SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Stadtosten’

Unternehmer contra Stadtverwaltung

Grabenkrieg um die Entwicklung im Gleisdreieck

Was haben ein Bienenhäuschen, ein Berg und eine Wagenburg miteinander zu tun? Es sind alles Schauplätze einer Auseinandersetzung zwischen der Regensburger Stadtverwaltung und den Bauträger-Brüdern Schmack um die künftige Entwicklung im Gleisdreieck im Stadtosten Regensburgs. Ein Ende scheint nicht absehbar.

„Ich brauche kein Lob von den Stadträten, sondern klare Positionen.“ Martin Schmack vor seiner halbfertigen Bienenbeobachtungsstation. Foto: as

Es ist eine Mail vom 29. Januar 2019, die wohl am prägnantesten zusammenfasst, wie es um das Verhältnis zwischen Teilen der Regensburger Stadtverwaltung, den Gebrüdern Schmack und dem Regensburger Stadtrat bestellt ist. Anlässlich der Zusammenfassung einer internen Besprechung zur Diskussion über die Planungen der Immobilienunternehmer im Gleisdreieck, im Stadtosten Regensburgs, schreibt eine Abteilungsleiterin des Umweltamtes abschließend an ihre Kolleginnen und Kollegen:

„Es wird befürchtet, dass Schmack im Frühjahr auf die Politik einwirkt aus folgenden Gründen: Beseitigung Berg, Anlegen der Ausgleichsfläche, keine Wohnbebauung im Gleisdreieck.“

Doch von Anfang an.

Auftaktveranstaltung "Soziale Stadt - Innerer Südosten"

Drei Inseln mit einem Dreieck und viel Eisenbahnverkehr

Kasernenviertel, Ostenviertel und Hohes Kreuz sollen im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt – Innerer Südosten“ zu einem „Stadtteil der Zukunft“ zusammenwachsen. So lautet zumindest die Vision der Stadt Regensbrug und von ihr beauftragter Planungsbüros, die am Dienstag gemeinsam das Stadtentwicklungskonzept im kleinen Saal des marinaforums vorstellten.

Podiumsdiskussion zum Moscheebau

Kuscheln mit DITIB +++UPDATE: Audiomitschnitt +++

„Schätze des Islam erleben und wertschätzen“ lautete das ursprüngliche Thema einer Podiumsdiskussion im Evangelischen Bildungswerk am Mittwoch. Am Ende ging es aber doch überwiegend um den geplanten Moscheebau im Regensburger Stadtosten und Integrationspolitik am Hohen Kreuz. Die bisherige Moscheegegnerin Dechant ist mittlerweile nicht gegen die Moschee, eigentlich aber auch nicht dafür. Bauherr der Moschee, die DITIB-Gemeinde Regensburg, konnte sich harmlos und friedlich präsentieren, Nachfragen zur ideologischen Nähe der DITIB zum autoritären türkischen Staat, konnte Vertreter Aykan Inan elegant umschiffen.

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