SOZIALES SCHAUFENSTER
Rechte Lebenswelten in der Musik

Die „Sarrazinisierung des Popdiskurses“*

„Rechten Lebenswelten“ in Deutschrock, Punk, Oi! und Hardcore: Ein Vortrag an der Musikakademie Alteglofsheim.

Von Martin Oswald 

Dezember 2012: Ausverkaufte Donauarena beim Frei.Wild-Konzert.

Dezember 2012: Ausverkaufte Donauarena beim Frei.Wild-Konzert.

Sonntagmorgen, Alteglofsheim. Würden die Kirchenglocken die Leute nicht aus den Häusern in die Kirche hämmern, wäre hier definitiv der Hund begraben. Nichts los. Alles liegt im dichten Nebel, nur das Schloss der Bayerischen Musikakademie ragt heraus. Drinnen, im mit prunkvollem Rokoko-Stuck und prächtigen Wandteppichen verzierten Kaisersaal findet unter den Augen von Kaiser Leopold I. und den einstigen Reichsfürsten ein Vortrag über rechte Lebenswelten in Punk, Oi! und Deutschrock statt. Ein durchaus ungewöhnliches Setting. 

Massive Vorwürfe gegen Ex-Bürgermeister Josef Schmid (hier mit dem früheren Landrat Herbert Mirbeth). Foto: Ostbayern-Kurier
Wenzenbacher Finanzskandal

Private Steuerschulden aus der Gemeindekasse bezahlt?

Die Untreue-Vorwürfe gegen den früheren Bürgermeister Josef Schmid und den Geschäftsführer der Gemeinde Wenzenbach schlagen immer höhere Wellen. Am späten Nachmittag kam es zu einem Treffen zwischen Bürgermeister Sebastian Koch und Landrätin Tanja Schweiger. Unterdessen werden erste Details des Prüfberichts bekannt.

Ex-Bürgermeister Josef Schmid wird jetzt von seiner Gemeinde verklagt. Foto: Ostbayern-Kurier
„Erschütternde Selbstbedienungsmentalität“

Finanzskandal in Wenzenbach: Gemeinde verklagt Ex-Bürgermeister

Schwere Vorwürfe gegen den Ex-Bürgermeister Josef Schmid. Unter seiner Ägide soll es in der Regensburger Nachbargemeinde zu schweren finanziellen Unregelmäßigkeiten im sechsstelligen Bereich gekommen sein. Die Gemeinde wird nun Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichen. Dem Geschäftsführer der Gemeinde droht ein Disziplinarverfahren.

Morgen Martin Oswald
Eine Kritik der Journalismuskritik

…wer ist eigentlich Auftraggeber dieses Kommentars?

Halten Sie den Kopp Verlag, Compact, KenFM, Russia Today, Deutsche Wirtschafts Nachrichten und irgendwelche Youtube-Kanäle für wahrhaftige, ehrliche, unabhängige und neutrale Berichterstatter und vor allem für die letzten tapferen Hüter der Presse- und Meinungsfreiheit? Ja? Dann leiden Sie vermutlich an Paranoia und sollten sich dringend vom Computer fernhalten und einen Eimer Globuli einnehmen.

Ein freudiger Tag: Am 15. November erhielt Peter Welnhofer die Silberne Bürgermedaille
Ehrung für Peter Welnhofer

Eine Medaille für Sitzfleisch

35 Jahre Stadtrat, 22 Jahre Landtag, 16 Jahre CSU Kreisvorsitzender, Leiter mehrerer Ausschüsse – so liest sich die politische Bilanz von Peter Welnhofer. Der 65jährige hat vergangenes Wochenende die Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg erhalten. Dafür wurde er von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs mit viel Lob bedacht. Wir ergänzen einige Lücken, die in der Laudatio fehlen.

polizei
Polizei schließt Ermittlung zu Alex-Schlägerei ab

Hells Angel contra Jordanier: „Der Auslöser war nicht rassistisch“, aber…

Körperverletzungsvorwürfe gegen alle drei Beteiligten – so lautet das vorläufige Ermittlungsergebnis der Polizei zur Schlägerei im Café Alex. Diese sei nicht rassistisch motiviert gewesen, heißt es einerseits. Andererseits soll die Frau nach der Auseinandersetzung den Hitlergruß gezeigt haben.

Zentrale Forderung mit eigenem Logo: Claudia Spiegel stellt den Stadtpass vor. Fotos: as
Vorerst kein Bürgerentscheid

Im Juli kommt der Stadtpass

Halber Eintritt bei städtischen Einrichtungen, das RVV-Monatsticket zum halben Preis und das Ökoticket für 14,50 – so soll der Stadtpass aussehen, den die Koalition ab Juli 2015 einführen wird. Mit der BI „Pro Stadtpass“ hat man sich auf eine eineinhalbjährige Testphase geeinigt.

CSU-Fraktionschef Vanino: „Der Oberbürgermeister wirft mit Nebelkerzen, um seine eigene Verantwortung zu verschleiern.“ Foto: Archiv/ Staudinger
Streit um Grundstücksvergabe eskaliert

Vanino: „Es gibt nichts zurückzunehmen“

Im Streit um die Grundstücksvergabe auf der Nibelungenkaserne wird der Ton schärfer. Ohne eine Entschuldigung der CSU will OB Wolbergs die Zusammenarbeit im Stadtrat aufkündigen. CSU-Fraktionschef Hermann Vanino schießt zurück, fordert eine Sondersitzung und spricht seinerseits von einem „inakzeptablen Stil“ des Oberbürgermeisters. Jetzt wird Kritik an der Ausschreibung laut.