Die Stadt Regensburg sorgt mit ihrem hemdsärmeligen Umgang beim Thema Notausgang für Furore und hat es mal wieder in die BR-Sendung quer geschafft. Das Verwaltungsgericht Regensburg trifft einer Entscheidung mit Signalwirkung zum Auskunftsanspruch der Presse.
1. Querer Notausgang
Die Posse um den blockierten Notausgang der Gaststätte El Sombrero von Wirt Jozef Schlaffer hat eine neue Wendung genommen. Am 1. Juli berichteten wir, dass ein benachbarter Bauherr den Ausgang durch einen Treppenturm versperrt hat. Zuvor hatte die Bauberufsgenossenschaft festgestellt, dass der bisherige Gerüstzugang „nicht ausreichend sicher und somit nicht zulässig“ war.
Ein erster Schritt zu einer potentiellen Massenüberwachung oder ein notwendiges Mittel, um der Bundespolizei ihre Arbeit zu erleichtern? Änderungen beim Bundespolizeigesetz sorgen für Kritik bei Bürgerrechtlern. Peter Aumer (CSU) und Carolin Wagner (SPD) haben zugestimmt und verteidigen das neue Gesetz.
Das Experiment ist vorbei: die Partnerschaft zwischen Caritas und Landkreis am Krankenhaus Kelheim wird nach vier Jahren beendet. Profitiert hat davon wohl nur eine Beratungsfirma.
Mit 488 Bildern des Regensburger Fotografen Herbert Baumgärtner dokumentiert der Bildband „WAA NIE!“ den Widerstand gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf.
Die Regensburger Abgeordneten versuchen, den Ball flach zu halten. Doch tatsächlich plant die Bundesregierung massive Einschränkungen bei den Auskunftsrechten für Bürger, Organisationen und Medien. Das Informationsfreiheitsgesetz soll nach über 20 Jahren faktisch abgeschafft werden. Man will sich bei seiner denkbar schlechten Performance wohl nicht zu genau in die Karten schauen lassen.
Die Gewerkschaft ver.di moniert die niedrige Vergütung beim Werkhof Regensburg und fordert Tarifverhandlungen. Der Geschäftsführer nennt die Forderungen verwerflich. Tarifbezahlung hätte Insolvenz oder Massenentlassungen zur Folge, sagt er.
„Wir sagen Stopp!“ Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhäuser in Stadt und Landkreis, Rettungsdienste und führende Kommunalpolitiker in Regensburg stellen sich gegen das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz der Bundesregierung. Es soll am Freitag verabschiedet werden.
Ein Wechsel von der R-KOM zur Telekom legte bei einem 82-Jährigen Internet und Telefon lahm. Der existierende Glasfaseranschluss funktioniert bis mindestens Ende September nicht mehr – wegen verschiedener Steckersysteme, sagt ein R-KOM-Sprecher.
Ist es nachhaltig, einen Klowagen vor ein funktionierendes Klo stellen zu lassen, weil man das Klo dahinter nicht aufsperren will? Und warum können Ämter der Stadt bei Manchen manchmal sehr flexibel und kulant sein und bei anderen so gar nicht?
Ein Notausgang war Grundvoraussetzung, um den Gastronomiebetrieb im Fischgässl 4 überhaupt zu genehmigen. Brandschutz. Jetzt hat ein Bauherr ihn ohne Ankündigung mit einem Treppenturm zugestellt – entgegen geltender Vorschriften. Das Bauordnungsamt sieht das nicht so eng.
Das Restaurant Mesopotamia kämpft ums Überleben. Die Dauerbaustelle am Weinmarkt und eine kürzlich umgesetzte Vollsperrung für Fußgänger haben für massive Umsatzeinbrüche gesorgt. Ohne ein Entgenkommen der Stadt Regensburg droht die Insolvenz.
Deutliches Urteil am Arbeitsgericht Regensburg: Das Universitätsklinikum muss eine Leitende Oberärztin weiterbeschäftigen. Man hatte schwere Geschütze aufgefahren, um die Spitzenmedizinerin loszuwerden. Doch beweisen konnte das UKR den vorgeblichen Arbeitszeitbetrug nicht.
Auf Druck von Wissenschaftsminister Markus Blume lud der UKR-Vorstand am Donnerstag zur Pressekonferenz. Thema: die geplanten Stellenstreichungen. Vieles bleibt vage. Ein Sanierungsplan scheint noch ganz am Anfang zu stehen.
Ein teures MRT in der von ihm bevorzugten Stadt Erlangen ist Ministerpräsident Markus Söder wichtiger als genügend Ärzte am Universitätsklinikum Regensburg oder zumindest etwas Aufklärung darüber, wo und wie die Staatsregierung weitere Stellenstreichungen plant. Wir klären hier über das weitere Procedere zur Sallerner Regenbrücke auf.
Das Wissenschaftsministerium legt offen: Der Stellenabbau am Universitätsklinikum Regensburg erfolgt ohne durchdachten Plan. Offenbar arbeitet man mit der strikten Durchsetzung der Wiederbesetzungssperre. Diese Woche wird im Landtag debattiert.
Ex-Domspatz Matthias Podszus erhält keinen Schadenersatz vom Bistum Regensburg. Das Landgericht Regensburg stuft seine Ansprüche wegen sexueller Gewalttaten im Vorschulinternat des Domchors als verjährt ein.
Wer behauptet, dass der massive Stellenabbau am Universitätsklinikum keine Folgen hätte, hat keine Ahnung. Doch nicht nur in diesem Punkt hat der bayerische Wissenschaftsminister die Lage falsch eingeschätzt.
Die Debatte um die Streichung von bis zu 64 Arztstellen am Universitätsklinikum Regensburg verschärft sich weiter. Das Bündnis „Schluss mit dem Kliniksterben in Bayern“ sieht darin erste Auswirkungen der geplanten Krankenhausreform.
Man kann über den extrem rechten Aktivisten Erhard Brucker sagen, was man will, doch zumindest ist er konsequent. Er fällt unangenehm auf – ob nun als Stadtrat oder Abgeordneter. Der auffälligsten Regensburgerin hat sich der BR aktuell in einem Podcast gewidmet.
Das Universitätsklinikum Regensburg soll „dringend“ Personal abbauen, um das erwartete Minus für 2026 zu drücken. Das geht aus einer Antwort von Wissenschaftsminister Markus Blume hervor.