SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für September, 2021

Radelnd und den Hund nicht angeleint: Irmgard Schmidt (77) geriet im Inselpark mit vier Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes aneinander. Schmidts Verstöße sind das eine, doch der Umgang der Ordnungshüter mit ihr ist etwas anderes. Die Stadt bügelte sämtliche Beschwerden ab.

Irmgard Schmidt und ihr Sohn beim Inselpark. Das Verhalten der Ordnungsamtmitarbeiter bezeichnen beide als „schikanös und unverantwortlich.“ Foto: as

Man könnte natürlich die Frage stellen, ob der Kommunale Ordnungsdienst (KOS) nichts Besseres zu tun hat, als an einem Montagmorgen im Oktober, Hochphase der Corona-Pandemie, vier Mann hoch mit dem VW-Bus den Inselpark am Oberen Wöhrd zu bestreifen. Auch könnte man fragen, ob es gleich ein Bußgeld braucht, wenn man dann tatsächlich eine Seniorin „schnappt“, die in der städtischen Grünanlage Fahrrad fährt und ihren kleinen Hund neben sich her laufen lässt, oder ob es nicht mit einer freundlichen Ermahnung getan gewesen wäre.

Landgericht Regensburg

AfD-Stadtrat klagt gegen Parteifreund

Weil AfD-Stadtrat Erhard Brucker nicht „Alkoholiker“ genannt werden will, verklagte er seinen Parteikollegen Sebastian Durden. Ein Urteil gab es am Dienstag am Landgericht Regensburg noch nicht, doch das Gericht ließ mehr als deutlich durchblicken, dass Brucker mit seinem Anliegen scheitern wird. Die Zivilverhandlung gewährte auch einen Einblick in das Innenleben des zutiefst zerstrittenen Regensburger Kreisverbandes der Rechtsaußenpartei.

Interview

Reset für das utopische Kino

Am Mittwoch beginnt in Regensburg das fünftätige Transit Filmfest mit dem Titel INTERMISSION_UTOPIA. Nachdem das Festival im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte – beziehungsweise zum Teil online abgehalten wurde –, wagt der Veranstalter Hör & Schau e.V. vom 15. bis 19. September einen neuen Versuch im Ostentorkino und Andreasstadel. Wir haben Festivalleiterin Chrissy Grundl vorab interviewt.

Ruine soll verkauft werden

Stadt hat kein Interesse am Schloss Pürkelgut

Das Interesse der Stadt Regensburg am Schloss Pürkelgut hält sich in engen Grenzen. Von einem Vorkaufsrecht der Stadt geht man ohnehin nicht aus. Auch gebe es nicht den finanziellen Spielraum, um einen Erwerb ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Interessant wären ohnehin andere Flächen und die gehören Thurn und Taxis.

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