SOZIALES SCHAUFENSTER

Kommentar

CSU-Wahlkampf im Windschatten der Corona-Krise

Im Vorfeld der Stichwahl zwischen Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Astrid Freudenstein nutzt die Regensburger CSU zum wiederholten Mal die Corona-Krise als Wahlkampfthema – und fordert etwas, was alle beteiligten Fachleute dezidiert ablehnen. Hört endlich auf damit.

Heute hat die CSU einen offenen Brief an Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer geschickt (hier nachzulesen). Beginnen wir mit dem, was alles nicht drin steht: Die Laborkapazitäten für Corona-Tests sind am Anschlag. Die verfügbaren Covid19-Tests sind begrenzt. Und das verfügbare Personal ist rund um die Uhr im Einsatz. In der letzten Besprechung der Führungsgruppe Katastrophenschutz mit den Fachleuten des Gesundheitsamts, des Uniklinikums und weiterer Krankenhäuser in Regensburg war deren Aussage laut Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer eindeutig: „Ein weiteres Testzentrum macht aktuell keinen Sinn. Und schon gar kein Drive-In.“ Diese Version bestätigt auch ein weiterer Teilnehmer der gestrigen Besprechung. „Ich habe selten ein so lautes ‚Nein‘ gehört, wie bei der Frage, ob wir ein Drive-In-Zentrum brauchen.“

„Weitere Kapazitäten können nicht bereitgestellt werden.“

Ja – in anderen Städten gibt es solche Drive-In-Zentren teilweise. „Dort ist das anders organisiert als in Regensburg“, sagt Maltz-Schwarzfischer. „Ich verweigere mich auch nicht. Ich folge den Empfehlungen der Fachleute, mit denen wir uns täglich absprechen.“ Und von denen komme ein deutliches Nein. Man drohe, von Leuten, die sich testen wollen, überlaufen zu werden. Man habe dafür kein Personal und ganz grundsätzlich müsse man darauf achten, dass genügend Tests für jene vorhanden seien, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus unbedingt abgeklärt werden müsse – insbesondere Risikopatienten. Das bestätigt auch ein Sprecher des Uniklinikums:

SUPPORT

„Die Mitarbeiter sind täglich rund um die Uhr mit der Auswertung dieser Tests beschäftigt. Weitere Kapazitäten können daher nicht bereitgestellt werden.“

Wie die CSU Krise als Chance begreift

Der Regensburger CSU ist das – schon wieder – entweder egal oder sie weiß es nicht oder sie macht wider besseren Wissens erneut Wahlkampf mit der Corona-Krise. Bereits vor zwei Wochen ließ die Stadtratsfraktion mit einer Pressemitteilung aufhorchen, in der unter Verwendung von Vokabeln wie „Gefahr“ und „Hochwasser“ Dinge gefordert wurden, die es bereits gab, die man nicht braucht oder die keinen Sinn machen. Unter anderem schon damals: ein Drive-In-Testzentrum für Regensburg. Nachdem man widerlegt wurde, zog man sich zunächst kleinlaut zurück. Doch nun pirscht man sich wieder an das Thema heran – mit derselben Methode.

Vor der am Sonntag anstehenden Stichwahl versucht OB-Kandidatin Astrid Freudenstein in den sozialen Medien die Krisensituation erneut für sich auszuschlachten – mit gemeinsamen Fotos mit Ministerpräsident Markus Söder und dem Hinweis, dass sie doch zu einem „Netzwerk“, der CSU, gehöre. „Regensburg braucht jetzt Sicherheit. Schnelle Kontakte nach München und Berlin, damit wir alles abholen können, was wir an Hilfen brauchen“, lächelt Freudenstein in ihrem aktuell Werbevideo.

Ein Wahlkampf, der niemandem hilft und irgendwie schäbig ist

Im Rahmen eines Fernsehduells der beiden OB-Kandidatinnen bei TVA versuchte Freudenstein zunächst ebenfalls mit dem Hinweis auf vermeintliche Versäumnisse ihrer Konkurrentin in Zusammenhang mit der Corona-Krise zu punkten. Einen Eindruck davon, ob das Substanz hatte, kann sich hier jeder selbst verschaffen. Und auch die Frage, ob eine solche Art, mit der aktuellen Situation umzugehen, irgendetwas bringt oder nicht einfach irgendwie schäbig ist.

Heute versucht man es dann irgendwie inhaltlich und fordert via CSU-Fraktion in einem „Offenen Brief“ an die Bürgermeisterin erneut ein Drive-In-Testzentrum. Ein Drive-In-Zentrum, das man laut den Fachleuten weder braucht noch dass es etwas nutzen würde, das diese dezidiert und definitiv ablehnen.

Auch wenn das Robert-Koch-Institut heute die Vorgabe für den Kreis von Menschen, die getestet werden, etwas erweitert hat, bleibt dieser Kreis eng umrissen und begrenzt: Prinzipiell werden nur Menschen getestet, die Symptome zeigen. Dazu kommen aber weitere Kriterien: Hatte man Kontakt zu einer infizierten Person? Gehört man zu einer Risikogruppe? Oder gehört man zum medizinischen oder pflegerischen Personal? Nur wenn eine dieser Fragen zusätzlich zu den Symptomen mit Ja beantwortet wird, wird getestet.

Liebe CSU, es gibt Wichtigeres als Eure OB-Kandidatin!

Und bereits jetzt dauern die Tests beispielsweise von Kontaktpersonen ersten Grades oft länger, da die niedergelassenen Ärzte, die diese Tests im Auftrag des Gesundheitsamtes bei den zuhause unter Quarantäne stehenden Menschen durchführen, häufig ebenfalls bereits am Anschlag arbeiten. Hier denkt man, auch bei den gemeinsamen Besprechungen in der Führungsgruppe, über Entzerrungs- und Entlastungsmöglichkeiten nach, vielleicht in einem anderen Krankenhaus, vielleicht auch anders. In den nächsten Tagen soll es dazu eine Lösung geben. Aber ausdrücklich nicht im Rahmen eines Drive-In-Testzentrums.

Und ausdrücklich braucht man dafür nicht solche Initiativen einer kenntnisfreien Regensburger CSU. Die hat im Wahlkampf völlig aus den Augen verloren, dass es gerade wirklich Wichtigeres gibt, als die Frage, ob Astrid Freudenstein auf Biegen und Brechen Oberbürgermeisterin wird.

 

ANMERKUNG DER REDAKTION

In einer früheren Version dieses Kommentars war davon die Rede, dass Astrid Freudenstein bei ihren Wahlkampf-Postings mit Markus Söder die Begriffe „Krisenmanagement“ und „Führungskompetenz“ verwendet hätte. Diese Darstellung war falsch. Wir bitten für den Fehler um Entschuldigung.

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Kommentare (95)

  • Regensburgerin

    |

    Dieser Beitrag von Regensburg digital ist nur ein weiteres Beispiel für die bewusste Verleumdung der CSU. Von unabhängigen Journalismus wieder mal keine Spur.
    Kein Wunder dass niemand die Artikel ernst nimmt… Schade

  • highwayfloh

    |

    @Regensburgerin:

    Mir platzt selten wirklich die Hutschnur, aber bezüglich IHRER Anschuldigung, welche Sie mit absolut gar nichts belegen (können) ist dies der Fall! Sie wissen schon, dass Sie sich mit dem Vorwurf, dass Regensburg-Digital die CSU verleumden würde, genau Sie selbst den Straftatbestand der üblen Nachrede / Verleumdung möglicherweise erfüllen? Denken Sie mal drüber nach!

  • Piedro

    |

    @Regensburgerin
    Sie haben den Vogel abgeschossen. Die analytische Kompetenz ist beeindruckend. Dem ist einfach nichts hinzu zu fügen.

  • KW

    |

    @Regensburgerin
    Ihnen ist schon aufgefallen, dass es sich bei obigem Artikel um einen Kommentar handelt der eindeutig als solcher gekennzeichnet ist?
    In einem Kommentar darf oder soll sogar, ganz bewußt auch etwas überspitzt formuliert werden.
    Ersetzen Sie doch einfach im Artikel das Wort „schäbig“ durch das Wort „unsachlich“. Liest sich dann für Sie vielleicht besser, trifft es aber natürlich trotzdem.
    Und ob die Stadt Regensburg so dringend auf Münchner oder gar Berliner „Connections“ angewiesen ist, wage ich persönlich stark zu bezweifeln.

  • me

    |

    @Regensburgerin: Die Leser*innen von rd schätzen gerade die investigativen und kritischen Artikel, in denen offen auf politisches Fehlverhalten hingewiesen wird, und nehmen rd daher um Längen ernster als die Wohlfühlberichterstattung der MZ. Danke auch für diesen Artikel, Herr Aigner.

    Frau Freudenstein hat im TVA-Duell ein borniertes und unverschämtes Verhalten an den Tage gelegt, dass einer OBin unwürdig ist. Das wird sich hoffentlich auch im Wahlergebnis widerspiegeln.

  • Dugout

    |

    @ Regensburgerin
    1. bietet RD den einzigen unabhängigen Journalismus in Regensburg
    2. Nehme ich z.B , bis auf wenige Ausnahmen , die Artikel auf RD sogar sehr ernst und
    3. Ist der Artikel absolut zutreffend.
    Die CSU begibt sich damit auf eine Stufe mit der AfD, die auch mehr und mehr so tut, als hätte sie die Regierung quasi zu den Maßnahmen die ergriffen worden sind gezwungen! Völlig lächerlich

  • XYZ

    |

    Das Problem ist dass die politischen Aspiranten in der Regel von solchen Fragen wenig Ahnung haben, aber es – gut gemeint, was ich nicht absprechen will – dennoch meinen es besser zu wissen . . .

  • R.G.

    |

    Es gibt genau zwei große Gefahren in der Anfangszeit einer Pandemie, dass der Erreger die Leute befällt und schädigt, oder dass jemand in der Phase die Menschen gegeneinander aufrührt.

    Eine schmutzige Wahlkampagne ist wirklich das Allerallerletzte, was man als zur Verantwortung fähiger Mensch in einer solchen Situation wünschen würde.

    Stellen wir uns eine Familie vor, einem Kind drohte eine tödliche Krankheit, ein Elternteil würde sich um es sorgen und der andere daneben dauernd rufen, du hast ne blöde Mami/ nen doofen Papi, vertraue nicht, fürchte dich……

    Ich empfehle einer Regensburger Partei nun aufgrund ihres Agierens, „Corona für Kinder“ zu lesen, und dann weiterführend sich mit den ersten Fragen zu beschäftigen..
    Wenn verstanden wurde, weshalb man nur einen kleineren Teil der Menschen testen kann und dass ein Labor die Ergebnisse vieler Menschen erarbeitet, nicht einfach hervorblinzelt und ist schon fertig, dann kann man sich allmählich auf Erwachsenen-Niveau unterhalten.
    Könnte.
    Mit jedem/jeder geht es nicht.

    Kann Trump nicht Assistenten brauchen?

  • Christian Wiesner

    |

    Sehr geehrter Herr Aigner,

    hätten Sie denn vielleicht die Güte uns zu erklären, wie die CSU Ihrer Meinung nach den Wahlkampf gestalten soll, wenn es ihr nicht gestattet sein soll auf alternative Lösungen hinzuweisen und die Vorgehensweise der regierenden Bürgermeisterin in Frage zu stellen?

    Es ist ja eine Sache, was die Fachleute der Bürgermeisterin raten, aber es ist eine ganz andere Sache wie die Bürger das empfinden. Durch ein Drive-In Testzentrum werden ja nicht mehr Leute getestet, das ist ja gar nicht angedacht, sondern die Bürger können sich vor Ansteckung durch Dritte, und ohne selbst für diese zu einer Gefahr zu werden, vom Auto aus testen lassen. Die Mehrzahl der von mir befragten hält das für eine gute Lösung, die in diesen Krisenzeiten eine überaus beruhigende Wirkung auf die Angst der Bürger hat.

    Und es ist ihrer Aufmerksamkeit auch sicher nicht entgangen, dass es ein Drive-In Testzentrum gibt, in Eigenverantwortung und Eigenfinanzierung von der unglaublichen Dr. Vera Schnell in der Boelkestraße, vor ihrer Praxis, realisiert. Macht sie das alles aus Jux und Tollerei, wenn sich die Fachleute doch einig sind, dass das nichts bringen soll? Vielleicht investieren Sie mal die Zeit und fragen sie lieber, bevor sie hier aktiv in den laufenden Wahlkampf eingreifen und die CSU-Kandidatin diffamieren?

    Mit freundlichen Grüßen

    Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner
    WerteUnion Oberpfalz

  • CPX 3371

    |

    Herr Wiesner,
    Ihrer Aufmerksamkeit ist offensichtlich entgangen, dass wir hier Neuland betreten. Keiner weiss was angebracht ist in dieser Situation. Parteipolitik hat hier ganz sicher nichts zu suchen. Jeder Mensch tut sein Möglichstes. Und Respekt vor denen wie Frau Dr. Schnell und allen anderen die sich engagieren diese Katastrophe irgendwie einzudämmen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    CPX 3371

  • Werner Schwede

    |

    1. Im Gegensatz zu anderen Medien beachtet regensburg digital die journalistische Regel, Berichterstattung und Meinung streng voneinander zu trennen. Die Themen mögen nicht gefallen, die Berichterstattung auch nicht, aber es sind sauber recherchierte Fakten, die hier zu lesen sind. Der oben stehende Beitrag ist ganz klar mit „Meinung“ und „Kommentar“ sowie auch farblich gekennzeichnet.

    2. Kritik an CSU-Kandidaten ist keine „Diffamierung“. Sondern völlig normal in einer Demokratie. In einer Autokratie, wie sie einige in der CSU wohl noch immer gerne hätten, da gibt es freilich Majestätsbeleidung und Gotteslästerung.

    3. Wenn die CSU den Umgang der Stadtverwaltung mit einer erst seit 2 Wochen akuten Virusinfektion zum Thema macht und „Alternativen“ fordert, dann scheint sie außer einer windschnittigen Kandidatin nicht viel Inhalte im Stichwahlkampf zu haben. Zumal die CSU dann auch noch auf das „Empfinden“ der Bürger abstellt – und das Votum der Fachleute hintan stellt. Ist das nicht billiger Populismus denn verantwortungsvolles Handeln in der größten Krise in der Geschichte des Freistaats seit 1946?

    4. Die Corona-Krise eignet sich nicht für parteipolitisches Geplänkel. Auf Bundes- und Landesebene haben das alle demokratischen Parteien verstanden und praktizieren die Geschlossenheit, die nun notwendig ist.

  • R.G.

    |

    „Durch ein Drive-In Testzentrum werden ja nicht mehr Leute getestet, das ist ja gar nicht angedacht, sondern die Bürger können sich vor Ansteckung durch Dritte, und ohne selbst für diese zu einer Gefahr zu werden, vom Auto aus testen lassen.“
    Aber wo gibt es für jeden ein Auto zum Gewinnen, dass alle zum Test bestimmten Bürger da fahren können?
    Warum sagen sie denn das nicht endlich?

  • bonnie

    |

    Leider scheint es so, dass Frau Dr. Freudenstein bei ihrem Wahlkampf am rechten Rand der Gesellschaft fischt um Stimmen zu bekommen.

  • KP

    |

    Lieber Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner,
    entweder haben Sie den Kommentar nicht gelesen, nicht verstanden oder Teile daraus gleich wieder vergessen. Und einem Journalisten vorzuwerfen, dass er sich inhaltlich mit einem Wahlkampf auseinandersetzt, ist mindestens genauso weit daneben wie der Versuch, mit dem Thema Corona Wahlkampf zu machen, wie es offenbar Frau Freudenstein versucht. Niemand macht das, Söder nicht, Merkel nicht und auch sonst niemand. Alle arbeiten zusammen, außer Frau Freudenstein und Teile der CSU. Es ist einfach nicht anständig, dieses Thema für billige Wahlkampfpropaganda zu missbrauchen.

  • Burgweintinger

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte nicht persönlich werden.

  • Beobachter

    |

    Man mag ja Verständnis dafür haben, dass die CSU das Oberbürgermeisteramt erobern und Frau Freudenstein Oberbürgermeisterin werden will. Aber dafür eine so ernste ‚Sache wie diese Pandemie zu instrumentalisieren ist, gelinde gesagt, schäbig. Was die Berichterstattung von Regensburg-Digital angeht, so ist das das einzige lokale Medium, dass unabhäng und eben nicht CSU-hörig oder Kirchenfreundlich ist.

  • Samson

    |

    Das zieht sich doch durch bei AF wie ein roter Faden
    Beim Uniklinikum ist auch die nationale Kohorte angesiedelt, das sind Profis und brauchen keinen Zeigefinger.
    Natürlich ist das übler Wahlkrampf.
    Aber noch viel schlimmer sind manche Reaktionen die ich schon nach Verleumdung und Strafe schreien.
    Was hat denn die CS U in den letzten 20 Jahren in Regensburg sinnvoll gemacht?
    Geht’s eigentlich noch?

  • Christian Wiesner

    |

    @ Beobachter

    Was genau ist denn hier ‚instrumentalisieren‘? Wer oder was wird denn ‚instrumentalisiert‘? Es gehört doch zu jedem normalen Wahlkampf, dass die Opposition die regierende Partei angreift und mit eigenen Vorschlägen erklärt, was sie anders machen würde. Das ist ein ganz normaler Vorgang und hat mit ‚Instrumentalisierung‘ nichts zu tun.

    Ihre Vorwürfe wären berechtigt, wenn Frau Freudenstein mit ihrem offenen Brief irgendwelche Ängste in der Bevölkerung schüren würde, aber das ist ja eindeutig nicht der Fall. Es ist ein ganz normaler Vorgang, dass die Opposition, die der Meinung ist sie könnte es besser als die regierende Bürgermeisterin, die Bürger informiert was sie statt dessen tun würde, und überlässt ihnen dann die Wahl wer in ihren Augen die geeignete Kandidatin für das Amt ist.

    Bei mir entsteht viel mehr der Eindruck, dass bei den Befürwortern der Bürgermeisterin die Angst grassiert ob die CSU mit dem exzellenten Krisenmanagement, das sie im Augenblick ganz offensichtlich betreibt, den bereits sicher geglaubten Status Quo noch ändern könnte. Daher immer drauf mit der Keule, ganz normale oppositionelle Politik wird als ‚Unding zur Unzeit‘ gebrandmarkt und erhält den Makel des ‚Gschmäckle‘ angehaftet.

    Dahinter steckt wohl auch die Absicht, diese Krise für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren und jeden Wahlkampf einfach zu unterbinden, also den vermeintlichen ‚Status Quo‘ zu bewahren. Ich denke aber nicht, dass das gelingen wird, die Bürger spüren trotzdem sicher sehr genau, wer die richtige Kandidatin für sie ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner
    WerteUnion Oberpfalz

  • ein wähler

    |

    nach den ganzen aufgeregten Kommentaren muss doch etwas posten.
    Was ist passiert?
    DIe CSU hat einen Brief an Frau Maltz-Schwarzfischer geschrieben in dem es um Corona Testzentren geht.
    Stefan Aigner stellt darauf einen „Artikel“ ein und unterstellt der CSU mit Corona Wahlkampf zu betreiben.
    Und sofort sind alle Verdächtigen dabei, regen sich auf und bestätigen sich gegenseitig wie gemein und böse doch die CSU ist.
    FRAGE AN ALLE: Hat jemand von euch den Brief überhaupt im genauen Wortlaut gelesen?
    Und seid jetzt mal ehrlich zu euch selbst – denn ich vermute keiner von euch Helden hat den Brief gelesen (bis auf Stefan Aigner – hoffe ich zumindest).
    Wenn ihr mir jetzt damit kommt, dass man so etwas nicht lesen muss weil eh klar ist was drin steht, wird es ab hier schwierig.
    Für alle anderen, die sich auf RD gerne informieren, aber sich noch ihre eigene Meinung bilden können, bitte ich den Brief einfach mal zu lesen (ist gar nicht lang)
    Zu finden auf der CSU Fraktionsseite:
    https://www.csu-stadtratsfraktion-regensburg.de/antraege-anfragen/anfragen-und-antworten/offener-brief-corona-testzentrum-fuer-regensburg

    So und nachdem wir den gelesen habt, können wir hier gerne darüber diskutieren.

    @Stefan Aigner: Fragen sie sich mal selber, wer hier eigentlich Wahlkampf betreibt

  • xy

    |

    @Christian Wiesner, wenn ich das richtig verstehe, betreibt Frau Dr. Schnell mit ihrem Drive-In keine Corona-Teststrecke, sondern den Versuch, symptomlose Risikopatienten von einem unnötigen Praxisbesuch abzuhalten, vgl. https://www.praxisdrschnell.de/start.html. Ein privates Drive-In-Testzentrum wäre auch gar nicht finanzierbar, wenn man berücksichtigt, dass ein Test ca. 150,00 EUR kostet und ohne Symptome von keiner Kasse erstattet wird.

  • XYZ

    |

    Kann mir das facebook-tva-duell der beiden Aspirantinnen nicht herunterladen, da facebook abgeschaltet, nach Schierlinger Bräustüberl – wie bezeichnend – war Mattscheibe. Man erinnere sich aber einen anderen erneut gescheiterten Aspiranten auf OB: man muss was sachlich verstehen. Fouls in der Jahn-Arena sind unzulässig, der Schiedsrichter/Wähler wird’s entscheiden.

  • R.G.

    |

    @Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner
    WerteUnion Oberpfalz
    „dass es ein Drive-In Testzentrum gibt, in Eigenverantwortung und Eigenfinanzierung von der unglaublichen Dr. Vera Schnell in der Boelkestraße, vor ihrer Praxis“
    Das Drive In gibt es demnach schon. Man mus das Ei nicht erst in der Politik neu erfinden.
    Es gibt somit eine Ergänzung zum vorhandenen niederschwelligeren Angebot für alle.
    „Macht sie das alles aus Jux und Tollerei,“
    Sie macht es aus Verantwortung, sie ist klug genug ein ergänzendes Angebot zu machen. Der in den Medien präsenteste Virologe forderte Ärzte dazu auf, ihre Ideen mutig umzusetzen, da man jetzt einfach probieren müsse und dürfe, die Behörden, die Politik könnten nicht alle Möglichkeiten anbieten.
    „wenn sich die Fachleute doch einig sind, dass das nichts bringen soll?“
    Die anderen Fachleute beschäftigen sich mit der Sicherstellung von niederschwelligen Angeboten, tauglich für Babys bis Greise.
    Daneben mit Grundfragen, Testauswertung, Forschung, internationalem Austausch, Beratung von Politikern, Medienarbeit u.v.a.m.

  • highwayfloh

    |

    @Herr Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner
    – Titel sind Ihnen offenbar heilig – auch wenn diese mehr Schall und Rauch sind… dies nur nebenbei… –

    Sie vermengen Unterschiedliches mit Verlaub , nämlich Bundes- , Landes- und Lokalpolitik!

    Argumentieren Sie fair und eindeutig, aber dies zu vermengen ist eines gebildeten Menschen – wie sie einer sind – NICHT würdig!

    Sehen Sie sich die Vorgeschichte von Frau Dr. Freudenstein an … aktuell -meines Wissens nach MDB (Mitglied des Bundestages) und da hat es im letzten Wahlkampf entsprechende Situationen gegeben. JETZT will Frau Dr. Freudenstein wieder „zurück“ …. – für mich persönlich die Frage „weil sie es in Berlin nicht kann oder nicht weiter unterstützt / hofiert wird?“

    Soll heissen: Sie will eine Absicherung / Ruhestandsposten und „JETZT“ „enteckt“ sie „auf einmal“ wieder die „Lokal-Politik“ und „besinnt“ sich der „ursprünglichen Heimat“.

    Wie gesagt: meine persönliche Meinung!

    Nein! So was ist NICHT unterstützenswert, wirklich nicht und zwar generell, egal, wen es anbelangt und wer so taktiert.

    Und dies hat absolut NICHTS mit der Corona-Krise zu tun, was Sie hier fälschlicherweise zu vermengen versuchen. Ich bin kein Fan der CSU und absolut keiner vom Markus, dennoch zolle ich ihm bezüglich des Agierens, welches er dieser Tage an den Tag legt absoluten Respekt.

    Dennoch: Dies hat nichts mit der Lokalpolitik zu tun und schon gar nichts mit der anstehenden OB-Stichwahl! Halten Sie die Leute nicht für dumm, danke!

  • Mr. T.

    |

    Herr Wiesner, es ist schon ein Unterschied, ob man alternative Vorschläge bringt, oder populistische Forderungen, von denen die komplette Kompetenz (fachlichem nicht politische) sagt, dass sie ein Schmarrn sind. Würde dann die CSU ein eigenes Drive-In-Testzentrum betreiben mit eigenen Ärzten und Laboren? Oder wo würden sie dann die Laborarbeit machen lassen? Die bestehenden Labors sind bereits mit den wichtigen Fällen am Anschlag.

    Ich les grad „WerteUnion“, der Flügel der CSU, der peinliche Onkel, für den man sich sogar dort schämt. Hat sich Freudenstein noch nicht von Euch distanziert? Oder verbietet das der Lehner? Andernorts bekennt sich die CSU lieber noch zum Grünen-KV als zur WerteUnion.

  • KP

    |

    Wissen Sie, Hr Wiesner, ich bin heilfroh, dass sich in der Corona-Frage die Politik am Rat von Experten orientiert und nicht umgekehrt. Schauen Sie mal nach England oder in die USA um zu sehen wohin es führt, wenn Politiker meinen, schlauer als Experten zu sein. Mit Ihrem Geschreibsel reihen Sie sich in die Reihe politischer Desperados ein, denen der politische Erfolg über den gesunden Menschenverstand geht.
    Es ziehen alle, wirklich alle an einem Strang, um diese schwierige Situation zu meistern. Alle, außer Frau Freudenstein und ihr Team. Das ist ein richtig schlechtes Niveau.

  • Piedro

    |

    @Christian Wiesner
    Sie haben eine interessante Position. Die amtierende Bürgermeisterin spricht sich mit allen relevanten Organisationen ab und lässt sich beraten. Die CSU würde das ganz anders machen, die würde auf die Befindlichkeit der Bürger achten und genau das tun, was alle Berater der amtierenden Bürgermeisterin ablehnen.

    Na, servus. Ob das der Kandidatin hilft?

  • joey

    |

    @Regensburgerin
    (ich bin übrigens CSU Mitglied)
    alle Medien haben eine Tendenz. Das ist auch richtig, denn nur so gibt es Vielfalt. Nur weil jemand links (oder rechts) ist, hat er nicht automatisch Unrecht. Die andere (!) Meinung ist ein gutes Mittel gegen jedwede Blasen – eine Gelegenheit, die eigene Meinung zu hinterfragen. Deswegen kann man ja nach Abwägung trotzdem Recht haben. Auf RD kommen viele (von der Redaktion abweichende) Meinungen zu Wort. Genau deswegen lese ich hier gern.

    Nun noch was zur von S. Aigner beklagten Instrumentalisierung:
    Das ist Recht und Pflicht der Opposition. Jeder instrumentalisiert auf seine Weise, weil abweichende Argumente und Meinungen die Instrumente der Demokratie sind.
    Die Bürger können dann selber entscheiden. Manchmal auch falsch, aber was richtig oder falsch ist, entscheiden weder Wissenschaftler noch sonstige Päpste.

    Weder die CSU noch Regensburg Digital sollte mit irgendwas aufhören. Nein, weitermachen.

  • R.G.

    |

    @Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner
    WerteUnion Oberpfalz
    “ Es gehört doch zu jedem normalen Wahlkampf, dass die Opposition die regierende Partei angreift und mit eigenen Vorschlägen erklärt, was sie anders machen würde. Das ist ein ganz normaler Vorgang und hat mit ‚Instrumentalisierung‘ nichts zu tun.“
    Weia, das ist ein Satz wie ein Bumerang.
    Sie haben trotz Bemühens bei der „Regierenden“ sogarnixnichts anderes gefunden, was Sie „angreifen“ können, damit es genug Kampf ist? Sollte aus Not das verzweifelte Bemühen aller um das Aufhalten einer weltweiten Pandemie herhalten?
    Muss die Schmaltz-Schwarzfischer genial sein, dass man zum „letzten“ Thema greifen muss!

    Verzeihen Sie, Ihre Vorstellung von Werbung hat was, aber was?

  • Lothgaßler

    |

    Grundsätzlich dürfen die Testungen nicht unterschätzt werden, diese schaffen erst ein Lagebild, ohne ist es Blindflug. Schon jetzt ist ungewiss wie hoch die Verbreitung ist, die veröffentlichten Zahlen basieren auf Testungen, haben also ein großes Dunkelfeld.
    Testmöglichkeiten brauchts für Hypochonder sicher nicht, aber es kann gute Gründe für eine Testung geben. So gibts einige Dienstleister, die speziell in Gesundheitseinrichtungen tätig sind, aber auch welche die ab und an dort tätig sind. Irgendwann kommt die Anforderung: Weise nach, dass Du Corvid-19-unbedenklich bist, aber wie soll das gehen?
    Sollten die Maßnahmen über Monate hinweg ausgedehnt werden, auch wegen der Angst vor einer zweiten bzw. dritten Infektionswelle, dann wirds unerträglich.
    Also CSU: Drive-In kann euer Stadtrat-Kandidat und selbsternannter Burger-Meister anbieten, gerne mit Selbstbezahler-Service Corvid-19-Testung (einige Labore bieten das an, für so hörte ich 150 Euro, aber es bringt nur bedingt Gewissheit). Würde vielleicht sogar passen: Erhöhtes Aufkommen von Risikopatienten, dank Fastfood.

  • Samson

    |

    Freudenstein:
    Die Anpackerin mit dem kurzen Draht nach Berlin und München.
    Und der Brief der CSU Fraktion doch bitte anzupacken, Ist abgestimmt.
    Das schlimme daran ist, dass nur das Wahlkampfteam sich abgestimmt hat, wie man am Besten auf MS draufhast, aber leider keine Experten dazu gezogen hat.
    DISQUALIFIZIERT!
    Man kann MS mögen oder nicht.
    Sie arbeitet zumindest im Stillen.

  • R.G.

    |

    @Samson
    „Die Anpackerin mit dem kurzen Draht nach Berlin und München.“
    OK, Ist ein Slogan.
    Ich würde es als nicht günstig ansehen, wenn man jemanden mit einem kurzen Draht nach sonstwo aber einer langen Leitung in Zeiten, wo alle, wirklich alle zusammenstehen sollten, darstellen würde.
    Das könnte ich mir nur vorstellen, wenn Nicht-Werbeleute junge Leute unterrichtet hätten, wie Werbung geht.

    Das Leben ist so witzig, man könnte es nicht erfinden.

  • BL

    |

    Ein ganz exzellenter Kommentar! Messerscharf analysiert.
    Regensburg digital ist ein sehr wichtiges Medium!
    Danke für Ihre wichtige Arbeit!

  • ein wähler

    |

    ja, so kann man meinen post auch „vergraben“ –
    ich hatte schon um 18:50 den link zum Brief gepostet – den findet man jetzt irgendwo in der Mitte – am besten mal den Brief durchlesen und sich selber eine Meinung bilden

    @stefan aigner: ich hatte jetzt mehr ein Stunde Zeit mir ihren „Artikel“ mehrfach durchzulesen.
    Bei einigem was sie schreiben, sollte man durchaus mal nachfassen.
    Was mich etwas irritiert – ist das jetzt ein Artikel mit Ihrer Meinung oder mit der von Frau Maltz-Schwarzfischer, die mehrfach namentlich als „Expertin“ erwähnt wird. Oh, ich vergaß einen namenlosen Teilnehmer einer Besprechung und einen namenlosen Sprecher des Uniklinikums.

  • Christian Wiesner

    |

    @ Piedro

    [quote]Na, servus. Ob das der Kandidatin hilft?[/quote]

    Genau jetzt sind wir am Punkt, ich denke das sollte jede Bürgerin und jeder Bürger selbst entschieden, und zwar ohne dass ihnen jemand souffliert die Kandidatin der CSU würde unerlaubterweise den Corona-Virus ‚instrumentalisieren‘.

    Wir haben Wahlkampf, und der muss bis zur letzten Sekunde erlaubt sein. Einfach mit Totschlagargumenten draufschlagen und den Wahlkampf unterbinden wollen, das werde ich so nicht dulden und dem widersprechen.

    MfG

    Dipl.Ing.(FH) C. Wiesner
    WerteUnion Oberpfalz

    P.S. Bin übrigens sehr froh, dass mich hier bisher noch niemand als ‚Rechtsextremen‘ bezeichnet hat. Hatte das eigentlich erwartet, aber bis auf etwas Häme zur Position der CSU zur WerteUnion gab es bisher noch nicht eine einzige Beleidigung. Bin sehr positiv überascht :-) ….

  • carlos

    |

    Ich bin zwar kein Fan von der jetzigen OBin, aber was sollte sie tun, außer sich mit Experten treffen und deren Rat befolgen. Sie weiß es nicht besser und wir wissen es auch nicht besser. Ich verstehe daß sich so mancher bürger gerne (per drive- in) testen lassen würde, aber was hilft es so ein Testdings zu installieren, wenn es nicht genug Tests gibt und die Auswertung mehrere Tage dauert? F.. kann es sein daß der man nach 4 Tagen ein negatives Ergebnis bekommt und in der Zwischenzeit hat man sich angesteckt. CSU Wahlkampf finde ich persönlich ziemlich mies und schäbig. Mit den Gefühlen der Bürger wird gespielt statt ZUSAMMEN an guten Lösungen zu arbeiten. Und was hat Herr Söder groß gemacht? Alle heben ihn jetzt in den Himmel fast gottähnlich – sagt mal „get es noch?“

  • Stefan Aigner

    |

    Die ganz offizielle Auskunft der Uniklinik liegt mir schriftlich vor. Der Name eines Pressesprechers tut dabei nichts zur Sache. Es ist nicht seine persönliche Meinung, sondern eine offizielle Aussage.

    Den Link zum Offenen Brief trage ich gerne nach.

  • XYZ

    |

    Habe da nur noch so eine Frage: es wäre epidemiologisch ratsam mehr an die nicht virenbelastete frische Luft zu gehen statt Ausgangsverbote – ist das noch alles begründbar? Die Menschen werden quasi eingesperrt, das begünstigt doch nur eher den virus, faktisch gesehen?

  • XYZ

    |

    Das kann jeder Tierarzt beantworten: in Grossviehställen gibt es ständig Infektionen, in Auslaufställen weniger . . .

  • R.G.

    |

    @Christian Wiesner

    „Wir haben Wahlkampf, und der muss bis zur letzten Sekunde erlaubt sein.“
    Nur zu, wenn Ihnen zu Ihrer Kandiatin nichts Positives einfällt, sagen Sie einfach was Schlechtes über sonstwen.

  • Hindemit

    |

    Zusammenfassung des Regensburger csu Wahlkampfes:
    Ihr ist jedes Mittel recht, der Zweck heiligt alle noch so schäbigen Mittel.
    Nachdem das Präsidium der Polizei vor kurzem die niedrigste Kriminalitätsrate seit 40 (!) Jahren veröffentlicht, fällt den Angstmachern der sog. csu nichts unsinnigeres ein, als von Regensburger No-Go Areas zu schwadronieren.
    Experten werden ignoriert, durch Populismen sollen wir dazu überredet werden,
    ein wandelndes Telefonbuch zu wählen.
    Meine Prognose: Freudenschein (sic) gewinnt klar, und zwar das Niveau-Limbo.

  • XYZ

    |

    Wir nähern uns allmählich einem Staat ‚Absurdistan‘ an: als ich im Nymphenburger Schlosspark war kontrollierte die freundliche Polizei ob auch genügend Abstand war.

  • Mr. T.

    |

    XYZ, im eigenen Heim wäre eine virenbelastete Luft weniger ein Problem, da man sie ja dann selbst belastet hätte. Problematisch sind Innenräume mit Publikumsverkehr, wie die Arztpraxis. oder der Supermarkt. Bei letzterem wäre ein Wochenmarkt die bessere Frischluftalternative. Aus diesem Grund spricht man mittlerweile nicht mehr von Ausgangssperre, sondern von Kontaktbeschränkung. Distanz bei Kontakten ist auch geboten.

    Bei Herrn Wiesner möchte ich mich noch entschuldigen, da ich seine Opferrolle nicht wie von ihm erwartet wertschätze. Aber ihm fehlt immer noch ein Argument für die Position der CSU kontra dem Rat der lokalen Experten.

  • XYZ

    |

    Mr.T:
    Kaufen eh seit Jahren beim G’müastandler ein, mit Freiluftstand – hat besserschmeckende Salate und Radi ohne Chemie, wie am alten Kornmarkt in R – ohne viren-problem.

  • XYZ

    |

    Wenn ich das so richtig lese ist der Bauernmarkt südlich des Doms auch noch zu verbieten: eine potentiell infektiöse Menschen-Ansammlung, na heiter . . .

  • Samson

    |

    @R.G.
    25. März 2020 um 20:18 |
    ——
    Ich darf aber auch hier höflich darauf hinweisen dass Herr Freudenstein dieses politische Verhalten der kurzen Wege von Hans Schaidinger gelernt hat. Wer zu ihm kommt hat die kurzen Wege.
    Das galt zu mindestens für Bauträger und für das Parkhaus am Arnulfsplatz, dass er verramscht hat.

    Dass so etwas ein Politiker im Jahre 2020 Sagt und das noch dazu in Bayern, sogar in Regensburg, ist absolut abenteuerlich.
    Franz Rieger hat das kopiert!!
    Ohhhh spenden Sie mir, sonst sieht’s schlecht aus!
    (meine Vermutung€
    Und Frau Freudenstein sagt:
    Ich habe die kurzen Wege!
    Geht’s noch ?
    Das bedeutet doch Freudenstein sagt:
    Ich kenn Söder und Merkel!
    Guckst Du da geht was !
    Wo samma denn ? 🤮🤮🤮

  • R.G.

    |

    Herr Anwalt XYZ!

    Sie wissen sehr gut, dass als Erkenntnis, was nie mehr wie in der Zeit des III. Reiches laufen sollte, das praktische Vorgehen bei Gesundheitsfragen wie dieser Seuche, nun bei den Ländern entschieden wird.
    Natürlich nicht im Bürgermeisteramt.

    Söder hat entschieden, sich bei den Ausgangseinschränkungen sehr wohl an den härteren Maßnahmen von Österreich zu orientieren, die anderen Bundesländer zogen nach, bei den Probenentnahmen blieb Deutschland bei seinem Weg.

    Warum es nicht mehr Tests gibt und keine schnelleren, liegt daran, dass diese nicht vom Himmel fallen, es eignet sich für die neue Krankheit bisher nur eine Nachweisart aus einer früheren Seuche verlässlich genug; Zufall und Glück, dass sie bei Covid 19 passt.
    Die Labors arbeiten so gut wie rund um die Uhr, mehr geht nicht.
    Ungenauere Schnelltests drängen zwar jetzt auf den Markt, Kanzler Kurz aus Österreich hofft, sie bald zur gröberen Bestimmung einsetzen zu können, wenn sie die Probe bestehen. Erfunden werden neue Testarten nicht in Bürgermeisterstuben, sondern in den Labors der Forscher.

    Ob es sinnvoll ist, bei einer weltweiten Seuche wie dem neuen Coronavirus in die eigenen Räumen eingesperrt zu werden, entscheiden wieder nicht die Bürgermeister für das ganze (Bundes-) Land, das wissen Sie.
    Sehen wir es uns egoistisch, für mich wäre es besser, wenn ich im Wald rumwandern könnte. Weit habe ich nicht. Weshalb sollten wir uns im Haus auf den Nerv gehen?
    Tausende Leute dachten gleich wie ich, ihnen fiel der gleiche Waldweg ein – ein perfekter Bakterien- und Virenaustausch kann beginnen, nahezu so gut wie in der U-Bahn.
    Wollen wir das?
    Schlimmstenfalls Hunderttausende Tote in kurzer Zeit, Massengräber ausschaufeln, weiterleben als ob nichts passiert wäre?

    In Österreich entschied man früh anders als andere Staaten – somit auch nicht wie in Deutschland, das in Zentren und Labors Abstriche aus dem Rachen der „Verdachtpatienten mit Kontakt zu nachgewiesenen Fällen“ entnahm – die wahrscheinlich Betroffenen sofort in ihre Wohnung zu schicken, Doktoren kommen zur Probenabnahme. Dabei können diese sich wieder anstecken, es gibt für sie nicht mal genug Schutzkleidung.

    Man gestattete dann u.a. in Österreich, um die Ansteckungsgefahr für Ärzte vielleicht noch reduzieren zu können, wenn sie es sich zutrauten, im Ruralen (!) zusätzlich in Drive-Ins Rachenabstriche nehmen zu dürfen. Weshalb fährt man als Landdoktor nicht weiter von entlegenem Bauernhof zu Auszugshäusel? Weil es Zeit raubt.
    Warum sollten die Angesteckten nicht in die warme Praxis dürfen, sondern im Auto warten? Weil man Praxisschließungen vornehmen musste, häufig schon vorsorglich bei begründetem Verdacht.

    Wenn die fürs Oberbürgermeisteramt zur Wahl stehende Dame, Frau Freudenstein, Entscheidungsbefugnisse wie Söder haben wollte oder wie Kanzler Kurz in Österreich, wäre der Posten in Regensburg für sie nicht der richtige.

    Was da durch Wahl erreicht werden kann, ist lediglich ein Job als oberste ChefIn der Örtlichen Verwaltung, und häufig darf man eine Art Ortsqueen spielen, Ehrungen überreichen und so.
    MIt Regieren ist da nichts.
    Man muss es mögen oder bleiben lassen.

  • No-Go

    |

    Tatsache ist: Die CSU macht Wahlkampf. Ihr Mittel der Wahl ist die Verbreitung von Angst. Ein ganz altes Mittel, Macht auszuüben, ein dem Bürger gegenüber unwürdiger Versuch, wider besseres (!) Wissen, diesen durch das subtile Hervorrufen negativer Gefühle in seiner Wahlfreiheit unlauter zu beeinflussen.

    Zudem: Eine Partei, deren Kandidatin an verantwortlicher Stelle im Ministerium des Dr. Scheuer an dem dreistelligen Millionen-Maut-Skandal beteiligt war, sollte sie nicht gänzlich Abbitte leisten und gerade auf diese Kandidatin verzichten?

  • Piedro

    |

    @Christian Wiesner
    „…ohne dass ihnen jemand souffliert…“
    Sie haben seltsames Verständnis der Dinge, her Wiesner. Die Wähler sollen entscheiden, aber wer Informationen zur Partei und der Kandidaten liefert „souffliert“ ihnen was sie zu tun haben. Dabei stellen Sie die Fakten nicht mal in Frage, sondern nutzen diese lediglich, die Verbreitung und das Kommentieren als unlauter dar zu stellen. Ist es aber nicht, Herr Wiesner.

    „Einfach mit Totschlagargumenten draufschlagen und den Wahlkampf unterbinden wollen, das werde ich so nicht dulden und dem widersprechen.“
    Sie haben auch eine seltsame Wahrnehmung der Dinge. Nichts wird unterbunden, im Gegenteil. Sie nutzen doch die Gelegenheit die Parteiposition zu unterstreichen: nicht auf Experten hören und auf die, die das Potential selbst stellen, sondern auf eine wie auch immer geartete Befindlichkeit der potentiellen Wähler, die sich angeblich besser fühlen, wenn die bestehenden Strukturen aufgemischt werden statt sie so klug wie möglich zu nutzen. Dass sie mit keinem Wort auf die vorgebrachten Argumente und Stellungnahmen dieser Experten eingehen ist wohl Wahkampf pur, und der wird Ihnen auch hier erlaubt.

    Zu Ihrer Überraschung: Beleidigungen und Schmähungen werden hier nicht geduldet, wir sind ja nicht auf dem Nockerberg. Abgesehen davon darf sich jeder blamieren so gut er kann, auch Sie. Ich kann mir denken, dass Ihre Argumentation auch von konservativen Wählern eher nicht goutiert wird. Und ja: mehr oder weniger sinnfreie Lösungsvorschläge anhand eines „Sicherheitsgefühls“ zu propagieren, um in Wahlkampfmanier zu suggerieren der Gegner sei unfähig wichtige Aufgaben richtig zu lösen, das nennt man instrumentalisieren. Auch, wenn es „nur“ Wahlkampf ist.

    Die Kommentare spiegeln hier die Wahrnehmung der Bürger wieder, und das sind eher keine gehirngewaschenen Nachplapperer, die Ihre Position nicht deshab „schäbig“ finden, weil es der Aigner vorgeflüstert hat. So einfach ist das nicht. Das hat schon mit dem zu tun, was ihr da abzieht.

  • Sybille

    |

    Ich habe mir das MZ-Duell zwischen den beiden Kandidatinnen angesehen und revidiere Meinung nach dem TVA-Duell. Beide haben sich besser präsentiert. Die Bürgermeisterin hat glaubhaft erklärt, weshalb sie eine Führungsrolle des suspendierten Oberbürgermeisters in der kommenden Stadtratsperiode innerhalb der Verwaltung ausschließt. In Fragen der Sachpolitik liegen beide nicht weit auseinander. Entscheidend wird sein, wie die künftige Oberbürgermeisterin die Stadtratsarbeit effektiv organisieren kann. Wenn die Grünen sich in diese Politik einbinden lassen, wäre eine Koalition CSU, Grüne und SPD am zweckmäßigsten für stabile Verhältnisse in der Stadt.

  • R.G.

    |

    Nicht zur Veröffentlichung aber für Eltern interessant, der Film der stadt Wien.
    „Das Coronavirus Kindern einfach erklärt“

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu Christian Wiesner: Ich habe gegoogelt und festgestellt, daß die „Werte-Union“
    zwar nicht rechtsextrem, wohl aber ultrakonservativ ist. Und – mich irritiert der
    Begriff „Werte-Union,“ so als ob Andersdenkende k e i n e Werte vermitteln
    würden.

  • Ein wähler

    |

    Thema Wahlkampf:
    Na ja – es ist nun mal Stichwahl in ein paar Tagen und alle hauen auf die CSU ein, dass sie mit Corona Wahlkampf betreiben – lass das jetzt mal unkommentiert.
    Hätte gerne- wie oben schon mal geschrieben- unaufgeregt über diesen offenen Brief der CSU diskutiert, denn ich kann mir vorstellen, dass sich auch die CSU vorher beim Klinikum informiert hat, wie denn der Bedarf ist und wie das Klinikum zu den Empfehlungen des Robert-Koch Instituts steht.
    Aber ich glaube, konstruktiv wird das Thema hier nicht mehr .
    Also zurück eigentlichen Thema Wahlkampf:
    Ich bin schon verwundert , wie RD immer wieder auf Dr Freudenstein(as) einhait, vor allem mit Unterstellungen, was sie bei TVA alles böses gesagt haben soll – nochmal! das stimmt so einfach nicht! also selber anschauen .(bem: erst gestern musste Stefan Aigner in einem seiner Artikel Bemerkungen über Astrid Freudenstein zurücknehmen)
    Zum anderen wird mit Frau maltz- schwarzfischer(gms) recht zahm bei RD umgegangen.
    Beispiel: als die Möglichkeit aufkam, dass die Möglichkeit besteht, Joachim Wohlbergs kann Bürgermeister werden, , waren der Aufschrei und die Forderungen groß dass sich gms davon distanziert, was nicht geschah . Dann letzten Freitag endlich die große Erlösung: Stefan Aigner postet nach besagtem TVA Duell – es gibt eine definitive Absage an Wohlbergs als ob.
    Ich habe Herrn Aigner anschließend darauf hingewiesen, dass das überhaupt nicht stimmt. Leider hat Herr Aigner seine Aussage bisher nicht korrigiert und frage mich warum.
    Aber lassen wir das.
    Ich weiß ja nicht wer die MZ so liest?
    Also heute war auf der Vorderseite ein kleiner Wahl-Aufkleber von as.
    So jetzt frage ich mich, warum es wegen der massiven Wahlwerbung von gms in der MZ und von der MZ für gms keinen kollektiven Aufschrei gibt?
    S 17: ganze Seite Artikel über as und gms
    as wird den ganzen Artikel als Herausforderin betitelt. Das ist falsch!
    As kann gms nicht herausfordern , da gms kein ob ist!
    S 21: 1/2 Seite Anzeige von gms
    S22: 1/2 Seite Artikel – dieses Trio managt die coronakrise mit Foto von gms
    S 23: große Anzeige von der Stadt – gms spricht über die Härten der coronakrise und bedankt sich als Bürgermeisterin bei den Helfern der corona Krise .
    S 26: testimonial Anzeige für gms

    Also alle die ihr aus welchen gründen auch immer wollt, dass uns Gertrud Maltz schwarzfischer ( und Joachim Wohlbergs) in den nächsten Jahren „anführen“ sollen, hört auf so scheinheilig mit dem Finger auf die CSU zu zeigen.

  • blondie

    |

    der ruf nach der „expertokratie“ (wie bei kommentator „KP“) sollte angesichts der uneinigkeit der experten (virologen, epidemiologen etc.) leiser werden. der eine fordert verschärfte ausgangssperren, der andere geisselt sie (kelulé und drosten sind zum glück dagegen) als unnötig und kontraproduktiv. und in südkorea und japan gab es keinen ökonomischen shutdown und siehe da – die lage hat sich entspannt. fazit: alle fahren auf sicht und sind auf trial und error angewiesen, da es keine erfahrungswerte und vor allem keine wissenschaftlich verwertbaren daten gibt, wie einer der fünf berühmtesten epidemiologen messerscharf und vielzitiert ausführt:
    https://www.winterwatch.net/2020/03/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/

    von daher sollte man sich – gerade in der kommunalpolitik – vornehm zurück halten und nicht mit fehlgeleiteter besserwisserei bei dem komplexen thema corona aufwarten. übrigens, das ist pure mathematik: wer viel mit dem PCR testet bekommt niedrigere todesraten, wer nur die bereits erkrankten testet hat höhere.

  • Wintermute

    |

    Herr Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner,

    ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass sich zufällig jetzt ein Vertreter der Werteunion hier beteiligt, wobei mir inzwischen der Glaube an Zufälle vollständig abhanden gekommen ist.

    Wie sieht es denn aus mit Frau Freudenstein und der Werteunion? Ist sie mit dabei? Die Frage drängt sich mir jetzt auf, da ich damals bei der Nominierung etwas überrascht war, dass Frau Freudenstein meines WIssens nach zweimal den menschengemachten Klimawandel bezweifelt oder in Frage gestellt hat. Wie ist das mit den neu gewählten Stadträten/-innen der CSU?

  • Samson

    |

    @Ein wähler
    26. März 2020 um 11:22 | #

    Ah die CSU fühlt sich von der MZ zurückgesetzt. Funktioniert nicht mehr so wie bei Schaidinger ?
    Ah sogar Bilder von der OB drin.
    Sauerei !

  • R.G.

    |

    In Österreich kokettierte die rechte Partei, wenn Inhalte von äußersten Rand durch die Medien aufflogen, mit der Bemerkung, die Partei habe eben einen Narrensaum, für den die Spitze nichts könne. Das schien ihr zu reichen.
    Die anderen Parteien verlangten dagegen, die FPÖ müsse sich von der äußersten Rechten distanzieren.

    Mir stellt sich, bedingt durch Postings unter diesem Artikel die Frage, hat sich Frau Freudenstein schon mal von einem „Narrensaum“ ihrer Partei distanziert, es wollen oder müssen?

  • Ein Samson

    |

    Kommentar gelöscht. Jeder nur ein Pseudonym.

  • R.G.

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    Kommentar gelöscht. Bitte beim Thema bleiben und nicht persönlich werden.

  • Ein wähler

    |

    @samson: ich glaube, sie haben da etwas nicht ganz verstanden !
    Welche OB?

  • Mr. B.

    |

    @Christian Wiesner

    1. Ich möchte hier einmal ganz klar sagen, dass R-D in Regensburg das „Beste“ Medium ist, um sich durchaus umfänglich informieren zu können.
    Sie werden an dieser Stelle keinen besseren Journalismus benennen können.

    2. In Krisenzeiten sollten alle (auch Parteien) zusammenhalten.
    Es gäbe in Regensburg doch genügend andere Themen, die man bewerben/ vorbringen könnte. Aber, dann müßte man sie auch anschließend einhalten und ausführen, oder?

    3. Habe schon oft bei den C-Parteien von einer Werte-Union gehört.
    Was hat diese Werte-Union zu tun und für welche Werte steht sie?
    Ich persönlich kann mir hier jedenfalls keine Werte vorstellen, so wie sie im „bürgerlichen“ bei den Menschen bekannt sind.

    Egal wer die Wahl am Sonntag gewinn. Es wird mit Sicherheit die nächsten Jahre nicht leicht für die Siegerin, da das Ansehen dieser Stadt m. E. über mehrere Wahlperioden ziemlich geschädigt wurde.

    Regensburg muss wegen seiner Schönheit wieder zur „nördlichsten Stadt Italiens“ hingeführt werden, nicht wegen der Korruptions-/ Vorteilsannahme-Vorfälle, usw…!!!!!!!!!

  • Mr. T.

    |

    Mr. B., ich möchte Ihnen hier schon widersprechen:
    Das Beste Medium ist für jeden anders, für Sie mag es regensburg-digital sein, für Herrn Wiesner vielleicht die Kittelbayrische. Andere schätzen das Kreuzworträtsel in der Mittelmäßigen und wieder andere das Wochenblatt als ihr Sprachrohr – wobei letzeres stark an Profil verloren hat, seit dessen coiffeuristisches Aushängeschild von der lokalen Konkurrenz abgeworben wurde und dort im Mittelmaß aufgeht.
    Die Themen zum Profilieren mag es geben. Aber bei notorischem Argumentemangel bietet die Pandemie das beste Profilierungs-Populismus-Verhältnis zum mühelosen Sammeln der Stimmen am einfacher gestrickten Rand der Bevölkerung. Da kann man den größten Schmarrn dahinpopulisieren und argumnetative Repliken verhallen ungehört.
    Die WerteUnion hat sich aus dem konservativen Auswurf entwickelt und den selbstauferlegten Auftrag, die CSU (bzw. CDU im außerbayrischen Ausland) wieder am rechten Rand (des in ihren Vorstellungen existierenden Hufeisens) zu positionieren. Und wenn sich da andere rumdrücken werden sie einfach rechts überholt. Ihre Werte sind völkisch-christlich-nazional.
    Es sind nicht mehrere Wahlperioden, es sind exakt vier.
    Regensburg hat sich den Ruf als süditalienischste Stadt Deutschlands redlich verdient und sollte dieses Alleinstellungsmerkmal nicht aufgeben!

  • XYZ

    |

    R.G. 07.06
    Gut bemerkt zu gestern 19.02 von mir: das weiss ich natürlich dass bei Seuchen nicht der Bürgermeister/OB entscheidet – ich erwarte aber dass sie über die sachlichen und rechtlichen Probleme informiert sind und es als gewählte Vertrauenspersonen kommunizieren können, seien es nun das BauGB oder das BInfSchG.

  • Giesinger

    |

    Jenseits von Partei-Zugehörigkeit:
    In den beiden TV-Duellen kommt Frau Freudenstein für meinen Geschmack deutlich sympathischer und offener rüber. Ist vermutlich wieder sehr subjektiv, aber bei einer Kommunalwahl vielleicht nicht unwesentlich. Der Unsympath schlechthin, hat ja nicht gerade wenige Mitglieder und Wähler gewinnen können.
    Was macht der U. eigentlich ab Mai hauptberuflich? Stadtgärtnerei, wie schon mal von ihm selbst überlegt, oder doch gleich Pension? Bitte auf dem Laufenden halten, liebes regensburg-digital.

  • KW

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    Schöner Artikel über das „Frauen-Duell“ in der Sueddeutschen:
    http://sz.de/1.4858086

  • Ein Wähler

    |

    @KW: Danke für den Hinweis auf den Artikel

    Hier wird endlich mal geschrieben, was es mit diesem „Coronagate“ über das sich Stefan Aigner so echauffiert auf sich hat.
    Der Moderator fragte beide Kandidatinnen was sie voneinander unterscheidet.
    Frau Dr. Freudenstein meinte, dass sie Entscheidungen schneller und beherzter treffen würde, und erläuterte dies am Umgang mit der corona Krise.
    Worauf Frau Maltz schwarzfischer ungehalten reagierte und die Behauptungen brüskiert zurückwies. Das sie die Frage des Moderators nicht beantwortete ist hier nebensächlich.
    Aber schauen wir doch mal was an der Behauptung dran ist, das die SPD trotz corona noch Wahlkampf gemacht hat und das von der Stadtspitze lange die falschen Signale kamen, heißt corona nicht ernst genommen wurde.
    CSU: Straßenwahlkampf eingestellt am Dienstag vor der Wahl
    SPD: Straßenwahlkampf noch bis Samstag vor der Wahl.
    Am Wahltag, wo schon viele sehr verunsichert waren. Wie man sich am besten verhält und ob man die Krise ernst nehmen soll, wurden alle Kandidaten befragt, wie sie den Wahlsonntag verbringen.
    Dr. Freudenstein: verbringe den Tag grundsätzlich zu Hause. Gehe nicht ins Wahllokal, habe kurzfristig noch die Briefwal beantragt und werfe im Laufe des Tages die Unterlagen beim Rathaus ein
    Frau Maltz Schwarzfischer: geht am wahlmorgen in die Kirche, anschließend zum Mittagessen und dann wird sie und Wahllokal gehen und wählen.

    Also ich finde die beiden Kandidatinnen sind durchaus unterschiedlich mit der coronakrise umgegangen.

    Wie gesagt es ging hier um Schnelligkeit in der Umsetzung.
    So jetzt noch ein Beispiel von mir zu dem Thema.
    Letzten Freitag verkündete Frau Maltz Schwarzfischer, dass und man sich aufgrund der ernsten kahe entschlossen habe, unverzüglich einen Krisenstab einzurichten, der ab sofort tagen soll, um die Krise zu bewältigen, aber…. erst ab Montag!
    Da fällt mir nichts mehr zu ein.
    Nochmal es ging bei dem Thema, darum was die beiden Kandidatinnen unterscheidet.

    Wer übrigens den sz- Artikel liest wird feststellen, dass auch hier behauptet wird, das es unter ms keinen Bürgermeister Wohlbergs geben wird.
    Das sehe ich anders.
    Bei TVA hat Maltz-Schwarzfischer nur gesagt, dass sie sich persönlich einen Bürgermeister Wohlbergs nicht vorstellen kann, mit der Begründung er könne ja sein Amt nicht antreten, da er momentan noch suspendiert sei.
    Auch beim MZ Duell am Dienstag hat sie es sorgsam vermieden, eine Nichternennung von Wohlbergs zum Bürgermeister mit ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin zu verknüpfen.“

    Ich gehe davon aus, dass es einen Bürgermeister Wohlbergs geben wird, sollte Frau Maltz-Schwarzfischer zur Oberbürgermeisterin gewählt werden.

  • R.G.

    |

    @Giesinger
    Jetzt ist nicht mehr die Zeit für Persönlichkeitswahlen; die Jugend wird aufmerksam und hartnäckig in den Parteien Realitätsnähe erstreiten müsssen.

    Ohne damit eine Wahlempfehlung zu geben, finde ich eine shr sachliche Art immer sympathischer, weil ich das Oberbürgermeisteramt als Obersten Beamtenjob verstehe, die zusätzliche Repräsentations-Grüßaugust-Seite ist nicht
    notwendend.
    Freundlichkeit soll bei den Beamten erzeugt werden, sie stehen den Bürgern direkt gegenüber.

    Freudenstein stand ausgeruht da, die Vertretungs- Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer nach einer überfordernden Woche mit mutmaßlich ganz wenig Schlaf immer noch intellektuell top.

    Wolbergs kann so oder so in die Politik hineinagieren, wenn er will. Ich gehe davon aus, dass er das wollen wird. Bei beiden Damen.

    Aufgrund des Vorgehens der Ordnungskräfte während der Corona – Einschränkungen -natürlich geschah es auf Anordnung hin – würde ich wahrscheinlich nun doch die Kanididatin der Oppositionspartei bevorzugen, um ein Gegengewicht zu fühlen.
    Das Tüpfchen am I war, wenn es wahr ist was ein Artikel schreibt, dass Landwirte wegen Corona nicht mal mehr alleine auf den Feldern arbeiten durften. Ich möchte mich da noch näher informieren.
    Im Nachbarland dagegen sucht man junge „Einheimische“als Erntehelfer zu gewinnen, weil die ausländischen Kräfte jetzt nicht über die Grenze dürfen.
    Was glaubt man, dass die Bayern in einem halben Jahr essen sollen? Strafzettel?

  • Hoffnung

    |

    Frau Malz-Schwarzfischer wird ab und an vorgeworfen, sie hätte eine schwache eigene Meinung und würde sich von der Stadtverwaltung beeinflussen lassen. Die Stadt werde seit Wolbergs Suspendierung von der Stadtverwaltung gelenkt.

    Ich konnte persönlich schon mehrfach miterleben, wie sehr Frau Malz-Schwarzfischer auf die fachliche Meinung der Stadtverwaltung angewiesen ist. Dazu muss man sich nur Stadtratssitzungen anhören. Eine eigene Linie ist bis heute nicht zu erkennen. Im Dialog spricht GMS immer von „wir tun/möchten das und das…“. Ich befürchte mit „wir“ sind ihre verbeamteten Berater gemeint, die im Hintergrund die Entscheidungen treffen.

    Den Vogel abgeschossen hat Frau Malz-Schwarzfischer allerdings im TV-Duell, indem sie wörtlich sagte, Sie lege Wert auf eine stabile Rathauskoalition, damit DIE VERWALTUNG auch die Sicherheit habe, dass Ihre eingebrachten Anträge auch durchgewinkt werden.

    Ich hoffe, dass die Wähler richtig entscheiden und die Stadt ab nächster Woche wieder gelenkt wird.

  • R.G.

    |

    @Hoffnung
    Ihre Argumente habe ich gehört.

    Seien wir so ehrlich zu bemerken, ein Vertretungsjob ist kein gestaltender Posten, erst mal gar nicht, wenn dauernd ein Politiker im Hintergrund Zweifel gegen das Vorgehen des Rechtsstaates sät und „einiges“ über wahrscheinlich alle Parteien zu „wissen“, andeutet. Wenn die Beamten darauf getrimmt sind, den vor Gericht Stehenden weiter als ihren Chef zu sehen, werden sie, was die Interimsperson sagt, blockieren.

    Am besten wäre, wenn man beide Frauen von ihren Parteien losgelöst engagieren könnte, um als Team die Stadt menschlicher, grüner und gerechter zu machen.

  • Ein Wähler

    |

    @R.G. Zunächst mal Danke für Ihren wohltuend ruhigen Ton in ihrem post an giesinger.

    Aber ich habe jetzt doch ein paar Anmerkungen

    1. Warum ist jetzt kein Zeit mehr für Persönlichkeitswahlen?
    Denn ich sehe das komplett anders.
    Es wird bei dieser Stichwahl um die Frage gehen, wer von beiden Kandidatinnen schafft es mit einer Verwaltung, die man nicht austauschen oder abwählen kann , Regensburg in der Spur zu halten.
    Wobei es mir ganz wichtig ist, klarzustellen, dass ich die Verwaltung hier und in meinen anderen Posts pauschal verurteile, sondern im Gegenteil- ich habe viele fähige, vormals motivierte Verwaltungsangestellte kennen gelernt habe.
    Was ich aber festgestellt habe – „der Fisch stinkt immer vom Kopf“
    2. was meinen sie mit „die Jugend … wird in den Parteien Realitätsnähe erstreiten müssen“?
    Ist hier ihr Beitrag zum Klimawandel gemeint?
    3.zitat: „Freudenstein stand ausgeruht da, die Vertretungs- Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer nach einer überfordernden Woche mit mutmaßlich ganz wenig Schlaf immer noch intellektuell top.“
    Tja, und da ist es wieder – sie können es einfach nicht lassen. Schade schade
    Was wissen Sie denn über den Arbeitstag von Frau Dr. Freudenstein?
    Was wissen sie über den Schlaf von Frau Maltz-Schwarzfischer?
    Ich habe beide kennengelernt und Astrid Freudenstein ist auch in Stress Situation und übermüdet immer noch gut gelaunt und freundlich.
    Und Frau Maltz-Schwarzfischer liegen Podiumsdiskussion u.ä. einfach nicht. Da wirkt sie immer ein wenig angestrengt.
    Wenn sie bei einer Podiumsdiskussion im Wahlkampf dabei waren, wissen Sie was ich meine.
    Es sind zwei Kandidaten mit unterschiedlichem Charakter – soll es geben.
    Aber das was sie daraus machen ist einfach nur plump.
    Auch dieses „intellektuell top“ hätten sie sich einfach nur sparen können. Vor allem da sie diese Attribute bei Frau Dr. Freudenstein einfach haben unter den Tisch fallen lassen.

    Also? Soll ich sie jetzt als Gesprächspartner ernst nehmen?
    Wenn ja, dann verkneifen sie sich solche dämlichen Manipulationsversuche. Ich finde ein gutes Argument braucht so etwas nicht

  • Giesinger

    |

    Kommentar gelöscht. Das hat nichts mit dem Thema zu tun.

  • Christian Wiesner

    |

    @ KW : Vielen herzlichen Dank zu dem Artikel in der SZ. Die steht der CSU politisch wohl eher auch nicht sehr nahe, aber so kann man eben auch über den Wahlkampf schreiben.

    @ Mr. B. : Der Thread hier sollte nicht über die Werte Union sein, es geht hier um den Artikel auf ‚Regensburg Digital‘, der der CSU Wahlkampf mit unlauteren Mitteln vorwirft. Ich habe mich nur deshalb hier ‚geoutet‘, damit mir niemand vorwerfen kann ich würde meine politische Heimat verbergen. Wenn ‚Regensburg Digital‘ mal über die WerteUnion berichten möchte, so kann man mich gerne kontaktieren, z.B. über den CSU Ortsverband Süd oder auch auf Facebook.

    @ Wintermute : Ganz ehrlich, ich habe nicht die geringste Ahnung wie Frau Freudenstein zur WerteUnion steht. Würde mich persönlich natürlich auch interessieren, aber ich denke nicht, dass sie sich dazu äußern wird. Muss sie auch nicht, unser Verein hat keine Funktion innerhalb der CDU/CSU und ist nichts weiter ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten. Genauso gut könnte man sie fragen, was sie vom Kleingartenverein Lappersdorf eV hält …… wenn es den denn gibt ;-) ….

  • Inschallah

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte nicht persönlich werden.

  • XYZ

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    Kann mir gut vorstellen dass die beiden Stichwahl-Kandidatinnen bei einer Koalition ohne den Wahlkrampf gut zusammenarbeiten können, egal wie es ausgeht und vice-versa. Es gibt nun mal verschiedene Charaktere, der eine möchte schneller entscheiden und der andere sorgfältig abwägen, beide können sich trefflich ergänzen – Unruhestifter aber aussen vor . . .

  • ein wähler

    |

    jetzt hätte ich doch nach den letzten konstruktiven Kommentaren fast geglaubt, dass so etwas wie eine „faire“ Diskussion hier möglich ist.

    @inschallah: Danke, dass du mich mit deinem tumben und völlig unangemessenen Kommentar auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hast.
    Nach Rücksprache mit einem Stadtrat – denn ich will hier wissentlich keine Unwahrheiten verbreiten, kann ich sagen, dass ein sehr großer Anteil der CSU Stadträte herrvorragende und unermüdliche Leitungsarbeit in ihren Vereinen, ihren Verbänden oder einfach in ihrer Arbeit macht, um die Menschen, Familien und Firmen in dieser Krise zu unterstützen und zu helfen.
    Einer der Stadträte, die du oben so despektierlich verunglimpft hast, ist sogar einer der zwei überregionalen Einsatzleiter des Katastrohenschutzes (der andere sitzt in Berlin).
    Ich halte dir mal zu gute, dass du das nicht gewußt hast.
    Und warum nicht? – weil wir die Mund halten, die Schmähungen runterschlucken und einfach helfen und arbeiten – Weil die CSU-Stadträte eben Corona nicht zum Wahlkampfthema machen.
    Und wenn ihr jetzt wieder mit dem offenen Brief und den mobilen Testzentren ankommt, dann lest vorher den MZ Artikel dazu – das Thema liest sich dort etwas anders als hier.
    Aber leider gibt es den Artikel nur Online und auch nur für plus-Abonnenten. Da frage mich doch – warum? ach ja, es ist Wahlkampf

  • ein wähler

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte keine Unterstellungen. Und bevor Sie sich, wieder beschweren, weil Ihre weiteren Kommentare nicht sofort freigeschaltet werden: Am Wochenende wird das Forum nur sporadisch betreut..

  • Hindemit

    |

    Kann sich mal bitte Jemand erbarmen und
    Hr. ein Wähler zum Drive In- Schnelltest bringen? Das ist ja kaum mehr zu ertragen wie er das Forum zur indentitätsstiftenden Selbstdarstellung nutzt.
    Außerdem wird der Eindruck erweckt, ein OB hat alles sofort und in Eigenregie zu erledigen (ist GMS auch für den Reifendruck der RVV Flotte persönlich zuständig?) Sehr sonderbares Un-Verständnis der kommunalen Strukturen. Die Fachleute (z.b. Verkehrsplaner, Kita-Planer, Umweltamt) sind in der Verwaltung. Die Weichen stellt die Politik nach Beratung durch Verwaltung. Aufgabe der Politik ist es Ideen zu entwickeln und die Kommunikation dieser. Ganz wichtig natürlich die Bürger mitzunehmen und zu beteiligen. Wir haben föderale Strukturen die oft den Handlungsraum einschränken. Mancher wünscht sich scheinbar wieder einen Basta-Durchregierer. Alter!

  • ein wähler

    |

    apropos MZ:
    von dem Stadtrat vorhin (s.o.) habe ich Folgendes erfahren:

    Nach dem Duell der beiden Kandidatinnen am Dienstag hat die MZ von einem Fachmann die Körpersprache und das Auftreten der Beiden analysieren lassen, um aus dieser Verleichsanalyse einen Artikel zu machen. (Bem. diese Vergleichartikel gibt es ja ständig – heute waren glaube ich die Plakate dran)
    Leider ist es so, dass Frau Dr Astrid Freudenstein eine so exellente Bewertung von dem Fachmann bekommen hat, dass sich die MZ aufgrund dieses Ergebnisses entschlossen hat, den Artikel nicht zu bringen (zumindest nicht vor der Wahl) um die Wahl nicht zu beeinflussen.
    Anmerkung: als vor 6 Jahren diese Analyse von den Kandidaten Wohlbergs und Schlegl gemacht wurde und Christian Schlegl dabei sehr schlecht abgeschnitten hatte, sah die MZ kein Problem darin, den Artikel noch vor der Wahl zu bringen.

    Eines haben mich die letzten Wochen RD und MZ gelehrt – wie man in Regensburg eine ehrliche und überparteiliche Wahlkampf-Berichterstattung macht – DANKE

  • R.G.

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Ein Wähler

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    Und es geht weiter
    – nachdem jetzt die SPD heute endlich ihre massive Wahlwerbung in der MZ eingestellt hat , in einer Zeit wo viele nicht wissen wie es finanziell weitergeht , ist das in meinen Augen ein richtiges Zeichen- aber viel zu spät.
    Aber warum auch für Werbung bezahlen wenn man sie von der MZ kostenlos bekommt.
    Vor zwei Stunden wurde ein Artikel online gestellt, bei dem es darum geht, dass der VCD ( Veloclub deuschland- Abteilung Regensburg) Frau Maltz- Schwarzfischer das goldene bruckmandl 2019 verleiht für
    Zitat „Ausschlaggebend für die Auszeichnung sei ein Wahlkampfvideo der Bürgermeisterin, in dem Maltz-Schwarzfischer „sehr beeindruckend und überzeugend“ vermittele, die Umsetzung des Radentscheids als Oberbürgermeisterin weiterverfolgen zu wollen.“
    Frau Maltz Schwarzfischer hat sich via Facebook auch sofort bedankt – Antwort und link sind auch im Artikel.
    Natürlich zum nachlesen für ALLE ist das diesmal kein plus Artikel.
    Liebe MZ, jetzt wird es langsam richtig peinlich!

  • Julian86

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    Lieber Wähler, meinen Sie nicht auch, dass alle, die wollten, schon gewählt haben?

  • Ein Wähler

    |

    Hallo Julian 86, die Frage kann ich leider nicht beantworten.
    Was ich aber weiß, dass es mit der aussendung der Unterlagen zu Verzögerungen kam, weshalb die deutsche post heute ab 18:00 nochmal alle Briefkästen leert und versichert, dass die bis heute eingeworfenen Wahlzettel bis morgen 17:30 im Rathaus sind.
    Gegenfrage: warum musste die mz den „Maltz-Schwarzfischer Artikel“ heute noch bringen , aber im Gegenzug „Freudenstein- Artikel“ bis nach der Wahl zurückhalten?
    Man hätte doch diese VCD Verleihung incl. Statement von der maltz auch Montag bringen können oder?

  • R.G.

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    „Gegenfrage: warum musste die mz …?“
    Diese Fragen müsste die MZ beantworten. Dort kann man posten, habe ich mir sagen lassen. Nachsehen möchte ich schon lange nicht mehr, was die schreiben.

    Mir sagt der Stil von regensburg-digital zu. Deshalb lese ich hier.

    Vernünftige Wähler haben sich ihre Meinung aufgrund sachlicher Fragen gebildet, nun kommt als weiteres Kriterium dazu, wie der Umgang mit dem ernsthaftesten Problemen aller Bürger aussieht, der durch die Seuche drohenden großen Armut und der Angst vor dem lauernden Tod.
    Wem möchten sich die Einzelnen in schwereren Zeiten eher anvertrauen?
    Die kommenden Korruptionsprozesse werfen einen weiteren Schatten. Es wird hart werden.

    Gefragt sind ab jetzt zu einem Miteinander fähige Menschen an der Spitze.
    Kein Gegeneinander, kein Hickhack.

  • Mr. T.

    |

    Ich stell mir grad dem Esser sein Gesicht vor, wie er sieht, wie hier ein Wähler der Mittelmäßigen eine starke SPD-Lastigkeit vorwirft :-)

  • Giesinger

    |

    „Ein Wähler“ gebe ich vollkommen Recht. Mr. T. kapiere ich ausnahmsweise nicht. Bin halt schon 20 Jahre weg, aus Regensburg. Aufklärung, von wem auch immer, wäre nett.

  • Ein Wähler

    |

    Hallo giesinger,
    Der alte Herr Esser war Mitglied der SPD und hat unter anderem deswegen die Verlags Lizenz von den Amerikanern bekommen .
    Der jetzige Inhaber Esser ist meines Wissens aber Anhänger/ Mitglied der CSU.
    Nichtsdestotrotz wird aufgrund der Verlagsgeschichte der MZ eine gewisse SPD Affinität nachgesagt.
    Meiner Meinung nach ist deswegen der Kommentar von Mr T nur bedingt witzig.
    Aber man muss ja nicht jeden Quatsch kommentieren.

  • Giesinger

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    Danke!

  • Ein Wähler

    |

    @RG: Danke für den Hinweis, dass bei der MZ posten kann. Ich würde das dort auch gerne tuen.
    Leider habe ich diese Funktion nicht gefunden, nur die Möglichkeit einen „Leserbrief an den Verfasser“ eines Artikels zu schreiben.
    Was ja ein wenig kontraproduktiv ist, denn so ein Brief landet dann, ohne von Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, einfach in der Ablage P.
    Zumindest habe ich bisher noch keine Reaktion/ Antwort von der MZ auf „Leserbriefe“ bekommen.
    Das ist auch der Grund weshalb ich mich lieber auf RD informiere, wesentlich besser recherchierte Artikel, die Möglichkeit sich als Leser dazu zu äussern und das direkte Feedback von anderen Kommentatoren.
    Aber nochmal MZ:
    Sollte jemand wissen wo man öffentlich Kommentare oder fragen bei der MZ posten dann bitte eine Info hier. Danke

  • Bertl

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    Ergänzend zu @Ein Wähler:
    Neben der Mittelbayerischen unter dem SPD-Mitglied Herrn Esser sen. (die damalige SPD ist mit der SPD von heute nicht vergleichbar), gab es noch den kirchen- und CSU-nahen Tages-Anzeiger. Und Die Regensburger Woche.

  • xy

    |

    Posten kann bei der MZ nur, wer eingeloggt ist, also nur zahlende Leser.

  • highwayfloh

    |

    Hier Der Link zur MZ-Ausgabe Nr.1, vom Dienstag, den 23. Oktober 1945.

    Besonders bemerkenswert auf der Titelseite: „Zum Geleit“, welcher klarstellt, für was die damals neugegründete MZ eingestanden ist. Man kann sich ja dann mal die Mühe machen – so wie ich – und einige dieser alten Ausgaben online durchforsten und dann den „Werdegang“ der MZ danach persönlich beurteilen… offenbar hat die MZ es mittlerweile selbst erkannt, dass von dem Ursprüngen rein gar nichts mehr vorhanden ist und betitelt sich selbst nicht mehr als „Qualitätsmedium“ unterhalb ihres Logos.

    Quelle : Digitale Bibliothek München

    https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00064694/images/index.html?fip=193.174.98.30&seite=7&pdfseitex=

  • highwayfloh

    |

    Nachtrag:

    Und in einer Ausgabe steht sogar eine ganzseitige Stellungnahme der damaligen Verlagsgründer, bezüglich der Werte, welche Sie mit der Zeitung vertreten. Bitte selbst recherchieren (die Zeitungen können Seite für Seite online durchgeblättert werden).

  • Ein wähler

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    @ Highwayfloh: Danke für die Info 😀
    @ xy: Danke für die Info – interessanter Ansatz der MZ zur freien Meinungsäußerung

  • Mr. B.

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    Zu xy
    29. März 2020 um 00:23| #

    „Posten kann bei der MZ nur, wer eingeloggt ist, also nur zahlende Leser.“
    Wenn das so ist, dann ist mir wieder vieles klargeworden!!!!!!

    Gibt es dann nicht immer nur eine einseitige Meinung, wenn man nur seinem „Klientel“ die Chance gibt, etwas zu posten??????
    Dann ist es aber auch auf alle Fälle wichtiger, dass man R-D regelmäßig liest!!!!

  • highwayfloh

    |

    @Ein wähler:

    Bitte gern geschehen. Ich persönlich habe schon einige Jahrgänge durch und finde es sehr interessant und aufschlussreich, insbesondere, da mir jetzt als Erwachsener so manche Dinge klarer werden (bin in den 1970ern geboren), welche einem als Kind nicht erklärt wurden und man als Kind nicht verstehen konnte… z.B. warum sind sich die und die spinne-feind oder aus welchem Grunde wird gesagt, mit denen will man nichts zu tun haben usw. usf. .

  • Mathidle Vietze

    |

    Es steht jedem, auch wenn er / sie k e i n MZ-Abonnent ist –
    zu, seine Meinung per Leserbrief kundzutun.

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