Abschreiben ist kein Journalismus, auch wenn Tools angeboten werden, mit denen man nicht nur rechtssicher abschreiben, sondern auch Journalismus vortäuschen kann. Abgeschrieben hat die MZ unsere Geschichte vom vorbestraften OB-Kandidaten der AfD, die nun den Wahlkampf ohne einen solchen bestreitet. Diesen Wahlkampf begleiten wir weiter mit unserem Podcast – und ich wundere mich über ein Wahlversprechen der CSU.
1. Plausch mit dem jüngsten OB-Kandidaten
Letzten Sonntag hatten wir in unserer Live-Sendung bei Ghost Town Radio Sebastian Wanner, den OB-Kandidaten der Linken, zu Gast. Er ist mit 23 Jahren der Jüngste beim Rennen ums Rathaus, steht aber als Vermittler bei der Agentur für Arbeit mit beiden Beinen im Leben und wirkt mit seinen kommunalpolitischen Ansichten kompetent und realistisch, könnte glatt ein Sozi sein. Hier gibt es das Gespräch zum Nachhören.
Trotz einer ersten Klatsche vor dem Arbeitsgericht Regensburg geht der Möbelkonzern IKEA weiter mit harten Bandagen gegen einen Betriebsrat vor. Ein neuerlicher Gerichtstermin zeigt: Es geht weniger um die Sache, als darum, den Mann mit allen Mitteln loszuwerden.
Nach dem millionenschweren Fehlkauf am Hollerweg und der Überarbeitung des Bebauungsplans stellt sich der Bund Naturschutz Regensburg gegen die Pläne. „Die Realisierung der geplanten Bebauung wird das wertvolle und einzigartige Biotop dauerhaft zerstören“, heißt es in einer Stellungnahme.
Nach einer Pause kann es gelegentlich schwierig sein, wieder neu durchzustarten. Da ist es gut, wenn ein Neuer zuliefert. Regelmäßig geliefert haben wir trotz Pause bei unserem Podcast. Und mir haben MZ und Presserat eine Steilvorlage für das notwendige Aufwärmen einer etwas angejahrten Geschichte geliefert.
Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr unterhalten wir uns ein bisschen übers letzte Jahr, das neue Jahr, was uns grade so einfällt und mit euch im Chat. An den Mikros: Adam Lederway, Stefan Aigner und Mane. Im Chat könnt ihr Fragen stellen. Wir werden die eine oder andere sicher aufgreifen (hier geht es zum […]
Trotz Weihnachtspause geht es weiter mit unseren Plauderrunden bei Ghost Town Radio. Weihnachtlich ging es auch bei einem Adventsvortrag des Bischofs zu, weniger beim Immobilienmanagement des Bistums, wie unser Gastautor Erwin Aschenbrenner schildert.
liebe Regensburger Bürgerinnen, Bürger und Burger,
Jetzt reicht’s! Frohes Fest wünsche ich – und mehr Mut, mehr Wirkung, mehr Zukunft. Sie mögen mit leichter Schaidinger-Nostalgie fragen: Wer ist dieser Mann? Meistert der das? Aber Regensburg kann mehr. Wenn man sich mit ganzer Kraft und mit Herz bei der Sache für Regensburg einsetzt, kann man Regensburg einfach besser machen. Und in der Mitte die Brücke, wie schon Paul Celan zu sagen pflegte.
Es war ein fast schon bedenklich angenehmes Gespräch, das ich mit CSU-Chef Michael Lehner letzten Sonntag geführt habe. Nicht immer sind Regensburgs CSU-ler so redselig. Im Stadtrat fallen sie durch ihr Schweigen manchmal richtig auf. Schweigsam war auch die OB-Kandidatin bei den bisherigen Podiumsdiskussionen: sie war nicht da. Dass es deshalb ein anderer meistert, lässt sich daraus aber noch lange nicht schließen.
Ist es sinnvoll, parteipolitische Veranstaltungen aus städtischen Räumen zu verbannen? Am Schreiberhaus in Stadtamhof entspann sich eine Debatte um diese Frage.
Bei einem Festival von und für Hai-Fans in Tokio sorgte die Regensburger Splatter-Komödie Sharkula für Begeisterung. Weitere Vorstellungen sind geplant. Gibt es nun doch noch eine Fortsetzung?
Alles kann, nichts muss: der Haushaltsentwurf, mit dem die scheidende Oberbürgermeisterin um eine Mehrheit wirbt, soll für alle zustimmungsfähig sein. Wirkliche Prioritäten gibt es nicht mehr.
In einem Gespräch die Waage zwischen reden und zuhören zu halten, ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht – nachzuhören in zwei aktuellen Podcasts. Ein Künstler, den ich kennengelernt habe, schafft es hingegen bestens, Frauen von gestern in den Fokus zu nehmen und beim „Romantischen Weihnachtsmarkt“ beherrscht ein Duo von gestern die Kunst, Israel-Solidarität und PR für ein Magazin mit antisemitischen Inhalten unter einen Hut zu bringen. Eine Kunst ist es auch, wie die Stadt Regensburg das Lichtproblem in der Maximilianstraße ignoriert.
Die Sperrung eines kurzen Straßenabschnitts in Margaretenau für den Pkw-Verkehr gerät zum Wahlkampfthema. Für das Planungsreferat und die Mehrheit des Stadtrats ist es eine Lösung für mehr Verkehrssicherheit. Für CSU-Chef Michael Lehner ist es eine Bestätigung dafür, „dass der Autofahrer zum Bösen erklärt“ werde.
Regensburg kann mehr, auch wenn es vor 20 Jahren bei der Kulturhauptstadt-Bewerbung scheiterte. Schön, dass es dazu nun einen Song gibt – der aber besser sein könnte. Verbesserungsbedarf gibt es auch bei der Empörungskultur des Diözesankomitees und bei den Wahlkampfvideos mancher Kandidaten. Immer besser wird hoffentlich unser Gesprächsformat bei Ghost Town Radio. Den ersten Versuch mit Joachim Wolbergs gibt es zum Nachhören.
Nach dem Offenen Brief der Bauträger steht das Regensburger Baulandmodell zur Diskussion. Das Schreiben enthält gute Ansätze zur Diskussion, erwähnt aber das wesentliche Problem nur nebenbei – die Vorgehensweise wirkt wie ein Ultimatum im Kommunalwahlkampf. Heute treffen sich Stadträte und Planungsreferent.
Das Universitätsklinikum Regensburg hat eine Anwaltskanzlei eingeschaltet. Das Wissenschaftsministerium hält sich bedeckt. Doch aus der Ärzteschaft mehren sich Klagen über steigenden Druck.
Manchmal können Rechtsextreme unangenehm „touchy“ werden, bei anderen ist bekannt, dass sie sowieso keine Berührungsängste mit noch weiter Abgedrifteten haben. Und auch manche Linke sollten sich überlegen, mit wem sie auf die Straße gehen. Außerdem habe ich mich mit Frau Freudenstein unterhalten – ungewöhnliches Setting für uns beide.
Noch mindesten bis März 2026 wird der Prozess wegen mutmaßlichen Betrugs mit Handwerkervermittlung dauern. Derweil melden sich immer wieder Verbraucher wegen ähnlich gelagerter Fälle – und immer wieder gibt es Verbindungen nach Regensburg.
Trotz Kritik der Rechtsaufsicht zahlt die Stadt Regensburg 30.000 Euro an Sea-Eye – rechtssicher, sagt die OB. Die Rechtsaufsicht selbst hat dafür den Weg aufgezeigt.