SOZIALES SCHAUFENSTER

Wirklich konkrete Pläne für das 4,4 Millionen Euro teure Grundstück in der Guerickestraße scheint es bei der Stadt Regensburg noch nicht zu geben.

4,4 Millionen für ein halbes Hektar: Der Ankauf scheint schlichte Notwendigkeit wegen der Verkehrswege gewesen zu sein. Foto: as

4,4 Millionen für ein halbes Hektar: Der Ankauf scheint schlichte Notwendigkeit wegen der Verkehrswege gewesen zu sein. Foto: as

„Ja, es ist richtig, dass die Stadt das Grundstück erworben hat und beabsichtigt, dieses im Eigentum zu behalten.“ Mit diesen Worten bestätigt die städtische Pressestelle heute unsere Berichterstattung vom Donnerstag zum Ankauf des ehemaligen BOSCH-Marktes in der Guerickestraße 35. Wie berichtet, bezahlt die Stadt laut Kaufvertrag 4,4 Millionen Euro für das rund 5.300 Quadratmeter große Grundstück – 830 Euro pro Quadratmeter. Nicht bestätigt hat die Pressestelle Aussagen einzelner Stadträte, denen zufolge auf dem Areal ein „Urbanes Gebiet“ geplant sei. Tatsächlich scheint es noch keine wirklich konkreten Pläne für eine Bebauung der Fläche zu geben.

Weber und sein der Co-Autor Johannes Baumeister, der die wissenschaftliche Auswertung und Bearbeitung der erhobenen Datenschätze leistete und bis 2016 fünf Jahre lang Finanz-Geschäftsführer des SSV JAHN Regensburg war, haben die Stimmen der von sexualisierter und körperverletzender Gewalt Betroffenen gebündelt und das seit 2010 vielfach und massiv geschilderte Ausmaß der Übergriffe bestätigt.
Analyse

Anmerkungen zum Domspatzen-Abschlussbericht

Über zwei Jahren nachdem Rechtsanwalt Ulrich Weber in ein Becken sprang, dessen Tiefe er nicht kannte, ist er mit einem herausragenden Abschlussbericht aufgetaucht. Seine Bedeutung ist umso höher zu bewerten, da seine diözesanen Auftraggeber mit ihren zeitlichen, örtlichen und personellen Einschränkungen bezogen auf die Domspatzen-Einrichtungen offenbar keine umfassende Aufklärung angestrebt, sondern eher einen Befreiungsschlag und wohl eine taktische Befriedung der öffentlich aufgetretenen Betroffenen angestrebt haben. Eine kritische Auseinandersetzung.

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Ankerkind sucht Heimathafen – ein Tagebuch (XXV)

„…nehmen Sie doch einen Flüchtling auf, wenn Sie unbedingt helfen wollen!“ Dieser Standardsatz fällt häufig, wenn über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland diskutiert wird. In unserer neuen Serie erzählt eine Mutter davon, wie eine Familie lebt, die zwei unbegleitete Flüchtlingskinder aufnimmt. Muslime in einer christlichen Familie, arabische Jungs bei einem Hausmann, syrische Söhne in einer Beamtenfamilie, orientalische Sitten zwischen deutschen Traditionen, Damaszener in einem bayerischen Dorf. Spannungsreiches und spannendes Zusammenleben und Zusammenwachsen. Die Namen haben wir geändert. Teil XXV.

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Verteidigung reagiert auf Anklage

Wolbergs-Anwalt: „Kein faires Verfahren“

Rechtsanwalt Peter Witting hat auf die Anklagerhebung gegen seinen Mandanten mit deutlichen Worten reagiert und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft. Rechtsstaatliche Mindeststandards seien in diesem Fall „ersichtlich nicht eingehalten“ worden. Wolbergs weist die Vorwürfe „unverändert entschieden zurück“. Die Pressemitteilung von Peter Witting im kompletten Wortlaut.

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Serie

Ankerkind sucht Heimathafen – ein Tagebuch (XXIV)

„…nehmen Sie doch einen Flüchtling auf, wenn Sie unbedingt helfen wollen!“ Dieser Standardsatz fällt häufig, wenn über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland diskutiert wird. In unserer neuen Serie erzählt eine Mutter davon, wie eine Familie lebt, die zwei unbegleitete Flüchtlingskinder aufnimmt. Muslime in einer christlichen Familie, arabische Jungs bei einem Hausmann, syrische Söhne in einer Beamtenfamilie, orientalische Sitten zwischen deutschen Traditionen, Damaszener in einem bayerischen Dorf. Spannungsreiches und spannendes Zusammenleben und Zusammenwachsen. Die Namen haben wir geändert. Teil XXIV.

Es ist dennoch der Verdienst von Bischof Rudolf Voderholzer, dass er das Gespräch mit Betroffenen bald gesucht und im April 2015 Foto: Archiv/ Staudinger
Nach Domspatzen-Abschlussbericht

Bischof Voderholzer wendet sich an Opfer anderer Einrichtungen

Wenige Tage nach dem Domspatzen-Abschlussbericht geht Bischof Voderholzer mit einem erweiterten Aufruf an die Öffentlichkeit. In seinem aktuellen Hirtenwort ruft er neben den Betroffenen, die in kirchlichen Einrichtungen körperverletzende Gewalt erleiden mussten, erstmals auch Opfer sexueller Übergriffe auf, sich an die zuständigen Stellen des Bistums zu wenden. In Sachen Aufklärung der Vorfälle bei den Domspatzen stellt Voderholzer sich schützend vor seinen Vorgänger Gerhard Ludwig Müller.