Vorfall mit Schreckschusspistole nach AfD-Kundgebung

„Warnschuss“ – schoss ein AfD-Bundestagskandidat auf Gegendemonstranten?

Weil ein 28jähriger nach einer AfD-Kundgebung in Regensburg mit einer Schreckschusspistole schoss, ermittelt die Polizei wegen mehrerer Delikte gegen den Magdeburger. Recherchen unserer Redaktion legen nahe, dass es sich dabei um ein Mitglied des Bundesvorstands der „Jungen Alternative“ handelt, der wenig Berührungsängste zur extremen Rechten zeigt. Ab Frühjahr 2017 arbeitete Tim B. zudem für einen Abgeordneten im Landtag von Sachsen-Anhalt. 2017 trat er für die AfD als Kandidat zur Bundestagswahl an.

Tim B. bei der AfD-Kundgebung in Regensburg. Foto: Jan Nowak

Für Thomas Deutscher ist der Fall klar. In einer Stellungnahme spricht der stellvertretende Vorsitzende der „Jungen Alternative Ostbayern“ und frühere Vorstand der Regensburger AfD von einer „Notwehrsituation“, die sein Begleiter mit einem „Warnschuss“ bereinigt habe. Ganz anders beschreibt denselben Vorfall die Regensburger „Initiative gegen Rechts“. Demnach habe „zu keinem Zeitpunkt“ eine Bedrohungssituation bestanden, ungeachtet dessen habe der Schütze „zwei Mal auf die GegendemonstrantInnen“ geschossen.

Gegen Deutschers Eskorte wird ermittelt

Die Polizei ermittelt nun in zwei Richtungen. Bei den bislang unbekannten Gegendemonstranten geht es um die Vorwürfe Nötigung und Beleidigung. Bei dem Schützen stehen mehrere mögliche Delikte im Raum, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. Unter anderem werde „in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft“ geprüft, ob eine gefährliche Körperverletzung vorliege. Weiter stünden ein Verstoß gegen das Waffenrecht und das Versammlungsgesetz im Raum, so ein Polizeisprecher. Im Fokus der Ermittlungen: ein Freund Deutschers, den dieser nach eigenen Angaben bat, „mich mit dem Auto zu eskortieren“.

Der Vorfall, um den es geht, ereignete sich am 11. Oktober. An diesem Freitagabend standen sich auf dem Regensburger Domplatz laut Polizeibericht „in der Spitze“ etwa 70 AfD-Anhänger auf der einen und etwa 2.000 Gegendemonstranten auf der anderen Seite gegenüber. Die Ankündigung, dass Björn Höcke, Ikone des äußersten rechten Flügels der Partei sprechen werde, erwies sich als Luftnummer. Auch Ersatzredner kamen nicht zu Wort, nachdem die AfD Probleme mit der Stromversorgung hatte. Nach nicht einmal einer Stunde wurde die geplante Kundgebung abgebrochen.

„Aufeinandertreffen“ nach gescheiterter Kundgebung

„Im Nachgang der Demonstrationen kam es gegen 19:40 Uhr zu einem Aufeinandertreffen von Teilnehmern der beiden Veranstaltungen“, berichtet die Polizei. „Ein Pkw, der mit Versammlungsteilnehmern der AfD besetzt war, wurde von bislang unbekannten Personen der Gegenveranstaltung in der Maximilianstraße angehalten. Die Unbekannten schlugen nach Angaben der Pkw-Insassen mit Fäusten auf den Pkw ein und beleidigten die Insassen.“

Einer der Pkw-Nutzer habe daraufhin mit einer Schreckschusswaffe aus dem geöffneten Fahrzeugfenster geschossen. „Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand hierbei niemand.“ Auch ein Schaden am Fahrzeug sei nicht geltend gemacht worden, so ein Polizeisprecher. Bei dem Schützen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 28jährigen Mann aus Magdeburg.

Tim B. antwortet nicht auf Nachfragen

Tim B. ist 28 Jahre alt, stammt aus Magdeburg und hat Thomas Deutscher an diesem Abend bei der Kundgebung in Regensburg begleitet. Das belegen Fotos, die unserer Redaktion vorliegen. Trotz mehrfacher Nachfrage und der Bitte um Stellungnahme haben wir von ihm keinerlei Rückmeldung erhalten. Thomas Deutscher verweist in einer E-Mail an unsere Redaktion auf eine Stellungnahme, die er bei Facebook veröffentlicht hat. Gegen ihn werde seines Wissens nicht ermittelt, teilt er uns lediglich mit und: „Zum Fahrer und Halter des PKWs kann und möchte ich keine Stellung beziehen.“

Tim B. ist kein Unbekannter. Er kandidierte 2017 bei Landesliste der AfD Sachsen-Anhalt auf Platz 13 für den Bundestag und ist Beisitzer im Bundesvorstand der AfD-Jugendorganisation JA („Junge Alternative“). Ab März 2017 war er als Mitarbeiter für den sachsen-anhaltinischen Landtagsabgeordneten Hagen Kohl tätig.

NPD-Kontakte des Rechtsaußen-Burschenschafters

Gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung hat B. im April 2017 eingeräumt, in der Vergangenheit Kontakte zur rechtsextremen NPD gepflegt zu haben, eine frühere Mitgliedschaft bei der Jugendorganisation JN bestritt er, obwohl sein Name und weitere persönliche Daten in einer alten Mitgliederliste auftauchen. B. ist zudem überzeugter Burschenschafter, war unter anderem bei der Frankonia Erlangen und der Halle-Leobener Burschenschaft Germania aktiv. Beide Verbindungen lehnen die Aufnahme von Mitgliedern nicht-deutscher Abstammung ab.

Der JA-Funktionär Thomas Deutscher (mit Deutschlandfahne) bei der Kundgebung in Regensburg. Ein Freund von ihm schoss später am Abend mit einer Schreckschusspistole aus einem Auto heraus. Foto: Jan Nowak

Die Frakonia Erlangen wird zudem vom Verfassungsschutz beobachtet. Eine Klage der Frankonia-Aktivitas gegen die Erwähnung im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2015 wurde im April dieses Jahres abgewiesen. Unter anderem Verbindungen zur NPD und regelmäßige Besuche von Rechtsextremisten bei Frankonia-Veranstaltungen wurden damals als Gründe für die Erwähnung aufgeführt. 2018 bestätigte der Präsident des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz im Landtag, dass die Frankonia nach wie vor beobachtet werde.

Der Schütze hat den kleinen Waffenschein

Der Schütze im Nachgang zur AfD-Kundgebung am 11. Oktober, mutmaßlich Tim B., verfügt nach Auskunft der Regensburger Polizei über den kleinen Waffenschein, der zum Führen von Schreckschusswaffen berechtigt. Ungeachtet dessen werde wegen der Schussabgabe ermittelt. Es sei die Frage, ob diese in der konkreten Situation überhaupt gerechtfertigt war. Außerdem müsse geklärt werden, ob die Waffe bei der Kundgebung mitgeführt wurde – auch hier könne es sich, neben der Prüfung einer möglichen gefährlichen Körperverletzung, unter Umständen um eine Straftat handeln, so ein Polizeisprecher, möglicherweise nur eine Ordnungswidrigkeit.

Thomas Deutscher rechtfertigt auf Facebook dagegen die „drastische Reaktion“ seines Begleiters damit, dass es „nicht auszumalen“ gewesen sei, „was mit mir geschehen wäre, hätte ich mich unbedarft zum Bahnhof begeben“. Vor diesem Hintergrund mutet es nur noch folgerichtig an, dass die „Junge Alternative Ostbayern“, bei der Deutscher im Vorstand sitzt, anlässlich von Schießübungen bei der Regensburger Dult mit dem Luftgewehr ein „liberales Waffenrecht“ gefordert hat.

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Kommentare (39)

  • Sebastian Wild

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    Was ich mich hier frage: am Domplatz hat die Polizei alles abgeriegelt damit es ja keine direkte Konfrontation geben konnte. Dort blieb dementsprechend auch alles friedlich.
    Da betreiben die einen riesen Aufwand mit Absperrgittern und jeder Menge Präsanz bis hin zum USK.
    Und dann lässt mit man die AfD einfach abfahren ohne Begleitung? Das die dann – wem auch immer – in die Arme laufen an so einem Abend ist (leider) absehbar.
    Warum hat die Polizei die nicht mit ein paar Wannen begleitet bis die auf der Autobahn waren und damit quasi außer Gefahr. Schliesslich gillt das Versammlungsrecht für alle , auch für die AfD.

  • Mr. T

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    „was mit mir geschehen wäre, hätte ich mich unbedarft zum Bahnhof begeben“
    Wahrscheinlich gar nix. Er hätte sich etwas bepöbeln lassen müssen. Da sollte er sich mal „ausmalen“, was mit ihm geschehen wäre, wenn er als erkennbarer Nichtdeutscher oder Linker auf den „friedlichen Trauermärschen“ in Chemnitz unterwegs gewesen wäre.
    Aber klar, dieses Jahr sich ja schon Hunderte NSAfD-Funktionäre den Antifa-Horden zum Opfer gefallen. Aber das wird uns ja von der systemtreuen Merkelpresse verschwiegen. Die schreiben ja nur, wenn sich ein Migrant absichtlich ins Messer eines treuen Patrioten stürzt.
    Ich hoffe, der braune Spuk versinkt langsam wieder ins Kaumwahrnehmbare. Ganz verschwinden wird er diesmal auch wieder nicht.

  • dugout

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    @Sebastian Wild:
    „Und dann lässt mit man die AfD einfach abfahren ohne Begleitung? “

    Ja von mir aus könnte die Polizei diese Hetzer und Brandstifter gleich über die Grenze in ein schönes faschistisches Land wie Ungarn begleiten….
    Aber wie sie schon sagten, das Versammlungsrecht gilt auch für die AfD. Woran sie übrigens niemand gehindert hat. Es scheint nur das “ Das Volk™“ an diesem Abend keine Lust hatte sich zu versammeln.
    Kein Volk, kein Führer, kein Elektriker! War wohl ein frustrierender Abend, da wird man sich doch wenigstens noch den Weg frei schießen dürfen….

  • Markus Frowein

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    Ich weiß gar nicht, was das Besondere an dieser Meldung sein soll.
    Ende der 80er / Anfang der 90er war das ganz normal, dass man von Glatzen, nur
    weil denen (u.a. m)ein Gesicht nicht passte, mal kurz (oder lang) mit CS-Gas besprüht
    wurde. Natürlich war die Antwort, sich mit ein paar Schüssen aus der (Schreckschuss-)
    CS-Pistole zu wehren. Ja, so waren damals die Zeiten, als ich noch in Kassel lebte.
    Heutzutage laufen nur noch Weicheier rum. Kauft Euch Waffen!!!!*

    *Der Kommentar könnte Ironie enthalten …

  • Joachim Datko

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    Ist man als Teilnehmer einer AfD-Veranstaltung Freiwild?

    Zu Sebastian Wild 19:04 Zitat: „Und dann lässt mit man die AfD einfach abfahren ohne Begleitung? Das die dann – wem auch immer – in die Arme laufen an so einem Abend ist (leider) absehbar.“

    Dem Artikel ist zu entnehmen, dass die AfD-Teilnehmer angegriffen wurden:

    „[…] berichtet die Polizei. „Ein Pkw, der mit Versammlungsteilnehmern der AfD besetzt war, wurde von bislang unbekannten Personen der Gegenveranstaltung in der Maximilianstraße angehalten. Die Unbekannten schlugen nach Angaben der Pkw-Insassen mit Fäusten auf den Pkw ein und beleidigten die Insassen.““

    Ich verurteile den Angriff auf die AfD-Mitglieder. AfD-Mitglieder sollten sich nicht zur Wehr setzen, wenn sie angegriffen werden. Letztlich gewinnen Argumente.

  • Herr Schmidt

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    Liebe Redaktion, möchten Sie bitte aus den im Zusammenhang mit Tim B. erwähnten Thüringer Strukturen Sachsen-Anhaltinische machen? Bitte besser recherchieren!

  • Stefan Aigner

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    @Herr Schmidt

    Danke. Ist korrigiert.

  • Günther Herzig

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    Ich möchte nicht wissen, wieviele Dummköpfe auch aus anderen Parteien bewaffnet durch die Gegend stolpern. Nicht immer klappt das mit der Skandalisierung des Verhaltens anderer.

  • auch_ein_regensburger

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    Na so ein Glück aber auch, dass er rein zufällig eine Waffe dabei gehabt hat!
    „Die Unbekannten schlugen nach Angaben der Pkw-Insassen mit Fäusten auf den Pkw ein und beleidigten die Insassen.“ Wenn man in Betracht zieht, dass Lüge und Manipulation die Grundlage der AfD-Politik sind, kann man diese Aussage auch einordnen.

  • Stefan Aigner

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    @Günther Herzig

    Bleibt die Frage wie viele dieser Dummköpfe – gesetzt die Annahme stimmt – die Waffe auch benutzen.

  • Ronald McDonald

    |

    @ Joachim Datko 25.10.2018, 11:02h

    Ich stimme Ihnen zu.
    Das Anhalten eines mit AfD-Versammlungsteilnehmern besetzten Pkws durch gutmenschlichen Zwang ausübende Unbekannte in der Maxstraße war der freiheitlich-demokratisch-grundordentliche Versuch von Unbekannt mit jenen Haß-Menschen in einen freiheitlich-demokratisch-grundordentlichen Diskurs zu kommen.
    Da darf man AfD-seitig nicht eine Schreckschußwaffe zum Einsatz bringen, das ist eine inadäquate unfreiheitlich-undemokratische-grundunordentliche Reaktion gewesen.
    Als adäquater Reiz auf diesen nötigenden Eingriff in den (AfD-) Straßenverkehr wäre das Abfeuern einer Konfettikanone mit einer Schrapnell-Ladung aus flauschigen grün-rot-klebrigen Zuckerwatte-Kugeln, verpackt in regenbogenfarbiges „Aqua pro natura“ Papier, angemessen gewesen.

  • Joachim Datko

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    Zu Ronald McDonald 20:49:
    Die Lage ist ernst. Wir leiden wieder unter einem bundesweiten linken Terror. Hier aus 2016 der Angriff auf einen AfD-Stand in der Regensburger Innenstadt mit mehreren Verletzten:

  • Günther Herzig

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    Nur, wenn jemand eine Waffe bei sich trägt, -sogar mit Berechtigung-, kann er in die Versuchung geraten mit dem Gebrauch zu drohen oder die Waffe zu benutzen. Wenn ein Anhänger der AFD zu der konkreten Gelegenheit die Waffe mitnimmt, vermittelt das doch schon, dass er die Vorstellung hat, er werde sie eventuell benutzen müssen. Seine Vorstellung wird sicher auch genährt von dem, was in seiner gesellschaftlichen Gruppierung, rechte oder linke, verbreitet wird.
    Das lässt sich seit 2 Jahren gut beobachten bei den Anhängern von Trump.

  • Mr. T

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    Eine Watschen mit einem Kratzer im Gesicht für einen Ewiggestrigen ist linker Terror; wenn Flüchtlingsheime brennen und Menschen durch die Straßen gehetzt werden, ist das Notwehr besorgter Bürger. Sowas von falschgescheitelt ist ja nicht mal im Ansatz unser Leiderimmernochverfassungsschutzpräsident. Seit die letzten RAF-Rentner nur noch Raubüberfälle begehen oder sich dem rechten Lager zugewendet haben, gibt es quasi keinen linken Terror mehr. Und weil immer wieder Vorfälle wie beim G20-Gipfel oder dem EZB-Neubau angeführt werden: Der kleine Anteil gewaltbereiter Demonstranten bei solchen Ereignissen setzt sich üblicherweise aus Linken, Rechten, Unpolitischen, Hooligans und wohl leider auch Polizisten zusammen und hat ganz und gar nichts mit linker Gewalt zu tun.

  • joey

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    den kleinen Waffenschein kann er wohl vergessen. Denn die Genehmigung zum Mitführen bei Veranstaltungen hatte er sicher nicht. Es wäre also richtig, wenn er wegen fehlender Zuverlässigkeit jede Waffe verliert.

    Auch Rempeln oder nur Übertönen ist Gewalt. Die Ordnung in unserer zivilisierten Gesellschaft beruht nicht auf Waffen, sondern auf einem friedlichen Konsens unserer Grundrechte und Grundwerte. Wer diesen aufkündigt (auch mit Hinweis auf „die anderen“) schafft sein eigenes Recht philosophisch ab. Dann gilt eben nicht mehr Recht, sondern der Stärkere.

    Die AfD oder die AntiFa dürfen demonstrieren, wenn das genehmigt ist. Man kann gegen die Genehmigungen klagen, man darf auch demonstrieren, wenn man die anderen dabei nicht stört. Selbstverständlich muß auch der Zugang zur Veranstaltung sicher und frei sein.
    Hat jemand was gegen diese öffentliche Ordnung?

  • dugout

    |

    @joey

    Da kann man noch so sehr das „Gscheidhaferl“ geben, gell?
    Sobald man aber den entlarvenden Unsinn von „DER Antifa“ von sich gibt hat man es leider versaut. Schade

    Gewalt ist übrigens nicht immer schlecht:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article182740182/Sachsen-Anhalt-AfD-Abgeordneter-soll-Parteifreund-auf-Toilette-verpruegelt-haben.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook&fbclid=IwAR19s0SZNU7X_0j6Wq8ztvRp9jY51w0ym179YQt_1MUYfEKwpVWfbkHwSyY

  • Ronald McDonald

    |

    @ Joachim Datko 25.10.2018, 21:31h

    „Die Lage ist ernst“, in der Tat.
    Sie „leiden wieder unter linkem Terror“?!
    Selbst schuld; nur wer erduldet, muß leiden und klagen – so ist das eben mit der Toleranz …
    Rüsten Sie auf! Kleistern Sie zurück! Erschließen Sie sich die Zeughäuser der örtlichen Baumärkte für Ihre defensorischen Gegenargumente: Farbsprühdosen (aber bitte mit umweltfreundlicher Treibgasbefüllung!) in Maltz-Schwarzfischer-Rot für die einen, in Mistol-grün mit regenbogenfarbener Glitterbeimischung für die anderen, handbetätigte Spritzgeräte mit Aiwanger-Odel (auf regionale Herkunft aus Niederbayern achten!) für die, die meinen, sie könnten bourgeois-pikiert abseits stehen, wenn Dtlds. blaue Alternativlinge rot-grün-versiffkleistert werden; üben sie das Tapetenkleisterzielwerfen, so wie damals auf der PzAbwAnlage zu Bw-Wehrdienstzeiten – oder waren/sind sie auch ein „wolbergscher Drückeberger“? – dann wird’s was gegen die volksfeindlichen Agitpropler der Tat.
    Nehmen Sie sich ein Beispiel an einem deutschstämmigen Großpolitiker: „trumpen“ Sie auf, maken Sie Riegensbörg greit ägein!
    Und wenn das alles nicht nützen sollte, dann verteilen Sie kostenlos Hasch-Cookies und alles wird gut und friedlich – und wer weiß – vielleicht macht dann manch ein antifaschistöses Mutter-Courage-lein ein blau-rot-grünes Mischlingskindlein in einer post-68iger Make-Love-not-war-Action, es kommt nur auf die (Hasch-) Dosis an …

  • joey

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    OK, ich ziehe das mit der Antifa zurück. Das sind richtige linksfaschisten.
    „Burn Cops, not Coal“, das ist reine Gewaltdrohung. Sowas darf nicht demonstrieren, sowas gehört verboten.

  • dogout

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    @joey

    Aahja. Verstehe. Steckt ja auch das Wort Faschist im Antifaschisten.
    So wie die Nationalsozialisten ja auch Sozialisten waren.
    Vielleicht sollte der Herr mal den Rat des Genossen Ronald MCDonald beherzigen und was Gscheids rauchen.
    Dann klappts auch wieder mit dem Gscheidhaferl spielen.

  • Giesinger

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    Danke @ joey 26. Oktober um 19:02

    Danke, daß Sie immer mitdenken, und dann auch sofort ihre Meinung schreiben!

  • dugout

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    jetzt hammers dann beinander des Panoptikum.
    Da Philosoph, des Gscheidhaferl und da Jubelperser

  • joey

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    @dugout
    ist das Anzünden von Polizisten also richtig?

  • Mr. T

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    Wo ist denn ein Polizist von wem angezündet worden?

  • Ronald McDonald

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    „Wo ist denn ein Polizist von wem angezündet worden?“ wird hier scheinbar naiv ins informationsfreie Blaue dieses Blogs hineingefragt.
    Nun ja, wer sich nach der US-amerikanischen Schauspiel- und Geistesgröße „Mr. T“ benennt, der kann dann schon grundsätzliches Nichtwissen für sich reklamieren, vorbildgemäß.
    Wir müssen nicht erst ins Wirtschaftswunderland Griechenland https://www.youtube.com/watch?v=CrxqVbtLOQA gehen, wo man nach Landessitte zwischen ausgiebigen Kafeneio(n)-Besuchen mit Debatten über Reparationsforderungen ans Wir-zahlen-alles-und immer-Blödelland gerne mal sich mit der Polizei heiß anlegt; auch ist diesbezüglich keine Bildungsreise in das sich hurtig muslimisierende Noch-nicht-Kalifat-Frankreich nötig https://www.youtube.com/watch?v=KAJQABB84Ps wir bleiben im Lande und schauen z. B. nach dem „bunten“ Nordrhein-Westfalen, wo im schönen Niederzier, OT Hambach, „Aktivisten“ versuchen aus „Polizistenschweinen“ (Ulrike Meinhof) Sparerips zu machen https://www.welt.de/vermischtes/article181308410/Hambacher-Forst-Polizisten-mit-Molotowcocktails-angegriffen.html
    „Aktivisten“ waren bereits in Frankfurt a. M. am sehr schönen 10.05.1976 mit einem „Aktionsspaziergang“ beschäftigt als gegen 17:00h ein „Feuer-und-Flamme-für-dieses-System“- Sponti-Happening sich spontan entwickelte:
    „… 40, 50 Leute [„Sponti-Aktivisten“] … warfen die ersten Molotowcocktails … die haben ganz gezielt geworfen. Es wurde massiv auf das [Polizei-] Auto geworfen, als ich rauswollte explodierte neben meiner Fahrertür ein Molotowcocktail. Da war plötzlich eine meterhohe Flammenwand, sie schlug über das Auto. Ich will … bei der Beifahrertür raus … da schlägt rechts oben am Holm [der Beifahrertür] eine Flasche ein [leider kein Äppelwoi-Bembel], alles ergießt sich ins Auto, das Auto brennt, ich brenne, irgendwie komm‘ ich raus und bin weggerannt. Die Kollegen hinter mir her, haben mich umgeworfen und mich gelöscht. Ich schrie meine Kollegen an: ‚Erschießt mich! Erschießt mich!'“
    https://www.stern.de/politik/deutschland/65–geburtstag-der-gruenen-ikone-joschka-fischer-und-das-grosse-schweigen-3018554.html
    https://www.google.com/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fwww.isioma.net%2Fbu02lsw.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.isioma.net%2Fsds03901.html&docid=yr8lJ8vyHGk5AM&tbnid=6h2beSm0KAZx1M%3A&vet=10ahUKEwjHju394qfeAhWQZlAKHc_RBzwQMwhCKAswCw..i&w=250&h=166&client=firefox-b&bih=614&biw=1313&q=j%C3%BCrgen%20weber%20polizist&ved=0ahUKEwjHju394qfeAhWQZlAKHc_RBzwQMwhCKAswCw&iact=mrc&uact=8
    https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Weber_(Polizist)
    https://jungefreiheit.de/service/archiv?artikel=archiv01/071yy12.htm

  • Mr. T

    |

    OK, das letzte mal, als ein Polizist durch einen Brandanschlag schwer verletzt wurde, war 1976. Also zum Glück kein akutes Problem. Warum das irgendein Falschgescheitelter hier ins Thema reingebracht hat, erschließt sich mir auch nicht. Hier geht’s um einen Rechtsextremen, der in der Öffentlichkeit mit einer Schreckschusspistole rumballert und die auch verbotenerweise noch auf einer Demonstration mitgeführt hat. Das Problem ist, dass das wohl nur die Spitze des Eisbergs ist. Keine Ahnung, was so einer sonst so mitführt. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass die Bewaffnungsraten unter den Schlechtmenschen deutlich höher ist, als unter den Gutmenschen. Bei den Reichsdeppen beginnen sie ja langsam mit der Entwaffnung. Aber da hat auch erst ein Polizist sterben müssen, bevor man das Problem mit dem schwersichtigen rechten Auge gesehen hat.

  • Markus Frowein

    |

    @ Joachim Datko (25. Oktober 2018 um 11:02)

    Zitat: „Ist man als Teilnehmer einer AfD-Veranstaltung Freiwild?“

    1.) Belegt und sogar zugegeben wurde, dass ein aFd-Mitglied rumgeballert hat.

    2.) Nicht belegt/bewiesen ist, dass das aFd-Mitglied vorher angegriffen wurde.
    zu 2.) „Die Unbekannten schlugen nach Angaben der Pkw-Insassen auf den PKW …“

    Wenn ich irgendwo grundlos rumballere, muss ich mir auch eine Story ausdenken.

    @ Ronald McDonald 28. Oktober 2018 um 02:38

    Wie viele Gewaltverbrechen von Rechtsradikalen gab es seit 1976? Relativierung?

  • joey

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    „burn cop not coal“ ist ein aktueller Spruch von Antifa Gruppen am Hambacher Forst. Die Gewaltdrohung ist glaubwürdig, in Hamburg hat man versucht, „Cops“ lebensgefährlich anzugreifen.

    Linksextreme Gewalt rechtfertigt keine rechtsextreme oder auch nur eine Pistole. Demokratie funktioniert nur gewaltlos. Ich hoffe, daß sich alle hier damit identifizieren können.

  • Piedro

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    @joey
    „Die Gewaltdrohung ist glaubwürdig, in Hamburg hat man versucht, „Cops“ lebensgefährlich anzugreifen.“

    Das hat man nicht nur versucht, das wurde getan. Und das ist etwas anderes als ein blöder Spruch auf Transparenten. Wenn Sie meinen, dies sei eine glaubwürdige Gewaltandrohung, bitte. Dem werden wohl die wenigsten folgen, zumal die Proteste, bei denen dieses Plakat (gab es eigentlich mehr als eines?) spazieren getragen wurde, friedlich verlaufen sind. Es gab zivilen Ungehorsam, das war’s auch schon.

    Warum Sie das für derart erwähnenswert halten, wenn es darum geht das ein Parteifunktionär sich zu einer Demonstration rechtswidrig bewaffnet, und diese Waffe im Nachgang auch einsetzt, erschließt sich mir überhaupt nicht. Natürlich gibt es Knallköpfe in allen Lagern, und bei Extremisten kaum andere, egal wie sie sich einfärben, welcher Ideologie sie frönen. Warum solche Vorfälle unbedingt über irgendwelchen Verfehlungen aus anderen Lagern relativiert werden müssen erschließt sich mir nicht. Da werden Links von Brandanschlägen aus den 70ern und aus anderen Ländern verlinkt um eine Gefahr von links zu beschwören, weil ein AfD-Funktionär sich für eine Demo bewaffnet und dann irgendwelche Leute, egal was für Pappnasen das sein mochten, zu bedrohen. Einfach nur lächerlich. Dereinst liefen Kids mit Aufklebern „Haut die Bullen platt wie Stullen“ und ähnlichem Blödsinn rum, aber die wenigsten wären bereit gewesen diese „Gewaltandrohung“ umzusetzen. Es ist auch nicht zu befürchten, dass Polizisten den Weg in Kraftwerke finden, damit keine Braunkohle verbrannt wird. Wer sowas als glaubwürdige Gewaltandrohung in einem politischen Disput verstehen, der hat sie nicht mehr alle. Mit Verlaub. Wer sowas zur Sprache bringt, weil ein Parteifunktionär von rechts außen (ja ich weiß, ist die bürgerliche Mitte, die lediglich von etlichen Rechtsextremen und Straftätern vertreten wird und mit „echten“ Nazis gemeinsam durchs Land marschiert) sich aufführt wie ein Wildsaufurz im Hasenstall, der tut das doch mit einer bestimmten Absicht, und die hat nichts mit Meinunsaustausch zu diesem Vorfall zu tun.

    Hier wurde ja auch verlinkt, dass Mandatare anderer Parteien auch straffällig wurden, und über die Jahrzehnte gab es da so einige, aus allen Lagern. Die AfD hat es jedoch in der eher kurzen Zeit ihres Bestehens mehr verurteilte Straftäter in Parlamente zu senden als alle anderen Parteien zusammen, und das in einem größeren Zeitraum. Diese Tatsache relativiert sich nicht durch das Gegenüberstellen von Verfehlungen aus anderen Parteien. Jeder 10. AfD-Mandatar ist ein Straftäter. Da stellen sich einem die Haare auf, egal was in anderen Parteien sonst noch geschehen ist. Oder es stellen sich einem die Haare eben nicht auf, weil es „wichtigeres“ gibt, zB den angedachten Systemwechsel, den angedachten, gewaltsamen „Widerstand“, das Internieren und des Landes verweisen von Andersdenkenden usw. Daran ändert die Handvoll Autonome (nicht Antifa, Herr joey, obwohl es da Überschneidungen gibt) ganz genau gar nix. Und mit der bürgerlichen Mitte haben diese Gestalten auch nix zu tun, die würde sich nicht durch Volksverhetzer, Dealer, Schläger etc. vertreten lassen wollen.

  • Mr. T

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    Was hat der Hambacher Forst oder Hamburg mit Linksextremen oder Antifa-Gruppen zu tun? Ja, solche waren auch dabei, aber genauso Rechtsextreme oder einfach nur gewalttätige, vollkommen unpolitische Hooligans. Die typische Zusammensetzung eines schwarzen Blocks.
    Als hervorragendes Beispiel hat mir erst vor einigen Wochen einer erzählt, dass er früher regelmäßig in Wackersdorf zum Demonstrieren war. Ich hab ihn ziemlich verwundert gefragt, ob er denn da wirklich wegen der WAA war, da er mir als ziemlich unpolitisch, höchstens leicht rechts bekannt ist. Er hat nur gesagt, dass ihnen das alles scheißegal war, sie wollten damals einfach nur Bullen verhauen. Und so einer zählt bei naiver Betrachtung dann zu den Linken …
    Solche Slogans sind griffig und hören sich in der Szene halt cool an, sind aber noch lange nicht das, was drauf steht. Sonst hätten schon einige gebrannt.
    Und klar, Gewalt ist immer scheiße! Aber kommen tut sie viel öfter von Rechts. Das ist ein kompletter Blödsinn, das immer unqanti- und unqualifiziert nebeneinander zu stellen, als wäre es das selbe – wie es Rechte sehr gerne tun.

  • auch_ein_regensburger

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    @ ronald mcdonald & joey

    Weil irgendwo in Europa irgendwann irgendjemand gewalttätig gegenüber Polizisten geworden ist, bzw. weil irgendwo in NRW irgendjemand irgendeinen blöden Spruch raushaut, ist es in Ihren Augen okay, wenn der AfD-Hamperer in Regensburg rumballert? Manchmal wäre es echt nicht verkehrt, erst zu denken und dann zu schreiben.

  • Ronald McDonald

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    @ auch_ein_regensburger 29.10.2018, 17:30h

    „Der AfD-Hamperer hat in Regensburg rumgeballert“, weil Anti-AfD-HampererInnen einen nötigenden Eingriff in den Straßenverkehr durch Zwangsanhalten des Kfz der abrückenden AfD-Hamperer für anti-AfD-hampererInnen-mäßig notwendig gehalten haben; so berichtet es jedenfalls das Nicht-Lügenpresse-Medium „regensburg-digital.de“.
    Ob zur Beendigung dieser – nach Hamperer-Recht rechtswidrigen – Nötigung das „Rumballern des AfD-Hamperers“ eine gerechtfertigte „AfD-Hamperer-Nötigungsabwehrhandlung“ war, werden die dafür zuständigen Justizbehörden-HampererInnen ggf. durch die Gerichtshampererinstanzen hindurch zu prüfen haben.

    Jedenfalls ist durch das „Rumballern des AfD-Hamperers“ kein physischer Schaden an den „Angeballerten“ entstanden, nicht mal durch das bei Platz- /Gaspatronen durchaus gegebene Risiko des Eindringens von Pulverpartikeln in die Augen der „angeballerten“ Anti-AfD-Hamperer- und innen, falls diese zu nah am von ihnen anhaltegenötigten „AfD-Hamperer-PKW“ ihre Nötigungstat anti-AfD-ausgehamperert haben sollten.

    A pro platz-peng, physische Folgen:
    Schön wäre es, wenn invadierte Messerstecher-Hamperer bei ihren Messerstecher-Bereicherungshamperereien an der invasionstoleranten/ -indolenten Hampererbevölkerung dieses Hamperer- und Hampererinnenlandes mit „Platzklingenmessern“ rumhamperern würden.
    Und manche Hampererin dieses Hamperer- und Hamperinnenlandes wäre bei den stattgehabten unfreiwilligen Penis-Penetrierungs-Rumhamperereien durch morgenländische und „afrikanische“ Ficki-Ficki-Rumhamperer glücklich gewesen, wenn jene auch (lediglich) über einen nicht erektilen Ficki-Ficki-Rumhamperer-Penetrationsplatzpenis verfügt hätten.

    In der Tat, „manchmal wäre es echt nicht verkehrt, erst zu denken und dann zu schreiben“, weil es sonst doch mal zu Geistesplatzhamperereien kommen kommen könnte.
    Und noch ein a pro platz-peng (zu Gaspistolen und AfD-Hamperer-mit-Gewalt-Überziehungsaktionen):
    Wenn Sie wissen wollen, welche Polit-Hamperer völlig gutmenschlich „Gaspistolen an die Schläfe von Menschen setzen wollen, um sie zu töten“, wer sich parlamentarisch zur gewaltfreien(!) Anti-AfD-Hamperer-Bekämpfung bekennt, und wer sich zum AfD-Hamperer-verprügelt-werden anbietet, dann ( 05:40 – 08:50) gucke und höre hier https://youtu.be/-3bjI3dvFcI

  • Piedro

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    @Ronald McDonald
    „so berichtet es jedenfalls das Nicht-Lügenpresse-Medium „regensburg-digital.de“.“

    Nö, es wurde lediglich eine Behauptung des Schützen wieder gegeben, keine Tatsachenbehauptung aufgestellt. Die Darstellung der Gegenseite: keine Bedrohungssituation, wurde auch dargestellt. Man darf also glauben wem man will, aber man darf nicht behaupten rd hätte das eine oder andere behauptet.

    „…werden die dafür zuständigen Justizbehörden-HampererInnen ggf. durch die Gerichtshampererinstanzen hindurch zu prüfen haben.“

    Das glauben sie? Na dann…

    „A pro platz-peng, physische Folgen…“

    Hier habe ich selten so einen perfiden Blödsinn gelesen. Möchten Sie ernst genommen werden?

    Warum wird so ein Dreck überhaupt freigeschaltet? „…morgenländische und „afrikanische“ Ficki-Ficki-Rumhamperer …“ ist doch wohl unterste Schublade und hat mit Meinungsäußerung nichts zu tun. Dieser Kommentator stellt Vergewaltigungen gegen Schusswaffengebrauch und relativiert diesen mit blöden „morgenländische und „afrikanische“ Ficki-Ficki-Rumhamperer“ als der lustige Rassist von nebenan.

    Aus der Reihe „muss doch gesagt werden dürfen“? Hier? Na bravo.

  • joey

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    ich habe noch nie irgendein Verständnis gezeigt, daß der AfD Mann eine Waffe verwendet hat. Meine Posts hier sind kurz genug, daß man sie auch leicht lesen kann.

    Seltsam, daß manche hier Romane schreiben, aber nicht schaffen, Gewaltsprüche zu verurteilen.

  • Piedro

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    @joey
    Es geht nicht darum, was andernorts auf irgendwelchen Plakaten steht, auch, wenn Sie lieber darüber reden. Ich werde nicht über Ihr Stöckchen springen. Es geht darum, dass der Funktionär einer zumindest rechtspopulistischen Partei, der sich nebenbei auch für ein „liberales“ Waffengesetz stark macht, sich vom einem Bewaffneten zur Demo „ekortieren“ ließ und diese Waffe zum Einsatz kam. Das ist ein Rechtsbruch. Ob das bemängelte Plakat auch einen darstellt kann ich nicht sagen, aber es hat so viel mit dem Thema zu tun wie die Tomatenernte in Tibet. Nachher „kann und will“ der Funktionär keine Angaben zur Person oder dem Fahrzeug machen. Putzig. Er bittet um Begleitung, kann aber keine Angaben zur Person machen. Er lässt sich chauffieren, kann aber nicht sagen wer der Fahrzeughalter ist. Da muss man natürlich ganz dringend über die Gefahr linksradikaler Polizistenverbrenner sprechen, und über ein Plakat, das in einem anderen Bundesland hoch gehalten wird. Alles ist wichtig, alles ist bedrohlich, nur nichts was mit der AfD und ihrem Personal zu tun hat. Immer die gleiche, erbärmliche Nummer.

    Ich hoffe das war Ihnen nicht zu lang, Herr joey, um im Ansatz zu verstehen was gemeint ist.

    https://pbs.twimg.com/media/DgimCw6WkAEd5Tf.jpg

  • Joachim Datko

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    Auch in Freiburg Angriff auf AfD-Teilnehmer einer Kundgebung.

    Zitat: „Es sei zu einem Zusammentreffen mit diesen Personen gekommen, die als augenscheinlich „Linksautonome“ beschreiben wurden. Dabei sei die 48-jährige Geschädigte gegen ein Schaufenster gestoßen worden. Der 15-Jährige habe einen Schlag auf die Hand erhalten und vermutet, es sei dabei ein Stock oder eine Stange verwendet worden. Die Gruppe sei dann schnell weiter gezogen und hätte anschließend andere Leute geschlagen.“

    Siehe: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/polizei-sucht-zeugen-fuer-koerperverletzung-nach-kundgebung–158562377.html

  • Piedro

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    @Joachim Datko
    Die Welt ist voller Trottel und Ärsche, gelle? Aber wieso gehen Sie davon aus, dass diese Schläger, die Frau und Jugendlichen angegangen sind, auf AfD-Freunde aus waren? Vielleicht sind die einfach jeden angegangen der ihnen über den Weg lief, solcherne gibt es. Selbst die Vollpfosten unter den Autonomen dreschen gewöhnlich nicht auf Kids und Mamis ein, die haben andere Feindbilder. Verfolgt wurden sie wohl auch nicht, die mutmaßlichen Autonomen kamen ja aus der Seitengasse. Aber sie müssen gerochen haben, dass die Familie AfD-affine Demostranten waren, gelle?

    Zeugen dürften sich ja leicht finden lassen. Nur seltsam, dass keine braven Patrioten eingeschritten sind als diese „augenscheinlich Linksautonomen“ durch die Gegend gelaufen sind und Leute gedroschen haben. Auch seltsam: da wurden auch andere geschlagen, aber sonst hat keiner was angezeigt? Wie sind die denn drauf? Angst vor Auslieferung an die Antifa oder was?

    Warum ist dass denn jetzt im Bezug auf den Artikel erwähnenswert? Soll das den Waffengebrauch relativieren? Möchten Sie vermitteln wie gefährlich es ist an AfD-Kundgebungen teil zu nehmen? Zumindest ohne Waffe? Oder üben Sie sich nur ein wenig in „philosophischer“ Betrachtung der Welt wie sie sein könnte?

    Auch die Kiste mit den „augenscheinlich Linksautonomen“ ist putzig. Ungepflegt, Kaputzenpulli, Schal vor der Goschen: „augenscheinlich Linksautonom“. Herzlichen Glückwunsch.

    Da wir gerade so schön über diese Veranstaltung in Freiburg plaudern: haben Sie mitgekriegt, dass von AfD-Seite gezielte Falschmeldungen dazu verbreitet wurden? Nein? Stand einen Tag vorher in der gleichen Zeitung. Da wurde von bürgerkriegsähnlichen Zuständen fabuliert, von einem Polizisten der das Augenlicht verloren hätte und ähnlicher Blödsinn, der von der Wahrheit offenbar weit entfernt ist. Es wurden Hetzjagden auf AfD-Fans behauptet, von denen das Großaufgebot der Polizei jedoch nix mitgekriegt hat und die keiner zur Anzeige brachte. Alternative Fakten halt.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/afd-aktivist-verbreitet-falschmeldung-ueber-freiburger-demo-und-rudert-jetzt-zurueck–158536571.html

  • Piedro

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    Der Bürgermeister von Freiburg wird von „Patrioten“ und Abendlandrettern mit dem Tod bedroht. Gleiche Zeitung. Der Herr „Philosoph“ findet Unbewiesenes erwähnenswerter, warum auch immer, aber hier zeigen sich die Flaschengeister aus der Gruft der Geschichte:

    Zitat
    Morddrohungen und Beleidigungen
    Martin Horn, der selbst keiner Partei angehört, im Wahlkampf aber von der SPD unterstützt wurde, wird seitdem massiv angefeindet. In der Stellungnahme hatte er auch geschrieben, Straftaten wie die Vergewaltigung dürften nicht zu Pauschalurteilen über Flüchtlinge führen. Der rechte Publizist Henryk M. Broder beschimpfte ihn daraufhin auf seinem Blog. „Einer, der so etwas von sich gibt, hat entweder den IQ einer Mausefalle, das Gemüt eines Fleischwolfs oder die Mitleidsfähigkeit einer Rohrbombe. Oder von allem was.“

    Der Oberbürgermeister sei beleidigt worden, sagt Lamersdorf. Es habe Morddrohungen gegeben, auch seine Familie sei ins Visier genommen worden. Die Stadtverwaltung stehe in engem Kontakt mit dem Staatsschutz der Polizei. Man wolle die Fälle prüfen und auch anzeigen. „Das Ausmaß des Hasses, das da auf einen einschlägt, das war wirklich erschreckend“, sagt Horn der Badischen Zeitung.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburgs-oberbuergermeister-martin-horn-deaktiviert-instagram-und-twitter-konten-und-erhaelt-trotzd

    Echt jetzt, der Broder hat auch schon intelligenteres von sich gegeben… Wer sich gegen Pauschalverurteilung ausspricht ist verblödet, gemütskrank oder ohne Mitleid. Wie doof muss man sein…

    Hoffentlich kriegen sie den Schläger des 15jährigen und seiner Mama, und hoffentlich zieht man jeden einzelnen dieser Matschbirnen zur Verantwortung.

  • Mr. T

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    Der Klassiker der NSAfDler: Lügen, Provozieren, Gesetze übertreten und dann zurückrudern. Und sich heulend in der Opferrolle suhlen. Schade um jedes Byte, dass dafür verschwendet wird.

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