SOZIALFENSTER

„Ich habe der Partei doch den Janele gebracht“

Säumiger Zahler: Bora Ataman fliegt aus der CSU

"Ich bin doch nicht der Weihnachtsmann." Bor Ataman ist über sein Aus bei der CSU empört. Foto: Archiv/ as

„Ich bin doch nicht der Weihnachtsmann.“ Bora Ataman ist über sein Aus bei der CSU empört. Foto: Archiv/ as

Seine provokanten Auftritte beim Neujahrsempfang und mit der AfD-Chefin reichten nicht für einen Parteiausschluss. Doch nun wurde Bora Ataman wegen Beitragsrückständen von der Mitgliederliste der CSU gestrichen. Er wehrt sich mit einer bizarren Erklärung und benennt Christian „Lady-Zone“ Janele als Kronzeugen.

Etwas mehr als 120 Euro sind es, die den berühmt-berüchtigten Ex-Integrationsbeauftragten seit wenigen Tagen von der CSU trennen: weil er zwei Jahre lang seine Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt hat, wurde Bora Ataman nun von der Mitgliederliste der CSU gestrichen. Das erfuhr regensburg-digital aus dem Umfeld des Kreisvorstands. Ataman sei eines von rund zehn Mitgliedern, denen es wegen säumiger Zahlungen so ergangen sei.

OBR 2015 Regensburg I
Interview

„Im Mythos ist der unsichere Ort immer die Öffentlichkeit“

Am Sonntag ist Vagina-Tag und weltweit gehen eine Milliarde Frauen auf die Straße, um durch Tanz auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. So lautet das Ziel von „One Billion Rising“. Ein Gespräch mit Michaela Schindler und Esther Burkert. Beide sind beim Frauennotruf aktiv und organisieren die „One Billion Rising“-Aktion am Sonntag in Regensburg.

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Proteste von Russlanddeutschen - Interview

„Flüchtlinge werden als Ursache für andere Probleme verantwortlich gemacht“

Bei einer Demonstration am Sonntag vor zwei Wochen, aber auch bei den Diskussionen um die Flüchtlingsunterkunft beim Jugendzentrum Königswiesen hat sich gezeigt: Viele Russlanddeutsche hegen erhebliche Vorurteile gegen Flüchtlinge. Dabei waren sie selbst in den 90er Jahren mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Woher kommt das? Was bewegt diese Leute? Ein Interview mit Lydia Keil. Sie ist selbst als Deutsche in Kasachstan aufgewachsen und kam 1998 mit ihrer Familie nach Deutschland.

„Wer sich in Deutschland aufhält, muss sich an unsere Gesetze halten.“  Banale Erkenntnis von Sylvia Stierstorfer. Foto: Archiv/ Staudinger
Seltsame Äußerungen von Sylvia Stierstorfer

Abgeordnete macht Krisenstimmung

Eine aktuelle Pressemitteilung der „Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU“ beschwört mit Blick auf Flüchtlinge eine Krisensituation im Landkreis herauf. Besonders tut sich dabei die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer hervor. Ihren Parteifreunden, die als Bürgermeister vor Ort in der Verantwortung stehen und diese auch wahrnehmen, tut sie damit keinen Gefallen.

Die Vertuscher und Verschleierer Clemens Neck (li.) und Michael Fuchs (re.) hält Bischof Voderholzer weiter im Amt. Fotos: Archiv/ Aigner/ Staudinger
Unerträgliches Zweiklassensystem

Gewalt und Missbrauch: Wer Opfer ist, bestimmen immer noch wir!

Trotz „Chefaufklärer“ Ulrich Weber und trotz Kuratorium zur Aufarbeitung von Gewalt und Missbrauch bei den Domspatzen: Dem bischöflichen Ordinariat geht es anscheinend weniger um die Betroffenen. Es agiert wie von Anfang an, weiter taktisch. Es geht um die Rettung der in ihrer Existenz bedrohten Domspatzen. Betroffene aus anderen Einrichtungen sind Opfer zweiter Klasse.

Tote Katze in der Marderfalle in Scharfenbergs Garten und die bange frage: War es Mord? Fotos: Archiv
Juristische Betrachtungen einer toten Katze

Laaberer Mordgelaber

„Grünen-Politikerin tötet Katze.“ Der Fall einer Katze, die in eine Marderfalle auf dem Grundstück der Grünen-Politikerin Maria Scharfenberg geriet und verendete, schlug just um die Weihnachtszeit erhebliche Wellen. Von „Mord“ war gar die Rede. Zur Kreisversammlung der Grünen im Landkreis kommende Woche hat unsere Gastautorin einige juristische Überlegungen zu der Tat angestellt, um die Diskussion zu erleichtern.