SOZIALES SCHAUFENSTER

Stichwahl am 29. März

Wolbergs geht in den Stadtrat – und empfiehlt Maltz-Schwarzfischer

Die neuen Stadträte und der Vorstand des Brücke-Vereins um Joachim Wolbergs sprechen sich für die Wahl seiner früheren Parteifreundin am 29. März aus. Es gibt auch einen Vorschlag zur AfD.

Vor sechs Jahren gratulierte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs Gertrud Maltz-Schwarzfischer noch zur Wahl als zweite Bürgermeisterin. Jetzt empfehelen er und sein Verein sie als seine Nachfolgerin. „Wir glauben, dass programmatische Schnittmengen, vor allem aber grundsätzliche politische Haltungen unter einer Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer eher Gestalt annehmen.“ Foto: Archiv

Die Pressemitteilung klingt zurückhaltend und wohl abgewogen, doch die zwei Botschaften sind klar formuliert: Joachim Wolbergs wird sein Mandat als gewählter Stadtrat für „Brücke“ wahrnehmen und spricht bei der anstehenden Stichwahl eine Empfehlung für seine frühere Parteifreundin Gertrud Maltz-Schwarzfischer aus. Darauf hätten sich die neu gewählten Stadträte und der geschäftsführende Vorstand des Brücke-Vereins bereits am Montag verständigt.

„Programmatische Schnittmengen und grundsätzliche Haltungen“

„Die neu gewählten Stadträtinnen und Stadträte empfehlen für die Stichwahl Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zur Wahl, weil sie davon ausgehen, dass programmatische Schnittmengen, vor allem aber grundsätzliche politische Haltungen unter einer Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer eher Gestalt annehmen“, heißt es wörtlich. Grundlage dieser Wahlempfehlung seien „keinerlei zum jetzigen Zeitpunkt geführten Gespräche zwischen wem auch immer“.

Diese von Wolbergs mitgetragene Empfehlung von Maltz-Schwarzfischer konnte man nicht unbedingt erwarten. Zu tief schienen die Verwerfungen und persönlichen Verwundungen, die mit der Debatte um die Vorwürfe gegen Joachim Wolbergs und seinem daraus resultierenden Austritt aus der SPD verbunden waren. Stellenweise waren harte Worte gefallen. Auch, ob der 49jährige sein Stadtratsmandat tatsächlich wahrnehmen würde, hatte er zuletzt noch offen gelassen. Doch all das wurde nun hintangestellt. 

Wolbergs wird Fraktionschef

In den nächsten Tagen wollen die sechs Brücke-Stadträte sich nun als Fraktion konstituieren. Wolbergs wurde dabei einstimmig als Vorsitzender vorgeschlagen. Man stehe „allen im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppierungen (…) für konstruktive Gespräche jederzeit zur Verfügung“ – mit Ausnahme der AfD.

Fraktionsstärke soll vergrößert werden – wegen der AfD

Dabei nimmt „Brücke“ etwas vorweg, was schon am Wahlabend vereinzelt die Runde gemacht hat. Den Vorschlag, die Geschäftsordnung des Stadtrats wieder zu ändern und die Fraktionsstärke auf drei Stadträte zurückzuführen, um zu verhindern, dass die Rechtsextremen Fraktionsstärke erhalten – verbunden mit entsprechender Infrastruktur wie einem eigenen Büro. Die Fraktionsstärke war erst während der zurückliegenden Stadtratsperiode von drei auf zwei Stadträte gesenkt worden. Betroffen wäre von einer solchen Änderung neben der AfD auch die FDP.

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Kommentare (99)

  • Taxifahrer

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    Dass die Brücke mehr Schnittmengen mit der SPD hat als mit der CSU ist offensichtlich. Ich hätte dennoch gedacht, dass Wolbergs persönlicher Kampf gegen die SPD zu groß ist. Mit einer Wahlempfehlung hätte ich nicht gerechnet.

  • Neutraublinger

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    Hut ab! Finde ich durchaus respektabel dass sich Hr. Wolbergs nicht aus der Verantwortung stiehlt und jetzt auch mal anfängt kleinere Brötchen zu backen.

  • HM

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    Wieso hat Wolbergs kanditiert? Um der SPD eines zu würgen? Die Verwerfungen Wolbergs vs SPD sind zweitrangig. Wurde doch Frau OB als zurückhaltend, nicht selbstbewußt und durchsetzungsfähig gesehen. Da fände Wolbergs in Freudenstein nicht das beste für sich….

  • KW

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    Bei allem Gesagten und Geschriebenen muss man anerkennen, dass dies eine annehmbare Ansage der Brücke ist. Herr Wolbergs als einfaches Stadtratsmitglied und Chef der immerhin drittgrößten Fraktion im Stadtrat, damit kann man (geradeso noch) Leben.
    Sehr zu begrüßen auch die (erwartbare) Wahlempfehlung für Frau Maltz-Schwarzfischer.
    Fehlt noch die Empfehlung der Grünen und ggf. der ÖDP für eine SPD OBin, dann nähert sich das Ergebnis dem an was mMn diese Stadt braucht.

  • Ichsagsnichtweiter

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    Für mich sieht das nach Vorbereitung auf einen Job als 2. oder 3. Bürgermeister aus. Durch die Hintertür zurück ins Rathaus …

  • Franz

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    Wer Wolbergs kennt kann sich doch vorstellen, daß „unter ihm“ eine OB Maltz-Schwarzfischer wenig zu melden haben wird. Er wird mit der altbekannten Methode „führt sich auf wie ein Gartenschlauch“ ihr schnell die Butter vom Brot nehmen. OB-Kette, hin oder her!
    Regensburg hat alle Chancen vertan. Das alte wurde damit wieder belebt. Es würde ein lustiger Spaß, er wird aus zweiter oder Dritter Reihe alle Duckmäuser an die Wand plätten. Hoho!

  • Mr. T.

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    Chapeau! Da arbeitet er sich Respekt zurück. Der Schatten zum Drüberspringen war groß. Damit sollte es klappen für GMS.

  • Lol, der lächerliche

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    so Sie denn OBM wird, dürfen wir uns also auf einen Bgm Wolli freuen …

    jetzt heißt es also wieder das kleinere Übel wählen

    und bin keiner von der FDP und noch weniger AfD, aber die Idee mit der Fraktionsmindestgröße spielt den letzteren doch wieder nur in die Hände.

    Die oft beschworene Demokratie sollte man auch mal als solcher Respek (t) zollen

  • Lothgaßler

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    @Ichsagsnichtweiter:
    Genauso ist es, aber diesen Zahn muss man ihm ziehen, und auch bei der Vergabe von Ausschuss- und Aufsichtsratsposten sollte er sich raus halten.

    Die Regeln zur Bildung einer Fraktion an die Stärke der AfD auszurichten ist unwürdig. Wenn es einen parteineutralen Grund für eine Fraktionsmindeststärke von 2 gegeben hat, dann ist der nun nicht plötzlich verschwunden.

  • Samson

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    Naja war ja zu erwarten, jetzt gibt es einen klaren Stichwahlsieg.
    Eigendlich ist das für Wolbergs der erste Schritt Richtung Realität.
    Und für die CSU die Chance den Rest vom Gruselkabinett auszuwechseln.
    Ich glaube das wird ein klarer Sieg.

  • Ichsagsnichtweiter

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    Ich hoffe doch, dass Frau Maltz-Schwarzfischer und alle, die mitzureden haben, den abgewählten, unerwünschten Ex-OB nicht aus Mitleid oder mangels seiner anderen beruflichen Optionen wieder in ein Amt befördern. Eine klare Aussage diesbezüglich wäre von oben genannter wünschenswert, da man sonst wohl Frau Dr. Freudenstein wählen muss – so schwer es mir auch fällt – um endlich Ruhe in diese Stadt zu bekommen.
    Er soll seine Sofortpension nehmen, Ruhe geben und endlich die Stadt aus seinem Würgegriff befreien. Regensburg braucht ihn nicht. Weder als Stadtrat und schon gar nicht als Bürgermeister.

  • ein Wähler

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    @KW: „Fehlt noch die Empfehlung der Grünen und ggf. der ÖDP für eine SPD OBin, dann nähert sich das Ergebnis dem an was mMn diese Stadt braucht.“

    Das sehe ich anders, was die Stadt jetzt braucht, ist jemand, der Regensburg, Bürger und seine Wirtschaft durch die Krise führt, der Entscheidungen treffen kann und der die Verwaltung in den Griff bekommt.

    Und das ist nicht Frau Maltz-Schwarzfischer. Dafür hat sie es in den letzten Jahren einfach zu klar gezeigt, dass was sie alles nicht kann.
    Diese paar „klimafreundliche“ Maßnahmen ohne Sinn und Verstand kurz vor der Wahl, waren doch reiner Populismus, um sich grüne und sonstige Sympathien zu sichern.

    Und dasjetz in allen Kommentaren Joachim Wohlbergs beklatscht wird, verstehe ich überhaupt nicht.
    Die letzten Jahre hat er kein gutes Haar an der SPD gelassen und jetzt ist Alles wieder gut?
    Vor 6 Jahren hat er sich nach eigenen Aussagen noch dafür eingesetzt, dass die Fraktionsstäke auf 2 herabgesetzt wird, damit die FDP mit in die Koalitaion kann.
    Und jetzt läßt er die FDP über die Klinge springen, indem er sich dafür einsetzen wir , dass die Fraktionsstäke wieder auf 3 heraufgesetzt wird. Und jetzt ist das alles super?

    Was für ein rückgradloser Wendehals! und das Beste: er bekommt auch noch Applaus dafür.

    Frau Dr. Freudenstein wäre klar die bessere Oberbürgermeisterin.
    Mit einer Frau Maltz-Schwarzfischer als OB und einem Joachim Wolbergs als was auch immer wird Regensburg nicht vorankommen.

    Und das wir jetzt

  • Charlotte

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    Woher der Optimismus @ Neutraublinger, @KW und @T.

    Wir sollten Herrn Wolbergs erstmal gar nichts glauben… er ist ein Opportunist und hat bisher noch gar nichts dazu beigetragen, dass man ihm jetzt Respekt zollen oder glauben muss.

    Hätten ihn nicht ein paar gewählt, wäre er wie seit langer Zeit erstmal einfach nur weiter im Gerichtssaal und müsste sich auch im zweiten Prozess gegen Korruptionsvorwürfe verteidigen.

    Für die Mehrheit und für die Glaubwürdigkeit in die Politik ist selbst die Funktion eines Fraktionsvorsitzenden unvorstellbar, ein eventuelles Bürgermeisteramt aufgrund einer Koalition wäre ein Disaster.

  • Piedro

    |

    „Den Vorschlag, die Geschäftsordnung des Stadtrats wieder zu ändern und die Fraktionsstärke auf drei Stadträte zurückzuführen, um zu verhindern, dass die Rechtsextremen Fraktionsstärke erhalten – verbunden mit entsprechender Infrastruktur wie einem eigenen Büro.“
    So nachvollziehbar das für mich ist, und ich halte es für wünschenswert, wenn es da keine rechtsextreme Fraktion, ins besondere mit dieser Personalie gibt, Demokratie geht anders. Solche Maßnahmen sind zum einen Wasser auf die Propagandamühle der Rechtsextremen, die sich ausnahmsweise mal gerechtfertigt in die Opferrolle begeben können, zum anderen zeigt das eine echte Schwäche auf. Können oder wollen sich „die Demokraten“ (NPD-Sprech) nicht mit diesen Vögeln auseinandersetzen? Wenn die beiden Hanseln ihre Fraktionsprivilegien nur für Kommunalpolitisches nutzen würde das zwar kosten, aber niemandem was bringen, weil die nichts auf der Pfanne haben, außer sich lächerlich zu machen. Nutzen sie die organisatorischen Vorteile für anderes, wie es in anderen Gemeinden oft der Fall war, kann man wirksam dagegen vorgehen, Gelder zurück fordern, Strafen verhängen, deutlich machen, wie unlauter die Fraktionäre agieren.
    Man kann demokratische Regeln nicht beliebig ändern, um die Demokratie zu schützen, das muss anders gehen.

  • Dieter

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    Ich halte weder von der CSU noch der AFD irgendwas. Auch nicht von Freudenstein.

    Aber eine Koalition von Grünen, SPD, Brücke und wer sich eben noch für eine Mehrheit findet, ist auch nur das kleinere Übel. So unangenehm es mir ist das zu schreiben: gegen Wolbergs haben die restlichen Pappkameraden keine Chance, weder rhetorisch noch politisch. Vor allem wenn er als potentieller 3. Bürgermeister, und dieses Amt wird er für eine Koalition mindestens fordern, wieder im Rathaus mitmischt.

    Allerdings steht noch eine Revision und vor allem ein Urteil an, es bleibt also spannend.

    PS: Die AFD braucht kein Mensch, aber dieses Fraktionsgrößengeschachere hätte einem vor der Wahl einfallen können und müssen. Jetzt solche Fakten schaffen zu wollen, ist demokratisch nur erbärmlich.

  • XYZ

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    Die freundliche ‚Empfehlung‘ dürfte bei der Stichwahl wie ein Schuss nach hinten losgehen, der Wähler dürfte sich eher verhonipipelt fühlen.

  • R.G.

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    Das ist alles so traurig, gehüpft wie gesprungen.
    Herr Aigner, eine Wahlempfehlung wäre in dem Dilemma nett.

    Nicht mal telepathisch?

  • KW

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    @Charlotte
    „Woher der Optimismus @ Neutraublinger, @KW und @T.“
    Drum schrieb ich ja, als einfacher Stadtrat sei Hr. Wolbergs „gerade so noch“ vorstellbar.
    Wenn ich Ihren und andere Kommentare jetzt lese, wird mir allerdings wieder klar, was für ein gnadenloser Taktierer Hr. Wolbergs ist und deswegen tatsächlich nicht auszuschließen ist, dass er versucht sich als 3. BM zu platzieren.
    Allerdings sollten die Mehrheitsverhältnisse im Falle einer SPD OBin mit den Grünen als deutlich stärkerem „Partner“ klar sein:
    OBin: SPD
    2. und 3. BM: Grüne
    Alles andere wäre eine Farce und würde mich vielleicht sogar dazu veranlassen, bei einer ggf. stattfindenden Vereidigung (ist das öffentlich?) laut buhend anwesend zu sein.

  • Musonius

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    @Dieter: Das Problem, dass Wolbergs als 3. Bürgermeister nach dem Stand der Dinge erneut umgehend vom Dienst suspendiert werden müsste, weil ja nach wie die Voraussetzungen hierfür vorliegen dürfte. Auch ein 3. Bürgermeister ist kommunaler Wahlbeamter.

    Was wäre im Übrigen gewesen, wenn die AfD fünf Stadträte gestellt hätte? Müsste man dann die Grenze für eine Fraktion dann auf sechs Mitglieder erhöhen? Die Absenkung der Grenze auf zwei Mitglieder war eine opportunistische Maßnahme von Wolbergs, die sich jetzt rächt. Ich erinnere mich, dass die Grenze früher sogar bei vier lag, zur Zeit der „vier Kritischen“. Wasser auf die Mühlen der AfD, wenn man jetzt die Grenze wieder heraufsetzt.

  • Susanne

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    Die Wahlempfehlung verdient Respekt; aufgrund der Verwerfungen mit der SPD habe ich nicht damit gerechnet. Allerdings ist die Kandidatin nicht für das Amt als OBin geeignet. Ob Frau Dr. Freudenstein geeignet ist, weiß ich nicht; für mich hat sie sich bisher noch nicht profiliert. Die Stadt würde mit M-S als OBin dann aus der zweiten Reihe von Herrn Wolbergs regiert werden und das fände ich dann wieder gut. Von allen Kandidaten hat er die besten Visionen. Rhetorisch ist er sowieso brilliant. Ich hoffe, dass die Gerichte nun endlich mal zu einem Ende kommen, denn was da abläuft ist nicht okay. Ich finde es widerlich und obwohl ich auch Juristin bin, habe ich den Glauben an Gerechtigkeit verloren. Hinter den Prozessen steht eine andere Motivation. Ich hoffe, Regensburg kommt wieder zur Ruhe und die Politik findet wieder zur Sacharbeit zurück. Wir haben viele Herausforderungen zu meistern; im Moment ist die Corona-Pandemie wichtig; daneben haben wir viele weitere Themen (Verkehr, Umwelt, Sozialsystem…) zu meistern; packen wir es für unsere schöne Stadt an!

  • KW

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    @Susanne
    „Rhetorisch ist er sowieso brilliant“. Muss man wohl zustimmen, leider reicht das nicht für das Amt eines OB.
    „obwohl ich auch Juristin bin, habe ich den Glauben an Gerechtigkeit verloren.“
    Das ist ja wohl das Mindeste was man als Juristin gelernt haben sollte.
    Allerdings sollte man auch als Juristin nicht zwischen den Zeilen eine Verschwörungstheorie unterstützen.

  • Ichsagsnichtweiter

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    Wie kann man denn ernsthaft wollen, dass unser schönes Regensburg – wenn auch nur aus der zweiten Reihe – wieder von einem Menschen wie JW gelenkt wird?

    Mal im Ernst – welche Visionen hat er denn? Seine „Ideen“ sind nicht neu, werden überall gesammelt, auf Regensburg zugeschnitten und als eigene verkauft. Er springt auf den Zug der Clean up-Bewegung auf, sammelt zweimal Müll, daraus wird ein nettes Filmchen geschnitten, und das war’s dann. Ach ja, bevor ich es vergesse: Greta war zwischendrin auch mal ganz toll. Und seit neuestem sollen Grundstücke nicht mehr an Bauträger verschleudert werden, weil soziale Wohnraumschaffung nämlich DAS Top-Thema ist. Na hätte er da mal früher drangedacht. Hätte ihm viel Ärger erspart.
    Viel heiße Luft und ganz wenig Substanz wird da geboten.

    Er setzt seine unbestritten gute Rhetorik nur dazu ein, sein Umfeld zu manipulieren und instrumentalisiert jeden, den er braucht, um seine ureigensten Ziele zu erreichen. Das konnte man während des Wahlkampfes hervorragend an der Brücke studieren. Mal sehen, mit welchen der Brückianern er (außer den Stadtratskollegen) wohl auch nach der Wahl Kontakt hält?

    In seiner letzten Botschaft hieß es, „der Souverän hat gesprochen“. Warum hört der Mann dann nicht zu?

  • Mrs. Universa

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    Ichsagsnichtweiter: „…die Stadt aus seinem Würgegriff befreien, Regensburg braucht ihn nicht, weder als Stadtrat und schon gar nicht als Bürgermeister“.
    Aus Ihren Zeilen sprechen Hass und Hetze! Welches Demokratieverständnis haben Sie?? 10724 WählerInnen wollten Herrn Wolbergs als OB, mit fast 25000 Stimmen wurde er in den Stadtrat gewählt! Im Einklang mit diesen meine ich: Wir brauchen Herrn Wolbergs als Stadtrat heute genauso wie als OB 2014, als die Stadt unter seiner Führung zu Weltoffenheit und Toleranz aufblühte.

  • Burgweintinger

    |

    @ein Wähler

    soso, die Freudenstein kann es…

    Woran machen Sie das fest?
    Ich bin der Meinung, Sie kann es eben nicht! Wer vor der Wahl es nicht fertig bringt, sich von einem Herrn Lehner zu distanzieren und es nicht fertig bringt, dass dieser Herr Lehner einen Listenplatz ferner 15 bekommt, hat definitiv gezeigt, dass sie eben nicht mal ihren eigen Laden in Griff hat, geschweige „gesäubert“ hat!

    Maltz Schwarzfischer dagegen hat sehr wohl gezeigt, dass sie OB kann. Unter widrigsten Umständen hat sie den Job teilweise von allen dreien BM-Posten machen müssen, das Ganze ohne große Eitelkeiten, sehr solide. Sie hat mehr denn je die Chance verdient, nun als „richtige“ OB durchstarten zu dürfen.

    Man (Frau) muss nicht immer mit großem „peng, peng“ und „pling, pling“ seinen (ihren) Job machen, man kann auch mit ruhiger Hand und unaufgeregt Gutes leisten.

  • Arno Nym

    |

    @mrs Universa
    Kann man auch so sehen: rund 50 000 wollten ihn nicht.
    Nimmt man die Nichtwähler dazu, die ihn ja auch nicht gewählt haben sind es rund 105000, die ihn nicht wollen.

  • Lieschen Müller

    |

    @Mrs.Universa
    Man kann es auch so sehen, dass ihn gute 82% NICHT GEWÄHLT haben!
    Im Weiteren wird die Landesanwaltschaft seine Amtsfähigkeit als Stadtrat/ Fraktionsvorsitzender zu bewerten haben.
    Weil „Abwarten seine neue Option“ ist!

  • Hansemann

    |

    Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
    Das Wolbergs jetzt noch eine Wahlempfehlung ausspricht, ist schon das Tüpfelchen in diesem Kasperltheater. Ich gebe ja zu, dass er das Recht dazu hat..
    Der Höhepunkt wäre aber noch, dass er 3. Bürgermeister wird.
    Warum macht man jetzt nicht einen Schlussstrich aus dem Vergangenen.
    Die Bürger unsere Stadt Regensburg haben es jetzt selbst in der Hand bei der bevorstehenden Stichwahl eine eindrucksvolle Mehrheit Ihrer Partei zu verschaffen, die Ihren Vorstellung auch entspricht.
    Die Bürger unsere Stadt brauchen ganz gewiss nicht eine Wahlempfehlung eines Oberbürgermeisters, der wegen Korruptionsverdacht vor Gericht steht.
    Die Bürger sind clever genug, um selbst darüber zu entscheiden.

  • Mr. T.

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    Arno Nym und Lieschen Müller, bei aller Apathie Wolbergs gegenüber ist das eine Schmarrnrechnung. Rein rechnerisch und abgesehen von seiner Vergangenheit stünde ihm bei einer theoretischen Koalition aus SPD, Grünen und bruecke schon ein Bürgermeisterposten zu. Soll er doch wieder den Sozialbürgermeister machen und dann beweisen, dass seine Sprüche zuletzt keine heiße Wahlkampfluft waren. Ich bin auch sehr gespannt, ob er nochmal mit dem Müllbeutel durch Regensburg läuft. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ihn eine OBin GMS zu sehr auftrumpfen lassen würde. Hat er sich geläutert oder ist er weiter der dünnhäutige Egozentriker von früher? Aber vielleicht erübrigt sich diese Frage durch eine Gerichtsentscheidung ohnehin. Schau mer mal …

  • Piedro

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    @Susanne
    Gerechtigkeit findet statt, wenn das Gesetz zum Tragen kommt, im Zweifelsfall auch dann, wenn es ungerecht ist. Besser geht’s nicht. Welche Motivation Sie auch hinter den Prozessen verorten, so hat der erste immerhin strafbare Verstöße aufgezeigt. Die zu einem recht milden Urteil führten, was danach auch eine Diskussion über Gerechtigkeit aufwarf. Als Juristin finden Sie es ungerecht, wenn die weiteren Vorwürfe aufgeklärt werden, weil sie aus mutmaßlich niederen Motiven zur Anklage kamen? Verstehe ich Sie da richtig? Das erschließt sich mir so nicht. Das Gericht bemüht sich erkennbar um Objektivität und wird einen Spruch nach dem Gesetz finden. Gegen den Rechtsmittel eingelegt werden können. Wie könnte das gerechter abgewickelt werden?

  • Ulrich Perchermeier

    |

    Die Wahlempfehlung verdient keinen Respekt. Das ist gnadenlose Taktik und stinkt nach Koalitionsgeklüngel.
    Wie Grisu, der kleine Drache: „Ich will Feuerwehrmann werden“
    Schade, dass jetzt Wähler, die Wolbergs verhindern wollen, nicht mehr eine freie Entscheidung zwischen Freudenstein und Maltz-Schwarzfischer haben.

  • Mrs. Universa

    |

    Ja, Arno Nym und Lieschen Müller, Sie Rechenkünstler! Da sage ich Ihnen: Über 82000 Wahlberechtigte wollten Frau Freudenstein nicht, und über 90000 wollten Frau Maltz-S. nicht! Was soll das? Bei einem Feld von 10 Kandidaten fallen knapp 18% sehr wohl ins Gewicht, und damit war Herr Wolbergs immerhin dritter!

  • Fragensteller

    |

    Ist schon interessant, dass H. W. sich am Sonntag noch als Wahlverlierer sah und jetzt wieder das Geschehen diktieren möchte. Er glaubt wohl, die SPD braucht seinen Sachverstand, weil seine Stellvertreterin ja seiner Meinung nach keine Ahnung hat, wie Politik geht! Oder hab ich da was falsch verstanden?
    Ich würde eh am liebsten die Frau zur Oberbürgermeisterin wählen, die am wenigsten Firmenspenden erhalten hat! Ob ich das noch rausfinde bis zum Wahlsonntag?

  • joey

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    stimme den „Vorrednern“ z.B. Piedro zu: „Demokratie geht anders“.
    Tricksereien und Blockaden behindern die AfD vielleicht kurzfristig, nähren sie aber viel nachhaltiger.

  • Bertl

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    Offensichtlich kann JW weiter sehr viele Menschen weiter blenden.
    Wer sein Auftreten die letzten Jahre, Monate und Wochen verfolgt hat, u.a. seine Auftritte im Gerichtsaal, seine Internetauftritte, seine Unfähigkeit eigene Fehler einzusehen, seine monströse Selbstüberschätzung, aber auch seine Unfähigkeit, verantwortungsvoll mit eigenen Bankgeschäften umzugehen, wichtige E-mails angeblich nicht liest, der nicht bereit ist Verantwortung für die Folgen seines Handelns zu übernehmen usw usw., der kann es doch nicht ernsthaft für gut heißen, dass so jemand wieder im Stadtrat ist, oder gar noch Fraktionsvorsitzender oder 2./3. Bürgermeister wird.
    Wenn ich mir aufgrund seiner Auftritte im Gerichtssaal vorstelle, wie das künftig mit ihm im Stadtrat wird, wie er beleidigt und manipuliert (darin ist er nach m.M. Weltmeister), wie er sowohl Stadtrat als auch OB als Bühne für seine überzogenen persönlichen Bedürfnisse benutzen wird und er weiter in der Verwaltung die Strippen ziehen wird, dann kann ich nur eines: die Betroffenen und Regensburg zutiefst bedauern.

  • Dieter

    |

    @Musonius

    ich denke, bis es soweit ist, wird es ein Urteil im 2. Prozess und daran anschließend eine Stellungnahme der Landesanwaltschaft geben. Das Disziplinarverfahren könnte je nach Urteil auch schneller eingestellt werden.

    Man wird sehen.

  • Julian86

    |

    Bei der hier und schon früher von CES angedachten Koalition würde nun die gestärkt aus der Wahl hervorgegangene ÖDP ein gewichtiges Wort mitreden. Dieser Umstand und die Notwendigkeit, die mittelfristig heraufziehende Klima-Katastrophe durch Anpassungsmaßnahmen lokaler Art in ihren Folgen zu mindern, verlangte nach einem 3. Bürgermeister, der insoweit mit Courage die Stadt führen kann. Ich hatte mich schon früher für Herrn Suttner ausgesprochen, der die Zeichen der Zeit vor allen anderen erkannt hat und im Stadtrat lange genug Erfahrungen gesammelt hat, so dass er für den Posten als 3. BM für mich der richtige Mann, die erste Wahl wäre.

    Eine solche Konstellation würde auch die hier – bereits fiktiv – abgehandelten Animositäten gegen Wolbergs als 3. BM beenden.
    Gemach, gemach!

  • Johann

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    Es ist ein Trauerspiel was in unserer schönen Stadt passiert. So wie es aussieht werden wir denmächsten wieder JW als 3. Bürgermeister in der Stadt haben.
    Einen Bürgermeister, der spaltet und polarisiert, statt verbindet und „Brücken“ schlägt.
    Einen Bürgermeister, der noch viel Zeit in den Gerichten verbringen wird, es steht noch das Berufungsverfahren aus. Auch im derzeit laufenden Verfahren ist mit einer Verurteilung zumindest wegen Scheinrechnung zu rechnen.
    Einen Bürgermeister ders einfach nicht kann, der nicht weiss, sich nicht erinnern kann, Mails nicht liest usw.
    Einen Bürgermeister, wegen dem viele unbescholtene Handwerker und Firmeninhaber wegen Aufsplittung von Rechnungen oder dem Umschreiben von Rechnungen Strafverfahren und Strafzahlungen aufgebürdet wurden.
    Einen Bürgermeister der sich medial und verbal total daneben benommen hat.
    Einen Bürgermeister der unsägliche Videobotschaften veröffentlicht.
    Einen Bürgermeister, der sich einfach völlig unprofessionell und unfähig verhält.

    JW ist in allen Bereichen völlig uneinsichtig, ihn trifft nicht die geringste Mitschuld an der ganzen Misere. Er ist und bleibt ein Opfer. Zumindest in seiner Wahrnehmung.
    Herr Wolbergs sollte sein Stadtratsmandat wahrnehmen und auf den Bürgermeistersessel verzichten. Das wäre Rückgrat. Den Weg frei machen für fähige Menschen, die es in unserer Stadt gibt.

    Wie Herr Wolbergs in seiner Mail vom 18. März 2020 an seine Brücke-Mitglieder schreibt, ist er voll und ganz der Meinung, er wäre wieder OB geworden, hätte es nicht einen Vernichtungsfeldzug gegen ihn gegeben.

    Hier im Auszug der Original-Wortlaut:
    „… Wenn es das zweite Verfahren nicht gegeben und wenn es die unsägliche Debatte über die Frage, ob ich im Falle meiner Wahl suspendiert bleiben würde nicht gegeben hätte, wäre ich heute in der Stichwahl und würde diese gewinnen. Ich musste und muss lernen, dass das dreieinhalb jährige mediale und juristische Einprügeln auf einen Menschen diesen vernichten und demokratische Wahlen auf den Kopf stellen kann. … “

    Ich hoffe dass sich alle Regensburger(innen) bei der Stichwahl bewusst sind, dass JW bei den richtigen Mehrheitsverhältnissen wieder zum 3. Bürgermeister wird.

  • KW

    |

    Ich muss meinen Post von ganz oben, 18. März 2020 um 13:58, revidieren. Vor allem nach dem Lesen des Auszug aus Ws email an seine Bruecke-Anhänger ist mir fast schlecht geworden.
    Ich werde mich nun per email an die SPD, Grüne und auch die ÖDP wenden mit der Bitte, ein ganz klares Statement zu setzen gegen jegliche Avancen des Herrn W sich zum 3 BM aufstellen zu lassen.
    Andererseits werde ich unter größten Schmerzen ein Kreuz bei der promovierten Kandidatin der Opportunisten Partei machen müssen.

  • Dominik Müller

    |

    @Julian86
    Die ÖDP bekommt nach wie vor 3 Stadtratsmandate, also Suttner, Lamby, Graf – auch wenn sie ihr Ergebnis verbessert hat, ist sie nicht wirklich gestärkt. Der in manchen Grafiken 4. Sitz ergibt sich nicht aus dem bisher veröffentlichten Wahlergebnis, dafür bräuchte sie über 7,7% und nicht unter 7,2%.
    Ich sehe im Falle einer OBin Maltz-Schwarzfischer je einen weiteren Bürgermeister von CSU (eher nicht Freudenstein) und Grünen (auch da nicht unbedingt Christoph).

    Im Falle einer OBin Freudenstein dann einen weiteren Bürgermeister von den Grünen und je nachdem einen von CSU, FW oder FDP – für die FW wäre vielleicht statt des Bürgermeisterpostens ein Rechtsreferentenposten genug, um etwas Kontinuität zu erhalten.

  • Günther Herzig

    |

    @Ulrich Perchermeier:
    Vollkommen richtig. Die Wahlempfehlung verdient keinen Respekt. Man könnte die Neuauflage eines Versuchs sehen, Wählerwillen zu manipulieren. Frau Dr. Freudenstein hat mit Abstand die meisten Stimmen erhalten. Warum wird in Regensburg durch Parteigänger der SPD und Brücke eigentlich so beharrlich daran gearbeitet, Dr. Freudenstein zu verhindern? Alle, die in der Ära Wolbergs Kostgänger der SPD waren und sich im Lichte des Sonnenkönigs bewegen durften, haben auf irgendeine nicht nur subtile Art Vorteile aus den Seilschaften gehabt. Jetzt soll die SPD-Fraktion, „geläutert“ wieder die Stadt beherrschen- Das was jetzt stattfindet, könnte auch auf einem schon lange vor der Wahl beschlossenen Plan beruhen. Es fällt mir jedenfalls auf, dass ich aus SPD und Brücke keinerlei Kritik vernehmen kann. Wenigstens spielt, so hoffe ich, Artinger keine Rolle mehr.

  • Lothgaßler

    |

    CSU und GRÜNE sollten ihre Koalitionsabsichten erklären, insbesondere aber ihre Position zur BRÜCKE und zu einem möglichen Bürgermeisterposten für Wolbergs. Auch die SPD als jetzige Kleinpartei sollte sich entsprechend erklären.
    Auf Basis dieser Erklärungen können dann Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen bei der Stichwahl bewusst vergeben. Unterbleiben diese Erklärungen, dann muss jeder für sich selbst mutmaßen, wie die Koalitionen aussehen könnten. Meine Einschätzungen:
    CSU + Wolbergs: im Zweifel ja++
    GRÜNE + Wolbergs: im Zweifel ja
    SPD + Wolbergs: schwierig, es sei denn eine Reunion wird angestrebt
    ÖDP + Wolbergs: nein
    FW + Wolbergs: eher ja
    LINKE + Wolbergs: nein
    FDP + Wolbergs: eher ja
    CSB + Wolbergs: unklar
    AfD + Wolbergs: nein
    => Ohne Erklärung kann ich dieser Stichwahl fern bleiben, denn dann erwarte ich so oder so einen Bürgermeisterposten für Wolbergs. Und das empfinde ich so oder so als fatales Signal.
    Eine OBin Maltz-Schwarzfischer macht nur Sinn, wenn die SPD entweder mit der CSU koaliert (CSU+SPD+FW), oder wieder eine bunte Koalition bildet. Im ersten Fall hat die CSU aber andere Optionen (GRÜNE, BRÜCKE) und der Wähler kann auch gleich Freudenstein wählen. Im zweiten Fall hat die BRÜCKE gute Karten im Postengeschacher, und damit wäre für mich Maltz-Schwarzfischer nur wählbar bei einem klaren Nein zu Wolbergs in einem Bürgermeisteramt.
    Eine OBin Freudenstein könnte immer ohne BRÜCKE, und somit wäre eine eindeutige Aussage gegen Wolbergs glaubhaft (als Hoffnung, gewiss ist nie was) und für die Wolbergs-Kritiker ein Wahlargument.

  • Giesinger

    |

    Ich finde keine der anderen Parteien sollte überhaupt eine Koalition mit der brjecke erwägen.

  • Julian86

    |

    @ Susanne, Sie schreiben „dass die Gerichte nun endlich mal zu einem Ende kommen, denn was da abläuft ist nicht okay. Ich finde es widerlich und obwohl ich auch Juristin bin, habe ich den Glauben an Gerechtigkeit verloren. Hinter den Prozessen steht eine andere Motivation.“

    Wollen und können Sie das etwas näher ausführen, auch im Hinblick auf das von Johann eingstellte (dessen Beitrag, vorletzter Abs.) Wolbergs´- Zitat? Vielen Dank.

    Auch um ggf. Beiträgen, wie von KW, die Verbalkeulen („Verschwörungstheorie“) einer inhaltlichen Auseinandersetzung vorziehen, das demokratieschädliche Wasser abzugraben.

  • Charlotte

    |

    Alle Parteien wären gut beraten, weder mit der AFD noch mit der Brücke und Herrn Wolbergs als Fraktionsvorsitzenden eine Koalition einzugehen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend jemand außerhalb der Brücke ernsthaft mit Herrn Wolbergs zusammen arbeiten möchte oder noch schlimmer, ihn wieder mit einem Oberbürgermeisteramt versorgen will.

    Es wäre ein desaströses Zeichen für alle Regensburger.

  • joey

    |

    @Johann
    Ja wenn… damit hat er Recht. Nur warum es das Verfahren gab, spielt für ihn keine Rolle.

    Regensburg würde sich mit einem Wiederwolli völlig lächerlich machen, aber nach diesem Wahlergebnis wäre das vielleicht nicht weit weg gewesen.
    Aber das ist Demokratie, die insgesamt höher steht als ein JW oder seine Jünger.

  • Mr. T.

    |

    Die Leute in der bruecke sind ja abgesehen von ihrer unreflektierten Ikonenanbeterei im Großen und Ganzen ganz okay und vor allem mit ihrem Ergebnis auch koaltionsfähig. Stark wäre natürlich, wenn sichdann Wolbergs ob seiner Vergangenheit zurücknimmt und den rechnerisch ihm zustehenden Bürgermeisterposten Suttner überlässt. Dann wären Demokratie und Anstand vereint.

  • R.G.

    |

    Was wird in den nächsten Wochen bis Monate auf die Regensburger zukommen, stärker als in einigen anderen Städten?
    Dass bei teilweisem oder gänzlichem Geschäftsausfall die örtlich hohen Mieten nicht mehr bezahlt werden können.
    Mieter werden monatlichen Zahlungen nicht mehr leisten können, bei Strom, Gas, Internet oder Telefon. Wohnungsverlust wird häufig vorkommen, wenn nicht stärkstens gegengesteuert wird..
    Die Ernährung der von Sozialleistungen abhängigen Mitbürger wird sich drastisch verschlechtern, wenn der Gang zur Tafel nicht mehr möglich ist. Das erhöht wiederum die Infektanfälligkeit.

    Man hat derzeit vor, junge Leute auf lange Frist zur Nachbarschaftshilfe zu verpflichten, sie werden irgendwann ausgebrannt sein. Besser wäre, sofort Lastenrad-Lieferdienste zu ermöglichen, bei denen die jungen Leute für ihre Tätigkeit Bezahlung erhalten wie andere Zusteller.

    Stellen sie sich die Kandidatinnen und die mit ihnen eine Koalition suchende Partei mit ihren Spitzenkandidaten vor, wie glaubhaft sie Mitgefühl mit Schwächeren und Ärmeren vermittelt haben.
    Wer setzte sich in Worten UND TATEN bereits für die Schaffung von Wohnbauten mit deutlich niedrigeren Mieten ein? Es zählt das Verhalten, nicht Worte.
    Wer hielt Abstand zu den Reichen und Besserverdienern?
    Wer verbrachte einen Gutteil der Zeit mit ihnen?
    Wer wertschätzte die freie Presse und Blogs wie dem von Herrn Aigner,der sofort auf seiner Seite zu Corona Informationen zusammentrug, um zu helfen.
    In den verbleibenden Tagen erwarte ich mir von den beiden Kandidatinnen zur Stichwahl hier einen Artikel oder ein Posting, aus denen ihre Positionierung in den erwartbaren sozialen und wirtschaftlichen Problemen deutlich, und diesem Bloginhaber samt seinen Lesern endlich Respekt gezeigt wird.
    Klar gesagt müsste sein, wen man keinesfalls hauptberuflich mitregieren lassen wird.

  • Hartnäckig

    |

    Eine spannende Geschichte, die dann zeigen wird um was es wirklich geht:
    Anstand und Sauberkeit auf der einen Seite oder
    Macht und Befriedigung persönlicher Eitelkeiten.
    Ich teile die Befürchtung mancher hier, dass es hier nur um Postenschacherei geht.
    Deswegen bin ich auch der Meinung, dass die beiden Bürgermeisterkandidatinnen sich v o r der Stichhwahl äussern sollten, mit wem sie ggf. zusammenarbeiten würden und mit wem nicht.
    Ein Lob an Wollbergs: Er ist ein Weltmeister im Taktieren !

  • Jedermann

    |

    JW hat nicht dazugelernt. Er widerspricht sich, wieder einmal, selber.

    Wollte er nicht für den Fall, er würde als OB nicht gewählt werden, aus der Stadtpolitik aussteigen?

    Hat er nicht verstanden, dass ihn der Souverän abgewählt hat?

    Und jetzt übers „Hintadial“ einen BM-Posten?

    Ein Opportunist vom Feinsten.

    Ich wollte meine Stimme Frau MSF geben. Das werde ich, wenn die SPD dazu nicht schnell deutlich Stellung nimmt, vermutlich bleiben lassen (müssen).

    Gleiches gilt für die anderen Parteien.

    Das wird dann das erste Mal seit über 45 Jahren sein, dass ich nicht von meinem Wahlrecht Gebrauch machen werde.

  • Peter Kern

    |

    EINE Entschuldigung von diesem Herrn Wolbergs hätte ich besser gefunden, als HUNDERT Verhandlungstage.
    Und so ziemlich alles wäre gut gewesen. Aber der Mann hat ja alles richtig gemacht, behauptet er. Wahnsinn.

  • Hansemann

    |

    Ich weiß nicht, was die Bürger unserer Stadt Regensburg, so toll an Wolbergs finden.
    Er, der mit Null Respekt unter anderem vor Gericht auftritt, nur Vorteile für sich persönlich sucht, soll jetzt , -vielleicht- noch Bürgermeister werden. Ein Vorbild als Bürgermeister ist er für uns alle ganz gewiss nicht mehr.
    Der Höhepunkt ist aber, dass er jetzt noch Wahlempfehlungen ausspricht.
    Manchmal zweifle ich schon an dem Menschenverstand der Bürger unserer Stadt, was Sie so angetrieben hat, überhaupt die Brücke gewählt zu haben. Was hat die Partei die Brücke bisher ausgezeichnet, was können Sie soviel besser machen, außer das Sie in Ihren Reihen einen Fraktionsvorsitzenden haben, der wegen Korrutionsverdacht vor Gericht steht.
    Tolles Vorbild.

  • Ichsagsnichtweiter

    |

    Ich kann nur an Frau Maltz-Schwarzfischer appellieren: Nehmen Sie Wolbergs vergiftetes Geschenk der Wahlempfehlung nicht an und distanzieren Sie sich von ihm. Stellen Sie klar, dass es mit Ihnen als OBin keinen Bürgermeister Wolbergs geben wird! Ansonsten werden alle Wolbergs-Nichtwoller Freudenstein wählen. Und das sind eine Menge!

  • R.G.

    |

    Die vom suspendierten Oberbürgermeisterund seinen Anhängern im Raum gehaltene Grundannahme dreht sich um seinen Eindruck, andre seien mit dem gleichen Verhalten ohne Anklage geblieben, für das man ihn vor Gericht gestellt habe.

    Wo kein Kläger, da kein Richter.
    Warum aber bestand bei den Bürgern mutmaßlich kein Bedürfnis den vorherigen gewählten Spitzenbeamten sich verantworten zu lassen? Weil der (konservative) Staat korrupt sei?
    Viel wahrscheinlicher, weil der damalige Kandidat Wolbergs sehr glaubhaft die Hoffnung nährte, er werde durch sein Handeln tatkräftig Ausgleich schaffen. Den Regensburgern ging und geht es um Ergebnisse, nicht um Rache.
    Heute pflegt der Kreis rund um ihn die Forderung, er habe eine zweite Chance verdient, es sei ja nur ein Verbotsirrtum, nichts Wesentliches passiert. Mag sein, dass es für ihn die Schau gibt, ihm stünden die Stimmen der Menschen und die dadurch erlangbare Macht wieder zu.
    Ihm gegenüber steht eine Menge von Menschen, die das Gefühl hat, es sei richtig, dass sich der gewählte, höchste Beamte der Stadt, gemäß den Hoffnungen, die er in der Zeit der Wahlwerbung weckte, um ihre Nöte mehr kümmern wolle als um seine.
    Zu keinem Zeitpunkt seit seiner Verhaftung las oder hörte ich ihn „sich zuwenden“.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Susanne“ – Warum ist Frau Maltz-Schwarzfischer als OBin nicht geeignet? Ich
    meine schon, daß sie das fast 3 Jahre lang bewiesen hat. Und – ich würde sie auch
    dann wertschätzen, wenn ich n i c h t i n d e r SPD wäre.

  • Ein Wähler

    |

    @ Frau Vietze : ich bin auch der Meinung, dass Frau Maltz schwarzfischer nicht als ob geeignet ist .
    Die hatte in den letzten Jahren ihre Verwaltung null im Griff .
    Und dann auch noch diese unsäglichen populistischen Verordnungen im Straßenverkehr. Alles völlig ohne Sinn und Verstand- nur um jetzt grüne Stimmen abzugreifen .
    Die Forderung nach einer autofreien Altstadt , ohne Konzepte, ohne Parkhäuser in der Peripherie , ohne sich mit den Geschäften und Dienstleistern wie Ärzten, Anwälten, Physiotherapeuten, Architekturen, … abzusprechen oder die mit an Bord zu nehmen.
    So geht das nicht lange gut .
    Als zweite Bürgermeisterin hat die im sozialen Bereich gute Arbeit geleistet , die ist auch ein angenehmer Gesprächspartner, aber beim besten Willen niemand der Regensburg und sein Verwaltung führen kann.

  • Mr. B.

    |

    Wenn ich hier das „Gesamte“ so lese, dann fallen mir meine Sätze von früher wieder ein, in denen ich schrieb, wie weit sind wir in dieser Stadt schon mit Korruption (hoffähig) und wie stark schadet sie auf Dauer der Demokratie.

    Jetzt weiß ich es vielleicht. Mit der Korruption sind wir m. E. über viele, viele Jahre in dieser Stadt zu leichtfertig umgegangen. Man will sie nicht (mehr) sehen, obwohl sie da ist, wo sie vor allem von der Politik, zusammen mit ein paar weinigen Immo-Haien, geschaffen und etabliert wurde. Die führende Politik hatte jeweils ihren Fraktionszwang und die Haie das große Geld!

    Wollen die politisch Verantwortlichen (zukünftig Verantwortlichen) auch noch die Demokratie jetzt voll an die Wand fahren und nur deshalb, weil wieder einige von großen Vorteilen für sich und evtl. ihrem „Klientel“ ausgehen.
    Nur mal zum Überlegen: Wenn Putin sich mit seinem Gefolge eine weitere Amtszeit sichern will und dies auch tut, dann wird es hier als eh nicht demokratisch und korrupt vertreten. „Die haben ja keine Demokratie, sondern eine Diktatur“, kann man überall lesen. Das mag auch so stimmen!
    Aber, was hier jetzt nach der Wahl in Regensburg so gemauschelt wird, ist m. M. nach auch nicht demokratisch, eher für die Demokratie noch schädlicher.

    Wem und an was soll denn der (Normal-)Wähler noch glauben?
    Nach all diesen Aussagen, vor allem von Herrn Ex-OB, sollte die Wahl m. M. für nichtig erklärt werden und es sollte Neuwahlen geben.

    Jetzt ist mir vieles klar, wenn ich zuvor nicht verstanden habe, warum die Wahlen unbedingt mitten im „Coronafieber“ durchgeführt werden mussten.

    …dann eine gute Nacht liebe Regensburger Bürger! Augen zu, durch und weiter so????????

  • Piedro

    |

    „Als zweite Bürgermeisterin hat die im sozialen Bereich gute Arbeit geleistet , die ist auch ein angenehmer Gesprächspartner, aber beim besten Willen niemand der Regensburg und sein Verwaltung führen kann.“
    Ist das so? Obwohl Sozialamt und Jobcenter seit Jahren permanent gegen geltendes Recht verstoßen? Und dann seitens der Stadt der Rechtsbruch in den Stellungnahmen auch noch zementiert wird? Hat sie sich je damit beschäftigt?

  • Piedro

    |

    @Mr. B.
    „Nach all diesen Aussagen, vor allem von Herrn Ex-OB, sollte die Wahl m. M. für nichtig erklärt werden und es sollte Neuwahlen geben.“
    Was für „all diese“ Aussagen sollen denn das sein, die diese Wahl nichtig machen? Man kann ein Wahlergebnis nicht einfach für nichtig erklären, da gehört schon ordentlich Butter bei die Fische.

  • Julian86

    |

    Mr. B, kommen Sie bitte runter von Ihrer „Krone“: „Slow down you move too fast“ – Simon/Garfunkel können für Ihre Schreibe vlt eine Anregung sein. Auch eine gründliche Recherche in Richtung: Wann und wie kann der Bürger eine Wahl anfechten, gar mit Aussicht auf Erfolg, dürfte wieder mit Mutter-Erde verbinden. In Zeiten der Isolierung ratsam.

    Die Brücke hat was getan? Schlicht eine einseitige Wahlempfehlung ausgesprochen. Nichts mehr. Der Rest, der hier zu lesen ist, sammelt im besten Fall politische Gestaltungsanregungen/eigene Wünsche, ansonsten in der Regel Unterstellungen, Spekulationen, Unflätiges … das ganze Programm persönlicher Anwürfe: „Shame on you, Mr. Souverän!“

  • highwayfloh

    |

    Mit Verlaub:

    Ich kann bezüglich mancher Äusserungen nur noch den Kopf schütteln. Fehlt nur noch, dass die Forderung erhoben wird, dass in Regensburg erneut gewählt werden muss, weil es
    Einigen nicht passt.

  • Ein wähler

    |

    Guten Morgen, nachdem jetzt auch die Grünen sich hinter Frau maltz schwarzfischer und damit hinter Wohlbergs gestellt haben, haben wir ja fast alle zusammen.
    Sieht doch sehr nach einem abgekarteten Spiel aus.
    Jetzt kann die altstadtsperrung ja kommen.
    Ich hatte nicht gedacht, dass es in Regensburg nach diesen letzten Jahren einer unfähig geführten Stadt noch schlimmer kommen kann. Falsch gedacht :(

    Ich schlage ein gemeinsames Grillfest auf der Jahninsel vor. Weil corona ist doch kein Problem oder?, weil Regensburg ohne Altstadt ist doch kein Problem oder? Weil Regensburg mit Wohlbergs als Bürgermeister ist doch kein Problem oder?

    Hallo Herr Christoph sie und ihre Partei haben leider jeglichen Respekt und Glaubwürdigkeit eingebüßt- viel Spaß mit Koalitionspartner Wohlbergs!.
    Sie sollten sich schämen.

  • Rapunzel

    |

    Jetzt ist es heraus. die Grünen haben sich wie erwartet entschieden. Die Konsequenz für die nächsten 6 Jahre kann im Vergleich zur Stadtratsperiode 1990 – 1996 abgeleitet werden. Damals hatte die gewählte Oberbürgermeisterin eine SPD-Fraktion „hinter“ sich, die wenigstens die zweitstärkste im Stadtrat war. Der Unterschied zu heute ist, dass sich die SPD damal intern und mit der Oberbürgermeisterin uneinig war. Das ist in 2020 nicht zu erwarten. Dafür ist die SPD nurmehr viertstärkste Kraft im Stadtrat. Für eine Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer wird die Periode voraussichtlich alles andere als vergnügungssteuerpflichtig werden, zumal dann, wenn sie sich auf eine Koalition mit der Brücke und einem Bürgermeister Wollbergs stützen muss. Dieser hat sie zu keine Zeit wert geschätzt, sie als Bügermeisterin hinnehmen müssen, weil die Fraktion es wollte. Er wird sechs Jahre lang beweisen wollen, dass er der bessere Oberbürgermeister ist. Er wird bei jeder Gelegenheit die Oberbürgermeisterin an die Wand spielen. Vorteil für sie kann sein, dass in der Referentenbank nur noch zwei aus der Schaidingerära anzutreffen sind, von denen zumindest einer Ende dieses Jahres ausscheiden wird. Damit wird eine Verbindung in die CSU gekappt und der Herausgeber der Stadtzeitung wird nicht mehr so leicht an Internas der Stadtverwaltung gelangen. Die Nachfolge des Verwaltungs- und Personalreferenten wird die erste Nagelprobe werden. Aus ihr wird sich ablesen lassen, wohin die Reise führen wird. Gelingt es Wolbergs eine Person seines Vertrauens in diese Position zu hieven, wird er die Personalpolitik bestimmen.
    Die Position der/des Oberbügermeisters/in ist in der Bayerischen Gemeindeordnung stark angelegt, erfordert aber Loyalität in Verwaltung und Koalition. Diese ist in einer Koalition mit der Brücke nicht zu erwarten. Und wie werden sich die Grünen im Konfliktfall in der Koalition verhalten? Erinnert sei an München der ersten Amtszeit Kronawitters, in der die Grünen gemeinsam mit der CSU die Geschicke der Stadt bestimmt haben.

  • Mr. T.

    |

    Ein wähler, machen Sie sich doch nicht kleiner als Sie sind. Schreiben Sie „Ein CSU-wähler“. So viel Zeit muss sein.
    Die Grünen haben sich nicht hinter SPD und damit bruecke gestellt, sondern auch hinter die SPD. Irgendwelche Behauptungen von Wolbergs als starkem Mann in einer möglichen Koalition werden nur von Freudensteinlern aufgestellt, die ihre Felle davonschwimmen sehen.

  • Lotte E.

    |

    Wer Maltz wählt bekommt am Ende Wolbergs. Das ist für mich jetzt klar. Da werde selbst ich als Altlinke mein Kreuz nicht bei der SPD machen. Hätte ich auch nicht gedacht, dass mir das mal passiert.

  • Ein Wähler

    |

    Mr T: Danke, dass sie es ansprechen- ob nur ein Wähler oder doch ein csu Wähler bin.
    Ob sie es glauben oder nicht, mir geht es nur um eine Zukunft in Regensburg und eigentlich ist es mir egal wer die Stadt wieder in die Spur bringt und das am besten über alle Ideologischen Grenzen hinweg.
    Nach der Kommunalwahl gibt jetzt nur noch 2 Möglichkeiten (AF oder GMF) und bei aller persönlichen Wertschätzung für Frau Maltz- schwarzfischer. Sie kann diese Stadt nicht leiten bzw. Bekommt ihre Verwaltung nicht in den Griff.
    Ja- ich werde Frau Dr. Freudenstein wählen, denn ich bin der Meinung sie ist von den beiden Kandidatinnen die bessere Wahl für den OB Sessel. Das macht mich noch lange nicht zu einem Anhänger der CSU.
    Leider habe ich in den vergangenen Jahren mitbekommen wie immer wieder Vorhaben verschoben wurden , die Verwaltung mit immer neuen abstrusen Bestimmungen die Stadt gegängelt hat.
    Ich würde mich darüber auch nicht so aufregen, denn sie (GMS) kann es halt nicht besser, aber diese unsäglichen verkehrstechnischen Beschlüsse für die Altstadt so kurz vor der Wahl , sind einfach nur populistisch und ohne Konzept gewesen , außer grüne Stimmen abzugreifen.
    Und das klappt jetzt hervorragend, qualifiziert sie aber nicht als Oberbürgermeister.
    Warum sollte es jetzt mit ihr als OB besser laufen als bisher?
    Ich hoffe das beantwortet deine „frage“

  • Charlotte

    |

    Jetzt wird das Rennen wohl doch Frau Dr. Freudenstein machen…

    @Frau Maltz-Schwarzfischer und SPD:

    für ihre Glaubwürdigkeit: setzen Sie ein Zeichen und geben ein Statement zur Brücke ab. Sonst werden Sie leider Ihre letzten Wähler verlieren.

  • Hansemann

    |

    Was treiben die Roten, die Grünen und die Brücke für ein Sch…spiel mit den Bürgern unserer schönen Stadt. Es geht, wie auf dem Jahrmarkt zu.Zeigt es uns doch, wie Eitel und Machtgierig einige, wenige Politiker doch sind und es einfach nicht sein lassen wollen. Es geht rein nur um Postengeschachere,, Geld und Korruption.
    Was ist das für eine Verelendung unsere Gesellschaft, die durch Wahlempfehlungen dies bei der kommenden Stichwahl noch mittragen und fördern wollen.
    Armes Regensburg.

  • Mathilde Vietze

    |

    Wer hier spekuliert, Gertrud Maltzi-Schwarzfischer würde sich von Wolbergs unter-
    buttern lassen oder nach seiner Pfeife tanzen, unterschätzt diese Frau aber ganz
    gewaltig.

  • Mr. B.

    |

    Zu Piedro
    19. März 2020 um 22:22| #

    Bitte lesen Sie den Beitrag von
    Hansemann, vom 20. März 2020 um 14:41| #

  • Mr. B.

    |

    Zu Mathilde Vietze
    20. März 2020 um 16:36| #

    Sehr geehrte Frau Vietze. Ihre Anstrengungen in Ehre, aber warum hat dann Fr. M.-S. nicht schon zu ihrer Zeit als 2. Bgm.in Herrn Ex-OB auf die Gefahren hingewiesen, in die er sich begab, senn er sich hier ja nicht selbst auskannte?
    Ist das niemanden aufgefallen, oder wollte es keiner sehen?
    Mit was für Aussagen ist die SPD damals gegen die allgegenwärtige CSU-Dominanz in der Wahl angetreten? Damit hatte die SPD die Wahl auch gewonnen und was blieb anschließend davon übrig???? Es war quasi wieder einmal, wie schon so oft, für die SPD selbstzerstörend!

    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

  • Piedro

    |

    @Mr. B.
    Ich lese hier die meisten Beiträge. Was wollen Sie mir mit dem Verweis auf Hs Beitrag sagen? Es sei in Ordnung ein demokratisches Votum auszusetzen, eine Wahl zu anulieren, weil irgendwelche Akteure ein „Scheißspiel“ spielen? Geht’s noch?
    Wann werden keine politischen „Scheißspiele“ durchgezogen? Herr G. Schröder, mit seinen Wahlzusicherungen vor Umsetzung der Hartz-„Reform“ – da hat er alles ausgeschlossen, was seither Realität ist. Frau A. „Mit mir wird es keine Maut geben“ Merkel. Um nur zwei Beispiele zu nennen. Und jetzt kommen Sie mit undeutlichen Verweisen aufs regionale Kasperltheater daher und meinen dies reiche, um eine gültige Wahl aufzuheben? Das kann ich nicht ernst nehmen, so geht’s nun mal nicht.

  • KDD

    |

    Bin ich froh, dass nach den ersten Huldigungen von Joachim Wolbergs für seine Wahlempfehlung und seine plötzlich erwachte Untertänigkeit, nun doch noch zahlreiche kritische Kommentare erschienen sind. Schön, dass so mancher Wolbergs Taktik klar durchschaut.
    Frau Maltz-Schwarzfischer ist für ihn die einfachste Hürde, um wieder an die Macht zu kommen. Was er von ihr hält, besser gesagt, dass er nichts von ihr hält, zeigt ein Zitat von ihm in der MZ, Ausgabe Dienstag, 17. März 2020. Auf die Äußerung von Maltz-Schwarzfischer hin, dass sie sich eine Zusammenarbeit mit ihm schwer vorstellen könne, heißt es seinerseits: „So wird Politik nicht gemacht. Das müsste die GUTE FRAU wissen.“
    Eine solch despektierliche Aussage gegenüber Frau Maltz-Schwarzfischer zeigt klar auf, dass seine Empfehlung und sein sonstiges „positives“ Verhalten nur Heuchelei sind, um sich den Weg zu den entsprechenden Machtpositionen wieder schön nach und nach zu ebnen.

  • Stefan Aigner

    |

    Eben bei TVA im Duell der beiden OB-Kandidatinnen kam die unmissverständliche Aussage von Gertrud Maltz-Schwarzfischer:

    Gespräche mit der Brücke ja, ein Bürgermeister Joachim Wolbergs definitiv nein.

  • Mathidle Vietze

    |

    Sehr geehrter „Mr.B.“ Gerne würde ich Ihre Frage z u f r i e d e n s t e l l e n d
    beantworten. Leider aber bin ich mit derlei Internas nicht befaßt. Da ich Sie
    aber auf keinen Fall mit einer Wischi-Waschi-Antwort abspeisen möchte, kann
    ich Ihnen nur empfehlen, die Frau Bürgermeisterin selbst zu fragen. Das Recht
    dazu steht übrigens jedem Bürger zu.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  • Ein wähler

    |

    Und?
    Wollen wir das mal glauben?
    Wer in der Brücke soll denn an Wohlbergs vorbei kommen?
    Denn Wohlbergs ist die Brücke, zumindest deren spiritueller Führer

  • Hansemann

    |

    Ich kann es nicht glauben, das die OB-Kanditatin Frau Maltz-Schwarzfischer die Aussage trifft, Gespräche mit der Brücke führen zu wollen.
    Sie öffnet damit die Türe, dass Wolbergs wieder Bürgermeister werden wird.
    Was ist das doch für ein Schmierentheater.
    Es gilt, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

  • Charlotte

    |

    Ein halbherziges Vorgehen von Frau Maltz-Schwarzfischer und damit nicht glaubwürdig!

    Die Brücke- Stadträte und Herr Wolbergs ist eins. Schließlich ist er auch Fraktionsvorsitzender und damit schon alleine Verhandlungsführer.

  • Mr. T.

    |

    Unglaublich, schon richtig lächerlich, wie sich die Freudensteinler hier positionieren, um Wähler gegen GMS zu beeinflussen wegen der Möglichkeit, dass sie – entgegen ihrer klaren Aussage – Wolbergs Relevanz, gar als dritter BM verschaffen könnte. Um dann wen zu wählen? Freudenstein, die sich mit ihren Spezlaktionen noch unverfrorener ihr zukünftiges, reichhaltiges Auskommen gesichert hat als Wolbergs mit seinem Wahlantritt? Die mit denen engstens verspezelt ist, die jahrelang das korrupte System in Regensburg auf die Spitze getrieben haben und jetzt über Wolbergs lachen, weil erst über ihm ihr System zusammengebrochen ist. Abgesehen von jeglicher Kompetenz und Führunsgfähigkeit (und ich fange jetzt nicht an, Verkehrsministerium mit dem Job von drei Bürgermeistern zu vergleichen), wenn es einem um Unkorrumpierbarkeit geht, ist GMS mit Abstand die beste Wahl. Wenn einem anderes wichtig ist, kann man sicher Gründe für Freudenstein finden. Ich überleg auch, sie zu wählen, da ich mir mit GMS Tempo 100 in der Roten-Hahnen-Gasse sicher abschminken kann ;-)

  • Mathidle Vietze

    |

    Zu „Hansemann“ – Es ist Ihr gutes Recht, Kritik zu üben, aber Leute, die Sie nicht
    wählen möchten, als „Pack“ zu bezeichnen, ist unter der Gürtellinie. Und außer-
    dem: Mit jemanden reden, bedeutet noch lange nicht, dem irgendwelche Zuge-
    ständnisse zu machen.

  • Queen of Suburbia

    |

    Wolbergs Stichwahlempfehlung ist nichts weiter als ein erneuter Versuch, Maltz-Schwarzfischer vor sich herzutreiben. Innerhalb der Filterblase meines Freundes- und Bekanntenkreises halten es die meisten für unklug, derartigen Äußerungen seitens der Brücke überhaupt Beachtung zu schenken.

    Ich kann mir vorstellen, dass ein gut Teil der über 82%, die auf dem OB-Wahlzettel nicht Wolbergs angekreuzt haben, nicht einfach nur eine/n andere/n Kandidaten/in bevorzugten, sondern von ihm und seinen Anhängern die Nase wirklich gestrichen voll haben.
    Wenn Frau Maltz-Schwarzfischer Gesprächsbereitschaft mit der Brücke signalisiert ist es also gut möglich, dass sie damit mehr Leute vergrault, als sie auf ihre Seite zieht.

    Was mich betrifft, gilt für beide OB-Kandidatinnen: Wer eine Koalition mit der Brücke nicht explizit ausschließt, die halte ich als OBin für ungeeignet und werde ich keinesfalls wählen.

    Meine Bitte an dieses Forum: Wer ähnlich denkt, könnte dies in den nächsten Tagen bei jeder sich bietenden Gelegenheit deutlich äußern, vielleicht dringt es ja bis zu den OB-Kandidatinnen durch.

  • Charlotte

    |

    Stimme ihnen zu 100% zu @ Queen of Suburbia!
    Ich fordere sogar alle Parteien auf, sich von einer Koalition mit der Brücke’ zu distanzieren.

    Es ist absolut notwendig, ein klares Zeichen gegen Korruption zu setzen . Da auch die Brücke-Stadträte bisher sämtliche Vorwürfe bestreiten, sind auch sie leider keine akzeptablen Partner.

  • Mr. B.

    |

    Zu Piedro
    20. März 2020 um 18:51| #

    Sie haben leider nicht verstanden (oder wollten absichtlich, warum auch immer, nicht verstehen), was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte.
    Mit Ihren hierzu angeführten beiden Beispielen haben sie wohl recht!!
    Aber, bitte lesen sie die nachfolgenden Einträge von
    Queen of Suburbia
    21. März 2020 um 11:11| #
    und
    Charlotte
    21. März 2020 um 12:00| #

    Vielleicht verstehen sie dann, worum es mir ging!!!!!
    Die Mehrheit der Bürger will m. E. keine solchen Spielchen und Konstellationen mehr!

    Und…..dass wäre für eine glaubhafte Zukunft auch gut so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Ein wähler

    |

    @stephan Aigner:
    Ich muss ihrer Aussage widersprechen, dass es bei TVA ein definitives Nein von Frau Maltz schwarzfischer zu Joachim Wohlbergs als Bürgermeister gab.

    Sie sagte:… einen Bürgermeister Joachim Wohlbergs möchte sie für sich ausschließen!
    Das ist kein definitives Nein
    Vor allem als sie anfing zu erklären, warum er kein Bürgermeister werden kann…
    Joachim Wohlbergs könnte ja sein Amt nicht antreten, wenn er Bürgermeister wird….weiter kam sie dann nicht, weil sie über der Zeit war.
    Also ganz ehrlich, eine definitive Absage an Joachim Wohlbergs hört sich anders an.
    Aber schaut selber im Beitrag ab 44:40 min

  • Mr. T.

    |

    Ein wähler, sie kann ihn nur für sich ausschließen, für Frau Freudenstein nicht.

  • Karl Hanke

    |

    Bisher hatte ich die Brücke als neue Partei gesehen die für einen Neuanfang für Regensburg steht.Mit der Empfehlung von H. Wolberg für GMS werden die alten Netzwerke wieder aktiviert.Hier ist mir dann ein Neuanfang mit Frau Freudenstein viel lieber und ehrlicher.Ich habe beruflich sehr viel mit der Verwaltung der Stadt zu tun.Seit ein OB fehlt hat sich jeder Referatsleiter zu einen Provinzfürsten entwickelt.Leider reiht sich GMS hier an 2.Stelle ein.Es darf ja kein Fehler passieren.Ein OB sollte der 1.Vertreter des Bürgers sein.Dazu gehört auch Grenzen in der Verwaltung zu setzen.Die Stadt ist für den Bürger da und nicht umgekehrt.

  • Mr. B.

    |

    Zu Karl Hanke
    22. März 2020 um 13:16| #

    Frage? Haben Sie auch Erfahrungen, wie es mit den zwei vorherigen OB“s so war?

  • Mathidle Vietze

    |

    Zu „Karl Hanke“ – Sie müssen Frau Maltz-Schwarzfischer nicht wählen, aber Ihr
    Kommentar ist unfair. Auch wenn ich n i c h t Mitglied der SPD wäre, würde
    ich das, was diese Frau geleistet hat, wertschätzen.

  • Günther Herzig

    |

    @Mathilde Vietze
    Aber es geht doch nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft.

  • Günther Herzig

    |

    Wolbergs wird der OB in einem Schattenkabinett sein. Es wäre naiv anzunehmen, dass zwischen der Brücke, auf deren Stimmen GMS dauerhaft angewiesen sein wird, und der SPD-Fraktion keine vertraulichen Vereinbarungen für die nächsten Jahre getroffen worden sind. Nur die Bürgermeisterkette wird Wolbergs nicht öffentlich tragen können. Ihm genügt, dass die Öffentlichkeit ihn als den Strippenzieher wahrnimmt.

  • Mr. T.

    |

    Richtig, Herr Herzig! Und wenn man betrachtet, was jede der Damen in der Vergangenheit geleistet hat, kann man sich in etwa ausmalen, was sie in der Zukunft leisten wird.
    Zu Ihrer These mit dem Strippenzieher kann ich mir kaum vorstellen, dass GMS das zulassen würde. Da würde ich eher schon Freudenstein zutrauen, ihm mehr Platz einzuräumen. Sie steht zusammen mit Wolbergs dem System Schaidinger eh viel näher als GMS und der Rest der SPD (seit Hartl auch weg ist). Sie steht ihm auch insoweit sehr nahe, dass es beiden auch darum gegangen ist, erst einmal ihr Auskommen für die Zukunft zu sichern. Das sind beide in erster Linie Vertreter ihrer selbst.

  • Mr. B.

    |

    Genau, denn die „Show“ (Begehung von Straftaten oder nur so am Rande bis zur noch nicht strafrechtlichen Verfolgung -weil von der Gesetzesauslegung auch dies möglich ist-)
    muss in dieser Stadt beendet werden.
    Gleich, wer die OB-Wahl gewinnt!!!!!
    Es ist die Aufgabe von allen, dieses bisherige bekannt gewordene „System“ zu unterbinden.
    Ob das schon alle so verstanden haben???

  • Giesinger

    |

    Zitat:
    Mr. T.
    22. März 2020 um 10:38 | #

    „Ein wähler, sie kann ihn nur für sich ausschließen, für Frau Freudenstein nicht.“
    ———-
    Jetzt werden Sie mal nicht albern, vor lauter Propaganda, werter Mr.T.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu Günther Herzig: Für eine gute Zukunft ist es sehr wohl wichtig, ob jemand
    in der Vergangenheit gu te Arbeit geleistet oder bloß schöne Reden gehalten
    hat. Und Frau Maltz-Schwarzfischer hat eine ausgezeichnete Arbeit gemacht.

  • Giesinger

    |

    Echt gruselige Gedanken, die Günther Herzig hier aufwirft.

  • Lothgaßler

    |

    Günther Herzig erwartet, dass Wolbergs zeigen wird, dass er der bessere OB sein würde, wenn man ihn denn bloß ließe. Ja, das wird sicher so sein. Wolbergs wird die BRÜCKE auch als sein Faustpfand gegen alles einsetzen, was gegen ihn in einer Koalition laufen könnte. Sich dagegen zu wehren wird fast unmöglich sein, ohne die Koalition (mit BRÜCKE) zu gefährden.
    Ist die BRÜCKE in einer bunten Koalition, dann wird sie sich provilieren wollen und müssen, das geht im Wesentlichen nur auf Kosten der SPD und evtl. der GRÜNEN. Ist die Brücke nicht in einer Koalition, dann wird sie laute Opposition spielen, aber letztlich werden ihre Kräfte bis zur nächsten Wahl schwinden. Fünf bis 6 Jahre Wolbergs-Unterstützerverein, damit der sein Ding machen kann? Nein, denn das tragen seine jetzigen Unterstützer auch nicht mit und ein ewiger Besserwisser auf facebook interessiert irgendwann auch keinen Regensburger mehr.
    Die Brücke in einer Koalition mit CSU ist durchaus denkbar. Aber die CSU könnte leichter ein neues Bündnis ohne BRÜCKE schmieden, auch im laufenden Galopp den Koalitionspartner wechseln, und somit Wolbergs bei allzu forschem Auftreten einbremsen.
    Um Wolbergs als möglichen Quertreiber weitgehend auszuschalten darf er in kein Amt!
    In Summe aller Überlegungen bleibts daher dabei: Keine der OB-Kandidatinnen motiviert mich zur Stimmabgabe. Ich tippe auch auf eine sehr niedrige Wahlbeteiligung bei dieser Stichwahl.

  • Lieschen Műller

    |

    Als 3. BM wäre Wohlbegs wieder Wahlbeamter, oder?
    Somit wűrde er gleich wieder suspendiert werden. Seh ich das richtig? Dann haben wir ja keinen Grund zur Panik.

  • Charlotte

    |

    Wie wäre es mit einer Koalition CSU, Grüne, SPD?

    Sicher ein Experiment, aber in einer Corona- und damit Wirtschaftskrise für lange Zeit könnte man eine breite Basis der Bevölkerung abbilden und für die Menschen die richtigen Entscheidungen zur Lebenssicherung im wahrsten Sinne des Wortes umsetzen. Kommunalpolitik sollte meines Erachtens parteiunabhängig zum Wohle der Bürger stattfinden.

  • R.G.

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    Man kann sich für eine der beiden Damen als künftige Stadtchefin entscheiden, ohne die andere abzuwerten.
    Von Frau Freudenstein fand ich es unschön, dass sie Frau GSM die zu langsame, zu geringe Testung auf Corona als politisches Versäumnis vorwarf, obwohl das wirklich nicht in der Macht der SPDlerin war, ABER die CSUlerin hat durch Verzicht auf weitere Wahlveranstaltungen in etwas sehr richtig gemacht.
    Ich würde sagen, da steht es wirklich 0:0.

    Frau Maltz-Schwarzfischer wird vorgeworfen, einen reinen Verwaltungskurs ohne eigene Kontur gefahren zu sein, ABER sie hatte zwei bis drei Jobs auszufüllen und einen mit Andeutungen, über wenn alles er wieviel wisse, nicht geizenden Konkurrenten im Rücken, dem ein Gutteil der Verwaltung sicherheitshalber treu ergeben war und bleiben musste. Man weiß ja nicht was wäre, wenn er wieder an sie Spitze käme. Wie Frau Maltz-Schwarzfischer persönlich agieren würde, hätte sie eine eigene Partei im Hintergrund, die nicht soeben implodiert ist, konnte, durfte sie vielleicht noch nicht zeigen.
    Durch die angesagten Prozesse steht Frau Freudenstein womöglich ein CSU eigenes Implosionsereignis ins Haus.
    0:0.

    Die Geldgeber beider Wahlkämpfe werden sich aus den gleichen Reihen rekrutieren. Wieder 0:0.
    Bei der Diskussion konnte ich bisher von keiner der zwei Damen einen eigenen, persönlichen Stil erahnen, der sie von der Gegnerin wirklich unterschiede.0:0.

    Die Jugend und Erneuerungskräfte in den beiden Parteien werden mit beeinflussen müssen, in welche Richtung sich ihre gewählte Regensburger Führungskraft entwickeln soll, wenn sich etwas ändern soll. 0:0.
    An den Wählern liegt es, aus positiver Sichtweise, die ihnen in ihrem Stil entwicklungsfähiger scheinende Person als Oberbürgermeister zu wählen.
    Architekt Hanke hat seine Präferenz genannt, im Versuch seine Ansicht zu verstehen, habe ich mir seine Arbeiten angesehen. U.a.das Beispiel LIGA Würzburg zeigt einen kreativen Menschen mit feinem ästhetischem Gespür, ich bin sehr beeindruckt. Wie soll schöpferisches Handeln bestehen können, wenn die Verwaltung erdrückt?
    Hören wir einander hier aufmerksam zu, weshalb sich die Einzelnen für ihre Wahl aussprechen!
    Das wäre ein Neubeginn, beginnend bei der Basis.

  • Hindemit

    |

    Das TV Duell und zahlreiche Eindrücke von den Wahlkampfveranstaltungen zeigen auf, dass mit Freudenstein nicht im Ansatz der herbeigeschworene „Neustart“ gelingen kann. Das einzige erkennbare „Konzept“ ist: Ich klopfe alle unzufriedenen (Holzgartensteg, Autovernarrten, Teile der Altstadtkaufleute) Gruppen ab. Null aktive Verkehrsplanung, alles wird besser und neuer und natürlich urbaner, nur ändern darf sich nichts. Kein wirklicher Neuanfang in der Partei, Hauptsache alle lassen sich im Trachtenjanker ablichten. Versuchter Wahlkampf mit Corona ist gründlich in die Hose gegangen. Erst sich unter Markus´Heiligenschein sonnen (der von einigen, die ihn nie wählen würden, für seine sachorientierte Ansprache gelobt wird) und dabei selbst scheinheilig und leicht durchschaubar agieren. Meine Prognose: Regensburg wählt GMS zur OBin. Freudenstein „glänzt“ dann wieder in Berlin und mit Abwesenheit in unserer Stadt, so wie wir es in der letzten Stadtratsperiode auch gewohnt waren. Obwohl GMS einige Jahre älter ist, wirkt sie in Ihren Ideen und der Ansprache der wichtigen Themen wesentlich progressiver, kennt die Stadt um die es geht um Längen besser.

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