SOZIALES SCHAUFENSTER

Frist bis Sonntag, 18 Uhr

Briefwahl-Stichwahl: Viele bekommen ihre Unterlagen erst am Donnerstag

Die Durchführung der Stichwahl per Briefwahl ist für die Stadt Regensburg eine Herausforderung. Es dauert bis Donnerstag, bis alle ihre Unterlagen erhalten haben. Das persönliche Einwerfen der ausgefüllten Wahlzettel beim Rathaus oder einem der Bürgerbüros ist trotz Ausgangsbeschränkungen ausdrücklich erlaubt.

Die Stadt Regensburg sei mit Anfragen überhäuft worden, heißt es von der städtischen Pressestelle. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wollten wissen, wo ihre Wahlunterlagen für die Stichwahl am kommenden Sonntag bleiben. Das Duell zwischen Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Astrid Freudenstein wird, so wie alle Stichwahlen in Bayern, wegen der Corona-Pandemie ausschließlich per Briefwahl entschieden. Eine rechtswidrige Anordnung über das Infektionsschutzgesetz soll durch ein Gesetzesänderung im Landtag diese Woche nachgebessert werden, um eine Anfechtbarkeit der Wahlen zu vermeiden.

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Pünktlicher Rücklauf ist Sache der Wählerinnen

Doch der Versand der Briefwahlunterlagen an die 115.502 Regensburger Wahlberechtigten ist eine Herausforderung für die im Krisenmodus arbeitende Stadtverwaltung. Bis spätestens Donnerstag aber sollen nun alle Wahlschein und Wahlzettel haben, heißt es in einer Pressemitteilung vom heutigen Nachmittag. Wer bis dahin immer noch leer ausgegangen ist, solle sich „unverzüglich – jedoch bis spätestens Samstag, 28. März, 12 Uhr – unter 0941/507-4444 oder per E-Mail an wahl@regensburg.de mit dem Wahlamt in Verbindung setzen“.

Stichwahl mit Damen: am 29. März fällt die endgültige Entscheidung zwischen Astrid Freudenstein (li). und Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Foto: Staudinger

Dafür wiederum, dass der ausgefüllte Wahlzettel pünktlich bei der Stadt eintrifft, haben die Wählerinnen und Wähler zu sorgen. Am Sonntag um 18 Uhr läuft die Frist ab. „Bei Einwurf in einen Briefkasten der Deutschen Post AG sind die Postlaufzeiten zu beachten“, heißt es deshalb ausdrücklich. Wer ganz sicher gehen will, der könne seinen Wahlzettel (im roten Umschlag) aber auch im Neuen Rathaus, bei der städtischen Poststelle im Minoritenweg 6 oder in einem der Bürgerbüros in den Hausbriefkasten werfen.

“Von der Ausgangsbeschränkung nicht berührt”

Das Bayerische Innenministerium teilt in diesem Zusammenhang mit, dass das Aufgeben der Briefwahlunterlagen per Post wie auch die direkte Abgabe bei der Stadt Regensburg nicht unter die Ausgangsbeschränkungen fällt und deshalb erlaubt ist. „Auch die Hilfeleistung zu diesem Zweck ist von der Ausgangsbeschränkung nicht berührt.“

Das Ergebnis wird es erst am Montagabend (30. März) geben. 

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Kommentare (38)

  • Renate

    |

    Leider ist das Chaos auch hier ‚ ausdrücklich erlaubt‘.

  • ein wähler

    |

    nachdem ich noch keine Unterlagen habe (siehe anderen post), habe ich mich ein wenig umgehört.
    So wie es aussieht, hat die Altstadt (93047) als erstes und zwar ab letzten Donnerstag die Unterlagen bekommen.
    Da frage ich mich doch, warum die Stadt bis Mittwoch, den 18.3. (laut Datumsstempel) wartet , bis sie die ersten Unterlagen rausschickt?
    Es war vorher bekannt, dass es eine reine Briefwahl wird, also hätte man die Briefwahlunterlagen schon vorbereiten können.
    Die Kandidatinnen standen Sonntag Abend fest
    Das Drucken von den 110.000 Wahlzetteln wird keine 3 Tage gedauert haben.

    Also mal wieder Danke an unsere schnelle Stadtverwaltung.
    Ja, ich weiß gemein, da Corona und alle in Panik – aber jetzt dürfen es die Wähler (vor allem die Älteren, die nicht vor die Tür sollen) ausbaden, wie sie an ihre Unterlagen kommen und wie sie diese bis Sonntag nach zum Rathaus bringen.

  • Mr. T.

    |

    Da geht’s nicht nur ums Drucken. Da wird auch gefaltet, beschriftet und eingetütet – alles von Hand. Und das ist wahrscheinlich noch nicht alles.
    Wenn man nicht weiß, was da alles dahinter steckt, kann es schnell sehr einfach ausschauen. Dunning und Kruger lassen grüßen.

  • ein wähler

    |

    Mr. T : du bekommst schon Wahlunterlagen? Da wird nämlich nichts gefaltet (Din A4)

    Wir,die Wahler müssen dann falten.

    Im Kuvert sind immer die gleiche Informationen, bis auf den Wahlschein.
    Wie gesagt, die Kuverts hätte man vorbereiten können und dann nur noch den Wahlzettel mit den beiden Kandidaten dazu.

    FRAGE: Hast du die Unterlagen eingetütet?
    nein? Wenn man nicht weiß, was da alles dahinter steckt, kann es schnell sehr schwierig ausschauen.

  • Ein Weichser Bürger

    |

    Die Verwaltung nimmt sich die jetztige Bürgermeisterin zum Vorbild….gähn

  • R.G.

    |

    @”Das Drucken von den 110.000 Wahlzetteln wird keine 3 Tage gedauert haben.”
    Drei Tage ist eine enorm kurze Zeit, zumal normal nur wenige Druckereien solche Aufträge ausführen können und dürfen…

  • Walter Herter

    |

    Mein Gott, über was sich alles aufgeregt wird…es wird funktionieren und ein Ergebnis geben. Dem einen wird es passen, der anderen nicht… :-)))

  • ein wähler

    |

    @R.G.: also diese Antwort hat ja eine ähnliche Qualität wie die Antwort von Mr. T :)
    Wohnt ihr zusammen?

    Ein Laserdrucker druckt mit einer Geschwindigkeit von 50 Blatt/min.
    Das heißt, in nur 36 Std hätte ich alle Wahlzettel mit einem Büro-Drucker gedruckt.

    Ok- ich gebe der Druckerei einen Tag für den Auftrag mit allem was dazu gehört.
    Drei Tage ist eine enorm lange Zeit, zumal normal jede Druckerei solche Aufträge ausführen können müßte :)

  • Burgweintinger

    |

    So, so, der “ein Wähler” ist ein ganz schlauer, der wusste bereits am Wahlsonntag, dass nur die Briefwahl bei den Stichwahlen zugelassen sein wird…,

    Wow, echt einz ganz Gscheiter! Was so gscheit wie der Herr Scheuer!
    Deswegen wählt er auch die Frau Dr. Freudenstein, die sich nicht einmal gegen den Herrn lehner durchsetzen kann, aber eine Stadt führen soll…

    Um Gotteswillen!

    Ich finde es super, dass ich erst heute dieUnterlagen bekommen habe! Dann ist die Zeit kürzer, dass manipuliert wird (ist jetzt eh unwahrscheinlich, weil alle Altenheime nicht besucht werden dürfen).

  • Hobbyrichter

    |

    @R.G.
    Der Druck von 110.000 A4 Zetteln geht recht schnell. Auf einen A2-Bogen passen 4 Zettel. Man braucht also nur 27.500 Stück. Die druckt eine schnelle Bogenoffset-Maschine in wenigen Stunden. Danach noch schneiden, trocknen, falten, kartonieren.

  • Alexander Roth

    |

    @Ein Wichser Bürger
    Lieber Klaus Theml (den zusammenhang kann man sich leicht herstellen, sie haben nahezu den gleichen respektlosen Post beim Herrn Aigner kommentiert), es ist schon schwach die Verwaltung anzugreifen, obwohl diese unter Hochdruck für uns alle arbeitet. Aber dieses Bashing der Verwaltung und das ausnutzen von Corona gehört in den letzten Tagen zur D.N.A. der CSU (siehe Freudenstein bei TVA). Etwas mehr Respekt wäre vor jeder/jedem Einzelnem/er wäre angebracht – sie leisten in dieser Krisenzeit großes für unsere Gesellschaft. Es ist schon bemerkenswert, wie sich die CSU von Tag zu Tag mehr disqualifiziert.

  • R.G.

    |

    @Hobbyrichter
    “Danach noch schneiden, trocknen, falten, kartonieren.”

    Insider? ; )
    (Der Teufel steckt immer im Detail z.B. in der Bürokratie)

  • Nemo Udeis

    |

    Allen “Klugen” in dieser Runde, die mit der ganzen Sache sicher sehr viel Erfahrung haben, empfehle ich, sich für das Eintüten von Stimmzetteln freiwillig zu melden. Und für das Drucken. Und für das “Trocknen” und Schneiden. – Dann geht alles sicher viel schneller. Nur Experten, da kann gar nix mehr lang dauern …

    Ich war vor einigen Jahren an einer reinen Briefwahl mit “nur” 4000 Wahlberechtigten beteiligt (Materialaufwand etwa vergleichbar mit der Stichwahl). Das Eintüten der Unterlagen usw. hat damals 70 Personenstunden gedauert. Und wir waren weder faul, noch langsam noch verratscht. Bei 110000 Wahlberechtigten wären das dann 1925 Personenstunden (oder ca. 250 Personen, die 8 Stunden am Stück nichts anderes machen als Eintüten). Sind wir großzügig: 1600 Personenstunden könnten für die Stichwahl auch reichen. Sind immer noch 200 Personen à 8 Stunden.

    P.S.: Wir sind damals dazwischen mal aufs Klo gegangen. Unser Fehler. Sonst hätten wirs wohl in der Hälfte der Zeit geschafft …

  • ein wähler

    |

    also hier mein letzter post in dieser Sache – verspätete Briefwahlunterlagen

    Habe mich vorhin gefragt, warum ich mich eigentlich so darüber aufrege. na ja, wir Bürger haben genau einmal in 6 Jahren die Möglichkeit unsere Zustimmung oder unseren Unmut gegenüber der Stadtführung und seiner Verwaltung äußern indem wir zur Wahl gehen und für ein Alles bleibt beim Alten stimmen oder wir setzen auf frischen Wind.
    Und ich kann es einfach nicht glauben, corona hin oder her, dass die Briefwahl die Regensburger Verwaltung wie aus heiterem Himmel getroffen hat und sie nur reagieren konnten und nicht agieren.
    Wenigstens ist es jetzt so, dass ein Teil der Wähler jetzt benachteiligt wird, nicht mehr seine Stimme wird abgeben können oder eine ungültige Stimme abgibt, da diese zu spät im Rathaus ankommen wird – für mich ist die Abwicklung dieser Stichwahl durch die Stadt ein Skandal. (denn es gibt nur die Briefwalh – eine Alternative der Stimmabgabe (Wahlkabine) ist nicht möglich.

    So und jetzt noch zu ein paar Äußerungen zu einigen posts oben.

    @Burgweintinger: Sie haben natürlich Recht, offiziell kam die Anweisung zur ausschließlichen Briefwahl erst am Montag, den 16.3. – mein Fehler, auch wenn es vielen schön längst vorher klar war, dass es wegen corona zu einer reinen Brief-Stichwahl kommen wird. Genauso wie man schon am 15.3. dem Wahltag seine Briefwahlunterlagen bis 18:00 noch am Rathaus abgeben konnte.
    Aber selbst, wenn die Verwaltung diese Entwicklung nicht mitbekommen haben sollte. Warum war man nicht gerüstet auf die Briefwähler, die man hätte sowieso anschreiben müssen? In den Briefwahlunterlagen hieß es, es werden einem automatisch die Unterlagen zur Stichwahl zugesendet.
    Die Verwaltung wußte also schon vor dem offizellen Erlass der Staatregierung, dass sie am 16.3. mindestens 31351 Wahlunterlagen werden versenden müssen. Die hätte man ja sofort machen können.

    @Stephan Aigner: ich dachte hier gibt es Netiquette? Wieso darf ein Alexander Roth von der SPD Neutraubling hier jemanden namentlich als Wichser bezeichnen?

    @Alexander Roth: Zum einen ehrt es Sie, dass sie hier unter Ihrem Namen posten. Zum anderen erwarte ich eigentlich von einem Funktionär der SPD mehr Anstand – sie sollten sich schämen.
    Bashing der Verwaltung: Wie sie oben lesen konnten, bin ich der Meinung, dass man mit dem Versenden eher hätte anfangen können.
    Leider sind wir es in Regensburg gewohnt, dass die Verwaltung in den letzten Jahren nicht so schnell agiert wie sie könnte und sollte – und da gab es definitiv noch kein Corona.
    Also hören Sie auf, eine ineffiziente Regensburger Verwaltung in Schutz zu nehmen.
    TV Duell: Das von Ihnen angesprochene TV Duell auf TVA habe ich auch gesehen und kann nur jedem empfehlen, es sich selber anzusehen um sich eine eigene Meinung über Frau Dr. Freudenstein und Frau Maltz-Schwarzfischer zu machen. Denn eine eigene Meinung sollten sie sich bewahren.
    CSU nutzt Corona für sich: Fakt ist, dass viele Partein, CSU, FDP, Freie Wähler,.. in der Woche vor der Wahl frühzeitig ihren Straßenwahlkampf wegen Corona eingestellt haben, weil es aus ihrer Sicht nicht mehr zu verantworten war.
    Wer aber seinen Straßenwahlkampf, sprich Infostände in Regensburg ,noch bis zum Schluß weitergeführt hat, waren die SPD und die Grünen.
    Und da muss ich mich doch fragen , warum eigentlich? bzw. warum wird die CSU dafür angegriffen.
    Man müßte sich eigentlich die Frage Stellen, warum SPD und Grüne Corona nicht ernster genommen haben!

    So mir langt es jetzt – ich weiß, ich werde die Kritiker von Frau Dr Freudenstein nicht vom Gegenteil überzeugen können, doch ich appeliere alle, machen Sie sich selber ein Bild, schauen sie das TVA Duell an und fragen sich, wer von den beiden Kandidatinnen eher geeignet ist diese Stadt zu führen und unser Verwaltung in den Griff zu bekommen. Gute Nacht

  • Mr. T.

    |

    Nemo Udeis, Ihr Kommentar ist sehr unfair! Wer persönliche Erfahrung und Ahnung von der Materie hat, tut sich natürlich sehr leicht, andere, die Opfer mangelnder Erfahrung und der Unfähigkeit, einen Schritt weiter zu denken, sind, in so einer Diskussion blöd ausschauen zu lassen. Wenn der eine mit dem scharfen Bajonett der Beschlagenheit gegen den anderen mit dem stumpfen Dreschflegel der Ignoranz antritt, ist das ein Kampf mit ungleichen Waffen. Schämen Sie sich und sparen Sie sich Ihre Kommentare für einen Kreis kompetenterer Duellanten!

  • Konrad

    |

    Wie gehts überhaupt im Rathaus weiter? Über die Stadtratsitzungen liest man vermehrt:
    >abgesagt aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Situation hinsichtlich der rasanten Ausbreitung des Coronavirus<

  • Ein wähler

    |

    Also jetzt ganz brav :)
    @nemo Udeis and Friends:
    Wenn das richtig verstehe dauert es ihrer Erfahrung nach ziemlich lange bis die Unterlagen eingetütetet sind. und ich kann davon ausgehen, dass die Regensburger Verwaltung Erfahrung mit so etwas hat.
    Heißt für mich, mit einem einfachen Dreisatz hätten die verantwortlichen schon am 16.3. wissen können/müssen, dass die ganze Briefwahl mit allen 110.000 Wählern eine kaum zu schaffende Aktion sein wird.
    Warum informiert man dann die Wähler nicht sofort?
    Dann hätte man gemeinsam versuchen können das Problem zu lösen.
    Warum gibt es erst eine Stellungnahme der Stadt, wenn das Kind schon im Brunnen liegt?( wie gesagt die betroffenen Wähler müssen sich jetzt selber um ihre Unterlagen und die persönliche Abgabe kümmern)
    Erst nachdem es massive Beschwerden der Wähler gab, fühlte sich die Stadt bemüßigt hier eine Erklärung herauszugeben.

    Also hört auf so zu tun, als wären solche größeren Aktionen im Vorfeld nicht planbar.
    Es sei denn ihr ganzen Verwaltungsbefürworter hier geht davon aus, dass die Stadt planlos agiert.
    Was ja dann wieder darauf hinausläuft, was ich bemängele.
    Für mich stellt sich jetzt nur die Frage: wie bekommen wir Bürger es hin, dass doch noch jeder, der wählen möchte bis Sonntag noch eine gültige Stimme abgeben kann?
    Irgendwelche Vorschläge von den Herren?

  • Mr. T.

    |

    Die Stadt hat doch kommuniziert, dass bis Donnerstag die letzten Briefwahlunterlagen ausgeliefert sind. Dann reicht es aus, sie bis Freitag vor der Leerung noch in jeden Briefkasten zu werfen. Wer für seine Wahlentscheidung etwas länger braucht, kann sie dann bis Sonntag 18:00 im Rathaus oder den Bürgerbüros einwerfen.
    Also alles kein Problem so lange man nicht in der zweiten Wochenhälfte auf Kurzurlaub geht – wobei das derzeit eh kaum jemand tun wird. Es wird nur (für einen persönlich) ein Problem, wenn man unbedingt eins haben will und es mit aller Wut herbeizetert. Für andere, die sonst auch nicht viel von der Stadtverwaltung halten, gibt es hier ausnahmsweise nicht viel zu kritisieren.

  • Ein wähler

    |

    Mr T :
    Nein falsch – die telefonische Aussage der Stadt war:
    Bei Rücksendungen, die ab Donnerstag eingeworfen werden, ist nicht sichergestellt, dass diese noch rechtzeitig ankommen .
    Im offiziellen Statement liest es sich etwas anders bedeutet aber das gleiche:
    Zitat aus dem Artikel siehe oben:
    „Dafür wiederum, dass der ausgefüllte Wahlzettel pünktlich bei der Stadt eintrifft, haben die Wählerinnen und Wähler zu sorgen. Am Sonntag um 18 Uhr läuft die Frist ab. „Bei Einwurf in einen Briefkasten der Deutschen Post AG sind die Postlaufzeiten zu beachten“, heißt es deshalb ausdrücklich. “
    Auch ist der Stadt nicht klar ob überhaupt alle Wähler die wahlunterlagen bekommen werden (einfach mal im Artikel oben nachlesen)

    Aber ich breche das jetzt ab, hat bei bestimmten Personen hier einfach keinen Sinn- habe auch eher für die anderen „neutralen“ Leser mir die Mühe gemacht auf diese „Einwände“ zu antworten.

  • Charlotte

    |

    Ja Halleluja! Ich rate allen zur Entspannung. Noch ist genug Zeit und ich bin fest davon überzeugt, dass alles laufen wird. Liebe Stadtverwaltung, ich hoffe, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster…😉

  • ein anderer Weichserer

    |

    was is eigtl. das Problem wenn sie später ankommen? is doch bei anderen Wahlen auch so, oder ? da dauerts doch auch immer bis alle Stimmen ausgezählt sind. klar, sollten halt nicht irgendwann im August oder Januar 2021 eintrudeln.. aber sagen wir, bis nächsten Mi. ?

  • Auch ein Wähler

    |

    An Alle die glauben, dass die Verwaltung zu langsam ist.
    Wie lange braucht denn der Wähler, um ein Kreuz zu machen und Dieses wieder zurück zu schicken.
    Ausgezählt wird eh erst am 28.03.2020 ab 18:00 Uhr.

  • Ein Wähler

    |

    Um das nochmal klar auszusprechen:
    Jede Stimme, heißt jeder Wahlzettel, der am Sonntag nach 18:00 im Rathaus eintrifft/eingeworfen wird/ zugestellt wird ist UNGÜLTIG!
    Ohne Ausnahme!
    völlig egal wann und wie ausgezählt wird!
    Ja was glaubt ihr denn warum ich mich so aufrege.
    Der theoretischenKorridor vom versenden bis zurück ins Rathaus war eh sehr begrenzt – von Montag, dem 15.3. bis ca Mittwoch, den 25.3 bei sicherem Postweg oder bis Sonntag, den 29.3. 18:00, wenn ich die Unterlagen persönlich abgebe.
    Was ja viele in diesen Zeiten nicht können oder sollen.
    Denn genau wegen corona gibts ja die ausschließliche Briefwahl, damit die Wahl über die Post/Brief erfolgt, um allem die Chance zu geben zu Hause zu bleiben und trotzdem zu wählen.
    Wenn ich jetzt die Bürger auffordere die Unterlagen persönlich abzugeben , hätte ich auch gleich Wahlkabinen mir viel Sicherheitsanstand anbieten können.

  • Stefan Egeli

    |

    @ ein Wähler
    Wenn Sei am Donnerstag die Unterlagen bekommen, benötigen Sei ca 5 Sek., um das Kreuz bei A oder B zu machen, weitere 10 Sek. benötigen Sie, um die Umschläge zuzukleben.
    Egal wo Sie in Rgb. wohnen, werden Sie es schaffen, die Unterlagen binnen einer Stunde bei der Stadt einzuwerfen. Also, kaum Zeitaufwand.
    Wo ist ihr Problem? Selbst wenn Sie die Unterlagen erst am Freitag bekämen, würde Ihnen die Zeit locker reichen.
    Entspannen Sie sich.

  • Noch ein Wähler

    |

    Was mir gar nicht gefallen hat und unseriös ist , dass Nr 3 bei der SPD Liste Fr Dagmar Kick ein ca 15-20 Jahre altes Foto einstellte.
    (Blizzaktuell).
    Sie würden sie heute so nicht wiedererkennen.
    Da stellt sich die Frage, ob man nicht auch gleich fremde Fotos oder
    Comics einstellen könnte,ohne dass dies jemand
    bemerkt oder reklamiert.
    Sofern mir bekannt ist ,müssen die Fotos aktuell sein.
    (Stimmts Herr Aigner?)

    Irgendwie scheint sich die Dame zu verstecken .
    Auf TV Interviews ist die immer mit Sonnenbrille ( ohne Sonne)
    aufgetreten.

    2.
    Fr Doris Biedermann ist in der Liste nun plötzlich Dolmetscherin,aber eigentlich Unternehmerin in der Innenstadt ( Betty Barkley Mode ) .
    Mit 73 jahren stellt sich auch die Frage ob man nicht auch den jüngeren
    Vortritt lassen sollte, generell bei allen Partein…..(???)
    Oder hier nur jahrelang mitverdienen und profitieren will.

    Dann stellt sich noch die Frage ,ob die niedrige Wahlbeteiligung auch stimmt und wenn ja warum ?
    Wohnen hier soviele Auswärtige die woanders ihren Wohnsitz haben ?

    (Ich hörte von einer Griechin die seit vielen jahren ausgewandert ist, aber
    zum Wählen immer noch anreist)

    Also Zweitsitz oder wirklich soviel Desinteresse?
    Kann ich mir nicht ganz vorstellen…..

  • R.G.

    |

    @
    Noch ein Wähler
    Was mir gar nicht gefallen hat und unseriös ist , dass Nr 3 bei der SPD Liste Fr Dagmar Kick ein ca 15-20 Jahre altes Foto einstellte.”

    Potzblitz, durch Ihren Beitrag weiß ich jetzt, dass sie jedenfalls älter als 15-20 sein müssen. Was ein Geständnis!
    ; )

  • R.G.

    |

    “Allen „Klugen“ in dieser Runde, die mit der ganzen Sache sicher sehr viel Erfahrung haben…..Und für das Drucken. ”
    Drucken geht im Durchschnittshaushalt gut, da bei allen derzeit ausreichend Papiervorräte vorhanden sein dürften. Gut, nicht in der üblichen Grammatur, dafür dreilagig.
    “Allen „Klugen“ in dieser Runde, die mit der ganzen Sache sicher sehr viel Erfahrung haben, empfehle ich, sich für das Eintüten von Stimmzetteln freiwillig zu melden”
    Weil Sie eintüten statt aufrollen, deshalb gibt es die Probleme.
    Grüßle
    Experte Gautsch

  • Alexander Roth

    |

    @ein wähler
    Klaus Theml wollte ich nicht als „wichser“ bezeichnen, sondern mir ist das „e“ durchgerutscht. Mit dem „e“ wird es zu „weichser“, was von mir auch gewollt wurde.

    Wofür soll ich mich schämen? Dafür das ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schutz nehme, die gerade unter schwersten Bedingungen ihr bestes tun?
    Sie sind vermutlich der Typ Mensch beim Supermarkt, wenn die zweite Kasse nicht nach 2 Minuten aufgeht, beschweren sie sich lauthals und stellen den kompletten Laden in Frage.

    Ja ich bin Mitglied der SPD Neutraubling, na und? Genauso wie andere, die GMS kritisiert haben CSU Funktionäre und Kandidaten sind (und sich nicht trauen mit klarnamen zu kommentieren.) Jeder darf seine Meinung äußern, unabhängig von seinem Parteibuch und das ist gut so. Man muss halt dann nur mit der Kritik leben.

  • R.G.

    |

    @Alexander Roth
    Zur Ehrenrettung jenes Wortes darf man sagen, früher galt es unter Männern als zweitrangige Praxis und deshalb als Schimpfwort, nun ist das “Maximal Coronasafe” Vorbildverhalten.

    ; ))

  • ein wähler

    |

    @stefan egeli: ich muss mich wirklich fragen….

    Ja, für mich wird es kein Problem, die Unterlagen noch rechtzeitig einzuwerfen, sollte ich Sie bis Samstag bekommen.
    Vorausgesetzt ich bekomme sie, was sie in ihrer Erwiderung völlig unter den Tisch haben fallen lassen.
    Ja, ich werde auch zur Not anrufen und die Unterlagen einfordern, mein Kreuz machen und meinen Wahlzettel rechtzeitig einwerfen.
    Und Herr Egeli, glauben Sie das alle 110.000 Wähler so agil und fit sind wie ich?
    Alte Menschen, Bewohner von Seniorenheimen, Kranke, … sollen sich selbst darum kümmern, dass sie ihre Wahlunterlagen erhalten und dass diese rechtzeitig eingeworfen werden, wie heißt es so schön bei Ihnen “…werden Sie es schaffen, die Unterlagen binnen einer Stunde bei der Stadt einzuwerfen. Also, kaum Zeitaufwand.”
    Gilt also ihr post auch für die oben beschriebenen Mitmenschen? ich denke nein!
    Das ist der Grund warum ich mich so aufrege.
    Und wenn Sie diese nicht schon längst verstanden haben bzw. aus meinen posts herauslesen konnten, dann muss ich mich wirklich fragen auf welcher Grundlage Sie meinen meine posts zu erwidern.

  • ein wähler

    |

    @alexander roth
    Tja, ich habe so meine Probleme mit Ihrer Erwiderung.
    Sie bezeichnen jemanden namentlich als Wichser worauf ich schreibe: “…erwarte ich eigentlich von einem Funktionär der SPD mehr Anstand – sie sollten sich schämen.”
    Und Sie wissen nicht warum? Da wird es schwierig.
    Ich setze beim Schriftführer der SPD eine gewisse Sensibiltät am geschriebenen Wort voraus und gehe davon aus, dass Sie Ihre posts, protokolle, usw noch mal durchlesen?
    Wenn ja, wird es schon schwierig zu überlesen, dass man nicht “Weichser” geschrieben hat.
    Und selbst wenn, schreiben Sie eine Entschuldigung nach dem Motto … Sehr geehrter Herr Theml, tut mir wirklich leid, dass…”

    Doch was komt von Ihnen?

    Zuerst eine lahme Ausrede, nach dem Motto so war das alles nicht (Zitat: “mir ist das „e“ durchgerutscht”)
    Anschließend werde ich in meiner Funktion als “Ankläger” diffamiert. (Zitat: “Sie sind vermutlich der Typ Mensch beim Supermarkt, wenn die zweite Kasse nicht nach 2 Minuten aufgeht, beschweren sie sich lauthals und stellen den kompletten Laden in Frage.”)
    Und zum Schluß wird auf dicke moralische Hose gemacht (Zitat”Jeder darf seine Meinung äußern, unabhängig von seinem Parteibuch und das ist gut so. Man muss halt dann nur mit der Kritik leben.”)

    Warum kommt mir das Alles nur so bekannt vor :)

    Na wie auch immer.
    Ich für meinen Teil wünsche Ihnen für Ihre politische Laufbahn alles Gute und bin überzeugt, dass sie bei der SPD ihren Weg machen werden.

  • Ein wähler

    |

    @R.G: wir sind ja nicht immer einer Meinung, aber der Kommentar oben war richtig gut – Respekt 😀

  • Ein wähler

    |

    Folgende Ankündigung habe ich gerade auf Regensburg.de gefunden:
    „Die Deutsche Post hat in diesem Zusammenhang am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass am Samstag, 28. März 2020, bayernweit alle Briefkästen nach 18 Uhr nochmals geleert werden und etwaige Wahlbriefe am Sonntag, 29. März 2020, vor 17.30 Uhr den Städten und Gemeinden zugestellt werden.“

    Perfekt 😀

  • hans dampf

    |

    Kann mir bitte jemand erklären warum alle Stichwahlen bayernweit am Sonntag ausgezählt wurden nur Regensburg am Montag?

  • Mr. T.

    |

    Ja, hans dampf. In Regensburg hat man auf Grund der Infektionsgefahr auf Wahlhelfer verzichtet und lässt die Auszählung jetzt von städtischen Angestellten in der Arbeitszeit machen.

  • KW

    |

    @Hans Dampf
    Gleiche Vorgehensweise übrigens in Erlangen und Aschaffenburg.

  • Ein wähler

    |

    Dann wäre es doch schön, wenn die auszähler im Großraumbüro nicht ohne Handschuhe und mundschutz arbeiten würden.
    Denn mit den Sicherheitsmaßnahmen hätte man das ganze auch am Sonntag durchziehen können

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