SOZIALFENSTER
Provoziert: Dr. Eberhard Dünninger. Foto: Archiv

Belesen, redselig, provozierend: Dr. Eberhard Dünninger. Foto: Archiv

Das schafft nur Dr. Dünninger. Bei der Diskussion um ein neues Gebäude für die Schauspielschule warnt der Oberbürgermeister die CSU.

Vor dem Applaus kam noch die Ansage des Oberbürgermeisters: „Provozieren Sie mich nicht, dass ich Dinge aus den letzten Jahren erzählen muss. Und richten Sie das auch Ihrer Fraktion aus.“ Und was dann noch folgte, war ein kleiner Einblick in die Art, wie früher im Rathaus manche Entscheidungen gefasst wurden. Gerichtet waren die Worte von Joachim Wolbergs an Dr. Eberhard Dünninger.

Schon der Verkauf war fragwürdig. Jetzt muss die Stadt wohl auch für die Altlastenentsorgung am Alten Schlachthof das Sparschwein schlachten. Foto: Archiv/ Riechers
Alter Schlachthof: Steuergelder verschleudert

Ein saugutes Geschäft

Der Bedingungen und der Preis waren – für den Investor – bestens, als die Stadt das Areal am Alten Schlachthof 2011 verkaufte. Jetzt sollen dem noch einmal hunderttausende an Steuergeldern hinterher geworfen werden. Zurecht?

Das verlassene Zentrum von L'Aquila, das 2009 von einem Erdbeben verwüstet wurde. Bild: mediart01films.
Filmvorführungen in der Filmgalerie

Wem gehört die Stadt?

Regensburg diskutiert auch fast ein Jahr nach der Kommunalwahl noch über Gentrifizierung, explodierte Mietpreise und Lebensqualität in der Stadt. Einen weiteren Beitrag zu dieser Debatte liefert der Film „The Wounded Brick“, der ab Donnerstag im Leeren Beutel zu sehen ist.

Leidender in der Wagenburg: Bischof Rudolf Voderholzer. Foto: Archiv/ Staudinger
Geordneter Rückzug aus Etterzhausen und Pielenhofen

Das Bistum zahlt Schmerzensgeld für Körperverletzungen

Völlig überraschend kündigte das Bistum Regensburg am Dienstag an, für die erlittenen körperlichen Misshandlungen in der Domspatzen-Vorschule Etterzhausen und Pielenhofen Schmerzensgeld zu zahlen. Nach Angaben des Ordinariats seien Schüler von 1953 bis 1992 vor allem vom ehemaligen Direktor Johann Maier regelmäßig so schwer verprügelt worden, dass strafrechtlich gesehen Körperverletzung vorliege. 72 ehemalige Schüler, die sich seit März 2010 mit Berichten an das Ordinariat gewendet hätten, sollen nun ein Schmerzensgeld in der Höhe von 2.500 Euro erhalten. Die in den Regensburger Domspatzen-Einrichtungen körperlich Misshandelten scheinen leer auszugehen. Wie schon im November letzten Jahres vorgelegten Bericht zu sexuellen Missbrauch, schweigt sich das Ordinariat erneut über die vielfach und gleichlautend beklagten Regensburger Vorfälle aus.

Das Palais in neuem Glanz: Ein besonderes Thema soll die Musik sein. Foto: Stadt Regensburg
Neues Palais eröffnet

…hier spielt die Musik

Von Koi Piepmann Ganze 17,5 Millionen hat man es sich kosten lassen, nun aber erstrahlt das in die Jahre gekommene und zuletzt schmuddelige und verruchte Palais am Bismarckplatz endlich wieder in vollem Glanz. Das Gebäude wurde seiner neuen Bestimmung übergeben und am Wochenende der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein wahrer Tempel der Sehnsüchte, Lüste, Träume, Genüsse und […]