SOZIALFENSTER

Preise, wohlklingende Worte und bunte Broschüren gibt es vom Betzirk Oberpfalz zum Thema Inklusion. Das konkrete Verwaltungshandeln ist weniger bunt und fröhlich. Foto: Bezirk

Preise, wohlklingende Worte und bunte Broschüren gibt es vom Bezirk Oberpfalz zum Thema Inklusion. Das konkrete Verwaltungshandeln ist weniger bunt und fröhlich. Foto: Bezirk

Ohne eigenes Fahrzeug ist der schwerstbehinderte Franz K. weitgehend isoliert. Er kann weder seine Verwandten besuchen, noch sonst am sozialen oder kulturellen Leben teilnehmen. Doch der Bezirk Oberpfalz verweigert dem 50jährigen die entsprechende Beihilfe für den Unterhalt seines Autos. K.s Wunsch nach Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sei nicht gewichtig genug.

„Menschen machen im Handeln Inklusion lebendig.“ So schön liest sich der Titel der Pressemitteilung, die der Bezirk Oberpfalz im vergangenen Jahr anlässlich der Verleihung des Inklusionspreises verschickt hat. Seit 2013 wird dieser Preis ausgelobt und zeichnet Projekte aus, die „die Lebenssituation und Teilhabemöglichkeit der Menschen mit Behinderungen verbessern, die beispielhaft und innovativ Inklusion fördern und leben“. In den Ohren von Franz K. (Name geändert) müssen sich diese wohlklingenden Worte wie Hohn anhören.

Rief die Polizei auf den Plan: die 1971 erschienen Broschüre "terror in regensburger heimen".
Züchtigung - Körperverletzung - Terrorsystem

„Terror in Regensburger Heimen“

Vor 45 Jahren prangerten Regensburger Schüler öffentlich „Terror“ an. In der von ihnen im Jahre 1971 verteilten Broschüre „terror regensburger heimen“ kritisierten sie gewalttätige Übergriffe und autoritäre Strukturen, vor allem in kirchlichen Internaten. Die Verantwortlichen der Heime wiegelten damals ab. Ein geistlicher Direktor bestritt die Vorwürfe barsch und stieg wenige Monate später zum Direktor der Internate der Regensburger Domspatzen auf. Ein aufschlussreicher Rückblick.

In der Kritik: die Türpolitik der Clubs im Petersweg-Parkhaus. Und nicht nur dort... Foto: Archiv/ Staudinger
"Keine Flüchtlinge!"

Rassismus an der Disco-Tür?

„Generell keine Flüchtlinge!“ Diese Auskunft bekamen Ehrenamtliche von Türstehern, als sie mit ihren Freunden feiern gehen wollten. Es gebe entsprechende Anweisungen der Betreiber. Vor allem in Clubs am Petersweg haben schon einige Menschen ähnliche Erfahrungen gemacht.

Diskussion vor dem Hörsaal-Gebäude: Wolfgang Blaschka und Chormanager Christof Hartmann. Fotos: Herbert Baumgärtner
Domgymnasium verheimlicht Jahresberichte

Die Qual des Herrn Wahl

Beim „Duett mit den Domspatzen“ vergangenen Samstag im Audimax kamen auch drei Ehemalige vorbei, um Info-Blätter an die Besucher zu verteilen. Was sie fordern beschreibt Wolfgang Blaschka in seinem Gastbeitrag für regensburg-digital.