SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Immobilien Zentrum’

Anlegestelle beim Marina-Quartier geplant

Bürgermeisterin verspricht Obergrenze für Kreuzfahrtschiffe

Das Marina-Quartier kommt nun komplett ohne Marina aus. Stattdessen sollen dort Kreuzfahrtschiffe anlanden. Zum Ärger vieler Anwohner, die sich am Dienstag im Leeren Beutel vernehmlich zu Wort meldeten.

"Nicht mehr als 1.500 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr", verspricht Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer. Anwohnern in Ostnerwacht und Marina-Quartier ist das zuviel. Foto: Peter Burkes

„Nicht mehr als 1.500 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr“, verspricht Stadtoberhaupt Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Anwohnern in Ostnerwacht und Marina-Quartier ist das zuviel. Foto: Peter Burkes

Die Verkehrsplanungen rund um das Museum der Bayerischen Geschichte im Osten der Altstadt, Hochwasserschutz und die weiteren Planungen für das Areal des Alten Schlachthofs („Marina-Quartier“): Man muss es wohl unter dem Bestreben der Stadt Regensburg verbuchen, den Begriff der östlichen Innenstadt bis an den Rand des Hafens zu erweitern, dass bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag mehrere Themen an einem Abend abgearbeitet werden sollten, die für die Betroffenen selbst nicht unbedingt unter einen Hut passen und die – das zeigte der Verlauf der über dreistündigen Veranstaltung – durchaus zwei Termine zur Diskussion verdient hätten (Unser Bericht beschränkt sich weitgehend auf das Marina-Quartier.). Allenfalls ein Thema war von gemeinsamen Interesse für die betroffenen Bewohner beider Gebiete und auch das hätte Raum für einen eigenen Abend geboten: Die Angst und der zunehmende Ärger über den stetig anwachsenden Zustrom von Kreuzfahrtschiffen.

Korruptionsaffäre Thema im Stadtrat

Post-Wolbergsche Harmonie: Stadtrat zeigt endlich Aufklärungswillen

Nachdem Ende Februar der erste Anlauf einer Kontaktaufnahme zu Transparency International eher unglücklich verlief, strebt die Stadt Regensburg nun eine Mitgliedschaft bei der Nichtregierungsorganisation an und erhofft sich dadurch einen ersten wirksamen Schritt zur Korruptionsbekämpfung und -prävention. Diesen Beschluss fasste der Stadtrat am Mittwoch nach langer Debatte. Außerdem möchte er die Grundstücksvergaben der zurückliegenden neun Jahre überprüfen lassen.

Ferdinand Schmack attackiert Stadtverwaltung

Beschuldigter Bauunternehmer: „Wir sind die Verarschten!“

Die Wortwahl und die Aussagen werden deutlicher: Am Donnerstag rang der Stadtrat vier Stunden um einen Umgang mit der Korruptionsaffäre – mit überschaubarem Ergebnis und heftigen gegenseitigen Vorwürfen. Tags darauf meldet sich einer der Beschuldigten in der Spendenaffäre zu Wort und greift Teile der Stadtverwaltung an.

Millionengrab Marina-Quartier

Geheimniskrämerei um millionenschweren Schlachthof-Schutt

Beim Marina-Quartier zahlt die Stadt Regensburg ordentlich drauf. Es geht um Millionen. Um wie viel? Bei der Stadt selbst weiß man es nach eigenem Bekunden noch nicht. Das „Immobilien Zentrum Regensburg“, das an der Entwicklung kräftig verdient, sagt es nicht. Bereits 2009 gab es eine preisgekrönte Arbeit, die eine völlig andere, für die Stadt gewinnbringende Entwicklung des Areals ins Spiel gebracht hatte. Doch das war politisch nicht erwünscht.

Spendenaffäre

Neuer Stadtbau-Geschäftsführer war auch für Immobilien Zentrum tätig

Der zukünftige technische Geschäftsführer der Stadtbau GmbH ist der fünfte Verdächtige bei den Ermittlungen rund um die Spendenaffäre. Er arbeitete nicht nur für das Bauteam Tretzel, sondern war bis Mitte Juni auch Geschäftsführer bei einem Generalunternehmer des Immobilien Zentrum Regensburg. Drei Tage nach Bekanntwerden der Ermittlungen wurde er abberufen.

CSU wehrt sich gegen Wolbergs' Andeutungen

Schlegl zur Spendenaffäre: „Wir hatten kein Panama-Konstrukt.“

Schmack, Tretzel und Immobilien Zentrum heißen die drei Bauunternehmen, gegen die die Regensburger Staatsanwaltschaft – neben dem Oberbürgermeister – wegen möglicherweise illegaler Parteispenden ermittelt. Wolbergs‘ früherer Gegenkandidat Christian Schlegl wehrt sich derweil dagegen, „von ihm in den Dreck gezogen zu werden“.

Überbietungswettbewerb um Benedikt XVI.

„Die Kirche will kein Papst-Zentrum“

Keine Überraschung: Der CSB-Vorschlag für eine Umbenennung des Domplatzes zu Ehren von Papst Benedikt erfuhr am Dienstag einhellige Ablehnung. Am Rande war auch zu erfahren: Den Vorstoß des Veranstalters Peter Kittel für ein „Papst-Besuch-Dokumentationszentrum“ lehnt selbst die katholische Kirche ab.

Alter Schlachthof: Steuergelder verschleudert

Ein saugutes Geschäft

Der Bedingungen und der Preis waren – für den Investor – bestens, als die Stadt das Areal am Alten Schlachthof 2011 verkaufte. Jetzt sollen dem noch einmal hunderttausende an Steuergeldern hinterher geworfen werden. Zurecht?

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