SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 10. November 2020

Für kommenden Samstag ruft die Querdenken-Bewegung zu einer Demonstration in Regensburg auf. Ein Expertengespräch mit Thomas Witzgall über die Zusammensetzung und Ziele der „Querdenker“ und darüber, warum Hooligans oder organisierte Rechtsextreme dabei nicht das Hauptproblem sind.

Querdenker-Demo in Leipzig: Keine Masken, kein Abstand, am Ende gab es Ausschreitungen. Foto: Witzgall

Herr Witzgall, Sie beschäftigen sich seit Jahren mit der rechtsextremen Szene in Deutschland, jetzt widmen Sie sich seit geraumer Zeit auch der sogenannten Querdenken-Bewegung. Warum? Sind das alles Nazis?

Nein. Wir haben bei „Endstation Rechts“ aber festgestellt, dass die rechtsextreme Szene von Anfang an ein enormes Interesse an dieser Bewegung gezeigt hat, wie vorher schon an Themen wie Dieselfahrverboten oder Altersarmut und teils erfolgreich versucht, dort anzudocken. Querdenken selbst aber würde ich nicht als rechtsextrem bezeichnen, dazu fehlt der Rassismus. Wir haben auch einen engen, inhaltlich klar umrissenen „Nazi-Begriff“, was uns besonders von den Querdenkern unterscheidet.

In eigener Sache

Unser Rechtsstreit mit dem Tretzel-Konzern: Der Stand der Dinge

Nach wie vor schwelt der Rechtsstreit zwischen unserer Redaktion und der Bauteam Tretzel GmbH. Wegen Berichten aus den Jahren 2018 und 2019 zu seinem Energiekonzept auf dem Nibelungenareal verklagt uns das Unternehmen auf Unterlassung und Richtigstellung. Nun gibt es einen ersten Verhandlungstermin. Eine ausführliche Zusammenfassung des aktuellen Stands und unserer Positionen.

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