicht an die Abstandsregeln hielten?

  • Lothgaßler

    |

    @Günther Herzig:
    nach dem Löschen die Kurzform meiner Erwiderung:
    Kim nahm Bezug auf StGB und VStGB und verwendete die Begriffe Verharmlosung, Nationalsozialismus und Shoa.
    Sie boten Kim an ihn bei einer ggf. angedachten Strafanzeige durch in Form bringen dieser zu unterstützen.
    Dies war der Anlass für mich meinen Beitrag an Kim und Herzig zu adressieren. Mehr steckt nicht dahinter.

  • Gabi baur

    |

    die Politik hat sich in Aktionismus verstrickt — die Infektionszahlen sind seit Mitte März 2020 rückläufig, es gab nie einen Peak, die Kliniken blieben nahezu leer, waren nie überlastet — fast jeder alte Mensch wurde doch *genötigt, eine Patientenverfügung zu verfassen, was steht denn bei 90% im Inhalt KEINE LEBENSVERLÄNGERNDEN MAßNAHMEN — vier Ärzte hatten rechtzeitig gesagt, es ist normal und kaum gefährlicher als Grippe und sogar letztlich die WHO hatte betont, der Shutdown war überflüssig — dafür haben wir nun Kurzarbeit und Arbeitslose und kaum richtiges gesellschaftliches Leben mehr – wer will denn diese Gesellschaft der Unfreiheit ?? diese Bürger wollen sie nicht und stehen dafür ein und für das GG, welches von einem *Infektionsschutzgesetz gerade abgelöst wurde — Herzlichen Glückwunsch Fassadendemokratie !!

  • dugout

    |

    @Gabi Baur
    Danke! Ihr Kommentar zeigt auf eindringliche Art, die dringende Notwendigkeit dieser Ansammlung von Vollidioten entschieden zu widersprechen. Soviel Dummheit war schon lange nicht mehr auf Regensburgs Straßen versammelt.

  • Altstadtkid

    |

    Die selben Deppen die jetzt in Amerika rumrennen, und danach den Trump wähle. Unterirdisch!!!!!!
    Bill Gates, Reptilien, Juden, Zwangsimpfungen, Verjüngungselexiere….. ich glaub mein Schwein pfeift
    Leute, Teile eurer Mitdemonstranten wollen 1933 wirklich zurück,
    und dann werdet Ihr erleben was Freiheitsrechte bedeuten.Es ist zum Haare ausraufen, na ja Friseur ist eh ausgebucht

  • J.H.

    |

    Der Artikels verwendet die üblichen Diffamierungsbegriffe, um alle Teilnehmer in einen unseriösen Topf zu schmeißen: Verschwörungstheoretiker, QAnon’s, Neurechte, Antisemiten, Reichsbürger. Und die Meditierenden sind wohl Eso-Spinner?
    Jegliche Kritik am Regierungskurs wird als unsinnig abgestempelt und man spart sich die Mühe, umfassend und vielseitig zu recherchieren, was an den Inhalten dran ist. Stattdessen konzentriert sich dieser Artikel auf eine Argumentation ad hominem.

    Neben Wodarg und Schiffmann sind es viel mehr (einige hundert, auch international renomierte) Experten, Virologen, Epdemiologen, Infektiologen, die die Gefahr des neuartigen Coronavirus studien- und faktenbasiert, damit realistischer einschätzen als die (tatsächliche Handvoll) Experten von Charité und RKI. Siehe z.B. den Appell von über 200 deutschen Hausärzten:
    https://aerzteinnenvorort.de/der-appell

    Zum Thema Bill Gates (der mittlerweile der Hauptsponsor der WHO ist):
    Allein sein 9-Minuten-Exklusivinterview in den Tagesthemen, wo er ausgiebig seinen globalen Impf-Enthusiamus bewerben durfte, sollte zu Bedenken geben. Ausgeblendet wurden dort die „Nebenwirkungen“, die die von der Gates-Stiftung (mit-) finanzierten Impfprogramme in aller Welt hinterlassen haben:
    https://multipolar-magazin.de/artikel/der-impfaktivismus-der-gates-stiftung
    Und die halbe Million Petenten beim Weißen Haus, in welchen Topf passen die?
    https://petitions.whitehouse.gov/petition/we-call-investigations-bill-melinda-gates-foundation-medical-malpractice-crimes-against-humanity

  • Holperbald

    |

    Wieso hält die Polizei nicht zur eigenen Sicherheit die Abstandsregeln ein? Die haben doch Wasserwerfer… 😕

  • Holperbald

    |

    Jap, da demonstrieren die „Aufgewachten“ („Erwachet“ ham früher schon Sekten wie Hare Krishna und die Zeugen Jehovas) gebrüllt) mit Nazis für Grundrechte!

    Mit Nazis! Für Grundrechte! Erwachte!!

  • Mr. T.

    |

    J.H.n nicht jegliche Kritik am Regierungskurs wird als unsinnig abgestempelt, sondern nur die unsinnige – um es mal vorsichtig zu formulieren. Hier werden ja selbst kritische Artikel veröffentlicht – aber eben fundierte ohne Verschwörungsspinnereien.

  • Wolfgang Bischofs

    |

    Allen empfehle ich die Pressekonferenz mit Prof. Püschel vom UEK Hamburg mit Fakten.
    Danach sollte jeder seine Angst und Panik verlieren, und wieder klar denken und in Eigenverantwortung sein weiteres Leben gestalten. Die Politik hat wichtigere Probleme zu lösen (Klimakrise, Hungersnöte, Flüchtlingsproblematik usw.

  • dugout

    |

    @ Wolfgang Bischofs:
    Prof. Püschel verbittet sich jegliche Falschauslegung seiner Forschung zum Zwecke der Verharmlosung der Corona Pandemie.
    Kekulé findet die momentane schnelle Lockerung äußerst bedenklich und in Streecks Heinsberg- Studie gibt es anscheinend gewichtige Fehler.
    Langsam gehen euch Covidioten die Experten aus

  • KW

    |

    @Mr. T
    Dass sich die katholische Kirche da mit dran hängt, wundert jetzt nicht wirklich. Die haben ganz einfach Angst, dass ihnen jemand ihr 2000 Jahre altes Geschäftsmodell abspenstig macht.

  • JS

    |

    @ All: Zwei Punkte stören mich an der Berichterstattung auf dieser Seite:
    1. Was hat die ganze Nummer mit Nazis und Antisemitismus zu tun? Ich war auf allen bisherigen Demos und ja, es waren dort vereinzelt auch Personen die ich optisch dem rechten Spektrum zuordnen würde das ist aber durchaus (leider) ein Abbild bzw. Querschnitt unserer Gesellschaft. Den überwiegenden Großteil der Teilnehmer rechne ich den verschiedensten Gesellschaftsgruppen zu. Wichtigster Punkt, alle friedlich und Gesprächsbereit!

    2. Wer sich hier für Vernunft und Aufklärung stark macht, sollte ggf. seine Wortwahl überprüfen. Beleidigungen, Verallgemeinerungen und moralische Überheblichkeit, Aufrufe zum Denunziantentum gehören für mich nicht zum Ton einer demokratischen Auseinandersetzung.

    Mein Vorschlag: Kommt auf die nächsten Veranstaltungen, sucht das offene Gespräch und lasst Euch überraschen!

  • Dona

    |

    Kommentar gelöscht. Wir haben keine Zeit, um alle Ihre Links zu prüfen.

  • J.H.

    |

    @dogout

    Mir scheint, Sie legen irgendwas Gelesenes falsch aus. Haben Sie Nachweise zu Ihrer Behauptung über Prof. Püschel und Prof. Streek?
    Und Sie kennen noch lange nicht alle „coronakritischen“, panikfreien Experten. Allein in Deutschland sind es einige hundert.

    Lustig, idiotisch sehen eigentlich die Maskenträger aus, die einfach eine unsinnige Verordnung, für die es keine Nachweise zum medizinisch-epidemiologischen Nutzen gibt, unhinterfragt mitmachen. Das ist wie Fasching, nur tragen alle das gleiche „Sklaven“kostüm. Zum medizinschen (Un-) Nutzen des allgemeinen Maskentragens siehe die Quellen im Kommentar:
    https://www.regensburg-digital.de/corona-gegen-die-weltherrschaft-von-bill-gates-und-andere-wahrheiten/28042020/#comment-441724

    Kekulé findet übrigens den Schaden durch den Lockdown größer als durch
    Corona.

  • dugout

    |

    @J.H.
    „Der Virologe Alexander Kekulé hat die Lockerung der Corona-Maßnahmen scharf kritisiert. In einem Gastbeitrag für “Die Zeit” kritisiert Kekulé: Auch wenn der Lockdown große wirtschaftliche Schäden verursache, dürfte die Politik erst dann die Kontaktbeschränkungen lockern, wenn sie “alternative Schutmaßnahmen” installiert habe.

    „https://www.rnd.de/gesundheit/brandgefahrlich-virologe-kekule-kritisiert-handeln-der-politik-in-corona-pandemie-3E7ECAUTWREKPGN6XDTHZPSZSU.html

    „Die Berechnung der Infektionssterblichkeit hat zwei Unsicherheitsfaktoren, die berücksichtigt werden müssen: die Zahl der Infizierten und die Zahl der Verstorbenen.

    Der Tübinger Statistikprofessor Philipp Berens sieht hier ein schweres Versäumnis in der Vorgehensweise und spricht von einem kritischen Fehler:

    Sie unterschlagen die Unsicherheit, die bei dieser letzten Schätzung eine Rolle spielt. Man hat einmal die Unsicherheit, die daher kommt, dass man die Infektionsrate nicht kennt, man hat aber zusätzlich die Unsicherheit, dass man den Anteil der tatsächlich Sterbenden unter den Kranken auch abschätzen muss.“

    Beide Unsicherheiten führen dazu, dass es nicht ein Ergebnis gibt, sondern eine Spannweite möglicher richtiger Ergebnisse. Die Abweichung, das sogenannte Konfidenzintervall, sagt aus, wie weit das tatsächliche Ergebnis von einer Schätzung entfernt liegen könnte. Je kleiner dieses Intervall, desto präziser die Schätzung. Genau dieses Intervall wurde allerdings in der Hochrechnung der Daten aus Heinsberg auf Deutschland zu eng gefasst. “
    https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/heinsberg-studie-103.html

  • Hthik

    |

    @Mr. T. 9. Mai 2020 um 17:53

    Das war wirklich köstlich. Gerhard Ludwig Müller doziert über die Gefahr der Illiberalität und Freiheitsbeschränkung.

  • Giesinger

    |

    Ich hätte nie im Leben daran gedacht, Herrn Kardinal Müller in Teilen Recht zu geben. @Liebe Mitforisten:
    Dies ist meine Meinung. Diskussionen darüber sind nur zeitraubend.

Kommentare sind deaktiviert

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01